Pro NRW – Generalsekretär Christopher von Mengersen bald als nächster weg?

C. v. Mengersen: Der neue Shootingstar der FPÖ?

C. v. Mengersen: Der neue Shootingstar der FPÖ?

Kaum noch Aktivität
Wo bleibt denn Christopher von Mengersen (C.v.M), mag sich manch ein an der rechtsextremistischen Szene Interessierter fragen. Trotz Ankündigung auf Beisichts Propagandablog, wurde C.v.M selbst in seiner Heimatstadt Bonn bei einer von Pro NRW unterstützten Demo am 14.05.2016, die von der ehem. Vorstandskollegin Melanie Dittmer zum Thema „Stoppt die Gewalt“ zelebriert wurde, nicht gesehen. Es ist offensichtlich, dass C.v.M seine Aktivitäten für Pro NRW gegen Null heruntergefahren hat.

Möglich Gründe
So beschreibt Mengersen seine Situation in einer Information an seine Freunde. In den vergangenen fünf Jahren habe er sich mehr oder minder ununterbrochen dem politischen Aktivismus gewidmet. Er habe Programmatiken und Strategiepapiere verfasst, Veranstaltungen organisiert und geleitet und Wahlkampf gemacht … lobt sich Mengersen selber über den grünen Klee.

Aktuell befände er sich jedoch in einer Phase, in der er nach langer Zeit mal wieder sein vernachlässigtes Privatleben in den Mittelpunkt seines Handelns stellen will. Das bedeutet konkret, dass er sein sonstiges Engagement für einen gewissen Zeitraum zurückschrauben werde.

Wahres und Gerüchteküche
Mengersen verbringt zweifelsfrei seine Zeit auch in Wien, wo er z. B. um den 18.04.2016 in der Straßenbahnlinie 31 im politischen Dialog mit Rudolf Hundstorfer zu scherzen beliebte. Auszug Heute.at: „Christopher von Mengersen ruft dazwischen: „Ich wähle zwar Hofer, darf ich trotzdem fotografieren?“ Hundstorfer: „Freilich. Und Sie haben ja noch ein paar Tage zum Überlegen.“ Ja ist er denn schon ein Österreicher?

Offiziell wurde eine Liaison zwischen dem Adelsspross und einer feschen Österreicherin, Liliane M. Kennen Sie noch den Kinderreim „verliebt , verlobt , verheiratet , geschieden … wie viele Kinder wirst du kriegen 1, 2, 3, 4, …. beim Seil springen? Könnte dies der wahre Grund für Mengersens Intentionen in Wien sein?

Rein spekulativ wäre es sicher möglich, die Universität zu wechseln. Seine bisher geleisteten 4 Semester Jura könnten in Wien anerkannt werden. Durch seine Mitgliedschaft bei der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ findet er sicher auch Unterstützung bei den Bruderschaften in Wien. Die Wiener Bruderschaft Teutonia gehört z. B. zur Verbands-, Kartell- und Freundschaftsburschenschaft der Raczeks.

Politisch gesehen ist eine Mitgliedschaft bei der FPÖ und deren Jugendorganisationen nicht auszuschließen. Hier könnte v. Mengersen seine politischen Vorstellungen in einer großen anerkannten Partei einbringen. Vorbei wäre die Zeit als chancenloser Geldautomat für eine verfassungsfeindliche und rechtsextremistische Partei nur die Anordnungen des großen Anführers entgegen zu nehmen und zu zahlen.

In Bonn, mit gerade noch 4 Mitgliedern, von der Antifa ausgelacht, bespuckt, geschlagen und gedemütigt, würde in Wien wohl ein angenehmeres Umfeld zur Verfügung stehen. Das Bonner Mandat nicht errungen, sondern gekauft, wie der Richter formulierte, macht keinen schlanken Fuß. Es ist nichts wert, sondern beschert nur Verachtung für denjenigen, der auf solche Art und Weise zu einem Mandat gekommen ist. Es ist wohl an der Zeit das Mandat zurück zu geben und zu gehen, falls noch ein klein wenig Ehre vorhanden sein sollte. Mit dem von Egomanie augenscheinlich zerfressenem Anführer lässt sich sicher kein Blumentopf mehr gewinnen. Seine angebliche Teilnahme an den Landtagswahlen 2017 soll laut Insiderinformationen auch auf wackeligen Füßen stehen. Wer soll den Wahlkampf denn führen? Etwa der verbliebene Rest an ex. NPD´lern?

Passend dazu ein Kommentar von einem Ehemaligen:
„Mal im Ernst, wozu braucht es diese Partei noch außer zum Amusement über die Resterampe-Selbstzerlegung?

Der Rechtskonservative wählt eh die AfD, ein wenig weiter rechts gibt es pro D, die durch die Aufrechten Leute von Pro NRW massiven Zulauf und Fraktionen in NRW dazu bekommen haben und wer rechtsradikal bevorzugt, hat mit Die Rechte und NPD auch ein reichhaltiges Angebot.

Dazu dann noch die REPs mit starken Stadtverbänden in Duisburg und Köln und pro Köln.

Da der GröVaz in LEV aber massiv merkbefreit ist, merkt er nicht, dass er längst zum rechtsradikalen Suppenkasper der Nation geworden ist, was dieser Nation aber aufgrund von eklatanter Irrelevanz seiner Ausspeiungen so ziemlich am Allerwertesten vorbei geht.

Es ist aber ein netter Zug, dass die Resterampe noch ein wenig weiterspielt, um zumindest uns hier und Innenminister Ralf Jäger noch ein wenig weiter zu amüsieren.“ (Originaltext)

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

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