Pro NRW – Dominik Roeselers Facebook-Seite nicht mehr vorhanden

FB_Nicht_verfügbarJuristischer Hintergrund
Augenscheinlich hat der selbsternannte „honorige Anwalt“ aus Opladen seine Ankündigung, dass auf die Veröffentlichung von Roeselers Behauptungen auf seiner FB-Seite, straf- und privatrechtliche Verfahren thematisiert werden und somit juristische Relevanz entfalten werden, umgesetzt. Roeselers Facebookseite ist jedenfalls nicht mehr verfügbar.

Gründe
Es besteht keine Möglichkeit einmal gepostete Meldungen „nicht“ nachvollziehbar zu verändern. Der Quelltext ist auch nach einer „Bearbeitung“ noch im Netz verfügbar. Somit scheint Roeseler nun die Notbremse gezogen zu haben, wenn er denn seine Seite selber aus dem Netz entfernt hat.

Weitere Folgen
Einmal verrissen gibt es keinen Weg zurück. Jetzt wird Beisicht möglicherweise seine Strategie der juristischen „ich bekomme dich klein“ Methode anwenden, die auch schon ausgetretene ex. Parteimitglieder wie z. B. André Hüsgen und Detlev Schwarz erfahren durften. Ungeschoren wird Roeseler wahrscheinlich nicht davon kommen.

Da bekannterweise Herr Bastian Pufal und der stellvertretende Pro NRW Partei-Vorsitzende Dominik Horst Roeseler nicht die besten Freunde sind, wird auch Herr Pufal no mercy zeigen, und die Angelegenheit finanziell voll ausschöpfen wollen.

Ob Beisicht noch offene Rechnungen für Roeseler präsentieren kann (Forderungen verfallen erst nach 3 Jahren) ist nicht bekannt. Wenn ja, könnte durchaus ein Anschreiben mit folgendem Satz von Beisicht eintrudeln: “Nach Durchsicht meiner Akten bin ich auf offene Rechnungen gestoßen”.

Eine Plattform, um eine Gegendarstellung zu der Aussage von Aganeta Jess zu platzieren oder seine Position zu artikulieren, hat Roeseler nun auch nicht mehr. Offensichtlich war der Brocken, Beisicht zu entmachten, für Roeseler eine Nummer zu groß. Da kann man sich leicht verschlucken. Dennoch gilt „Viele Feinde sind des Imperators Tod“.

Ihr Ronald Micklich

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Pro Deutschland: 8. Bundesversammlung in Berlin +Wahlergebnis+

Rouhs lässt sich nicht lumpen - Gemeinsame Spreefahrt arrangiert

Rouhs lässt sich nicht lumpen – Gemeinsame Spreefahrt arrangiert

Termin
Am Samstag, dem 28. November 2015 um 16:00 Uhr findet im Hauptstadtbüro der Bürgerbewegung pro Deutschland (PD), Großer Saal, Alte Rhinstraße 16, 12681 Berlin die 8. Bundesversammlung der Rechtspopulisten statt.

Anreise / Abreise
Am Samstag startet um 9:00 Uhr vom Kölner Dom aus (Köln, Komödienstraße, Bushaltestelle unterhalb der Domplatte) ein Reisebuss, der die Teilnehmer kostenlos zur Bundesversammlung nach Berlin fährt, und am Sonntag nach einer gemeinsamen Spreefahrt wieder zurück nach Köln bringen soll.

Tagesordnung
Nach dem üblichen Zinnober steht im Vordergrund die Neuwahl des Bundesvorstandes, nämlich: a) des Bundesvorsitzenden (alt Mannfred Rouhs), b) des Stellvertretenden Bundesvorsitzenden (alt Alfred Dagenbach), c) des Generalsekretärs (alt Lars Seidensticker), d) des Bundessschatzmeisters (alt Dr. Manfred Schlender), e) des Schriftführers (alt Günter Czichon), f) der Beisitzer und g) des Präsidenten des Bundesschiedsgerichtes. Mit einer Ansprache des neuen und wahrscheinlich alten Bundesvorsitzenden Manfred Rouhs dürfte sich Tag 1 der Veranstaltung erledigt haben.

Wer wird gewählt?
Nach Insidereinschätzungen soll es keine Überraschungen bei der Neuwahl des Vorstandes geben, und die Positionen weitestgehend so besetzt bleiben wie bisher. Eine Ausnahme macht hier wohl nur die Neubesetzung des Generalsekretärs, nach dem Ausscheiden von Lars Seidensticker. Als hoher Favorit wird hier der Bonner Detlev Schwarz gehandelt. Als neue Beisitzerin im Vorstand hat wohl Claudia Bötte eine Chance. Ob Thorsten Pohl eine Rolle spielt ist unklar. Bei der Wahl des Landesvorstandes NRW verweigerte der Remscheider Ratsherr jegliche Nominierung, für den Bundesvorstand wird Pohl als weiterer möglicher Beisitzer gehandelt.

Wahlergebnis:
Die Mitglieder des neugewählten Bundesvorstandes sind: Walter Staudenherz (Beisitzer), Peter Radeck (Beisitzer), Dieter Kühnold (Beisitzer), Kevin Eichelbaum (Bundesgeschäftsführer), Manfred Rouhs (Bundesvorsitzender), Detlev Schwarz (Generalsekretär), Torsten Meyer (Bundesschriftführer), Torsten Pohl (Beisitzer), Enrico Stubbe (Beisitzer), Claudia Bötte (Beisitzer), Markus Wiener (Landesvorsitzender NRW), Moritz Elischer (Beisitzer), Uwe Görler (Beisitzer), Dr. Manfred Schlender (Bundesschatzmeister), Günter Czichon (Landesvorsitzender Berlin), Alfred Dagenbach (Stellvertretender Bundesvorsitzender) und Johanna Salviti-Richter (Beisitzer).

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland – Wahl des neuen NRW-Vorstandes – Ergebnisse

Forum_31.10.2015Es wurden gewählt:
1. Vorsitzender ist Markus Wiener
2. Stellvertretender Vorsitzender ist Dr. Christoph Heger
3. Schatzmeisterin ist Claudia Bötte
4. Schriftführerin ist Alina Funke
5. Landesschiedsgericht Judith Wolter
6. Generalsekretär, vorläufig ohne fest gewählt zu sein ist Nico Ernst, der später kooptiert werden soll.
7. Beisitzer: Detlev Schwarz, Walter Staudenherz, Wolfgang Schulz, Maria Demann, Udo Schäfer, Gerd Wöll und Christian Schaaf.

Damit lag die Prognose fast zielgenau. Einzig die Wahl von Alina Funke und der „Nichtantritt“ von Thorsten Pohl wurden falsch prognostiziert.

Ungebetene Gäste ohne Einladung
Statt der Antifa hatten sich 4 Vertreter aus Beisichts Reihen zum spionieren eingefunden. Leider gewährte man aber Thorsten Crämer (ex. NPD´ler), Christoph Schmidt (ex. JN/NPD´ler), Bastian Pufal und einer unbekannten Dame, die offensichtlich aus Crämers Dunstkreis stammt, nicht den gewünschten Zugang zur Versammlung. Am Rande soll noch Jürgen Spelthahn als interessierter Beobachter gesichtet worden sein.

Ausklang
Einen standesgemäßen Ausklang feiert man zur Zeit in der Lobby des BEST WESTERN Leoso Hotel in Leverkusen, wo die oben genannten Personen auch wieder anzutreffen waren, allerdings vor der Tür.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW / Pro Deutschland demonstriert gegen Asylpolitik – Markus Beisicht der große Verlierer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Pro NRW-Demo Lev.-Rheindorf
Der erbärmliche Versuch des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, mit seiner Hetze gegen Asylsuchende im OB-Wahlkampf zu punkten, ist vollends fehlgeschlagen. Zu keiner Zeit hat der Anführer, der in die Bedeutungslosigkeit abgerutschte Pro NRW-Besitzer Beisicht, die Bewohner mit seinen Tiraden erreicht. Ein Zuhörer an der Oderstraße formulierte wie folgt: „Das Geplärre des unsäglichen Typen …“, mehr ist dem auch nicht hinzu zu fügen.

Entgegen der Propaganda auf der offiziellen FB-Seite der Rechtsextremisten, „Mit anfänglich knapp 100 Teilnehmern startete die Bürgerbewegung PRO NRW …“ sieht die Wahrheit auch hier wieder ganz anders aus.

So steht im Polizeibericht, Auszug: „Heute Nachmittag (5. September) ist die Bürgerbewegung Pro NRW mit einem Demonstrationszug in geringer Teilnehmerzahl durch den Leverkusener Stadtteil Rheindorf gezogen.“

In der Presse ist zu lesen: „Die rechtsextreme Partei „Pro NRW“ hatte für ihren Oberbürgermeister-Kandidaten eine Kundgebung „gegen die Asylantenflut und massenhaften Asylmissbrauch“ auf der Felderstraße veranstaltet. Zwei Dutzend Teilnehmer fanden sich mit Deutschland-Fahnen dazu ein.“

Dazu gleichlautende Angaben von Beobachtern für die Bergische Stimme vor Ort und die Auswertung umfangreichen Bildmaterials, die eine Teilnehmerzahl von 24 bis max. 30 Personen bestätigen. An dieser Stelle auch unser Dank an die „vor Ort-Redakteure“, die für Bilder und Live-Informationen sorgten.

Gegendemo von Bündnis „Leverkusen nazifrei“
Bis zu 400 Gegendemonstranten hatten sich dem Aufzug und der Hetze der Pro NRW-Demonstranten mit ihren Vorstandsmitgliedern Markus Beisicht, Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler entgegen gestellt.

Bei den Aktivitäten der Gegendemonstranten kamen neben Trillerpfeifen auch Druckluftfanfaren, ein Nebelhorn, Küchengeräte, mehrere kleine Almglocken für Kühe, Rasseln und vereinzelt Sirenen zum Einsatz.

Markus Beisicht wurde am Ort der Auftaktkundgebung sowie im Stadtteil mit verschiedenen Transparenten des „Bündnisses Leverkusen nazifrei“ begrüßt. Zudem musste er feststellen, dass die von seinem Plakattiertrupp aufgehängten Plakate an zentralen Kreuzungen, auf der Demoroute, sowie mehrere Plakate an der Felder Straße 160, wo Pro NRW seinen Startpunkt hatte, bei Demobeginn nicht mehr vorhanden waren.

Als sich die Rechtsextremen um Markus Beisicht dann zu einem Marsch durch Rheindorf aufmachen wollten, verhinderten die Gegendemonstranten den Umzug. Polizeihundertschaften riegelten die Felderstraße daraufhin ab und trennten die Demonstranten-Gruppen voneinander. In zähen Verhandlungen gelang es der Polizei schließlich, den Demonstrationsweg zunächst abzukürzen, dann die Demonstrationen (Sitzblockaden) aufzulösen.

In seiner Abschlusskundgebung sprach Beisicht gegen eine Wand von Mannschaftswagen der Polizei. Hinter den Fahrzeugen hielten die Demonstranten lautstark dagegen, was Beisichts Rede untergehen ließ. Auf der Seite der Gegendemonstranten hatten sich unzählige Rheindorfer versammelt. Fast fluchtartig trollten sich die ewig Gestrigen gegen 18:15 Uhr

Versprengte Gruppen von Pro-NRW-Gegnern, blockierten jedoch immer wieder den Abzug des Häufleins Rechtsextremer. Der Polizeieinsatz bis zum Abzug der letzten Demonstranten aus Rheindorf dauerte bis in den Abend.

Pro Deutschland-Demo in Wuppertal
Fast alles Wissenswerte ist dem Polizeibericht aus Wuppertal zu entnehmen, Auszug:

Ab 15.00 Uhr führte der Wuppertaler Oberbürgermeisterkandidat von „Pro Deutschland“ (PD) einen Aufzug mit Kundgebung in Heckinghausen durch. Es nahmen etwa 55 Personen an der Versammlung teil.

Etwa 600 Personen folgten dem Aufruf des „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“. Um 14.00 Uhr versammelten sich die Teilnehmer vor dem Stadtteiltreff an der Heckinghauser Straße. Nach einer Auftaktkundgebung bewegte sich der Aufzug über die Heckinghauser Straße zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Straße Bockmühle. Dort zeigten sie ihre Solidarität für die Flüchtlinge und brachten ihren Protest gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zum Ausdruck. Beide Versammlungen verliefen friedlich und endeten gegen 17:30 Uhr.

Weitere Informationen sowie eine Bilderstrecke zur Pro Deutschland-Demo in Wuppertal finden Sie im Generalanzeiger – Westdeutsche Zeitung

Teilnehmer
Wie immer sind die Angaben zu den Teilnehmerzahlen widersprüchlich. Vom Veranstalter der Demo wurden, mit der Versicherung „authentische Zahlen zu nennen“, folgende Angaben gemacht:

Es waren ca. 65 Teilnehmer am Start. Während der Veranstaltung wurden zumindest 3 Mitglieder der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ ausgemacht, denen die weitere Teilnahme an der Demo von der Wuppertaler Fraktionschefin Claudia Bötte und dem Wuppertaler OB-Kandidaten von Pro Deutschland, Markus Stranzenbach, untersagt wurde.

An der ersten Demo von PD in NRW nahmen Vertreter (in Klammern jeweils nur eine Person von mehreren genannt) aus Köln (Markus Wiener), Bonn (Detlev Schwarz), Radevormwald (Udo Schäfer), Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer), Witten (Peggy Hufenbach), Leverkusen (Maria Demann), Remscheid (André Hüsgen), Solingen (Stephan Hövels), Berlin (Manfred Rouhs) die Organisatoren aus Wuppertal (Claudia Bötte), sowie vielen weiteren Personen teil.

Kommentar
Beisichts Verlust eines Großteils seines „Stammpersonals“, bei seiner Pro NRW-Demonstrationen in Rheindorf, ist unübersehbar. Kein Dr. Christoph Heger, kein Dr. Otto Ernst, auch alle oben Genannten fehlten natürlich, keine Teilnehmer aus der Mutterzelle „Pro Köln“. Wo war Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth aus Leverkusen? Die verlustigen Enklaven lassen sich nicht kompensieren.

Beisichts letztes Aufgebot besteht aus der bei Demos immer versteckt zu sehenden Susanne Kutzner, der reanimierten ex. Pro´lerin Marion P. aus Bonn, den beiden unkritischsten Gläubigen, die man je erlebt hat, aus Witzhelden, den Neuzugängen Bastian Pufal, Eva Stilck, aus Katja Karakus – Engels, Ilona Peuker und Christoph Schmidt. Als harter Kern kommt dann noch Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler hinzu. Der Rest von mitgebrachten Hooligans und anderen Sympathisanten verdient keine Beachtung. Zusammenfassend kommt man zu dem Ergebnis: „Markus Beisicht hat fertig.“

Eine Bilderserie aus Rheindorf ist in Arbeit und wird zeitnah nachgeliefert. Impressionen mit Text finden Sie vorab hier.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW hetzt in Leverkusen Rheindorf

Keine_StimmePressespiegel
„Mit großem Polizeiaufgebot und Verkehrsbeeinträchtigungen ist heute im Zusammenhang mit zwei angemeldeten Demonstrationen und einer Kundgebung zum Thema Flüchtlinge in Leverkusen zu rechnen.“

„Die von Pro NRW für heute ab 14.00 Uhr angemeldete Demonstration zwischen Felderstraße und Solinger Straße in Rheindorf steht unter genauer Beobachtung des Staatsschutzes. Vor allem die sozialen Medien werden laut Polizeisprecher Karlo Kreitz engmaschig überwacht. Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“, zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf, 200 Teilnehmer.“ Quelle

Verwirrspiel um Treffpunkt?
Die Kommunikation des Treffpunktes der Pro NRW-Demonstranten ist unklar. Gestern ging der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, mit einer Info auf seiner Propagandaseite ins Netz.

„Für auswärtige Teilnehmer gibt es als zentralen Vorabtreffpunkt den S-Bahnhof Leverkusen-Rheindorf. Dort treffen sich die Anreisenden gegen 13:30 Uhr. Diese werden dann von dort zur Auftaktkundgebung geleitet.“

„Ein weiterer Vorabtreffpunkt wird für Ortskundige wird die Leverkusener Anwaltskanzlei unseres Parteivorsitzenden Beisicht in der Gartenstraße 3 in 51379 Leverkusen (Opladen) sein. Dort ist ein Treffpunkt um 13:00 Uhr terminiert.“

Geheimnisvoll wird es auf der Facebook-Seite des Pro NRW-Vorstandsmitglieds Katja Karakus – Engels. Dort heißt es: “ Wer am Samstag mit nach Leverkusen zur Demo möchte, kann sich gerne bei mir melden….“

Aus anderen Quellen war zu erfahren, dass die anreisenden Demo-Teilnehmer vom S-Bahnhof Leverkusen-Küppersteg um 13:30 Uhr mit Polizeikräften zur Demo nach Rheindorf begleitet werden sollen. Eine Bestätigung für diese Info liegt nicht vor.

Teilnehmerzahlen
Schwafelt der selbsternannte honorige Anwalt Beisicht auf seinem Propagandablog noch von mehreren Hundert Teilnehmern auf beiden Seiten, sieht die Wirklichkeit schon jetzt wieder anders aus. So berichtet RP-Online: „Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“ zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf 200 Teilnehmer.“

Auf der Event-Seite von Pro NRW „Asylwelle stoppen – Kein Großasyl nach Rheindorf!“ haben sich mit jetzigem Stand 147 Teilnehmer angemeldet. Um diese Zahl zu pushen, sind Doppelzusagen, z. B. Roeseler usw. sowie Fake-Account Zusagen in nicht unerheblichem Maße zu verzeichnen. Die Zahl der tatsächlich teilnehmenden Personen dürfte deutlich unter der angegebenen Anzahl liegen.

Konkurrenz in Wuppertal
Zu einer Demonstration gegen die geplante Asylbewerber-Massenunterkunft für 500 Personen im 4-Sterne-Hotel „Artfabrik“ in Heckinghausen, unter dem Motto „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“, treffen sich heute um 15:00 Uhr die Mitglieder und Sympathisanten der Pro-Gruppe (Pro Deutschland) in Wuppertal, im Rauental / Ecke Waldeckstraße (Navieingabe Rauental Nr.9). Von dort aus soll es zum geplanten 4-Sterne-Asylhotel in der Bockmühle gehen.

Hier liegen derzeit 61 Teilnahmezusagen auf der Facebook- Eventseite der Wuppertaler Pro-Gruppe vor. Im Gegensatz zur Pro NRW-Mobilmachung sind hier die Namen verifizierbar. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll auch eine größere Abordnung aus Köln (Pro Köln) die Teilnahme zugesagt haben. Außerdem dürften es sich die neuen Pro Deutschland- und ex. Pro NRW-Mitglieder aus den anderen NRW-Bereichen nicht nehmen lassen, unter dem Banner von Pro Deutschland an deren erster Demo in NRW teilzunehmen.

Man darf gespannt sein, wer die meisten Demonstranten mobilisieren kann, und wer dies sein wird. Möglicherweise kann hier der Indikator für Beisichts weiteren Abgang zu erkennen sein.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Bereinigung des Internetauftritts mehr als überfällig

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Screen Shot: Ausgetretene Mitglieder werden weiterhin als Funktionäre präsentiert

Rechtlich bedenklich
Offenbar kommt der sogenannte Internetbeauftragte der rechtsradikalen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Tony Xaver Fiedler, mit der Bereinigung des Internetauftritts von Pro NRW nicht mehr nach. So stehen noch ausgetretene Funktionäre des Landesvorstandes, wie z.B. Kevin Gareth Hauer (ehemals Vize) und Uwe Lorani (ehemals Beisitzer) als Funktionäre gebrandmarkt im Verzeichnis des Pro-Vorstandes.

Dabei interessiert es den selbsternannten honorigen Anwalt Markus Beisicht & Co augenscheinlich weniger, dass aus der Partei ausgetretene Personen wie z.B. wiederum Herr Hauer, noch als „V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Kevin Hauer / co PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen“ als Verantwortlicher für den publizierten Nonsens ins Netz gestellt wird. Dabei sollte er über diese Unzulänglichkeiten bestens informiert sein, wir berichteten. Wie zu erfahren war, sollen jetzt die von Beisicht so geliebten Abmahnungen mit Unterlassungserklärungen und Kostennote auch mal an den Advokaten selbst versendet werden.

Kläglicher Rest
Erst am 6. Dezember 2014, also vor noch nicht einmal 9 Monaten, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Was davon übrig geblieben ist sehen Sie hier. Von den ehemals 20 Vorstandsmitgliedern sind gerade einmal 9 Funktionäre übrig geblieben, und es ist abzusehen, dass Weitere folgen.

Vorsitzender: Markus Beisicht, Stellvertreter: Wolfgang Palm, Markus Wiener, Dominik Roeseler, Kevin Gareth Hauer, Geschäftsführer: Detlev Schwarz, Schriftführer: Christopher von Mengersen, Schatzmeisterin: Christine Öllig, Generalsekretär: Tony Xaver Fiedler, Beisitzer: Claudia Bötte, Holm Teichert, Judith Wolter, Katja Karakus, Melanie Dittmer, Maria Demann, Uwe Lorani, Egon Rohmann, Udo Schäfer, Susanne Kutzner und Heinz Gottland.

Die durchstrichenen Namen sind die ausgetretenen Mitglieder.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Quittung für Beisichts schmutziges Spiel – Wuppertaler Mandatsträger treten geschlossen aus – +Ergänzung+

Archivfoto: Beisicht mit A. Molau (ehem. NPD) Nov. 2012

Archivfoto: Beisicht mit A. Molau (ehem. NPD) Nov. 2012

Austrittswelle rollt weiter
Morgen (12.08.2015) wird der Anführer der Rechtsextremisten, der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Leverkusener Advokat Markus Beisicht, seine ehemalige Bastion in Wuppertal verlieren. So jedenfalls lautet die Botschaft aus verlässlicher Quelle.

Damit wird den Querelen zwischen Beisicht und den dann ehemaligen Funktionären im Bergischen Land, zumindest politisch ein Ende gesetzt. Mit Beisicht wollen wir nicht in einer von ihm konstruierten NPD 2.0 weiterarbeiten, heißt es aus Funktionärskreisen.

Alle Funktionsträger aus Wuppertal, nicht nur die Ratsmitglieder Claudia Bötte und Gerd Wöll, der nun auch eventuell mit Rechnungs-Forderungen des honorigen Anwaltes rechnen kann, sondern auch alle sachkundigen Bürger, wollen geschlossen zu Pro Deutschland (PD) – Landesverband NRW wechseln. Manfred Rouhs, Vorsitzender von PD erlebt derzeit einen ungebremsten Zustrom ehemaliger Pro NRW´ler, die Beisichts Personal- und Parteipolitik nicht mehr mitgehen wollen.

Ausblick
Jetzt bleibt abzuwarten, in wieweit sich die verbliebenen Kreisverbände Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer, Manuela Gelhard u. Christian Schaaf,) Bochum (Hans-Joachim Adler), Duisburg (Egon Rohmann), Rhein-Erft Kreis (Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over) und Pulheim (Markus Hintz und Wolfgang Skiba), sich dem nicht nur von Markus Wiener als Diktator bezeichneten Markus Beisicht unterwerfen und weiterhin solidarisch zeigen wollen.

Von Beisichts Fragmente-Kreisverbände wie Leverkusen (Susanne Kutzner und Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth) und seiner bevorzugten Parteikameradin (Christine Öllig), die ihm in Essen fest die Stange hält, sowie dem Hooligan Fan aus Mönchengladbach (Dominik Horst Roeseler), soll hier gar nicht erst die Rede sein.

Komplett ausgeblendet werden können Christoph von Mengersen, Beisicht adeliger Finanzgarant und sein Adlatus Tony Xaver Fiedler. Von denen kann momentan nichts erwartet werden. Der von Beisicht abgeordnete Plakattiertrupp, ergänzt durch Sebastian Pufal, ist bis zum Umfallen mit der Wahlpropaganda beschäftigt. Da schläft man auch mal weniger feudal auf einem Feldbett. Nur für eine dringende Vorstandssitzung und einer Eilentscheidung des Parteivorsitzenden und zwei weiterer Präsidiumsmitglieder, in der dann der organisatorischen Notstand über den Bezirk Bergisches Land und der Rausschmiss der Wuppertaler Funktionäre beschlossen wurde, ist offensichtlich Zeit geblieben.

Wer soll diesem selbsternannten „honorigen Anwalt“ aus Leverkusen eigentlich am 13.09.2015 seine Stimme geben? Auf sein plattes Gequäke wie: „So wählt man Beisicht“ oder „Buchhorn quälen Beisicht wählen“, fährt nun wirklich kein normaldenkender Mensch mehr ab. Wer nicht nur die Ereignisse der letzten Tage betrachtet sondern auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut, und sich den Verfassungsschutzbericht zu Gemüte führt, wird zu keinem anderen Ergebnis kommen wie:

Keine Stimme für den Anführer der Rechtsextremisten von Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht, zur Oberbürgermeisterwahl am 13.09.2015 in Leverkusen.

Ergänzung: Eine Erklärung zu den Austrittsereignissen, von Ratsherrn Gerd Wöll aus Wuppertal, finden Sie hier.

Ihr Ronald Micklich