Egon Rohmann, Ratsgruppen-Partner von Melanie Händelkes (NPD) in Duisburg, versucht sich bei Pegida NRW am Mikrofon.

FB-Screenshot Pegida NRW

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Kaum zu glauben
Der politische Wanderpokal Egon Rohmann, ex. Mandatar der verfassungsfeindlichen und rechtsextremistischen Splitterpartei Pro NRW im Rat der Stadt Duisburg, der seit dem 05.11.2015 eine Ratsgruppe mit der NPD (Melanie Händelkes) eingegangen ist, will tatsächlich zur Pegida-Veranstaltung das Wort ergreifen. Zumindest wird er als Redner angekündigt (siehe Kopfbild).

Nur einmal Presse gehabt
Nur einmal berichteten kleinere Blogs und Regionaljournalisten über die unerwartete Abstimmung am 29.09.2014 Egon Rohmanns, bei der Frage nach der Herrichtung einer neuen Landesaufnahmeeinrichtung in Duisburg-Neumühl.

Auszug aus der Ratsniederschrift (Seite 135):

“Beschluss – Die Stadt Duisburg unterstützt die Bezirksregierung Arnsberg bei der Herrichtung und den Betrieb einer Landesaufnahmeeinrichtung in Form einer temporären Notunterkunft im ehemaligen St. Barbara-Hospital in Duisburg-Neumühl mit einer Platzzahl von ca. 300 Unterbringungen in der vollen Ausbaustufe.”

Beratungsergebnis
Dafür: die Mehrheit (SPD, CDU, Grüne, Die Linke., AfD – teilweise -, PSL, JuDu/DAL, Ratsherr Rohmann – ProNRW -, FDP, OB Link)
Dagegen: die Minderheit (ProNRW – teilweise -, Ratsherr Lücht – AfD -, NPD)

Bestürzung bei den Rechts-Wählern. Das hätten nun die wenigsten erwartet. Rohmann stimmt für die Beschlussempfehlung? Autsch! Für diesen Wählerbetrug wurde er achtkantig aus unserer Fraktion geworfen, ist der Kommentar seines ex. Fraktionschefs.

Profilierungssucht?
Der eher als blasser Kommunalpolitiker bezeichnete Egon Rohmann, der noch keinen inhaltlich verwertbaren Redebeitrag im Rat geleistet haben soll und als Hinterbänkler bezeichnet wird, will jetzt augenscheinlich in der Öffentlichkeit bei Pegida seinen Geistesschmalz verbreiten. Da darf man wirklich gespannt sein, was Egon Rohmann so alles zum Besten gibt. Sein Vorteil ist, dass er nicht auf Fragen antworten muss. Wie sollte er sonst seine Zustimmung in oben bezeichneter Angelegenheit vor ausgewiesenen Asylgegnern rechtfertigen? Möglicherweise reicht eine alte 500KB Speicherkarte, um den sinnvollen Teil seines Redebeitrags, sofern es diesen überhaupt gibt, per Video aufzuzeichnen.

Ihr Ronald Micklich

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