Pro NRW: Beisichts groß angekündigte Kundgebungen in Leverkusen ein Desaster

Massenandrang an Beisichts Pavillon

Massenandrang an Beisichts Pavillon

Nur wieder Propaganda
Wo war sie geblieben, die angekündigte Bürgerinitiative „Leverkusen wehrt sich gegen den Asylmissbrauch“ sowie einige Anwohnerinitiativen gegen den Bau von weiteren Flüchtlingsunterkünften in der Stadt, die angeblich den Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW unterstützen wollten? Nur wieder heiße Luft und Propagandagetöse!

Lächerliche Vorstellung
Keine 10 Figuren konnte der selbsternannte „honorige“ Advokat Markus Beisicht aus Leverkusen zur Teilnahme an seiner Hetzveranstaltung mobilisieren. Dabei waren die Mehrheit der Teilnehmer noch nicht einmal Leverkusener Bürger. Ehemalige NPD´ler aus Schwelm und Wuppertal, teilweise mit Familienanhang sowie der Bonner Adelsspross Christopher von Mengersen und eine unkritische Leichlinger Dauerdemonstrantin stellten die Hälfte der bekannten Teilnehmer.

Waren in Leverkusen Wiesdorf noch die Stadträtin Susanne Kutzner und die sachkundige Bürgerin Ilona Peuker vor Ort, war von diesen Damen in Opladen nichts mehr zu sehen. Es kam das Gefühl auf, dass sich die Damen in diesem Umfeld nicht sonderlich wohl fühlten.

Kaum Interessenten
Die Selbstbeweihräucherung der Phantasten rund um Beisicht hat nichts mehr mit Realität zu tun. Hunderte Bürger wollen die Rechtsextremen Pro-NRW-Aktivisten um ihren Anführer Markus Beisicht in den jeweiligen Fußgängerzonen erreicht haben. Auch hier wieder nur Angeberei. Sowohl in Lev.-Wiesdorf als auch in Opladen wurden so gut wie keine Bürger erreicht, was auf den Bildern deutlich zu erkennen ist. Ein anwesender Mitarbeiter brachte es auf den Punkt: „Das Interesse an Beisicht und von Mengersen tendierte gegen Null“.

Gegendemonstranten
Beisicht fühlte sich in Wiesdorf durch laute Gegendemonstranten (ca. 15 Teilnehmer) gestört. Wie bekannt wurde, sollen Anzeigen erfolgt sein, Personendaten wurden von der Polizei aufgenommen. Die offensichtlich aus dem linken Lager stammenden Gegendemonstranten skandierten bei Mengersens Ansatz zu sprechen „kauf dir ein Mandat, kauf dir ein Mandat“. In Opladen sorgte eine Musiktruppe für Unterhaltung, da die ewig gleiche Hetze von Mengersen und Beisicht eh keiner hören wollte.

Kommentar
Bei Pro NRW gehen langsam die Lampen aus. Die Durchhalteparolen sind nur noch Abklatsch und werden nicht einmal mehr von eingefleischten Mitgliedern ernst genommen. Da wird von einem enormen Zulauf und neuen Mitgliedern gefaselt. Das Gegenteil ist der Fall. Aus zuverlässiger Quelle wird von gerade noch 750 Mitgliedern gesprochen. Weit über die Hälfte aller Mandate sind verlustig, ganze Kreisverbände pulverisiert. Zur Landtagswahl 2017 steht die AfD Gewehr bei Fuß. Nimmt man die Europawahl 2014 als Richtschnur, konnte Pro NRW in NRW bei fast identischen Bedingungen wie bei einer Landtagswahl gerade noch 43.119 Stimmen erreichen, was 0,6% entspricht. Damit ist es dann auch Essig mit der Parteienfinanzierung. Der Letzte macht die Türe zu!

Ihr Ronald Micklich

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