Pro NRW-Propaganda auf niedrigstem Niveau und einfach nur lächerlich

PropagandablogStrategie Seminar
Pro NRW will morgen ein angeblich „hochinteressantes Strategieseminar“ im Umgang mit der AfD abhalten. Die Leitung soll Thorsten Crämer, der in der Kemna Affäre 2001 wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilte ex. NPD´ler, haben.

Sind die verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten rund um ihren Anführer Markus Beisicht aus Opladen, der AfD noch Ende März diesen Jahres regelrecht in den Ar… gekrochen, (wir berichteten) denunziert man sie jetzt, nachdem es keine Möglichkeit gibt dort Trittbrett zu fahren, als Placebo-Partei AfD. Viele Zuhörer dürfte Crämer nicht finden. Die üblichen Pflichtzuhörer aus dem eigenen Vorstand werden wohl unter sich bleiben. Mehr als eine gute Handvoll Hardcore-Mitglieder dürften es nicht werden.

Christopher von Mengersen will Referat halten
Bei dem diesjährigen Kongress der freiheitlichen kulturpolitischen „Gesellschaft für freie Publizistik“ im thüringischen Kirchheim, will Christopher von Mengersen über die Auswirkungen der Massenzuwanderung aus kommunalpolitischer Sicht referieren. Auch der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Johannes Hübner soll bei diesem Kongress auftreten. Dies alleine reicht den Phantasten der Pro NRW-Propaganda aus, eine enge Vernetzung zwischen Pro NRW und der FPÖ herbei zu fabulieren. Jedermann weiß mittlerweile, dass die FPÖ mit Beisicht und seinen Schergen nichts mehr zu tun hat. Dass möglicherweise Christopher von Mengersen im nächsten Jahr schon für die FPÖ in den Ring steigt, ist mehr als ein Gerücht.

Unter der Überschrift “ Einschlägige Referentenriege“, werden in einem lesenswerten Artikel von Anton Maegerle auf „blick nach rechts“ auch Mengersen und Hübner skizziert. Auszug:

„Mengersen (Jg. 1993),  „pro NRW“-Stadtverordneter im Rat der Stadt Bonn, spricht zum Thema „Die Auswirkungen der Massenzuwanderung aus kommunalpolitischer Sicht“.  Der Waffenstudent war im Januar Teilnehmer des „Akademikerballs“ der Wiener FPÖ. 2013 spendete Mengersen seiner damals rund 1500 Mitglieder zählenden  Partei 10 770 Euro.“

„Hübner (Jg. 1956),  seit 2008 FPÖ-Nationalratsabgeordneter, berichtet über die vermeintliche „Massenzuwanderung nach Österreich – Hintergründe des Politikwechsels der rot-schwarzen Bundesregierung“. Der FPÖ-Politiker, im Wiener Parlament außen- und europapolitischer Sprecher seiner Partei, hielt im Januar 2010 bei einer Wahlkampfveranstaltung der antisemitischen ungarischen Partei Jobbik in Budapest eine kurze Ansprache. Hübner ist mehrfacher Interviewpartner des rechtsextremen Monatsmagazins „Zuerst!“.“

Bei seinem Referat will sich von Mengersen auf seine angeblichen „Erfahrung als engagierter Ratsherr im Bonner Stadtrat“ stützen können. Hier wird wohl das gekaufte Mandat gemeint sein. Jedenfalls fand Amtsrichter André Stollenwerk klare Worte: „Für mich ist das ein Mandatsverkauf.“ Presse

Demo in Bonn Bad Godesberg
Unter der Überschrift: „PRO NRW und Identitäre Bewegung organisieren am 18. Juni eine Großdemonstration in Bonn“, drehen die Rechtsextremisten die Propagandalautsprecher auf. Eine Großdemonstration wird unter dem Motto: „Gegen ausufernde Jugendgewalt zumeist mit Migrationshintergrund“ angekündigt. Start und Ort der Auftaktkundgebung soll in Bonn-Bad Godesberg um 14:00 Uhr das Rondell Ecke Rüngsdorfer Straße/Rheinallee sein. Beisicht erwartet 300 Teilnehmer und will, so sein Propagandablog, neben Christopher von Mengersen und Ester Seitz auch persönlich eine Rede schwingen.

Anmelderin der Demo dürfte wieder die in erster Instanz wegen Volksverhetzung verurteilte Melanie Dittmer sein. Als Veranstaltungsleiter/in kommen ergo Mengersen und Seitz in Frage. Sicher ist noch interessant, dass nicht die „Identitäre Bewegung“ als weiterer Veranstalter fungiert, sondern Dittmers selbstgestrickte „Identitäre Aktion“ gemeint sein dürfte. Auf deren und Dittmers Facebook Seite (Dittmers Blog), versucht man mächtig zu mobilisieren. Mit wem Beisicht hier gemeinsame Sache macht, zeigen voraus gegangene Demos mit Dittmers Fan-Gemeinde.

Die Identitäre Bewegung beantwortete eine Anfrage zur Sache: „ich frage an, ob die Identitäre Aktion mit ihrem eingetragenen Verein etwas zu tun hat?“ Antwort: „die „Identitäre Aktion“ ist kein Teil des Vereins und steht mit diesem auch nicht in Verbindung.“ Hier würde sich eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung empfehlen.

Kommentar
Bei Beisicht, der von seinen ex. Freunden hämisch der „Recep Tayyip aus Opladen“ genannt wird, läuft nichts mehr. Seine großspurig angekündigten Aktionen sind zumeist nicht aus seinem Stall und wenn ja, erweisen sie sich als pure Propaganda-Blendgranaten. So gibt es keine Strategie die bezüglich der AfD gefahren werden könnte. In Bonn werden wohl keine 10 Pro´ler dabei sein. Wie auch, es gibt gerade noch 4 Mitglieder. Mengersen bereitet sich augenscheinlich im thüringischen Kirchheim schon auf seinen Abgang nach Österreich und der FPÖ vor. Mit Beisicht und seiner Restetruppe aus ex. NPD´lern will keine Partei und fast kein Mensch in Zusammenhang gebracht werden. Es ist so, wie ein Präsidiumsmitglied treffend bemerkte „… hier werde ich wie ein Aussätziger behandelt“.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Pro NRW – Generalsekretär Christopher von Mengersen bald als nächster weg?

C. v. Mengersen: Der neue Shootingstar der FPÖ?

C. v. Mengersen: Der neue Shootingstar der FPÖ?

Kaum noch Aktivität
Wo bleibt denn Christopher von Mengersen (C.v.M), mag sich manch ein an der rechtsextremistischen Szene Interessierter fragen. Trotz Ankündigung auf Beisichts Propagandablog, wurde C.v.M selbst in seiner Heimatstadt Bonn bei einer von Pro NRW unterstützten Demo am 14.05.2016, die von der ehem. Vorstandskollegin Melanie Dittmer zum Thema „Stoppt die Gewalt“ zelebriert wurde, nicht gesehen. Es ist offensichtlich, dass C.v.M seine Aktivitäten für Pro NRW gegen Null heruntergefahren hat.

Möglich Gründe
So beschreibt Mengersen seine Situation in einer Information an seine Freunde. In den vergangenen fünf Jahren habe er sich mehr oder minder ununterbrochen dem politischen Aktivismus gewidmet. Er habe Programmatiken und Strategiepapiere verfasst, Veranstaltungen organisiert und geleitet und Wahlkampf gemacht … lobt sich Mengersen selber über den grünen Klee.

Aktuell befände er sich jedoch in einer Phase, in der er nach langer Zeit mal wieder sein vernachlässigtes Privatleben in den Mittelpunkt seines Handelns stellen will. Das bedeutet konkret, dass er sein sonstiges Engagement für einen gewissen Zeitraum zurückschrauben werde.

Wahres und Gerüchteküche
Mengersen verbringt zweifelsfrei seine Zeit auch in Wien, wo er z. B. um den 18.04.2016 in der Straßenbahnlinie 31 im politischen Dialog mit Rudolf Hundstorfer zu scherzen beliebte. Auszug Heute.at: „Christopher von Mengersen ruft dazwischen: „Ich wähle zwar Hofer, darf ich trotzdem fotografieren?“ Hundstorfer: „Freilich. Und Sie haben ja noch ein paar Tage zum Überlegen.“ Ja ist er denn schon ein Österreicher?

Offiziell wurde eine Liaison zwischen dem Adelsspross und einer feschen Österreicherin, Liliane M. Kennen Sie noch den Kinderreim „verliebt , verlobt , verheiratet , geschieden … wie viele Kinder wirst du kriegen 1, 2, 3, 4, …. beim Seil springen? Könnte dies der wahre Grund für Mengersens Intentionen in Wien sein?

Rein spekulativ wäre es sicher möglich, die Universität zu wechseln. Seine bisher geleisteten 4 Semester Jura könnten in Wien anerkannt werden. Durch seine Mitgliedschaft bei der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ findet er sicher auch Unterstützung bei den Bruderschaften in Wien. Die Wiener Bruderschaft Teutonia gehört z. B. zur Verbands-, Kartell- und Freundschaftsburschenschaft der Raczeks.

Politisch gesehen ist eine Mitgliedschaft bei der FPÖ und deren Jugendorganisationen nicht auszuschließen. Hier könnte v. Mengersen seine politischen Vorstellungen in einer großen anerkannten Partei einbringen. Vorbei wäre die Zeit als chancenloser Geldautomat für eine verfassungsfeindliche und rechtsextremistische Partei nur die Anordnungen des großen Anführers entgegen zu nehmen und zu zahlen.

In Bonn, mit gerade noch 4 Mitgliedern, von der Antifa ausgelacht, bespuckt, geschlagen und gedemütigt, würde in Wien wohl ein angenehmeres Umfeld zur Verfügung stehen. Das Bonner Mandat nicht errungen, sondern gekauft, wie der Richter formulierte, macht keinen schlanken Fuß. Es ist nichts wert, sondern beschert nur Verachtung für denjenigen, der auf solche Art und Weise zu einem Mandat gekommen ist. Es ist wohl an der Zeit das Mandat zurück zu geben und zu gehen, falls noch ein klein wenig Ehre vorhanden sein sollte. Mit dem von Egomanie augenscheinlich zerfressenem Anführer lässt sich sicher kein Blumentopf mehr gewinnen. Seine angebliche Teilnahme an den Landtagswahlen 2017 soll laut Insiderinformationen auch auf wackeligen Füßen stehen. Wer soll den Wahlkampf denn führen? Etwa der verbliebene Rest an ex. NPD´lern?

Passend dazu ein Kommentar von einem Ehemaligen:
„Mal im Ernst, wozu braucht es diese Partei noch außer zum Amusement über die Resterampe-Selbstzerlegung?

Der Rechtskonservative wählt eh die AfD, ein wenig weiter rechts gibt es pro D, die durch die Aufrechten Leute von Pro NRW massiven Zulauf und Fraktionen in NRW dazu bekommen haben und wer rechtsradikal bevorzugt, hat mit Die Rechte und NPD auch ein reichhaltiges Angebot.

Dazu dann noch die REPs mit starken Stadtverbänden in Duisburg und Köln und pro Köln.

Da der GröVaz in LEV aber massiv merkbefreit ist, merkt er nicht, dass er längst zum rechtsradikalen Suppenkasper der Nation geworden ist, was dieser Nation aber aufgrund von eklatanter Irrelevanz seiner Ausspeiungen so ziemlich am Allerwertesten vorbei geht.

Es ist aber ein netter Zug, dass die Resterampe noch ein wenig weiterspielt, um zumindest uns hier und Innenminister Ralf Jäger noch ein wenig weiter zu amüsieren.“ (Originaltext)

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Dominik Horst Roeseler zieht den Schwanz ein und tritt aus

Schwanz_einziehenRoeseler folgt Bergischer Stimme
Wir hatten es angekündigt. In unserem letzten Artikel zu Roeseler und auf dessen Facebook-Seite haben wir das Kommende punktgenau angekündigt:

„Nicht nur die Schlacht, sondern den Krieg gegen Beisicht hat Roeseler verloren. Viel Zeit wird Roeseler wohl nicht mehr bleiben, um einem Rausschmiss zuvor zu kommen und seinen Austritt vorher bekannt zu geben. So könnte er zumindest ein wenig sein Gesicht wahren“ und

„Hallo Herr Roeseler, Ihre Zeit läuft morgen Abend ab. Die Einladung zu Ihrem Rausschmiss liegt Ihnen seit gut 2 Wochen vor.“

Wie einem Befehl folgend, hat Dominik Horst Roeseler nun dass von der Bergischen Stimme skizzierte Szenario umgesetzt und heute Nachmittag seine Mitgliedschaft bei Pro NRW aufgekündigt.

Ausschlussverfahren auf Samstag terminiert
Ein von Christopher von Mengersen beantragtes Parteiausschlussverfahren als Generalsekretär gegen den ex. Parteivize Roeseler hat also sehr wohl vorgelegen. Als Termin für die Verhandlung war der 21.05.2016 vorgesehen. Jetzt hat Roeseler unserer Empfehlung folgend alle Ämter bei Pro NRW niedergelegt und ist aus der Partei ausgetreten.

Eigener Nachruf
In seinem offenbar parat gehaltenem Nachruf auf seiner Facebook-Präsenz, trägt Roeseler mächtig dick auf. Dies ist seine Art sich in den Vordergrund zu schieben und wird nicht weiter kommentiert. Festzustellen bleibt nur, dass Roeseler, der an fast keiner Sitzung im Mönchengladbacher Stadtrat teilgenommen hat, sein Mandat als parteiloses Mitglied behalten will und somit vom Steuerzahler weiterhin gegenleistungsfreie Gelder kassiert. Auch dieses passt gut zum seinem Gesamtbild.

Fall nicht abgeschlossen
Wer nun denkt, mit dem Austritt von Roeseler sei die zuletzt eskalierte Angelegenheit rund um seinen Rausschmiss erledigt, irrt gewaltig. So gab Markus Beisicht bekannt: „Roeseler hat sich durch öffentliche Publikationen und andere Verhaltensweisen massiv parteischädigend betätigt. Diverse Äußerungen werden nun in Kürze in straf- und privatrechtlichen Verfahren thematisiert werden und somit juristische Relevanz entfalten.“ Die Bergische Stimme wird Dominik Horst Roeseler auch bei den angekündigten, folgenden juristischen Auseinandersetzungen journalistisch begleiten, … kostenfrei.

Ein klein wenig erinnern mich die Worte an: „Bei Durchsicht meiner Akten sind noch …..“

Beisichts Reich bröselt weiter
Der Bereich mit Einfluss der Rechtsextremisten und  ihrem Anführer, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, bröselt weiter. Die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Restetruppe hat nun auch Mönchengladbach verloren. Das Thema „Unterstützungsunterschriften“ braucht hier wohl nicht mehr erwähnt werden, da der völlige Zusammenbruch von Beisichts „Lebenswerk“ augenscheinlich in naher Zukunft unausweichlich bevor steht.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Das „Aus“ für Dominik Horst Roeseler zeichnet sich ab

beisicht-und-roeselerAbrechnung
„Nachdem der Parteiguru und Vorsitzende Markus Beisicht mit seinen eigenen Aktionen (Demo, Flyerverteilung, Kreisverbandsgründung) in letzter Zeit sensationell gescheitert ist, wird sich seitens der Partei PRO NRW an alles und jeden drangehangen.

Zu den Begrüßten besteht i.d.R. kein persönlicher Kontakt, wird auch nicht gesucht, und die Unterstützung beschränkt sich, wenn überhaupt, auf ein bis zwei Teilnehmer.

Diese Strategie ist nicht neu, sondern ein klassisches Muster rechtsextremer Unfähigkeit. Beisicht kennt es aus seiner bisherigen politischen Karriere nicht anders und ist nicht bereit, die neue Zeit zu erkennen. Anstatt zu agieren, wird lieber die devote Opferhaltung eingenommen.

Der Wind hat sich gedreht. Die Bedingungen für einen Kurswechsel hin zu einer freiheitlich-patriotischen Politik sind ideal. Doch dafür müsste man ‚die Segel setzen‘, sowie mutig und hart ‚am Wind segeln‘.

Mit Markus Beisicht als Parteivorsitzenden ist weder das eine, noch das andere möglich. So ist die Partei dem Untergang geweiht.

Leider fehlt es im Vorstand, den Beisicht mit seinen Personalvorschlägen mehr oder weniger im Alleingang aufgestellt hat, oftmals an politischer Bildung und geistigem Vermögen – hauptsache der 400€-Job in der Geschäftsstelle ist gesichert. Im Gegenzug wird jede Fehlentwicklung brav abgenickt.

Der Abgang von mehr als der Hälfte aller Mandats- und Funktionsträger in 2014 und 2015 – ebenfalls von Beisicht zu verantworten – ist so nicht zu kompensieren.

Unter diesen Umständen ist es selbst für den motiviertesten Patrioten schwer, etwas zu verändern – unmöglich.

Nach Pfingsten werde ich mich dazu äußern, ob ich diese Fehlentwicklung weiterhin mitmache bzw. mittragen kann.

Diverse Artikel mit ‚begrüßt‘ und ‚unterstützt‘ finden sich aktuell auf der PRO NRW-Internetseite.

Der Letzte macht das Licht aus.“,

schreibt Roeseler auf seiner Facebook-Seite und bittet darum den Text zu teilen und somit weiter  zu verbreiten. Ausnahmsweise kommt die Bergische Stimme dieser Bitte hiermit nach, da Roeselers Analyse zumindest teilweise richtig ist.

Rausschmiss oder eigener Abgang
Pfingsten ist nun vorbei und noch hat sich Roeseler nicht geäußert, wie es für ihn bei Pro NRW weitergehen soll. Nicht nur die Schlacht, sondern den Krieg gegen Beisicht hat Roeseler verloren. Viel Zeit wird Roeseler wohl nicht mehr bleiben, um einem Rausschmiss zuvor zu kommen und seinen Austritt vorher bekannt zu geben. So könnte er zumindest ein wenig sein Gesicht wahren. Was bemerkte Roeseler noch am Schluss seiner Abrechnung – „Der Letzte macht die Türe zu“. Zumindest hier findet er 100 prozentige Zustimmung.

Ihr Ronald Micklich

Dittmer – Heute wieder Theater in Bonn

BlitzmeldungPresse
17.05.2016 Bad Godesberg. Die Rechtsextremistin Melanie Dittmer hat für Dienstagmittag zu einer Demonstration in Bad Godesberg aufgerufen. Die Polizei hat deswegen einige Straßen abgesperrt. In Bad Godesberg findet am Mittag eine Demonstration am Theaterplatz in Bad Godesberg statt. Die Rechtsextremistin Melanie Dittmer hatte dazu aufgerufen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Es kommt wegen der Demo zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus in Bad Godesberg. Die Polizei hat einige Straßen abgesperrt.

Facebook Dittmer
Sehen uns alle um 12:30 Uhr/13:00 in Bad Godesberg. Infotisch mit Systemkritik! Theaterplatz 24. Direkt bei Tee Gschwendner. Ester Seitz wird dort sprechen. Weitere Infos.

Ihr B.S. Team

Ekelerregende Instrumentalisierung des Todes von Niklas in Bonn durch „Rechtsextremisten“ auch aus der Pro NRW Szene

Screenshot FB-Polizei NRW Bonn

Screenshot FB-Polizei NRW Bonn

Niklas ist verstorben
Nach einer brutalen Attacke auf den 17-jährige Niklas P. am vergangenen Samstag in Bad Godesberg, ist dieser nun seinen schweren Verletzungen erlegen, wie die Bonner Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Der Jugendliche aus Bad Breisig war am Samstag von bislang unbekannten Tätern in Bad Godesberg brutal attackiert und schwer verletzt worden.

Täter noch nicht ermittelt
Die Ermittlungen der Kollegen der Mordkommission laufen seit Samstag, 07.05.2016, auf Hochtouren. Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf die Tatverdächtigen, die den 17-Jährigen Niklas P. lebensgefährlich verletzt haben sollen. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Bonn nun eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgelobt. Pressemitteilung Die Polizei hat nun erste Hinweise zu den Tätern, nennt mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen aber noch keine Details.

  1. Person
    – 17-21 Jahre

    – zwischen 1,80m – 1,85m
    – brauner, dunkler Hauttyp
    – stämmige Statur
    – schwarze Haare, Seite kurz, oben länger, nach hinten gegelt
    – schwarze Jacke (u.U. Lederjacke)
    – Jeanshose
    – weiße Schuhe
    – sprach akzentfrei deutsch
  2. Person
    – 17 – 20 Jahre

    – kurze schwarze Haare
    – ca. 1,80m – 1,85m groß
    – brauner Hauttyp
    – normale Statur
    – weiße Jogginghose
    – weißer Pullover (Adidas oder Nike), ggfs. mit Reißverschluss
    – weiße oder graue Kappe
    – führte unter Umständen eine schwarze Tasche mit
    – sprach akzentfrei Deutsch
  3. Person
    – älter als 18 Jahre

    – lange Haare
    – schwarze lockige Haare, an den Seiten kurz rasiert, nach oben und winkelartig nach hinten frisiert
    – schmale Statur
    – schwarzer Vollbart
    – schwarze Lederjacke
    – Jeans
    – kleiner als die anderen beiden Tatverdächtigen
    – massives Schuhwerk

Demonstrationen angemeldet
Brauner Hauttyp und das Attribut fehlerfrei „Deutsch“ zu sprechen, reicht den rechtsextremen Hetzern natürlich aus, um aus ihren Löchern zu kriechen und ihre fremdenfeindliche Hetze zu zelebrieren. Wenn da schon Namen wie Dittmer, Christopher von Mengersen und Ester Seitz als mögliche Redner auftauchen, braucht über die Qualität des verbal Kommenden kein Wort mehr verloren zu werden.

Wie der Bonner Generalanzeiger berichtet, soll Melanie Dittmer die Anmelderin für eine geplante Demo der Rechtsextremisten am 14.05.2016 ab 14:00 Uhr am „Von-Groote-Platz, 53173 Bonn“ sein. Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, haben die Beamten sie nach rechtlicher Prüfung aufgefordert, einen neuen Versammlungsleiter zu benennen. Außerdem wurde ihr mitgeteilt, dass sie während der Veranstaltung keine Reden halten darf. Quelle

Einen bebilderten Bericht des Bonner General Anzeigers mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Kommentar
Markus Beisicht, Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe, die sich Pro NRW nennt, will hier natürlich auch seinen Käse dazu geben und nutzt mit seiner Unterstützung in ekelerregender Weise die schreckliche Situation aus.

 „Auch PRO NRW unterstützt diese wichtige Kundgebung gegen die ausufernde Jugendkriminalität. Wir rufen alle Unterstützer und Mitglieder zur Teilnahme an dieser Kundgebung auf. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden unter anderem unser Generalsekretär Christopher von Mengersen … und andere zu den Teilnehmern sprechen„, weiß Beisicht zu berichten.

Viele werden es nicht sein, die sich durch Beisichts Propaganda-Aufruf angesprochen fühlen könnten. Nach zuverlässigen Informationen sollen gerade noch 7 Mitglieder in Bonn zu finden sein. Selbst der Bonner Kaninchenzüchterverein hat mit 18 Menschen mehr als doppelt so viele Mitglieder, wie der Verlierer der Kommunalwahlen 2014, der Adelsspross Christopher von Mengersen um sich scharen kann. Es ist anzunehmen, dass auch hier wieder die angemeldeten Gegendemonstrationen deutlich mehr Menschen mobilisieren können.

Ihr Ronald Micklich

Neuer Blog „Düsseldorf Rechtsaußen“ – Wie hat sich Pro Deutschland in NRW etabliert – eine informative Zusammenfassung

Düsseldorf_RechtsaußenNeuer Blog
Unter dem Namen „Düsseldorf Rechtsaußen“ gibt es seit dem Frühjahr 2016 einen neuen, sehr weit „links“ stehenden Blog, der über Aktuelles und Hintergründe zur extremen Rechten und der Braunzone im Großraum Düsseldorf berichtet.

Mai Artikel
Unter der Überschrift: „D: „Pro Deutschland“-Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf?“ wird über den neu gegründeten Landesverband NRW von Pro Deutschland berichtet. Hier finden Sie mit Zahlen, Daten und Fakten belegte Auskünfte über die Struktur von Pro Deutschland in NRW.

Auszug: „Pro D“ profitiert von „pro NRW“-Spaltung

„Bereits seit längerer Zeit existierende Spannungen innerhalb von „pro NRW“ eskalierten 2015 und führten zu einer Spaltung der Partei. Diverse Mitglieder, Mandatsträger/innen und Parteifunktionär/innen wandten der Truppe um den Leverkusener „pro NRW“-Vorsitzenden Markus Beisicht den Rücken zu und schlossen sich „pro D“ an. Vorgeworfen wurde dem auch aufgrund seines Führungsstils in die Kritik geratenen Beisicht unter anderem, eine „NPD 2.0“ aufbauen zu wollen und nicht den erforderlichen Abstand zu Gruppierungen wie HoGeSa („Hooligans gegen Salafismus“) zu halten.“  Hier der vollständige Artikel.

Prognose
„Ein „pro D“-Antritt bei der NRW-Landtagswahl 2017 in Konkurrenz zu „pro NRW“ ist hingegen nicht zu erwarten. Wahrscheinlicher ist es, dass „pro D“ eine Wahlschlappe in NRW und eine Kritik an konkurrierenden Antritten aus dem „patriotischen“ Spektrum vermeiden möchte, einstweilen noch „pro NRW“ das Feld überlassen wird und auf das endgültige Ende der bereits arg geschwächten Beisicht-Truppe hofft.“  (Hervorhebungen durch Redak.)

Ihr B.S. Team