Leichlingen: Neue Posse im CDU Theater

BI u. CDUNeues Ärgernis
Wie die Rheinische Post berichtet, gibt es Ärger um die frühere Stadtverbandsvorsitzende Dr. Daniela Bein. „Mehrere Mitglieder der Christdemokraten werfen der Leichlingerin, die bei der Mitgliederversammlung im Februar nicht mehr angetreten war, vor, im Internet unter dem Pseudonym „Juledule“ Schmähungen gegen den aktuellen Partei- und Fraktionsvorstand zu verbreiten.“, schreibt RP-Online.

Starker Tobak
Starker Tobak sind die Vorwürfe gegen Frau Dr. Bein, die sich unter dem Pseudonym Juledule, so die Anschuldigung, nicht gerade freundlicher Worte in den vakanten pdf-Dokumenten bediente.

Auszüge:

[…] „Für wie blöd will man die Leute denn noch verkaufen? Wagner Vorsitz, Rondé Stellvertreter – diese Zusammenarbeit ist so freiwillig, wie die eines Serientäters mit einem Polizisten!“ […] und weiter,

[…] „Die Initiative ,Rettet den Stadtpark? übernimmt das Ruder. (Parteichef Rainer) Hüttebräucker, (Fraktionschef Helmut) Wagner und (Ratsherr Andreas) Heusner arbeiten Hand in Hand mit Leuten, die den Rückschritt für Leichlingen fordern. Irgendwie schreien in der CDU die Dummen am lautesten, und die anderen Lemminge laufen hinterher.“ […] (sic!)

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Kommentar:
Interessant dürfte die Aussage zur Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Stadtpark“ sein. Auf der Internet-Präsenz der BI steht unter der Rubrik „Leichlinger Politik“:

 „Die Bürgerinitiative betont hiermit ausdrücklich ihre politische Neutralität!“

Die politische Neutralität wird zwar bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative/Verein diskutiert, hat aber zumindest bis dato Bestand. Anzumerken sei noch, dass Ratsmitglieder verschiedener Leichlinger Parteien, z. B. SPD, BN90/Grüne, UWG, CDU und das parteilose Rats-Mitglied Ronald Micklich,  an den Treffen der BI teilgenommen haben. Barrierefreiheit vorausgesetzt, würde auch Herr Esser von der FDP teilnehmen wollen, wird von einem Insider berichtet. Das „Ruder“ hat die BI mit den drei oben genannten CDU-Mitgliedern, bezüglich des Innenstadtausbaus, jedenfalls nicht übernommen.

Ihr Ronald Micklich

Leichlingen: CDU Vorsitzende tritt 2013 zurück – Beinlich, Beinlich –

CDU Wir haben die Kraft

Wär es nur so! Klingt zynisch, nicht wahr?

Rücktritt erklärt
Die Leichlinger CDU-Vorsitzende Daniela Bein stellt sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung Anfang 2013 nicht mehr für den Parteivorsitz zur Verfügung. Das hat sie am Montagabend bei der Sitzung des Stadtverbandes verkündet.

Frau Beins Gründe
[…] „Wie Sie alle wissen, liegt hinter der CDU Leichlingen ein turbulentes Jahr, welches vor allem durch intrigante Interventionen unserer Fraktion gezeichnet ist, die nun unweigerlich dazu führen, dass die Fraktion der CDU Leichlingen auseinanderfällt“ und weiter, „Die CDU Leichlingen wird mehr und mehr zur Witzfigur. Die hiesige CDU kann meiner Meinung nach nur an Respekt zurückgewinnen, indem sie ein komplett neues Team präsentiert.“[…] zitiert RP-Online die Leichlinger CDU Chefin.

Kommentar
Frau Bein sollte sich einmal mit Karl Reul austauschen und seinen Rat beherzigen. Einen CDU Politiker mit mehr Erfahrung hat Leichlingen nicht vorzuweisen. Die Querelen und letztendlich die Spaltung der CDU ist von allen CDU-Politikern zu verantworten. Dazu kommt die Unfähigkeit der Vorsitzenden in kontroversen Fragen daraufhin zu wirken, dass auch unattraktive Mehrheitsentscheidungen von Allen mitgetragen werden. In der derzeitigen Konstellation mag es momentan als unmöglich erscheinen, eine sinnvolle Fraktionsarbeit zu leisten. Einzelkämpfer mit Profilneurose haben nur als Einzelmandatsträger eine Chance, und dies nur bis 2014. Hier ist der Fraktionschef gefragt. Gehandelt wird wie in der Bundesliga, steht man auf Dauer auf dem Abstiegsplatz, wird der Präsident und / oder der Trainer ausgewechselt. Die Mannschaft bleibt meist unversehrt. Der Präsident hat seinen Rücktritt erklärt. Es bleibt spannend.

Ihr Ronald Micklich

Leichlingen: Chaotische CDU – Tage

CDU Wir haben die KraftHeide Odenthal ausgeschlossen
Die CDU-Fraktion hat ihr Mitglied Heide Odenthal ausgeschlossen. Odenthal hat daraufhin ihren Parteiaustritt erklärt. Ihr Ratsmandat will sie wohl behalten.

Der Bruch zwischen den einstigen Parteifreunden ist perfekt: Odenthal hat ihrerseits postwendend den Austritt aus der CDU erklärt. Lesen Sie hier und hier

Nach Auffassung von Dr. Sebastian Roßner hat die CDU-Ratsfrau ihrer Fraktion damit sogar noch einen Gefallen getan. „Denn damit ist auch der Fraktionsausschluss rechtlich abgeschlossen“. Durch ihren freiwilligen Parteiaustritt habe Odenthal jetzt im Nachhinein Fakten geschaffen, die einen Fraktionsausschluss auch rechtlich unangreifbar machten.

Erstmals meldete sich gestern Abend CDU-Stadtverbandschefin Daniela Bein in der Angelegenheit zu Wort. „Der Parteivorstand wird Frau Odenthal bitten, ihr Ratsmandat an die CDU zurückzugeben, damit in unserer Fraktion ein zehntes Mitglied nachrücken kann“, kündigte sie an. Quelle

Kommentar
Ob Frau Odenthal ihr Ratsmandat zurückgibt oder behält, ist eh unwichtig. Die Mitglieder einer Fraktion sollten auch unattraktive Mehrheitsentscheidungen mittragen, auch wenn eine persönliche, andere Meinung vertreten wird. Als Teamplayer möchte ich Frau Odenthal nicht gerade bezeichnen. Beim Thema „Innenstadtbebauung“ hat sie die CDU-Fraktion gegen die Wand laufen lassen. Ihre Eigenmächtigkeiten sind nun abgestraft worden, zurecht. Die so genannte Zählgemeinschaft aus 16 Ratsmitgliedern ( CDU, FDP, BWL, UWG) existiert schon lange nicht mehr. Deswegen ist es vollkommen egal ob Frau Odenthal als parteiloses Ratsmitglied abstimmt oder ein weiterer CDU´ler für Sie nachrückt.

Die Kritik von Hans Gonska hat „Gschmäckle“
„Gonska kritisierte den Ausschluss der Politikerin aus der CDU-Fraktion gestern scharf: „Frau Odenthal hat in diesem Team mitgemacht, weil sie im Gegensatz zu ihrer Fraktion nicht von den Informationen in diesem für Leichlingen so wichtigen Thema abgeschnitten sein wollte“, sagte er: „Immerhin waren bei uns auch Investoren und Architekten zu Gast.“ Sich da auszuklinken, sei „nicht nachvollziehbar“, der Rauswurf erst recht nicht.“, ist zu lesen.

Dazu sei anzumerken:
Auch ich als Einzelmandatsträger im Rat der Stadt Leichlingen, „will nicht von den Informationen in diesem für Leichlingen so wichtigen Thema abgeschnitten sein, und hätte gerne gehört was die Investoren und Architekten zu sagen hatten.“ Leider bekam ich „trotz Bitte“ keine Möglichkeit in diesem Team mitzumachen. Mich dort auszugrenzen ist nicht nachvollziehbar, Herr Gonska. Eine Einladung von Ihnen als Team-Leader hätte Format bewiesen. So verschwinden Sie wieder in der großen Menge von gleichgeschalteten Politikern. Ihre Anbiederung bei Frau Odenthal hat sicher einen Grund und entlarvt Sie um so mehr. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Ihr Ronald Micklich