Pro NRW-Bonn: Neue OB-Kandidatin gewählt – Susanne Kutzner aus Leverkusen muss herhalten

OB-Kandidatin

Bonner OB-Kandidatin Susanne Kutzner (mitte) mit KV-Vorsitzenden Tony Xaver Fiedler (li) und Vice v. Mengersen (re)

Letztes Aufgebot
Das Angebot an einigermaßen vorzeigbaren Pro-Mitgliedern tendiert offenbar gegen Null. Nun wurde die Leverkusenerin Susanne Kutzner, offenbar als Notstopfen, nominiert. Ein Bonner Kandidat stand nicht zur Verfügung. Ob die Wahl von Susanne Kutzner überhaupt den Regeln entsprach, dürfte sicherlich noch zu überprüfen sein. Gerade einmal 7 Personen sollen an der Veranstaltung teilgenommen haben. Möglicherweise sind die 3 erforderlichen Bonner Kreisverbandsmitglieder, die wahlberechtigt gewesen sein sollten, gerade so erreicht wurden. Nach der Veranstaltung erklärte eine weiteres Bonner Mitglied seinen Austritt.

Mit entscheidenden Impulsen soll Susanne Kutzner die OB-Wahl in Bonn vorantreiben. Ob Kutzner die Zeit dafür findet ist fraglich. Waren es bei Hauer zu große arbeitsmäßige Belastungen, muss sich die 54-jährige Betriebswirtin neben ihrem Job und ihren Mandaten im Leverkusener Stadtrat auch noch um die OB-Wahl von Rechtsanwalt Markus Beisicht, des Anführers der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Mikro-Partei Pro NRW in Leverkusen ins Zeug legen. Flyer verteilen, Info-Stände betreiben, Wahlplakate anbringen, und dies alles sowohl in Bonn als auch in Leverkusen. Wie bitte, soll Frau Kutzner dies in ausreichender Qualität schaffen?

Durchschaubare Propaganda
Mit fadenscheinigen Argumenten und den üblichen Propagandazeilen wird der Rückzug des Gelsenkirchener Pro-Vize beschönigt. Nun sollen neue beruflichen Perspektiven und eine arbeitsintensive Aufklärung des Gelsenkirchener Jugendamtskandals der Grund seines Rückzugs sein. Die Rücktrittserklärung von Kevin Gareth Hauer wurde im diktatorischen Stil von der Gelsenkirchener Pro-Internetseite entfernt (wir berichteten). Bemerkenswert dürfte die daraufhin erfolgte Reaktion von Hauer gewesen sein. So verlinkte er die Artikel der Bergischen Stimme zu diesem Thema und bemerkte hierzu: „Da kann sich nun jeder selbst mal Gedanken zu machen“ und „Ist das noch Demokratie“.

Kommentar
Markus Beisicht scheint am Ende, sein personelles Reservoir ausgeschöpft. Im immer rasanter werdendem Tempo verliert der Imperator der verdorrenden Sekte seine Jünger. Es ist erstaunlich, dass die wenigen, langjährig verbliebenen Noch-Mitglieder noch nicht erkannt haben, wohin die Reise geht und sich immer wieder vor Beisichts Karren spannen lassen, nur um dessen Ego zu befriedigen.

Über die Motivation von Beisichts Generalsekretärs und Propaganda-Adlatus Tony Xaver Fiedler, sowie dem getreuen Adelsspross Christopher von Mengersen kann nur gestaunt werden. Die beiden Akteure scheinen überhaupt noch nicht begriffen zu haben, was derzeit innerparteilich passiert. Das böse Erwachen könnte auch diesen Unentwegten kurzfristig ins Haus oder ins Raczek-Zimmerchen stehen.

Ihr Ronald Micklich

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