Pro NRW: OB-Wahl in Wuppertal sicher – Das schmutzige Spiel des Pro NRW-Vorstandes –

Beisicht wird nach Rechtsextremismus in seiner Partei befragt

Beisicht wird nach Rechtsextremismus in seiner Partei befragt

Revenge für Austritt?
In den letzten Tagen spitzten sich die Auseinandersetzungen zwischen den ehemaligen Funktionären in den Bergischen Kreisverbänden und dem vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Anführer der Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen Opladen, extrem zu.

Unerwartete Forderungen
Wir berichteten bereits über Forderungen des selbsternannten „honorigen Anwaltes“, sollten die lieben ehemals hochgelobten Parteifunktionäre nicht mehr so funktionieren, wie der von vielen mittlerweile als Diktator bezeichnete Alleinherrscher bei Pro NRW es gerne hätte. Als absolutes „no go“ gilt natürlich das Verlassen der Sekte.

Im Glauben, bei juristischen Auseinandersetzungen bezüglich für die Partei durchgeführte Aktivitäten bei Demos, Infoständen etc., auf einen kostenfreien Rechtsbeistand Vertrauen zu können, der aus der Parteikasse finanziert wird, zeigt der Advokat Beisicht momentan wieder sein wahres Gesicht. Fast alle ausgetretenen Funktionäre haben Post von Beisicht mit Honorarforderungen / Zahlungsanforderungen bekommen. Dabei bewegen sich diese zwischen knapp über 20€ und höheren 4 Stelligen Summen. Auch Mitgliedsbeiträge, die über die Dauer der Mitgliedschaft hinaus gehen, werden eingefordert. Diese Masche ist nicht neu. Auch der geschasste Tobias. R. aus dem Bergischen musste selbigen Vorgang erleben.

Ausschnitt aus unserem Artikel: “ Dilettantisch wie gewohnt, wurden bei Herrn Ronsdorf noch die Partei-Beiträge für das 4. Quartal abgebucht … und von Herrn Ronsdorf zurück gebucht, so der Parteilose. Die Kosten der Rücklastschrift werden dann wohl von den Mitgliedern getragen.“

Nun bekommen die ehemaligen Mitglieder im weitesten Sinne ihre eigene Medizin zu schlucken, wurden doch in der Vergangenheit Beisichts Erfolge beim Schröpfen von „Ehemaligen“ in freudiger Erregung zur Kenntnis genommen und Beifall gespendet.

Obligatorisches Dreckwerfen
Wurden von Beisicht und Co. bisher gemachte Aussagen der Bergischen Stimme über die politische Vergangenheit einiger Funktionäre als Hetze bezeichnet, bedient sich der „honorige Advokat mit seine Restetruppe jetzt fast der selben Worte.

Beispiele: „Für Extremisten wie Claudia Bötte, die schon in einem Fernsehspot zur Wahl der NPD aufgerufen und Hitler-Apologeten, wie Stranzenbach, ist bei PRO NRW kein Platz.“
„… der ehemalige Funktionär der rechtsextremistischen DVU, Udo Schäfer, aus Radevormwald, der ehemalige NPD-Stadtrat und NPD-Funktionär aus dem Bergischen Land, André Hüsgen, sowie der ehemalige langjährige NPD-Aktivist und Funktionär Nico Ernst aus Bonn …“ , „einige nur unter großen Vorbehalten aufgenommene Funktionäre mit einer extremistischen Vergangenheit“.

Kommentar
Dies ist Markus Beisicht mit seinen Kameraden/innen live. Sein Ego lässt es einfach nicht zu, dass ihm etwas verlustig geht. Ob Mensch oder Material spielt keine Rolle. Einen Austritt aus der Partei gibt es nicht, hat ein gerade ausgetretenes Mitglied einmal formuliert. Jetzt ist er eines Besseren belehrt. Selbst ein Infostand in Pro Deutschland Hand treibt Beisicht zur juristischen Aktivität.

Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, sollen auch Anwaltsleistungen geltend gemacht werden, die niemals in Auftrag gegeben worden sein sollen. Auch hier könnte es, einigt man sich nicht, zu einer richterlichen Entscheidung kommen. Gewinnen wird auf jeden Fall der selbsternannte „honorige Anwalt“ Markus Beisicht. Verliert der Gegner bezahlt der Gegner seine Forderungen, gewinnt der Gegner, bezahlen die Mitglieder, wie zu vermuten, aus der Parteikasse, da der Advokat der Rechtsextremen ja für „seine Partei“ prozessiert hat.

Last but not least, wenn Beisicht auf seinem Propagandablog von „Selbstreinigung“ faselt, weil einige ehemalige NPD Mitgliedern / Sympathisanten seine Politik als zu rechtsextrem bewerten und ausgetreten sind, und Beisicht immer noch in der Hoffnung auf die sich selbst erfüllende Prophezeiung gebetsmühlenartig vorgibt die nordrhein-westfälische Grundgesetzpartei zu sein, sollten die Geistesakrobaten einmal den gültigen Verfassungsschutzbericht lesen. Warum von der Selbstreinigung Rechtsextremisten wie z.B. der Adelsspross und Großfinanzier Christopher von Mengersen, Beisichts Adlatus Tony Xaver Fiedler und der gerade erst zum komm. Kreisvorsitzenden ernannte Christoph Schmidt nicht betroffen sind, weiß sicherlich nur der offenbar wenig umsichtige Anführer Markus Beisicht. Zu Beisicht bleibt noch zu sagen: „Im September 2012 verurteilte das Amtsgericht Köln, Beisicht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 2000 Euro. Dies zum selbsternannten, „honorigen Rechtsanwalt“.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements