Pro NRW Bochum: Wählerbestechung und Urkundenfälschung zur Kommunalwahl 2014

Thorben Wengert/pixelio.de

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Und wieder strafbare Machenschaften
Nicht das erste Mal stehen Pro NRW Funktionäre wegen strafbarer Machenschaften bezüglich Unregelmäßigkeiten zur Kommunalwahl 2014 vor Gericht (wir berichteten). Jetzt endete die Anklage gegen einen Spitzenfunktionär (Hans-Joachim Adler) und seinen Komplizen (augenscheinlich Francis Dominic M.) mit einem Schuldspruch. Sollte er Bestand haben, gelten Beide als Vorbestraft.

„Wegen strafbarer Machenschaften bei der Kommunalwahl im Mai 2014 sind am Montag zwei Mitglieder der rechtsgerichteten Partei „Pro NRW“, darunter Ratsherr Hans-Joachim Adler (71), zu 3600 Euro Geldstrafe beziehungsweise 1400 Euro verurteilt worden. Das Schöffengericht bestrafte Adler wegen zweifacher Wählerbestechung und einem Fall der Urkundenfälschung mit 120 Tagessätzen, seinen 30-jährigen Parteigenossen mit 140 Tagessätzen Geldstrafe“, schreibt die WAZ in einem ausführlichen Artikel.

Kommentar
Die Personaldecke ist so dünn wie nie, in der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW. Der selbsternannte „honorige“ Anwalt muss nun damit leben, sollten die Urteile Bestand haben, mit weiteren Vorbestraften Funktionären seine Restetruppe am Leben zu halten. Wie aus internen Kreisen zu erfahren war, soll Hans-Joachim Adler als weiterer Stellvertreter Beisichts gehandelt worden sein.

Wer sich mit solcherlei Methoden Zugang in die Räte verschafft, hat seine demokratische Legitimation verloren. Wer will sich schon von einer Radikalentruppe, durchsetzt mit Verurteilten und Vorbestraften, politisch vertreten lassen? Sie etwa?

Ihr Ronald Micklich

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