Opladen: Flyer- und Aufkleberschlacht der „Rechtsradikalen“ von Pro NRW und Pro Deutschland +Ergänzung+

Radikaler_Müll_1Flyer gegen Aufkleber
Der Kampf um Sympathisanten, Spender und eventuell sogar neue Mitglieder ist in Opladen voll entbrannt. So sollen am heutigen Morgen rund um die von einem Investor geplanten Flüchtlingsneubauten an der Stauffenbergstraße, mehrere Hundert Aufkleber der Rechtspopulisten von Pro Deutschland verteilt worden sein. Bürger aus dem Bereich Lützenkirchener-, Pommern-, Feld-, Kolberger- und Görlitzerstraße bestätigten, die Hetze in ihren Briefkästen vorgefunden zu haben. Dabei handelt es sich um Postkartengroße Aufkleber mit der Aufschrift „Asylmissbrauch stoppen!“.

Außerdem findet man entlang der augenscheinlichen Verteilerroute auch noch die Hetze auf Aufklebern („Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land“), an diversen Stellen an den Straßen. Selbst das AZ der Antifa soll zugeklebt worden sein.

In den frühen Morgenstunden soll auch Thorsten Crämer, vorbestrafter ex. NPD´ler und nun Pro NRW-Funktionär, an der Lützenkirchener Str. gesichtet worden sein. Ob auch er mit den menschenverachtenden Flyern von Pro NRW unterwegs war ist unklar. Anzunehmen dürfte hingegen sein, dass der Anführer der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Opladen, die Briefkästen in dieser Region nun auch fluten wird. Hier wird Beisicht sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen.

Ergänzung
Wie bereits vermutet, legt der selbsternannte „honorige“ Advokat Markus Beisicht nach:

Leverkusen: PRO NRW kündigt Kampagne gegen geplantes Asylbewerber-Ghetto in Opladen an„, ist auf der Propagandaseite der Rechtsextremisten von Pro NRW zu lesen. Die Reaktion auf unseren Bericht und die Aktivitäten von Pro Deutschland erfolgte erstaunlicherweise umgehend, was bei eMails an Beisichts Kanzlei leider nicht der Fall ist (davon später mehr).

Wie dem auch sei, im Flyer- und Aufkleberkampf der Rechtsradikalen um Sympatisanten in Opladen, hat Beisicht vorerst den Kürzeren gezogen.

Ihr Ronald Micklich

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