Pro NRW – Essen: Ratsgruppe und OB-Kandidat Fiedler so überflüssig wie ein Kropf

Schild_OB_Essen_LevUntätige und wenig nützliche Ratsgruppe
Die knapp 38 jährige Essener Ratsfrau Christine Öllig, die zu ihrer Anschrift keine Angaben machen möchte und auch ihren Beruf für sich behält, sowie ihre Kollegin, die 30 jährige Hausfrau Silwana Spiegelhoff (mit Adressangabe im Ratsinfosystem), sind seit dem 18.06.2014 (konstituierende Sitzung) Mitglieder des Essener Stadtrates.

Frau Öllig ist noch Mitglied in zwei Aufsichtsräten (Messe Essen GmbH und Theater und Philharmonie Essen), sowie Mitglied in den Bezirksvertretungen VI und IV (beratendes Mitglied).

Bis heute sind außer der konstituierenden Sitzung 8 weitere Ratssitzungen abgehalten worden. Nicht erfasst ist die Sitzung vom 26.08.2015, da noch keine Niederschrift im Ratsinformationssystem eingestellt ist. Von diesen 8 Sitzungen fehlte Silwana Spiegelhoff 3 mal.

Aus den Niederschriften ergeben sich keine Redebeiträge zu den Tagesordnungspunkten (TOP). Selbst bei der Sitzung am 25.03.2015, als es um die Unterbringung von Asylbewerbern ging, war kein Redebeitrag der Pro NRW Kreisvorsitzenden zu verzeichnen. Frau Spiegelhoff fehlte bezeichnender Weise bei dieser Sitzung. Anträge oder Redebeiträge egal zu welchem Thema sind so gut wie keine zu registrieren. Vom frischen Wind im Rat durch Pro NRW ist nicht einmal ein laues warmes Lüftchen zu bemerken.

So bemängelt Öllig in einem offenen Briefauf dem Pro NRW-Propagandablog, dass die Oberbürgermeisterkandidaten Reinhard Paß (SPD) und Thomas Kufen (CDU) gemeinsam in der Vergangenheit immer dreister an der Gebühren-und Abgabenschraube gedreht hätten:

„Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen, Müllgebühren, Hunde-und Gewerbesteuer, alles hätte sich exorbitant zu Lasten der Essener Bürger verteuert“, meckert Öllig. Wieso hat sie dann im Rat nicht das Wort ergriffen, als diese Positionen abgestimmt wurden. Nur den Finger heben a la „dagegen“, reicht eben nicht aus um Zeichen zu setzen. Ist da etwa kein politisches Potential nach oben mehr offen?

Bemerkenswert ist das Abstimmverhalten der Damen im Rat. So findet man überproportional in den Niederschriften: „(mehrheitlich gegen die Stimmen der PRO NRW-Gruppe und des fraktionslosen Ratsmitglieds der NPD)“, und dies auch in Positionen, die ausnahmsweise mal nichts mit Flüchtlingen, Asylanten oder Ausländern allgemein, zu tun haben. Hier wächst zusammen was zusammen gehört.

Fazit: Ein schönes finanzielles Beibrot für die politischen Senkrechtstarter Öllig und Spiegelhoff in der Kommune Essen; dank der Protektion des großen Meisters aus Leverkusen. Der politische Nutzen für die Essener Bürger/innen, die Pro NRW 2014 ihre Stimme im Vertrauen auf eine wirkungsvolle Arbeit ihrer gewählten Vertreter im Rat gegeben hatten, tendiert annähernd gegen Null. Für die Bürger/innen der Stadt Essen gilt wohl: „Außer Spesen nix gewesen“! Verändert oder beeinflusst hat Pro NRW jedenfalls rein gar nichts.

OB-Kandidatur Fiedlers eine Lachnummer
Der von Spöttern auf einem Plakat als „Der Kasper kommt“ vorgestellte OB-Kandidat Tony Xaver Fiedler, führt nun wirklich bei einigen Lesern zu Lachanfällen. Will man heute dem Herrn Fiedler eine persönliche Nachricht per Post zustellen lassen, ist dies fast unmöglich. Wo haust der OB-Kandidat denn zur Zeit? Bei seinem Unterstützer in Köln, der ihn hinaus geworfen haben soll, jedenfalls nicht. In der schäbigen Lagerhalle mit Feldbett und schmuddeliger Matratze , wo er auch nicht mehr willkommen ist, wohl auch nicht mehr. Bei der alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn, die Fiedler ebenfalls entsorgt haben findet er auch keinen Unterschlupf mehr. Bleiben noch Freunde (hat er überhaupt noch welche?) oder möglicherweise die Leverkusener Fraktionsräumlichkeiten, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist.

Was kann Fiedler?
Nach seinem Abitur 2008 begann Fiedler ab April 2009 bis Mai 2012 ein Studium der Rechtswissenschaften, Geschichtswissenschaften und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Den Abschluss des klassischen Ausbildungsweges (Studium) z. B. für Juristen mit dem sogenannten ersten Staatsexamen kann Fiedler nicht vorweisen.

Ab Juni 2012 bis zu der gegen ihn ausgesprochenen Kündigung im Mai 2014 arbeitete Tony Xaver Fiedler in der Fraktion der Bürgerbewegung PRO KÖLN e.V. im Rat der Stadt Köln. Nach seiner Kündigung fand er Unterschlupf bei Pro NRW, wo er heute als Generalsekretär fungiert und auch hier wieder mit Bürotätigkeiten, der Organisation von Veranstaltungen und deren Propaganda im Internet beschäftigt ist. Herr Fiedler wird allgemein als „arbeitssuchend“ bezeichnet. Von einer festen Anstellung, außerhalb von Pro NRW, ist nichts bekannt.

Ob seine Erfahrungen aus politischer Tätigkeit und Beruf (welcher überhaupt?) ausreichend sind, die verantwortungsvolle Tätigkeit eines Oberbürgermeisters auszufüllen, braucht wohl nicht diskutiert zu werden betrachtet man seine Vita.

Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung
Der hauptamtliche Oberbürgermeister ist zugleich Chef der Verwaltung. Als solcher verantwortet er alles, was die Verwaltung erarbeitet und entscheidet. Seine Verantwortung aktualisiert sich gegenüber dem Rat, den er in seiner Gesamtheit zu beraten hat. Der OB trägt umfassende Verantwortung. Damit der Oberbürgermeister seiner Verantwortung gegenüber dem Rat und den Bürgern gerecht werden kann, muss er das Handeln der Verwaltung maßgeblich gestalten können: Weiterlesen

Kommentar
Warum hat sich Christine Öllig, als Vorsitzende des Essener Kreisverbandes und Essener Bürgerin, nicht als OB-Kandidatin aufstellen lassen? Fehlen da möglicherweise grundsätzliche Fähigkeiten? Mit „Null“ Aussagekraft wie im Rat, kommt eine Kandidatur natürlich schlecht bei den Wählern an. Eine gegenleistungsfreie Apanage gibt es als Oberbürgermeister/in übrigens auch nicht. Liegt hier der Hase etwa im Pfeffer?

Das sich Tony Xaver Fiedler vollkommen darüber im Klaren sein dürfte, dass er niemals Oberbürgermeister(OB) von Essen wird und somit auch keine verantwortliche zeitintensive Arbeit übernehmen muss, lässt die ganze Prozedur als Klamauk erscheinen. Mit viel Arbeit hat der als „Kasper“ bezeichnete OB-Kandidat in Essen für „Furore“ gesorgt. Plakate kleben, Info-Stände (meist mit 3 Personen) durchführen und die Hetze gegen Flüchtlinge, sollen den Nobody mit unbekanntem Wohnsitz zum Essener OB machen.

Mit dieser Aktion legt sich Fiedler den nächsten dicken Brocken auf dem Weg in ein bürgerliches Leben in den Weg. Arbeit findet er vielleicht noch bei Rechtsanwalt Beisicht, würde ja zum Studium passen. Aber da arbeitet ja schon Stilcke und Karakus-Engels, ob da noch Platz ist? Und dann stellt sich noch die Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzes auf Dauer. Einen anderen Arbeitsplatz zu finden wird schwer, obwohl sich Fiedler als Verkäufer von Fleisch-, Feinkost und Fischwaren sowie an der Käsetheke bewährt haben soll, wird er wohl im Handel auch keinen Platz mehr finden, sofern der Personalchef Google nutzt.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.