Es blubbert wieder in Opladen – Beisicht bekommt Laber-Plattform von „Abakus News“

Archivbild 2015Hinweise:

Hinweise:
Zur Zeit ist ein sogenanntes Interview von „Abakus News“ und dem Anführer der vom Verfassungsschutz im Verfassungsschutzbericht 2017 als verfassungsfeindlich deklarierten Restetruppe Pro NRW in den sozialen Medien online zu finden.

Zu der Gruppe Abakas News findet sich ein aktueller Hinweis im Kölner Stadt-Anzeiger vom 14.08.2018. Hier heisst es: “ „Gruppen wie Abakus News verstehen unter dem Motto „Für die Meinungsfreiheit“ wohl vor allem das Recht auf Holocaust-Leugnung“, sagt Reiner Krause vom Bündnis „Köln gegen Rechts“.“

Zum Video:
Bitte nehmen Sie einen Energiedrink ein, damit Sie ob Beisichts allseits bekannter Phrasen nicht einschlafen. Hervorzuheben sind allerdings die Aussagen Beisichts zum Thema Anzahl der Mitglieder und Gründe für den Zerfall seiner Kleinstpartei. So soll nun die AfD die Schuld daran tragen, dass sein Trüppchen auf nur noch ein paar zahlende , stimmberechtigte Mitglieder zerbröselt ist. Beisicht beschwert sich bitterlich, dass er nicht bei der AfD tätig werden kann, da seine Truppe auf der „Unvereinbarkeitsliste“ der Alternative für Deutschland steht. Schon fast weinerlich beklagt er sich, dass er auch an Veranstaltungen der AfD als Persona non Grata nicht teilnehmen darf.

Mitgliederanzahl
Gut informierte Kreisen geben deren Anzahl mit noch nicht einmal 50 zahlenden und stimmberechtigten Personen an. Roundabout dürfte sich die Anzahl der Mitglieder,Sympathisanten und Förderer bei max. 200 Personen einpegeln, wenn man hoch ansetzt. Da greift Beisicht bei der Frage nach der Anzahl seiner Mitglieder gerne die vom Interviewer ins Spiel gebrachte Anzahl von 600 zu und bestätigt ungläubig. Woher Abakus News diese Zahl hat, wissen die wahrscheinlich nur selber.

Die Zerbröselung
Zum Thema „Grund für die Auflösung“ finden Sie auf meinem Blog ausreichend Hinweise. Bedenken Sie einmal: Von den Ende 2013 deklarierten Vorstandsmitgliedern sind gerade noch 3 in der Partei, Beisicht selber und seine linientreue Gefolgin Susanne Kutzner sowie eventuell Thomas Heldmann aus dem Rhein-Erft-Kreis. Die Rubrik Menschen, die immer die Mitglieder vorstellte, ist schon länger mit einem „Baustelle“ Hinweis versehen. Personen finden sich dort nicht mehr.

Weiter ist auf einer Pro Deutschland/NRW-Internetseite am 09.11.2015 zu lesen:
Die Neuaufstellung des Bezirksverbandes Bergisches Land der Bürgerbewegung PRO NRW beweist laut dem ehemaligen PRO-NRW-Landesgeschäftsführer Detlev Schwarz einen „erschreckenden Rechtsruck“, den seine ehemalige Partei unter Führung des Leverkusener Anwaltes Markus Beisicht inzwischen vollzogen habe.
„Mit dem vorbestraften ehemaligen NPD-Funktionär Thorsten Crämer als stellvertretender Bezirksvorsitzender ist PRO NRW den von uns vorhergesagten Weg zu einer NPD 2.0 weitergegangen. Crämer, der 2010 von PRO NRW noch als enttarnter Verfassungsschutz-Zuträger bzw. Verfassungsschutz-Provokateur und Organisator von NS-Aufmärschen tituliert wurde, dominiert nun mit einer ganzen Reihe seiner Mitstreiter den neuen Bezirksvorstand. In den neuen PRO-NRW-Vorständen im Bergischen Land, Wuppertal und Ennepe-Ruhr-Kreis tummeln sich ganz offen ehemalige NPD-Kader, Politkriminelle mit teils mehrjähriger Knasterfahrung und sonstige Vertreter des NS-Narrensaums. So gehören z. B. auch die ehemaligen NPD-Mitglieder Christoph Schmidt, Markus Hohnholz und Andreas Lange den neu gewählten PRO-NRW-Vorständen an. Eine solche Konstellation wäre noch vor wenigen Monaten bei PRO NRW völlig undenkbar und laut geltender Beschlusslage auch verboten gewesen.“
Wie gesagt dies ist ein Auszug aus einem Artikel ehemaliger Parteikameraden von Pro Deutschland/NRW, den sich die Bergische Stimme nicht zu eigen macht.

Der VS schreibt hierzu im VS Bericht 2017:
Die seit dem Spaltungsprozess innerhalb der Pro Bewegung 2015 zu beobachtende Zusammenarbeit von Pro NRW mit Personen aus der neonazistischen Szene sowie Aktivisten der NPD setzte sich auch im Jahr 2017 fort. So lud man zum Neujahrsempfang im Januar 2017 den in der Szene populären rechtsextremistischen Liedermacher Frank Rennicke ein. Die NPD stellte Rennicke in den Jahren 2009 und 2010 als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten auf. Trotz der Öffnung der Partei für die neonazistische und subkulturelle rechtsextremistische Szene verliert sie an Einfluss  und Bedeutung ausgehend von einem ohnehin niedrigem Niveau. Zudem hat sie durch die Strategie der Öffnung das ursprünglich anvisierte bürgerliche Milieu verschreckt. In der Eigendarstellung versucht Pro NRW mitunter den Eindruck zu vermitteln, über regional flächendeckende Strukturen zu verfügen. Der fortschreitende Bedeutungsverlust der Organisation schlägt sich jedoch in der geringen kommunalen Präsenz vor Ort nieder, die ursprünglich das wesentliche Agitationsfeld von Pro NRW war.

Im Januar 2017 legte auch der Bonner Kreisvorsitzende sein Ratsmandat nieder. Nach vielen Austritten verblieben der Partei noch 23 Mandate in kommunalen Räten und Bezirksvertretungen. Allerdings sind nur wenige Vertreter in den Räten tatsächlich aktiv und nutzen diese gelegentlich als Plattform für öffentlichkeitswirksame Propaganda. Tatsächliche Sacharbeit vor Ort findet kaum statt.

Fazit: Das Gesülze des Anführers der verfassungsfeindlichen Restetruppe ist wie meistens nicht belastungsfähig. Unsere Meinung: Finger weg von dieser rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen, unwählbaren Minitruppe.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Neue AfD Ortsgruppe in Wittgenstein? – Kein Platz für ex. Pro NRW, NPD und DVU`ler

Wir müssen leider draußen bleiben

Wir müssen leider draußen bleiben

Für Sie gelesen: Auszug aus „Der Westen“
Nach Angaben von Klaus J. Buchner, stellvertretender Sprecher der Kreis-AfD Siegen-Wittgenstein, hat die Partei in Wittgenstein aktuell rund 20 Mitglieder – darunter einige junge Leute, aber auch gestandene Unternehmer aus der Region. Und eine Reihe von Anträgen auf Mitgliedschaft sei in Bearbeitung, so Buchner. Dabei werde unter anderem geprüft, ob die Antragsteller womöglich rechtspopulistischen Bewegungen wie Pro NRW, DVU oder NPD nahestehen, betont der AfD-Sprecher – „denn diese Leute haben in der AfD keinen Platz“. Vollständiger Artikel

Kommentar
So übernimmt augenscheinlich auch in Siegen-Wittgenstein die AfD die politisch rechts stehenden Wähler, sollte es tatsächlich zur Gründung eines Ortsverbandes kommen. Hier sind die Rechtsextremisten der verfassungsfeindlichen Restetruppe um ihren Anführer Markus Beisicht von Pro NRW schon lange entsorgt worden. Von dem sogenannten stellvertretenden Landesvorsitzenden und sich selbst gerne als sozialpolitischen Sprecher bezeichnenden Franz-Herbert Schneider aus Wilnsdorf, hört und sieht man wie zu erwarten gar nichts. Schneider scheint auch nur ein unbedeutender Platzhalter in Beisichts Funktionärsriege zu sein. Mit den wenigen Mitgliedern aus Siegen und Umgebung, man munkelt es wären keine 2 Dutzend, lässt sich sicher kein Blumenpott gewinnen. Mit den ex. NPD´lern bei Pro NRW scheint er nun im Gegensatz zu früheren Zeiten gut Freund zu sein. (Artikel Schneider)

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW will in Leverkusen-Wiesdorf und Opladen gegen Flüchtlinge und Asylpolitik hetzen

no-nazisTermine
Der Propagandablog der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Splitterpartei Pro NRW, mit ihrem Anführer, dem Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, kündigt an:

Am Samstag, dem 5. März 2016 um 12:00 Uhr soll in der Wiesdorfer Fußgängerzone vor dem Rathaus Friedrich-Ebert-Platz 1 der erste Teil einer sogenannten öffentlichen Kundgebung gegen die verfehlte städtische Asylpolitik stattfinden. Um 14:00 Uhr soll dann in der Opladener Fußgängerzone direkt vor dem Sparkassengebäude dieselbe menschenverachtende Hetze wiederholt werden.

Unterstützung angekündigt
Großmäulig wird die Unterstützung einer völlig unbekannten und selbst im Internet nicht zu findenden Bürgerinitiative „Leverkusen wehrt sich gegen den Asylmißbrauch“ sowie einigen Anwohnerinitiativen gegen den Bau von weiteren Flüchtlingsunterkünften in der Stadt angekündigt.

Man darf gespannt sein, ob sich überhaupt jemand zu den Rechtsextremisten gesellt, um sich dort als Pro NRW Verbündeter zu outen. Die Folgen sind ja hinreichend bekannt. Der selbsternannte „honorige Anwalt“ aus Opladen wird es sich sicher nicht nehmen lassen, selber das Wort zu ergreifen. Ob wohl irgend jemand seinem immer gleichen, stereotypen und gebetsmühlenartig vorgetragenem Geschwätz zuhören möchte ist fraglich.

Kommentar
Manch Propaganda-Honk scheint der Meinung zu sein, dass die Wichtigkeit einer rechtsextremistischen Kleinstgruppierung steigen würde, wenn man sich mit einer Bürgerinitiative als Verbündeten präsentieren kann. Dieser Schluss kann sich aber leicht als Bumerang erweisen, nämlich dann, wenn man nur wieder phantasiert hat und anschließend die Häme zu schmecken bekommt, weil wieder einmal nur angegeben wurde. Wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW +++EKLAT NACH PRO NRW-Vorstandssitzung+++

FB-Header bald ohne Pro NRW Logo oder Roeseler neuer Chef?

FB-Header bald ohne Pro NRW Logo oder Roeseler neuer Chef?

Wer geht Beisicht oder Roeseler?
Interessante News auf Roeselers Facebookseite. Fehlerkorrigierter Text: „Heute ist es erneut zu einem Eklat mit Handgreiflichkeiten und wüsten Beschimpfungen gekommen. Wieder war es nach einer Vorstandssitzung. Wieder war es Bastian Pufal. Und wieder unterlässt es der Parteivorsitzende Markus Beisicht die Konsequenzen zu ziehen.“

„▶ Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen und mich morgen im Laufe des Tages ausführlich zu Wort melden.“

„Fakt ist: In dieser Art und Weise sowie mit diesem Vorsitzenden geht es nicht weiter.“

Kommentar
Es gibt eine unumgängliche Regel bei der Restetruppe: „Leg dich nicht mit Beisicht an“, schrieben wir am Dienstag in unserer Ankündigung der Vorstandssitzung. Nun ist es passiert. Jetzt bleibt nur die Frage offen wer geht? Die Bergische Stimme verfügt über weitere Informationen zur Situation, die später veröffentlicht werden. Warten wir doch erst einmal auf Roeselers weitere Statements.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Witten: Christoph Schmidt distanziert sich? Warum eigentlich?

KZ-Gedenkstein Witten-Anne

KZ-Gedenkstein Witten-Anne

Schadensbegrenzung
Der Wittener Ratsherr der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Minipartei „Pro NRW“ weist den Vorwurf zurück, in einer von ihm betreuten geschlossenen Facebookgruppe volksverhetzende Kommentare zumindest gebilligt zu haben.
„Die widerlichsten Kommentare stammten von „auswärtigen Provokateuren“, postuliert der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt gegenüber der WAZ und beteuert weiter: „Ich distanziere mich davon auf das Schärfste“.

Gegenteilige Meinung
Selbst seine ehemaligen Parteikollegen von Pro NRW, die sich ja bekanntermaßen wegen des unübersehbaren „Rechtsrucks“ und der Flutung des Funktionärspools mit ex. NPD´lern angewidert abgewandt haben, sehen in Schmidts Reaktion nur den letzten Versuch sein „braunes Fell“ noch zu retten. So ist im letzten Absatz eines Artikels von Pro Deutschland / Ennepe-Ruhr-Kreis (PD) unter der Überschrift „Keine gemeinsame Fraktion mit Neonazis in Witten! *mit wichtiger Ergänzung*“, zu lesen:

„Im letzten Absatz des besagten WAZ-Beitrags verbreitet Christoph Schmidt eine glatte Lüge. Er behauptet, das Foto, das ihn neben einem Banner der NPD-Jugend „Junge Nationaldemokraten“ an der Gedenkstätte des einstigen KZ-Außenlagers in Witten-Annen zeigt, sei eine Fälschung der linksextremen „Antifa“. Es gibt Zeugen dafür, dass Schmidt tatsächlich so an der Gedenkstätte posierte.“

Zum Thema Pro NRW-Fraktion in Witten bleibt von unserer Seite nur zu berichten, dass sich zu diesem Thema bei Recherchen und Informationseingängen eine eindeutige Sachlage herauskristallisiert hatte. So kann man die Aussage von PD Ennepe-Ruhr-Kreis, „Hufenbach hat sich vielmehr vom ersten Tag an einer gemeinsamen Fraktion aufgrund von Schmidts andauernden rassistischen Äußerungen verweigert“, getrost unterstreichen. Eine eindeutige Aussage eines unmittelbar Beteiligten lautet: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“

Es bleibt zu hoffen, dass die WAZ auch diese Informationen an die Öffentlichkeit adressiert und so dem Wittener Funktionär einer rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Partei nicht noch eine Plattform für seine „schnell gestrickte“ Distanzierung bietet.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Vorstands-Nachwahl – weiterer schwerer Rechtsruck zu verzeichnen

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Teilnehmer
Wie bereits im Vorfeld berichtet haben handgezählte 63 Personen an Beisichts Veranstaltung teilgenommen. Mit den Rednerinnen Ester Seitz und Sigrid Schüßler hatte sich das Kontingent der Gastredner aber auch schon erschöpft. Der angekündigte Stargast Lars Seidensticker erschien erst gar nicht zu Beisichts Selbstdarsteller-Veranstaltung. (Wir berichteten)

Ansonsten waren nur die üblichen unkritischen Gläubigen aus Beisichts Sekte anwesend, wie zum Beispiel Susanne Kutzner aus Leverkusen. Christine Öllig wurde mit Kindern gesichtet, Melanie Dittmer hatte einen Infotisch der Identitären Aktion aufgebaut und selbst der Finanzdienstleister von Pro NRW, Rüdiger Sreball aus Oberhausen erwies Beisicht als Gast die Ehre.

Bemerkenswert ist auch die Teilnahme des wegen eines Gewaltdelikts zu einer längeren Haftstrafe verurteilten Bastian Pufal. Welch nebulöse Rolle Pufal in Beisichts rechtsextremistischer und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei inne hat, ist selbst für gut informierte Insider schleierhaft. Da stellt sich die Frage, ob und wie viel Beisicht locker macht, damit Pufal weiterhin für den Anführer tätig ist?

Rechtsdrall
Thorsten Crämer ist der neu gewählte Geschäftsführer der rechtsextremistischen Pro NRW. 2001 wurde Crämer wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs verurteilt (Quelle). Hier die politische Historie des (selbsternannten?) Historikers, der heutzutage öfter in der Nähe der Wuppertaler Fuchsstraße gesichtet wurde:

NPD Kreistagmitglied im Ennepe Ruhr-Kreis seit den Kommunalwahlen 2009 (Quelle; Eigene Angaben auf der NPD-NRW Homepage 9/2010).

Von 1987 – 1998 Mitglied der DVU, seit 1998 Mitglied der NPD, von 1998 – 2000 Kreisvorsitzender der NPD Ennepe-Ruhr/Wuppertal, von 1999 – 2001 Bezirksvorsitzender der NPD Westfalen-Süd, 2000 Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), 2000 – 2005 Amtsleiter Politik und Bildung im Bundesvorstand der JN, seit 2004 Kreisschatzmeister und Wahlkampfleiter der NPD EN/W von 1999 – 2009 Stadtrat der NPD in Schwelm, seit 2009 Mitglied des Kreistages Ennepe-Ruhr, 2010 Landtagskandidat der NPD im Wahlkreis 105 – Ennepe-Ruhr-Kreis 1.

Im Januar 2010 publizierte Crämer noch unter der Überschrift „pro NRW“ sammelt zweifelhafte Charaktere als Lückenbüßer (jetzt gehört er selber dazu):

„In der unangenehmen Erkenntnis, daß die Kräfte der selbsternannten „Bürgerbewegung“ viel zu schwach sind, einen erfolgversprechenden Antritt bei der NRW-Landtagswahl im Mai dieses Jahres zu stemmen, ist deren Führung nun eifrig bemüht, jede auch noch zweifelhafte Existenz in ihre Reihen aufzunehmen, um die personellen und strukturellen Lücken notdürftig zu füllen. Angesichts dieses Kabinetts reizender Gestalten müssen unbefangene Beobachter den Eindruck haben, daß hier Versuch gemacht wird, ein Panoptikum, einen Zoo oder eine Geisterbahn aufzumachen.(sic!)

es „… findet sich größtenteils eine unangenehme Melange aus abgehalfterten Etablierten, Wendehälsen, Pöstchenspekulanten, abseitigen Sektierern und Opportunisten, welche häufig schon alle Parteien des „rechten“ politischen Spektrums oder sogar des gesamten Parteienspektrums unsicher gemacht haben. Heterogenität, fehlende inhaltliche Bindungskraft, inhaltsloser Populismus und Erfolgsfixierung als einziges loyalitätsstiftendes Element sind die Keime zum mittelfristigen Untergang auch dieses Parteienprojekts …“.

Andreas Lange ist neugewählter Schriftführer und langjähriger politischer (NPD) Begleiter von Kamerad Crämer. Nun sind Beide wieder bei Pro NRW vereint. Andreas Lange war mitverantwortlich für die Hetze auf der NPD-KV EN / Wuppertal Internetseite, die Texte stammten aber auch zum Teil aus Crämers Feder. Die auf der offiziellen Pro NRW-Facebook-Seite als auszeichnend dargestellte Information „Er ist zudem Vater von neun Kindern“ bedarf einer kleinen Korrektur. Zumindest von einem der Kinder ist Lange nicht der leibliche Vater. Hier dürfte es sich um einen Nachkommen aus der Verbindung von Langes Ehefrau und dem als „SS“ Siggi bekannten Siegfried Roland Borchardt handeln.

Franz-Herbert Schneider ist neuer stellvertretender Parteivorsitzender. Es fällt schwer ernst zu bleiben bei solchen Wahlergebnissen. Beisicht scheint wirklich über kein geeignetes Potential mehr zu verfügen. Es wurde schon zur Genüge darüber berichtet, wessen Geistes Kind sich hinter dem Landessozialbeauftragten Franz-Herbert Schneider (KV Siegen-Wittgenstein) aus Wilnsdorf verbirgt. Auszug:
“ es ist gut, daß dieses intolerante …… angezeigt wurde, im mittelalter wurden diese leute für vogelfrei erklärt, jeder durfte ihm aufs maul hauen ohne bestraft zu werden, solche antidemokraten und linksfaschisten sollte man ausrotten oder kastrieren, demokratie ist für die ein fremdwort sowie christliches denken“ (sic!)  (Hervorhebung durch Redak.) Hier weitere Details.

Timo Pradel neuer Beisitzer in Beisichts Pro NPD 2.1. Hier im Bild (2014): Siegfried Borchardt mit Gruppengeschäftsführer Timo Pradel und NPD-Landeschef Claus Cremer. Ein weiterer Kommentar ist hier wohl überflüssig.

Katja Engels ist neue stellvertretende Landesvorsitzende. Vor noch nicht allzu langer Zeit kochte die Gerüchteküche der Bestinformierten um die Personalie Engels. So sollen Gespräche zwischen Engels und Funktionären von Pro Deutschland (PD) über einen Wechsel zu PD stattgefunden haben. Ob der avisierte Wechsel möglicherweise kurzfristig bevorsteht ist unklar. Die Zugriffsmöglichkeiten Engels auf die Datenbänke der Partei könnten schon eingeschränkt sein. Ahnt Beisicht schon was ihm blühen könnte?

Jürgen Bruno Hintz ist ebenfalls zum Landesvize gewählt worden. Hintz, der in früheren Zeiten grundsätzlich nichts mit „Rechtsextremisten“ aus der NPD zu tun haben wollte, sitzt nun genau mit diesem Klientel an einem Vorstandstisch. Ob vorbestraft oder nicht, ob ex. NPD´ler oder nicht, scheint Jürgen Hintz nicht mehr zu interessieren. Er will sich nichts kaputtmachen lassen, sprich sein Familienunternehmen mit den angenehmen Apanagen aus Steuergeldern nicht fahrlässig aufs Spiel setzen. Dabei sollte aber bedacht werden: „Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.“

Kommentar
Der weitere Rechtsruck ist unverkennbar. Auf eine Recherche zu den weiteren unbedeutenden Figuren im erweiterten Vorstand, die eh keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Anführers Beisicht haben, wird an dieser Stelle verzichtet. Die Schlüsselpositionen sind mit Beisicht-Getreuen besetzt, eine unangenehme Überraschung im Präsidium weitgehend ausgeschlossen.

Ach so, da war ja noch der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt und jetziger Pro-Stadtrat aus Witten im Bild. Er durfte auf dem Parteitag das Saalmikrofon auf seine Tauglichkeit prüfen. Welch Vertrauensvorschuss! Für eine Wahl, selbst nur als Beisitzer im Landesvorstand, hat es dann aber doch nicht gereicht. Hat ihn denn keiner mehr lieb? Dabei hat er doch 4 der letzten 8 Ratssitzungen in Witten besucht und ist auch immer brav auf Beisichts Linie geblieben. Warum diese Schmach?

Ihr Ronald Micklich