Ostergrüße 2016

jesus-christus

Die Bergische Stimme wünscht allen Lesern ein schönes Osterfest. Hier finden Sie die Ostergeschichte,
und falls Sie wissen möchten wie Ostereier hergestellt werden, werden Sie hier fündig.

Ihr B.S. Team

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Pro NRW – Beisichts Reputation vollkommen im Eimer, Vlaams Belang und FPÖ wenden sich entsetzt ab

Verlierer_1Internes Gezwitscher
Wie am Rande des Neujahrsempfanges von Pro Köln zu erfahren war, sollen sich Hilde DeLobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts fühlen. Dieser hätte unter Hinweis auf ihre langen persönlichen Beziehungen am Freitag 22.01.2015 um ein privates Gespräch gebeten. Dieses fand dann auch bei einem Mittagessen am folgenden Samstag statt. Als Hilde DeLobel und Robert Spieler später die Propagandameldung von Pro NRW dazu lasen, seien sie aus allen Wolken gefallen, wird unabhängig von mehreren Insidern berichtet. Bei völliger Verdrehung der Tatsachen sei ein bewusst irreführendes Bild des Treffens vorgetäuscht worden. Dass der selbsternannte honorige Anwalt ausgerechnet noch den wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch verurteilen Thorsten Crämer zum Mittagessen mitschleppte, hätte für weitere Empörung gesorgt. Die Krone wäre dem Ganzen aber durch Beisichts Enthüllung der Übernachtungsörtlichkeit der ausländischen Gäste aufgesetzt worden. Wie zu vernehmen waren, fühlten sich DeLobel und Spieler als Köder für Linksextremisten, und dass nur weil der Anführer der verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten seinen Ex-Parteifreunden eins auswischen wollte, wird aus Funktionärskreisen kolportiert. Auch der FPÖ-Mittelsmann Johann Herzog sei regelrecht entsetzt gewesen über solche Methoden, als er davon erfuhr. Mit solchen Figuren und solchen Methoden wolle die FPÖ nichts zu tun haben, war am Sonntag aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören.

Die Bergische Stimme erreichten einige Zuschriften zu unserem Artikel aber auch zu den Geschehnissen vom Samstag. Fazit: „Das war der letzte Auftritt Beisichts bei seinen ehemaligen europäischen Partnern“, schreibt ein deutscher Leser. Aus Österreich kommt eine Mail mit folgendem Kern: „Hilde De Lobel und Robert Spieler waren empört …, mit Beiden hat es sich Beisicht nun verscherzt“.

Kommentar
Von Beisichts Halluzinationen bleibt nichts übrig. Wie zu erfahren war, wird es weder eine Vertiefung der politischen Zusammenarbeit geben, noch wird sein Traum von einem Auftritt Hilde DeLobels und Robert Spielers bei einem imaginären islamkritischen Kongress der Restetruppe Realität werden. Die Talfahrt geht weiter. Letzten Mittwoch musste schon die sogenannte „politische Diskussionsrunde“ ausfallen, da sich kein Interessent zeigte. Sogar die „Linken“ von „Gegenüber“ räumten enttäuscht das Feld. Es gibt nichts mehr Interessantes zu sehen und zu hören von Beisicht und seinen ex. NPD´lern.

Ihr Ronald Micklich

Der Brüller am Wochenende: Markus Beisicht (Pro NRW) versucht sich als Global-Player

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild - Vernetzungen der der rechtsextremen Szene. © IDA

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild –
Vernetzungen der rechtsextremen Szene. © IDA

Beisichts Ego angegriffen?
Natürlich war eine Reaktion von Markus Beisicht, dem Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW, auf unseren Artikel vom 22.01.2015 über den Neujahrsempfang von Pro Köln vorauszusehen.

Unseren Absatz: „Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen“, konnte der selbsternannte „honorige Anwalt“ offensichtlich nur schlecht verdauen und suchte augenscheinlich nach einer Lösung seines Dilemmas.

So gab es ein Treffen mit Hilde DeLobel und Robert Spieler in Köln, um den ganz Unbedarften wieder mal einen erzählen zu können.

Propagandagesülze
Markus Beisicht schwafelt in seiner Propaganda von einer Vereinbarung über die Vertiefung ihrer langjährigen politischen Zusammenarbeit. Diese hat seit langer Zeit nicht mehr stattgefunden. Die rechtsextremistischen Verfassungsfeinde von Pro NRW wollen angeblich noch dieses Jahr mit Hilde de Lobel und Robert Spieler auf einem geplanten islamkritischen Kongress von PRO NRW auftreten.

Beisicht hebt hervor, dass er mit DeLobel noch ausführlich mögliche gemeinsame Aktivitäten von Pro NRW und dem Vlaams Belang, sowie der Fortführung einer von Beisicht herbeigeredeten, bewährten Kooperation mit den Rechtsextremisten aus Belgien besprochen haben will. Es sei unheimlich wichtig, dass sich die europäischen Patrioten weiter vernetzen und ihre Zusammenarbeit fortführen, plappert Beisicht in seiner Propaganda weiter.

Vlaams Belang
Am 15.10.2012 berichteten wir über die größte Wahlschlappe des Vlaams Belang seit seiner Gründung. „Der ausländerfeindliche Vlaams Belang dagegen erlebt eine dramatische und wahrscheinlich definitive Niederlage. Der Stimmenanteil der ausländerfeindliche Partei Vlaams Belang (VB) sank von 33 auf unter 10 Prozent“, ist hier zu lesen. Kurz und bündig, Hilde DeLobel ist in Belgien Vergangenheit und hat keinen politischen Einfluss mehr.

Wer sich für die belgische Regierung interessiert wird hier fündig. Am 20.04.2015 ist auf Belgien Info unter der Überschrift „Regierung Charles Michel sechs Monate im Amt – Eine Zwischenbilanz“ ein lesenswerter Artikel eingestellt, der auch kurz den Vlaams Belang streift. Auszug:

Im Ergebnis ist die N-VA (Neue Flämische Allianz) in Flandern zur stärksten Partei mit dem belgienweit besten Wahlergebnis geworden: 32,4 % in Flandern und 2,7 % in Brüssel, was gleichbedeutend mit 20,3 % für ganz Belgien ist. Dies ging vor allem zu Lasten von Gruppierungen wie der inzwischen verschwundenen libertären „Liste Dedecker“ (Lijst Dedecker, LDD) oder extrem rechter Parteien wie dem „Flämischen Interesse“ (Vlaams Belang), die mit ihrer Forderung nach sofortiger Abspaltung Flanderns („splitsing nu!“) vom Rest Belgiens nicht mehr so recht punkten können.

Nouvelle Droite populaire
Über Robert Spieler und der von ihm 2008 gegründeten Nouvelle Droite populaire, lohnt es sich fast nicht zu berichten. Eine regionale islamfeindliche Minipartei, die selbst in Wählerbündnissen nicht über 3% der Stimmen auf sich vereinigen konnte und selbst eine 0,..% Partei ist, passt natürlich gut zu Beisichts Restetruppe. Auch Robert Spieler spielt keine Rolle in der politischen Landschaft Frankreichs. Wer sich dennoch interessiert, Quelle

FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich)
Gerne segelte Beisicht in der Vergangenheit im Kielwasser der erfolgreichen FPÖ mit Heinz-Christian Strache an der Spitze. Auf der Internetpräsenz der FPÖ sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die zur NPD 2.0 mutierten Verfassungsfeinde von Pro NRW.

In unserem Artikel „Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“ vom 01.10.2015 berichteten wir über das Verhältnis zwischen Pro NRW und der FPÖ. Auszug:

„Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu.

Nun ergibt sich eine andere Liaison zwischen der FPÖ und der AfD (Alternative für Deutschland), bei der Beisicht die Tränen in den Augen stehen dürften. So ist in der Presse zu lesen:

„AfD-Einladung: HC Strache (FPÖ) kommt nach Düsseldorf! Die Alternative für Deutschland hat den österreichischen Politiker Heinz-Christian Strache zu einem Vortrag eingeladen.“ Auszug:

„Die Alternative für Deutschland hat über Ihren Europaparlamentarier Marcus Pretzell eine Veranstaltung unter der Prämisse „Europäische Visionen“ auf Facebook erstellt.“

„Kommen sollen neben ihm selbst und der Bundesvorsitzenden der Partei, Frauke Petry, auch der Vorsitzende der liberalen slowakischen Partei „Sloboda a Solitarita“ und Europaparlamentarier Richard Sulik und – und das ist die rießige Überraschung – Heinz-Christian Strache, Vorsitzender der österreichischen FPÖ.

Damit dürften die Fronten wer mit wem geklärt sein. “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus” wie Johann Herzog schon 2010 treffend anmerkte, zeigt deutlich, dass Beisicht mit seiner von ex. NPD´lern verseuchten Restetruppe keine politische Rolle in der europäischen Vernetzung spielt.

Beisicht macht sich mit seiner Propaganda immer lächerlicher und dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass sich überhaupt noch Leser auf seine Märchenbuchseite verirren.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln – Neujahrsempfang im Kölner Rathaus am 24.01.2016

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Termin
Der Neujahrsempfang findet am Sonntag, 24. Januar, um 11 Uhr im Theo-Burauen-Saal des Spanischen Baus des Kölner Rathauses statt. Einlass ist ab 10.30 Uhr.

Tagesordnung
11:00 Uhr Begrüßung durch die Rats – Gruppenvorsitzende Judith Wolter
11:15 Uhr Gastrede des Pro Köln Mitbegründers und Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Manfred Rouhs: „20 Jahre Pro Köln von der Straße ins Rathaus!“
11:45 Uhr Grußwort von Hilde DeLobel, ehemalige Abgeordnete des Vlaams Belang
12:00 Uhr Gastrede des französischen Islamkritikers Robert Spieler: „Frankreich nach der islamischen Terrorwelle von Paris“

Auch der 2. Landtagspräsident von Wien, Mag. Johann Herzog (FPÖ), hat sein Kommen angekündigt und wird seinen Sprachbeitrag leisten.

Anschließend ab 12:00 Uhr „Eröffnung des Buffets“

Kommentar
Nach einer Durststrecke 2015 scheint Pro Köln an alte Zeiten anzuknüpfen. Wie in früheren Jahren findet der Empfang im Spanischen Bau des Kölner Rathauses statt. Wie aus internen Quellen zu erfahren war, soll Pro Köln vermehrt neue Mitglieder verzeichnen können. Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen.

Ihr Ronald Micklich

In eigener Sache

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Wie Sie sicher festgestellt haben, finden Sie nach der Eingabe von http://www.bergische-stimme.de nicht die gewohnte Seite. Sie werden automatisch auf unsere identisch gespiegelte Internetpräsenz http://www.bergischestimme.wordpress.com weitergeleitet.

Welche Probleme liegen vor? Verstehen Sie bitte, dass ich darauf keine Antwort geben möchte. Warum? Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.

Es stehen grundsätzliche Entscheidungen an, wie unsere Info- Plattform zukünftig gestaltet wird. Bis dahin versorgen wir Sie in gewohnter Qualität, mit der jetzigen Lösung, weiter mit Informationen. Da die beliebte Kontakt-Möglichkeit auf der Hauptseite derzeit nicht nutzbar ist, bedienen Sie sich bitte unserer Mailadresse mail@bergische-stimme.de

Ich bitte um Ihr Verständnis,
Ihr Ronald Micklich

www.Bergische-Stimme.de

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Wochenendgedanken: Alles gut in der EU?

europa bröckeltAlles Gut in der EU?
Sommerzeit ist Sonnenzeit, ist Urlaubszeit. Im Sommer, so denken die meisten Deutschen, da nimmt man sich die wohl verdiente Auszeit. Man fährt ans Meer oder ins Gebirge, lässt die Seele baumeln und schöpft so neue Kraft, um im Herbst wieder den alltäglichen Anforderungen gewachsen zu sein. Sorgen lässt man im Sommer am besten zu Hause.

Ähnlich scheinen die Politiker der EU zu denken und versuchen ihren Bürgern allen Ernstes zu suggerieren, in der EU und insbesondere im Euroraum würden die angeblich vorgenommenen Reformen greifen und die Krise sei endlich überwunden. Mit dieser Haltung treffen sie – gerade in Deutschland – auf große Zustimmung. Die Deutschen sind die Krise leid und auf den ersten Blick scheint das Gerede vom Ende der Krise ja auch zu stimmen. Krisen kennen wir scheinbar nur noch aus dem Fernsehen und auch dort trifft es immer die anderen. Wir hingegen sind Weltmeister! Im Euroraum läuft es doch ebenfalls zunehmend besser. Beispielsweise beweist in Italien, seit Jahren in der Rezession steckend, der jugendliche Premier Matteo Renzi seine Sanierqualitäten. Die Wirtschaft konnte im 2. Quartal erstmals wieder zulegen. Auch sind die Zinsen, die das Land südlich der Alpen auf seine Schulden zahlen muss, auf dem niedrigsten Stand seit Menschengedenken. Klares Indiz dafür, dass die Krise überwunden ist.

Die Bankenunion wurde schnell und effektiv umgesetzt und ist inzwischen schon so stabil, dass EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier, auch jene Staaten der EU zur Teilnahme an der Bankenunion einladen kann, die noch nicht Mitglied der Eurozone sind. In Portugal sinkt die Jugendarbeitslosigkeit deutlich und auch aus Griechenland kommen keine Horrormeldungen mehr. Selbst der starke Euro, der gerade den südlichen Eurostaaten das Leben so schwer gemacht hatte, hat den Rückwärtsgang eingelegt. Seit dem Hoch Ende April hat die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar um rund 6 Cent nachgegeben. Jetzt kann es also richtig losgehen mit der Erholung und dem Wirtschaftsaufschwung…

Mittsommernachtstraum
Ungern nur stören wir dieses sommerliche Harmonieidyll, aber leider handelt es sich dabei ausschließlich um einen Mittsommernachtstraum der Euro-Idealisten. Die Abwertung des Euro nutzt den Südstaaten der Eurozone gar nichts, solange auch Deutschland im Euroraum ist. Denn es werden eben nicht nur die Industrieprodukte Spaniens, Italiens oder Frankreichs billiger, sondern auch die deutschen. Jene Waffe also, die in den späten 1970er Jahren und die gesamten 80er Jahre hindurch bis zur Euroeinführung 1997 ein ideales Mittel war, die Wettbewerbsfähigkeit der Südschiene wiederherzustellen, ist stumpf geworden – der direkte (europäische) Konkurrent wertet immer mit ab.

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