Pro NRW – Dominik Roeselers Facebook-Seite nicht mehr vorhanden

FB_Nicht_verfügbarJuristischer Hintergrund
Augenscheinlich hat der selbsternannte „honorige Anwalt“ aus Opladen seine Ankündigung, dass auf die Veröffentlichung von Roeselers Behauptungen auf seiner FB-Seite, straf- und privatrechtliche Verfahren thematisiert werden und somit juristische Relevanz entfalten werden, umgesetzt. Roeselers Facebookseite ist jedenfalls nicht mehr verfügbar.

Gründe
Es besteht keine Möglichkeit einmal gepostete Meldungen „nicht“ nachvollziehbar zu verändern. Der Quelltext ist auch nach einer „Bearbeitung“ noch im Netz verfügbar. Somit scheint Roeseler nun die Notbremse gezogen zu haben, wenn er denn seine Seite selber aus dem Netz entfernt hat.

Weitere Folgen
Einmal verrissen gibt es keinen Weg zurück. Jetzt wird Beisicht möglicherweise seine Strategie der juristischen „ich bekomme dich klein“ Methode anwenden, die auch schon ausgetretene ex. Parteimitglieder wie z. B. André Hüsgen und Detlev Schwarz erfahren durften. Ungeschoren wird Roeseler wahrscheinlich nicht davon kommen.

Da bekannterweise Herr Bastian Pufal und der stellvertretende Pro NRW Partei-Vorsitzende Dominik Horst Roeseler nicht die besten Freunde sind, wird auch Herr Pufal no mercy zeigen, und die Angelegenheit finanziell voll ausschöpfen wollen.

Ob Beisicht noch offene Rechnungen für Roeseler präsentieren kann (Forderungen verfallen erst nach 3 Jahren) ist nicht bekannt. Wenn ja, könnte durchaus ein Anschreiben mit folgendem Satz von Beisicht eintrudeln: “Nach Durchsicht meiner Akten bin ich auf offene Rechnungen gestoßen”.

Eine Plattform, um eine Gegendarstellung zu der Aussage von Aganeta Jess zu platzieren oder seine Position zu artikulieren, hat Roeseler nun auch nicht mehr. Offensichtlich war der Brocken, Beisicht zu entmachten, für Roeseler eine Nummer zu groß. Da kann man sich leicht verschlucken. Dennoch gilt „Viele Feinde sind des Imperators Tod“.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Pro Deutschland: 8. Bundesversammlung in Berlin +Wahlergebnis+

Rouhs lässt sich nicht lumpen - Gemeinsame Spreefahrt arrangiert

Rouhs lässt sich nicht lumpen – Gemeinsame Spreefahrt arrangiert

Termin
Am Samstag, dem 28. November 2015 um 16:00 Uhr findet im Hauptstadtbüro der Bürgerbewegung pro Deutschland (PD), Großer Saal, Alte Rhinstraße 16, 12681 Berlin die 8. Bundesversammlung der Rechtspopulisten statt.

Anreise / Abreise
Am Samstag startet um 9:00 Uhr vom Kölner Dom aus (Köln, Komödienstraße, Bushaltestelle unterhalb der Domplatte) ein Reisebuss, der die Teilnehmer kostenlos zur Bundesversammlung nach Berlin fährt, und am Sonntag nach einer gemeinsamen Spreefahrt wieder zurück nach Köln bringen soll.

Tagesordnung
Nach dem üblichen Zinnober steht im Vordergrund die Neuwahl des Bundesvorstandes, nämlich: a) des Bundesvorsitzenden (alt Mannfred Rouhs), b) des Stellvertretenden Bundesvorsitzenden (alt Alfred Dagenbach), c) des Generalsekretärs (alt Lars Seidensticker), d) des Bundessschatzmeisters (alt Dr. Manfred Schlender), e) des Schriftführers (alt Günter Czichon), f) der Beisitzer und g) des Präsidenten des Bundesschiedsgerichtes. Mit einer Ansprache des neuen und wahrscheinlich alten Bundesvorsitzenden Manfred Rouhs dürfte sich Tag 1 der Veranstaltung erledigt haben.

Wer wird gewählt?
Nach Insidereinschätzungen soll es keine Überraschungen bei der Neuwahl des Vorstandes geben, und die Positionen weitestgehend so besetzt bleiben wie bisher. Eine Ausnahme macht hier wohl nur die Neubesetzung des Generalsekretärs, nach dem Ausscheiden von Lars Seidensticker. Als hoher Favorit wird hier der Bonner Detlev Schwarz gehandelt. Als neue Beisitzerin im Vorstand hat wohl Claudia Bötte eine Chance. Ob Thorsten Pohl eine Rolle spielt ist unklar. Bei der Wahl des Landesvorstandes NRW verweigerte der Remscheider Ratsherr jegliche Nominierung, für den Bundesvorstand wird Pohl als weiterer möglicher Beisitzer gehandelt.

Wahlergebnis:
Die Mitglieder des neugewählten Bundesvorstandes sind: Walter Staudenherz (Beisitzer), Peter Radeck (Beisitzer), Dieter Kühnold (Beisitzer), Kevin Eichelbaum (Bundesgeschäftsführer), Manfred Rouhs (Bundesvorsitzender), Detlev Schwarz (Generalsekretär), Torsten Meyer (Bundesschriftführer), Torsten Pohl (Beisitzer), Enrico Stubbe (Beisitzer), Claudia Bötte (Beisitzer), Markus Wiener (Landesvorsitzender NRW), Moritz Elischer (Beisitzer), Uwe Görler (Beisitzer), Dr. Manfred Schlender (Bundesschatzmeister), Günter Czichon (Landesvorsitzender Berlin), Alfred Dagenbach (Stellvertretender Bundesvorsitzender) und Johanna Salviti-Richter (Beisitzer).

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland – Wahl des neuen NRW-Vorstandes – Ergebnisse

Forum_31.10.2015Es wurden gewählt:
1. Vorsitzender ist Markus Wiener
2. Stellvertretender Vorsitzender ist Dr. Christoph Heger
3. Schatzmeisterin ist Claudia Bötte
4. Schriftführerin ist Alina Funke
5. Landesschiedsgericht Judith Wolter
6. Generalsekretär, vorläufig ohne fest gewählt zu sein ist Nico Ernst, der später kooptiert werden soll.
7. Beisitzer: Detlev Schwarz, Walter Staudenherz, Wolfgang Schulz, Maria Demann, Udo Schäfer, Gerd Wöll und Christian Schaaf.

Damit lag die Prognose fast zielgenau. Einzig die Wahl von Alina Funke und der „Nichtantritt“ von Thorsten Pohl wurden falsch prognostiziert.

Ungebetene Gäste ohne Einladung
Statt der Antifa hatten sich 4 Vertreter aus Beisichts Reihen zum spionieren eingefunden. Leider gewährte man aber Thorsten Crämer (ex. NPD´ler), Christoph Schmidt (ex. JN/NPD´ler), Bastian Pufal und einer unbekannten Dame, die offensichtlich aus Crämers Dunstkreis stammt, nicht den gewünschten Zugang zur Versammlung. Am Rande soll noch Jürgen Spelthahn als interessierter Beobachter gesichtet worden sein.

Ausklang
Einen standesgemäßen Ausklang feiert man zur Zeit in der Lobby des BEST WESTERN Leoso Hotel in Leverkusen, wo die oben genannten Personen auch wieder anzutreffen waren, allerdings vor der Tür.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW hetzt in Leverkusen Rheindorf

Keine_StimmePressespiegel
„Mit großem Polizeiaufgebot und Verkehrsbeeinträchtigungen ist heute im Zusammenhang mit zwei angemeldeten Demonstrationen und einer Kundgebung zum Thema Flüchtlinge in Leverkusen zu rechnen.“

„Die von Pro NRW für heute ab 14.00 Uhr angemeldete Demonstration zwischen Felderstraße und Solinger Straße in Rheindorf steht unter genauer Beobachtung des Staatsschutzes. Vor allem die sozialen Medien werden laut Polizeisprecher Karlo Kreitz engmaschig überwacht. Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“, zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf, 200 Teilnehmer.“ Quelle

Verwirrspiel um Treffpunkt?
Die Kommunikation des Treffpunktes der Pro NRW-Demonstranten ist unklar. Gestern ging der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, mit einer Info auf seiner Propagandaseite ins Netz.

„Für auswärtige Teilnehmer gibt es als zentralen Vorabtreffpunkt den S-Bahnhof Leverkusen-Rheindorf. Dort treffen sich die Anreisenden gegen 13:30 Uhr. Diese werden dann von dort zur Auftaktkundgebung geleitet.“

„Ein weiterer Vorabtreffpunkt wird für Ortskundige wird die Leverkusener Anwaltskanzlei unseres Parteivorsitzenden Beisicht in der Gartenstraße 3 in 51379 Leverkusen (Opladen) sein. Dort ist ein Treffpunkt um 13:00 Uhr terminiert.“

Geheimnisvoll wird es auf der Facebook-Seite des Pro NRW-Vorstandsmitglieds Katja Karakus – Engels. Dort heißt es: “ Wer am Samstag mit nach Leverkusen zur Demo möchte, kann sich gerne bei mir melden….“

Aus anderen Quellen war zu erfahren, dass die anreisenden Demo-Teilnehmer vom S-Bahnhof Leverkusen-Küppersteg um 13:30 Uhr mit Polizeikräften zur Demo nach Rheindorf begleitet werden sollen. Eine Bestätigung für diese Info liegt nicht vor.

Teilnehmerzahlen
Schwafelt der selbsternannte honorige Anwalt Beisicht auf seinem Propagandablog noch von mehreren Hundert Teilnehmern auf beiden Seiten, sieht die Wirklichkeit schon jetzt wieder anders aus. So berichtet RP-Online: „Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“ zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf 200 Teilnehmer.“

Auf der Event-Seite von Pro NRW „Asylwelle stoppen – Kein Großasyl nach Rheindorf!“ haben sich mit jetzigem Stand 147 Teilnehmer angemeldet. Um diese Zahl zu pushen, sind Doppelzusagen, z. B. Roeseler usw. sowie Fake-Account Zusagen in nicht unerheblichem Maße zu verzeichnen. Die Zahl der tatsächlich teilnehmenden Personen dürfte deutlich unter der angegebenen Anzahl liegen.

Konkurrenz in Wuppertal
Zu einer Demonstration gegen die geplante Asylbewerber-Massenunterkunft für 500 Personen im 4-Sterne-Hotel „Artfabrik“ in Heckinghausen, unter dem Motto „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“, treffen sich heute um 15:00 Uhr die Mitglieder und Sympathisanten der Pro-Gruppe (Pro Deutschland) in Wuppertal, im Rauental / Ecke Waldeckstraße (Navieingabe Rauental Nr.9). Von dort aus soll es zum geplanten 4-Sterne-Asylhotel in der Bockmühle gehen.

Hier liegen derzeit 61 Teilnahmezusagen auf der Facebook- Eventseite der Wuppertaler Pro-Gruppe vor. Im Gegensatz zur Pro NRW-Mobilmachung sind hier die Namen verifizierbar. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll auch eine größere Abordnung aus Köln (Pro Köln) die Teilnahme zugesagt haben. Außerdem dürften es sich die neuen Pro Deutschland- und ex. Pro NRW-Mitglieder aus den anderen NRW-Bereichen nicht nehmen lassen, unter dem Banner von Pro Deutschland an deren erster Demo in NRW teilzunehmen.

Man darf gespannt sein, wer die meisten Demonstranten mobilisieren kann, und wer dies sein wird. Möglicherweise kann hier der Indikator für Beisichts weiteren Abgang zu erkennen sein.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Witten: Kreisvorsitzende und Stadträtin Peggy Hufenbach verlässt Partei

Screenshot Youtube mp4 Video

Screenshot Youtube mp4 Video

Austritt erklärt
Die Pro NRW-Kreisvorsitzende im Ennepe-Ruhr-Kreis und Stadträtin in Witten hat ihren Austritt aus der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei erklärt. Bereits am vergangenen Mittwoch (08.07.2015) ging ein entsprechendes Schreiben an die Partei.

Es brodelte schon lange
Schon seit der Kommunalwahl 2014 brodelte das Verhältnis zwischen Peggy Hufenbach und ihrem Pendant Thomas Christoph Schmidt. Versuche ein Einvernehmen herzustellen schlugen fehl. Eine Fraktion wurde in Witten nicht gegründet. Der Grund erklärt sich in einem Satz, der keinen weiteren Kommentar benötigt: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so Jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“. Markus Beisicht sah offenbar keine Veranlassung gegenzusteuern.

Vorausgegangen waren üble Schmutzkübel-Kampagnen, die darin gipfelten, dass sie sogar in widerlichster Form auf der Antifa-Seite „Indymedia“ ausgetragen wurden.

Über den ehemaligen JN-Landesbeauftragten (NPD) Christoph Schmidt berichteten wir bereits. Informationen finden Sie in unserem Artikel über rechtsextremistische Karrieren, im Absatz Auszug.

Kommentar
Mit Peggy Hufenbach verliert Pro NRW eine weitere schillernde Figur. Politisch wolle sie sich in der nächsten Legislaturperiode nicht wieder betätigen, ihr Mandat aber bis zur letzten Stunde ausüben. Eine Rückgabe komme für sie nicht in Frage, war zu vernehmen. So befindet sich auch der Kreisverband Ennepe-Ruhr-Kreis in Auflösung. Beisichts Traum von einer starken rechten Partei in NRW, entwickelt sich mehr und mehr zum Albtraum. So langsam verschwindet der Anführer der Rechtsextremisten von der politischen Landkarte.

Auf der Propagandaseite der Rechtsextremisten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist der letzte Eintrag vom März 2015. Frau Hufenbach wird noch immer als Kreisvorsitzende präsentiert. Eine Korrektur schon jetzt ist natürlich nicht zu erwarten, da dies die Dilettanten in Beisichts Administration augenscheinlich schlichtweg überfordert. Hier wird dann Detlev Schwarz, der nun schon seit einigen Wochen kein Mitglied mehr bei Pro NRW ist, weiterhin als: „V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Detlev Schwarz / co PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen“, publiziert. Ob Herr Schwarz mit einer Unterlassung/Abmahnung reagiert, ist nicht bekannt. Hier versagt der Internet-Beauftragte (augenscheinlich Tony Xaver Fiedler) auf ganzer Linie.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisicht mit letztem Aufgebot – Ausgetretener und wieder aufgenommener Bastian Pufal soll sachkundiger Bürger werden

SelbsterfüllendeAufstieg und Austritt
Am 18.04.2015 wurde Bastian Pufal in den Vorstand des Pro NRW-Bezirksverbandes Mittelrhein gewählt. Schon da regte sich parteiintern Widerstand gegen Pufal. Bereits am 20.04.2015 erklärte dann Bastian Pufal und Melanie Dittmer in einer bühnenreifen Show ihren Austritt im Rahmen einer Dügida-Veranstaltung.

In einem Video erklärt Pufal den Rücktritt von allen Ämtern und beendet seine Parteizugehörigkeit mit dem Zerreißen seines Parteiausweises. In seiner Erklärung bemerkt er höhnisch, dass er zu „rechts“ und zu „radikal“ für Pro NRW sei, er sich aber von niemanden instrumentalisieren lassen werde und niemand seinen Willen brechen könne. Einigen Vorstandsmitgliedern bescheinigt er „kognitive Wahrnehmungsstörungen“.

Vorausgegangen war ein Begehren der Beisicht-kritischen Vorstandsgruppe rund um Detlev Schwarz und Wolfgang Palm, in dem eine Mitgliedschaft von Pufal laut §4 der Satzung – Voraussetzungen, (1) Mitglied der Bürgerbewegung PRO NRW kann jeder werden, der … e) nicht wegen einer im Bundeszentralregister geführten schweren Straftat vorbestraft ist, Anwendung finden solle.

Pufal wie Phoenix aus der Asche
Nachdem sich Beisicht seiner Kritiker entledigt hatte, war Pufal wieder zur Stelle. Ein zweiter Senkrechtstart steht kurz bevor. In der heute stattfindenden Ratssitzung (Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1, 5. OG, Ratssaal, 15:00 Uhr) soll unter dem Tagesordnungspunkt Ausschussumbesetzungen, die bei Pro NRW ausgetretene sachkundige Bürgerin Maria Demann durch Bastian Pufal ersetzt werden. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Planen soll dann der Leverkusener Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth mit Kölner Kanzlei als Mitglied fungieren, seine Stellvertretung soll Pufal übernehmen. Als neues Mitglied im Betriebsausschuss KulturStadtLev ist dann Pufal vorgesehen, der Vertreter soll hier Paul Jürgen Clouth werden. Die Verwaltungsvorlagen wie Einladung, TOP, und Anträge finden Sie hier.

Kommentar
Der Anführer der Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, greift augenscheinlich auch personell auf die letzten Reserven zurück. Die Oberbürgermeisterwahl (OB-Wahl) in Leverkusen steht vor der Tür, da wird willfährige und kostenfreie Hilfe im Wahlkampf benötigt. In seinem ihm eigenen Führungsstil setzt sich Beisicht ohne Rücksicht auf Verluste in Personalfragen durch. Wen sollte er auch an seinen Entscheidungen beteiligen? Die noch verbliebenen Jünger scheinen nicht zu begreifen und würden eh nur abnicken.

So träumt der egozentrische Propagandeur weiter von einer Vielzahl von Interessenten die sich täglich melden, und wöchentlich mehreren Neumitgliedern, die es zu begrüßen gilt. Nein Herr Beisicht, die sich selbstverwirklichende Prophezeiung tritt nicht ein, da können sie propagieren so laut und falsch sie wollen. Es ist wie immer seit 2008 erlebt, es gibt keine Waschkörbe voller Rückmeldungen auf ihre Flyer und auch keine Beitritte im beschriebenen Rahmen. Die OB-Wahl in Leverkusen, Bonn und Essen ist nicht die einzige OB-Wahl in NRW. Haben sie Wuppertal vergessen?, oder ist ihnen Frau Bötte (KV-Wuppertal) und Herr Hüsgen (KV-Remscheid) auch schon von der Fahne gegangen?

Jetzt wir händeringend in Videos, Anschreiben usw. und im sozialen Netzwerk nach Geldspenden und Mitgliedern gebettelt. Die Mitgliederzahlen sinken offensichtlich, ein Schuldenberg türmt sich auf. Wer will schon aussichtlosen OB-Kandidaten wie Tony Xaver Fiedler (Essen), Kevin Gareth Hauer (Bonn) und Markus Beisicht (Leverkusen) deren Ego-Trip finanzieren? Infostände, Flyer verteilen, Plakate aufhängen, alles kostenlos in der Freizeit, für wen und warum? Für welches Ziel? Mit welchen Chancen? Nur damit Markus Beisichts Gesicht die Unbedarften vom Laternenmast angrinst?

Man darf gespannt sein, wann die letzten übrig gebliebenen Nichtsmerker die Erleuchtung haben und die Reißleine ziehen. Begreift Jürgen Hintz und Co. immer noch nicht wo die Reise hingeht? Vielleicht kann ja unser nächster Artikel, über den neugegründeten Pro-Kreisverband in Düsseldorf, als Erkenntnisbringer dienen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW General hat in Kalker Bezirksvertretung „ausgefiedelt“

Schluss_TheaterFiedler hat fertig
Vom 01.06.2014 – 12.06.2015 hatte Tony Xaver Fiedler Zeit, seine hochgesteckte Wahlpropaganda für die Köln-Kalker Bürger, die ihm ihre Stimme gaben, umzusetzen. Jetzt hat der bei Pro Köln aus der Partei entfernte ehemalige stellvertretende Vorsitzende, zumindest in der Bezirksvertretung Kalk (8) ausgefiedelt. Seine Mandatstätigkeit endete nun mit einer Bruchlandung nach nur 12 Monaten ohne auch nur irgend Etwas für seine Wähler erreicht zu haben.

Unklare Wohnorte
Der Hauptwohnsitz von Fiedler ist nicht immer klar gewesen. Aufnahme fand er im April 2013 bei Jürgen Spelthahn und seiner Ehefrau, die zu dieser Zeit noch Mitglieder bei Pro Köln waren. Diese schon fast zur Familie gewachsene Wohngemeinschaft verlies Fiedler Mitte August 2014 im Streit. Auf Anraten des Staatsschutzes meldete J. Spelthahn, Tony Xaver Fiedler Ende November 2014 bei der Verwaltung ab.

Wo Fiedler in der Folgezeit Unterschlupf gefunden hatte ist nicht lückenlos belegbar. Zuletzt hatte er eine Unterkunft bei der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“. In der Zeit dazwischen hatte er auch einen Briefkasten an der Anschrift eines vermeintlichen Freundes. Gewohnt haben soll er dort aber nie, wird laut Zeugen vom Inhaber des Wohngebäudes bestätigt.

Multifunktionsradikaler bei Pro NRW
Der zum augenscheinlichen Top-Funktionär hochgehievte Westergaard-Karrikatur-Halter der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei vereint viele sinnbefreite und wertlose Funktionen auf sich. Oberbürgermeisterkandidat in Essen (Ohne Sinn und ohne Chance) , Vorsitzender des Kreisverbandes Bonn (Restbestands-Nachlassverwalter von Detlev Schwarz), Kreisgeschäftsführer des neuen Kreisverbandes Pro NRW-Köln (Vorsitzender will sich nicht outen, da noch berufstätig), Generalsekretär des Pro NRW Landesverbandes (der gerade zerbröselt) usw.

„Es freut mich, dass wir die weißen Flecke auf der Landkarte immer mehr schließen können“, fantasiert Fiedler auf der Propagandaseite der Bürgerbewegten. Au Backe, Fiedler scheint größte Anstrengungen zu unternehmen die Realität zu verdrängen. Die Wirklichkeit sieht eben anders aus. Vielleicht kapiert er es ja am kommenden Wochenende bei der Vorstandssitzung in Essen.

Ihr Ronald Micklich