Pro NRW-Bonn: Tony Xaver Fiedler lädt zum Stammtisch ein & die Mengersen Fabel + (Änderung des Textes (rot))

Kein Bier für Pro NRWEinladung zum Stammtisch
Zum Stammtisch am Donnerstag dem 02.07.2015 ab 19:30 Uhr, lädt der Kreisvorsitzende der Pro NRW-Rechtsextremisten aus Bonn, Tony Xaver Fiedler, ein. Die Veranstaltung soll einmal mehr in Gino´s Restaurant, Friedrich-Ebert-Allee 69, 53113 Bonn stattfinden. Der Eingang befindet sich in der Adalbert-Stifter-Straße, bemerkt Fiedler vorsorglich.

Hilfswillige (Hiwis) gesucht
Mit dem Hinweis auf den, auch bei Gino, neu gewählten Kreisvorstand und den nicht mehr aktuellen Oberbürgermeister-Kandidaten Kevin Gareth Hauer (zurückgezogen), sucht der Mini-Kreisverband augenscheinlich neue Hiwis, um ihre Wahlpropaganda mit Plakaten, Infoständen und Flyern zu realisieren.

Bei der letzten Einladung zur Mitgliederversammlung, bei denen augenscheinlich die Ladungsfrist nicht eingehalten worden sein soll, waren nach Aussage eines Teilnehmers lediglich 3 Pro NRW Mitglieder aus dem Kreisverband Bonn anwesend. Weitere Teilnehmer sollen ein Aachener Partei-Mitglied und Beisitzer im Kreisverband Aachen mit Frau und Kind, sowie ein ehemaliger „Linker“ der nun mit Pro NRW sympathisiert und eine der Redaktion unbekannte Person gewesen sein. Stephan S. aus Bonn, nun ehemaliges Mitglied des Kreisverbandes Bonn hat diese Woche seinen Austritt aus der Partei erklärt. Ein weiteres Mitglied soll folgen. Damit bekommt Beisichts Adlatus und der Freiherr nicht einmal eine Handvoll Mitglieder zur Mitgliederversammlung zusammen.

Mengersen darf Reden
Dem Erben des Stadtrat-Mandats von Detlev Schwarz, dem Schriftführer des Landesverbandes von Pro NRW, Christopher von Mengersen, wird auf der Mitgliederversammlung Gelegenheit gegeben, sich ins „rechte“ Licht zu setzen und seine herbei phantasierten, grandiosen und politisch umwerfenden Erfolge im Rat der Stadt Bonn darzustellen. Dabei wird der Adelsspross möglicherweise auch wieder über seine angeblich „entscheidende Stimme bei einer Abstimmung zur Resolution gegen TTIP“, wie schon auf der Internetseite von Pro-Bonn propagiert, dick auftragen.

Betrachtet man den Bürgerantrag und die Historie des Bonner Bündnis gegen TTIP – Kommunale Selbstverwaltung retten – CETA, TTIP und TiSA ablehnen -, erkennt man schnell, dass die Propaganda des Bonner Wahlverlierers der Kommunalwahl 2014 nur wieder lautes Getöse ist. Mit dem Antrag und den darauf folgenden Ergebnissen in der Beratungsfolge, hat der Möchtegern-TTIP-Verhinderer fast nichts zu tun. Lediglich bei der Abstimmung im Rat war Mengersens Stimme eine von vielen, die zu einer mehrheitlichen Annahme des Bürgerantrags führten.

Ansonsten hat Mengersen wenig zu melden. In den Gremien BV Bad Godesberg, BV Bonn und dem Sozialausschuss, der in seiner Sitzung zum Thema einstimmig entsprechend der Empfehlung der Verwaltung (ST3) bei Enthaltung SPD, Linke, Piraten, abgestimmt hatte, durfte Mengersen nicht mitstimmen, da er in allen Gremien nur beratendes Mitglied ist und so keinen Einfluss auf die politischen Entscheidungen hat.

Wahlkampfaktivitäten und Vorstellung von Plakaten und Werbemitteln zur OB-Wahl
Diesen Tagesordnungspunkten fehlt nach dem Rückzug des Kandidaten wohl die Grundlage. Zuerst sollten die Bürgerbewegten um Fiedler einen neuen Kandidaten wählen. Ob dies mit dem Wunsch, möglicherweise neue Beisitzer für den Kreisvorstand nachzuwählen, möglich ist, bleibt abzuwarten.

Kommentar
Welche Mitglieder kommen zu der jetzt rechtzeitig eingeladenen Versammlung? Von den „alten“ Mitgliedern scheinen nicht mehr viele übrig zu sein, genaugenommen fast keiner mehr. Der neugewählte Vorstand besteht nach Pro-Angaben aus Tony Xaver Fiedler (Vorsitzender) und Christopher v. Mengersen (Vize) im mehrköpfigen Kreisvorstand. Namentlich benannt wurde dieser nicht. Hat das seinen guten Grund? Ein unabhängiger Beobachter beschrieb die Teilnehmer, die offensichtlich die Versammlung aufsuchten wie folgt:

Der ursprünglich hier stehende Inhalt des Absatzes: „Ein unabhängiger Beobachter beschrieb die Teilnehmer, die offensichtlich die Versammlung aufsuchten wie folgt:“, hat sich nun als Falschinformation der mit einer gefälschten Mailadresse an die Bergische-Stimme gesendeten Information herausgestellt. Es gibt augenscheinlich kriminelle Elemente, die nicht davor zurückschrecken, Namen und eMail – Adresse zu fälschen. Die Gründe liegen auf der Hand.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.