EU-Beitrittsverhandlungen: Türkei sieht sich unfair behandelt

Türkei EUBelastete Beitrittsverhandlungen
Öffnet die EU ein weiteres Verhandlungskapitel mit der Türkei? Deutschland hat Bedenken. Die diplomatischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei belasten die EU-Beitrittsverhandlungen. Kurz vor dem Treffen der EU-Botschafter in Brüssel hat die Türkei umfangreichere Verhandlungen über einen Beitritt des Landes zur Europäischen Union gefordert. Es sei unfair, die Eröffnung eines neuen Verhandlungskapitels wegen politischer Zwänge zu blockieren, sagte Europaminister Egemen Bagis der Süddeutschen Zeitung.

Türkei will Optionen haben
Europaminister Bagis stellte klar: Für den Fall, dass in dieser Woche nicht wie geplant Verhandlungen über weitere Themen gestartet werden, arbeite sein Land an einer Antwort. „Nur so viel: Die Türkei hat auch noch andere Optionen.“ Welche dies seien sollen ist nicht bekannt. Lesen Sie bitte auch hier und hier.

CDU: Laschet gegen ein „weiter wie bisher“
Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Laschet hat der EU davon abgeraten, die Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei in dieser Woche wie geplant fortzusetzen. Laschet sagte im Deutschlandfunk, es wäre ein Schlag ins Gesicht der türkischen Demonstranten, wenn weitergemacht würde, als wäre nichts geschehen. Quelle

Ihr B.S. Team

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Integrationsdebatte: Weil sie sich hier frei fühlen

Viele Menschen leben in unserem Land, die keine Deutschen werden wollen, aber doch unsere Kultur und Lebensart respektieren. Über sie sehen wir allzu gern hinweg.

Reden wir mal nicht von der Zahnarzthelferin, die zur zweiten Generation türkischer Migranten gehört. Reden wir nicht von der Journalistin oder dem Werbemann und dem Uniprofessor oder dem Unternehmer mit „Hintergrund“. Alles Menschen, die deutsch sind und deutsch fühlen, ohne Familie, Herkunft und Geschichte vergessen zu haben.

Reden wir vor allem nicht von den selbst ernannten Stellvertretern: den islamistischen Missionaren, den ewig Beleidigten, den Anklägern eines angeblich rundum ausländerfeindlichen Deutschlands. Oder von den weniger Privilegierten, Fremdgebliebenen oder Heimwehkranken, von all denen, die sich vom türkischen Ministerpräsidenten vertreten fühlen, obwohl sie nicht nur in Deutschland leben, sondern sogar deutsche Staatsbürger sind. Und reden wir dieses Mal nicht über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört.

Ach, und schweigen wir auch von diesem anderen Taxifahrer, der seinen Fahrgast „Faschistin“ nannte, weil die es wagte, mit einem anderen Fahrgast über „Ehrenmorde“ zu reden. Oder von jenem Journalisten, der sich bei der Buchmesse vordrängelte und, als man ihm das nicht zugestand, von Rassismus sprach, dafür seien die Deutschen ja bekannt.

Reden wir also von dem, was Multikultiverfechter immer so schön bunt finden. Denn bei allem Streit um den verlogenen Kulturrelativismus, der davon lebt, Probleme lieber zu übersehen: Es gibt sie natürlich, die bunte, die schöne Seite einer offenen Gesellschaft, in der Integration und Assimilation gar kein Thema sind, weil man sie entweder nicht will oder nicht braucht.  Lesen Sie hier den vollständigen Artikel 

Ihr B.S. Team