Landtagswahl 2017 NRW-Teilnahme: Pro NRW gibt sich selbstlos – Presseberichte einfach lächerlich

selbstlos_finalAnscheinend selbstlos – aber nur anscheinend
Der anscheinend selbstlose, rechtsextremistische Verfassungsfeind Pro NRW gibt seinen Verzicht auf eine Teilnahme an den Landtagswahlen (LTW) 2017 bekannt und versucht auf altgewohnte Weise selbst dieses Eingeständnis einer niederschmetternden, politischen Unfähigkeit als Wohltat zu verkaufen.

„Angesichts des nahezu sicheren Landtagseinzugs der AfD wäre eine Konkurrenzkandidatur derzeit kontraproduktiv und würde letztendlich nur den verbrauchten Altparteien nutzen“, … „Der Wahlverzicht von PRO NRW zugunsten der AfD soll das patriotische Spektrum in NRW insgesamt stärken und mithelfen, das Verschenken von Stimmen zu vermeiden. Dieser Schritt ist PRO NRW sicher nicht leicht gefallen, jedoch gebietet die aktuelle politische Lage einen solchen Wahlverzicht“, weiß der Anführer der verbliebenen Restetruppe von Pro NRW salbungsvoll zu berichten.

Angebiedert und Abgelehnt
Am 23.03.2016 berichteten wir über die Katzbuckelei des „honorigen“ Anführers Markus Beisicht bei der AfD. (Pro NRW Niedergang geht weiter – Beisicht backt kleine Brötchen und katzbuckelt bei der AfD) und seiner Abfuhr. So sind auf Beisichts Propagandablog Artikel verfasst die den Untergang der AfD beschreiben (Warum die AfD scheitern wird), AfD-NRW verhält sich immer politisch korrekter, Wuppertal: AfD zerlegt sich, Bahn frei für PRO NRW, PRO NRW bietet Aachener AfD-Ratsherrn Markus Mohr Asyl an.

Am 8. Juli 2015 war auf Beisichts Propagandaseite zu lesen: „Die inhaltlichen Positionen, die zum Beispiel der Thüringer AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke vertritt, unterscheiden sich nur rudimentär von den Positionen von PRO NRW.“

Bereits am 7. Oktober 2014 musste der Anführer Markus Beisicht zähneknirschend seine Chancenlosigkeit bei der AfD erkennen. So schrieb der unbeliebte Beisicht auf seiner Parteiplattform: „Der AfD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Marcus Pretzell, hat am Dienstag dem WDR mitgeteilt, dass er keine Kooperation mit der Bürgerbewegung PRO NRW dulden werde. Wer dagegen verstoße, werde aus der Partei ausgeschlossen, heißt es wörtlich in der WDR-Berichterstattung …“.

Hintergründe
Pro NRW hat weder einen immensen Zulauf an Neumitgliedern, noch konnte alte Positionen ausgebaut oder gefestigt werden. Die Bürgersprechstunde Mittwochs hat faktisch nie mit auch nur wenigen Gästen stattgefunden. Der derzeitige Stand zahlender, also wahlberechtigter Parteimitglieder, dürfte sich auf max. 150 Personen beschränken. Gründe hierfür sind die Abspaltung großer Teile der Mitglieder, die geschlossen nach Pro Deutschland oder den Republikanern gewechselt sind (z.B. Solingen, Remscheid, Wuppertal, Oberbergischer Kreis, Köln, Gelsenkirchen und Duisburg) ein unübersehbarer „Rechtsruck“ und der endgültige Schulterschluss mit der NPD. Der verbliebene Vorstand besteht zum Teil aus ex. NPD´lern und völlig unbedarften Hilfskräften ohne jegliche Parteierfahrung. Die Parteikasse ist leer. Möglicherweise müssen noch Gelder aus der Parteienfinanzierung zurückgezahlt werden, (Kürzung alle Parteien betreffend um über 12%). Pro NRW ist praktisch handlungsunfähig.

Kommentar
Beisicht wusste schon lange welches Schicksal ihn ereilen würde. Um nicht die Blöße einer 0,0…% Wahlschlappe eingestehen zu müssen, macht er noch einmal einen auf Zusammenhalt der rechten Kräfte. Seine immer wieder ins Feld geführten Verbindungen zu „europäischen Rechten Parteien“ wie Vlaams Belang, FPÖ usw. sind schon lange Vergangenheit. Keiner will etwas mit einem Parteivorsitzendem einer vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Parteien zu tun haben. Keine Bürgerinitiative, keine Partei, niemand will mit diesem Menschen und seiner Sammlung erfolgloser Funktionäre in einem Satz genannt werden. Gewonnen haben nur die Funktionäre, die sich in ihren Familienunternehmen noch bis 2020 vom Steuerzahler aushalten lassen.

Bye, bye, Pro NRW, schrieben die Ruhrbarone. Die Bergische Stimme fügt „rien ne va plus“ hinzu. Beisicht mit seiner Truppe ist Vergangenheit!

Schade ist nur, dass die Mainstream-Presse ohne zu recherchieren Beisichts Nonsens zu seinem Wahlverzicht sang- und klanglos übernimmt, offenbar um die AfD noch in ein diffuses Licht zu rücken.

In eigener Sache
Da von der Beisicht-Truppe in den kommenden Monaten wohl keine umwerfenden Aktionen zu erwarten sind, wird auch die Bergische Stimme eine „schöpferische“ Pause einlegen. Sobald der selbsternannte „honorige“ Anwalt aus Opladen wieder Aktivitäten beginnen sollte, ist eine Berichterstattung aus dem Stand sofort möglich.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich ausdrücklich bei all denjenigen bedanken, die mit zuverlässigen Informationen die Bergische Stimme immer wieder mit Top-News aus Leverkusen versorgt haben. Unsere eMail Adresse, mail@bergische-stimme.de, wird weiterhin täglich eingelesen.

Ihr Ronald Micklich

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Nachklapper – Pro NRW Weihnachtsfeier am 13.12.2016

KlappeNachklapper
Handgezählte 56 Teilnehmer konnten gestern zur Pro NRW Weihnachtsfeier festgestellt werden. Altbekannte ewig Gestrige wie z. B. Ewert aus Leichlingen, Christine Öllig (Schatzmeisterin Pro NRW), Markus Beisicht (Anführer Pro NRW), die ex. NPD´ler und jetzigen Vorstandsmitglieder Crämer und Lange (warum ohne Frau?), Ariane Meise NPD, Timo Pradel (Kreisvorsitzender), Ilona Peuker (sachkundige Bürgerin Lev.), Jürgen Bruno Hintz (Vize), Franz Herbert Schneider (Vize), Susanne Kutzner (Ratsmitglied Lev.), Wolfgang Schulz (Stadtrat Hagen) mit Begleitung, Thorsten Weimer (V.i.S.d.P.) mit Familienanhang, erstaunlicher Weise Bastian Pufal (in welcher Funktion auch immer), Christoph Schmidt (Stadtrat Witten) mit Freundin und als Nachzügler Udo Franke (NPD) sowie Christoph K. als Mitglied waren anwesend.

Rechnet man die NPD- und Pro NRW-Funktionäre heraus, so haben gerade einmal gut 30 eingeladene Mitglieder/Sympathisanten die Einladung angenommen.   

Bewirtung
Das Catering leistete der Partyservice Bert Emundts GmbH aus Leverkusen, dessen Inhaber am 21.09.2016 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. „Mit Ihrer ausgezeichneten Kompetenz und Erfahrung stärken Sie aktiv den Wirtschaftsstandort Leverkusen“, lobte Oberbürgermeister Uwe Richrath gestern den Fleischermeister im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich. Dort überreichte das Stadtoberhaupt dem 69-Jährigen das Bundesverdienstkreuz.“ (Quelle)

Ihr Ronald Micklich

Witten: Wirrwarr um Pro-Wasdennnun Mandat von Peggy Hufenbach

RadikalenduoFraktionsgründung in Witten
Gut zwei Jahre nach der Kommunalwahl 2014 hat sich Peggy Hufenbach entschlossen nun doch eine Fraktion mit dem einst verhassten ehemaligen JN/NPD Mitglied Christoph Schmidt zu gründen. Welche Beweggründe Hufenbach veranlassten ihre Meinung um 180 Grad zu drehen und nun doch gemeinsame Sache mit den Rechtsextremisten und Verfassungsfeinden von Pro NRW einzugehen, ist unverständlich.

Zum Bild auf Beisichts Propagandablog zum Thema, liest man „Christoph Schmidt (links im Bild) und Peggy Hufenbach“ … – Liebe Rechtsextremisten: „Links ist da, wo der Daumen rechts ist“. Alles klar?

Aus Hass wird Freundschaft
Der Grund für die ehemalige Ablehnung des Rechtsradikalen Schmidt erklärt sich in einem Satz, der keinen weiteren Kommentar benötigt: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so Jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“ war Hufenbachs Meinung.

 Jetzt scheint alles Friede, Freude, Eierkuchen. Unterstützung erhält Hufenbach sicher durch den neuen Geschäftsführer Hartmut Schwefel (Hufenbachs Vater) einen engagierten Mitarbeiter wie es heißt. Ob er wohl ein Salär für seine Tätigkeit erhält?

Pro-Wasdennnun
In der Mandatsliste des Rates der Stadt Witten wird Peggy Hufenbach unter Pro Deutschland geführt. Ihren Austritt bei Pro NRW hat sie Mitte Juli 2015 erklärt. Nun war aus Vorstandskreisen von Pro Deutschland zu erfahren, dass eine Mitgliedschaft von Hufenbach möglicher Weise wegen einer fehlenden Beitrittszustimmung des Bundesvorstandes gar nicht erfolgt sein könnte. Somit wäre Hufenbach als parteiloses Mitglied des Rates zu betrachten. Von einer erneuten Mitgliedschaft bei Pro NRW ist auch nichts bekannt. Für wen sitzt Hufenbach nun im Wittener Stadtrat?

Pro Deutschland hat für den Fall einer möglicherweise doch vollzogenen Mitgliedschaft Hufenbachs ein Parteiausschlussverfahren angekündigt.

Kommentar
Hufenbach und Schwefel sollen schon auf der Kölner Erdogan-Demo gesichtet worden sein. Gerade jetzt, wo pro Köln sich eines extremen Rechtsradikalen entledigt, (Markus Beisicht wurde entsorgt, wir berichteten), stellt sich Hufenbach wieder an die Seite Derjenigen, die sie doch so verachtet hat. Das war es dann wohl, Glaubwürdigkeit ade, Frau Hufenbach!

Dazu jetzt auch die WAZ

Ihr Ronald Micklich

Neue AfD Ortsgruppe in Wittgenstein? – Kein Platz für ex. Pro NRW, NPD und DVU`ler

Wir müssen leider draußen bleiben

Wir müssen leider draußen bleiben

Für Sie gelesen: Auszug aus „Der Westen“
Nach Angaben von Klaus J. Buchner, stellvertretender Sprecher der Kreis-AfD Siegen-Wittgenstein, hat die Partei in Wittgenstein aktuell rund 20 Mitglieder – darunter einige junge Leute, aber auch gestandene Unternehmer aus der Region. Und eine Reihe von Anträgen auf Mitgliedschaft sei in Bearbeitung, so Buchner. Dabei werde unter anderem geprüft, ob die Antragsteller womöglich rechtspopulistischen Bewegungen wie Pro NRW, DVU oder NPD nahestehen, betont der AfD-Sprecher – „denn diese Leute haben in der AfD keinen Platz“. Vollständiger Artikel

Kommentar
So übernimmt augenscheinlich auch in Siegen-Wittgenstein die AfD die politisch rechts stehenden Wähler, sollte es tatsächlich zur Gründung eines Ortsverbandes kommen. Hier sind die Rechtsextremisten der verfassungsfeindlichen Restetruppe um ihren Anführer Markus Beisicht von Pro NRW schon lange entsorgt worden. Von dem sogenannten stellvertretenden Landesvorsitzenden und sich selbst gerne als sozialpolitischen Sprecher bezeichnenden Franz-Herbert Schneider aus Wilnsdorf, hört und sieht man wie zu erwarten gar nichts. Schneider scheint auch nur ein unbedeutender Platzhalter in Beisichts Funktionärsriege zu sein. Mit den wenigen Mitgliedern aus Siegen und Umgebung, man munkelt es wären keine 2 Dutzend, lässt sich sicher kein Blumenpott gewinnen. Mit den ex. NPD´lern bei Pro NRW scheint er nun im Gegensatz zu früheren Zeiten gut Freund zu sein. (Artikel Schneider)

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Witten: Christoph Schmidt distanziert sich? Warum eigentlich?

KZ-Gedenkstein Witten-Anne

KZ-Gedenkstein Witten-Anne

Schadensbegrenzung
Der Wittener Ratsherr der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Minipartei „Pro NRW“ weist den Vorwurf zurück, in einer von ihm betreuten geschlossenen Facebookgruppe volksverhetzende Kommentare zumindest gebilligt zu haben.
„Die widerlichsten Kommentare stammten von „auswärtigen Provokateuren“, postuliert der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt gegenüber der WAZ und beteuert weiter: „Ich distanziere mich davon auf das Schärfste“.

Gegenteilige Meinung
Selbst seine ehemaligen Parteikollegen von Pro NRW, die sich ja bekanntermaßen wegen des unübersehbaren „Rechtsrucks“ und der Flutung des Funktionärspools mit ex. NPD´lern angewidert abgewandt haben, sehen in Schmidts Reaktion nur den letzten Versuch sein „braunes Fell“ noch zu retten. So ist im letzten Absatz eines Artikels von Pro Deutschland / Ennepe-Ruhr-Kreis (PD) unter der Überschrift „Keine gemeinsame Fraktion mit Neonazis in Witten! *mit wichtiger Ergänzung*“, zu lesen:

„Im letzten Absatz des besagten WAZ-Beitrags verbreitet Christoph Schmidt eine glatte Lüge. Er behauptet, das Foto, das ihn neben einem Banner der NPD-Jugend „Junge Nationaldemokraten“ an der Gedenkstätte des einstigen KZ-Außenlagers in Witten-Annen zeigt, sei eine Fälschung der linksextremen „Antifa“. Es gibt Zeugen dafür, dass Schmidt tatsächlich so an der Gedenkstätte posierte.“

Zum Thema Pro NRW-Fraktion in Witten bleibt von unserer Seite nur zu berichten, dass sich zu diesem Thema bei Recherchen und Informationseingängen eine eindeutige Sachlage herauskristallisiert hatte. So kann man die Aussage von PD Ennepe-Ruhr-Kreis, „Hufenbach hat sich vielmehr vom ersten Tag an einer gemeinsamen Fraktion aufgrund von Schmidts andauernden rassistischen Äußerungen verweigert“, getrost unterstreichen. Eine eindeutige Aussage eines unmittelbar Beteiligten lautet: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“

Es bleibt zu hoffen, dass die WAZ auch diese Informationen an die Öffentlichkeit adressiert und so dem Wittener Funktionär einer rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Partei nicht noch eine Plattform für seine „schnell gestrickte“ Distanzierung bietet.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Witten: Funktionär Christoph Schmidt sorgt für negativ-Schlagzeilen

Demo: Christoph Schmidt in bester Laune

Demo: Christoph Schmidt in bester Laune

Pressemeldungen
„Billigt Wittener Ratsherr von „Pro NRW“ Volksverhetzung?“, titelt die WAZ in ihrer online-Ausgabe. Es geht um die geschlossene Facebook-Gruppe Alice Baker Demo gegen Witten stellt sich quer !“ Auszüge:

„Christoph Schmidt, Wittener Ratsvertreter von „Pro NRW“, soll als Administrator bei Facebook übelste Hetze gegen Flüchtlinge zeitweise zumindest toleriert haben.

„Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime“ wirft Ratsfrau Patricia Podolski (SPD) Christoph Schmidt von „Pro NRW“ vor. Das wäre zunächst nichts Besonderes, da die mit zwei Mandaten im Rat vertretene Partei als rechtsextrem gilt. Doch hat Schmidt jetzt womöglich die Grenzen des Erlaubten überschritten und zumindest vorübergehend Kommentare bei Facebook gebilligt, die sogar volksverhetzenden Charakter haben?“

„Auch die Polizei ist inzwischen auf diese geschlossene Facebook-Gruppe aufmerksam geworden. „Da wird man sich drum kümmern“, sagt Hauptkommissar Volker Schütte.“

Bei den Ruhrbaronen finden sich weitere Artikel über die sogenannte Bürgerwehr aus Witten, wie zum Beispiel „„Ficki Ficki Mama Merkel“ oder „Hetze bei der Bürgerwehr„. Auszug:

„Zur Zeit administriert Ratsherr Schmidt die Gruppe alleine. Rund einhundert Mitglieder hat diese Gruppe und ist bis jetzt hauptsächlich durch strafrechtlich relevante Beiträge aufgefallen. Vor drei Tagen konnte man dort einen Mann sehen, der auf der Brust eine Hakenkreuztätowierung und in der Hand eine Pistole trug. Das Strafgesetzbuch nennt so etwas Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und sieht für diese Straftat eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor.“

Kommentar
Nachdem der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe von Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, auch hier offensichtlich keinen Grund zum Einschreiten sieht, weiß jeder mit gesundem Menschenverstand ausgestatteter Bürger/in was von dieser NPD 2.0 Truppe zu halten ist.

Mit seinem gebetsmühlenartig vorgetragenen Geschwafel von einer „nonkonformen nordrhein-westfälischen Grundgesetzpartei“, sorgt der selbsternannte „honorige Anwalt“ nur noch für ungläubiges Kopfschütteln. Die Geschehnisse aus 2010 in Witten-Annen mit Hauptdarsteller Schmidt und die heutige Hetze mögen als Beispiel dienen. Auch hier zeigt sich wieder, dass Beisicht die Wahrheit offensichtlich total ausblendet. Grundgesetz-Partei? – einfach lächerlich. Wer soll dieses Trüppchen eigentlich noch wählen?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Vorstands-Nachwahl – weiterer schwerer Rechtsruck zu verzeichnen

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Teilnehmer
Wie bereits im Vorfeld berichtet haben handgezählte 63 Personen an Beisichts Veranstaltung teilgenommen. Mit den Rednerinnen Ester Seitz und Sigrid Schüßler hatte sich das Kontingent der Gastredner aber auch schon erschöpft. Der angekündigte Stargast Lars Seidensticker erschien erst gar nicht zu Beisichts Selbstdarsteller-Veranstaltung. (Wir berichteten)

Ansonsten waren nur die üblichen unkritischen Gläubigen aus Beisichts Sekte anwesend, wie zum Beispiel Susanne Kutzner aus Leverkusen. Christine Öllig wurde mit Kindern gesichtet, Melanie Dittmer hatte einen Infotisch der Identitären Aktion aufgebaut und selbst der Finanzdienstleister von Pro NRW, Rüdiger Sreball aus Oberhausen erwies Beisicht als Gast die Ehre.

Bemerkenswert ist auch die Teilnahme des wegen eines Gewaltdelikts zu einer längeren Haftstrafe verurteilten Bastian Pufal. Welch nebulöse Rolle Pufal in Beisichts rechtsextremistischer und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei inne hat, ist selbst für gut informierte Insider schleierhaft. Da stellt sich die Frage, ob und wie viel Beisicht locker macht, damit Pufal weiterhin für den Anführer tätig ist?

Rechtsdrall
Thorsten Crämer ist der neu gewählte Geschäftsführer der rechtsextremistischen Pro NRW. 2001 wurde Crämer wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs verurteilt (Quelle). Hier die politische Historie des (selbsternannten?) Historikers, der heutzutage öfter in der Nähe der Wuppertaler Fuchsstraße gesichtet wurde:

NPD Kreistagmitglied im Ennepe Ruhr-Kreis seit den Kommunalwahlen 2009 (Quelle; Eigene Angaben auf der NPD-NRW Homepage 9/2010).

Von 1987 – 1998 Mitglied der DVU, seit 1998 Mitglied der NPD, von 1998 – 2000 Kreisvorsitzender der NPD Ennepe-Ruhr/Wuppertal, von 1999 – 2001 Bezirksvorsitzender der NPD Westfalen-Süd, 2000 Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), 2000 – 2005 Amtsleiter Politik und Bildung im Bundesvorstand der JN, seit 2004 Kreisschatzmeister und Wahlkampfleiter der NPD EN/W von 1999 – 2009 Stadtrat der NPD in Schwelm, seit 2009 Mitglied des Kreistages Ennepe-Ruhr, 2010 Landtagskandidat der NPD im Wahlkreis 105 – Ennepe-Ruhr-Kreis 1.

Im Januar 2010 publizierte Crämer noch unter der Überschrift „pro NRW“ sammelt zweifelhafte Charaktere als Lückenbüßer (jetzt gehört er selber dazu):

„In der unangenehmen Erkenntnis, daß die Kräfte der selbsternannten „Bürgerbewegung“ viel zu schwach sind, einen erfolgversprechenden Antritt bei der NRW-Landtagswahl im Mai dieses Jahres zu stemmen, ist deren Führung nun eifrig bemüht, jede auch noch zweifelhafte Existenz in ihre Reihen aufzunehmen, um die personellen und strukturellen Lücken notdürftig zu füllen. Angesichts dieses Kabinetts reizender Gestalten müssen unbefangene Beobachter den Eindruck haben, daß hier Versuch gemacht wird, ein Panoptikum, einen Zoo oder eine Geisterbahn aufzumachen.(sic!)

es „… findet sich größtenteils eine unangenehme Melange aus abgehalfterten Etablierten, Wendehälsen, Pöstchenspekulanten, abseitigen Sektierern und Opportunisten, welche häufig schon alle Parteien des „rechten“ politischen Spektrums oder sogar des gesamten Parteienspektrums unsicher gemacht haben. Heterogenität, fehlende inhaltliche Bindungskraft, inhaltsloser Populismus und Erfolgsfixierung als einziges loyalitätsstiftendes Element sind die Keime zum mittelfristigen Untergang auch dieses Parteienprojekts …“.

Andreas Lange ist neugewählter Schriftführer und langjähriger politischer (NPD) Begleiter von Kamerad Crämer. Nun sind Beide wieder bei Pro NRW vereint. Andreas Lange war mitverantwortlich für die Hetze auf der NPD-KV EN / Wuppertal Internetseite, die Texte stammten aber auch zum Teil aus Crämers Feder. Die auf der offiziellen Pro NRW-Facebook-Seite als auszeichnend dargestellte Information „Er ist zudem Vater von neun Kindern“ bedarf einer kleinen Korrektur. Zumindest von einem der Kinder ist Lange nicht der leibliche Vater. Hier dürfte es sich um einen Nachkommen aus der Verbindung von Langes Ehefrau und dem als „SS“ Siggi bekannten Siegfried Roland Borchardt handeln.

Franz-Herbert Schneider ist neuer stellvertretender Parteivorsitzender. Es fällt schwer ernst zu bleiben bei solchen Wahlergebnissen. Beisicht scheint wirklich über kein geeignetes Potential mehr zu verfügen. Es wurde schon zur Genüge darüber berichtet, wessen Geistes Kind sich hinter dem Landessozialbeauftragten Franz-Herbert Schneider (KV Siegen-Wittgenstein) aus Wilnsdorf verbirgt. Auszug:
“ es ist gut, daß dieses intolerante …… angezeigt wurde, im mittelalter wurden diese leute für vogelfrei erklärt, jeder durfte ihm aufs maul hauen ohne bestraft zu werden, solche antidemokraten und linksfaschisten sollte man ausrotten oder kastrieren, demokratie ist für die ein fremdwort sowie christliches denken“ (sic!)  (Hervorhebung durch Redak.) Hier weitere Details.

Timo Pradel neuer Beisitzer in Beisichts Pro NPD 2.1. Hier im Bild (2014): Siegfried Borchardt mit Gruppengeschäftsführer Timo Pradel und NPD-Landeschef Claus Cremer. Ein weiterer Kommentar ist hier wohl überflüssig.

Katja Engels ist neue stellvertretende Landesvorsitzende. Vor noch nicht allzu langer Zeit kochte die Gerüchteküche der Bestinformierten um die Personalie Engels. So sollen Gespräche zwischen Engels und Funktionären von Pro Deutschland (PD) über einen Wechsel zu PD stattgefunden haben. Ob der avisierte Wechsel möglicherweise kurzfristig bevorsteht ist unklar. Die Zugriffsmöglichkeiten Engels auf die Datenbänke der Partei könnten schon eingeschränkt sein. Ahnt Beisicht schon was ihm blühen könnte?

Jürgen Bruno Hintz ist ebenfalls zum Landesvize gewählt worden. Hintz, der in früheren Zeiten grundsätzlich nichts mit „Rechtsextremisten“ aus der NPD zu tun haben wollte, sitzt nun genau mit diesem Klientel an einem Vorstandstisch. Ob vorbestraft oder nicht, ob ex. NPD´ler oder nicht, scheint Jürgen Hintz nicht mehr zu interessieren. Er will sich nichts kaputtmachen lassen, sprich sein Familienunternehmen mit den angenehmen Apanagen aus Steuergeldern nicht fahrlässig aufs Spiel setzen. Dabei sollte aber bedacht werden: „Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.“

Kommentar
Der weitere Rechtsruck ist unverkennbar. Auf eine Recherche zu den weiteren unbedeutenden Figuren im erweiterten Vorstand, die eh keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Anführers Beisicht haben, wird an dieser Stelle verzichtet. Die Schlüsselpositionen sind mit Beisicht-Getreuen besetzt, eine unangenehme Überraschung im Präsidium weitgehend ausgeschlossen.

Ach so, da war ja noch der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt und jetziger Pro-Stadtrat aus Witten im Bild. Er durfte auf dem Parteitag das Saalmikrofon auf seine Tauglichkeit prüfen. Welch Vertrauensvorschuss! Für eine Wahl, selbst nur als Beisitzer im Landesvorstand, hat es dann aber doch nicht gereicht. Hat ihn denn keiner mehr lieb? Dabei hat er doch 4 der letzten 8 Ratssitzungen in Witten besucht und ist auch immer brav auf Beisichts Linie geblieben. Warum diese Schmach?

Ihr Ronald Micklich