Kurz notiert: Infos zu Pro – NRW (Witten), Deutschland (VS-Prozess), Köln (Wahl Seniorenvertretung)

So sah es 2014 aus (Unser Bericht)

So sah es 2014 aus (Unser Bericht)

Pro NRW / Pro Deutschland (PD) Witten
Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, besteht offensichtlich das Vorhaben, nun doch eine Fraktion im Wittener Stadtrat mit Peggy Hufenbach (PD) und Christoph Schmidt (Pro NRW) zu gründen.

Erst im Juli 2015 trat Hufenbach bei der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW aus und unter Vorbehalt bei PD ein. Bedingung für Hufenbach: Christoph Schmidt solle nicht auch bei PD aufgenommen werden. Mit Schmidt ist Hufenbach nie klar gekommen, was wohl auch mit seiner radikalen Einstellung zu tun haben solle. Eine politische Annäherung ist recht unwahrscheinlich. Spielt hier etwa einmal mehr die Fraktionszulage eine Rolle?

So schrieb Beisichts Propagandaorgan am 14.07.2015 unter der Überschrift – „EN-Kreis: Ratsherr Schmidt übernimmt kommissarisch den Kreisverband“: „Die Neustrukturierung ist leider notwendig geworden, nachdem sich die alte Kreisvorsitzende auf unrühmliche Art und Weise von uns verabschiedet hat. Schon kurz nach der Wahl hat sie die Fraktionsgründung verhindert, wodurch die Handlungsfähigkeit im Wittener Stadtrat eingeschränkt war. Einziger Aktivposten in den letzten Monaten in Witten war unser Ratsherr Schmidt und ich hoffe, dass er diesen Elan auf den gesamten Kreisverband übertragen kann“, …

Auch der ex. JN / NPD´ler Schmidt gibt seinen Senf dazu: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir schnellstmöglich in Witten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis kampagnenfähige Strukturen haben werden. Die Zeit des Stillstandes ist nun endlich vorbei und wir können zur alltäglichen politischen Arbeit wieder zurückkehren“, so der Wittener Ratsherr Schmidt zu seinem neuen Posten. Ein Kenner der Szene sagt dazu nur lapidar „selten so gelacht“.

Pro Deutschland – Gerichtstermin im Prozess gegen den Berliner Verfassungsschutzbericht Am Mittwoch dem 7. September 2016 um 11:30 Uhr findet im Verwaltungsgericht Berlin, Kirchstraße 7, 10557 Berlin-Tiergarten ein erster Termin im Prozess gegen den Berliner Verfassungsschutzbericht statt. Pro Deutschland wurde in diesem Bericht nicht nur erwähnt sondern es heißt dort u. A. : „Die Programmatik und Ziele von „Pro Deutschland“ enthalten verfassungsfeindliche Positionen.“ (wir berichteten). Offensichtlich freut sich der Vorsitzende Manfred Rouhs über diesen Termin, liegt er doch noch vor den Wahlen am 18.09.2016 in Berlin. Rouhs erhofft sich aus einer politischen Debatte in dieser Angelegenheit Kapital schlagen zu können.

Dieser Schuss könnte aber böse ins Auge gehen, liest man die VS-Berichte über PD im Bund und vor allem in NRW. Auszug: „Die Gruppierungen Pro Köln, Pro NRW und Pro Deutschland – Landesverband NRW missachten mit ihren Aussagen und Forderungen die im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechte, insbesondere die Menschenwürde und das Diskriminierungsverbot.“ (wir berichteten) Wer will dieser Truppe denn noch seine Stimme geben?

Pro Köln – städtische Seniorenvertretung steht 2016 zur Wahl
Alle fünf Jahre wird sie neu gewählt – die Seniorenvertretung der Stadt Köln (SVK). Sie ist ehrenamtlich, überkonfessionell und überparteilich tätig. Die Seniorenvertretung vertritt die Interessen der eigenen Generation gegenüber der Stadt Köln sowie den Trägerinnen, Trägern und Einrichtungen der Seniorenarbeit. Sie ist die Lobby älterer Menschen.

Die Wahl findet als reine Briefwahl statt. Die Stimme kann bis zum 22. Oktober 2016 abgegeben werden. In jedem Stadtbezirk werden fünf Mitglieder für die Seniorenvertretung gewählt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Alle Kölner Einwohnerinnen und Einwohner ab 60 Jahre, auch ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, sind aufgerufen, ihr Wahlrecht auszuüben und zu kandidieren.

Auch Pro Köln will bei dieser Seniorenwahl wieder zahlreiche Kandidaten aus den eigenen Reihen unterstützen. Bei der letzten Seniorenwahl im Jahr 2011, also vor dem Wahldesaster 2014 und dem niederschmetternden Wahlergebnis von nur 2,59%, erreichte Pro Köln immerhin 6,4 % aller Sitze (Kommunalwahlergebnis 5,4%). Bei der anstehenden Seniorenwahl will Pro Köln die Marke von 6,4% noch toppen. Da lacht selbst der Tünnes!

Pro Köln haut mächtig auf den Putz. Eine eigene Zeitung mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren soll an Pro Köln verbundene Kölner Haushalte verschickt werden. Eine mehrwöchige Infostandserie ist geplant und Direktwerbemittel sollen  verteilt werden. Als finanziellen Aufwand veranschlagt Pro Köln 7.000 Euro. Die eingefahrenen Mittel aus der Stadtkasse sind augenscheinlich für andere Dinge vorgesehen, die Kasse scheint leer. Wo sind sie denn verblieben , die vielen tausend Euro aus der Stadtkasse? Und so geht wie schon seit Jahren, die immerwährende Bettelei um Zuwendungen und Spenden weiter. Auch kleinere Beträge sind willkommen.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW-Wahlen: „Volle NS-Dröhnung im Bergischen Land“

Screenshot Youtube-Video: Hohnholz hinten mit grauer Jacke und Schirmmütze

Screenshot Youtube-Video: Hohnholz hinten mit grauer Jacke und Schirmmütze

Neuwahlen notwendig
Nachdem fast im gesamten Bergischen Land die Strukturen von Pro NRW wegen des Abgangs fast aller Mandatsträger und Funktionäre zusammengebrochen sind, ist der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindliche bezeichneten Minipartei, der selbsternannte „honorige“ Rechts-Anwalt Markus Beisicht bestrebt, koste es was es wolle, neue Strukturen im Bergischen zu installieren.

Wegen eines offensichtlich bestehenden, chronischen Mangels an verbliebenen seriösen Parteimitgliedern, lässt Beisicht seine Tarnung fallen und präsentiert mit den neu Gewählten ex. NPD´lern sein wahres Gesicht.

Bezirksverband Bergisch Land
Die neue Vorsitzende des Bezirksverbandes, Katja Engels aus Overath, hat augenscheinlich die neu gewählte Schatzmeisterin Aganeta Jess und einen namentlich nicht erwähnten Beisitzer aus Overath mitgebracht. Ebenso werden die weiteren Namen der Beisitzer nicht genannt, auch das übliche Foto des neugewählten Vorstandes fehlt. Haben die gewählten und unbenannten Beisitzer schon so die Hose voll, dass sie sich nicht öffentlich zu ihrer Funktion und Partei bekennen wollen?

Stellvertreter von Engels sind der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt aus Witten, sowie der vorbestrafte ex. NPD´ler Thorsten Crämer. Zum Schriftführer wurde der ex. NPD´ler (damals Schwelm) Andreas Lange gewählt.

Kreisverband Wuppertal
Auch hier wird wieder nur die Creme de la Creme von Beisichts neuen Kameraden vorgestellt. Vorsitzender ist der ex. NPD´ler Markus Hohnholz, zum Stellvertreter wurde wiederum der ex. NPD´ler Andreas Lange (Spitzname soll „Panzer“ sein) gewählt. Wie gehabt wurden die angeblich 3 neugewählten Beisitzer nicht namentlich genannt, auch hier kein Bekenntnis zur Partei und ergo auch kein Foto.

In einem entlarvenden Video produziert sich Beisichts neuer Kreisvorsitzender als rechtsradikaler Schreihals. Ab Min. 2:10 bis Min. 2:17 ist sehr schön zu erkennen und zu hören, wie Hohnholz „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ in die Gruppe Rechtsextremer brüllt. Es wird berichtet, dass die Wuppertaler Stadträtin Claudia Bötte dem NPD-Slogan-Lautsprecher Hohnholz den Saft abdrehte und verstummen lies.

Ennepe-Ruhr-Kreis
Hier wird die Wahl langsam zur Farce. Kameradschaftlich Hand in Hand stellen auch hier die beiden ex. NPD´ler Christoph Schmidt (Vorsitzender) und der vorbestrafte Thorsten Crämer (Stellvertreter) den Vorstand mit 3 nicht benannten Beisitzern. Rein spekulativ könnte es sich bei zweien der „Namenlosen“ um Sascha G. aus Gevelsberg und Siegfried L. aus Hattingen handeln. Hier bleiben wir am Ball.

Kommentar
Beisichts Geschwafel vom Narrensaum NPD hat sich nun endgültig erledigt. Mit seinen neuen Funktionären hat er dem Bodensatz des braunen Sumpfes Zugang in die Partei gewährt. Dies war abzusehen. Die jetzt bei Pro NRW neu installierten Funktionäre, die ehemals in der NPD wirkten, haben selbst bei der NPD keine Chance mehr und werden als Verräter oder Untaugliche verabscheut.

Ob Beisicht mit diesen Kameraden ein politisch sinnvollen Zuwachs generiert hat ist fraglich. Schon seine pompösen Kreisverbandsgründungen in Köln und Düsseldorf sind im Nirvana verschwunden. Zumindest vom Düsseldorfer Vorsitzenden war zu erfahren, dass er nicht mehr zu Pro NRW gehört. Die machen nur bla, bla mehr nicht, soll seine Begründung gewesen sein. Von Katja Engels Vater in Köln ist auch nichts mehr zu vernehmen. Wer will sich schon als Pro NRW´ler outen?

So versucht der politisch gescheiterte Parteibonze Beisicht, nun sein Geschäftsmodell mit ex. NPD´lern am Leben zu halten. Das Wasser scheint ihm bis zum Halse zu stehen. Einige juristische Auseinandersetzungen mit ehemaligen Parteifreunden stehen an. Es wird auch sicher interessant werden, ob noch weitere Pro-Mitglieder nach der erneuten Offenbarung das rechtsextremistische Schiff verlassen. Augenmerk ist da wohl auch dem Pro NRW Funktionär Jürgen Hintz geschuldet. Ausgerechnet Hintz der ja jahrelang immer am jammern war, weil einige wenige Pro NRW Mitglieder mit NPD Biographie an Bord waren, macht jetzt gemeinsam Sache mit dem Pro NPD 2.0 – Haufen. Einfach nur widerlich, diese Charakterlosigkeit.

Ihr Ronald Micklich

Beisicht zerstört sein selbsternanntes „Lebenswerk“: Pro NRW versinkt im Nazi-Sumpf

FB-Screenshot: Mengersen mit Thorsten Crämer, der Rest bedarf keinen Kommentars!

FB-Screenshot: Mengersen mit Thorsten Crämer,
der Rest bedarf keinen Kommentars!

Schwelm-Demo: Fakten und Lüge
Von einer kraftvollen Demonstration und knapp einhundert PRO-NRW-Aktivisten und interessierten Anwohnern fabuliert der Propagandablog der Rechtsextremisten, rund um den Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsradikal und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht.

Liest man den Polizeibericht, findet man dort andere Zahlen: „Der kleinen Gruppe der Moschee-Gegner, bestehend aus 54 Teilnehmern von PRO NRW, standen etwa 250 friedlich demonstrierende Bürgerinnen und Bürger des Bündnisses „ENSSQ“ gegenüber. Zeitgleich fand auf dem DITIB-Moscheegelände ein „Friedens-/Kulturfest“ statt, an dem etwa ebenfalls 250 Personen teilnahmen.“ Diese Zahl ist mehrfach verifiziert. Das Verhältnis von Rechtsextremisten zu Gegendemonstranten war ergo knapp 1 zu 10.

Schulterschluss mit (ex.) NPD´lern
Wie schon bei den letzten Demos in Leverkusen und Hagen, waren auch in Schwelm außer den üblichen Pflichtteilnehmern aus dem Pro-Vorstand und dem kürzlich bei Pro NRW ausgetretenem Egon Rohmann (???) nur eine Handvoll Pro Mitglieder auszumachen.

Zu den „mehreren kommunalen Mandatsträgern aus der Region“, die Flagge für PRO NRW gezeigt haben sollen, gehört Rohmann eben nur als parteiloser Mandatsträger. Einziger Pro NRW-Mandatsträger aus der Region dürfte somit der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt sein.

In der Propaganda nicht benannt wurden hingegen die offensichtlichen neuen Pro NRW-Freunde, wie der ex. NPD´ler Thorsten Crämer, jetzt „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“ (BZEN), (wir berichteten), und der NPD´ler Udo Wolfgang Franke (Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I) mit ihren Kameraden, wie zum Beispiel Markus Hohnholz aus Wuppertal, der seine Teilnahme an der Hetzveranstaltung sogar öffentlich bekannt gibt.

Als neuen Facebook-Freund, findet man jetzt Thorsten Crämer in den Freundeslisten von Christoph Schmidt (Mandatsträger Witten), Katja Olthoff-Engels (kommissarische Landesgeschäftsführerin) und Christopher von Mengersen (Schriftführer). Die Zuneigung des Adelssprosses v. Mengersen reicht sogar soweit, dass er sich mit seinem neuen Freund öffentlich auf seiner Facebook-Präsenz zur Schau stellt (Kopfbild). Hier wächst wohl zusammen was zusammengehört. Da dürfte es auch nicht weiter verwundern, wenn zu den Freunden Mengersens auch der ex. NPD´ler und als „Hitler von Köln“ bezeichnete Axel Reitz gehört, auch wenn diese Verbindung nur rein freundschaftlicher Natur sein soll.

Kommentar
Es ist schon bezeichnend wie sich Markus Beisichts Sympathien immer weiter nach „Rechtsaußen“ verschieben. Markus Wiener hatte zumindest hier einmal recht mit seiner Aussage, Pro NRW wandle sich zu einer Art NPD 2.0. Der mehr und mehr in der Belanglosigkeit versinkende „Anführer“ Beisicht verliert stetig weiter an Akzeptanz. Sein Propagandagetöse ist nur noch der Hilferuf eines Abstürzenden. Mit seinen verbliebenen Pro-Mitgliedern kann der ausgebrannte, selbsternannte honorige Anwalt noch nicht einmal mehr eine eigene Demo auf die Beine stellen, muss sich bei Hooligans, NPD´lern und anderen Rechtsextremen, die er früher „Narrensaum“ nannte, bedienen, um wenigstens gut 50 Teilnehmer zusammen zu kratzen. Und dies nach einer pompösen Mobilisierung auf allen Social-Media-Kanälen. Hier wächst offensichtlich zusammen, was zusammen gehört. Wie erbärmlich.

Wer aussagekräftige Fotos der Demo sehen möchte, wird hier fündig.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Demo in Schwelm – macht Beisicht gemeinsame Sache mit ex. NPD´ler Thorsten Crämer?

FB-Screenshots

FB-Screenshots

Demo in Schwelm
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: “Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!”. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Bis Dato liegen gut 270 Teilnahmezusagen vor, knapp 100 Personen sind noch unsicher ob sie teilnehmen können/wollen.

Interessante Teilnehmer
In den letzten Wochen kristallisierte sich eine neue Konstellation in der Zusammensetzung der Demoteilnehmer heraus. Neben Roeseler, der auf seiner Facebook-Seite für die Veranstaltung wirbt, legt sich ein alt bekannter Rechtsradikaler extrem ins Zeug. Der ehemalige NPD´ler und jetzige Vorsitzende der Kleinstpartei „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“, Thorsten Crämer, mobilisiert mit den Rassisten von Pro NRW um die Wette.

Die politische Organisation „Ennepe-Ruhr stellt sich quer – Der Kreis ist bunt!“ hat zur Demo und speziell zu Thorsten Crämer und den anderen Akteuren ein Dossier ins Netz gestellt. Auszüge:

„Der Parteivorsitzende Thorsten Crämer blickt auf eine lange und vor allem gewalttätige NPD-Karriere zurück. 2000 griff er zusammen mit 14 weiteren Neonazis die Teilnehmer*innen einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Kemna in Wuppertal an. Crämer wurde daraufhin wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch zu einer Haftstrafe verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er als Landesvorsitzender der jungen Nationalen, der Jugendorganisation der NPD.“

„Kaum aus dem Gefängnis entlassen, setzte Crämer seine NPD-Karriere fort. Er zog in den Kreistag ein und rückte in den Landesvorstand der Partei auf. Heute verbreitet Thorsten Crämer seine rassistisiche Hetze unter dem vermeintlich bürgerlichen Deckmantel des BZEN. Unterstützung findet er dort durch weitere ehemalige NPD-Mitglieder und vorbestrafte Neonazis.“

Mit dabei ist natürlich auch der ex. JN-NPD´ler und jetziger Pro NRW-Einzelmandatsträger aus Witten, Christoph Schmidt.

Es wächst zusammen, was zusammen gehört
Noch Ende April 2010 hatte der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Markus Beisicht gegen Crämer starkes Geschütz aufgefahren. Auszüge Lotta:

„VS-Zuträger Thorsten Crämer organisiert Neonazikundgebung gegen pro NRW“, hatte „pro NRW“ über einer Meldung vom 29. April getitelt, in der man sich über die „Plagiatveranstaltung“ empörte, die „möglicherweise vom Innenministerium bestellt“ sei. Organisator des „verfassungsfeindlichen NS-Aufmarsches in Solingen“ sei „der VS-Provokateur Thorsten Crämer“.

Fazit von „pro NRW“: „Folglich organisiert also ausgerechnet ein enttarnter V-Mann des Verfassungsschutzes, in wessen Auftrage auch immer, eine Plagiatveranstaltung mit dem Ziel pro NRW zu diskreditieren.“

Crämer konterte am Montag. Unter dem Titel „pro NRW dreht endgültig durch“ erschien auf den Internetseiten seines NPD-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Wuppertal ein „Interview“ mit Crämer, in dem er sich gegen „Hetze aus der untersten Schublade“ wehrt. Offenbar ist er auch persönlich enttäuscht von Beisicht. Mit Thorsten Crämer, so heißt es im einleitenden Text, werde ausgerechnet jener Funktionsträger der NPD in NRW diffamiert, „der lange Zeit hindurch versucht hat, ein kontraproduktives Gegeneinander des ,rechten’ politischen Spektrums zu verhindern und die personell nahezu deckungsgleiche pro NRW-Keimzelle pro Köln immer wieder unterstützt hat“.

Der Artikel endet mit dem Satz: „Besonders apart“ finde er, Crämer, es aber im Übrigen, dass Beisicht ihn, „den angeblich enttarnten ,VS-Zuträger’“, noch im Januar „zum x.ten Male animieren wollte, seinem Clübchen ebenfalls beizutreten“. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel, NRW: Thorsten Crämer und Beisichts „Griffe ins Klo“.

Gegendemo
„Nun ist also doch eine Gegendemonstration angemeldet. Die Initiative „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ (ENSSQ) lädt zu einer Kundgebung unter dem Motto „Der Kreis ist bunt“ ein, um ein Zeichen gegen den Aufmarsch von Pro NRW in Schwelm zu setzen. Die Kundgebung wurde für Sonntag, 11. Oktober, um 12 Uhr angemeldet. ENSSQ hat sich zusammengefunden, um zunächst Gegenaktionen gegen die Pro-NRW-Demo zu organisieren“, ist in der WAZ zu lesen.

Kommentar
Markus Beisicht scheint nach jedem Strohhalm zu greifen. Lässt er schon seinem Vize entgegen seinem Geschwätz vom vorigen Jahr, freie Hand bei der Mobilmachung zu Köln 2.0, scheint es ihm auch recht zu sein, neue Mitstreiter und potenzielle Neumitglieder aus absolut rechtsradikalen Reihen zu akquirieren. Insider berichten von 20 Kameraden Crämers, die er zu seinem Einstand mitbringen könnte. Pro NRW entwickelt sich immer mehr zu der von Markus Wiener als NPD 2.0 bezeichneten Partei. Dabei sollte man aber nicht außer Augen lassen, wie sich der angedachte Landeschef von Pro Deutschland in NRW, selber entwickelt. Einige Mitglieder aus der neuen PD-Truppe sind auch in Schwelm dabei. Wir behalten auch diese „Rechtspopulisten“ im Auge.

Ihr Ronald Micklich

Bilderstrecke zur Pro NRW Demo am 05.09.2015 in Lev.-Rheindorf

Bilderserie_Rheindorf

Pro NRW / Pro Deutschland demonstriert gegen Asylpolitik – Markus Beisicht der große Verlierer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Pro NRW-Demo Lev.-Rheindorf
Der erbärmliche Versuch des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, mit seiner Hetze gegen Asylsuchende im OB-Wahlkampf zu punkten, ist vollends fehlgeschlagen. Zu keiner Zeit hat der Anführer, der in die Bedeutungslosigkeit abgerutschte Pro NRW-Besitzer Beisicht, die Bewohner mit seinen Tiraden erreicht. Ein Zuhörer an der Oderstraße formulierte wie folgt: „Das Geplärre des unsäglichen Typen …“, mehr ist dem auch nicht hinzu zu fügen.

Entgegen der Propaganda auf der offiziellen FB-Seite der Rechtsextremisten, „Mit anfänglich knapp 100 Teilnehmern startete die Bürgerbewegung PRO NRW …“ sieht die Wahrheit auch hier wieder ganz anders aus.

So steht im Polizeibericht, Auszug: „Heute Nachmittag (5. September) ist die Bürgerbewegung Pro NRW mit einem Demonstrationszug in geringer Teilnehmerzahl durch den Leverkusener Stadtteil Rheindorf gezogen.“

In der Presse ist zu lesen: „Die rechtsextreme Partei „Pro NRW“ hatte für ihren Oberbürgermeister-Kandidaten eine Kundgebung „gegen die Asylantenflut und massenhaften Asylmissbrauch“ auf der Felderstraße veranstaltet. Zwei Dutzend Teilnehmer fanden sich mit Deutschland-Fahnen dazu ein.“

Dazu gleichlautende Angaben von Beobachtern für die Bergische Stimme vor Ort und die Auswertung umfangreichen Bildmaterials, die eine Teilnehmerzahl von 24 bis max. 30 Personen bestätigen. An dieser Stelle auch unser Dank an die „vor Ort-Redakteure“, die für Bilder und Live-Informationen sorgten.

Gegendemo von Bündnis „Leverkusen nazifrei“
Bis zu 400 Gegendemonstranten hatten sich dem Aufzug und der Hetze der Pro NRW-Demonstranten mit ihren Vorstandsmitgliedern Markus Beisicht, Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler entgegen gestellt.

Bei den Aktivitäten der Gegendemonstranten kamen neben Trillerpfeifen auch Druckluftfanfaren, ein Nebelhorn, Küchengeräte, mehrere kleine Almglocken für Kühe, Rasseln und vereinzelt Sirenen zum Einsatz.

Markus Beisicht wurde am Ort der Auftaktkundgebung sowie im Stadtteil mit verschiedenen Transparenten des „Bündnisses Leverkusen nazifrei“ begrüßt. Zudem musste er feststellen, dass die von seinem Plakattiertrupp aufgehängten Plakate an zentralen Kreuzungen, auf der Demoroute, sowie mehrere Plakate an der Felder Straße 160, wo Pro NRW seinen Startpunkt hatte, bei Demobeginn nicht mehr vorhanden waren.

Als sich die Rechtsextremen um Markus Beisicht dann zu einem Marsch durch Rheindorf aufmachen wollten, verhinderten die Gegendemonstranten den Umzug. Polizeihundertschaften riegelten die Felderstraße daraufhin ab und trennten die Demonstranten-Gruppen voneinander. In zähen Verhandlungen gelang es der Polizei schließlich, den Demonstrationsweg zunächst abzukürzen, dann die Demonstrationen (Sitzblockaden) aufzulösen.

In seiner Abschlusskundgebung sprach Beisicht gegen eine Wand von Mannschaftswagen der Polizei. Hinter den Fahrzeugen hielten die Demonstranten lautstark dagegen, was Beisichts Rede untergehen ließ. Auf der Seite der Gegendemonstranten hatten sich unzählige Rheindorfer versammelt. Fast fluchtartig trollten sich die ewig Gestrigen gegen 18:15 Uhr

Versprengte Gruppen von Pro-NRW-Gegnern, blockierten jedoch immer wieder den Abzug des Häufleins Rechtsextremer. Der Polizeieinsatz bis zum Abzug der letzten Demonstranten aus Rheindorf dauerte bis in den Abend.

Pro Deutschland-Demo in Wuppertal
Fast alles Wissenswerte ist dem Polizeibericht aus Wuppertal zu entnehmen, Auszug:

Ab 15.00 Uhr führte der Wuppertaler Oberbürgermeisterkandidat von „Pro Deutschland“ (PD) einen Aufzug mit Kundgebung in Heckinghausen durch. Es nahmen etwa 55 Personen an der Versammlung teil.

Etwa 600 Personen folgten dem Aufruf des „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“. Um 14.00 Uhr versammelten sich die Teilnehmer vor dem Stadtteiltreff an der Heckinghauser Straße. Nach einer Auftaktkundgebung bewegte sich der Aufzug über die Heckinghauser Straße zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Straße Bockmühle. Dort zeigten sie ihre Solidarität für die Flüchtlinge und brachten ihren Protest gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zum Ausdruck. Beide Versammlungen verliefen friedlich und endeten gegen 17:30 Uhr.

Weitere Informationen sowie eine Bilderstrecke zur Pro Deutschland-Demo in Wuppertal finden Sie im Generalanzeiger – Westdeutsche Zeitung

Teilnehmer
Wie immer sind die Angaben zu den Teilnehmerzahlen widersprüchlich. Vom Veranstalter der Demo wurden, mit der Versicherung „authentische Zahlen zu nennen“, folgende Angaben gemacht:

Es waren ca. 65 Teilnehmer am Start. Während der Veranstaltung wurden zumindest 3 Mitglieder der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ ausgemacht, denen die weitere Teilnahme an der Demo von der Wuppertaler Fraktionschefin Claudia Bötte und dem Wuppertaler OB-Kandidaten von Pro Deutschland, Markus Stranzenbach, untersagt wurde.

An der ersten Demo von PD in NRW nahmen Vertreter (in Klammern jeweils nur eine Person von mehreren genannt) aus Köln (Markus Wiener), Bonn (Detlev Schwarz), Radevormwald (Udo Schäfer), Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer), Witten (Peggy Hufenbach), Leverkusen (Maria Demann), Remscheid (André Hüsgen), Solingen (Stephan Hövels), Berlin (Manfred Rouhs) die Organisatoren aus Wuppertal (Claudia Bötte), sowie vielen weiteren Personen teil.

Kommentar
Beisichts Verlust eines Großteils seines „Stammpersonals“, bei seiner Pro NRW-Demonstrationen in Rheindorf, ist unübersehbar. Kein Dr. Christoph Heger, kein Dr. Otto Ernst, auch alle oben Genannten fehlten natürlich, keine Teilnehmer aus der Mutterzelle „Pro Köln“. Wo war Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth aus Leverkusen? Die verlustigen Enklaven lassen sich nicht kompensieren.

Beisichts letztes Aufgebot besteht aus der bei Demos immer versteckt zu sehenden Susanne Kutzner, der reanimierten ex. Pro´lerin Marion P. aus Bonn, den beiden unkritischsten Gläubigen, die man je erlebt hat, aus Witzhelden, den Neuzugängen Bastian Pufal, Eva Stilck, aus Katja Karakus – Engels, Ilona Peuker und Christoph Schmidt. Als harter Kern kommt dann noch Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler hinzu. Der Rest von mitgebrachten Hooligans und anderen Sympathisanten verdient keine Beachtung. Zusammenfassend kommt man zu dem Ergebnis: „Markus Beisicht hat fertig.“

Eine Bilderserie aus Rheindorf ist in Arbeit und wird zeitnah nachgeliefert. Impressionen mit Text finden Sie vorab hier.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: OB-Wahl in Wuppertal sicher – Das schmutzige Spiel des Pro NRW-Vorstandes –

Beisicht wird nach Rechtsextremismus in seiner Partei befragt

Beisicht wird nach Rechtsextremismus in seiner Partei befragt

Revenge für Austritt?
In den letzten Tagen spitzten sich die Auseinandersetzungen zwischen den ehemaligen Funktionären in den Bergischen Kreisverbänden und dem vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Anführer der Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen Opladen, extrem zu.

Unerwartete Forderungen
Wir berichteten bereits über Forderungen des selbsternannten „honorigen Anwaltes“, sollten die lieben ehemals hochgelobten Parteifunktionäre nicht mehr so funktionieren, wie der von vielen mittlerweile als Diktator bezeichnete Alleinherrscher bei Pro NRW es gerne hätte. Als absolutes „no go“ gilt natürlich das Verlassen der Sekte.

Im Glauben, bei juristischen Auseinandersetzungen bezüglich für die Partei durchgeführte Aktivitäten bei Demos, Infoständen etc., auf einen kostenfreien Rechtsbeistand Vertrauen zu können, der aus der Parteikasse finanziert wird, zeigt der Advokat Beisicht momentan wieder sein wahres Gesicht. Fast alle ausgetretenen Funktionäre haben Post von Beisicht mit Honorarforderungen / Zahlungsanforderungen bekommen. Dabei bewegen sich diese zwischen knapp über 20€ und höheren 4 Stelligen Summen. Auch Mitgliedsbeiträge, die über die Dauer der Mitgliedschaft hinaus gehen, werden eingefordert. Diese Masche ist nicht neu. Auch der geschasste Tobias. R. aus dem Bergischen musste selbigen Vorgang erleben.

Ausschnitt aus unserem Artikel: “ Dilettantisch wie gewohnt, wurden bei Herrn Ronsdorf noch die Partei-Beiträge für das 4. Quartal abgebucht … und von Herrn Ronsdorf zurück gebucht, so der Parteilose. Die Kosten der Rücklastschrift werden dann wohl von den Mitgliedern getragen.“

Nun bekommen die ehemaligen Mitglieder im weitesten Sinne ihre eigene Medizin zu schlucken, wurden doch in der Vergangenheit Beisichts Erfolge beim Schröpfen von „Ehemaligen“ in freudiger Erregung zur Kenntnis genommen und Beifall gespendet.

Obligatorisches Dreckwerfen
Wurden von Beisicht und Co. bisher gemachte Aussagen der Bergischen Stimme über die politische Vergangenheit einiger Funktionäre als Hetze bezeichnet, bedient sich der „honorige Advokat mit seine Restetruppe jetzt fast der selben Worte.

Beispiele: „Für Extremisten wie Claudia Bötte, die schon in einem Fernsehspot zur Wahl der NPD aufgerufen und Hitler-Apologeten, wie Stranzenbach, ist bei PRO NRW kein Platz.“
„… der ehemalige Funktionär der rechtsextremistischen DVU, Udo Schäfer, aus Radevormwald, der ehemalige NPD-Stadtrat und NPD-Funktionär aus dem Bergischen Land, André Hüsgen, sowie der ehemalige langjährige NPD-Aktivist und Funktionär Nico Ernst aus Bonn …“ , „einige nur unter großen Vorbehalten aufgenommene Funktionäre mit einer extremistischen Vergangenheit“.

Kommentar
Dies ist Markus Beisicht mit seinen Kameraden/innen live. Sein Ego lässt es einfach nicht zu, dass ihm etwas verlustig geht. Ob Mensch oder Material spielt keine Rolle. Einen Austritt aus der Partei gibt es nicht, hat ein gerade ausgetretenes Mitglied einmal formuliert. Jetzt ist er eines Besseren belehrt. Selbst ein Infostand in Pro Deutschland Hand treibt Beisicht zur juristischen Aktivität.

Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, sollen auch Anwaltsleistungen geltend gemacht werden, die niemals in Auftrag gegeben worden sein sollen. Auch hier könnte es, einigt man sich nicht, zu einer richterlichen Entscheidung kommen. Gewinnen wird auf jeden Fall der selbsternannte „honorige Anwalt“ Markus Beisicht. Verliert der Gegner bezahlt der Gegner seine Forderungen, gewinnt der Gegner, bezahlen die Mitglieder, wie zu vermuten, aus der Parteikasse, da der Advokat der Rechtsextremen ja für „seine Partei“ prozessiert hat.

Last but not least, wenn Beisicht auf seinem Propagandablog von „Selbstreinigung“ faselt, weil einige ehemalige NPD Mitgliedern / Sympathisanten seine Politik als zu rechtsextrem bewerten und ausgetreten sind, und Beisicht immer noch in der Hoffnung auf die sich selbst erfüllende Prophezeiung gebetsmühlenartig vorgibt die nordrhein-westfälische Grundgesetzpartei zu sein, sollten die Geistesakrobaten einmal den gültigen Verfassungsschutzbericht lesen. Warum von der Selbstreinigung Rechtsextremisten wie z.B. der Adelsspross und Großfinanzier Christopher von Mengersen, Beisichts Adlatus Tony Xaver Fiedler und der gerade erst zum komm. Kreisvorsitzenden ernannte Christoph Schmidt nicht betroffen sind, weiß sicherlich nur der offenbar wenig umsichtige Anführer Markus Beisicht. Zu Beisicht bleibt noch zu sagen: „Im September 2012 verurteilte das Amtsgericht Köln, Beisicht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 2000 Euro. Dies zum selbsternannten, „honorigen Rechtsanwalt“.

Ihr Ronald Micklich