Pro NRW – Generalsekretär Christopher von Mengersen bald als nächster weg?

C. v. Mengersen: Der neue Shootingstar der FPÖ?

C. v. Mengersen: Der neue Shootingstar der FPÖ?

Kaum noch Aktivität
Wo bleibt denn Christopher von Mengersen (C.v.M), mag sich manch ein an der rechtsextremistischen Szene Interessierter fragen. Trotz Ankündigung auf Beisichts Propagandablog, wurde C.v.M selbst in seiner Heimatstadt Bonn bei einer von Pro NRW unterstützten Demo am 14.05.2016, die von der ehem. Vorstandskollegin Melanie Dittmer zum Thema „Stoppt die Gewalt“ zelebriert wurde, nicht gesehen. Es ist offensichtlich, dass C.v.M seine Aktivitäten für Pro NRW gegen Null heruntergefahren hat.

Möglich Gründe
So beschreibt Mengersen seine Situation in einer Information an seine Freunde. In den vergangenen fünf Jahren habe er sich mehr oder minder ununterbrochen dem politischen Aktivismus gewidmet. Er habe Programmatiken und Strategiepapiere verfasst, Veranstaltungen organisiert und geleitet und Wahlkampf gemacht … lobt sich Mengersen selber über den grünen Klee.

Aktuell befände er sich jedoch in einer Phase, in der er nach langer Zeit mal wieder sein vernachlässigtes Privatleben in den Mittelpunkt seines Handelns stellen will. Das bedeutet konkret, dass er sein sonstiges Engagement für einen gewissen Zeitraum zurückschrauben werde.

Wahres und Gerüchteküche
Mengersen verbringt zweifelsfrei seine Zeit auch in Wien, wo er z. B. um den 18.04.2016 in der Straßenbahnlinie 31 im politischen Dialog mit Rudolf Hundstorfer zu scherzen beliebte. Auszug Heute.at: „Christopher von Mengersen ruft dazwischen: „Ich wähle zwar Hofer, darf ich trotzdem fotografieren?“ Hundstorfer: „Freilich. Und Sie haben ja noch ein paar Tage zum Überlegen.“ Ja ist er denn schon ein Österreicher?

Offiziell wurde eine Liaison zwischen dem Adelsspross und einer feschen Österreicherin, Liliane M. Kennen Sie noch den Kinderreim „verliebt , verlobt , verheiratet , geschieden … wie viele Kinder wirst du kriegen 1, 2, 3, 4, …. beim Seil springen? Könnte dies der wahre Grund für Mengersens Intentionen in Wien sein?

Rein spekulativ wäre es sicher möglich, die Universität zu wechseln. Seine bisher geleisteten 4 Semester Jura könnten in Wien anerkannt werden. Durch seine Mitgliedschaft bei der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ findet er sicher auch Unterstützung bei den Bruderschaften in Wien. Die Wiener Bruderschaft Teutonia gehört z. B. zur Verbands-, Kartell- und Freundschaftsburschenschaft der Raczeks.

Politisch gesehen ist eine Mitgliedschaft bei der FPÖ und deren Jugendorganisationen nicht auszuschließen. Hier könnte v. Mengersen seine politischen Vorstellungen in einer großen anerkannten Partei einbringen. Vorbei wäre die Zeit als chancenloser Geldautomat für eine verfassungsfeindliche und rechtsextremistische Partei nur die Anordnungen des großen Anführers entgegen zu nehmen und zu zahlen.

In Bonn, mit gerade noch 4 Mitgliedern, von der Antifa ausgelacht, bespuckt, geschlagen und gedemütigt, würde in Wien wohl ein angenehmeres Umfeld zur Verfügung stehen. Das Bonner Mandat nicht errungen, sondern gekauft, wie der Richter formulierte, macht keinen schlanken Fuß. Es ist nichts wert, sondern beschert nur Verachtung für denjenigen, der auf solche Art und Weise zu einem Mandat gekommen ist. Es ist wohl an der Zeit das Mandat zurück zu geben und zu gehen, falls noch ein klein wenig Ehre vorhanden sein sollte. Mit dem von Egomanie augenscheinlich zerfressenem Anführer lässt sich sicher kein Blumentopf mehr gewinnen. Seine angebliche Teilnahme an den Landtagswahlen 2017 soll laut Insiderinformationen auch auf wackeligen Füßen stehen. Wer soll den Wahlkampf denn führen? Etwa der verbliebene Rest an ex. NPD´lern?

Passend dazu ein Kommentar von einem Ehemaligen:
„Mal im Ernst, wozu braucht es diese Partei noch außer zum Amusement über die Resterampe-Selbstzerlegung?

Der Rechtskonservative wählt eh die AfD, ein wenig weiter rechts gibt es pro D, die durch die Aufrechten Leute von Pro NRW massiven Zulauf und Fraktionen in NRW dazu bekommen haben und wer rechtsradikal bevorzugt, hat mit Die Rechte und NPD auch ein reichhaltiges Angebot.

Dazu dann noch die REPs mit starken Stadtverbänden in Duisburg und Köln und pro Köln.

Da der GröVaz in LEV aber massiv merkbefreit ist, merkt er nicht, dass er längst zum rechtsradikalen Suppenkasper der Nation geworden ist, was dieser Nation aber aufgrund von eklatanter Irrelevanz seiner Ausspeiungen so ziemlich am Allerwertesten vorbei geht.

Es ist aber ein netter Zug, dass die Resterampe noch ein wenig weiterspielt, um zumindest uns hier und Innenminister Ralf Jäger noch ein wenig weiter zu amüsieren.“ (Originaltext)

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

Ostergrüße 2016

jesus-christus

Die Bergische Stimme wünscht allen Lesern ein schönes Osterfest. Hier finden Sie die Ostergeschichte,
und falls Sie wissen möchten wie Ostereier hergestellt werden, werden Sie hier fündig.

Ihr B.S. Team

Pro NRW – Beisichts Reputation vollkommen im Eimer, Vlaams Belang und FPÖ wenden sich entsetzt ab

Verlierer_1Internes Gezwitscher
Wie am Rande des Neujahrsempfanges von Pro Köln zu erfahren war, sollen sich Hilde DeLobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts fühlen. Dieser hätte unter Hinweis auf ihre langen persönlichen Beziehungen am Freitag 22.01.2015 um ein privates Gespräch gebeten. Dieses fand dann auch bei einem Mittagessen am folgenden Samstag statt. Als Hilde DeLobel und Robert Spieler später die Propagandameldung von Pro NRW dazu lasen, seien sie aus allen Wolken gefallen, wird unabhängig von mehreren Insidern berichtet. Bei völliger Verdrehung der Tatsachen sei ein bewusst irreführendes Bild des Treffens vorgetäuscht worden. Dass der selbsternannte honorige Anwalt ausgerechnet noch den wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch verurteilen Thorsten Crämer zum Mittagessen mitschleppte, hätte für weitere Empörung gesorgt. Die Krone wäre dem Ganzen aber durch Beisichts Enthüllung der Übernachtungsörtlichkeit der ausländischen Gäste aufgesetzt worden. Wie zu vernehmen waren, fühlten sich DeLobel und Spieler als Köder für Linksextremisten, und dass nur weil der Anführer der verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten seinen Ex-Parteifreunden eins auswischen wollte, wird aus Funktionärskreisen kolportiert. Auch der FPÖ-Mittelsmann Johann Herzog sei regelrecht entsetzt gewesen über solche Methoden, als er davon erfuhr. Mit solchen Figuren und solchen Methoden wolle die FPÖ nichts zu tun haben, war am Sonntag aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören.

Die Bergische Stimme erreichten einige Zuschriften zu unserem Artikel aber auch zu den Geschehnissen vom Samstag. Fazit: „Das war der letzte Auftritt Beisichts bei seinen ehemaligen europäischen Partnern“, schreibt ein deutscher Leser. Aus Österreich kommt eine Mail mit folgendem Kern: „Hilde De Lobel und Robert Spieler waren empört …, mit Beiden hat es sich Beisicht nun verscherzt“.

Kommentar
Von Beisichts Halluzinationen bleibt nichts übrig. Wie zu erfahren war, wird es weder eine Vertiefung der politischen Zusammenarbeit geben, noch wird sein Traum von einem Auftritt Hilde DeLobels und Robert Spielers bei einem imaginären islamkritischen Kongress der Restetruppe Realität werden. Die Talfahrt geht weiter. Letzten Mittwoch musste schon die sogenannte „politische Diskussionsrunde“ ausfallen, da sich kein Interessent zeigte. Sogar die „Linken“ von „Gegenüber“ räumten enttäuscht das Feld. Es gibt nichts mehr Interessantes zu sehen und zu hören von Beisicht und seinen ex. NPD´lern.

Ihr Ronald Micklich

Der Brüller am Wochenende: Markus Beisicht (Pro NRW) versucht sich als Global-Player

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild - Vernetzungen der der rechtsextremen Szene. © IDA

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild –
Vernetzungen der rechtsextremen Szene. © IDA

Beisichts Ego angegriffen?
Natürlich war eine Reaktion von Markus Beisicht, dem Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW, auf unseren Artikel vom 22.01.2015 über den Neujahrsempfang von Pro Köln vorauszusehen.

Unseren Absatz: „Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen“, konnte der selbsternannte „honorige Anwalt“ offensichtlich nur schlecht verdauen und suchte augenscheinlich nach einer Lösung seines Dilemmas.

So gab es ein Treffen mit Hilde DeLobel und Robert Spieler in Köln, um den ganz Unbedarften wieder mal einen erzählen zu können.

Propagandagesülze
Markus Beisicht schwafelt in seiner Propaganda von einer Vereinbarung über die Vertiefung ihrer langjährigen politischen Zusammenarbeit. Diese hat seit langer Zeit nicht mehr stattgefunden. Die rechtsextremistischen Verfassungsfeinde von Pro NRW wollen angeblich noch dieses Jahr mit Hilde de Lobel und Robert Spieler auf einem geplanten islamkritischen Kongress von PRO NRW auftreten.

Beisicht hebt hervor, dass er mit DeLobel noch ausführlich mögliche gemeinsame Aktivitäten von Pro NRW und dem Vlaams Belang, sowie der Fortführung einer von Beisicht herbeigeredeten, bewährten Kooperation mit den Rechtsextremisten aus Belgien besprochen haben will. Es sei unheimlich wichtig, dass sich die europäischen Patrioten weiter vernetzen und ihre Zusammenarbeit fortführen, plappert Beisicht in seiner Propaganda weiter.

Vlaams Belang
Am 15.10.2012 berichteten wir über die größte Wahlschlappe des Vlaams Belang seit seiner Gründung. „Der ausländerfeindliche Vlaams Belang dagegen erlebt eine dramatische und wahrscheinlich definitive Niederlage. Der Stimmenanteil der ausländerfeindliche Partei Vlaams Belang (VB) sank von 33 auf unter 10 Prozent“, ist hier zu lesen. Kurz und bündig, Hilde DeLobel ist in Belgien Vergangenheit und hat keinen politischen Einfluss mehr.

Wer sich für die belgische Regierung interessiert wird hier fündig. Am 20.04.2015 ist auf Belgien Info unter der Überschrift „Regierung Charles Michel sechs Monate im Amt – Eine Zwischenbilanz“ ein lesenswerter Artikel eingestellt, der auch kurz den Vlaams Belang streift. Auszug:

Im Ergebnis ist die N-VA (Neue Flämische Allianz) in Flandern zur stärksten Partei mit dem belgienweit besten Wahlergebnis geworden: 32,4 % in Flandern und 2,7 % in Brüssel, was gleichbedeutend mit 20,3 % für ganz Belgien ist. Dies ging vor allem zu Lasten von Gruppierungen wie der inzwischen verschwundenen libertären „Liste Dedecker“ (Lijst Dedecker, LDD) oder extrem rechter Parteien wie dem „Flämischen Interesse“ (Vlaams Belang), die mit ihrer Forderung nach sofortiger Abspaltung Flanderns („splitsing nu!“) vom Rest Belgiens nicht mehr so recht punkten können.

Nouvelle Droite populaire
Über Robert Spieler und der von ihm 2008 gegründeten Nouvelle Droite populaire, lohnt es sich fast nicht zu berichten. Eine regionale islamfeindliche Minipartei, die selbst in Wählerbündnissen nicht über 3% der Stimmen auf sich vereinigen konnte und selbst eine 0,..% Partei ist, passt natürlich gut zu Beisichts Restetruppe. Auch Robert Spieler spielt keine Rolle in der politischen Landschaft Frankreichs. Wer sich dennoch interessiert, Quelle

FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich)
Gerne segelte Beisicht in der Vergangenheit im Kielwasser der erfolgreichen FPÖ mit Heinz-Christian Strache an der Spitze. Auf der Internetpräsenz der FPÖ sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die zur NPD 2.0 mutierten Verfassungsfeinde von Pro NRW.

In unserem Artikel „Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“ vom 01.10.2015 berichteten wir über das Verhältnis zwischen Pro NRW und der FPÖ. Auszug:

„Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu.

Nun ergibt sich eine andere Liaison zwischen der FPÖ und der AfD (Alternative für Deutschland), bei der Beisicht die Tränen in den Augen stehen dürften. So ist in der Presse zu lesen:

„AfD-Einladung: HC Strache (FPÖ) kommt nach Düsseldorf! Die Alternative für Deutschland hat den österreichischen Politiker Heinz-Christian Strache zu einem Vortrag eingeladen.“ Auszug:

„Die Alternative für Deutschland hat über Ihren Europaparlamentarier Marcus Pretzell eine Veranstaltung unter der Prämisse „Europäische Visionen“ auf Facebook erstellt.“

„Kommen sollen neben ihm selbst und der Bundesvorsitzenden der Partei, Frauke Petry, auch der Vorsitzende der liberalen slowakischen Partei „Sloboda a Solitarita“ und Europaparlamentarier Richard Sulik und – und das ist die rießige Überraschung – Heinz-Christian Strache, Vorsitzender der österreichischen FPÖ.

Damit dürften die Fronten wer mit wem geklärt sein. “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus” wie Johann Herzog schon 2010 treffend anmerkte, zeigt deutlich, dass Beisicht mit seiner von ex. NPD´lern verseuchten Restetruppe keine politische Rolle in der europäischen Vernetzung spielt.

Beisicht macht sich mit seiner Propaganda immer lächerlicher und dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass sich überhaupt noch Leser auf seine Märchenbuchseite verirren.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln – Neujahrsempfang im Kölner Rathaus am 24.01.2016

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Termin
Der Neujahrsempfang findet am Sonntag, 24. Januar, um 11 Uhr im Theo-Burauen-Saal des Spanischen Baus des Kölner Rathauses statt. Einlass ist ab 10.30 Uhr.

Tagesordnung
11:00 Uhr Begrüßung durch die Rats – Gruppenvorsitzende Judith Wolter
11:15 Uhr Gastrede des Pro Köln Mitbegründers und Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Manfred Rouhs: „20 Jahre Pro Köln von der Straße ins Rathaus!“
11:45 Uhr Grußwort von Hilde DeLobel, ehemalige Abgeordnete des Vlaams Belang
12:00 Uhr Gastrede des französischen Islamkritikers Robert Spieler: „Frankreich nach der islamischen Terrorwelle von Paris“

Auch der 2. Landtagspräsident von Wien, Mag. Johann Herzog (FPÖ), hat sein Kommen angekündigt und wird seinen Sprachbeitrag leisten.

Anschließend ab 12:00 Uhr „Eröffnung des Buffets“

Kommentar
Nach einer Durststrecke 2015 scheint Pro Köln an alte Zeiten anzuknüpfen. Wie in früheren Jahren findet der Empfang im Spanischen Bau des Kölner Rathauses statt. Wie aus internen Quellen zu erfahren war, soll Pro Köln vermehrt neue Mitglieder verzeichnen können. Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen.

Ihr Ronald Micklich

In eigener Sache

Server_2Technische Serverprobleme
Wie Sie sicher festgestellt haben, finden Sie nach der Eingabe von http://www.bergische-stimme.de nicht die gewohnte Seite. Sie werden automatisch auf unsere identisch gespiegelte Internetpräsenz http://www.bergischestimme.wordpress.com weitergeleitet.

Welche Probleme liegen vor? Verstehen Sie bitte, dass ich darauf keine Antwort geben möchte. Warum? Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.

Es stehen grundsätzliche Entscheidungen an, wie unsere Info- Plattform zukünftig gestaltet wird. Bis dahin versorgen wir Sie in gewohnter Qualität, mit der jetzigen Lösung, weiter mit Informationen. Da die beliebte Kontakt-Möglichkeit auf der Hauptseite derzeit nicht nutzbar ist, bedienen Sie sich bitte unserer Mailadresse mail@bergische-stimme.de

Ich bitte um Ihr Verständnis,
Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ

DeliriumBlick in die Vergangenheit
Es gab in der Tat einmal Zeiten, in denen die FPÖ die Absicht hegte sich in Deutschland zu etablieren. „Die FPÖ plant, ein eigenes Büro in Deutschland zu eröffnen, um bei der Entstehung einer neuen bundesweit aktiven Rechtspartei zu helfen. Auch ein Partner ist schon gefunden. Die FPÖ will mit der Pro-Bewegung gemeinsame Sache machen. Für diesen Mittwoch haben beide Seiten eine Pressekonferenz unter dem Titel „Zusammenarbeit der europäischen Rechten“ vereinbart. Dort wollen sie gemeinsam eine langfristige Strategie präsentieren. Die Chancen stünden gut, eine Rechtspartei bundesweit zu etablieren, teilte „Pro NRW“ mit. Fundament dafür sollen die bestehenden Pro-Strukturen in Nordrhein-Westfalen sein“, war am 29.10.2010 im Spiegel online zu lesen. Daraus geworden ist natürlich nichts!

Grund für das Interesse der FPÖ sich in Deutschland zu etablieren, waren die Wahlerfolge bei den Kommunalwahlen 2009 wo u. A. Judith Wolter und Markus Wiener für Pro Köln (5,4% – 5 Sitze) einfahren konnte. Bei der Landtagswahl im Mai 2010 bekam „Pro NRW“ 1,4 Prozent der Stimmen. Die Österreicher kommen also auch, um Aufbauhilfe zu leisten, hieß es damals. Außer einer angeblichen, aber nirgendwo verzeichneten oder belegten Finanzspritze in 6 stelliger Höhe war es das im Groben dann auch.

Beisichts Geschwafel
„Seit der Parteigründung von PRO NRW gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der FPÖ und diese wird in Zukunft noch weiter ausgebaut“, schwafelt der selbsternannte honorige Rechtsanwalt aus Leverkusen auf seinem Propagandablog.

Schon 2010 berichteten die Medien von einem „Drehen an der Populismus-Schraube“. Die Pro-Bewegung wolle sich mit erfolgreichen Parteien aus dem Ausland auf eine Stufe stellen und so für Aufsehen sorgen. Auf der anderen Seite wende sich die FPÖ einzig aus einem „Mangel an Alternativen“ an „Pro NRW“. Die modernisierte und erfolgreiche Rechte habe in Deutschland schließlich keinen Ansprechpartner, auch die Pro-Führungskräfte seien keine Charismatiker wie Strache in Österreich oder Geert Wilders in den Niederlanden.“

Kommentar
Der Restehaufen, der von Anführer Markus Beisicht unter dem Namen Pro NRW geführt wird und vom Verfassungsschutz nach wie vor als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnet wird, ist schon lange kein Partner für eine politische Zusammenarbeit mit der FPÖ mehr. Beisichts zerbröselte Partei verfügt im Grunde nur noch über 2 Kreisverbände, die auf seiner Linie liegen (Leverkusen und Essen). Jürgen Hintz aus dem Rhein-Erft-Kreis kann als Unterstützer Beisichts wohl auch nicht mehr genannt werden, obwohl er bis Dato standhaft den Rechtsextremisten zugewendet bleibt aber keinerlei Unterstützung bei deren Miniaktionen mehr leistet.

So gelingt es dem Phantasten Markus Beisicht nicht einmal mehr eine ernst zu nehmende Außenwirkung mit mehr als 30 Personen, die meist vorwiegend aus gewaltbereiten Hooligans, Extremisten aller Couleur und nur einer Handvoll eigener Parteimitglieder besteht, zusammen zu bekommen.

Wichtige und vorzeigbare Repräsentanten von Pro NRW / Köln haben die Partei längst verlassen. So verließen z. B. Kevin Gareth Hauer, Judith Wolter und Markus Wiener als ehemals bei der FPÖ gern gesehene Gäste Beisichts Radikalen-Partei, die Wiener sogar als NPD 2.0 bezeichnete. Es ist einfach lächerlich, wenn der verbliebene Rest der Besucher, der z. T. arbeitslos in Lagerhallen und auf schmuddeligen Feldbetten und Matratzen nächtigt, Beisichts Diplomaten bei der FPÖ und Christian Strache sein sollen.

In unserem Bericht: „Akademikerball Wien: Pro NRW-Propaganda obligatorisch“ vom 05.01.2015 haben wir die angebliche Zusammenarbeit zwischen FPÖ und Pro NRW beleuchtet.

Fazit: Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu, denn:

Auf den Seiten der FPÖ und deren Spezies, wie der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), FPÖ.at, HC Strache im WWW, Ring Freiheitlicher Studenten (RFS), Freiheitliche Arbeitnehmer Österreichs (FAO) oder der Seite von Andreas Mölzer, finden sich keine Bezugspunkte oder Verweise zu den Rechtsextremisten rund um Markus Beisicht und Pro NRW.

Bedient man sich der Suchfelder auf diesen Seiten mit den Begriffen wie Mengersen, Fiedler, Beisicht oder Pro NRW, ist das Ergebnis immer „keinen Eintrag gefunden!“ Soviel zu Beisichts Geschwätz von „einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“. Kann man diesen notorischen Wichtigtuer und Maulhelden eigentlich noch ernst nehmen?

Ihr Ronald Micklich