Pro NRW / Köln / Deutschland Infos KW 3-2017

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Pirincci (li) und Rennicke

Nachklapper Neujahresempfang Pro NRW
Zu dem am 15.01.2017 durchgeführten Neujahresempfang der rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Minipartei Pro NRW um ihren Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht, scharrten sich 58 handgezählte Gäste. Gut die Hälfte waren NPD´ler, ob nun aktive oder ehemalige. Nur diese stellten anscheinend die befreundeten Politiker unterschiedlicher Parteien aus Deutschland dar. Von den angekündigten befreundeten Politikern aus den Benelux-Ländern wurde natürlich keiner gesehen.

Mit den „Stargästen“ Frank Rennicke (NPD) und Akif Pirincci, die sich offensichtlich gut verstanden, wie auf dem Bild zu sehen, hat Beisicht gezeigt, wohin die Reise politisch geht. Reinicke versuchte seine CD´s an einem Verkaufsstand zu verkaufen. Schulterschluss mit einer verfassungsfeindlichen NPD die nur „nicht“ verboten wurde, weil sie zu winzig erscheint. Den Anspruch auf Seriosität haben die wenigen verbliebenen ewig Gestrigen rund um Beisicht jetzt vollkommen verspielt.

Bonn ist wieder Pro NRW-frei
Nachdem der Adelsspross Christopher von Mengersen seinen sittenwidrig erworbenen Sitz im Bonner Stadtrat zurückgegeben hat, wird dieses Ehrenamt nun von Claus Buff für Pro Deutschland wahrgenommen. Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, hat Pro NRW so gut wie keine Mitglieder mehr in Bonn. Einen funktionierenden und gut besetzten Kreisverband gab es eh schon lange nicht mehr. Damit sieht es auch für 2020 in Bonn für Beisicht düster aus. Um auf kommunaler Ebene wieder zum Zug zu kommen, ist die Beibringung von Unterstützungsunterschriften, verbunden mit allen anderen Voraussetzungen erforderlich. Dies dürfte für den Anführer aus Leverkusen eine nicht zu stemmende Aufgabe sein.

Christopher von Mengersen endlich weg
Der ehemalige Generalsekretär von Beisichts Gnaden hat sich nun endlich in Deutschland / NRW verabschiedet und alle seine Ämter niedergelegt. In Wien soll er sich in der Position eines Landesgeschäftsführers des RFS etabliert haben. Bei der FPÖ versucht sich v. Mengersen politisch zu integrieren. Ob er dort als Ausländer die gleichen Chancen hat wie ein Österreicher?

Neujahresempfang bei Pro Köln
Am 22.01.2017 findet der Neujahresempfang der Ratsgruppe Pro Köln im Theo-Burauen-Saal des Kölner Rathauses (Spanischer Bau), rathausplatz 1, 50667 Köln statt. Einlass wird ab 10:30 Uhr gewährt. Ab 11:15 Uhr steht die groß angekündigte Lesung von Akif Pirincci aus seinem neuen Buch „Umvolkung“ auf der Tagesordnung. Sicherlich will Pirincci sein Buch mit Widmung oder Signatur an die erhofften zahlreichen Teilnehmer bringen.

Im Gegensatz zum Empfang in Leverkusen (Pro NRW), wird hier wohl kein NPD´ler neben Pirincci sitzen. Auch unter den Gästen werden sich voraussichtlich nicht 50% NPD´ler befinden. Durch Beisichts Einladung von Akif Pirincci, ist das Alleinstellungsmerkmal für Pro Köln nicht mehr gegeben. Wäre es nicht besser gewesen, nach dieser  Demonstration freundschaftlichen Nähe zwischen dem Buch-Autor und dem NPD-Liedermacher Rennicke, auf die Lesung von Pirincci zu verzichten? Auf den Anspruch eine seriöse Bürgerpartei zu sein, muss Pro Köln, in diesem Fahrwasser, wohl noch eine lange Zeit warten.

Ihr Ronald Micklich

Köln Demo von Ester Seitz und Pro NRW – Nachlese

demo_koeln_7-1-17Vorwort:
Mitgliedern des Karlsruher ‚Netzwerks gegen Rechts‘, karlsruhe-gegen-rechts.de (Mediencenter), haben wieder ein lesenswertes gut recherchiertes Dossier ins Netz gestellt. Hier werden Informationen zu beteiligten Personen und der Ablauf der Demo dem Interessierten nahegebracht.

Auszug:
Zur Kundgebung aufgerufen hatten Ester Seitz und Rebellen für Deutschland, die “Auswärtsabteilung von Karlsruhe wehrt sich” 2. Das Buch “Rebellen für Deutschland” gehört zur Trilogie “Bilder aus dem illegalen Kampf um Österreichs deutsche Freiheit” von Anton Steininger, geschrieben 1939.

In ihrem Mobilisierungsaufruf zur Kundgebung schrieb Ester Seitz:3. Die allermeisten Täter der Kölner Silvesternacht kamen erst kurz zuvor als Asylsuchende nach Deutschland. Bei weit über 70 Prozent der ausländerrechtlich erfassten nichtdeutschen Tatverdächtigen habe die Aufenthaltsdauer in Deutschland weniger als ein Jahr betragen.

Bei den Tätern handelt es sich überwiegend um nordafrikanische bzw. arabische Asylsuchende. Zwei Drittel der Tatverdächtigen waren schon vor dem Kölner Silvesterpogrom trotz ihres erst kurzen Aufenthalts in Deutschland polizeilich aufgefallen. (…)

Die Polizei hatte in dieser Nacht jedwede Kontrolle verloren und veröffentlichte dann am Folgetag einen geschönten Bericht über die Ereignisse. (…) Auch die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien haben in einer Art Schweigekartell die Kölner Ereignisse zunächst bagatellisiert. Es gibt in Deutschland offenbar eine Nachrichtensperre, sobald es um Vorwürfe gegen Ausländer geht.

Parallel dazu sieht Ester Seitz in ihrer weihnachtlichen Ansprache vom 23. Dezember, dass Deutschland sich in einem Krieg befinde: Ein Krieg, den die “deutsche Regierung” mittels “der Invasoren” gegen das “eigene Volk” führe durch ein Ermöglichen und Gewährenlassen von Terror und Vergewaltigung: 4

Hier finden Sie den vollständigen Artikel

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW / Ester Seitz-Demo am 07.01.2017 in Köln

Screenshot Twitter 4.9.2017 Demo Köln, zum Vergrößern bitte ins Bild klicken

Screenshot Twitter 4.9.2017 Demo Köln, zum Vergrößern bitte ins Bild klicken

Termin und Stationen
Unter dem Motto: „Kein Vergeben, kein Vergessen!“ findet am Samstag 07.01.2017, ab 14:00 die von Esther Seitz angemeldete und von Pro NRW unterstützte Demo in Köln statt. Der Auftakt soll in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes an der Domprobst-Ketzer-Straße stattfinden. Um eventuell zu spät kommenden Demoteilnehmern die Möglichkeit zur Teilnahme zu erleichtern, anbei folgende Informationen. Weitere Kundgebungen / Stopps sollen zuverlässigen Informationen zur Folge an der Zeughausstraße, dem Pastor-Könn-Platz / Neumarkt und im Kreuzungsbereich Marzellenstraße  / Trankgasse / Unter Fettenhennen / Komödienstraße, stattfinden.

Wegbeschreibung
Eine detaillierte Wegbeschreibung und weitere Informationen finden Sie hier. Die üblichen Informationen mit Bürgermeinungen und Bildern ab sofort bei Twitter unter #Köln0701.

Ihr Ronald Micklich

November – Monat der Strafverfahren gegen Melanie Dittmer und Bastian Pufal

JustitiaUrteil in der Strafsache 412 Ds-80 Js 810/15-6/16
28.04.2016 – Anklagetenor: Die Angeklagte wird wegen Störung der Religionsausübung in 2 Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit Volksverhetzung, Beleidigung und unerlaubter Verbreitung von Bildnissen in 2 Fällen, davon in 1 Fall in Tateinheit mit Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes unter Einbeziehung der Strafe aus dem Strafbefehl des Amtsgerichts Essen vom 28.12.2015, Az …. kostenpflichtig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Monaten verurteilt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird.

Die Vollstreckung dieser Strafe kann der Angeklagten gemäß § 56 StGB zur Bewährung ausgesetzt werden.

Für eine derartige Entscheidung spricht, dass die Angeklagte bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten ist und sie auch erklärt hat, zukünftig nicht mehr als Versammlungsleiterin auftreten zu wollen. Diese Umstände bestärken das Gericht in der Annahme, dass sie zukünftig ein straffreies Leben führen wird. Insoweit kann der Angeklagten eine günstige Sozialprognose zugebilligt werden. Quelle

Gegen dieses Urteil hatte Dittmer mit ihrem Anwalt Markus Beisicht aus Leverkusen Rechtsmittel eingelegt.

Neuer Termin in obiger Sache
Die Hauptverhandlung soll am Vormittag (ca.10:00 Uhr) des 4.12.2016, Raum E.123 im Landgericht Werdener Straße 1, 40227 Düsseldorf geführt werden. Die genaue Uhrzeit entnehmen Sie bitte dem Terminkalender.

Weiterer Gerichtstermin für Dittmer
Am  Dienstag dem 22.11.2016 muss sich Dittmer im Krefelder Amtsgericht wegen einer weiteren Strafsache (Vorwurf: Unerlaubte Waffenführung) verantworten. Termin: 13:30 Uhr, 1 Etage, Sitzungssaal H 105, Nordwall 131, 47798 Krefeld.

Für den Fall eines unentschuldigten Ausbleibens wird eine (polizeiliche) Vorführung angeordnet, ein Strafbefehl oder Haftbefehl erlassen.

Bastian Pufal vor Gericht
Auch Bastian Pufal droht Ungemach. Am Freitag dem 04.11.2016 muss sich der ehemalige Pro NRW Bezirksvorsitzende im Amtsgericht Leverkusen-Opladen wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung der Justiz stellen. Termin: Am 04.11.2016 um 11:00 Uhr, Erdgeschoss, Sitzungssaal 4, Gerichtsstraße 9, 51379 Leverkusen-Opladen, wird das Hauptverfahren gegen Pufal vor dem Strafrichter eröffnet. Az. 52 Ds-121 Js 658/15-124/16

Als Pflichtverteidiger wurde der selbsternannte „honorige Rechtsanwalt“ Markus Beisicht aus Opladen bestellt.

Eine illustre Gesellschaft an Zeugen wird sicherlich für einen hohen Unterhaltungswert sorgen. So könnten möglicherweise die damals involvierten Tony Xaver Fiedler, Melanie Dittmer, die Familie Engels, Engels-Olthoff  und einige Personen mehr zur Aufklärung der wahrhaftigen Geschehnisse  vom April 2016 beitragen.

Kommentar
Der Kreis schließt sich auch hier wieder. Die Angeklagten und sind ehemalige Pro NRW Funktionäre, Verteidiger ist der Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Minitruppe, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht. Während sich Pufal wohl endgültig bei Pro NRW verabschiedet hat, zumindest wurde er seit fast einem Jahr nicht mehr politisch wahrgenommen, dürfte die „günstige Sozialprognose“ für Melanie Dittmer wohl einige Risse bekommen haben.

Der Bericht „Melanie Dittmer, Provokateurin und Rednerin der Neonazi-Demo vom „Bielefelder Bürgerwillen““ vom Juli mag hier als Beispiel dienen. Und  Schlagzeilen wie die vom 24.07.2016, „Und nun noch das: Die rechtsextreme „Identitäre Aktion“ um die frühere „Dügida“-Aktivistin Melanie Dittmer und Pro NRW haben ebenfalls eine Demo angekündigt. Anmelderin ist offenbar die Rechtsaktivistin Ester Seitz aus Bayern.“, machen auch keinen schlanken Schuh.

Einziger Lichtblick für Dittmer, „für die Berufung, die die Angeklagte eingelegt hat, gilt das Verschlechterungsverbot: Die Strafe darf im Berufungsverfahren nicht höher ausfallen als in erster Instanz.“ Wir werden sehen was Beisicht für Dittmer bewirken kann.

Ihr Ronald Micklich

Markus Beisicht (Pro NRW) und Ester Seitz (rechtsextremistische Aktivistin) – ein Dossier über gemeinsame Aktionen

Screenshot Twitter 4.9. Demo Köln, zum Vergrößern bitte ins Bild klicken

Screenshot Twitter 4.9. Demo Köln, zum Vergrößern bitte ins Bild klicken

Auszüge aus einem lesenswerten Beitrag:

[„Die von ProNRW und Ester Seitz gemeinsam organisierte Kundgebung hatte das Motto: “Staatlich verordnete Polizeiwillkür stoppen”. Sie stellte eine Reaktion auf den Polizeieinsatz bei der von ProNRW und Ester Seitz organisierten Contra-Erdogan-Demo am 31. Juli in Köln vor dem Hauptbahnhof dar. Seinerzeit hatte die Polizei zunächst einen gerichtlich genehmigten Spaziergang nach Deutz, wo die Pro-Erdogan-Demo stattgefunden hatte, wegen “veränderter Gefahrenlage” (man hatte schlauerweise die Deutzer Brücke allgemein gesperrt) untersagt. Danach hatte die Polizei, u.a. wegen Trunkenheit vieler Kundgebungsteilnehmenden, jedweden Spaziergang untersagt .

Ester Seitz hatte daraufhin als Kundgebungsleiterin trotzdem zum Spaziergang aufgerufen und Vorbereitungen zur Reihenbildung betrieben. Die Polizei löste daraufhin die Kundgebung auf und forderte die Leute zum Verlassen des Platzes auf. Ester Seitz aber rief zum “Sitzstreik” auf. Als die Wasserwerfer anrollten, verließen bis auf 50 Pesonen alle Sitzstreikenden (auch Ester Seitz) den Platz, die anderen wurden (trocken) in den Bahnhof getragen und in Regionalexpresse ihrer Wahl gesetzt.

Die Kundgebung am 4. September war von Ester Seitz dann hinsichtlich Ort und Ablauf als Kopie der Kundgebung vom 31. Juli angemeldet worden. Damit sollte symbolisch die Versammlungsfreiheit in Deutschland wiederhergestellt werden. Gastredner war Rob Verreycken von der belgischen Partei Vlaams Belang. Die hatte in den 1990ern große Wahlerfolge, ist heute aber mit drei von 150 Sitzen im Belgischen Parlament und sechs von 124 Sitzen im Flämischen Parlament unbedeutend.

Laut eines gemeinsamen Aufrufs von ProNRW und Ester Seitz, sollte es eine „Groß-Demo mit 350” Teilnehmenden werden. Die ‚Patriotin‘ Marie Jakob kommentierte den Aufruf vor der Kundgebung auf der Facebookseite von Ester Seitz:

Hört bitte auf, das als Großdemo zu deklarieren. Es kommen eine Handvoll ProNRW-Verbliebener. Dann vielleicht ein paar von den Hools. Die guten Aktivisten, die sich benehmen, die das letzte Mal 90% der Teilnehmer gestellt haben, bleiben diesmal weg. Weil Du, Ester, nichts kannst als spalten, lügen, dich asozial benehmen, überall reinspringen und verbrannte Erde hinterlassen. Ihr werden da mit einer Handvoll Leute stehen, die sich noch von Dir blenden lassen.

Aber Dein Popstar-Dasein auf NRWs Bühnen hat bald ein Ende. Dich unterstützt hier kein vernünftiger Mensch mehr.“].

Hier finden Sie das vollständige Dossier.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW in Köln – Großkotzig angekündigte Großdemo entpuppt sich als Minitreffen von einigen Rechtsradikalen

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Propaganda wie gewohnt
Wie gewohnt hat der Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe von Pro NRW, Markus Beisicht (Rechtsanwalt in Leverkusen – Opladen, wieder mächtig auf den Putz gehauen.

 „Die Veranstalter erwarten 350 Teilnehmer zum Demo-Aufzug. Die Großveranstaltung wird auch durch die PRO NRW-Partnerorganisation Vlaams Belang unterstützt“ gibt der Angeber auf der Propagandaseite zum Besten. Am Freitag dem 2.9.2016 wurde dann kurz vor Toresschluss wiederrum um Teilnehmer gebettelt – „PRO NRW ruft nochmals zur Teilnahme an der Großdemonstration am Sonntag in Köln auf“. Da durfte der Anmelderin Ester Seitz und ihrem neuen Wanderprediger wohl bewusst geworden sein, dass die propagierte Teilnehmerzahl wohl nicht zu erreichen ist.

Böses Erwachen
Eine mit Pro NRW eng kooperierenden Partnerpartei Vlaams Belang gibt es augenscheinlich nur in Beisichts Phantasiewelten. Zwar sprach von der Vlaams Belang Rob Verreycken, eine Delegation wurde aber nicht wahrgenommen. Statt der angekündigten 350 Teilnehmer wurden 57 handgezählte ermittelt. Von Pro NRW wurden nicht einmal 10 Personen verortet. Zu diesen gehörten wieder die ex. NPD´ler Thorsten Crämer, Michael Lange und ein weiterer Wuppertaler Kamerad sowie die Funktionäre aus Witten mit Christoph Schmidt, Peggy Hufenbach und Hartmut Schwefel. Zugegen war auch wieder Holm Teichert. Aus Aachen und Opladen gesellten sich zwei weitere Rechtsextreme hinzu. Teilweise hatten die ex. NPD´ler ihre Familienangehörigen mitgeschleppt. Das war es dann aber schon.

Selbst der Generalsekretär Christopher von Mengersen wurde nicht gesehen. Wie zu erfahren war, beteiligt sich der Bonner Ratsherr als Wahlhelfer in der dritten Runde der Bundespräsidentenwahl in Wien. Da gibt es sicherlich viel zu tun. Hat der Generalsekretär möglicherweise deswegen keine Zeit mehr für Beisichts Großdemos?

Wanderprediger Beisicht hat offensichtlich in Ester Seitz seine neue Berufung gefunden. Am 3.September 2016 ist er in Karlsruhe als Redner bei Seitz angekündigt und wird sich sicherlich auf ein paar schöne Stunden freuen.

Kommentar
Beisicht ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Auf seiner Internetplattform phantasiert der Aufschneider von 120 Patriotinnen und Patrioten. Der Pressebericht der Polizei nennt hier die wahrhaftigen Zahlen.

Pfoten in der Tasche, Augen weit auf und aus guter Position Ester Seitz Handwerkskünste beobachten und kommentieren ist alles was Beisicht beisteuert. Auf Twitter gibt es einen passenden Post, der keine Kommentierung mehr benötigt. Armer Beisicht.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisicht und seine alkoholtraumatisierten Rechtsextremisten schießen sich in die Bedeutungslosigkeit

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Demo-Ablauf
Markus Beisicht, Anführer der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Restetruppe von Pro NRW, hat den Rand mal wieder zu voll genommen. Konnte er im Vorfeld noch die juristischen Auseinandersetzungen mit dem Polizeipräsidenten, bezüglich des Demoaufzuges über die Köln-Deutzer Brücke für sich entscheiden, ließen seine angeheuerten Freunde aus dem rechtsextremen Lager von NPD, Die Rechte und der 3.Weg sein Vorhaben platzen.

Auszug aus dem Polizeibericht:
Mit der Anmelderin der rechtsgerichteten Gegenkundgebung konnte auch in einem letzten Abstimmungsgespräch keine Einigung erzielt werden. Zu dem avisierten Aufzug erschienen in der Spitze circa 330 Teilnehmer des rechten Spektrums, darunter auch zahlreiche Hooligans. Diese Personen stellten sich mehrheitlich als stark alkoholisiert, aggressiv und unkooperativ dar. Auch Ordner konsumierten auf der Versammlungsfläche alkoholische Getränke. Im Bereich des Aufstellungsorts Bahnhofsvorplatz wurden zudem Quarzsandhandschuhe und Reizstoffsprühgeräte sichergestellt. Die Versammlungsleiterin rief zudem zu einem Aufzug auf, der ihr unmittelbar zuvor seitens der Polizei untersagt worden war. Ihr war die Auflage erteilt worden, ausschließlich eine Standkundgebung durchzuführen. Um 16.25 Uhr wurde infolgedessen die Versammlung durch die Polizei aufgelöst. Teilnehmer wurden durch Einsatzkräfte der Bundespolizei zu den Zügen geleitet. Ein 44-Jähriger wurde hierbei in Gewahrsam genommen.

Einen minutiös festgehaltenen und mit Bildern hinterlegten Livebericht von Robin Dullinge finden Sie hier.

Kommentar
Nun hat sich der egomane Vorsitzende der Rechtsextremisten wohl endgültig selber liquidiert. Nach dem öffentlich vollzogenen Schulterschluss mit NPD, Die Rechte, gewaltbereiten Hooligans und der 3.Weg kann sich Markus Beisicht das berühmte Kotelett an den Gürtel binden, damit vielleicht noch ein Hund Interesse an ihm zeigt. Wer will Figuren aus diesem Kader als Politiker noch ernst nehmen? Beisicht schwafelt auf seinem Propagandablog von 500 Teilnehmern, da kann man sich nur noch an den Kopf fassen. Selbst der Pro NRW Generalsekretär Christopher von Mengersen hat augenscheinlich erkannt wie schädlich eine Teilnahme mit diesen Kameraden an der Anti-Erdogan-Demo für seine fragwürdige Reputation sein könnte und ward nicht gesehen.

Ihr Ronald Micklich