Pro NRW: Hohle Propaganda mit Brechreizeffekt

ProPagandalautsprecher

ProPagandalautsprecher

Propaganda bereitet Übelkeit
Am 21.12.2015 verbreitet die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Restetruppe von Pro NRW auf ihrer Internetseite folgende beliebte Dauerleier:

„Gemeinsam wollen wir kollegial und nachhaltig eine demokratische Rechtspartei im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland mittelfristig parlamentarisch verankern.“

Am 10.08.2015 schwafelte der ehemalige Generalsekretär Tony Xaver Fiedler:

„Für Extremisten … ist bei PRO NRW kein Platz. Wir bleiben die nordrhein-westfälische Grundgesetzpartei und sind nur in einem Punkt wirklich radikal: In der Abwehr jeder Form des Extremismus… Bei PRO NRW ist unter einem Parteivorsitzenden Beisicht jedenfalls keine extremistische Entgleisung geduldet. Wir verzichten gerne auf einige fragwürdige Funktionäre, denn die demokratische Lauterkeit der Partei darf nicht in Frage gestellt werden“.

Erklärung von Thorsten Crämer
Am 19.12.2015 findet sich auf der FB-Seite des am 18.12.2015 neu gewählten Geschäftsführers der rechtsextremen Minipartei, des ex. NPD´lers Thorsten Crämer, folgende Erklärung zu einem Beitrag von Lars Seidensticker zum Thema „Berlin entsetzt wegen polnischer Regierung“ (Focus online).

So schreibt Seidensticker: „Den deutschfeindlichen Polen hätte man längst das Maul stopfen sollen. Stattdessen ist man ihnen auf Kosten der deutschen Vertriebenen über Jahrzehnte hinweg in den Arsch gekrochen.“

Dazu erklärt Thorsten Crämer Lars Seidensticker seine eigene Vorstellung, was zu tun ist um Deutschland noch zu retten:

„Das ist die eine Seite der Medaille. Aber wir können nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun. Der erste ist es, mit aller Energie zu verhindern, daß uns nach Ostdeutschland der Westen, die Mitte und der Südosten unseres Vaterlandes bzw. Siedlungsgebietes auch noch flöten gehen, weil wir von den Zivilinvasoren überrannt werden. Dazu muß das Altparteienregime und das EU-System weg – und wenn man sich dazu mit dem Teufel selbst verbünden müßte, wäre es gut und richtig. Warschau ist nun noch eine „kleinere Hausnummer“. Meine Freude werden die nicht werden, solange sie Breslau, Stettin, Posen und Danzig okkupiert halten, aber wenn sie dazu beitragen, das System EU, NATO und Masseneinwanderung zum Einsturz zu bringen, bin ich auch ihnen dankbar….“ (Hervorhebungen durch Redak.)

Kommentar
Sie sehen, liebe Leser, bei Pro NRW handelt es sich keineswegs um eine „demokratische Grundgesetzpartei“ die der selbsternannte „honorige Anwalt“ und Anführer der Rechtsextremisten so gerne sein will. Das Gegenteil ist der Fall. Die geistigen Ausflüsse des ehemaligen NPD´lers Thorsten Crämer entspringen sicherlich seiner NPD-Denke. Sie sind scheinbar immer noch in seinem Oberstübchen und seiner kruden Gedankenwelt verankert und können als bestes Beispiel dafür dienen, weshalb der Verfassungsschutz die NPD und Pro NRW als verfassungsfeindlich bezeichnet. Daran wird sich auch nichts ändern.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.