Pro NRW: Mitgliederfluktuation in Richtung NPD 2.0 geht weiter

Wer_die_DemokratieDuisburg – Austritt
Wie aus mehreren internen Quellen zu erfahren war, soll die erst am 8. Januar 2015 zur Duisburger Kreisverbandsvorsitzenden gewählte Kandidatin, vor nicht allzu langer Zeit ihre Funktionen niedergelegt und wie auch Egon Rohmann bei Pro NRW ausgetreten sein. Die privaten Gründe soll Sie für kurze Zeit auf ihrer Facebookseite bekannt gegeben haben, jetzt ist davon nichts mehr im Netz zu finden.

Leverkusen – Austritt
Das Hick Hack um die Mitgliedschaft von Bastian Pufal bei Pro NRW dürfte sich auch erledigt haben. Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, soll Bastian Pufal am 13.09.2015, nach Beisichts Wahlparty, seinen Austritt erklärt haben. Möglicherweise gab es wieder politische Differenzen und / oder Pufal konnte die Propaganda und Selbstbeweihräucherung des Egomanen wegen seines selbstdefinierten „exorbitanten Wahlsieges“ einfach nicht mehr ertragen.

Lückenfüller
Bei jeder passenden Gelegenheit propagiert der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, den Zulauf von neuen Mitgliedern. Die enormen Abgänge der letzten Zeit blendet der Phantast offensichtlich völlig aus.

Der vermeintlich „große Wurf“ soll Beisicht zum 1. September 2015 gelungen zu sein. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll nämlich zu diesem Datum der ex. NPD´ler Thorsten Crämer, jetziger Vorsitzender des „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“ (BZEN), seinen Beitritt bei den Rechtsextremisten von Pro NRW vollzogen haben. Eine offizielle Erklärung von Pro NRW gibt es natürlich nicht, es wäre ja auch eine Offenbarung öffentlich das Zusammengehen mit Crämer und wie berichtet wird, mit weiteren über 10 von Crämer mitgebrachten Kameraden einzugestehen. Es wird kolportiert, dass Crämer die Mitglieder aus seinem BZEN in Pro NRW migrieren will.

Hier wird Ihnen eine abendfüllende interessante Lektüre zu Thorsten Crämer und seinen Weggefährten zur Verfügung gestellt. Einen der interessantesten Artikel finden Sie hier. Auszug NRW rechtsaußen 31.01.2011 Vernehmungsprotokolle als Geburtstagspräsent:

„Crämer hat auch eine Idee, wie die Kölner Neonazis an die nun bekannt gewordenen Protokolle gelangt sein könnten: „Es ist gewiß kein Zufall, daß beide Fälle, der der Kameradin Händelkes und der meinige, etwas mit Gerichtsverfahren zu tun haben, in denen mehr oder minder unmittelbar ein oder mehrere der ,pro-Bewegung’ angehörige Anwälte eine Rolle spielen.“ Wenn man dann noch berücksichtige, dass diese Anwälte nach wie vor viele Mandanten aus dem Kreis der „Nostalgiefraktion“ hätten und auch Paul Breuer und Axel Reitz „Langzeitmandanten eines gewissen Opladener Anwaltes waren, wird sich jeder, der zwei und zwei zusammenzählen kann, ausrechnen können, aus welcher Quelle diese ,Geburtstagsgrüße’ wirklich stammen“.“

Die Aversionen scheinen verflogen zu sein; es kommt zusammen, was zusammen gehört.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.