Pro NRW-Wahlen: „Volle NS-Dröhnung im Bergischen Land“

Screenshot Youtube-Video: Hohnholz hinten mit grauer Jacke und Schirmmütze

Screenshot Youtube-Video: Hohnholz hinten mit grauer Jacke und Schirmmütze

Neuwahlen notwendig
Nachdem fast im gesamten Bergischen Land die Strukturen von Pro NRW wegen des Abgangs fast aller Mandatsträger und Funktionäre zusammengebrochen sind, ist der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindliche bezeichneten Minipartei, der selbsternannte „honorige“ Rechts-Anwalt Markus Beisicht bestrebt, koste es was es wolle, neue Strukturen im Bergischen zu installieren.

Wegen eines offensichtlich bestehenden, chronischen Mangels an verbliebenen seriösen Parteimitgliedern, lässt Beisicht seine Tarnung fallen und präsentiert mit den neu Gewählten ex. NPD´lern sein wahres Gesicht.

Bezirksverband Bergisch Land
Die neue Vorsitzende des Bezirksverbandes, Katja Engels aus Overath, hat augenscheinlich die neu gewählte Schatzmeisterin Aganeta Jess und einen namentlich nicht erwähnten Beisitzer aus Overath mitgebracht. Ebenso werden die weiteren Namen der Beisitzer nicht genannt, auch das übliche Foto des neugewählten Vorstandes fehlt. Haben die gewählten und unbenannten Beisitzer schon so die Hose voll, dass sie sich nicht öffentlich zu ihrer Funktion und Partei bekennen wollen?

Stellvertreter von Engels sind der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt aus Witten, sowie der vorbestrafte ex. NPD´ler Thorsten Crämer. Zum Schriftführer wurde der ex. NPD´ler (damals Schwelm) Andreas Lange gewählt.

Kreisverband Wuppertal
Auch hier wird wieder nur die Creme de la Creme von Beisichts neuen Kameraden vorgestellt. Vorsitzender ist der ex. NPD´ler Markus Hohnholz, zum Stellvertreter wurde wiederum der ex. NPD´ler Andreas Lange (Spitzname soll „Panzer“ sein) gewählt. Wie gehabt wurden die angeblich 3 neugewählten Beisitzer nicht namentlich genannt, auch hier kein Bekenntnis zur Partei und ergo auch kein Foto.

In einem entlarvenden Video produziert sich Beisichts neuer Kreisvorsitzender als rechtsradikaler Schreihals. Ab Min. 2:10 bis Min. 2:17 ist sehr schön zu erkennen und zu hören, wie Hohnholz „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ in die Gruppe Rechtsextremer brüllt. Es wird berichtet, dass die Wuppertaler Stadträtin Claudia Bötte dem NPD-Slogan-Lautsprecher Hohnholz den Saft abdrehte und verstummen lies.

Ennepe-Ruhr-Kreis
Hier wird die Wahl langsam zur Farce. Kameradschaftlich Hand in Hand stellen auch hier die beiden ex. NPD´ler Christoph Schmidt (Vorsitzender) und der vorbestrafte Thorsten Crämer (Stellvertreter) den Vorstand mit 3 nicht benannten Beisitzern. Rein spekulativ könnte es sich bei zweien der „Namenlosen“ um Sascha G. aus Gevelsberg und Siegfried L. aus Hattingen handeln. Hier bleiben wir am Ball.

Kommentar
Beisichts Geschwafel vom Narrensaum NPD hat sich nun endgültig erledigt. Mit seinen neuen Funktionären hat er dem Bodensatz des braunen Sumpfes Zugang in die Partei gewährt. Dies war abzusehen. Die jetzt bei Pro NRW neu installierten Funktionäre, die ehemals in der NPD wirkten, haben selbst bei der NPD keine Chance mehr und werden als Verräter oder Untaugliche verabscheut.

Ob Beisicht mit diesen Kameraden ein politisch sinnvollen Zuwachs generiert hat ist fraglich. Schon seine pompösen Kreisverbandsgründungen in Köln und Düsseldorf sind im Nirvana verschwunden. Zumindest vom Düsseldorfer Vorsitzenden war zu erfahren, dass er nicht mehr zu Pro NRW gehört. Die machen nur bla, bla mehr nicht, soll seine Begründung gewesen sein. Von Katja Engels Vater in Köln ist auch nichts mehr zu vernehmen. Wer will sich schon als Pro NRW´ler outen?

So versucht der politisch gescheiterte Parteibonze Beisicht, nun sein Geschäftsmodell mit ex. NPD´lern am Leben zu halten. Das Wasser scheint ihm bis zum Halse zu stehen. Einige juristische Auseinandersetzungen mit ehemaligen Parteifreunden stehen an. Es wird auch sicher interessant werden, ob noch weitere Pro-Mitglieder nach der erneuten Offenbarung das rechtsextremistische Schiff verlassen. Augenmerk ist da wohl auch dem Pro NRW Funktionär Jürgen Hintz geschuldet. Ausgerechnet Hintz der ja jahrelang immer am jammern war, weil einige wenige Pro NRW Mitglieder mit NPD Biographie an Bord waren, macht jetzt gemeinsam Sache mit dem Pro NPD 2.0 – Haufen. Einfach nur widerlich, diese Charakterlosigkeit.

Ihr Ronald Micklich

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