Neues aus dem Comedy-Theater von Pro NRW (Korrektur)

Comedy_TheaterZurück im Lager
Der erst vor kurzem in Düsseldorf mit einer bühnenreifen Austrittshow aus der Partei entschwundene Bastian Pufal, ist wieder an Markus Beisichts Seite. Vielleicht hatte der Anführer der Rechtsextremisten ja vorsorglich noch einen Ersatzausweis auf Lager, da Pufal seinen zerrissen hatte und sich für zu „rechts“ für die Bürgerbewegten erklärte.

Abmarsch
Beisichts protegierter Neuzugang im Vorstand, der Beisitzer Egon Rohmann aus Duisburg, soll eine am 27.05.2015 in den Opladener Fraktionsräumen abgehaltene Vorstandssitzung (Korrektur: Es handelte sich hierbei um die wöchentliche Mittwochsrunde), nach noch nicht einmal einer Stunde wutschnaubend verlassen haben. Wie zu erfahren war, fand er offensichtlich kein Gehör in Sachen Röseler und musste sich von Bastian Pufal auch noch „blöde anmachen“ lassen. Der Garant, keine neuen Unterstützungsunterschriften bei den nächsten Kommunalwahlen in Duisburg sammeln zu müssen, könnte diesen erneuten Fauxpas zum Anlass nehmen nun auch die Partei zu verlassen, was ja auch nicht ungewöhnlich wäre sondern angebracht erscheint.

Neu orientiert
Maria Demann, Bezirksvertretungsmitglied in Leverkusen und Dr. Christoph Heger haben augenscheinlich vorerst eine neue Heimat bei Pro Köln gefunden, in der ein ansehnlicher Teil der bei Pro NRW ausgetretenen Spitzenfunktionäre versammelt ist.

Es wird kolportiert, dass Frau Demann einen Großteil der Fraktionsarbeit in Leverkusen geleistet haben soll, die der Anführer der verbliebenen Schrumpftruppe nun selber erledigen muss.

Sein einst treuer Vasall, Christoph Heger hat einige Jahre gebraucht um das Dilemma um die Führungsspitze bei Pro NRW zu begreifen. Bereits vor 5 Jahren ist der „ausgewiesene Islam-Kenner“, wie Beisicht ihn gerne hofierte, über die Verhältnisse des Vorstandes mit „Alleinherrscher“ Markus Beisicht in Kenntnis gesetzt worden. Jetzt scheint er es begriffen zu haben, spät aber immerhin …

Beisichts Burschen
Mit dem Adelsspross Freiherr Christopher von Mengersen (Landesschriftführer) und seinen Kameraden Kevin Gareth Hauer(stellvertretender Landesvorsitzender) sowie dem Generalsekretär der Rechtsextremisten Tony Xaver Fiedler sollen gleich drei Präsidiumsmitglieder an den Feierlichkeiten zum 200-jähriges Bestehen der Burschenschaftszene in Thüringen (Eisenach) teilgenommen haben.

Wie bekannt wurde, sollen sowohl Mengersen als auch Fiedler derzeit eine Unterkunft bei der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ bewohnen. Wie dieser Wohnort mit dem Bezirks-Vertreter-Mandat von Fiedler in Köln-Kalk in Einklang zu bringen ist, bleibt zu hinterfragen. Wie durchsickerte, soll Fiedler aber unter Umständen demnächst wieder seine alte Herberge bei Familie S. in Kalk beziehen dürfen. Ab diesem Zeitpunkt wäre Fiedler dann wieder aus dem Schneider.

Sollten sich die nicht bestätigten Informationen über Fiedler und seine möglichen Absichten Pro NRW noch in diesem Jahr zu verlassen verdichten, berichten wir gesondert. Ein Info-Paket über das Aussteiger-Programm EXIT liegt auch für ihn vorsorglich bei der Bergischen Stimme bereit.

Auch für von Mengersen scheint sich derzeit der Himmel zu bewölken. Sein Nachrücken in den Bonner Stadtrat scheint noch einige bisher unbekannte Fragen offen gelassen zu haben, die jetzt möglicherweise juristisch geklärt werden müssen. Auch hier berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Pro Beisicht schrumpft
Schenkt man den zusammenlaufenden Informationen aus verschiedensten Quellen Vertrauen, wird der eh schon stark der Erosion ausgesetzte Rest an Kreisverbänden und Mitgliedern in der nahen Zukunft rasant weiter schrumpfen.

Von vorbereitenden Maßnahmen, Pro NRW und damit Markus Beisicht zu verlassen, wird in fast allen im Weiteren nicht genannten Kreisverbänden berichtet.

Sicher halten im Moment offensichtlich nur die Kreisverbände, Mönchengladbach und Gelsenkirchen, mit Dominik Horst Roeseler und Kevin Gareth Hauer zu Beisicht. Wie zu erfahren war, soll Christine Öllig mit dem Kreisverband Essen besonders fest zu ihrem Anführer stehen, um ihm die Stange in diesen schwierigen Zeiten zu halten.

Pro Deutschland als Auffangbecken
Es könnte durchaus möglich sein, dass sich Manfred Rouhs mit Pro Deutschland in NRW etablieren wird. Gemunkelt wird von der Gründung eines Landesverbandes im Spätherbst dieses Jahres. Einige ehemalige Pro NRW Mitglieder haben den Wechsel zu Pro Deutschland schon vollzogen. Andere, z.T. ganze Kreisverbände sollen offensichtlich kurz vor einem Wechsel stehen. Dafür gibt es deutliche Anzeichen, Hinweise und Informationen.

Wir bleiben am Ball!

Ihr Ronald Micklich

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