Neue AfD Ortsgruppe in Wittgenstein? – Kein Platz für ex. Pro NRW, NPD und DVU`ler

Wir müssen leider draußen bleiben

Wir müssen leider draußen bleiben

Für Sie gelesen: Auszug aus „Der Westen“
Nach Angaben von Klaus J. Buchner, stellvertretender Sprecher der Kreis-AfD Siegen-Wittgenstein, hat die Partei in Wittgenstein aktuell rund 20 Mitglieder – darunter einige junge Leute, aber auch gestandene Unternehmer aus der Region. Und eine Reihe von Anträgen auf Mitgliedschaft sei in Bearbeitung, so Buchner. Dabei werde unter anderem geprüft, ob die Antragsteller womöglich rechtspopulistischen Bewegungen wie Pro NRW, DVU oder NPD nahestehen, betont der AfD-Sprecher – „denn diese Leute haben in der AfD keinen Platz“. Vollständiger Artikel

Kommentar
So übernimmt augenscheinlich auch in Siegen-Wittgenstein die AfD die politisch rechts stehenden Wähler, sollte es tatsächlich zur Gründung eines Ortsverbandes kommen. Hier sind die Rechtsextremisten der verfassungsfeindlichen Restetruppe um ihren Anführer Markus Beisicht von Pro NRW schon lange entsorgt worden. Von dem sogenannten stellvertretenden Landesvorsitzenden und sich selbst gerne als sozialpolitischen Sprecher bezeichnenden Franz-Herbert Schneider aus Wilnsdorf, hört und sieht man wie zu erwarten gar nichts. Schneider scheint auch nur ein unbedeutender Platzhalter in Beisichts Funktionärsriege zu sein. Mit den wenigen Mitgliedern aus Siegen und Umgebung, man munkelt es wären keine 2 Dutzend, lässt sich sicher kein Blumenpott gewinnen. Mit den ex. NPD´lern bei Pro NRW scheint er nun im Gegensatz zu früheren Zeiten gut Freund zu sein. (Artikel Schneider)

Ihr Ronald Micklich

Frank Kuschel mit Stasi Vergangenheit in der „Links Partei“ und Sohn Tony Xaver Fiedler bei den Rechtsextremisten von Pro NRW / Köln

Die Linke und Pro NRWEine politisch aktive Familie der Gegensätze
Während Tony Xaver Fiedler als Schriftführer im Landesvorstand der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten  Bürgerbewegung Pro NRW und als stellvertretender Vorsitzender von pro Köln mit Mandat in der Bezirksvertretung Köln-Kalk sein politisches Zuhause gefunden zu haben scheint, ist sein Vater Frank Kuschel Landtagsabgeordneter der Linkspartei in Thüringen mit Aussicht auf einen Ministermandat, falls eine Koalition rot-rot-grün zustande kommt. Selbst Mutter Andrea war politisch aktiv. 1999 kandidierte sie bei den Bürgermeisterwahlen für die FFW Pennewitz. Ulrich Schubert, offensichtlich parteilos, erreichte damals 301 Stimmen (67,5%), Andrea Kuschel (FFWP) unterlag mit 145 Stimmen (32,5%) deutlich.

Person der Woche: Frank Kuschel – An diesem Mann scheitert Ramelow
Unter obiger Überschrift berichtet NTV am 23.09.2014. Auszug:

„In Thüringen könnte die Linkspartei mit Bodo Ramelow erstmals einen Ministerpräsidenten stellen. Doch die SPD quält sich mit der rot-rot-grünen Option, weil Ramelow von Stasi-Leuten umgeben ist. Vor allem einer gilt als untragbar: Frank Kuschel ist der bekannteste Stasi-Mann in Thüringen. Sein Deckname: „Fritz Kaiser“. Der studierte NVA-Offizier bekämpfte einst eifrig ausreisewillige DDR-Bürger, und das Ministerium für Staatssicherheit bemerkte zufrieden, dass Kuschel bereit sei, „Personen vorbehaltlos zu belasten“. Quelle und weitere Informationen über Frank Kuschel

Urabstimmungen geplant
Die Thüringer Linke will einen möglichen Koalitionsvertrag mit SPD und Grünen in einer Urabstimmung von ihrer Basis prüfen lassen. Für diese Abstimmung wolle der Landesausschuss der Partei am 17. Oktober die Weichen stellen, sagte die Landesgeschäftsführerin der Linken, Anke Hofmann. Auch die „SPD“ und „Die Grünen“ wollen ihre Mitglieder zu einer möglichen Koalition der 3 Parteien befragen. Da eine Koalition der Linken mit SPD und Grünen nur einen Sitz mehr als die Opposition hätte, käme bei dieser Konstellation auch Kuschel ein großes Gewicht zu. Quelle

Irreführendes in Ostthüringer Zeitung
In der Ostthüringer Zeitung fand sich am 09.05.2013 ein Artikel mit der Überschrift “ Staatlich finanziertes Hilfspersonal: Linke nutzt System geschickt für ehrenamtsfunktionäre“ (sic!). Dort ist im letzten Absatz des Artikels bezüglich Frank Kuschel und Sohn Tony Xaver Fiedler folgendes zu lesen:

„Ein Sohn des Linke-Abgeordneten Frank Kuschel hatte vor, sich nach erfolgreichem Studium der Po litikwissenschaft in Frankfurt/Main für eine Referentenstelle im Thüringer Landtag zu bewerben. Allerdings bei der FDP-Fraktion. Vater Kuschel riet lieber ab. Der Sohn hat nun trotzdem eine Stelle bei den Liberalen. Nicht in Erfurt, sondern in Köln.“

Wie die Ostthüringische Zeitung zu diesem Rechercheergebnis kam bleibt ungeklärt, eine Anfrage mit der Bitte um Aufklärung an den Verfasser des Artikels, Volkhard Paczulla, wurde nicht beantwortet. Auch ein Anschreiben an Herrn Kuschel, in dem er mit der tatsächlichen Situation und der Aussage im Zeitungsartikel konfrontiert und um eine Stellungnahme gebeten wurde, blieb ohne Resonanz.

Tony Xaver Fiedler, der 1989 in Ilmenau geborene Sohn von Frank und Andrea Kuschel hat eine rechtslastige, politische Vergangenheit bei den Republikanern (2007 – 2009) und der damaligen DVU (2009). Fiedler ist Mitglied in den rechtsextremistischen Vereinigungen Pro NRW (ab 2010) / Köln (ab 2012). Vom 04. Juni 2012 bis zu seiner fristlosen Kündigung zum 31.05.2014 war Herr Fiedler als Referent für die Fraktion Pro Köln tätig. Dies hat nun mit einer Stelle bei den Liberalen (FDP) in Köln überhaupt nichts zu tun.

Kommentar
Die entscheidende Phase im Geschacher um eine Mehrheit im Thüringischen Landtag ist eingeläutet. Da könnten Nachfragen zur rechtsradikalen Ausrichtung des Sohnes unangenehm sein und daher besser unbeantwortet bleiben. Wusste Kuschel im Mai 2013 nichts von den Aktivitäten seines Sohnes ab 2007 im rechten Lager? Hat er die politischen Aktionen der „maximalen Provokation“ durch Zeigen der Westergaard Karikatur in Berlin nicht wahrgenommen, oder einfach nur ausgeblendet? Wollte Kuschel das politische Engagement seines Sohnes gar leugnen?  Die Fragen bleiben unbeantwortet. Aber wie dem auch sei, eines ist gewiss: „Eine dunkelbrauner Schuh passt nicht zu einer knallroten Socke“

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Wuppertal: Erneute Strafanzeigen – Donnergrollen in der Unterschriftenaffäre

Strafanzeige1Erneute Strafanzeigen
Wie der Redaktion der Bergischen Stimme aus zuverlässigen Quellen bekannt wurde, ist von getäuschten Bürgern erneut Strafanzeige wegen Wählertäuschung und allen anderen in Betracht kommenden Delikten erstattet worden.

REP vs. Pro NRW
Auch die Partei die Republikaner (REP)  soll vertrauenswürdigen Berichten zufolge Anzeige gegen Pro NRW erstattet haben. Als Grund hierfür wird Wählertäuschung und die Erschleichung von Unterstützungsunterschriften unter Missbrauch des Namens der Republikaner genannt.

Bürgeranzeigen
Unter dem Aktenzeichen 503000-XXXXXX-13/7 liegen dem Kriminalkommissariat 35 im Wuppertaler Polizeipräsidium Anzeigen wegen Wählertäuschung (Par. 108a StGB) von getäuschten Wuppertaler Bürgern vor.

§ 108a Wählertäuschung

(1) Wer durch Täuschung bewirkt, dass jemand bei der Stimmabgabe über den Inhalt seiner Erklärung irrt oder gegen seinen Willen nicht oder ungültig wählt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Auszüge aus den Anzeigen:

Hiermit stelle ich Strafantrag wegen Wählertäuschung und aller weiteren in Betracht kommenden Delikte.

[…] „… erschien eine junge Dame mit einem kleinen Kind Bei mir und teilte mit, sie käme von den Republikanern und wäre … mit der Einholung von Unterstützungsunterschriften beauftragt.
Vor diesem Hintergrund gab ich meine Daten an und leistete die gewünschten Unterschriften.

Einige Tage später erhielt ich aber die Mitteilung, dass es sich nicht um ein Mitglied der Republikaner gehandelt hat und diese Person auch nicht von … beauftragt wurde Unterschriften zu sammeln. Vielmehr gehörte die Dame der Partei „Pro NRW“ an.

Gegenüber dem Wahlamt habe ich deshalb die Unterstützungsunterschriften widerrufen, denn ich fühle mich getäuscht. Hätte die Sammlerin wahrheitsgemäß vorgetragen, dass sie von der Partei PRO NRW kommt und für diese Unterschriften für die Wahlzulassung sammelt, so hätte ich sicherlich keine Unterstützungsunterschrift geleistet.“ […]  (Hervorhebung durch Redak.)

Kommentar
Bereits am 30.11.2013 berichteten wir über die merkwürdige Vorgehensweise bei der Beschaffung der notwendigen Unterstützungsunterschriften für die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestufte Splitterpartei in Wuppertal.

„Vertreter einer rechtsradikalen Partei hätten bei den Bewohnern angeschellt und sich zuerst als Stadt Wuppertal an der Haustüre vorgestellt“, bestätigt damals eine Mitarbeiterin der Stadt Wuppertal. Auch hier ermittelt die Wuppertaler Polizei für den Staatsschutz. Dazu soll ein Strafverfahren eingeleitet worden sein, dass der Staatsanwaltschaft zur rechtlichen Prüfung vorgelegt worden sei, hieß es am 30.11.2013.

Die Frage nach der namentlich nicht erwähnten Unterschriften-Sammlerin mit kleinem Kind erübrigt sich vorerst. Aussagen der Betroffenen sind hier recht eindeutig, Insider wissen eh wer diese Person sein könnte/ist.

Doch nicht nur in Wuppertal sondern auch in Bochum sorgt Pro NRW in gleicher Sache für Negativ-Presse:

„In Bochum soll sich ein Werber der Bewegung “Pro NRW” als Mitarbeiter des städtischen Wahlamtes ausgegeben haben, um Unterstützungsunterschriften zur Teilnahme an der Kommunalwahl zu sammeln. Dabei sei versichert worden, dass mit der Unterschrift keinesfalls eine rechtsradikale Gruppe unterstützt werde.“ (unser Bericht)

Nebenbei bemerkt
Wer will schon eine Partei wählen, die extrem rechtslastige ehemalige NPD´ler und DVU´ler sowie deren Sympathisanten im Vorstand und führenden Funktionärspositionen präsentiert? Ein mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommener und vorbestrafter stellvertretender Landesvorsitzender (Jörg Uckermann) als Hauptsprecher im Kölner Stadtrat und ein Landessozialbeauftragter der Andersdenkende als „antidemokraten und linksfaschisten“ bezeichnet die „man ausrotten oder kastrieren“ solle und der auf der offiziellen Pro NRW-Facebookseite unzensiert zum Thema Muslime behauptet:

Zitate: typisch für einen moslem, die ähneln einem fehlgeschlagenen aufzuchtsversuch von nachgeburten, alle moslems“ oder „gibt es moslems die überhaupt ein mü von intilegenz besitzen“ (sic!),  sollen hier nur als ein Beispiel dienen.

Die „intilegenz“ von Herrn Franz-Herbert Schneider, der immerhin Kreisvorsitzender von Pro NRW in Siegen-Wittgenstein und Landessozialbeauftragter der Partei sein soll, erkennen Sie sicher an seiner eigenartigen Rechtschreibung und den parteischädigenden Verbalattacken. Ist Pro NRW mit Schneiders Ausführungen konform, da keine Korrektur stattfindet? Ob nach einem Landessozialbeauftragten mit  einem etwas höheren Intelligenzquotienten gesucht wird ist unbekannt. Augenscheinlich scheint die Personaldecke hier recht dünn zu sein oder fühlt man sich mit Schneider bestens vertreten?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Siegen-Wittgenstein: Der Traum vom „großdeutschen Reich“?

Screenshot: Facebook Schneider

Screenshot: Facebook Schneider

Enthüllendes Facebook-Titelbild
Leicht zu erraten sind die augenscheinlich skurillen Gedankengänge des Inhabers der öffentlich zugänglichen Facebook-Seite von Pro NRW-Funktionär Franz-Herbert Schneider aus Siegen-Wittgenstein, betrachtet man sein Titelbild. Das Bild zeigt Deutschland in den Grenzen von 1918. Hinterlegt die Farben der Reichsflagge des Deutschen Reiches „Schwarz-Weiß-Rot mit eisernem Kreuz“.

Bild nur geteilt
Wie auf Schneiders Seite zu erfahren ist, hat er ein Foto (Facebook-Konto notwendig) von Dominik K. geteilt. Besucht man dessen Seite, ist einem schnell klar wie die politische Ausrichtung dieses Menschen aussieht. Als Favoriten werden dort z.B. für Musik „Nordfront, Sachsonia und Sleipnir/Raven“ angegeben, für Bücher findet sich „Mein Kampf“, gerne sieht man offensichtlich Filme wie „Der ewige Jude, Skinheads 88, Jud Süß, Führer Ex und Hass im Kopf“. Eine weitere Beschreibung erübrigt sich.

Freundschaftsanfragen von „Rechtsradikalen“ unerwünscht
Am 16.03.2011 postet Schneider auf einer seiner weiteren öffentlichen Facebook Seiten: „bitte mir keine freundschaftsanfragen stellen, wenn ihr in der NPD oder DVU seit“ (sic!). Ob Dominik K. zu seinen Freunden gehört ist nicht bekannt. Jeder der die Seite von K. besucht, sieht aber die Verbindung zu Schneider. Ist man hier etwas „offener“ geworden?

Kommentar
Schneider bezeichnet sich selber als Landessozialbeauftragter Pro NRW. Im April 2012 wurde er noch als, Ex-„Republikaner“, „pro NRW“-Kreisvorsitzender in Siegen-Wittgenstein und stellvertretender Vorsitzender des „pro“-Bezirksverbands Südwestfalen, bezeichnet/geführt.

Heute findet sich auf der offiziellen Seite von Pro NRW nur mehr der Hinweis, dass die Einträge für den Kreisverband Siegen-Wittgenstein derzeit überarbeitet werden. Ein Ansprechpartner wird nicht benannt. Auch auf Bezirksebene ist der Name Schneider nicht zu finden. Ob der augenscheinliche „Großdeutschland-Freund“ und „Landessozialbeauftragte Pro NRW“ aussortiert wurde, ist unbekannt.

Bemerkenswert sei noch, dass sich unter den Personen denen der Eintrag (das Bild) auf Schneiders Seite gefällt, auch der stellvertretende Landesvorsitzende Jörg Uckermann zu finden ist. Wie argumentierte die Redaktion des Schmuddel-Blogs am 13.03.2013 noch:

PRO NRW als die nordrheinwestfälische Grundgesetzpartei achtet eben genau darauf, mit wem sich gemein macht.“ (sic!)

Vielleicht erklärt dies ja das Verschwinden Schneiders von der Pro NRW-Bildfläche.

Ihr Ronald Micklich

Die einfachen Denkstrukturen von Pro Deutschland

Pro DeutschlandEin Blick ins Oberstübchen
Wer mehr über die „Denke“ des Bundesvorsitzenden von Pro Deutschland Manfred Rouhs und seinen Generalsekretär Lars Seidensticker erfahren möchte, der findet so manch interessante Aussage in einem Report der Zeitschrift „Die Welt“ von Marcel Leubecher.

Themen
Bestandteil des Reports ist z. B. der mit viel Tamtam publizierte Schmähvideo-Trailer in endlos Schleife (wir berichteten) und die ProPaganda zu einem neuen Anti-Mohammed-Film, der im Report als dilettantischer Dokumentationsfilm umschrieben wird.
Auch persönliche Angaben zur Vita und Ansichten gibt es zu lesen. Hie einige Auszüge:

„Er und Manfred Rhous, der Bundesvorsitzende, machen hier, in zwei kleinen Räumen, auf Partei. Sie sind die einzigen Angestellten von Pro Deutschland, bei der Berliner Wahl gingen sie mit 1,2 Prozent nach Hause.“

„Der 39-jährige Seidensticker ist fest im rechten Milieu verwurzelt. Mit 21 trat er den Republikanern bei, war später bei der DVU, von der er sich löste, als sie mit der NPD paktierte. „Mit Nationalsozialisten schließt man keinen Pakt“, sagt Seidensticker.“

„[…]Dann erzählt er von zwei „Negern“ mit denen er gearbeitet … hat […]

„Fremde machen Seidensticker Angst. „Das ist ganz natürlich“. Jedes Kind fürchte sich vor Fremden. Zu viel Fremdes wirke bedrohlich.“

Kommentar
Das mit der Angst scheint bei den Führungskräften der Pro-Parteien üblich zu sein. Auch der Vierfachvorsitzende der Bürgerbewegten Pro NRW, Markus Beisicht, klagt über diesen Zustand (wir berichteten).

Die Aussage „Mit Nationalsozialisten schließt man keinen Pakt“ ist nicht so recht kompatibel mit folgender Ansicht „Von 12 Vorständen 5 Ex NPD ler dazu 3 Pius Brüder bzw. Schwestern das ist eine deutliche Richtungsentscheidung.“, (wir berichteten).

Lesen Sie hier den vollständigen und sehr informativen Report.

Ihr Ronald Micklich

Duisburg: „Frisches Blut“ für Pro NRW

PiratenHochwillkommener Neuzugang
Am 11.12.2012 ist auf der Hauptseite der Bürgerbewegten unter der Überschrift: „Duisburg: Hochrangiger Piratenfunktionär wechselt zu PRO NRW“, Folgendes zu lesen:
[…] „Der vormalige Pressesprecher der Duisburger Piraten, Andreas Winkler, ist heute zu PRO NRW übergetreten. … Wer etwas gegen den Werteverfall, sowie Korruption und Multikulti- Exzesse tun möchte, der wird den Weg zu unserer Bürgerbewegung finden. Diese Blutauffrischung wird unserem örtlichen Kreisverband sehr gut tun.“[…]

Zweifelhafte Vita
XNxtranews  gibt im Internet Auskunft über Andreas Winkler. So ist hier zu lesen:
[…] xtranews hat mal zu Winkler recherchiert: Der windige Zeuge ist mehrfach rechtskräftig verurteilt, als Betrüger und  versuchter Vergewaltiger. Gläubiger lassen nach ihm fahnden, Amtsschreiben an ihn sind unzustellbar. Andreas Winkler darf mindestens als Wesen von zweifelhaftem Leumund betrachtet werden. Eher sogar mehr als das:[…]

Im Weiteren wird von mehreren Betrugsdelikten und einer rechtskräftigen Verurteilung wegen versuchter Vergewaltigung mit Aktenzeichen und Strafmaß berichtet. Auch von einem „offenkundig gefälschten Zeugnis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“ ist die Rede.

Besonders interessant sind die Leserzuschriften zum Artikel. Hier wird auch über offensichtlich strafrechtlich relevante SMS, die von Herrn Winkler stammen sollen, berichtet. Den vollständigen Bericht mit allen Verweisen und den Lesermeinungen finden Sie hier. Hier die Pressemitteilung der Piraten.

Kommentar
Es ist wie üblich ProPaganda ohne Ende. Egal wer es ist, Alle sind herzlich willkommen. Hauptsache ein medienwirksames „Neumitglied“ (hochrangiger Piratenfunktionär) kann publiziert werden. Ob die Parteibasis mit dem Neuzugang einverstanden ist spielt keine Rolle.

Da muss dann auch noch die Floskel „Werteverfall“ herhalten, und das bei den vorliegenden Erkenntnissen über Herrn Winkler. Als ob die Bürde der ex.NPD- und DVU´ler wie Molau, Hüsgen und Branghofer nicht schon genug „Abgänge“ produziert hätte. Jetzt ist es mal ein Pirat, über den es sich zu informieren lohnt.

Ob die Blutgruppe für das „frische Blut“ stimmt, ist ungewiss. Politisches Kapital kann Pro NRW aus diesem Neuzugang sicher nicht schlagen. Die Bürger wissen mit wem sie es zu tun haben. Pro NRW zerlegt sich selbst.

Ihr Ronald Micklich

Ex. Pro NRW´ler: Was ist eigentlich aus Andreas Molau geworden?

Andreas Molau im Hintergrund

Schlechte Perspektiven
Wer sich in die Gesellschaft „rechtsradikaler“ Parteien begeben hat, für diese gesprochen, gearbeitet oder gar Mitglied in dieser war, wird von der Gesellschaft gebrandmarkt und ausgegrenzt. Molau, der jahrelang als Waldorflehrer tätig war, ist heute arbeitslos. „Ich stehe vor dem Nichts“, so das ehemalige Pro-Vorstandsmitglied in einem Interview.

Politische Karriere
Andreas Molau ist deutscher Publizist und ehemaliger Funktionär der rechtsextremen NPD (ab ca. 2004) und der DVU (Doppelmitgliedschaft ab 14 März 2009). Von 2005 bis 2010 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Freie Publizistik, die ebenfalls der extremen Rechten zugeordnet wird. Von 2010 bis 2012 war er für die rechtsextreme Bürgerbewegung pro NRW tätig. Im Juli 2012 zog Molau die Notbremse und stieg bei der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei aus. Quelle

Ideologische Kehrtwende?
Seinen Ausstieg aus der „rechtsradikalen“ Szene war gut vorbereitet und sollte ein „Ausstieg light“ werden. Er wurde Mitglied bei Pro NRW, die er heute als „eine neue und moderne Form des Rechtsextremismus“ bezeichnet. Zu dem Vierfachvorsitzenden der Bürgerbewegung sagt Molau: „Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist“, wir berichteten.
Eine hundertprozentige ideologische Kehrtwende will er noch nicht vollzogen haben, „das ist nicht etwas, wo man einfach den Schalter umlegt“, so Molau.

Ausstieg mit Konflikten
Der endgültige Ausstieg sei nicht konfliktfrei verlaufen. In „Verräter“-Drohungen über Internet-Plattformen sei er schon „mehrfach entmannt und gehängt“ worden.

Und die Hetze und Häme geht weiter. So ist seit gestern auf dem Insidern bekannten Pro-Hetzblog zum Thema Molau zu lesen:

Ulli: „Lasst doch den armen Molau sich weiter zum Affen machen. Andreas auf einem Antifaworhshop ist schon einfach genial. Sein Auftreten wird noch getoppt durch die Teilnahme von Breuer auf dem PRO D-Parteitag. Der gute Gereon wird den Wahlkampf von Rouhs unterstützen und der gute Andreas will endlich in der Gesellschaft ankommen und wieder einen Job bekommen.“

„Molau muss jetzt den verführten Narren spielen, damit seine neuen Auftraggeber ihn auch anständig instrumentalisieren können. Der Antifaauftritt von Molau ist ein wenig skurril und nicht sonderlich glaubwürdig. Molau wirkt verzweifelt. Vielleicht war sein Auftritt auch ein letzter Hilferuf. Vielleicht sollte Andreas es mal mit wirklich ehrlicher Arbeit versuchen……“

Kommentar
Hier kann der Ober-Vollpfosten Ulli richtig vom Leder ziehen. In Partisanen-Manier, ohne seine Identität preiszugeben, bekommt Andreas Molau sein Fett weg. Gleichzeitig wird der nächste wichtige Aussteiger “Gereon Breuer“ in die Pfanne gehauen. Auch ihn bezeichnet die Schmuddel-Community als Verräter und VS-Mann. Da fällt der sich unwissend gebende und ungläubig sabbernde „Neugierig“ schon gar nicht mehr auf.
Bezüglich der Aufnahme von ex. NPD´ler Andreas Molau bei Pro NRW wurde Markus Beisicht mehrfach gewarnt. Seine Antwort war immer: „Jeder verdient eine zweite Chance“ … und jetzt wird mit Dreck geworfen …, wie immer und gegen jeden Aussteiger. Die Liste ist lang.

Ihr Ronald Micklich