Pro NRW will am Sonntag (22.11.2015) auf dem Roncalli Platz in Köln hetzen (Ergänzung)

BildTinyPic: Selbsternannter neuer rechtsdemokratischer Stadtrat von Bonn Christopher von Mengersen im Mai 2012

BildTinyPic: Selbsternannter neuer rechtsdemokratischer Stadtrat von Bonn
Christopher von Mengersen im Mai 2012

Gunst der Stunde nutzen
Als islamkritische Kundgebung getarnt, wollen die Rechtsextremisten um ihren Anführer der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, am Sonntag, den 22. November 2015 um 13 Uhr auf dem Roncalliplatz (am Dom), ihre menschenverachtende Hetze betreiben und augenscheinlich die Gunst der Stunde für die Anwerbung neuer Interessenten nutzen.

Dabei werden die Ereignisse in Paris als Anlass vorgeschoben. „Als Ausdruck ihres Bekenntnisses zur Meinungsfreiheit“, sollen dabei auch islamkritische Karikaturen gezeigt werden.

Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, soll es sich bei dem Anmelder um den erlebnisorientierten Adelsspross Christopher von Mengersen handeln. Eine Bestätigung der Anmeldung war noch nicht zu verzeichnen.

Nur noch ekelerregend
Am 13.11.2015 war bei Twitter eine Meldung unter der Überschrift „Pro NRW Gedenkt den Opfern der Feigen Anschlagsserie in Frankreich / Paris“ (Fehler im Original) zu lesen. In dem Text, der mit gut 150 Worten nicht sonderlich groß ist, sind sage und schreibe 19 Rechtschreibefehler zu finden (wer findet mehr?). Welcher Legastheniker hat diesen Bullshit wohl geschrieben?

Kaum zu ertragen ist die Tatsache, dass im Zusammenhang mit der Katastrophe in Paris der Versuch eines geplanten Anschlags auf den Rädelsführer der Rechtsextremisten, der davon noch nicht einmal etwas bemerkte und erst am nächsten Morgen, ausgeschlafen, von der Polizei über den Vorfall aufgeklärt worden sein soll, quasi auf ein Niveau gebracht werden soll. Beisicht äußert sich zu den Anschlägen in Paris: „Ich bin zutiefst betroffen und Erschüttert, es zeigt mir wieviel Glück meine Familie und Ich am 13.03.2013 Hatten – Mein Beileid allen Betroffenen“, (Fehler im Original)

Kommentar
Markus Beisicht wirkt nur noch peinlich. Der Schulterschluss mit den ehemaligen NPD´lern wie Thorsten Crämer, Lange, Hohnholz und demnächst möglicherweise auch noch Udo Franke und vielen weiteren Kameraden, reicht dem Imperator offensichtlich noch nicht aus um seine leckgeschlagene Galeere am schwimmen zu halten. Die Fehlerquote erhöht sich, das Ende naht.

Ihr Ronald Micklich

Ergänzung
Bezüglich einer schriftlichen Reklamation des ehemaligen „Grünen-Bundestagsabgeordneten Torsten Lange“, der auch kurzzeitig Pro NRW Mitglied war, stellen wir klar, dass es sich bei der im Kommentar erwähnten Person „Lange“ nicht um oben bezeichnete Person handelt.

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