Pro NRW: Markus Beisicht macht augenscheinlich Akquise bei ex. Pro NRW-Funktionären

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Bitte kommt zurück,
scheint die flehentliche Bitte des abgestürzten Imperators, Markus Beisicht von der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, an einige seiner ehemaligen Funktionäre zu sein.

So wird aus gut unterrichteten und gleichlautend aus verschiedenen Quellen berichtet, Markus Beisicht selbst, aber auch seine kommissarische Geschäftsführerin, Katja Karakus – Engels, sollen angeblich versucht haben, ehemalige Spitzenfunktionäre und Mandatsträger in NRW und speziell aus dem Raum Köln, Bonn und Leverkusen zu bewegen, zu Pro NRW zurück zu kommen. Dabei sollen auch finanzielle Angebote gemacht worden sein, die monatlich in unterschiedlicher Höhe bei einigen hundert Euro liegen sollen. Wie weiter berichtet wird, führte diese Art der „schleimigen Akquise“, wie sie genannt wurde, bisher leider in den meisten Fällen nicht zum gewünschten Erfolg. Hier sollte Markus Beisicht einmal in sich gehen und verinnerlichen, dass man Freunde nicht kaufen kann!

Kommentar
Noch bläht sich der selbsternannte, vermeintliche „Sieger“ der vergangenen OB-Wahlen Tag für Tag in seinem „Wolkenkuckucksheim“ mehr und mehr auf. Der Knall beim Platzen seines Traumes wird unüberhörbar sein und den Träumer schon bald auf den Boden der Realität zurück holen. So scheinen einige weitere wichtige Mitglieder sehr unzufrieden mit der Personalführung Beisichts zu sein und darüber nachzudenken, ob es sich lohnt den untergebenen Knecht ohne Mitspracherecht in einer Parteidiktatur zu spielen.

Es gibt noch drei große Kreisverbände die Beisicht treu ergeben sind. Essen mit Christine Öllig, Duisburg mit Egon Rohmann als Restetruppe und der Rhein-Erft Kreis mit Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over sowie Pulheim mit Markus Hintz und Wolfgang Skiba.

Warum gerade der Familienbetrieb Hintz im Rhein-Erft Kreis und Pulheim bei den rechtsradikalen Verfassungsfeinden bleibt, ist unerklärlich. Bei den Veranstaltungen Beisichts ist von diesen „Politikern“ nichts zu sehen. Liegt es an den angenehmen monatlichen Zuwendungen aus den Kassen der Gemeinde, und der Angst vor dem Beibringen neuer Unterstützungsunterschriften bei einem Austritt aus der Radikalenpartei, oder hat Beisicht auch hier vorgesprochen? Es läuft doch alles so schön. Aus dem erstmaligen Antritt 2009 gibt es mittlerweile viele Informationen über das Wie und Wer und den Methoden bei den Sammelaktionen, auch mit der Unterstützung eines bekannten Kölners. Hier bleiben wir am Ball und werden über die Funktionäre aus der rechtsextremistischen Partei berichten.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Quittung für Beisichts schmutziges Spiel – Wuppertaler Mandatsträger treten geschlossen aus – +Ergänzung+

Archivfoto: Beisicht mit A. Molau (ehem. NPD) Nov. 2012

Archivfoto: Beisicht mit A. Molau (ehem. NPD) Nov. 2012

Austrittswelle rollt weiter
Morgen (12.08.2015) wird der Anführer der Rechtsextremisten, der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Leverkusener Advokat Markus Beisicht, seine ehemalige Bastion in Wuppertal verlieren. So jedenfalls lautet die Botschaft aus verlässlicher Quelle.

Damit wird den Querelen zwischen Beisicht und den dann ehemaligen Funktionären im Bergischen Land, zumindest politisch ein Ende gesetzt. Mit Beisicht wollen wir nicht in einer von ihm konstruierten NPD 2.0 weiterarbeiten, heißt es aus Funktionärskreisen.

Alle Funktionsträger aus Wuppertal, nicht nur die Ratsmitglieder Claudia Bötte und Gerd Wöll, der nun auch eventuell mit Rechnungs-Forderungen des honorigen Anwaltes rechnen kann, sondern auch alle sachkundigen Bürger, wollen geschlossen zu Pro Deutschland (PD) – Landesverband NRW wechseln. Manfred Rouhs, Vorsitzender von PD erlebt derzeit einen ungebremsten Zustrom ehemaliger Pro NRW´ler, die Beisichts Personal- und Parteipolitik nicht mehr mitgehen wollen.

Ausblick
Jetzt bleibt abzuwarten, in wieweit sich die verbliebenen Kreisverbände Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer, Manuela Gelhard u. Christian Schaaf,) Bochum (Hans-Joachim Adler), Duisburg (Egon Rohmann), Rhein-Erft Kreis (Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over) und Pulheim (Markus Hintz und Wolfgang Skiba), sich dem nicht nur von Markus Wiener als Diktator bezeichneten Markus Beisicht unterwerfen und weiterhin solidarisch zeigen wollen.

Von Beisichts Fragmente-Kreisverbände wie Leverkusen (Susanne Kutzner und Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth) und seiner bevorzugten Parteikameradin (Christine Öllig), die ihm in Essen fest die Stange hält, sowie dem Hooligan Fan aus Mönchengladbach (Dominik Horst Roeseler), soll hier gar nicht erst die Rede sein.

Komplett ausgeblendet werden können Christoph von Mengersen, Beisicht adeliger Finanzgarant und sein Adlatus Tony Xaver Fiedler. Von denen kann momentan nichts erwartet werden. Der von Beisicht abgeordnete Plakattiertrupp, ergänzt durch Sebastian Pufal, ist bis zum Umfallen mit der Wahlpropaganda beschäftigt. Da schläft man auch mal weniger feudal auf einem Feldbett. Nur für eine dringende Vorstandssitzung und einer Eilentscheidung des Parteivorsitzenden und zwei weiterer Präsidiumsmitglieder, in der dann der organisatorischen Notstand über den Bezirk Bergisches Land und der Rausschmiss der Wuppertaler Funktionäre beschlossen wurde, ist offensichtlich Zeit geblieben.

Wer soll diesem selbsternannten „honorigen Anwalt“ aus Leverkusen eigentlich am 13.09.2015 seine Stimme geben? Auf sein plattes Gequäke wie: „So wählt man Beisicht“ oder „Buchhorn quälen Beisicht wählen“, fährt nun wirklich kein normaldenkender Mensch mehr ab. Wer nicht nur die Ereignisse der letzten Tage betrachtet sondern auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut, und sich den Verfassungsschutzbericht zu Gemüte führt, wird zu keinem anderen Ergebnis kommen wie:

Keine Stimme für den Anführer der Rechtsextremisten von Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht, zur Oberbürgermeisterwahl am 13.09.2015 in Leverkusen.

Ergänzung: Eine Erklärung zu den Austrittsereignissen, von Ratsherrn Gerd Wöll aus Wuppertal, finden Sie hier.

Ihr Ronald Micklich

 

Pro NRW – Beisichts Reich zerfällt unaufhörlich weiter II

BlitzmeldungWie bereits von uns berichtet, wurden unsere Informationen bezüglich des Übertritts der Mandatsträger aus Remscheid und Solingen nun auf der Internet-Präsenz von Pro Deutschland bestätigt.

„Der politische Optimierungsprozess der Pro-Bewegung in Nordrhein-Westfalen schreitet unaufhaltsam voran. Vergangenes Wochenende erklärten die Ratsmitglieder Stephan Hövels (Solingen) sowie Thorsten Pohl und Andre Hüsgen (Remscheid), ihr politisches Engagement künftig unter dem gemeinsamen Dach von pro Deutschland ausüben zu wollen“, ist dort zu lesen.

Ihr Ronald Micklich

Das langsame politische Sterben des ehem. Vierfachvorsitzenden – Markus Beisicht quälen – Pro Deutschland wählen

Hövels_PD_SolingenNun auch Solingen
Gestern verlor Beisicht nun auch den Kreisverband Solingen. Stephan Hövels, Kreisvorsitzender und Ratsherr in Solingen wechselt das Lager und geht zu Manfred Rouhs nach Pro Deutschland. Für den seit 2007 bei Pro NRW agierenden Funktionär sei der Wechsel „nicht einfach, aber der richtige Schritt bei diesen Schweinereien“ gewesen, so Hövels. Gemeint sein dürften die parteiinternen Auseinandersetzungen wegen dem zunehmenden „Rechtsdrall“ und Beisichts grenzwertigen Verhalten beim Ausbooten unliebsamer Präsidiumsmitglieder.

Hövels will sein Mandat behalten, denn es steht noch nicht einmal ein Nachrücker zur Verfügung, würde er denn sein Mandat zurück geben wollen. Der Pro NRW-Kreisverband ist regelrecht pulverisiert, existiert nicht mehr, ist zu vernehmen. Einige wechseln mit zu Pro Deutschland, der Rest beendet die politischen Aktivitäten.

Pro-Solingen im Internet
Seit gestern gibt es auch eine eigene Internetseite von Pro-Solingen, die nach gleichem Strickmuster wie in Remscheid angelegt ist. Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Stephan Hövels bekannt gegeben, mit Adresse und Telefonnummer. Der angebotene Link für eine eMail-Nachricht führt auch wieder auf eine Pro-Deutschland Domäne.

Kommentar
Das langsame politische Sterben des Anführers, einer nunmehr nur noch aus einer Rumpftruppe bestehenden Truppe von Rechtsextremisten, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet werden, geht scheibchenweise weiter. Die nächsten Wechsler stehen schon in den Startlöchern. Beisichts „alter-Käse-Slogan“ zur anstehenden Ob-Wahl in Leverkusen: „Buchhorn quälen, Beisicht wählen!“ wurde jetzt schon von Spöttern in „Beisicht quälen, Pro Deutschland wählen!“ umgemünzt. Sollte Markus Beisicht diesen Spott verinnerlichen, dürfte der Egomane keine Freude mehr an seinen Wahlplakaten haben, wenn er den Spruch ständig neben seiner Visage sieht.

Ihr Ronald Micklich

Neues aus dem Comedy-Theater von Pro NRW (Korrektur)

Comedy_TheaterZurück im Lager
Der erst vor kurzem in Düsseldorf mit einer bühnenreifen Austrittshow aus der Partei entschwundene Bastian Pufal, ist wieder an Markus Beisichts Seite. Vielleicht hatte der Anführer der Rechtsextremisten ja vorsorglich noch einen Ersatzausweis auf Lager, da Pufal seinen zerrissen hatte und sich für zu „rechts“ für die Bürgerbewegten erklärte.

Abmarsch
Beisichts protegierter Neuzugang im Vorstand, der Beisitzer Egon Rohmann aus Duisburg, soll eine am 27.05.2015 in den Opladener Fraktionsräumen abgehaltene Vorstandssitzung (Korrektur: Es handelte sich hierbei um die wöchentliche Mittwochsrunde), nach noch nicht einmal einer Stunde wutschnaubend verlassen haben. Wie zu erfahren war, fand er offensichtlich kein Gehör in Sachen Röseler und musste sich von Bastian Pufal auch noch „blöde anmachen“ lassen. Der Garant, keine neuen Unterstützungsunterschriften bei den nächsten Kommunalwahlen in Duisburg sammeln zu müssen, könnte diesen erneuten Fauxpas zum Anlass nehmen nun auch die Partei zu verlassen, was ja auch nicht ungewöhnlich wäre sondern angebracht erscheint.

Neu orientiert
Maria Demann, Bezirksvertretungsmitglied in Leverkusen und Dr. Christoph Heger haben augenscheinlich vorerst eine neue Heimat bei Pro Köln gefunden, in der ein ansehnlicher Teil der bei Pro NRW ausgetretenen Spitzenfunktionäre versammelt ist.

Es wird kolportiert, dass Frau Demann einen Großteil der Fraktionsarbeit in Leverkusen geleistet haben soll, die der Anführer der verbliebenen Schrumpftruppe nun selber erledigen muss.

Sein einst treuer Vasall, Christoph Heger hat einige Jahre gebraucht um das Dilemma um die Führungsspitze bei Pro NRW zu begreifen. Bereits vor 5 Jahren ist der „ausgewiesene Islam-Kenner“, wie Beisicht ihn gerne hofierte, über die Verhältnisse des Vorstandes mit „Alleinherrscher“ Markus Beisicht in Kenntnis gesetzt worden. Jetzt scheint er es begriffen zu haben, spät aber immerhin …

Beisichts Burschen
Mit dem Adelsspross Freiherr Christopher von Mengersen (Landesschriftführer) und seinen Kameraden Kevin Gareth Hauer(stellvertretender Landesvorsitzender) sowie dem Generalsekretär der Rechtsextremisten Tony Xaver Fiedler sollen gleich drei Präsidiumsmitglieder an den Feierlichkeiten zum 200-jähriges Bestehen der Burschenschaftszene in Thüringen (Eisenach) teilgenommen haben.

Wie bekannt wurde, sollen sowohl Mengersen als auch Fiedler derzeit eine Unterkunft bei der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ bewohnen. Wie dieser Wohnort mit dem Bezirks-Vertreter-Mandat von Fiedler in Köln-Kalk in Einklang zu bringen ist, bleibt zu hinterfragen. Wie durchsickerte, soll Fiedler aber unter Umständen demnächst wieder seine alte Herberge bei Familie S. in Kalk beziehen dürfen. Ab diesem Zeitpunkt wäre Fiedler dann wieder aus dem Schneider.

Sollten sich die nicht bestätigten Informationen über Fiedler und seine möglichen Absichten Pro NRW noch in diesem Jahr zu verlassen verdichten, berichten wir gesondert. Ein Info-Paket über das Aussteiger-Programm EXIT liegt auch für ihn vorsorglich bei der Bergischen Stimme bereit.

Auch für von Mengersen scheint sich derzeit der Himmel zu bewölken. Sein Nachrücken in den Bonner Stadtrat scheint noch einige bisher unbekannte Fragen offen gelassen zu haben, die jetzt möglicherweise juristisch geklärt werden müssen. Auch hier berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Pro Beisicht schrumpft
Schenkt man den zusammenlaufenden Informationen aus verschiedensten Quellen Vertrauen, wird der eh schon stark der Erosion ausgesetzte Rest an Kreisverbänden und Mitgliedern in der nahen Zukunft rasant weiter schrumpfen.

Von vorbereitenden Maßnahmen, Pro NRW und damit Markus Beisicht zu verlassen, wird in fast allen im Weiteren nicht genannten Kreisverbänden berichtet.

Sicher halten im Moment offensichtlich nur die Kreisverbände, Mönchengladbach und Gelsenkirchen, mit Dominik Horst Roeseler und Kevin Gareth Hauer zu Beisicht. Wie zu erfahren war, soll Christine Öllig mit dem Kreisverband Essen besonders fest zu ihrem Anführer stehen, um ihm die Stange in diesen schwierigen Zeiten zu halten.

Pro Deutschland als Auffangbecken
Es könnte durchaus möglich sein, dass sich Manfred Rouhs mit Pro Deutschland in NRW etablieren wird. Gemunkelt wird von der Gründung eines Landesverbandes im Spätherbst dieses Jahres. Einige ehemalige Pro NRW Mitglieder haben den Wechsel zu Pro Deutschland schon vollzogen. Andere, z.T. ganze Kreisverbände sollen offensichtlich kurz vor einem Wechsel stehen. Dafür gibt es deutliche Anzeichen, Hinweise und Informationen.

Wir bleiben am Ball!

Ihr Ronald Micklich

Duisburg: Pro NRW vs. REP vs. Einzelmandatsträger – Stationen einer schiefgelaufenen Kommunalwahl

REP_Pro_Geld_BlitzDem Wähler verpflichtet
Korruption und Vetternwirtschaft sind negativ Merkmale, die gerne von Pro NRW gegen die von ihnen als etablierten Parteien bezeichneten politischen Mitbewerber aufgeführt werden. Dies wolle man ändern, ist eines der Wahlversprechen der Rechtsextremisten, was neben der hauptsächlichen Aversion gegen Asylbewerber und der angeblichen Islamisierung Deutschlands eines der Hauptthemen im Wahlkampf ist und war. Mit diesen Wahlversprechen gelang es Pro NRW in Duisburg, zur Kommunalwahl 2014, 4,25% (6.192 Stimmen) auf sich zu vereinigen und 4 Sitze im Rat der Stadt zu belegen. Damit dominierten sie als „Rechtsaußen sogar die AfD, die mit 3,54% aus dem Rennen ging und die NPD klar, die nur 1,73% der Stimmen erhielt.

Nun hätte ein gemeinsames Vorgehen der rechten Parteien, wie es sich anfangs auch abzeichnete, dem Wählerwillen (13.871 Rechts-Wähler) entsprechende politische Arbeit folgen können.

Die Demontage
Die Selbstzerstörung der Pro-Fraktion Duisburg, begann kurioser Weise mit dem Ansinnen des Anführers der Splitterpartei, des Leverkusener Rechtsanwaltes Markus Beisicht, verdiente Parteimitglieder aus dem Köln-Bonner Raum finanziell gut bedient an Duisburger Fraktionsgeldern partizipieren zu lassen. Doch da spielte der damalige Kreisvorsitzende und neu gewählte Fraktionsvorsitzende Mario Malonn nicht mit (wir berichteten). Die Freundschaft hört bei Geldfragen auf, sagt der Volksmund und genau so kam es. Drei der vier Ratsmandatsträger verließen Pro NRW und waren vorerst parteilos.

Der Duisburger Pro NRW-Ratsherr Egon Rohmann verärgert seine Wähler. In einer Abstimmung stimmte Rohmann entgegen seiner Fraktion und Pro NRW Doktrin für das Landesasyl im Stadtteil Neumuehl. Mittlerweile wurde Rohmann, offenbar bedingt durch die Abspaltung der drei Duisburger Pro NRW-Mandataren, in den Pro NRW Vorstand als Beisitzer gewählt. Bei seinem Ausscheiden aus der Partei müssten die Bürgerbewegten zur nächsten Kommunalwahl die Unterstützungsunterschriften neu beibringen. So wird anscheinend lieber etwas Honig geschmiert und „gebaggert“. Als Ratsmitglied ist von Rohmann nicht viel zu hören, wo bleiben die Wahlversprechen?

Neuanfang mit Hindernissen
Zunächst versuchten sich die drei verbliebenen bei Pro NRW ausgetretenen Ratsleute in einer neuen Fraktion, die den Namen Bürgerbewegung pro Duisburg e. V. tragen sollte. Dies ging in die Hose, da sich ein Verein mit Namen Pro Duisburg e.V. gegen diese Namensgebung wehrte und sich gegen Mario Malonn durchsetzen konnte. Zurzeit muss die Stadt Duisburg darüber entscheiden, ob die Republikaner Gruppe im Rat der Stadt das Stadtwappen für Briefpapier, Visitenkarten, Homepage, Facebook-Seite, Beschriftung von Infoständen, Printmedien und andere Medien wie Werbespots etc. verwenden darf.

Im Frühjahr fand ein politischer Wechsel zu den Republikanern statt. Die Vorstellung, dass alle drei Mandatsträger gemeinsam die politischen Interessen der Wählerschaft vertreten würden, machte das parteilose Ratsmitglied Wolfgang Bißling zunichte.

Nachdem Bißling einer Mitarbeit als parteiloses Mitglied in einer neugegründeten Fraktion „Die Republikaner“ zugestimmt hatte, revidierte er seine Entscheidung vom 25.03.2015 und teilte Mario Malonn mit, dass er in der Fraktion „Die Republikaner“ nun doch nicht mitarbeiten werde und sein Mandat als fraktionsloses Mitglied des Rates wahrnehmen wolle. „Es ist für Euch bitter, jedoch nach Abwägung aller Punkte und Prioritäten setze ich meine Person an erster Stelle, da ich meinem Gewissen verantwortlich bin und in diesem Fall keinerlei Parteiinteressen zu dienen habe und auch nicht dienen werde„, verkündet Bißling seinen ehemaligen Fraktionskollegen. Eine Niederlegung meiner Mandate wäre der letzte Schritt, dann würde die erste Partei (Anm. d. Redak. Pro NRW) jubeln und sie hätten ihr Ziel erreicht. So wie diese Parteimitglieder sich verhalten haben, kann man nur dagegen angehen, um so ein Verhalten zu unterbinden“ merkt Bißling noch an.

Wolfgang Bißling hat mit seiner Entscheidung den Wählerwillen entscheidend zunichte gemacht. Die umbenannte Fraktion „Die Republikaner“ verfügt nun nicht mehr über die Privilegien einer Fraktion sondern hat mit einer erheblichen Einbuße an Geldern auch ihr Recht auf Antragsstellung usw. verloren. Die Gegner der Rechtsaußen wird dies freuen, haben sich die Rechtspopulisten doch selbst zerlegt.

Einzig Wolfgang Bißling profitiert von seiner Entscheidung. Mit wenig Aufwand ist er einer der Besserbedienten aus den städtischen Töpfen. Zur Zeit bekommt Bißling Aufwandsentschädigung als Ratsmitglied (Pauschale) 433,40 €/Monat, als Mitglied der Bezirksvertretung  Homberg/Ruhrort/Baerl 183,20 €/ Monat, Sitzungsgeld Ratsmitglied (je Sitzung) 17,80 €, Bezüge aus dem Aufsichtsrat Frischekontor Duisburg GmbH sowie Bezüge aus der Verbandsversammlung Sparkassenzweckverband der Städte Duisburg und Kamp-Lintfort. Nach seiner Ablehnung in der Fraktion der „Republikaner“ mitzuarbeiten, stehen dem nun fraktionslos bleibendem Einzelmandatsträger Wolfgang Bißling nach §56 Abs. 3 GO zusätzliche Mittel zu. Die Stadt Duisburg stellt monatlich etwas mehr als 400€ zur Verfügung. Dies könnte ein starkes Argument bei Bißlings Entscheidungsfindung gewesen sein.

Kommentar
Wie meistens geht es um das liebe Geld, um die Sicherung der eigenen sozialen Situation, wie so oft von der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei benutzten Redewendung. Was können Wolfgang Bißling und Egon Rohman noch im Sinne ihrer Wählerschaft ausrichten? Zurückgelassen haben sie einen politischen Scherbenhaufen und einen zahnlosen Papiertiger. Des Einen Freud ist des Anderen Leid. Die verschaukelten Pro NRW Wähler sollten einmal in sich gehen und überlegen, wem sie bei den kommenden Wahlen ihre Stimme geben. Die oben Genannten wird das wenig interessieren, sie kassieren noch bis 2020.

Ihr Ronald Micklich

Blitzmeldung: Duisburg – Neuer Name für ex. Fraktion Pro NRW

BlitzmeldungFraktionsname geändert
Die Querelen um einen neuen Fraktionsnamen für die bei Pro NRW ausgetretenen Mandatsträger hat ein Ende. Gestern Abend wurde in einer Fraktionssitzung unter Leitung des Vorsitzenden Mario Malonn und Beteiligung des Landesvorsitzenden der Republikaner (André Maniera) und Ralf Goertz Bundesschatzmeister (Rep) der neue Name der Fraktion beschlossen. So wird sich die Fraktion um Mario Malonn – Fraktion „Die Republikaner“ im Rat der Stadt Duisburg – nennen.

Parteiwechsel
Viele der ausgetretenen Duisburger Pro NRW´ler, die hauptsächlich wegen Markus Beisicht und seiner Quersubventionierungs-Politik ausgetretenen sind, haben nun eine neue Heimat bei den Republikanern gefunden. So sind Fraktionschef Mario Malonn und Helga Ingenillem der Partei „Die Republikaner“ beigetreten. Josef Wolfgang Bißling, als drittes ausgetretenes Pro NRW-Mitglied, bleibt vorerst als parteiloser Mandatsträger im Verbund der neuen Fraktion. Ob, und wenn ja welche Funktionen Mario Malonn und seine Mitstreiter bei den Republikanern einnehmen werden, ist noch nicht bekannt. Nachtrag: Malonn gilt als Motor des kommunalen Wahlerfolges 2014 und führt bereits den örtlichen Kreisverband der Republikaner als Vorsitzender, ist auf der Seite der REP zu lesen.

Kommentar
Ein weiterer Tiefschlag für den im Sinkflug befindlichen Anführer der Bürgerbewegten, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen und seiner Splitterpartei. Die Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Mit dem Landesvorsitzenden der Republikaner (André Maniera) und der Hilfe des Bundesverbandes der Republikaner im Rücken, könnten diese für die „Rechtsaußen-Parteien“ ein nicht zu unterschätzender politischer Gegner zur Landtagswahl 2017 in Duisburg werden. Auch in Köln erfährt der Kreisverband der Republikaner durch einige ausgetretene Pro Köln-Mitglieder, die nun für die Republikaner aktiv sind neue Impulse.

Ihr Ronald Micklich