Pro NRW: Roeselers Hagen-Demo – Intellektuelle Ausdünnung der Teilnehmer unübersehbar

Alte Kameraden/innen
Seit der Gründung von Pro NRW am 6. Februar 2007, standen hinter der Bezeichnung „Bürgerbewegung“, die im Parteinamen implementiert ist, illustre Menschen wie zum Beispiel Dr. Christoph Heger, Judith Wolter, Jörg Uckermann, Max und Gerald Branghofer, Thorsten Lange, Andreas Molau, Maria Demann, Markus Wiener, Thorsten Lind, Detlev Schwarz, Karel Schiele, Udo Schäfer, Gereon Breuer, Bernd Schöppe mit seinen Brüdern, Wolfgang Palm, Wolfgang Schulz, Dr. Otto Ernst, Gabriele Mathieu und viele Andere mehr.

Gemeinsamkeiten
Die oben genannten Personen sind kein Mitglied mehr in der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, unter ihrem Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen.

Bei ihren Demonstrationen gegen eine angebliche „Überfremdung“, gegen den Bau neuer Moscheen, gegen Asylanten usw. assoziierte zumindest das Äußere Auftreten der Probanden, den Begriff „Bürger“. Mit „Schlips und Kragen“ versehen und in ansprechender Kleidung steckend, waren die Funktionäre, Mandatsträger und Mitglieder auf den ersten Blick nicht als „Rechtsextremisten“ zu erkennen. Auch die Wortwahl bei den Sprachbeiträgen entsprach durchaus einem gebildetem Standard und driftete nur Temporär in die Gossen- oder auch Fäkalsprache ab.

Beisichts neue Hoffnungsträger
Augenscheinlich ist es für den Alleinherrscher Beisicht schwierig geworden, neue Mitglieder zu akquirieren. Als Beispiel für den intellektuellen Abwärtstrend bei der Auswahl der Funktionäre und dem damit verbundenen Niedergang der Partei, sei hier nur die Neubesetzung des Düsseldorfer Kreisvorstandes genannt (wir berichteten).

Bei der letzten Demo in Hagen, von Pro NRW-Parteivize Dominik Roeseler organisiert, wir deutlich, mit wem Beisicht jetzt seine Demos durchführt. Von den angeblich über 100 Teilnehmern war gerade einmal eine Handvoll Pro´ler auszumachen. Standard waren Roeseler selbst, der Landesschriftführer v. Mengersen, und Beisichts Adlatus, „Generalsekretär“ Tony Xaver Fiedler. Ins Rampenlicht stellte sich einmal mehr Sabine Twardokus, sachkundige Bürgerin aus Wuppertal und Thorsten Pohl, Ratsherr aus Remscheid.

Betrachten man den Rest der Demonstranten, zu denen unter Anderen eine Abordnung von „Die Rechte“ aus Wuppertal gehörte und auch „der Herner Rechtsradikale und HoGeSa-Organisator Andreas Kraul“, so VICE, gehört hat, sah man fast ausschließlich Hooligans, die durch ihr Aussehen und ihrer Wortwahl klar zu erkennen gaben, wo sie sozial in der Bürgerschaft einzuordnen sind. Hier finden Sie einen Bildbericht, der zu Beisichts neuen Demonstranten keine Fragen offen lässt.

Kommentar
Die neue Generation mit Tony Xaver Fiedler, v. Mengersen und Roeseler sollten den Aufbau von Pro NRW vorantreiben. Noch im Juni 2012 schwadronierte Fiedler: „Zunächst einmal möchte ich kurzfristig die ganzen neuen Mitglieder und Parteifreunde kennenlernen und schauen, wer wo seine Stärken und Schwächen hat. Und zudem will ich schauen, wo organisatorischen Schwerpunkte und Schwachstellen bestehen.“ Dann mal los Tony und Kumpel, bei den neuen Freunden gibt es genug zu analysieren, für eine seriöse Partei werden diese Hooligans wohl eher nicht zu gebrauchen sein, dafür habt ihr mit eurem Obergurru die Partei klassisch gegen die Wand gefahren.

So schreibt VICE in seinem Bildbericht (Auszüge) über Beisichts neue Demonstranten: „Der Großteil davon: sichtlich betrunkene „Hooligans gegen Salafisten“—nicht zu verwechseln mit „echten“, ausgewachsenen Hooligans“ und „Ohne Hooligans bekommt die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ außerdem immer weniger Menschen auf die Straße … Die leicht zu mobilisierenden Hooligans (und ein ganzer Haufen Leute, die sich für Hooligans halten) scheinen da eine gern gesehene Alternative zu den „besorgten Bürgern“ und besser gekleideten Rechtspopulisten zu sein.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Kreisbeauftragter für den Märkischen Kreis C. Dahlmann hat hingeschmissen

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRw Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRW Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Jetzt SPD-Mitglied
Christian Dahlmann ist jetzt nach eigenen Angaben SPD-Mitglied. Da Doppelmitgliedschaften in der SPD unzulässig sind, muss Dahlmann bei Pro NRW ausgetreten sein. Das Austrittsdatum ist nicht bekannt.

Nur heiße Luft
Der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Christian Dahlmann, ist zur Bürgerbewegung PRO NRW gewechselt. Der bekannte Islamkritiker aus dem Sauerland wird ab sofort die Planungen für einen PRO NRW-Kommunalwahlantritt in Menden und im Märkischen Kreis in Angriff nehmen“, quäkten die Propagandalautsprecher von Pro NRW noch am 25.04.2013.

Mit Zitronen gehandelt
Jetzt, ein gutes halbes Jahr später, müssen sich die Bürgerbewegten im „Märkischen Kreis“ für die Planungen des Kommunalwahlkampfes einen Anderen suchen. Ob sie wohl Einen finden?

Der durch den stellvertretenden Pro-NRW-Vorsitzenden Jörg Uckermann als spektakulären Wechsel bezeichnete Neuzugang (Dahlmann) erweist sich als Rohrkrepierer. Nichts ist es mit vielen ehemaligen „Die Freiheit“ Mitgliedern, die die Bürgerbewegten verstärken sollen. Nichts ist es mit hoch motivierten und aktivistischen neuen Mitstreitern. Nichts ist aus einer Belebung des ganzen Bezirksverbandes Südwestfalen und des “Märkischen Kreises“ geworden. Wie immer nur dumpfe Propaganda!

Auf der Hauptseite von Pro NRW ist im Bezirksverband Südwestfalen der Märkische Kreis zwar gelistet, aber weder mit einer Internetpräsenz noch mit einem Ansprechpartner hinterlegt. Der ehemalige Republikaner Gerald Thörner fungiert als Kontaktperson für den Bezirksverband, das war es aber auch schon. Die aktiven lokalen Internet-Seiten aus diesem Bereich haben deckungsgleichen Inhalt mit der Hauptseite von Pro NRW. Lokale Informationen sucht man vergeblich. Wer soll diese Renommisten eigentlich wählen?

Dahlmanns politische Karriere
Nun hat sich Christian Dahlmann, der von Spöttern gerne als „politischer Wanderpokal“ bezeichnet wird, auch bei Pro NRW verabschiedet und ist jetzt nach eigenen Angaben Mitglied der SPD. Die SPD Märkischer Kreis (SPD-MK), hier jetzt der Ortsverband Menden, hat einen Antrag von C. Dahlmann auf Mitgliedschaft abgelehnt und ist so gar nicht glücklich über den neuen „Genossen“. Doch Dahlmann bleibt hartnäckig. In einem Anschreiben an die SPD-MK, das auch an die Medien adressiert ist und der „Bergischen Stimme“ vorliegt, verweist Dahlmann auf eine bestätigte Mitgliedschaft durch den Parteivorstand der SPD in Berlin:

[…] „zudem wurde mir eine Mitgliedsausweis ( SPD-Card ) samt Mitgliedsnummer 80052XXX ausgestellt … . Des Weiteren wurde mir vom Parteivorstand mit Schreiben vom 04.11.2013 mitgeteilt, dass ich Mitglied in der SPD bin.“[…]

Die Ablehnung seines Mitgliedsantrages durch den Ortsverband Menden sieht Dahlmann als gegenstandslos an, da diese nicht zulässig sei. Auch ein eventuelles Parteiausschlussverfahren bezeichnet Dahlmann als aussichtslos. Seine Begründung ist höchst interessant:

[…] „Vorsorglich wird zudem mitgeteilt, dass ein Parteiausschlussverfahren gegen meine Person aussichtlos ist da meine frühere Mitgliedschaft im Landesvorstand NRW der Partei ,, DIE REPUBLIKANER “ sowie meine Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender NRW  der Bürgerrechtspartei ,, DIE FREIHEIT “ und meine Mitgliedschaft in der ,, Bürgerbewegung PRO NRW “ kein Ausschlussgrund sein kann. Selbst, dass ich ein bekannter Islamkritiker bin ist keine Grund für einen Ausschluss aus der Partei.“[…]

Kommentar
In unserem Artikel „Politische Sensation: „Vizevorsitzender der FREIHEIT wechselt zur Pro NRW“ hatten wir prognostiziert und festgestellt:

„Die letzte Chance, Pro NRW? Nach seinem Beitritt in die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, gibt es keine weitere politische Option mehr.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dahlmann auch nur eine Sekunde am politischen Leben der SPD in Menden teilnimmt, tendiert wohl eher gegen Null.

„In die Reihe der „Wechsler“, wie Andreas Molau, Torsten Lange (Politiker und Wechsler), Christopher v. Mengersen, Tony Xaver Fiedler, Max u. Gerald Branghofer, Andreas Winkler, Sebastian Nobile, Oliver Wesemann und viele andere als „Hochkaräter“ verkaufte „Möchtegern-Politiker“, reiht sich Dahlmann allerdings fugenlos ein“, ja er tritt mit seinem Austritt bei Pro NRW sogar deutlich hervor.

Ihr Ronald Micklich

Politische Sensation: „Vizevorsitzender der FREIHEIT wechselt zur Pro NRW“

ProPagandalautsprecher

ProPagandalautsprecher

Neues Mitglied
Wer hätte das gedacht: […] “Der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Christian Dahlmann, ist zur Bürgerbewegung PRO NRW gewechselt.“ […], tönt es aus den Propaganda-Lautsprechern von Pro NRW.

Vermittler Uckermann
Der stellvertretende Pro NRW Vorsitzende Jörg Uckermann, soll diesen spektakulären Parteienwechsel in vielen Gesprächen mit Dahlmann eingefädelt haben. Mit weiteren führenden Funktionären der Freiheit will der (ehemalige?) Präsident der KPV (Kommunalpolitische Vereinigung der Pro-Bewegung) über eine notwendige Konzentration der Kräfte im Rahmen der PRO-Bewegung verhandeln.

[…] „Vom Wechsel Christian Dahlmanns und möglichst vieler weiterer Mitstreiter erwarte sich PRO NRW laut Uckermann eine Belebung des ganzen Bezirksverbandes Südwestfalen. “Der Märkische Kreis und das ganze Sauerland war immer ein fruchtbarer Boden für heimatverbundene und identitäre Politikansätze. Zusammen mit Dahlmann wird PRO NRW dieses Potential nun noch besser ausschöpfen können!”´ […]

Wer ist Dahlmann?
Grüner?
Christian Dahlmann aus Menden im Sauerland, „hat einen eher schillernden politischen Weg hinter sich: 2010 war er der Grünen Jugend in Menden beigetreten, hatte es sogar zum Beisitzer geschafft. Dort war allerdings das Aufatmen groß, als er wieder ging. Die Grünen hegten schon Zweifel an seiner Einstellung. Aus Dahlmanns Sicht hingegen ein normaler Vorgang: „Die politischen Ansichten gingen auseinander.“ Quelle

REP? Im September 2011 war dann bei „nrwrex“ zu lesen:

Je kleiner der Partei, umso protziger die Titel, mit denen sich ihre Funktionäre schmücken dürfen:
Die „Republikaner“ aus Menden stellen ihren kommissarischen Vorsitzenden vor.

„Christian Dahlmann kommissarischer Vorstandsvorsitzender des Ortsverbandes der Republikaner in Menden“
„Christian Dahlmann, kommissarischer Kreisvorsitzender des REP-Ortsverbandes in Menden“

Und weiter am 07 Oktober 2011:

Der REP-Landesverband jedenfalls veröffentlichte mit Datum vom 6. Oktober eine Pressemitteilung, in der Großes angekündigt wurde. Dass man in Menden eigenständig aktiv werden wolle, hatten die „Republikaner“ schon erklärt. Nun hieß es aber gar, man werde im „gesamten Märkischen Kreis deutliche politische Zeichen setzen und zum Sturm auf die Parlamente aufrufen“. Menden, Hemer … und Iserlohn seien erst der Anfang.

Die Freiheit (DF)? […] „Am 19.01.2013 wurde im Landesverband Nordrhein-Westfalen ein neuer Landesvorstand gewählt. Der neue Vorstand besteht nun aus C. Dahlmann (stellv. Vorsitzender), … Wir gratulieren den neuen Mitglieder des Vorstandes des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und wünschen für die weitere politische Arbeit gutes Gelingen und viel Glück!“ […]  Quelle

Kommentar
Knapp 14 Wochen war Herr Dahlmann nun stellvertretender Landesvorsitzender (DF NRW) bei einer Partei, die sich kaum mehr bemerkbar macht. Karrierechancen in einer 0,% Partei sind so gut wie aussichtslos. Bewegt hat Dahlmann bei DF augenscheinlich nichts.

Bürgeranträge (REP-Zeit) haben auch nicht zum Erfolg geführt. Zwar konnte Dahlmann sich einmal juristisch gegen die Stadt Menden durchsetzen, die von ihm eingebrachten vorher abgelehnten Bürgeranträge mussten auf die Tagesordnung des Rates gebracht werden, wurden hier aber selbstredend einstimmig abgelehnt. So etwas nennt man auch Pyrrhussieg. Auch viele weitere, banale Anträge wurden einstimmig abgelehnt. Dahlmann war zwar bei den Ratssitzungen, in denen seine Anträge behandelt wurden, anwesend, nahm aber die angebotene, mündliche Stellungnahme nicht wahr. Wollte oder konnte er nicht argumentieren?

So, so, und dieser „hochmotivierte“ Politiker in Lauerstellung, den Spötter als politischen Wanderpokal bezeichnen, soll also den ganzen Bezirksverband Südwestfalen beleben. Ein weiterer Versuch nach dem REP-Debakel? Es gilt wohl eher das alte Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Die letzte Chance, Pro NRW? Nach seinem Beitritt in die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, gibt es keine weitere politische Option mehr.

In die Reihe der „Wechsler“, wie Andreas Molau, Torsten Lange, Christopher v. Mengersen, Tony Xaver Fiedler, Max u. Gerald Branghofer, Andreas Winkler, Sebastian Nobile, Oliver Wesemann und viele andere als „Hochkaräter“ verkaufte „Möchtegern-Politiker“, reiht sich Dahlmann allerdings fugenlos ein.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Infos: Pleiten, Pech und Pannen (Quartal 4 2012)

pro NRW

Pleiten, Pech und Pannen gibt es überall in der Politik.

Mal ist es ein designierter Landes-Chef mit einer Mädchen-Affäre, die ihm das Genick bricht; mal sind es die NSU- Ermittlungspannen, die einige Köpfe forderten. Selbst dem ehemaligen Bundespräsidenten liefen Pleiten, Pech und Pannen hinterher. Dies geschieht in der „Großen Politik“ bei Parteien mit vielen tausend Mitgliedern.

Als krasses Beispiel wie sich dieses in einer von unfähigen Funktionären geleiteten Splitterpartei, die zu allem Übel auch noch als verfassungsfeindlich eingestuft ist, ausmacht, stellt unser Bericht ins „rechte Licht“:

Oktober 2012

02.10. Pleite:
Aus und vorbei – Die Pro-Fraktion in Radevormwald um Fraktionsvorsitzenden Tobias Ronsdorf und Udo Schäfer ist aufgelöstdas Antragsrecht sowie die sachkundigen Bürger/innen sind Geschichte   Blog-Info   Info 2  Info3 

08.10 Pleite:
Der pro-Dormagener Fraktionsgeschäftsführer und Bezirksvorsitzende Niederrhein Norbert Back legt alle seine Ämter nieder und gibt seinen Austritt bekannt   Blog-Info

14.10 Pleite:
Der Zerfall des Pro-Kreisverbandes Ostwestfalen-Lippe   Blog-Info

15.10 Pech:
Belgischer Pro NRW-Vorzeige-Partner Vlaams Belang um Filip Dewinter erlebt eine deftige Wahlklatsche   Blog-Info1   Blog-Info2

23.10 Pleite:
„Betrugsverdacht“ – Razzia in den Räumlichkeiten von Pro Köln, Pro Leverkusen, Anwalts-Kanzlei Beisicht und Pro Deutschland/Berlin   Blog-Info1   Blog-Info2

23.10 Pleite:
Mönchengladbach: Pro-Kreisvorsitzende Katrin Schwanitz und ihr Ehemann, der zugleich als Schatzmeister fungiert, geben ihren Austritt bekannt   Blog-Info

24.10 Panne:
Fraktion pro Leverkusen und der Austritt einer sachkundigen Bürgerin wider Willen  Blog-Info

26.10 Panne:
Wuppertal-Demo – Interne Informationen sickern durch  Blog-Info

27.10 Pleite:
Wuppertal Demo läuft mit ca. 138 Personen durch – Pro NRW-Chef Markus Beisicht spricht von „…über 200…“ – und die Wuppertaler Polizei von ca. 120 Teilnehmern   Blog-Info   Bilderstrecke

27.10. Panne:
Die so genannte „Grundgesetzpartei“  und zwielichtige Demoteilnehmer  Blog-Info


November 2012

02.11. Pleite:
Düsseldorfer Kreisverband ohne Vorsitzenden Dr. Manfred Linn?  Blog-Info

05.11. Pech:
Nachgefragt – Was wurde eigentlich aus dem Lehrer Dr. Daniel Krause?  Blog-Inf0

08.11 Pech:
Pro Köln-Stadtrat Jörg Uckermann – U-Haft im „Klüngelpütz“   Blog-Info1  Blog-Info2   und der Kölner Express titelt:  „Skandalakte Uckermann“

13.11 Pleite:
Scheidung – Die Republikaner und pro Deutschland trennen sich   Blog-Info ; Vorgeschichte: Pro Deutschland KV München Demo  Info2   Polit-Satire Türk-TV 

18.11 Video-Pleite, dafür Bundestagswahl:
Keine Vollversion des Mohammed-Schmäh-Videos; geplante Aufführung in Berlin bisher (!) eine Luftnummer und vermeintlicher Filmproduzent vermutlich noch in Haft. Immerhin zündet Pro Deutschland  jetzt das nächste PR-Bömbchen und will zur Bundestagswahl 2013 antreten.  Blog-Info

20.11 Pleite:
Nachgeschaut – Was macht eigentlich Ex-Pro NRW-Beisitzer Andreas Molau?   Blog-Info

20.11 Pech:
Neue Vorwürfe –  Jörg Uckermann bleibt in Haft  Blog-Info  und für die Presse „Die Ikone der Revolution“

21.11 Pleite:
Ex-NPD-ler André Hüsgen und seine (abgelehnten) Anträge   Blog-Info

24.11 Pleite:
Abfuhr in Wuppertal – Forensik-Initativen wollen mit Pro NRW und der Kreisvorsitzenden Claudia Gehrhardt nichts zu tun haben   Blog-Interview

26.11 Pleite:
Pro Köln-Sitzungsgelder werden vorläufig ausgesetzt   Blog-Info

27.11 Pleite:
Partei-interne Zwistigkeiten bei pro Deutschland werden bekannt  Blog-Info

29.11 Pleite:
Nachgefragt – Was macht eigentlich der Aachener Hauptkommissar und Pro NRW-Vize Wolfgang Palm?  Blog-Info


Dezember 2012

06.12  Pleite:
Ein neues Info-Video „Wer ist pro NRW?“ erscheint   Blog-Info

11.12 Panne:
Ahoi – Pro NRW-Neuzugang Andreas Winkler aus Duisburg soll ein ehemals hochrangiger Piraten-Funktionär sein?  Blog-Info

13.12 Peinlich:
Jörg Uckermann
wird aus der U-Haft entlassen, doch welcher Anwalt hat das nun geschafft Jürgen Clouth oder Marc Donay?   Blog-Info

14.12 Peinlich:
Andreas Winkler
– Saubermann oder „tickendes Kuckucksei“ für pro NRW?   Blog-Info

16.12 Pech:
Twitter-Piraten amüsieren sich über den „hochrangigen Piraten-Funktionär“ Andreas Winkler   Blog-Info

19.12 Pleite:
Ein „Die Welt“-Interview führt in die einfachen Denkstrukturen von Pro Deutschland ein   Blog-Info

20.12 Pleite:
Pro NRW-Pro Deutschland-Die Republikaner– Konstrukt bröselt  Blog-Info

21.12 Pleite:
Weitere unappetitliche Informationen zu Andreas Winkler tauchen auf   Blog-Info

27.12 Pech:
Pro-Blog zensiert  „freiheitliche“ Weihnachts-Kommentare, doch das „Original“ hat überlebt  Blog-Info

Ihr B.S. Team

 

Duisburg: „Frisches Blut“ für Pro NRW

PiratenHochwillkommener Neuzugang
Am 11.12.2012 ist auf der Hauptseite der Bürgerbewegten unter der Überschrift: „Duisburg: Hochrangiger Piratenfunktionär wechselt zu PRO NRW“, Folgendes zu lesen:
[…] „Der vormalige Pressesprecher der Duisburger Piraten, Andreas Winkler, ist heute zu PRO NRW übergetreten. … Wer etwas gegen den Werteverfall, sowie Korruption und Multikulti- Exzesse tun möchte, der wird den Weg zu unserer Bürgerbewegung finden. Diese Blutauffrischung wird unserem örtlichen Kreisverband sehr gut tun.“[…]

Zweifelhafte Vita
XNxtranews  gibt im Internet Auskunft über Andreas Winkler. So ist hier zu lesen:
[…] xtranews hat mal zu Winkler recherchiert: Der windige Zeuge ist mehrfach rechtskräftig verurteilt, als Betrüger und  versuchter Vergewaltiger. Gläubiger lassen nach ihm fahnden, Amtsschreiben an ihn sind unzustellbar. Andreas Winkler darf mindestens als Wesen von zweifelhaftem Leumund betrachtet werden. Eher sogar mehr als das:[…]

Im Weiteren wird von mehreren Betrugsdelikten und einer rechtskräftigen Verurteilung wegen versuchter Vergewaltigung mit Aktenzeichen und Strafmaß berichtet. Auch von einem „offenkundig gefälschten Zeugnis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“ ist die Rede.

Besonders interessant sind die Leserzuschriften zum Artikel. Hier wird auch über offensichtlich strafrechtlich relevante SMS, die von Herrn Winkler stammen sollen, berichtet. Den vollständigen Bericht mit allen Verweisen und den Lesermeinungen finden Sie hier. Hier die Pressemitteilung der Piraten.

Kommentar
Es ist wie üblich ProPaganda ohne Ende. Egal wer es ist, Alle sind herzlich willkommen. Hauptsache ein medienwirksames „Neumitglied“ (hochrangiger Piratenfunktionär) kann publiziert werden. Ob die Parteibasis mit dem Neuzugang einverstanden ist spielt keine Rolle.

Da muss dann auch noch die Floskel „Werteverfall“ herhalten, und das bei den vorliegenden Erkenntnissen über Herrn Winkler. Als ob die Bürde der ex.NPD- und DVU´ler wie Molau, Hüsgen und Branghofer nicht schon genug „Abgänge“ produziert hätte. Jetzt ist es mal ein Pirat, über den es sich zu informieren lohnt.

Ob die Blutgruppe für das „frische Blut“ stimmt, ist ungewiss. Politisches Kapital kann Pro NRW aus diesem Neuzugang sicher nicht schlagen. Die Bürger wissen mit wem sie es zu tun haben. Pro NRW zerlegt sich selbst.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln / NRW: Parteivize Uckermann bleibt in Haft!

Weiter im „Klingelpütz“
Eigentlich hoffte der Ratsherr von Pro Köln bald aus der U-Haft entlassen zu werden: Doch neue Vorwürfe besagen, dass Jörg Uckermann die Stadt um noch mehr Sitzungsgelder betrogen hat als bislang bekannt. Er bleibt in Haft.

Seit 10 Tagen freie Kost und Logis
Seit zehn Tagen sitzt der 44-Jährige in U-Haft. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfuhr, soll die Polizei in dieser Zeit Hinweise gefunden haben, die darauf hindeuten, dass Uckermann die Stadt Köln in weit mehr Fällen als bislang angenommen um so genannte Sitzungsgelder betrogen haben soll. „Es geht um eine Vielzahl von weiteren Fällen“, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ulrich Bremer.

Kommentar
Was empfahl der Hetzblog-Ulli heute dem Andreas Molau in seiner Häme: „Vielleicht sollte Andreas es mal mit wirklich ehrlicher Arbeit versuchen……“ Hier sollten sich die Pro-Strategen mal an die eigene Nase fassen und prüfen, ob Selbes nicht auch für ihren vorbestraften Parteivize zutreffen könnte.

Ihr Ronald Micklich

Ex. Pro NRW´ler: Was ist eigentlich aus Andreas Molau geworden?

Andreas Molau im Hintergrund

Schlechte Perspektiven
Wer sich in die Gesellschaft „rechtsradikaler“ Parteien begeben hat, für diese gesprochen, gearbeitet oder gar Mitglied in dieser war, wird von der Gesellschaft gebrandmarkt und ausgegrenzt. Molau, der jahrelang als Waldorflehrer tätig war, ist heute arbeitslos. „Ich stehe vor dem Nichts“, so das ehemalige Pro-Vorstandsmitglied in einem Interview.

Politische Karriere
Andreas Molau ist deutscher Publizist und ehemaliger Funktionär der rechtsextremen NPD (ab ca. 2004) und der DVU (Doppelmitgliedschaft ab 14 März 2009). Von 2005 bis 2010 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Freie Publizistik, die ebenfalls der extremen Rechten zugeordnet wird. Von 2010 bis 2012 war er für die rechtsextreme Bürgerbewegung pro NRW tätig. Im Juli 2012 zog Molau die Notbremse und stieg bei der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei aus. Quelle

Ideologische Kehrtwende?
Seinen Ausstieg aus der „rechtsradikalen“ Szene war gut vorbereitet und sollte ein „Ausstieg light“ werden. Er wurde Mitglied bei Pro NRW, die er heute als „eine neue und moderne Form des Rechtsextremismus“ bezeichnet. Zu dem Vierfachvorsitzenden der Bürgerbewegung sagt Molau: „Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist“, wir berichteten.
Eine hundertprozentige ideologische Kehrtwende will er noch nicht vollzogen haben, „das ist nicht etwas, wo man einfach den Schalter umlegt“, so Molau.

Ausstieg mit Konflikten
Der endgültige Ausstieg sei nicht konfliktfrei verlaufen. In „Verräter“-Drohungen über Internet-Plattformen sei er schon „mehrfach entmannt und gehängt“ worden.

Und die Hetze und Häme geht weiter. So ist seit gestern auf dem Insidern bekannten Pro-Hetzblog zum Thema Molau zu lesen:

Ulli: „Lasst doch den armen Molau sich weiter zum Affen machen. Andreas auf einem Antifaworhshop ist schon einfach genial. Sein Auftreten wird noch getoppt durch die Teilnahme von Breuer auf dem PRO D-Parteitag. Der gute Gereon wird den Wahlkampf von Rouhs unterstützen und der gute Andreas will endlich in der Gesellschaft ankommen und wieder einen Job bekommen.“

„Molau muss jetzt den verführten Narren spielen, damit seine neuen Auftraggeber ihn auch anständig instrumentalisieren können. Der Antifaauftritt von Molau ist ein wenig skurril und nicht sonderlich glaubwürdig. Molau wirkt verzweifelt. Vielleicht war sein Auftritt auch ein letzter Hilferuf. Vielleicht sollte Andreas es mal mit wirklich ehrlicher Arbeit versuchen……“

Kommentar
Hier kann der Ober-Vollpfosten Ulli richtig vom Leder ziehen. In Partisanen-Manier, ohne seine Identität preiszugeben, bekommt Andreas Molau sein Fett weg. Gleichzeitig wird der nächste wichtige Aussteiger “Gereon Breuer“ in die Pfanne gehauen. Auch ihn bezeichnet die Schmuddel-Community als Verräter und VS-Mann. Da fällt der sich unwissend gebende und ungläubig sabbernde „Neugierig“ schon gar nicht mehr auf.
Bezüglich der Aufnahme von ex. NPD´ler Andreas Molau bei Pro NRW wurde Markus Beisicht mehrfach gewarnt. Seine Antwort war immer: „Jeder verdient eine zweite Chance“ … und jetzt wird mit Dreck geworfen …, wie immer und gegen jeden Aussteiger. Die Liste ist lang.

Ihr Ronald Micklich