Es findet zusammen, was zusammen gehört – Ariane Meise (NPD) & Markus Beisicht (Pro NRW) vereint in einer Kanzlei

Der große Zampano mit dem kleinen Gefolge

Der große Zampano mit dem kleinen Gefolge

Unter einem Dach
Es wurde vor Monaten schon gemunkelt – Ariane Meise, stellvertretende Landesvorsitzende der NPD, solle in die Kanzlei Beisicht & Dr. Schlaeper integriert werden. Nun ist die Vereinigung vollzogen. Die Rechtsanwaltskammer Köln hat am 15. Juni die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft erteilt. Es hat endlich zusammen gefunden, was zusammen gehört. Ariane Meise gibt auf ihrer Visitenkarte die Büro- Ruf.Nr. Beisichts als Kontakt an. Es war nur eine Frage der Zeit für den Zusammenschluss.

NPD und Pro NRW
Die von dem Anführer der rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW gerne als Narrensaum bezeichnete NPD und Markus Beisicht scheinen sich bestens zu verstehen. Ariane Meise auf dem Neujahresempfang, ex. NPD´ler im Vorstand, aktive NPD Funktionäre in der Mittwochsrunde. Wiener Wolter und Kollegen hatten also Recht, als Sie austraten und Beisichts Restetruppe als NPD 2.0 bezeichneten. So tritt nun die NPD Funktionärin Ariane Meise die Nachfolge von Judith Wolter bei dem selbsternannten honorigen Anwalt an.

Welche Auswirkungen politischer Art sich aus diesem Zusammenschluss ergeben ist unklar. Gibt es hier etwa auch eine Kooperation? Bei keiner anderen Partei konnte sich Beisicht bisher verkriechen. Vielleicht bekommt er ja Asyl bei der NPD.

Ihr Ronald Micklich

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Verfassungsschutzbericht 2015 (Bund) – Pro NRW: Absturz in die Bedeutungslosigkeit

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Wie von der Bergischen Stimme im Vorfeld schon öfter kommuniziert, sind die Mitgliederzahlen nicht erst seit Dezember 2014 im freien Fall. Im neuen Verfassungsschutzbericht (VS-Bericht) werden jetzt fast identische Zahlen präsentiert. Gerade einmal über 500 Mitglieder soll die rechtsextremistische und verfassungsfeindliche Restetruppe um ihren Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen noch verfügen. Quelle: VS-Bericht Seiten 78/79 und 88 (rein zufällig)

Keine eigenen Aktionen
Anführer Markus Beisicht ist offensichtlich unfähig eigene Veranstaltungen zu organisieren, sondern verlegt sich nun fast ausschließlich auf Trittbrettfahrerei. So schrieb sein ehemaliger Stellvertreter und Kontrahent im Mai 2016:

„Nachdem der Parteiguru und Vorsitzende Markus Beisicht mit seinen eigenen Aktionen (Demo, Flyerverteilung, Kreisverbandsgründung) in letzter Zeit sensationell gescheitert ist, wird sich seitens der Partei PRO NRW an alles und jeden drangehangen.

Diese Strategie ist nicht neu, sondern ein klassisches Muster rechtsextremer Unfähigkeit. Beisicht kennt es aus seiner bisherigen politischen Karriere nicht anders und ist nicht bereit, die neue Zeit zu erkennen. Anstatt zu agieren, wird lieber die devote Opferhaltung eingenommen.

Der Wind hat sich gedreht. Die Bedingungen für einen Kurswechsel hin zu einer freiheitlich-patriotischen Politik sind ideal. Doch dafür müsste man ‚die Segel setzen‘, sowie mutig und hart ‚am Wind segeln‘.

Mit Markus Beisicht als Parteivorsitzenden ist weder das eine, noch das andere möglich. So ist die Partei dem Untergang geweiht.“

Einschätzung des VS
„Die weitere Entwicklung von „pro NRW“ wird in den nächsten Monaten maßgeblich durch die Aktivitäten auf lokaler Ebene geprägt werden. Um bei dem nordrhein-westfälischen Landtags­wahlkampf 2017 überhaupt eine Chance auf ein nennenswertes Wahlergebnis zu haben, bräuchte die Partei eine Phase der Kon­solidierung. Sollte der Absturz in die Bedeutungslosigkeit wei­tergehen, werden die Verfassungsschutzbehörden aufmerksam beobachten, inwieweit sich die bisherigen Akteure organisations­politisch neu orientieren.“

Kommentar
Selbst der VS spricht schon von einer Neuorientierung also einem „danach“, was Markus Beisicht großspurig als sein „Lebenswerk“ Pro NRW bezeichnet. Ob Markus Beisicht überhaupt noch in der Lage ist, einen Landtagswahlkampf 2017 auf die Beine zu stellen, ist mehr als fraglich. Internen Informationen zu Folge hat der Despot dieses Kapitel wohl auch selbst schon abgehakt. Spätestens wenn nach der Landtagswahl keine Gelder mehr fließen und kein Bakschisch mehr gezahlt werden kann, fliegt dem Imperator sein Lebenswerk um die Ohren. Man darf gespannt sein, wer zu den letzten unkritischen und blauäugigen Gutgläubigen gehört, die mit Beisicht zusammen im Nirwana verschwinden.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Das „Aus“ für Dominik Horst Roeseler zeichnet sich ab

beisicht-und-roeselerAbrechnung
„Nachdem der Parteiguru und Vorsitzende Markus Beisicht mit seinen eigenen Aktionen (Demo, Flyerverteilung, Kreisverbandsgründung) in letzter Zeit sensationell gescheitert ist, wird sich seitens der Partei PRO NRW an alles und jeden drangehangen.

Zu den Begrüßten besteht i.d.R. kein persönlicher Kontakt, wird auch nicht gesucht, und die Unterstützung beschränkt sich, wenn überhaupt, auf ein bis zwei Teilnehmer.

Diese Strategie ist nicht neu, sondern ein klassisches Muster rechtsextremer Unfähigkeit. Beisicht kennt es aus seiner bisherigen politischen Karriere nicht anders und ist nicht bereit, die neue Zeit zu erkennen. Anstatt zu agieren, wird lieber die devote Opferhaltung eingenommen.

Der Wind hat sich gedreht. Die Bedingungen für einen Kurswechsel hin zu einer freiheitlich-patriotischen Politik sind ideal. Doch dafür müsste man ‚die Segel setzen‘, sowie mutig und hart ‚am Wind segeln‘.

Mit Markus Beisicht als Parteivorsitzenden ist weder das eine, noch das andere möglich. So ist die Partei dem Untergang geweiht.

Leider fehlt es im Vorstand, den Beisicht mit seinen Personalvorschlägen mehr oder weniger im Alleingang aufgestellt hat, oftmals an politischer Bildung und geistigem Vermögen – hauptsache der 400€-Job in der Geschäftsstelle ist gesichert. Im Gegenzug wird jede Fehlentwicklung brav abgenickt.

Der Abgang von mehr als der Hälfte aller Mandats- und Funktionsträger in 2014 und 2015 – ebenfalls von Beisicht zu verantworten – ist so nicht zu kompensieren.

Unter diesen Umständen ist es selbst für den motiviertesten Patrioten schwer, etwas zu verändern – unmöglich.

Nach Pfingsten werde ich mich dazu äußern, ob ich diese Fehlentwicklung weiterhin mitmache bzw. mittragen kann.

Diverse Artikel mit ‚begrüßt‘ und ‚unterstützt‘ finden sich aktuell auf der PRO NRW-Internetseite.

Der Letzte macht das Licht aus.“,

schreibt Roeseler auf seiner Facebook-Seite und bittet darum den Text zu teilen und somit weiter  zu verbreiten. Ausnahmsweise kommt die Bergische Stimme dieser Bitte hiermit nach, da Roeselers Analyse zumindest teilweise richtig ist.

Rausschmiss oder eigener Abgang
Pfingsten ist nun vorbei und noch hat sich Roeseler nicht geäußert, wie es für ihn bei Pro NRW weitergehen soll. Nicht nur die Schlacht, sondern den Krieg gegen Beisicht hat Roeseler verloren. Viel Zeit wird Roeseler wohl nicht mehr bleiben, um einem Rausschmiss zuvor zu kommen und seinen Austritt vorher bekannt zu geben. So könnte er zumindest ein wenig sein Gesicht wahren. Was bemerkte Roeseler noch am Schluss seiner Abrechnung – „Der Letzte macht die Türe zu“. Zumindest hier findet er 100 prozentige Zustimmung.

Ihr Ronald Micklich