Pro NRW-Affäre Mandatsverkauf: Detlev Schwarz bezieht Stellung zu den Ausführungen seines Kontrahenten Christopher von Mengersen

WahrheitMengersen in eigener Sache auf Facebook
Mengersen schreibt eine Stellungnahme auf seiner Facebook-Seite zum Thema Mandatsverkauf, „da momentan seine Person seitens der Presse mit Schmutz überschüttet wird“, wie er glaubt. In einer sogenannten „umfänglichen Stellung“ gibt v. Mengersen Behauptungen zum Besten, die voraussehbar von Detlev Schwarz so nicht unkommentiert bleiben können. Im Kern soll es Schwarz gewesen sein, der quasi auf erpresserischer Art und Weise per Nötigung, Herrn Mengersen in diese für ihn unerquickliche Situation gebracht habe. Dieser sah sich, wie er ausführt, „angesichts dieser Tatsache dazu verpflichtet, öffentlichen Schaden von seiner Partei abzuwenden.“ Den vollständigen Text finden Sie auf der neuen Facebook-Seite von Christopher von Mengersen.

Stellungnahme von Detlev Schwarz
Herr Schwarz formuliert seine Stellungnahme in der dritten Person und hat diese als Pressemitteilung versendet. Schwarz ist diese Stellungnahme wichtig, da seiner Ansicht nach „von Mengersen versucht, mit Lügen sein öffentliches Ansehen massiv zu schädigen.“

Die Bergische Stimme betont ausdrücklich, „dass sie sich weder die Stellungnahme von Detlev Schwarz noch die von Christopher von Mengersen zu eigen macht“. Es handelt sich hier um eine Wortgleiche Wiedergabe des Originals.

Stellungnahme …

„Frederick Christopher Freiherr von Mengersen hat seinen einstigen Parteikollegen Detlev Schwarz verleumdet, dieser habe ihn genötigt, gegen Geldzahlung sein Mandat im Rat der Bundesstadt Bonn zu übernehmen. Ferner behauptet Freiherr von Mengersen wahrheitswidrig, Schwarz habe ihm Belege über Zahlungen gestohlen. Dieses strafrechtlich relevante Verhalten des Adligen erfordert einige Klarstellungen.

Fakt ist, dass Detlev Schwarz über die Liste seiner ehemaligen Partei PRO NRW am 25. Mai 2014 in den Rat der Bundesstadt Bonn gewählt wurde. Noch am Abend der Wahl fand zwischen Schwarz und von Mengersen ein Vier-Augen-Gespräch in dessen damaliger Wohnung im Bonner Stadtteil Heiderhof statt. Von Mengersen meinte zu Schwarz, er solle nicht das Mandat wahrnehmen, sondern gegen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 750 Euro an ihn als Listenzweiten weiterreichen. Als Argument führte von Mengersen ins Feld, er habe fast vollständig den lokalen PRO NRW-Wahlkampf finanziert. Schwarz erwiderte, er werde sich in der nächsten Zeit dazu Gedanken machen, möchte jedoch nicht am Abend des mageren Ergebnisses weiter darüber sprechen.

Wenige Tage nach der Wahl telefonierte von Mengersen mit Detlev Schwarz. Hierbei äußerte von Mengersen in einem weinerlichem Ton, tausende von Euro seien nun weg und er nach wie vor ohne Mandat. Von Mengersens damaliger Parteikollege Andre Hüsgen zog ihn mit der Bezeichnung als „Mann ohne Mandat“ auf. Dies traf das Ego des adligen Jünglings sichtbar tief. Von Mengersen bedrängte Schwarz von nun an in extremer Weise.

Es sind umfangreiche Protokolle beim Kommunikationssystem WhatsApp vorhanden, die belegen, wie von Mengersen Schwarz über Monate hinweg aufforderte, er solle endlich das Mandat an ihn überreichen. Selbst Dritte wie Tony Xaver Fiedler, seinerzeit hochrangiger PRO NRW-Funktionär, schaltete von Mengersen ein, um gezielt Druck auf Schwarz auszuüben. Sogar beim Bonner Wahlamt meldete sich von Mengersen, um dort zu erfragen, ob denn nun Schwarz seinen Mandatsverzicht erklärt habe. Die zuständigen Beamten waren aufgrund des seltsamen Verhaltens von Mengersens befremdet, da zuvor noch nie ein möglicher Listennachrücker im Stadtrat so etwas getan habe.

Der PRO NRW-Vorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht spielte in der Angelegenheit eine zwielichtige Rolle. Schwarz fragte ihn, ob er sein Mandat an von Mengersen abgeben solle. Beisicht ließ gegenüber Schwarz die Frage letztlich unbeantwortet. Anderen Personen gegenüber jedoch äußerte der Leverkusener Parteichef, Schwarz möge endlich von Mengersen den Sitz im Rat überlassen. Hinter von Mengersens Entscheidung, nach nur einmaliger Zahlung keine weitere finanzielle Unterstützung an Detlev Schwarz für Parteiarbeit zu leisten, sondern diese monatlichen Gelder an PRO NRW umzuleiten, wird das Wirken von Markus Beisicht vermutet, da es zwischenzeitlich im Vorstand von Pro Nrw heftige Diskussionen und Entsetzen gab, zum Verhalten und dem Auftreten des damaligen Stellv. Parteivorsitzenden Dominik Roeseler bei der Demo im Oktober 2014 von Hogesa in Köln.

Zu dieser Demonstration positionierte sich Beisicht mit legendlich 5 weiteren Parteivorstandsmitglieder gegen 13 weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Konsequenz war, dass Beisicht mit einem Satzungsputsch und dem Entzug der Parteimitgliedsrechte gegen den damaligen Landesgeschäftsführer Schwarz und dem damaligen Stellv. Parteivorsitzenden Markus Wiener ein Parteiausschlussverfahren beim Schiedsgericht einleitete.

Diesem Parteiausschlussverfahren traten Schwarz und Wiener mit einem sofortigen Parteiaustritt entgegen und dem weitere Parteimitglieder folgten, es handelt sich um 75% aller aktiven damaligen Parteimitglieder.

Um seine dunkelbraun befleckte Weste irgendwie zu reinigen, verbreitete von Mengersen die haltlosen Schutzbehauptungen, er sei von Schwarz förmlich angebettelt worden, das Ratsmandat zu übernehmen, was er auch getan habe, um Schaden von der Partei abzuwenden. Selbstverständlich liegt es außerhalb der Lebenswirklichkeit, dass der Träger eines kommunalen Ratssitzes einem Nachplatzierten auf der Wahlliste sein Mandat wie Sauerbier anbietet. Aber im kruden Weltbild von Markus Beisicht und Christopher von Mengersen ist so etwas durchaus drin.

In der achten Kalenderwoche dieses Jahres wurde eine Aufforderung der Bonner Anwaltskanzlei Scholl & Jülich an Freiherrn von Mengersen versendet, es ab sofort zu unterlassen, Schwarz irgendwelcher Straftaten zu bezichtigen. Ein erster Erfolg besteht darin, dass von Mengersen am 27. oder 28. Februar seine Politiker-Seite auf Facebook verschwinden ließ. Dem Adligen wurde offensichtlich klar, auf welch dünnes Eis er sich begeben hat.

Ferner wurde beim Amtsgericht Bonn unter dem Aktenzeichen 660 Js 407/15 das Strafverfahren gegen Schwarz wegen angeblichen Diebstahls von Belegen eingestellt. Da der behauptete Diebstahl nie stattgefunden hat, war von Mengersen natürlich nicht in der Lage, der Staatsanwaltschaft irgendwelche Indizien oder Beweise zu liefern. Auch hier ging die Strategie des Angriffs als vermeintlich bester Verteidigung nicht auf.

Beachtenswert ist abschließend die Tatsache, wie von Mengersen von seiner Behauptung abrückte, Schwarz sei mit seinem Mandat im Rat hoffnungslos überfordert gewesen. Die Kanzlei Scholl & Jülich konnte schriftlich darlegen, wie sich von Mengersen damit im Hinblick auf sein gesamtes Konstrukt aus Unterstellungen und subjektiven Färbungen in logische Widersprüche verwickelte. Das plump Schwarz-Weiß-Malerische des vermeintlich feinen, adligen Jünglings und des angeblichen Buhmanns Detlev Schwarz scheiterte auch in diesem Punkt.“

Kommentar
Bitte bilden Sie sich ihre eigene Meinung. Unterschiedlicher können die Betrachtungsweisen des strittigen Vorgangs nicht sein. Als Beleg für seine Ausführungen bietet Detlev Schwarz mehr als 20 Zeugen auf.

Zum Thema “ Hauch eines Schattens auf einer weißen Weste“ bleibt anzumerken: In den Kommentaren zum Thema schreibt Mengersen “ Ich habe mir in juristischer Hinsicht bislang noch nie etwas zu Schulden kommen lassen“.

Ob Herr Mengersen dabei die Verletzung von Urheberrechten als nebensächlich betrachtet ist wohl anzunehmen. Nachdem Herr Mengersen im Juni 2013 die Urheberrechte der Bergischen Stimme verletzt hatte und unerlaubter Weise ein Bild der Bergischen Stimme benutzt hat, fanden wir erst vor kurzer Zeit bei Recherchen ein weiteres Bild mit dem Copyright der Bergischen Stimme auf Mengersens FB-Seite, dass auch aus dem Jahr 2013 stammt. Der erste Fall verursachte keine Kosten und Konsequenzen für Mengersen, die Angelegenheit wurde zwischen Mengersen und der Bergischen Stimme per eMail erledigt, das Bild entfernt und gut war´s. Da Mengersens altes FB-Profil nun gelöscht ist, ersparen wir uns den Weg einer juristischen Auseinandersetzung in dem weiteren Fall. Dreist ist es von Christopher von Mengersen trotzdem, eine offensichtliche zweite Urheberrechtsverletzung zu begehen. So viel zum Thema „noch nie etwas zu Schulden kommen lassen und weiße Weste“.

Ihr Ronald Micklich

 

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