Strafanzeige gegen ex. Pro NRW-Vorstandsmitglied Melanie Dittmer, wegen Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener und Volksverhetzung

Screenshot Bildmontage: H.F. scharf links

Screenshot Bildmontage: H.F. scharf links

Narzistische Neigung?
Melanie Dittmer, die ihr Gesicht gern in jede Kamera hält und als extrem narzistisch gilt, hat wieder ihre Presse. Das ehemalige Parteivorstandsmitglied in der verfassungsfeindlichen und rechtsextremistischen Restetruppe Pro NRW um den egomanen Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht, sorgt wieder für Unmut in der Bevölkerung. Diesmal ist es nicht eine gemeinsam mit Beisicht organisierte Demo in Bonn, die nach Absage nun im September stattfinden soll, sondern eine Aktion gegen die sogenannten „Stolpersteine“ die auf Opfer des Holocaust hinweisen.

Strafanzeige erstattet
Die VVN-BdA Kreisverband Aachen hat einen Strafantrag gegen die 37 jährige Melanie Dittmer wegen der Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener und Volksverhetzung gestellt. Auslöser war ein aufmerksamer Aachener Bürger, der sowohl den Staatsschutz als auch den Verfassungsschutz sowie die Aachener Politiker und somit auch den VVN-BdA über Dittmers Vorhaben aufklärte. Auf dem Internetportal des Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen, finden Sie ein detailliertes Dossier zum Thema.

Kommentar
Markus Beisicht scheut sich nicht selbst mit Melanie Dittmer gemeinsame Sache zu machen. Die angekündigte gemeinsam organisierte Aktion mit der Überschrift „Gegen ausufernde Jugendgewalt zumeist mit Migrationshintergrund“ soll hier als Beispiel dienen. Beisicht, der Dittmer auch schon im Düsseldorfer DÜGIDA Prozess vertrat, scheint nun neue Arbeit zu bekommen.

Für Dittmer könnte es eng werden, acht Monate Haft auf Bewährung, so lautet das Urteil des Düsseldorfer Amtsgerichts am 28.04.2016 gegen die Chefin des rechtsextremen Düsseldorfer Pegida-Ablegers „Dügida“. Dittmer soll Berufung angekündigt haben. Die 37-Jährige hat sich der Volksverhetzung, Beleidigung und Störung der Religionsausübung schuldig gemacht, so das Urteil. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre, in denen sie sich straffrei verhalten muss. Jetzt könnte ihr Haft drohen.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements