Pro NRW – Beisichts Reich zerfällt unaufhörlich weiter

Nicht mehr aufzuhaltender Zerfall

Nicht mehr aufzuhaltender Zerfall

Weitere Abgänge
Witten / Ennepe-Ruhr Kreis:
„Die Wittener Stadträtin und ehemalige PRO-NRW-Kreisvorsitzende Peggy Hufenbach ist zusammen mit den meisten Mitstreitern ihres Kreisverbandes Ennepe-Ruhr in die Bürgerbewegung pro Deutschland eingetreten! Herzlich willkommen, die Lawine rollt weiter!“, ist auf der neuen Facebookseite der Bürgerbewegung pro Deutschland – Landesverband Nordrhein-Westfalen zu lesen.

Remscheid: Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, dürfte auch die Ratsgruppe aus Remscheid um André Hüsgen kurzfristig folgen. Ein Austritt aus Beisichts Pro NRW könnte noch diese Woche erfolgen. Die Voraussetzungen im Internet wurden bereits geschaffen. So ist seit einigen Tagen die neue Internetseite von Hüsgen mit dem Label von Pro Deutschland und dem Remscheider Wappen, unter der Bezeichnung „PRO-Bewegung in Remscheid“, im Internet zu finden.

Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Andre Hüsgen mit Anschrift und Telefonnummer benannt. Bezeichnender Weise führt der angegebene Link für eine eMail-Nachricht, auf die Adresse remscheid@pro-deutschland.net

Kommentar
Alle Durchhalteparolen „des ewigen Spalters und Möchtegern-Diktators aus Leverkusen“, wie sein ehemaliger Generalsekretär Markus Wiener ihn nannte, fruchten nichts mehr. Selbst den blindesten Noch-Mitgliedern gehen langsam die Augen auf. Als nächsten Abgang kann Beisicht dann wahrscheinlich den Kreisverband Wuppertal von seiner Liste streichen. Auch hier sind alle Voraussetzungen im Internet vollzogen (wir berichteten).

Wie ist nun die Mitglieder und Funktionärs-Wanderung von Pro NRW zu Pro Deutschland zu bewerten? Ich möchte dies mit einem abstiegsgefährdeten Fußballverein vergleichen. Neuer Vorstand neuer Trainer, alte Mannschaft. Die Frage, ob sich gravierendes am Spiel ändert, ist fraglich.

Ihr Ronald Micklich

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Die Metamorphose: Pro NRW-Wuppertal -> pro-Wuppertal -> pro Deutschland-Wuppertal?

Facebook-Screenshot

Facebook-Screenshot

Bäumchen wechsel Dich
Nachdem der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Mikropartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Partei klassisch gegen die Wand gefahren hat, könnten demnächst kräftige weitere Abgänge aus seiner Partei zu verzeichnen sein.

Wie auf dem Titelbild zu sehen, gibt es als Wahlwerbung zur Oberbürgermeister-Wahl in Wuppertal augenscheinlich ein Wahlplakat, das Beisicht nicht gefallen dürfte. Unter der Internetadresse pro-wuppertal.de und mit dem Logo der Bürgerbewegung pro Deutschland versehen, präsentieren die Noch-Mitglieder aus Beisichts Wuppertaler Enklave ihren OB-Kandidaten Markus Stranzenbach. Interessant auch der im Bild über dem pro Deutschland Logo stehende, schlecht zu erkennende Satz in weißer Schrift: „in Kooperation mit der“.

Die Anzeichen sind recht eindeutig. Die Wuppertaler Pro NRW-Mitglieder werden offenbar den Wechsel zu pro Deutschland anstreben, so wie es bereits mehrfach in NRW und letzte Woche im Oberbergischen Kreis und in Radevormwald, geschehen ist. Das der Lebensgefährte der Fraktionsvorsitzenden Claudia Bötte aus Wuppertal, André Hüsgen, der Geschäftsführer in Wuppertal ist und Vorsitzender der Remscheider Ratsgruppe von Pro NRW, sich ihr anschließt, dürfte auf der Hand liegen. Somit hat Markus Beisicht das komplette Oberbergische-Land an Manfred Rouhs von pro Deutschland verloren.

Alles in pro Deut(lands)scher Hand
In einer Zusammenstellung wofür sich der Kandidat von pro-Wuppertal, Herr Stranzenbach einsetzen will, gibt es eine eMail-Adresse die aufhorchen lässt. Dort wird wuppertal@pro-deutschland.net propagiert. Die URL pro Deutschland .net, führt auf die Internet Präsenz von Manfred Rouhs. Ebenso wird der Vorsitzende von Pro Deutschland mit seinen Berliner Adressen als Inhaber der Internetadresse pro-wuppertal.de geführt. Alles klar? Wann fällt der Startschuss, wann werden die Flyer verteilt? Bis zur Wahl sind es nur noch 9 Wochen und 1 Tag.

Kommentar
Die Talfahrt des ehemals unumschränkten Alleinherrschers Markus Beisicht wird immer rasanter. Die inhaltlich wenig aussagekräftige Propaganda seines Adlatus Tony Xaver Fiedler verstummt langsam. Gibt es doch schon Sperrfeuer aus Gelsenkirchen bei Facebook (PRO NRW Ruhrpott), wo sich der/die Schreiberling(e) aus Bonn als „Meister der Märchen und Fabeln“ bezeichnen lassen müssen. Wie erbärmlich.

Jetzt, wo Markus Beisicht kaum noch auf Hilfe für seinen ohnehin sinnbefreiten OB-Wahlkampf in Leverkusen rechnen kann, wird bei seiner Freundin Christine Öllig in Essen, wo es offenbar auch an Null-€-Job-Verteilern fehlt, mobilisiert. So will man sich augenscheinlich in Essen am 12.07.15 um 11.00 Uhr an der Saatbruchstraße, Ecke Huestraße (Karl-Meyer-Platz, 45309 Essen) treffen, um von dort aus die Pro NRW-Hetze zu organisieren und per Flugblatt die Briefkästen zu füllen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisicht mit letztem Aufgebot – Ausgetretener und wieder aufgenommener Bastian Pufal soll sachkundiger Bürger werden

SelbsterfüllendeAufstieg und Austritt
Am 18.04.2015 wurde Bastian Pufal in den Vorstand des Pro NRW-Bezirksverbandes Mittelrhein gewählt. Schon da regte sich parteiintern Widerstand gegen Pufal. Bereits am 20.04.2015 erklärte dann Bastian Pufal und Melanie Dittmer in einer bühnenreifen Show ihren Austritt im Rahmen einer Dügida-Veranstaltung.

In einem Video erklärt Pufal den Rücktritt von allen Ämtern und beendet seine Parteizugehörigkeit mit dem Zerreißen seines Parteiausweises. In seiner Erklärung bemerkt er höhnisch, dass er zu „rechts“ und zu „radikal“ für Pro NRW sei, er sich aber von niemanden instrumentalisieren lassen werde und niemand seinen Willen brechen könne. Einigen Vorstandsmitgliedern bescheinigt er „kognitive Wahrnehmungsstörungen“.

Vorausgegangen war ein Begehren der Beisicht-kritischen Vorstandsgruppe rund um Detlev Schwarz und Wolfgang Palm, in dem eine Mitgliedschaft von Pufal laut §4 der Satzung – Voraussetzungen, (1) Mitglied der Bürgerbewegung PRO NRW kann jeder werden, der … e) nicht wegen einer im Bundeszentralregister geführten schweren Straftat vorbestraft ist, Anwendung finden solle.

Pufal wie Phoenix aus der Asche
Nachdem sich Beisicht seiner Kritiker entledigt hatte, war Pufal wieder zur Stelle. Ein zweiter Senkrechtstart steht kurz bevor. In der heute stattfindenden Ratssitzung (Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1, 5. OG, Ratssaal, 15:00 Uhr) soll unter dem Tagesordnungspunkt Ausschussumbesetzungen, die bei Pro NRW ausgetretene sachkundige Bürgerin Maria Demann durch Bastian Pufal ersetzt werden. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Planen soll dann der Leverkusener Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth mit Kölner Kanzlei als Mitglied fungieren, seine Stellvertretung soll Pufal übernehmen. Als neues Mitglied im Betriebsausschuss KulturStadtLev ist dann Pufal vorgesehen, der Vertreter soll hier Paul Jürgen Clouth werden. Die Verwaltungsvorlagen wie Einladung, TOP, und Anträge finden Sie hier.

Kommentar
Der Anführer der Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, greift augenscheinlich auch personell auf die letzten Reserven zurück. Die Oberbürgermeisterwahl (OB-Wahl) in Leverkusen steht vor der Tür, da wird willfährige und kostenfreie Hilfe im Wahlkampf benötigt. In seinem ihm eigenen Führungsstil setzt sich Beisicht ohne Rücksicht auf Verluste in Personalfragen durch. Wen sollte er auch an seinen Entscheidungen beteiligen? Die noch verbliebenen Jünger scheinen nicht zu begreifen und würden eh nur abnicken.

So träumt der egozentrische Propagandeur weiter von einer Vielzahl von Interessenten die sich täglich melden, und wöchentlich mehreren Neumitgliedern, die es zu begrüßen gilt. Nein Herr Beisicht, die sich selbstverwirklichende Prophezeiung tritt nicht ein, da können sie propagieren so laut und falsch sie wollen. Es ist wie immer seit 2008 erlebt, es gibt keine Waschkörbe voller Rückmeldungen auf ihre Flyer und auch keine Beitritte im beschriebenen Rahmen. Die OB-Wahl in Leverkusen, Bonn und Essen ist nicht die einzige OB-Wahl in NRW. Haben sie Wuppertal vergessen?, oder ist ihnen Frau Bötte (KV-Wuppertal) und Herr Hüsgen (KV-Remscheid) auch schon von der Fahne gegangen?

Jetzt wir händeringend in Videos, Anschreiben usw. und im sozialen Netzwerk nach Geldspenden und Mitgliedern gebettelt. Die Mitgliederzahlen sinken offensichtlich, ein Schuldenberg türmt sich auf. Wer will schon aussichtlosen OB-Kandidaten wie Tony Xaver Fiedler (Essen), Kevin Gareth Hauer (Bonn) und Markus Beisicht (Leverkusen) deren Ego-Trip finanzieren? Infostände, Flyer verteilen, Plakate aufhängen, alles kostenlos in der Freizeit, für wen und warum? Für welches Ziel? Mit welchen Chancen? Nur damit Markus Beisichts Gesicht die Unbedarften vom Laternenmast angrinst?

Man darf gespannt sein, wann die letzten übrig gebliebenen Nichtsmerker die Erleuchtung haben und die Reißleine ziehen. Begreift Jürgen Hintz und Co. immer noch nicht wo die Reise hingeht? Vielleicht kann ja unser nächster Artikel, über den neugegründeten Pro-Kreisverband in Düsseldorf, als Erkenntnisbringer dienen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW oder Pro Deutschland – Ehemalige Pro NRW´ler orientieren sich neu – hat Beisicht fertig? –

Tritt_rechts_in_die_ScheißeManfred Rouhs (PD) sammelt ein
Unter der Überschrift „Mandatsträger verstärken pro Deutschland“, ist auf der Internetseite von Pro Deutschland (PD) zu lesen, dass mehrere Ratsmitglieder und Bezirksvertreter aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen künftig die Bürgerbewegung pro Deutschland verstärken werden. Hierbei soll es sich um das langjährige Hagener Ratsmitglied Wolfgang Schulz handeln, der mit zahlreichen örtlichen Aktivisten der Bürgerbewegung pro Deutschland beigetreten sein soll.

Aber auch die Leverkusener Bezirksvertreterin Maria Demann und der Bonner Bezirksvertreter Detlev Schwarz werden ihre Mandate künftig für pro Deutschland ausüben. „Verbunden sind diese Eintritte profilierter Kommunalpolitiker mit weiteren Neuaufnahmen aus dem ganzen Rheinland. Zusätzlich befinden sich zahlreiche weitere kommunale Mandatsträger und ganze politische Freundeskreise aus Nordrhein-Westfalen in Eintrittsverhandlungen mit pro Deutschland“ weiß Manfred Rouhs, Vorsitzender von PD zu berichten.

Diesem Trend folgend, soll es in Kürze auch weitere Kreisverbandsgründungen in Nordrhein-Westfalen geben.

Claudia Bötte (Beisitzer) verlässt Vorstandsposten
Ohne weitere Worte:

Sehr geehrte (Ex)-Vorstandskollegen, weniger geehrte Satzungsputschisten,

der 14. Mai dieses Jahres mit seiner „Präsidiumssitzung“, an dem verdiente Mitglieder aus der Partei geekelt worden sind, wird sicher noch lange als negatives, der innerparteilichen Demokratie hohnsprechendes Fanal der Bürgerbewegung PRO NRW in Erinnerung bleiben, als ein Tag der Schande und gewiss auch als ein Tag des größten Pyrrhussieges aller Zeiten.

Dass sich die wenigen verbliebenen Vorstandsmitglieder, realiter also der Vorsitzende und seine fünf Freunde, angemaßt haben, zu einer bizarren Alibi-Veranstaltung nach Essen einzuladen, spricht ebenfalls für sich. Daran zu glauben, diesseits würde dem Zinnober nun durch Anwesenheit Ehrerbietung erwiesen, ist ein Trugschluss. Es mögen dem Herrn Vorsitzenden – gerade in Essen – andere die Stange halten. Kurzum: Als Erstmaßnahme können die Satzungsputschisten mich aus ihrem „Vorstand“ streichen, denn auf obskur-lächerliche Alibi-Veranstaltungen habe ich keinen Bock. Sie können sich hierbei weiterer niederträchtiger Satzungstricks bedienen und postdemokratische Strukturen zementieren oder auch nicht, es ist mir schlicht egal!

Diese Information erreichte die Bergische Stimme aus verschiedenen Quellen. Unterschrieben war obiger Text mit Claudia Bötte.

Pro NRW will Kreisverband in Köln gründen
Am 27.05.2015 fabulierte der Generalsekretar der Bürgerbewegten, Tony Xaver Fiedler, auf der Propagandaseite unter der Überschrift Verbandsaufbau schreitet voran: Besonderes Augenmerk liegt auf den beiden Rhein-Metropolen Düsseldorf und Köln. Hier wird es in Kürze Mitgliederversammlungen geben, bei denen neue Kreisverbände gegründet werden.“

Dies will Tony Xaver Fiedler offensichtlich auch umsetzen. So liegt dem Gastwirt der Gaststätte Haus Müller in 51105 Köln, Rolshover Str. 159, Tel. 0221/8301883, für kommenden Freitag dem 12. Juni 2015 ab 19:00 Uhr eine Reservierung durch Fiedler vor. Hier soll möglicherweise die angekündigte Neugründung eines Kreisverbandes Pro NRW – KV Köln durchgeführt werden.

Aus internen Kreisen wurde kolportiert, die Veranstaltung wäre abgesagt. Eine Nachfrage bei dem Gastwirt ergab aber, dass die Reservierung nicht storniert wäre. Soll mit diesem Verwirrspiel etwa abgelenkt werden?, oder bekommen die Rechtsextremisten tatsächlich noch nicht einmal die Notwendigen Gründungsmitglieder zusammen, da Fiedler ja seinen „Lebensmittelpunkt“ als neu gewählter Kreisvorsitzender nach Bonn verlegt haben soll.

Kommentar
Der Verbandsaufbau schreitet voran, nicht beim Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Mini-Partei Pro NRW, sondern augenscheinlich bei Pro Deutschland, wohin gerade eine immense Abwanderung von enttäuschten, bei Pro NRW ausgetretenen Führungsfunktionären mit ihren Anhängern stattfindet.

Der politische Absturz des einstigen „Alleinherrschers“, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen scheint nicht mehr aufzuhalten. Der Übertritt von Beisichts ehemaligem Leistungsträger, Maria Demann, zu Pro Deutschland, unter Mitnahme ihres Bezirksvertreter-Mandats soll Beispiel für Beisichts desaströse Lage sein. Da hilft auch keine wackelige Vorstandsneugründung mit pompöser Ankündigung eines Oberbürgermeister-Kandidaten, der bei der Wahl in Bonn noch nicht einmal anwesend gewesen sein soll. Diese Nominierung wird sicher zur gegebenen Zeit einer Überprüfung durch den Wahlleiter standhalten müssen.

So langsam wird es dunkel bei Pro NRW. Besonderen Ärger könnte aber Beisichts Lakai Fiedler bekommen. Mit seinem Wohnort der letzten Monate beschäftigt sich offenbar die Verwaltung von Köln-Kalk. Als Mitglied der Bezirksvertretung bekommt Fiedler eine Aufwandsentschädigung. Der Hauptwohnsitz sollte dabei Köln sein. Trifft dies für die vergangenen Monate zu? Muss Fiedler möglicherweise erhaltene Gelder zurückzahlen? Die Pro-Kasse scheint leer. Es scheint auch für Fiedler finanziell eng zu werden. Spötter fragen schon, ob als mögliche Unterstützung der Erwerb einer Bezugskarte für die Bonner Tafel sinnvoll wäre.

Ihr Ronald Micklich

Hooligan Aufmarsch in Erfurt – Pro NRW Vize Dominik Roeseler als Frontmann in erster Reihe dabei

Screenshot MDR Bericht: Hooligandemo - Roeseler wieder Frontmann

Screenshot MDR Bericht: Hooligandemo – Roeseler wieder Frontmann

Hooligans marschieren in Erfurt
„Auf dem Domplatz in Erfurt haben am Sonnabendnachmittag rund 270 Hooligans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Kundgebung abgehalten. Sie waren einem Aufruf einer Hooligan-nahen Vereinigung namens „Gemeinsam-Stark Deutschland“ gefolgt“, berichten die Medien.

Pro-Vize wieder dabei
Nachdem Dominik Roeseler am Samstag noch lautstark bei den Pro NRW Demos in Oberhausen und Mülheim zu sehen und hören war, setzte er seine Ankündigung um und war auch in Erfurt bei der Hooligan-Demo von Gemeinsam-Stark Deutschland in vorderster Front aktiv. In erster Reihe trug er mit seinen Freunden den Banner der Hooligans.

Der MDR berichtet über die Demo mit zwei Videosequenzen, auf denen auch Roeseler im Bild zu sehen ist. Auch soll der Pro NRW-Vize zu den Hooligans gesprochen haben. Entsprechende Bilder finden sich bei Flickr.

Kommentar
Groß scheint die Liebe des stellvertretenden Landesvorsitzenden, der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei pro NRW, zu den Hooligans zu sein. Der eindeutige Vorstandsbeschluss,

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

scheint weder Roeseler noch die anderen Vorstandsmitglieder zu jucken. Frei nach dem Motto „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ scheint die Zusammenarbeit mit den Hooligans bestens zu funktionieren.

In Zeiten sinkender Mitgliederstände und offener Querelen im Vorstand der Bürgerbewegten, will ihr Anführer, der Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht offensichtlich hier keine weitere Stimme verlieren. Bei dem theatralischen Austritt von Melanie Dittmer aus Vorstand und Partei konnte Beisicht noch durchatmen, hier verließ eine offensichtliche Gegnerin seiner politischen Vorgehensweise den Vorstand. Bei Roeseler sieht das anders aus, ein Verlust von Roeselers Stimme im Vorstand könnte für Beisicht fatale Folgen haben. Wer soll dies Mischpoke aus „Rechtsextremisten“ und gewaltbereiten Hooligans eigentlich noch wählen?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Demo am 1. Mai in Oberhausen und Mülheim a.d.R. – Bus bleibt wohl (fast) leer +Ergänzung+

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMobilisierung
Aus internen Quellen war zu erfahren, dass ein gemieteter Bus mit 50 Plätzen, der die Demowilligen der Splitterpartei Pro NRW ins Ruhrgebiet bringen soll, augenscheinlich fast leer fahren wird. Bislang sollen erst 4 kritiklose Hartgesottene ihre Mitfahrt signalisiert haben. Verzweifelt soll der Generalsekretär Tony Xaver Fiedler versuchen, telefonisch die letzten Karteileichen zum Mitfahren zu bewegen.

Beisicht schmiert ab
Da der Imperator der Bürgerbewegten, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht seine Parteikameraden aus dem Bergischen Land, dem Aachener Raum aber besonders die Kölner mit seiner desaströsen Haltung nicht nur in Punkto Personalpolitik verprellt hat, wird er wohl selber mitfahren müssen um den wenigen Mitfahrern zu erklären, warum die Unterstützung der Basis ausbleibt.

Wollen Sie am 1. Mai gerne lachen? Der traurige Haufen kann um 10.00 Uhr am Leverkusener Busbahnhof besichtigt werden…..

Ergänzung / Erste Meldungen
Zwischenfazit in Oberhausen. Nur etwa 15 Hartgesottene lungern um den Bus (Bild) herum Zwar sind keine Gesichter zu erkennen, die Anzahl der Teilnehmer wird aber stimmen. Ein weiteres Bild der Polizei aus Mülheim gibt besseren Aufschluss. Hier werden etwa auch nur 15 Personen gezählt, siehe Foto.

Polizei_EssenIhr Ronald Micklich

Pro NRW-Vize Dominik Roeseler lädt zur Hooligan-Demo am 02.05.2015 nach Erfurt ein

Screenshot Facebook-Einladung. Zum Vergrößern ins Bild klicken!

Screenshot Facebook-Einladung. Zum Vergrößern ins Bild klicken!

Mobilmachung Zu der am 02.05.2015 um 14:00 Uhr in Erfurt stattfindenden Hooligan-Nachfolgegemeinschaft „Gemeinsam stark Deutschland“ (GSD) – Demo, lädt der auf deren Netzpräsenz als Pressesprecher bezeichnete Dominik Roeseler seine Facebook-Gemeinde ein. Adressiert ist die Einladung wie oben im Bild zu sehen an 3679 Personen. Folgt man dem hinterlegten Link, findet man das „Mobilisierungsvideo für Erfurt“. Für Heimat, Freiheit, Tradition – gegen Islamisierung, Asylmissbrauch und dieses korrupte System gekaufter Politiker sowie deren „Lügenpresse“ und natürlich Roeselers kurzer Video-Verbal-Erguss wird hier postuliert.

Knapp bei Kasse Unter der Überschrift „Ohne Moos nix los!“, schnorren die Veranstalter um eine Geldspende. „Alle Mitglieder der Orga arbeiten ehrenamtlich und investieren ihre Zeit. Aber LKW (Bühne), Soundanlage, Flyer, Gerichtskosten usw. kosten Geld“, ist die Argumentation hierfür.

Pro NRW-Vize Roeseler für GSD aktiv
Nicht nur als Teilnehmer an der geplanten Erfurter Demo, sondern zumindest auch als aktiver Unterstützer ist Dominik Roeseler, stellvertretender Vorsitzender der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, wieder mittenmang dabei. Offensichtlich schert er sich einen feuchten Kehricht um den Vorstandsbeschluss vom 03.11.2014. Dort heißt es:

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

“Darüber hinaus wertete der Vorstand die eigenmächtige Anmeldung der Kölner Demonstration am 26. Oktober durch den stellvertretenden Vorsitzenden Dominik Roeseler als grob parteischädigend und sprach auf Antrag des stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Palm als Parteiordnungsmaßnahme eine scharfe Rüge aus. In einem vergleichbaren Wiederholungsfall würde laut gestrigem Vorstandsbeschluss ein unmittelbarer Parteiausschluss erfolgen.”

Kommentar Der Anführer von Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, will offensichtlich den auch mit seiner Stimme gefassten Beschluss nicht durchsetzen. Die Sachlage ist glasklar, doch Beisicht sperrt sich weiter und verschleppt den Ausschluss von Roeseler, so ein Insider. Zeit schinden scheint das Motto. Mit Roeseler könnte er eventuell einen weiteren Adlatus verlieren, wodurch sich die Stimmenmehrheit im Vorstand weiter zu seinen Ungunsten verschieben würde.

Bedauerlich ist nur, dass die Befürworter eines Parteiausschlusses von Roeseler, sich vom Imperator Beisicht so gängeln lassen. Leider gibt es augenscheinlich keine Parteikameraden die genügend Rückgrat haben, um sich dem mehr und mehr machtverlustigen Befehlshaber der Splitterpartei energisch in den Weg zu stellen.

Wer soll diesem unfähigen Haufen von Funktionären bei den kommenden Wahlen noch die Stimme geben. Da gibt es sicher andere „rechts der Mitte operierende Parteien“, die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden und eine dem kritischen Wähler passende Politik betreiben, deren politische Inhalte mehr als nur ständige Hetze gegen Asylanten und Muslime sind.

Ihr Ronald Micklich