Pro NRW: Beisicht mit schlechtestem Wahlergebnis der große Verlierer in Leverkusen

Verlierer_1Verlierer und Sieger
Das einzig sensationelle an der OB-Wahl ist der direkte Wahlgewinn des SPD Politikers Uwe Richrath, der mit 51,2% der Stimmen als neuer Oberbürgermeister gewählt wurde. Auch der Verlierer der OB-Wahl in Leverkusen steht fest. Als Schlusslicht musste sich der selbsternannte honorige Rechtsanwalt aus Leverkusen, Markus Beisicht, mit dem letzten Platz zufrieden geben. Selbst Erhard Schoofs von der Bürgerliste, erhielt als Vorletzter der Wahl fast doppelt so viele Stimmen wie Beisicht. Als Egomane empfindet der Verlierer des Tages selbst diese niederschmetternde Tatsache als sensationell.

Die Presse findet dazu folgende Worte: “ Die Wahlbeteiligung erreichte mit 36,5 Prozent einen historischen Tiefpunkt. Die weiteren Herausforderer Erhard Schoofs (Bürgerliste, 12,6 Prozent) und Markus Beisicht (Pro NRW, 6,5 Prozent) blieben an diesem Abend bedeutungslos.

Selbstbeweihräucherung und Lügenpropaganda
„In manchen Stimmbezirken konnten bis zu 15% erzielt werden…“, tönt der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, auf seiner Propagandaseite. Auch hier wieder eine glatte Lüge. In keinem der Leverkusener Stimmbezirke erreichte der Maulheld 15% der Stimmen. 14,4% ist der höchst erreichte prozentuale Anteil an den abgegebenen Wählerstimmen in den Stimmbezirken (vorläufiges Endergebnis). Diese wurden im Stimmbezirk 113 (Dönhoffstraße) gezählt. Bei einer Wahlbeteiligung von nur 16,5% errang der „glorreiche Sieger“ mit 31 Stimmen auch hier den letzten Platz, den er sich allerdings mit Erhard Schoofs teilte.

Günstige Voraussetzungen
„Auffallend sind auch einige Ergebnisse des in Essen kaum in Erscheinung getretenen Kandidaten der rechtspopulistischen Partei Pro NRW: In Frintrop, wo es Streit um ein Asylheim gibt, erhielt er 7,1 Prozent, in Karnap, wo demnächst ein großes Zeltdorf für Flüchtlinge entsteht, waren es 7,3 Prozent“, schreibt die Presse.

In Leverkusen sieht es nicht anders aus. Bedingt durch die Debatten um Flüchtlinge und Asylanten, die zu schaffenden Unterkünfte und Versorgung für diese Menschen, sowie die Frage nach der Finanzierung, findet Beisicht fruchtbaren Boden bei seiner Hetze und Panikmache gegen diese Personen.

Im Weiteren spielte die historisch geringe Wahlbeteiligung den Rechtsradikalen in die Karten. Sympathisanten von Pro NRW werden ständig aufgefordert ihren Anführer zu wählen. Überzeugt von ihrem Guru würden sie wohl auch noch zur Urne wanken, wenn es Exkremente regnen würde. Die maximale Stimmenanzahl für die extremen Parteien ist bei jeder Wahlbeteiligung immer gewährleistet. Bei steigender Wahlbeteiligung ist zu erwarten, dass der Stimmenanteil für die „Extremen“, proportional zur steigender Wähleranzahl sinkt.

Als Beispiel hierfür seien die Stimmbezirke 182, Wahlbeteiligung 31,6% Pro NRW 2,6%, 314 Wahlbeteiligung 30,8% Pro NRW 2,7% und 332, Wahlbeteiligung 30,3%, Pro NRW 2,6%, genannt.

Kommentar
Jeder der Markus Beisicht kennt, weiß seine derzeitige Euphorie einzuordnen. Sei unvermeindlicher Egotripp wird schon bald durch die Realität beendet, denn schon wieder verdichten sich dunkle Wolken über dem Anführer der Rechtsextremisten. Davon später mehr.

Ihr Ronald Micklich

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