Kein Comeback von HoGeSa, Markus Beisicht und Dominik Roeseler von Pro NRW unglaubwürdig

Kein_ComebackKein Comeback von HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit zu einem Aufmarsch am 25.10.2015 nach Köln. Unter dem Motto „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“ruft der Pro NRW-ler und Anmelder vom letzten Mal, Dominik Roeseler, dazu auf, nach Köln zu kommen. Schon Wochen vor dem Event haben weit über tausend Personen auf Facebook ihr Kommen angesagt. Die Demonstration ist bei der Polizei angemeldet und in Hooligan- und Nazikreisen wird eifrig für eine Wiederholung der Randale vom letzten Jahr in derselben Größenordnung mobilisiert. Die rechten Hools wollen sich eine rassistisch aufgeladene Erlebniswelt schaffen, bei der sie die Straße dominieren. Sie versuchen, ihr „Wunder von Köln“, wie sie es nannten, zu wiederholen. Vollständiger Artikel

Hohles Geschwätz von Beisicht und Roeseler
Als Wortbruch könnte man die Aussagen des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Restepartei Pro NRW, Markus Beisicht und seinem Vize Dominik Horst Roeseler getrost bezeichnen. So schwafelte der selbsternannte honorige Anwalt aus Leverkusen am 04.11.2014 auf seiner Propagandaseite:

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

Der Parteivize Dominik Horst Roeseler versicherte seinen damaligen Vorstandskollegen kleinlaut:

„Ich distanziere mich von jeglicher Form der Gewalt oder Extremismus und bedauere zutiefst, dass es in Köln zu Ausschreitungen gekommen ist. Desweiteren werde ich zukünftig an keinen Kundgebungen der HoGeSa mehr teilnehmen.

Diese Beschlüsse und Roeselers geheuchelte Entschuldigung wurden natürlich niemals umgesetzt. Roeseler arbeitet weiter Hand in Hand mit gewaltbereiten Hooligans. Bestes Beispiel dafür ist die von ihm für Pro NRW durchgeführte Demo Ende Juli in Hagen gewesen (wir berichteten). Für die heute endgültig abgesagte Hooligan-Demo in Hamburg mobilisierte Roeseler ebenso auf seiner Facebook-Seite, wie für die angemeldete Demo in Köln zum 25.10.2015, wo er sicher auch wieder eine maßgebliche Rolle spielen dürfte.

Auch die wieder ausgegrabene Melanie Dittmer, mit ihren angemeldeten Dügida Veranstaltungen in Düsseldorf, unterstützt Roeseler auf seiner FB-Seite. Dort teilt er unter anderem auch diesen Text:

„… Deswegen ist es umso wichtiger auf die Straße zu gehen! Jeder bringt einen Freund mit! Egal aus welcher Partei Ihr seid, aus welcher Organisation. Ihr seid alle willkommen!“ Alles klar?

Soviel zu Beisicht und Roeseler, und deren angebliche „nordrheinwestfälischen Grundgesetzpartei“.

Kommentar
Morgen sind OB-Wahlen auch in Leverkusen und Essen. Welchen Wert Beschlüsse, Zusagen oder Absprachen mit dem Anführer der Rechtsextremisten, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen haben, ist wie oben zu lesen, deutlich zu erkennen. Glauben Sie allen Ernstes den an die NPD angelehnten Parolen wie „Jetzt hilft nur noch Beisicht“ oder „wir sind die Zukunft Deutschlands“? Würden Sie einem OB-Kandidaten, dessen Wort augenscheinlich keinen Pfifferling wert ist, Ihre Stimme geben?

Geben Sie dem Anführer der Rechtsextremisten keine Chance. Zeigen Sie Beisicht die rote Karte! Bedenken Sie, jede Stimme für Beisicht ist eine vergeudete Stimme. Gleiches gilt natürlich für seinen Adlatus Tony Xaver Fiedler in Essen.

Ihr Ronald Micklich

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