Nachfolger von Christopher von Mengersen (Pro NRW) im Rat Bonn benannt

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Als Nachfolger von Christopher von Mengersen, der sein Mandat auf sittenwidrige Art und Weise erworben hatte und zum 31.12.2016 zurück gab, steht nun der 79 jährige Claus Buff als neuer Ratsherr fest. Als Beruf hatte Buff bei seiner Setzung auf der Reserveliste Diplom Psychologe angegeben. Offensichtlich ist Buff als parteiloses Mitglied auf die Liste gekommen und hat jetzt die freie Auswahl, für welche Partei er sein Mandat wahrnehmen möchte. Warten wir es ab. Pro NRW ist in Bonn pulverisiert und hat auch zur nächsten Kommunalwahl 2020 so gut wie keine Chancen wieder in den Rat einzuziehen.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW – Generalsekretär Christopher von Mengersen muss klein beigeben

Generalsekretär (Pro NRW) und ex. Ratsmitglied (Bonn) Christopher von Mengersen 2013

Generalsekretär (Pro NRW) und ex. Ratsmitglied (Bonn)
Christopher von Mengersen 2013

Fakten
Unter dem Az. 28 O 257/16 beantragte der Rechtsbeistand von Christopher von Mengersen, der erst seit 2015 zur Rechts­an­walt­schaft zugelassene RA Matthias Brauer aus dem Hause Komning Rechtsanwälte Köln, eine einstweilige Verfügung wegen unzulässiger Berichterstattung. Bemängelt wurde in einem Artikel eine Information der Bergischen Stimme

Satz der Aufregung: „Wie zu erfahren war, beabsichtigt der Bonner Ratsherr seine Verlobte im Oktober zu ehelichen.“ Diese Eheschließung fand dann auch wie ursprünglich berichtet am 15.10.2016 statt.

Vor dem Landgericht Köln ( 11.01.2017) wurde RA Brauer nur zweiter Sieger und zog seinen Antrag nach einem Telefonat zurück. Die Kosten des Verfahrens, sowie die der Anwälte hat nun der Adelsspross von Mengersen zu tragen. In Summe dürfte der Spaß so ca. 4.500€ kosten.

Aus für Mengersen
Bereits Mitte Juli 2016 berichtete die Bergische Stimme: „Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, wird v. Mengersen sein Mandat möglicherweise noch dieses Jahr zurück geben.“ Auch hier bezeichnete v. Mengersen unsere Information als „Falschbehauptung“ und drohte mit Rechtsmitteln. Aber auch hier lag die Bergische Stimme richtig. Mengersen hat sein sittenwidrig erworbenes Rats-Mandat in Bonn zum 31.12.2016 zurückgegeben. Ein Nachfolger aus der Reserveliste wurde noch nicht ermittelt, bzw. konnte noch nicht benannt werden.

Kommentar
Nun scheinen alle Baustellen von v. Mengersen in Deutschland erledigt zu sein. Es fehlt faktisch nur noch sein Rücktritt von allen seinen Ämtern als Funktionär der verfassungsfeindlichen und rechtsextremen Partei Pro NRW. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir diese Meldung kommunizieren können. Trotzdem verlieren wir v. Mengersen nicht aus den Augen, sondern werden beobachten wie der angebliche RFS-Landesgeschäftsführer (Wien) Christopher von Mengersen, seine politische Tätigkeit bei der FPÖ in Angriff nimmt.  Ob sich der Bundesparteiobmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache, mit diesem „Neuzugang“ einen Gefallen getan hat, ist fraglich.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW in Köln – Großkotzig angekündigte Großdemo entpuppt sich als Minitreffen von einigen Rechtsradikalen

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Propaganda wie gewohnt
Wie gewohnt hat der Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe von Pro NRW, Markus Beisicht (Rechtsanwalt in Leverkusen – Opladen, wieder mächtig auf den Putz gehauen.

 „Die Veranstalter erwarten 350 Teilnehmer zum Demo-Aufzug. Die Großveranstaltung wird auch durch die PRO NRW-Partnerorganisation Vlaams Belang unterstützt“ gibt der Angeber auf der Propagandaseite zum Besten. Am Freitag dem 2.9.2016 wurde dann kurz vor Toresschluss wiederrum um Teilnehmer gebettelt – „PRO NRW ruft nochmals zur Teilnahme an der Großdemonstration am Sonntag in Köln auf“. Da durfte der Anmelderin Ester Seitz und ihrem neuen Wanderprediger wohl bewusst geworden sein, dass die propagierte Teilnehmerzahl wohl nicht zu erreichen ist.

Böses Erwachen
Eine mit Pro NRW eng kooperierenden Partnerpartei Vlaams Belang gibt es augenscheinlich nur in Beisichts Phantasiewelten. Zwar sprach von der Vlaams Belang Rob Verreycken, eine Delegation wurde aber nicht wahrgenommen. Statt der angekündigten 350 Teilnehmer wurden 57 handgezählte ermittelt. Von Pro NRW wurden nicht einmal 10 Personen verortet. Zu diesen gehörten wieder die ex. NPD´ler Thorsten Crämer, Michael Lange und ein weiterer Wuppertaler Kamerad sowie die Funktionäre aus Witten mit Christoph Schmidt, Peggy Hufenbach und Hartmut Schwefel. Zugegen war auch wieder Holm Teichert. Aus Aachen und Opladen gesellten sich zwei weitere Rechtsextreme hinzu. Teilweise hatten die ex. NPD´ler ihre Familienangehörigen mitgeschleppt. Das war es dann aber schon.

Selbst der Generalsekretär Christopher von Mengersen wurde nicht gesehen. Wie zu erfahren war, beteiligt sich der Bonner Ratsherr als Wahlhelfer in der dritten Runde der Bundespräsidentenwahl in Wien. Da gibt es sicherlich viel zu tun. Hat der Generalsekretär möglicherweise deswegen keine Zeit mehr für Beisichts Großdemos?

Wanderprediger Beisicht hat offensichtlich in Ester Seitz seine neue Berufung gefunden. Am 3.September 2016 ist er in Karlsruhe als Redner bei Seitz angekündigt und wird sich sicherlich auf ein paar schöne Stunden freuen.

Kommentar
Beisicht ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Auf seiner Internetplattform phantasiert der Aufschneider von 120 Patriotinnen und Patrioten. Der Pressebericht der Polizei nennt hier die wahrhaftigen Zahlen.

Pfoten in der Tasche, Augen weit auf und aus guter Position Ester Seitz Handwerkskünste beobachten und kommentieren ist alles was Beisicht beisteuert. Auf Twitter gibt es einen passenden Post, der keine Kommentierung mehr benötigt. Armer Beisicht.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Generalsekretär Christopher von Mengersen studiert nun in Wien – verschwindet er bald auch aus Bonn?

WahrheitDurch Mengersen bestätigt
Bereits am 24.05.2016 vermuteten wir: „Rein spekulativ wäre es für Mengersen sicher möglich, die Universität zu wechseln.“ Dies bestätigt Mengersen jetzt auf seiner neuen Facebook-Seite. So ist aus unserer Vermutung Gewissheit geworden. (Studiert Jura/Rechtswissenschaften hier: Universität Wien. Vorher: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Heinrich-von-Gagern-Gymnasium). Die uns damals zugegangenen Informationen erwiesen sich in diesem Punkte als zutreffend.

Rückgabe des Bonner-Ratsmandates
Auch hier verdichten sich die Hinweise aus einem weiteren Kanal, auf eine Rückgabe des Bonner Ratsmandates. Eine zuverlässige Quelle benannte heute den Termin hierfür mit Ende des Jahres 2016. Die Information ist nicht rechtsverbindlich, eine Anfrage bei dem Bonner Oberbürgermeister wurde gestellt, eine Antwort liegt noch nicht vor.

Für die Bergische Stimme wird Informantenschutz „großgeschrieben“. Eine Preisgabe der Identitäten unserer Informanten kommt nicht in Frage, auch wenn sich da Kleingeister nur schwer mit abfinden können.

Ihr Ronald Micklich

Bonn: Mandatsverkaufs-Affäre zwischen Christopher von Mengersen (Pro NRW) und Detlev Schwarz findet ein unrühmliches Ende

Bonner Ratsherr Christopher von Mengersen (Archiv 2013)

Bonner Ratsherr Christopher von Mengersen (Archiv 2013)

Pressestimmen
Unter der Überschrift „Urteil in Bonn: Nein, liebe Rechte, Mandate darf man nicht verkaufen“, berichtet Spiegel Online über den finalen Abschluss eines schmutzigen und sittenwidrigen Geschäftes zwischen dem Adelsspross Christopher von Mengersen (Generalsekretär Pro NRW) und seinem Pendant bei Pro Deutschland.

„Ein Mitglied der rechtsextremen Pro NRW hat sein Mandat im Bonner Stadtrat an einen Parteifreund verkauft. Doch der zahlte nicht pünktlich. Nun hat ein Gericht entschieden, was von dem Geschäft zu halten ist“, schreibt die Online-Zeitung.

Auch die Bonner Rundschau wird noch einmal deutlich. Hier lautet die Überschrift „Gerichtsbeschluss – Mandatsverkauf ist sittenwidrig“

Auszug:
„Hätte er doch geschwiegen, so wie die Parteifreunde es vereinbart hatten. Dann wäre verborgen geblieben, dass der ehemalige Bonner Kommunalpolitiker Detlev Schwarz (55) sein Mandat im Bonner Stadtrat an seinen jüngeren Kollegen Christopher Freiherr von Mengersen (23) verkauft hatte.“

Die 5. Zivilkammer des Bonner Landgerichts unter Vorsitz der Präsidentin Margarete von Schwerin fasste folgenden Beschluss in dem es unter anderem heißt: „In dem Vertrag liege eindeutig eine Übertragung des Ratsmandates gegen Entgelt vor. Und das verstößt gegen die guten Sitten.“ Nach diesen erneut deutlichen Worten hat Schwarz die Berufung jetzt stillschweigend zurückgenommen. (Aktenzeichen: Landgericht Bonn 5 S 61/16)

Kommentar
Aus aktuellem Anlass haben wir uns entschlossen, den Text ab diesem Absatz zu ergänzen, Unklarheiten zu bereinigen und weitere Informationen zum Thema einfließen zu lassen.

Christopher von Mengersen, der sich gerne „als demokratisch gewählter Kommunalpolitiker“ bezeichnet, träumt augenscheinlich auch hier seinen Wunschtraum von einem Mandat, dass er so nicht hat. Bereits am 16.01.2016 berichteten wir über den Verkauf des Bonner Ratsmandates.

Auszug:
Vorgeschichte – Der große Verlierer der Kommunalwahl 2014 in Bonn war sicherlich Christopher von Mengersen (C. v. M), für den es noch nicht einmal für die Bezirksvertretung reichte. C. v. M ist und war, wie er selber sagt, finanziell unabhängig. So faselte der Looser der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 auf der Bonner Pro NRW – FB Seite:

„Unser Ergebnis ist als starker Rückschlag anzusehen. Dies lässt sich nicht verleugnen. Trotz unseres engagierten Wahlkampfes, einer wahren Materialschlacht mit eingesetzten knapp 30.000 Euro, knapp 50 Infoständen, unzähligen Verteilaktionen und mehreren Kundgebungen im Stadtgebiet konnten wir unser Ergebnis im Vergleich zu 2009 nicht steigern.

Die Bonner Bürger verweigerten dem blassen Adeligen als Funktionär der verfassungsfeindlichen und rechtsextremistischen Splitterpartei Pro NRW zur Kommunalwahl 2014 ihre Stimmen. Doch offensichtlich lässt sich mit Geld vieles regeln.

Bereits am 14.11.2014 jubelt der Adelsspross Mengersen auf seiner Facebook (FB) Präsenz: „Jetzt ist es offiziell. Ab dem 01.12.2014 gehöre ich als Stadtverordneter dem Rat der Bundesstadt Bonn an.“

Die Bonner Bürger haben Mengersen nicht gewählt, nur über den zweiten Platz der Reserveliste hat Mengersen sein Ratsmandat bekommen, weil Detlev Schwarz ihm dies durch seinen Rücktritt erst ermöglichte. Der sittenwidrige Verkauf des Ratsmandats wirft einen dunklen Schatten auf Mengersens Weste. Selbst Markus Beisicht, Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Splitterpartei Pro NRW sprach von „einem gewissen Geschmäckle“ und einer „peinlichen Angelegenheit“.

Christopher von Mengersen hat natürlich seine Möglichkeiten in den sozialen Medien genutzt, um seine Version der peinlichen Angelegenheit zu erklären. Auch Herr Schwarz hatte sich zu Wort gemeldet, fand aber keine Plattform für seine Ausführungen, die nach dem Verzicht auf Beschwerde gegen das Urteil kein Gehör mehr finden werden.

Die Bergische Stimme möchte gerne beide Seiten der Medaille beleuchten, damit sich alle Leser unseres Infoblogs Ihre eigene Meinung bilden können. Lesen Sie hier die Darstellung der Ereignisse seit dem Wahltag am 25.05.2014 aus der Sicht von Detlev Schwarz.

An einen Rücktritt denkt der Blaublütige offensichtlich nicht, hat er doch lange genug um das Mandat gekämpft um es nun der Ehre halber wieder abzugeben. Sie erwarten doch nicht etwa ernsthaft, dass ein standesgemäßes „Mitglied des Rates der Bundesstadt Bonn“ eine solche Referenz aus moralischen Gründen wieder hergibt. Dazu fehlt Mengersen offenbar das Rückgrat, dafür ist er aber als Mitglied der „alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“, „Satisfaktion fähig“. Das ist doch aus was – oder?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisicht und seine alkoholtraumatisierten Rechtsextremisten schießen sich in die Bedeutungslosigkeit

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Demo-Ablauf
Markus Beisicht, Anführer der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Restetruppe von Pro NRW, hat den Rand mal wieder zu voll genommen. Konnte er im Vorfeld noch die juristischen Auseinandersetzungen mit dem Polizeipräsidenten, bezüglich des Demoaufzuges über die Köln-Deutzer Brücke für sich entscheiden, ließen seine angeheuerten Freunde aus dem rechtsextremen Lager von NPD, Die Rechte und der 3.Weg sein Vorhaben platzen.

Auszug aus dem Polizeibericht:
Mit der Anmelderin der rechtsgerichteten Gegenkundgebung konnte auch in einem letzten Abstimmungsgespräch keine Einigung erzielt werden. Zu dem avisierten Aufzug erschienen in der Spitze circa 330 Teilnehmer des rechten Spektrums, darunter auch zahlreiche Hooligans. Diese Personen stellten sich mehrheitlich als stark alkoholisiert, aggressiv und unkooperativ dar. Auch Ordner konsumierten auf der Versammlungsfläche alkoholische Getränke. Im Bereich des Aufstellungsorts Bahnhofsvorplatz wurden zudem Quarzsandhandschuhe und Reizstoffsprühgeräte sichergestellt. Die Versammlungsleiterin rief zudem zu einem Aufzug auf, der ihr unmittelbar zuvor seitens der Polizei untersagt worden war. Ihr war die Auflage erteilt worden, ausschließlich eine Standkundgebung durchzuführen. Um 16.25 Uhr wurde infolgedessen die Versammlung durch die Polizei aufgelöst. Teilnehmer wurden durch Einsatzkräfte der Bundespolizei zu den Zügen geleitet. Ein 44-Jähriger wurde hierbei in Gewahrsam genommen.

Einen minutiös festgehaltenen und mit Bildern hinterlegten Livebericht von Robin Dullinge finden Sie hier.

Kommentar
Nun hat sich der egomane Vorsitzende der Rechtsextremisten wohl endgültig selber liquidiert. Nach dem öffentlich vollzogenen Schulterschluss mit NPD, Die Rechte, gewaltbereiten Hooligans und der 3.Weg kann sich Markus Beisicht das berühmte Kotelett an den Gürtel binden, damit vielleicht noch ein Hund Interesse an ihm zeigt. Wer will Figuren aus diesem Kader als Politiker noch ernst nehmen? Beisicht schwafelt auf seinem Propagandablog von 500 Teilnehmern, da kann man sich nur noch an den Kopf fassen. Selbst der Pro NRW Generalsekretär Christopher von Mengersen hat augenscheinlich erkannt wie schädlich eine Teilnahme mit diesen Kameraden an der Anti-Erdogan-Demo für seine fragwürdige Reputation sein könnte und ward nicht gesehen.

Ihr Ronald Micklich

Zerbröselt Pro NRW nun endgültig? Die Zeichen stehen auf Sturm!

Beisichts Lebenswerk zerstört?

Beisichts Lebenswerk zerstört?

Personelles Chaos
Beisichts Generalsekretär Christopher von Mengersen macht sich rar. Bei der Bonner Ratssitzung am 3.5.2016 fehlte der Adelsspross entschuldigt. Bei der letzten Protestmahnwache am 30.06.2016  in Monheim wurde v. Mengersen auch nicht gesehen. Wie geht es weiter? Sollte Beisicht möglicherweise die letzte schillernde Figur in seinem Polittheater verlieren?

Obwohl die stellvertretende Pro NRW-Parteivorsitzende Katja Engels noch am 08.07.2016 ihre Meinung zum Thema Islamunterricht bekannt gibt, sie fordert „mit überzeugenden und klaren Worten die Abschaffung des von den Altparteien eingeführten Islam-Unterrichts in NRW“, soll sie angeblich schon seit Wochen nicht mehr in Opladen gesichtet worden sein. Sollte dies zutreffen, dürften auch die geringfügigen Bezüge nicht mehr bezahlt werden. Der Verlust einer weiteren Stellvertreterin zeichnet sich offenbar ab.

Maue Kasse?
Wie zu erfahren war, soll nun der Gürtel bei den Ausgaben etwas enger geschnallt werden. Glaubhaften Informationen zufolge, soll Beisichts Schatzkiste außer einigen Spendern nur noch von weniger als 70 zahlungsbereiten Mitgliedern gefüllt werden. Sollte 2017 nach der Landtagswahl auch noch die Parteienfinanzierung wegfallen (1% Hürde), wovon wir ausgehen, gehen bei Pro NRW die Lampen wohl endgültig aus.

Rückläufiger Aktionismus
Mit seiner Restetruppe aus ex. NPD´lern und den wenigen verbliebenen Hartgesottenen wird Beisicht keinen vernünftigen Landtagswahlkampf 2017 zustande bringen. Die immer wieder großspurig auf seiner Propagandaseite angekündigten „Veranstaltungsserien“ entpuppten sich meist als laues Lüftchen. Dazu schreibt der Tagesspiegel unter der Überschrift „Zahl rechtsextremer Aufmärsche erreicht Höchststand“ – Auszug:

„Die meisten Aufmärsche organisierte die NPD. Sie rief zu 266 Demonstrationen auf, im Jahr 2014 waren es 123. Auch die beiden Neonazi-Parteien „Die Rechte“ und „Der III. Weg“ steigerte ihre Agitation auf der Straße. „Die Rechte“ mobilisierte zu 95 Aufmärschen (2014: 21), „Der III. Weg“ veranstaltete 31 (2014: 8). Auch parteiunabhängige Rechtsextremisten waren mit 290 Demonstrationen deutlich stärker aktiv als 2014 (56). Lediglich bei der islamfeindlichen Partei „Pro NRW“ stellte der Verfassungsschutz einen Rückgang fest (2015: 8 Demonstrationen, 2014: 20).“

Kommentar
Das selbsternannte Lebenswerk des Anführers Markus Beisicht der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW scheint dem Ende ziemlich nahe. Man darf gespannt sein wann weitere Einsparungen erfolgen werden und die Truppe aus diesem Grunde dann final zusammenbrechen könnte. Die „gut besuchten Mittwochsrunden“ sind schon lange Geschichte. Wofür benötigt Beisicht da noch die Räumlichkeiten auf der Humboldtstraße in Opladen? Sein „Geschäftsführer“ und sein „Schriftführer“ rechtfertigen die Mietkosten augenscheinlich auf keinen Fall und die wenigen Zusammenkünfte der Spitzenfunktionäre können getrost in Dr. Schlaeper / Beisichts Kanzlei oder den Essener Geschäftsräumen von Christine Öllig ausgeführt werden.

In eigener Sache: Bedingt durch die Sommerferien und der Inaktivität von Pro NRW, werden wir unsere Berichterstattung auf eventuell auftretende wichtige Ereignisse beschränken. Wir bleiben aber wachsam und wünschen allen Freunden der Bergischen Stimme schöne Sommerferien.

Ihr Ronald Micklich