Pro NRW: Beisicht ernennt sich selber zum Fraktionsvorsitzenden seiner Ratsgruppe

Screenshot: Auszug aus Pro NRW Infoblatt 04/2016

Screenshot: Auszug aus Pro NRW Infoblatt 04/2016

Die Aufschneider
Markus Beisicht bekommt es einfach nicht hin. Auf seinem Hetzblättchen KW 04/2016, von dem angeblich 1.500 Exemplare im Umkreis der geplanten neuen Asylunterkunft auf einem Gewerbegelände in Opladen an der Straße zur Alten Fabrik verteilt worden sein sollen, lässt sich der selbsternannte honorige Advokat aus Opladen nun auch zum Fraktionsvorsitzenden der „Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen“ ernennen und bleibt seiner Propaganda treu. Seine unkritische Bedienstete Susanne Kutzner avanciert in diesem Zuge zur Fraktionsgeschäftsführerin.

Zu verantworten hat diesen Nonsens der neue Verantwortliche im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.) Thorsten Weimer. Unsere Recherche zu Herrn Weimer läuft noch, es kann aber schon jetzt verraten werden, dass die Historie und Setzung von Weimer eine Menge Sprengstoff birgt.

Pro NRW bildet keine Fraktion
Die Selbsternennung zur Fraktion ist natürlich völliger Blödsinn. Pro NRW bildet innerhalb des Rates der Stadt Leverkusen eine aus 2 Personen bestehende Ratsgruppe (Beisicht und Kutzner). Warum auf dem Info-Blättchen so unverblümt aufgeschnitten wird und die Bürger falsch informiert werden (Fraktion gibt doch was her und hört sich wichtiger an als Gruppe), weiß sicher nur Beisicht selber.

Doppelmoral
Normaler Weise wäre das Hetzblättchen ja keine Meldung wert, auch die Prahlerei mit der Angabe des Fraktionsstatus alleine zeugt nur vom Unvermögen der Herausgeber. Interessant ist aber die Tatsache, dass der „honorige Anwalt Beisicht“ in einem ähnlich gelagertem Fall sofort eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung und Kostennote (Streitwert 10.000€, Kostennote 877,03€) adressiert hat. Geschehen am 10.06.2014 gegen die Bergische Stimme.

Wir hatten ebenso, wie Beisicht jetzt sich selbst in Leverkusen, fälschlicher Weise der Remscheider Pro NRW Ratsgruppe und hierbei Herrn Hüsgen Fraktionsvorsitz in einer Ratsfraktion unterstellt und auf Grund dessen seine Aufwandsentschädigung falsch berechnet.

In seinem Anschreiben „Unterlassung falscher Tatsachenbehauptung“ erklärt Beisicht, dass sein Mandant keineswegs Fraktionsvorsitzender von Pro NRW in Remscheid sein könne, da es dort überhaupt keine Pro NRW Ratsfraktion gäbe.

Jetzt propagiert Pro NRW auf seinem Info-Pamphlet 04/2016 die zwei Vertreter der Splitterpartei im Rat als Fraktion und Beisicht zu deren Vorsitzenden.

Ein juristisches Vorgehen scheint kontraproduktiv, betrachtet man den neuen V.i.S.d.P. Wie üblich ist hier augenscheinlich kein Blumentopf zu gewinnen. Einzig Beisichts Geschäftsmodell könnte dann wieder greifen, und dass ist das Letzte was gewünscht ist. So viel zum „honorigen“ Anwalt. Alles klar?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Beisichts Reich zerfällt unaufhörlich weiter II

BlitzmeldungWie bereits von uns berichtet, wurden unsere Informationen bezüglich des Übertritts der Mandatsträger aus Remscheid und Solingen nun auf der Internet-Präsenz von Pro Deutschland bestätigt.

„Der politische Optimierungsprozess der Pro-Bewegung in Nordrhein-Westfalen schreitet unaufhaltsam voran. Vergangenes Wochenende erklärten die Ratsmitglieder Stephan Hövels (Solingen) sowie Thorsten Pohl und Andre Hüsgen (Remscheid), ihr politisches Engagement künftig unter dem gemeinsamen Dach von pro Deutschland ausüben zu wollen“, ist dort zu lesen.

Ihr Ronald Micklich

Das langsame politische Sterben des ehem. Vierfachvorsitzenden – Markus Beisicht quälen – Pro Deutschland wählen

Hövels_PD_SolingenNun auch Solingen
Gestern verlor Beisicht nun auch den Kreisverband Solingen. Stephan Hövels, Kreisvorsitzender und Ratsherr in Solingen wechselt das Lager und geht zu Manfred Rouhs nach Pro Deutschland. Für den seit 2007 bei Pro NRW agierenden Funktionär sei der Wechsel „nicht einfach, aber der richtige Schritt bei diesen Schweinereien“ gewesen, so Hövels. Gemeint sein dürften die parteiinternen Auseinandersetzungen wegen dem zunehmenden „Rechtsdrall“ und Beisichts grenzwertigen Verhalten beim Ausbooten unliebsamer Präsidiumsmitglieder.

Hövels will sein Mandat behalten, denn es steht noch nicht einmal ein Nachrücker zur Verfügung, würde er denn sein Mandat zurück geben wollen. Der Pro NRW-Kreisverband ist regelrecht pulverisiert, existiert nicht mehr, ist zu vernehmen. Einige wechseln mit zu Pro Deutschland, der Rest beendet die politischen Aktivitäten.

Pro-Solingen im Internet
Seit gestern gibt es auch eine eigene Internetseite von Pro-Solingen, die nach gleichem Strickmuster wie in Remscheid angelegt ist. Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Stephan Hövels bekannt gegeben, mit Adresse und Telefonnummer. Der angebotene Link für eine eMail-Nachricht führt auch wieder auf eine Pro-Deutschland Domäne.

Kommentar
Das langsame politische Sterben des Anführers, einer nunmehr nur noch aus einer Rumpftruppe bestehenden Truppe von Rechtsextremisten, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet werden, geht scheibchenweise weiter. Die nächsten Wechsler stehen schon in den Startlöchern. Beisichts „alter-Käse-Slogan“ zur anstehenden Ob-Wahl in Leverkusen: „Buchhorn quälen, Beisicht wählen!“ wurde jetzt schon von Spöttern in „Beisicht quälen, Pro Deutschland wählen!“ umgemünzt. Sollte Markus Beisicht diesen Spott verinnerlichen, dürfte der Egomane keine Freude mehr an seinen Wahlplakaten haben, wenn er den Spruch ständig neben seiner Visage sieht.

Ihr Ronald Micklich