April, April – Bei Pro NRW fast täglich im Netz

AprilVorwort
Am 1. April 2015 hatte auch die Bergische Stimme einen Aprilscherz unter der Überschrift „Pro NRW-Chef Rechtsanwalt Markus Beisicht zurückgetreten“ ins Netz gestellt. Dies wollten wir uns dieses Jahr eigentlich ersparen. Viele Anfragen erreichten uns, warum kein Artikel im Netz steht. Die Antwort ist einfach:

Es ist die Zeit nicht wert, den völlig unterirdischen Nonsens, den die rechtsextreme Minipartei mit ihren ex. NPD´lern im Vorstand um ihren Messias Markus Beisicht, die auch noch als verfassungsfeindlich eingestuft ist, präsentiert, wegen des 1. April mit einem Aprilscherz vorzuführen. Dies macht Markus Beisicht fast täglich selber. Man sollte diese unwichtigen Hansel einfach ignorieren und Geduld bis zum 14. Mai 2017 haben, dann wird sich das Thema Pro NRW wohl erledigt haben.

Einfach nur plemplem?
Auf der Wunsch- und Märchenseite des Phantasten Markus Beisicht schwadroniert dieser ohne mit der Wimper zu zucken wie folgt:

„NPD, Republikaner und andere rechte Kleinstparteien haben erklären lassen, dass sie sich selbstverständlich mit eigenen Listen an der anstehenden NRW-Landtagswahl im Jahr 2017 beteiligen wollen.“ Dies scheint dem Besitzer der Restetruppe nun überhaupt nicht zu gefallen. So sabbelt der selbsternannte „honorige“ Advokat weiter:

„In den letzten Wochen bemühte sich PRO NRW politikfähige Gruppen in Nordrhein-Westfalen jenseits des politischen Narrensaums zu bündeln. Auch diskutierte die Partei eine eventuelle politische Kooperation mit der AfD.“ Einfach lachhaft. Bitte lesen Sie unseren Arschkriecher Artikel, sofern Sie ihn noch nicht kennen.

Nun bekundet der Träumer Markus Beisicht, „Während einige örtliche Funktionäre der AfD zu der angedachten Zusammenarbeit ihre Zustimmung bekundeten, blockt die derzeitige AfD-Landesführung um den Europaabgeordneten Pretzell jedwede Zusammenarbeit mit PRO NRW noch ab. PRO NRW sucht nach wie vor den politischen Schulterschluss mit allen freiheitlichen und rechtsdemokratischen Kräften in ganz NRW.“ Auch hier liefert unser Arschkriecher Artikel interessante Informationen.

Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt …
Nochmals, auch für die ungläubigen Hiwis des Anführers. Ja, bei der Landtagswahl 2012 erreichten die Rechtsextremisten um Beisicht mit 118.326 Stimmen (1,5%). Die NPD bekam 40.007 Stimmen (0,7%). Die Tierschutzpartei bekam 58.091 Stimmen (0,7%).

Bei der Europawahl 2014, die zeitnäher an der Landtagswahl 2017 liegt und bei der die AfD mitmischte, sah die Welt bei den Rechtsextremisten schon ganz anders aus. Markus Beisicht konnte für Pro NRW nur noch 42.404 Stimmen verbuchen (0,6%) und verlor somit 64,2% seiner Wählerstimmen. Bei der NPD sah es nicht ganz so schlimm aus. Mit 38.251 Stimmen verlor die NPD 4,4% der Wählerstimmen.

Die Tierschutzpartei gewann 22508 Stimmen und kam auf (1,2%), was ein Plus von 0,5% bedeutet. Die Frage wer der große Verlierer ist, dürfte hiermit geklärt sein.

Kommentar
Von den ehemals 56 Mandaten von Pro NRW sind 31 verlustig, 3 weitere könnten folgen. 1 Mandat (Christopher von Mengersen in Bonn) ist zumindest mit einem gewissen “Geschmäckle” zu betrachten, berichteten wir am 27.02.2016. Trotzdem trompetet der Platzhirsch seine Leier von Kampagnenfähigkeit, riesigem Mitgliederzulauf, gut besetzten Stammtischen, neugegründeten Kreisverbänden und anderen Fabeln. Er selbst scheint sich nicht zum Kreis der „Kleinstparteien“ zählen zu wollen, dabei ist er und seine Restetruppe schon jetzt so gut wie fertig.

Da eine von Markus Beisicht herbeigesehnte Bündelung der Kräfte wider seiner Erwartung scheitern wird, freut sich die Bergische Stimme schon auf die Kandidatur von Pro NRW und des Parteiprimus der Partei als aussichtsreichster Kandidat, als Ministerpräsident bei den Landtagswahlen 2017 in Nordrhein-Westfalen gewählt zu werden.

Es gibt halt wieder eine historische Chance, die nicht vergeben werden darf … Wer hat also Lust für lau zu plakatieren, Flyer zu verteilen, gefährliche Info-Stände zu ermöglichen, seine gesellschaftliche Stellung zu ruinieren, seinen Arbeitsplatz zu riskieren, nur damit die Visage von Markus Beisicht von den Wahlplakaten grinsen kann und er sein Ego ein letztes Mal auf Kosten Anderer ausleben darf.

Die Bergische Stimme wird ihn kostenlos in seinem grandiosen (Wahl) Krampf begleiten.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW-Affäre Mandatsverkauf: Detlev Schwarz bezieht Stellung zu den Ausführungen seines Kontrahenten Christopher von Mengersen

WahrheitMengersen in eigener Sache auf Facebook
Mengersen schreibt eine Stellungnahme auf seiner Facebook-Seite zum Thema Mandatsverkauf, „da momentan seine Person seitens der Presse mit Schmutz überschüttet wird“, wie er glaubt. In einer sogenannten „umfänglichen Stellung“ gibt v. Mengersen Behauptungen zum Besten, die voraussehbar von Detlev Schwarz so nicht unkommentiert bleiben können. Im Kern soll es Schwarz gewesen sein, der quasi auf erpresserischer Art und Weise per Nötigung, Herrn Mengersen in diese für ihn unerquickliche Situation gebracht habe. Dieser sah sich, wie er ausführt, „angesichts dieser Tatsache dazu verpflichtet, öffentlichen Schaden von seiner Partei abzuwenden.“ Den vollständigen Text finden Sie auf der neuen Facebook-Seite von Christopher von Mengersen.

Stellungnahme von Detlev Schwarz
Herr Schwarz formuliert seine Stellungnahme in der dritten Person und hat diese als Pressemitteilung versendet. Schwarz ist diese Stellungnahme wichtig, da seiner Ansicht nach „von Mengersen versucht, mit Lügen sein öffentliches Ansehen massiv zu schädigen.“

Die Bergische Stimme betont ausdrücklich, „dass sie sich weder die Stellungnahme von Detlev Schwarz noch die von Christopher von Mengersen zu eigen macht“. Es handelt sich hier um eine Wortgleiche Wiedergabe des Originals.

Stellungnahme …

„Frederick Christopher Freiherr von Mengersen hat seinen einstigen Parteikollegen Detlev Schwarz verleumdet, dieser habe ihn genötigt, gegen Geldzahlung sein Mandat im Rat der Bundesstadt Bonn zu übernehmen. Ferner behauptet Freiherr von Mengersen wahrheitswidrig, Schwarz habe ihm Belege über Zahlungen gestohlen. Dieses strafrechtlich relevante Verhalten des Adligen erfordert einige Klarstellungen.

Fakt ist, dass Detlev Schwarz über die Liste seiner ehemaligen Partei PRO NRW am 25. Mai 2014 in den Rat der Bundesstadt Bonn gewählt wurde. Noch am Abend der Wahl fand zwischen Schwarz und von Mengersen ein Vier-Augen-Gespräch in dessen damaliger Wohnung im Bonner Stadtteil Heiderhof statt. Von Mengersen meinte zu Schwarz, er solle nicht das Mandat wahrnehmen, sondern gegen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 750 Euro an ihn als Listenzweiten weiterreichen. Als Argument führte von Mengersen ins Feld, er habe fast vollständig den lokalen PRO NRW-Wahlkampf finanziert. Schwarz erwiderte, er werde sich in der nächsten Zeit dazu Gedanken machen, möchte jedoch nicht am Abend des mageren Ergebnisses weiter darüber sprechen.

Wenige Tage nach der Wahl telefonierte von Mengersen mit Detlev Schwarz. Hierbei äußerte von Mengersen in einem weinerlichem Ton, tausende von Euro seien nun weg und er nach wie vor ohne Mandat. Von Mengersens damaliger Parteikollege Andre Hüsgen zog ihn mit der Bezeichnung als „Mann ohne Mandat“ auf. Dies traf das Ego des adligen Jünglings sichtbar tief. Von Mengersen bedrängte Schwarz von nun an in extremer Weise.

Es sind umfangreiche Protokolle beim Kommunikationssystem WhatsApp vorhanden, die belegen, wie von Mengersen Schwarz über Monate hinweg aufforderte, er solle endlich das Mandat an ihn überreichen. Selbst Dritte wie Tony Xaver Fiedler, seinerzeit hochrangiger PRO NRW-Funktionär, schaltete von Mengersen ein, um gezielt Druck auf Schwarz auszuüben. Sogar beim Bonner Wahlamt meldete sich von Mengersen, um dort zu erfragen, ob denn nun Schwarz seinen Mandatsverzicht erklärt habe. Die zuständigen Beamten waren aufgrund des seltsamen Verhaltens von Mengersens befremdet, da zuvor noch nie ein möglicher Listennachrücker im Stadtrat so etwas getan habe.

Der PRO NRW-Vorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht spielte in der Angelegenheit eine zwielichtige Rolle. Schwarz fragte ihn, ob er sein Mandat an von Mengersen abgeben solle. Beisicht ließ gegenüber Schwarz die Frage letztlich unbeantwortet. Anderen Personen gegenüber jedoch äußerte der Leverkusener Parteichef, Schwarz möge endlich von Mengersen den Sitz im Rat überlassen. Hinter von Mengersens Entscheidung, nach nur einmaliger Zahlung keine weitere finanzielle Unterstützung an Detlev Schwarz für Parteiarbeit zu leisten, sondern diese monatlichen Gelder an PRO NRW umzuleiten, wird das Wirken von Markus Beisicht vermutet, da es zwischenzeitlich im Vorstand von Pro Nrw heftige Diskussionen und Entsetzen gab, zum Verhalten und dem Auftreten des damaligen Stellv. Parteivorsitzenden Dominik Roeseler bei der Demo im Oktober 2014 von Hogesa in Köln.

Zu dieser Demonstration positionierte sich Beisicht mit legendlich 5 weiteren Parteivorstandsmitglieder gegen 13 weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Konsequenz war, dass Beisicht mit einem Satzungsputsch und dem Entzug der Parteimitgliedsrechte gegen den damaligen Landesgeschäftsführer Schwarz und dem damaligen Stellv. Parteivorsitzenden Markus Wiener ein Parteiausschlussverfahren beim Schiedsgericht einleitete.

Diesem Parteiausschlussverfahren traten Schwarz und Wiener mit einem sofortigen Parteiaustritt entgegen und dem weitere Parteimitglieder folgten, es handelt sich um 75% aller aktiven damaligen Parteimitglieder.

Um seine dunkelbraun befleckte Weste irgendwie zu reinigen, verbreitete von Mengersen die haltlosen Schutzbehauptungen, er sei von Schwarz förmlich angebettelt worden, das Ratsmandat zu übernehmen, was er auch getan habe, um Schaden von der Partei abzuwenden. Selbstverständlich liegt es außerhalb der Lebenswirklichkeit, dass der Träger eines kommunalen Ratssitzes einem Nachplatzierten auf der Wahlliste sein Mandat wie Sauerbier anbietet. Aber im kruden Weltbild von Markus Beisicht und Christopher von Mengersen ist so etwas durchaus drin.

In der achten Kalenderwoche dieses Jahres wurde eine Aufforderung der Bonner Anwaltskanzlei Scholl & Jülich an Freiherrn von Mengersen versendet, es ab sofort zu unterlassen, Schwarz irgendwelcher Straftaten zu bezichtigen. Ein erster Erfolg besteht darin, dass von Mengersen am 27. oder 28. Februar seine Politiker-Seite auf Facebook verschwinden ließ. Dem Adligen wurde offensichtlich klar, auf welch dünnes Eis er sich begeben hat.

Ferner wurde beim Amtsgericht Bonn unter dem Aktenzeichen 660 Js 407/15 das Strafverfahren gegen Schwarz wegen angeblichen Diebstahls von Belegen eingestellt. Da der behauptete Diebstahl nie stattgefunden hat, war von Mengersen natürlich nicht in der Lage, der Staatsanwaltschaft irgendwelche Indizien oder Beweise zu liefern. Auch hier ging die Strategie des Angriffs als vermeintlich bester Verteidigung nicht auf.

Beachtenswert ist abschließend die Tatsache, wie von Mengersen von seiner Behauptung abrückte, Schwarz sei mit seinem Mandat im Rat hoffnungslos überfordert gewesen. Die Kanzlei Scholl & Jülich konnte schriftlich darlegen, wie sich von Mengersen damit im Hinblick auf sein gesamtes Konstrukt aus Unterstellungen und subjektiven Färbungen in logische Widersprüche verwickelte. Das plump Schwarz-Weiß-Malerische des vermeintlich feinen, adligen Jünglings und des angeblichen Buhmanns Detlev Schwarz scheiterte auch in diesem Punkt.“

Kommentar
Bitte bilden Sie sich ihre eigene Meinung. Unterschiedlicher können die Betrachtungsweisen des strittigen Vorgangs nicht sein. Als Beleg für seine Ausführungen bietet Detlev Schwarz mehr als 20 Zeugen auf.

Zum Thema “ Hauch eines Schattens auf einer weißen Weste“ bleibt anzumerken: In den Kommentaren zum Thema schreibt Mengersen “ Ich habe mir in juristischer Hinsicht bislang noch nie etwas zu Schulden kommen lassen“.

Ob Herr Mengersen dabei die Verletzung von Urheberrechten als nebensächlich betrachtet ist wohl anzunehmen. Nachdem Herr Mengersen im Juni 2013 die Urheberrechte der Bergischen Stimme verletzt hatte und unerlaubter Weise ein Bild der Bergischen Stimme benutzt hat, fanden wir erst vor kurzer Zeit bei Recherchen ein weiteres Bild mit dem Copyright der Bergischen Stimme auf Mengersens FB-Seite, dass auch aus dem Jahr 2013 stammt. Der erste Fall verursachte keine Kosten und Konsequenzen für Mengersen, die Angelegenheit wurde zwischen Mengersen und der Bergischen Stimme per eMail erledigt, das Bild entfernt und gut war´s. Da Mengersens altes FB-Profil nun gelöscht ist, ersparen wir uns den Weg einer juristischen Auseinandersetzung in dem weiteren Fall. Dreist ist es von Christopher von Mengersen trotzdem, eine offensichtliche zweite Urheberrechtsverletzung zu begehen. So viel zum Thema „noch nie etwas zu Schulden kommen lassen und weiße Weste“.

Ihr Ronald Micklich

 

Gerichtstermine: Melanie Dittmer (Dügida), Detlev Schwarz (Pro Deutschland) und Christopher v. Mengersen (Pro NRW)

Thorben Wengert/pixelio.de

Thorben Wengert/pixelio.de

Bonn
Am Dienstag den 23.02.2016 soll um 09:45 Uhr im Amtsgericht 53111 Bonn, Wilhelmstraße 21, 2. Etage Sitzungssaal S 2.18 (Saalbau) ein Güte- und Verhandlungstermin im Rechtsstreit Detlev Schwarz gegen Christopher von Mengersen stattfinden (106 C 269/15). Thema ist der augenscheinliche Mandatsverkauf von Detlev Schwarz an Christopher von Mengersen und die strittige Frage nach der Begleichung der in einer offensichtlich abgegebenen Schuldanerkennung vereinbarten Leistung. (Wir berichteten).

Düsseldorf
Am Dienstag dem 01.03. 2016 soll um 11:20 Uhr im Amtsgericht 40227 Düsseldorf, Werdener Straße 1, Saal 1.115 eine Verhandlung gegen Melanie Dittmer stattfinden. Der 37-Jährigen werden nicht nur Wort-Beleidigungen von Polizeibeamten bei zwei Montags-Märschen Anfang 2015 vorgeworfen, sondern auch zwei Störungen der Religionsausübungen durch das Skandieren von Parolen nahe einer Moschee an der Adersstraße und zusätzlich eine böswillige Volksverhetzung. (Quelle)

In den Terminkalendern können Sie nachsehen, ob sich an der Terminierung noch etwas ändert. Kalender Bonn, Kalender Düsseldorf.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW +++EKLAT NACH PRO NRW-Vorstandssitzung+++

FB-Header bald ohne Pro NRW Logo oder Roeseler neuer Chef?

FB-Header bald ohne Pro NRW Logo oder Roeseler neuer Chef?

Wer geht Beisicht oder Roeseler?
Interessante News auf Roeselers Facebookseite. Fehlerkorrigierter Text: „Heute ist es erneut zu einem Eklat mit Handgreiflichkeiten und wüsten Beschimpfungen gekommen. Wieder war es nach einer Vorstandssitzung. Wieder war es Bastian Pufal. Und wieder unterlässt es der Parteivorsitzende Markus Beisicht die Konsequenzen zu ziehen.“

„▶ Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen und mich morgen im Laufe des Tages ausführlich zu Wort melden.“

„Fakt ist: In dieser Art und Weise sowie mit diesem Vorsitzenden geht es nicht weiter.“

Kommentar
Es gibt eine unumgängliche Regel bei der Restetruppe: „Leg dich nicht mit Beisicht an“, schrieben wir am Dienstag in unserer Ankündigung der Vorstandssitzung. Nun ist es passiert. Jetzt bleibt nur die Frage offen wer geht? Die Bergische Stimme verfügt über weitere Informationen zur Situation, die später veröffentlicht werden. Warten wir doch erst einmal auf Roeselers weitere Statements.

Ihr Ronald Micklich

Politischer Aschermittwoch bei Pro NRW – geht Beisichts personelle Bereinigung weiter?

Wer setzt sich durch, Beisicht oder Roeseler?

Wer setzt sich durch, Beisicht oder Roeseler?

Politischer Aschermittwoch
Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist, soll am kommenden Mittwoch in den Räumlichkeiten von PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen, vor der sogenannten politischen Diskussionsrunde, eine Vorstandssitzung stattfinden. Möglicherweise werden hier im Zuge einer weiteren personellen Bereinigung neue Personalveränderungen beschlossen/bekannt gegeben.

Politisches Tauziehen
Es gibt eine unumgängliche Regel bei der Restetruppe: „Leg dich nicht mit Beisicht an“. Bereits in der Vergangenheit hat Dominik Roeseler Markus Beisicht düpiert. Zu nennen sind hier die HoGeSa Aktionen, und die Pufal Affäre (Das Verhalten von Bastian Pufal, der vom Parteivorsitzenden Markus Beisicht offenkundig dazu angestiftet wurde, ist nicht zu entschuldigen), wir berichteten. Mitverantwortlich für den Bruch innerhalb von Pro NRW und dem Wechsel vieler Vorstandsmitglieder und Funktionäre zu Pro Deutschland, geht Roeseler offenbar auch zum Ärger von Markus Beisicht und anderen Vorstandsmitgliedern seine eigenen politischen Wege.

So soll es bezüglich eines privaten Treffens am 23.01.2016 von Hilde De Lobel und Robert Spieler mit Markus Beisicht eine Anfrage des Vizevorsitzenden Roeseler bei einem der Gäste gegeben haben. Hintergrund war hier offenbar die Informationen über Hilde De Lobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) die sich angeblich schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts bei dem Treffen fühlen. Wir berichteten. Einen Kommentar auf seine Anfrage soll Roeseler aber nicht bekommen haben. Markus Beisicht scheint über diesen Vorgang unterrichtet zu sein.

Zur Zeit sorgt Roeseler mit seiner Aussage auf seiner Facebookseite zum Thema „Tochter von Bläck Fööss-Gitarrist brutal verprügelt“, für medialen Wirbel. „Für das Mädchen tut es mir leid. Allerdings hat es bei dem Vater die richtige getroffen. Wer gegen HoGeSa, PEGIDA, AFD und PRO NRW hetzt und demonstriert, dem kann ein bisschen Realität nicht schaden. Bitte klicken und teilen!“, ist dort zu lesen. Ob diese Aktion mit Beisichts Zustimmung erfolgte, ist eher unwahrscheinlich.

Auch diese Aktion scheint selbst innerhalb des Pro-Vorstandes nicht auf ungeteilte Zustimmung zu treffen. Dem Vernehmen nach, soll sich zumindest ein Vorstandsmitglied wegen der Art und Weise der Kommunikation mit Austrittsgedanken beschäftigen.

Gestern schiebt Roeseler auf seiner Facebookseite zum Thema noch nach:

„An alle Vollpfosten, die hier auf meiner Seite strafrechtlich relevante Beschimpfungen äußern und nicht den ersten Satz meiner Aussage verstanden haben: „Für das Mädchen tut es mir leid. Ich lehne Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder ab.“ Ist das so?

Es scheint möglicherweise noch eine andere unappetitliche Aktionen von Roeseler bei der Vorstandssitzung zur Diskussion zu stehen, über die aber erst zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden kann.

Kommentar
Kann es sich Markus Beisicht leisten einen Dominik Roeseler aus der Partei zu kicken? Ist Roeseler nicht der letzte Garant für Teilnehmer an Beisichts groß angekündigten Demonstrationen? Mit wem will der Wichtigtuer denn die strukturelle Kampagnenfähigkeit von Pro NRW in Mettmann, Oberhausen und Dortmund unter Beweis stellen? Wieder nur mit seiner Roadshow bestehend aus Christopher von Mengersen, Thorsten Weimer, Katja Engels und seinen neu rekrutierten ex. NPD´lern die eh keiner mehr ernst nimmt? Wäre es da nicht besser, den Pro-Vorsitz direkt an Dominik Horst Roeseler zu übergeben? Roeseler kann auch ohne Beisicht, aber kann Beisicht auch ohne Roeseler? Der Aschermittwoch könnte die Fragen beantworten. Warten wir es einfach ab.

Ihr Ronald Micklich

Büdingen: Neonazi-Aufmarsch mit Melanie Dittmer, Gast: Christopher von Mengersen

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Büdingen im Ausnahmezustand
„800 Gegendemonstranten bei Neonazi-Aufmarsch“ titelt die Hessenschau auf ihrem Internetportal. In einem umfassenden Artikel werden hier die Geschehnisse rund um die Demo der Rechtsextremisten in Büdingen zusammengefasst. Auch eine Bilderstrecke gibt es dort.

Ergänzungen
Auf dem Internetportal Indymedia erschien eine Meldung, nach der die Behausung von Melanie Dittmer entglast, und die Räumlichkeiten mit Buttersäure verunreinigt worden sein sollen. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dieser Meldung um ein Fake handelte.

Pro NRW-Teilnehmer
Von der selbsternannten „nordrheinwestfälischen Grundgesetzpartei“ wurde der Generalsekretär Christopher von Mengersen verortet. Da scheint es Markus Beisicht, der Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe von Pro NPD NRW, wohl mit der Redensart „Ist der Ruf erst ruiniert, Lebt es sich ganz ungeniert“, zu halten.

Ihr Ronald Micklich

Blitzmeldung: Bonner Gerichtstermin (Mandatsverkauf) Detlev Schwarz vs. Christopher v. Mengersen verschoben

BlitzmeldungTerminänderung
Der Gütetermin und Termin zur mündlichen Verhandlung über den Einspruch und die Hauptsache mit dem Az. 106 C 269/15 wurde verschoben und findet nun am 27.01.2016, also einen Tag später wie vorher kommuniziert, schon um 10:30 Uhr im Saal S 2.12 (Saalbau) statt. Quelle

Ihr B.S. Team