Pro NRW Niedergang geht weiter – Beisicht backt kleine Brötchen und katzbuckelt bei der AfD

Arschkriechen_3Beisichts Rückzugsgefecht
Mit der Aussage: „Wir bieten der AfD in NRW eine Kooperation an. Angesichts des Asyl-Tsunamis ist eine politische Kooperation aller freiheitlichen Parteien bei einer selbstverständlichen Akzeptanz der Meinungsführerschaft der AfD dringend geboten. … Es liegt daher an der NRW-AfD, dieses Kooperationsangebot politisch zu bewerten. Ich stehe persönlich mit einigen nordrhein-westfälischen AfD-Funktionären in Kontakt und habe von diesen viele positive Signale erhalten„, schlägt Beisicht völlig neue Töne auf seinem Propagandablog an.

So, so, kooperieren möchte der Phantast gerne mit der AfD! Die Meinungsführerschaft der AfD will er akzeptieren! Viele positive Signale will der Anführer der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Restetruppe von Pro NRW von einigen NRW-AfD-Funktionären erhalten haben.

Humor (on) – Dann wird Beisicht wohl über kurz oder lang der neue Sprecher der NRW-AfD werden (off), denn die zweite Geige wollte und konnte Beisicht noch nie spielen.

„Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass wir als Reaktion auf die jüngsten Wahlergebnisse füreine Bündelung aller politikfähigen freiheitlichen Kräfte in NRW eintreten. Es geht um das Land, nicht um persönliche Eitelkeiten!“ (sic), sagt ausgerechnet Markus Beisicht, der Ewigkeitsvorsitzende seines selbsternannten „Lebenswerkes“ Pro NRW. Lächerlicher geht es nicht mehr.

Keine Chance bei der AfD
Die NRW-AfD wird einen Teufel tun und eine Kooperation mit Beisichts sogenannten „freiheitlichen Kräften“ eingehen. Um hier von vornherein Klarheit zu schaffen, findet sich im §2 Mitgliedschaft Absatz 4 und 5 der Bundessatzung der AfD folgender Text:

4) Personen,  die  Mitglied  einer  extremistischen  Organisation  sind,  können  nicht  Mitglied  der Partei sein. Als extremistisch gelten solche Organisationen, welche in einer vom Bundesvorstand beschlossenen und den Gliederungen übermittelten Unvereinbarkeitsliste aufgeführt sind. Der Konvent kann Bewertungen gemäß Satz 2 mit der Mehrheit seiner Mitglieder ändern.

(5) Personen, die Mitglied einer der in Absatz 4 bezeichneten Organisationen waren, können nur Mitglied der Partei werden, wenn sie darüber im Aufnahmeantrag Auskunft geben und der zuständige Landesvorstand sich nach Einzelfallprüfung mit Zweidrittel seiner Mitglieder für die Aufnahme entscheidet.

In der Unvereinbarkeitsliste (Seiten 4, 29, 58) ist natürlich Pro NRW / Köln und Pro Deutschland ebenso zu finden wie die NPD, Die Rechte, Der dritte Weg und andere rechtsextremistische Formationen.

Mit diesen Rechtsextremen in den Reihen der AfD wäre ein zukünftiger Wahlerfolg 2017 in NRW, wie bei den letzten Landtagswahlen im Marz 2016, natürlich nicht möglich.

Aus diesem Grunde gibt es eben „keine Chance für Pro NRW kontaminierte Funktionäre“ bei der AfD. Selbst ehemalige „normale“ Mitglieder ohne Funktionärsstatus aus ganz NRW haben darüber berichtet, dass ihre Neuanträge auf Mitgliedschaft abgelehnt wurden.

Kommentar
Der Gedanke, dass es für die Spitzenfunktionäre und Mitglieder der Beisicht-Restetruppe eine neue Heimat bei der AfD gibt, ist utopisch. Alleine eine Einzelfallprüfung und eine Zweidrittel-Mehrheit der Mitglieder, die für eine Aufnahme wären, könnte die Ausnahme bewirken. Aber wer will schon etwas mit Beisicht und Konsorten zu tun haben, auch wenn er einige Funktionäre kennen will?

Wegen schwerer Körperverletzung, Landesfriedensbruch und Beleidigung zu Haft- bzw. Geldstrafe verurteilte Vorstandsfunktionäre, ein Spitzenfunktionär der auf dubiose Art und Weise mit einem sittenwidrigen Vertrag an sein Mandat gekommen sein soll, sind unter Anderen die Hauptakteure, die Pro NRW zu bieten hat und einbringen könnte.

Da gilt dann eben – „Nein Danke, ihr müsst leider draußen bleiben.“ So wird Beisichts Extremisten Klübchen weiter schrumpfen und ab 2017 ohne Parteienfinanzierung bis zum bitteren Ende dahin siechen. Eine politische Zukunft in einer anderen Partei, haben diese verirrten „Möchtegern-Politiker“alle nicht.

Ihr Ronald Micklich

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