Identitäre Aktion – Dunkle Wolken über Melanie Dittmer

Dunkle Wolken über Dittmer (Foto: T-Online)

Dunkle Wolken über Dittmer (Foto: T-Online)

Schmähgedicht gegen Erdogan
Am 21.04.2016 hat Melanie Dittmer auf ihrem Facebook-Profil „Blog Dittmer“ ein Schmähgedicht über den Staatspräsidenten der Türkei, Herrn Recep Tayyip Erdogan gepostet und somit öffentlich gemacht. Dieser Eintrag befindet sich nach wie vor auf Dittmers Seite.

Prompte Reaktion
Schon am 24.06.2016 wurde an Dittmer eine Abmahnung per Einschreiben mit Rückschein von Prof. Dr. Ralf Höcker, LL.M, Anwalt der Rechtsanwaltskanzlei für Marken & Medienrecht Höcker (Köln) versendet. RA Höcker vertritt den Staatspräsidenten der Türkei, Herrn Recep Tayyip Erdogan anwaltlich.  Hierin wir Dittmer abgemahnt und aufgefordert, die bemängelten Textpassagen („Während Erdogan vielleicht Esel fickt […]“, „Der orientale Präsident hat einen kleinen Schwanz […]“, bis zum Dienstag dem 05.07.2016 auf sämtlichen Verbreitungswegen, insbesondere auf ihrem Facebook-Profil, dauerhaft zu löschen.

Auch für Ester Seitz könnte es eng werden, da diese das Schmähgedicht von Dittmer geteilt hat. Jetzt soll Dittmer wohl darauf hinwirken, dass auch Seitz den Text aus dem Netz nimmt.

Teurer Spaß
Im weiteren wird eine Unterlassungserklärung gefordert. Der Streitwert soll bei 50.000 Euro liegen, eine Kostennote von ca. 2.100 Euro ist zu begleichen. Die Zahlungsfrist soll angeblich heute auslaufen. Im Falle einer nicht rechtzeitigen oder nicht vollständigen Abgabe und Erfüllung der Unterlassungs-und Verpflichtungserklärung wird wohl unverzüglich und ohne weitere Vorwarnung der Rechtsweg beschritten.

Die Geltendmachung weiterer Ansprüche soll sich Recep Tayyip Erdogan vorbehalten. Gespannt sein darf man darauf, wer die anwaltliche Vertretung von Dittmer übernimmt. Ist es etwa wieder der selbsternannte „honorige Advokat“ aus Opladen?

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Pro NRW-Propaganda auf niedrigstem Niveau und einfach nur lächerlich

PropagandablogStrategie Seminar
Pro NRW will morgen ein angeblich „hochinteressantes Strategieseminar“ im Umgang mit der AfD abhalten. Die Leitung soll Thorsten Crämer, der in der Kemna Affäre 2001 wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilte ex. NPD´ler, haben.

Sind die verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten rund um ihren Anführer Markus Beisicht aus Opladen, der AfD noch Ende März diesen Jahres regelrecht in den Ar… gekrochen, (wir berichteten) denunziert man sie jetzt, nachdem es keine Möglichkeit gibt dort Trittbrett zu fahren, als Placebo-Partei AfD. Viele Zuhörer dürfte Crämer nicht finden. Die üblichen Pflichtzuhörer aus dem eigenen Vorstand werden wohl unter sich bleiben. Mehr als eine gute Handvoll Hardcore-Mitglieder dürften es nicht werden.

Christopher von Mengersen will Referat halten
Bei dem diesjährigen Kongress der freiheitlichen kulturpolitischen „Gesellschaft für freie Publizistik“ im thüringischen Kirchheim, will Christopher von Mengersen über die Auswirkungen der Massenzuwanderung aus kommunalpolitischer Sicht referieren. Auch der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Johannes Hübner soll bei diesem Kongress auftreten. Dies alleine reicht den Phantasten der Pro NRW-Propaganda aus, eine enge Vernetzung zwischen Pro NRW und der FPÖ herbei zu fabulieren. Jedermann weiß mittlerweile, dass die FPÖ mit Beisicht und seinen Schergen nichts mehr zu tun hat. Dass möglicherweise Christopher von Mengersen im nächsten Jahr schon für die FPÖ in den Ring steigt, ist mehr als ein Gerücht.

Unter der Überschrift “ Einschlägige Referentenriege“, werden in einem lesenswerten Artikel von Anton Maegerle auf „blick nach rechts“ auch Mengersen und Hübner skizziert. Auszug:

„Mengersen (Jg. 1993),  „pro NRW“-Stadtverordneter im Rat der Stadt Bonn, spricht zum Thema „Die Auswirkungen der Massenzuwanderung aus kommunalpolitischer Sicht“.  Der Waffenstudent war im Januar Teilnehmer des „Akademikerballs“ der Wiener FPÖ. 2013 spendete Mengersen seiner damals rund 1500 Mitglieder zählenden  Partei 10 770 Euro.“

„Hübner (Jg. 1956),  seit 2008 FPÖ-Nationalratsabgeordneter, berichtet über die vermeintliche „Massenzuwanderung nach Österreich – Hintergründe des Politikwechsels der rot-schwarzen Bundesregierung“. Der FPÖ-Politiker, im Wiener Parlament außen- und europapolitischer Sprecher seiner Partei, hielt im Januar 2010 bei einer Wahlkampfveranstaltung der antisemitischen ungarischen Partei Jobbik in Budapest eine kurze Ansprache. Hübner ist mehrfacher Interviewpartner des rechtsextremen Monatsmagazins „Zuerst!“.“

Bei seinem Referat will sich von Mengersen auf seine angeblichen „Erfahrung als engagierter Ratsherr im Bonner Stadtrat“ stützen können. Hier wird wohl das gekaufte Mandat gemeint sein. Jedenfalls fand Amtsrichter André Stollenwerk klare Worte: „Für mich ist das ein Mandatsverkauf.“ Presse

Demo in Bonn Bad Godesberg
Unter der Überschrift: „PRO NRW und Identitäre Bewegung organisieren am 18. Juni eine Großdemonstration in Bonn“, drehen die Rechtsextremisten die Propagandalautsprecher auf. Eine Großdemonstration wird unter dem Motto: „Gegen ausufernde Jugendgewalt zumeist mit Migrationshintergrund“ angekündigt. Start und Ort der Auftaktkundgebung soll in Bonn-Bad Godesberg um 14:00 Uhr das Rondell Ecke Rüngsdorfer Straße/Rheinallee sein. Beisicht erwartet 300 Teilnehmer und will, so sein Propagandablog, neben Christopher von Mengersen und Ester Seitz auch persönlich eine Rede schwingen.

Anmelderin der Demo dürfte wieder die in erster Instanz wegen Volksverhetzung verurteilte Melanie Dittmer sein. Als Veranstaltungsleiter/in kommen ergo Mengersen und Seitz in Frage. Sicher ist noch interessant, dass nicht die „Identitäre Bewegung“ als weiterer Veranstalter fungiert, sondern Dittmers selbstgestrickte „Identitäre Aktion“ gemeint sein dürfte. Auf deren und Dittmers Facebook Seite (Dittmers Blog), versucht man mächtig zu mobilisieren. Mit wem Beisicht hier gemeinsame Sache macht, zeigen voraus gegangene Demos mit Dittmers Fan-Gemeinde.

Die Identitäre Bewegung beantwortete eine Anfrage zur Sache: „ich frage an, ob die Identitäre Aktion mit ihrem eingetragenen Verein etwas zu tun hat?“ Antwort: „die „Identitäre Aktion“ ist kein Teil des Vereins und steht mit diesem auch nicht in Verbindung.“ Hier würde sich eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung empfehlen.

Kommentar
Bei Beisicht, der von seinen ex. Freunden hämisch der „Recep Tayyip aus Opladen“ genannt wird, läuft nichts mehr. Seine großspurig angekündigten Aktionen sind zumeist nicht aus seinem Stall und wenn ja, erweisen sie sich als pure Propaganda-Blendgranaten. So gibt es keine Strategie die bezüglich der AfD gefahren werden könnte. In Bonn werden wohl keine 10 Pro´ler dabei sein. Wie auch, es gibt gerade noch 4 Mitglieder. Mengersen bereitet sich augenscheinlich im thüringischen Kirchheim schon auf seinen Abgang nach Österreich und der FPÖ vor. Mit Beisicht und seiner Restetruppe aus ex. NPD´lern will keine Partei und fast kein Mensch in Zusammenhang gebracht werden. Es ist so, wie ein Präsidiumsmitglied treffend bemerkte „… hier werde ich wie ein Aussätziger behandelt“.

Ihr Ronald Micklich

Dittmer – Heute wieder Theater in Bonn

BlitzmeldungPresse
17.05.2016 Bad Godesberg. Die Rechtsextremistin Melanie Dittmer hat für Dienstagmittag zu einer Demonstration in Bad Godesberg aufgerufen. Die Polizei hat deswegen einige Straßen abgesperrt. In Bad Godesberg findet am Mittag eine Demonstration am Theaterplatz in Bad Godesberg statt. Die Rechtsextremistin Melanie Dittmer hatte dazu aufgerufen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Es kommt wegen der Demo zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus in Bad Godesberg. Die Polizei hat einige Straßen abgesperrt.

Facebook Dittmer
Sehen uns alle um 12:30 Uhr/13:00 in Bad Godesberg. Infotisch mit Systemkritik! Theaterplatz 24. Direkt bei Tee Gschwendner. Ester Seitz wird dort sprechen. Weitere Infos.

Ihr B.S. Team

Ekelerregende Instrumentalisierung des Todes von Niklas in Bonn durch „Rechtsextremisten“ auch aus der Pro NRW Szene

Screenshot FB-Polizei NRW Bonn

Screenshot FB-Polizei NRW Bonn

Niklas ist verstorben
Nach einer brutalen Attacke auf den 17-jährige Niklas P. am vergangenen Samstag in Bad Godesberg, ist dieser nun seinen schweren Verletzungen erlegen, wie die Bonner Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Der Jugendliche aus Bad Breisig war am Samstag von bislang unbekannten Tätern in Bad Godesberg brutal attackiert und schwer verletzt worden.

Täter noch nicht ermittelt
Die Ermittlungen der Kollegen der Mordkommission laufen seit Samstag, 07.05.2016, auf Hochtouren. Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf die Tatverdächtigen, die den 17-Jährigen Niklas P. lebensgefährlich verletzt haben sollen. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Bonn nun eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgelobt. Pressemitteilung Die Polizei hat nun erste Hinweise zu den Tätern, nennt mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen aber noch keine Details.

  1. Person
    – 17-21 Jahre

    – zwischen 1,80m – 1,85m
    – brauner, dunkler Hauttyp
    – stämmige Statur
    – schwarze Haare, Seite kurz, oben länger, nach hinten gegelt
    – schwarze Jacke (u.U. Lederjacke)
    – Jeanshose
    – weiße Schuhe
    – sprach akzentfrei deutsch
  2. Person
    – 17 – 20 Jahre

    – kurze schwarze Haare
    – ca. 1,80m – 1,85m groß
    – brauner Hauttyp
    – normale Statur
    – weiße Jogginghose
    – weißer Pullover (Adidas oder Nike), ggfs. mit Reißverschluss
    – weiße oder graue Kappe
    – führte unter Umständen eine schwarze Tasche mit
    – sprach akzentfrei Deutsch
  3. Person
    – älter als 18 Jahre

    – lange Haare
    – schwarze lockige Haare, an den Seiten kurz rasiert, nach oben und winkelartig nach hinten frisiert
    – schmale Statur
    – schwarzer Vollbart
    – schwarze Lederjacke
    – Jeans
    – kleiner als die anderen beiden Tatverdächtigen
    – massives Schuhwerk

Demonstrationen angemeldet
Brauner Hauttyp und das Attribut fehlerfrei „Deutsch“ zu sprechen, reicht den rechtsextremen Hetzern natürlich aus, um aus ihren Löchern zu kriechen und ihre fremdenfeindliche Hetze zu zelebrieren. Wenn da schon Namen wie Dittmer, Christopher von Mengersen und Ester Seitz als mögliche Redner auftauchen, braucht über die Qualität des verbal Kommenden kein Wort mehr verloren zu werden.

Wie der Bonner Generalanzeiger berichtet, soll Melanie Dittmer die Anmelderin für eine geplante Demo der Rechtsextremisten am 14.05.2016 ab 14:00 Uhr am „Von-Groote-Platz, 53173 Bonn“ sein. Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, haben die Beamten sie nach rechtlicher Prüfung aufgefordert, einen neuen Versammlungsleiter zu benennen. Außerdem wurde ihr mitgeteilt, dass sie während der Veranstaltung keine Reden halten darf. Quelle

Einen bebilderten Bericht des Bonner General Anzeigers mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Kommentar
Markus Beisicht, Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe, die sich Pro NRW nennt, will hier natürlich auch seinen Käse dazu geben und nutzt mit seiner Unterstützung in ekelerregender Weise die schreckliche Situation aus.

 „Auch PRO NRW unterstützt diese wichtige Kundgebung gegen die ausufernde Jugendkriminalität. Wir rufen alle Unterstützer und Mitglieder zur Teilnahme an dieser Kundgebung auf. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden unter anderem unser Generalsekretär Christopher von Mengersen … und andere zu den Teilnehmern sprechen„, weiß Beisicht zu berichten.

Viele werden es nicht sein, die sich durch Beisichts Propaganda-Aufruf angesprochen fühlen könnten. Nach zuverlässigen Informationen sollen gerade noch 7 Mitglieder in Bonn zu finden sein. Selbst der Bonner Kaninchenzüchterverein hat mit 18 Menschen mehr als doppelt so viele Mitglieder, wie der Verlierer der Kommunalwahlen 2014, der Adelsspross Christopher von Mengersen um sich scharen kann. Es ist anzunehmen, dass auch hier wieder die angemeldeten Gegendemonstrationen deutlich mehr Menschen mobilisieren können.

Ihr Ronald Micklich

Biegida – Demo am 02.04.2016 in Bielefeld

Modifizierter Screenshot Facebook Biegida

Modifizierter Screenshot Facebook Biegida

Veranstalter/Termin
Die Veranstaltung der Biegida (Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes) findet am 02.04.2016 von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr in Bielefeld, Hbf, Nahariya-Straße statt. Ein kurzer Spaziergang bis zur Herforder Straße soll abgehalten werden. Anmelder der Veranstaltung ist Thomas Borgartz aus Möhnesee. Borgartz soll laut Pressebericht mit 50 Teilnehmern rechnen.

An Thomas Borgartz klebt seine kurze Zugehörigkeit als Funktionär bei Pro NRW wie Pech und Schwefel an seiner Vita. Trotz mehrerer chemischer Reinigungsversuche bleiben immer noch braune Flecken zurück. Borgartz selbst beschreibt Biegida wie folgt:

„Biegida ist eine Gemeinschaft von Bürgern, deren Ziel die Förderung der offenen politischen Diskussion in der Öffentlichkeit ist“ und weiter „Biegida bekennt sich zu der Erhaltung der freien, demokratischen und sozialen Bundesrepublik Deutschland und tritt für die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland ein. Die Unterstützung von Organisationen oder Personen, die die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellen, ist daher mit der Mitarbeit im Veranstaltungsteam nicht vereinbar.“

Redner
Außer Herrn Borgartz als Veranstalter wird es sicher nur eine interessante Stimme geben, vernachlässigt man die Hetze von Ester Seitz. Diese ist die von Lionel Baland, der im Vorfeld der Demo schon für Gesprächsstoff sorgte. So nimmt er Stellung zu dem Vorwurf ein „übler Rassist“ zu sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Lionel Baland aus Belgien. Ich bin in Ihrem Artikel (http://www.nw.de/…/20742005_Buendnis-gegen-Rechts-Biegida-i…) durch Herrn Mathias Blomeier, den ich nicht kenne und nie gesehen habe, als ein „übler Rassist“ bezeichnet worden.

Das ist eine pure Diffamierung. Ich habe nie etwas rassistisches gesagt oder geschrieben. Herr Klaus Rees sagt, dass jemand von der Partei „die Rechte“ kommen wird. Ich habe nichts mit dieser Partei zu tun. Ich schreibe über die patriotische Parteien in Europa und nicht über extremistische Parteien. In Frankreich, habe ich Interviews darüber zu Fernsehen, Radio, Zeitschriften und Internetseiten gegeben.

Mein Großvater war während der deutschen Besatzung in der Resistance. Im französischsprachigen Teil von Belgien sind viele belgische Patrioten während der Deportation verstorben (… nachfolgend französischer Text hierzu)

Ich weiß das viele Linke in Deutschland eine braune Familien-Vergangenheit haben und sich nun durch ihr gutmenschliches Dasein reinwaschen wollen, in dem sie wieder gegen kritische Meinungen die Rassismuskeule schwingen.

Ich werde diese Diffamierung in den oben genannten Artikel nicht akzeptieren und eine Anzeige gegen aller in Betracht kommenden Delikte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft stellen.

Mit freundlichen Grüßen, Lionel Baland aus Belgien

Wer ist Baland?
Lionel Baland wird von den Global Independent Analytics wie folgt beschrieben: Baland befasst sich mit EU-Skepsis und den patriotischen Parteien Europas. Er ist ein belgischer patriotischer Schriftsteller und ehemaliger Journalist. Er lebt in Lüttich, dem französisch sprechenden Teil Belgiens. Sein Studium befasste sich mit Jura und Journalismus. Er war Mitglied der Parti Social-Chrétien (P.S.C.), eine Mitte-Rechts-Partei und war im Führungsausschuss mit deren Ministern 1999 sowie in der Ligue (eine patriotische Partei).

Lionel Baland veröffentlichte zahlreiche Artikel in wichtigen Zeitungen und Zeitschriften wie: Ardennen Magazin, Clin d’œil, La Libre Belgique-Gazette de Liège, Sud, C4. Aufgrund seines Status, bekam er einen Presseausweis der Association des Journalistes de la Presse Périodique.

Kommentar
Als Redner will Baland als Belgier aus erster Hand von den Ereignissen des Terroranschlags in seinem Heimatland berichten. Welchen Weg er in seiner Rede dann zu Biegida und deren Zielen schlägt bleibt abzuwarten. Sicherlich wird Baland an seinen Worten gemessen werden, ob er „rassistische“ Hetze in seiner Rede vorbringt, oder ob es sich um eine sachliche und objektive Betrachtungsweise und Meinungsäußerung handelt.

Ihr Ronald Micklich

Nachklapper – Pro NRW Neujahresempfang mit vielen NPD Freunden

KlappeBesucher
Wie aus zuverlässigen Quellen und hingegen der Aussage des von Pro NRW augenscheinlich akkreditierten Andreas Born vom Blog Leverkusen.com. zu erfahren war, konnte der selbsternannte „honorige“ Anwalt aus Leverkusen, Markus Beisicht, etwa 70 und nicht 100 Besucher zum Neujahresempfang verzeichnen. Warum Andreas Born und somit Leverkusen.com den vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Restehaufen von Pro NRW eine Plattform bietet und die Hetze gegen Flüchtlinge und Asylsuchende per Video unkommentiert ins Netz stellt, ist vollkommen unverständlich. Dass Christopher von Mengersen von über 100 Personen faselte, ist offensichtlich seiner „Zählkunst“ geschuldet.

Nach Schätzungen aus gut informierten Kreisen sollen nur noch 50% der Teilnehmer Mitglieder von Pro NRW gewesen sein. Besonders stark vertreten waren (ehemalige) Mitglieder der NPD und weitere Islamgegner. Hierzu sollen Udo Wolfgang Franke, Timo Pradel, Andreas Lange, Thorsten Crämer, Ariane Meise, Karl Michael Merkle alias Michael Mannheimer, Sigrid Schüßler, Ester Seitz, Melanie Dittmer und Karl Richter gehört haben. Mit seinen neuen Freunden ließ sich der Anführer der spöttisch „Pro NPD 2.0“ genannten Restetruppe, Rechtsanwalt Markus Beisicht, gerne ablichten, was ein Foto im Internet überzeugend belegt.

Getränke und Speisen
Otter-Getränke in Bergisch Gladbach heißt Sie willkommen!“, und dies gilt offenbar auch für rechtsextremistische Verfassungsfeinde. Das Hemd ist einem eben näher als die Jacke und ein paar „braune Scheine“ sind besser als eine leere Kasse. Da muss dann eben die Moral einmal hinten anstehen. Vielleicht ist man ja sogar politisch d’accord.

Wie berichtet wird, soll das kalte Buffet in Heimarbeit gefertigt worden sein. Hier gibt man sich dann sparsam.

Kommentar
Nur noch ein kleines Häuflein alt Pro´ler sollen zu den Gästen gehört haben. Ein schlecht informiertes, unkritisches Mitglied aus Leichlingen (Renate E. 68), Mitglied der ersten Stunde wurde mit einem Blumenstrauß für ihre Treue geehrt. Ansonsten ist der „Rechtsruck“ und damit verbunden auch die Gästeliste alles andere als die einer nordrheinwestfälischen „Grundgesetz-Partei“. Bei Beisicht sind augenscheinlich alle Dämme gebrochen. Der Narrensaum von gestern sind nun seine ausgewiesenen Freunde von heute. Ein ehemaliges Mitglied formulierte es so: „Hier ist Karl Richter mit „Steiner“ Wulff….. Es brechen nun sämtliche Dämme, selbst die NPD wird rechts überholt…sofern dies noch möglich ist.“

Mehr ist dem nicht hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Parteitag am 18.12.2015 – Rednerinnen bei den Rechtsextremisten schon am Donnerstag erwartet

Forum Leverkusen, in unmittelbarer Nähe des "Best Western" Hotels

Forum Leverkusen, in unmittelbarer Nähe des „Best Western“ Hotels

Tagesausflug mit Übernachtung
Breits am Donnerstagnachmittag, den 17.12.2015, sollen die beiden mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Rednerinnen Ester Seitz (Widerstand Ost West) und die PEGIDA-Aktivistin Sigrid Schüßler zum Parteitag der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW anreisen.

Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, sollen bereits die Zimmer für die Damen und einen Fahrer im „BEST WESTERN Leoso Hotel Leverkusen„, gebucht und in Vorkasse bezahlt worden sein. So haben die Angereisten noch die Möglichkeit die tolerante Willkommenskultur der Leverkusener zu erfahren. Anbieten würde sich hier ein Bummel über den bunten Weihnachtsmarkt, der fußläufig zu erreichen ist.

Wer ist Seitz und Schüßler
Lauthals kündigt der Anführer und selbsternannte „honorige Anwalt“ der Restetruppe Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht seine Redner/innen an. “So können sich unsere Mitglieder auf ein leidenschaftliches politisch unkorrektes Grußwort der bundesweit bekannten Islamkritikerin Ester Seitz freuen.” Wer mehr über Ester Seitz erfahren möchte findet hier Aufklärung. Auszug:

“Hetze, Hass und Hooligans: Am 20. Juni will der so genannte „Widerstand Ost West“ eine rechte Großdemonstration in Frankfurt abhalten. Hinter dem Netzwerk steht Ester Seitz. Die Aktivistin möchte der Lutz Bachmann Westdeutschlands werden.” Weiterlesen

Auch wird die PEGIDA-Aktivistin Sigrid Schüßler eine uns alle motivierende Grundsatzrede halten, freut sich Beisicht. Mehr über die ex. NPD´lerin finden Sie auf taz.de. Auszug:

Im November 2014 veröffentlicht:
“Vor wenigen Wochen wollte Sigrid Schüßler die Partei noch führen. Auf dem NPD-Parteitag am ersten Novemberwochenende kandidierte die studierte Schauspielerin für den Parteivorsitz.”

Da sich nun auch noch der Staatsschutz Aschaffenburg mit Schüßler wegen angeblicher Volksverhetzung befassen soll, versucht Beisicht natürlich wieder einmal mehr die Opferrollen-Nummer einzuspielen.

Ob Ester Seitz vom „Widerstand Ost West“ den Auftrag bekommen hat mit den Rechtsextremisten zu kooperieren, oder ob diese Aktivität auf ihrem „eigenen Mist“ gewachsen ist, ist nicht bekannt.

Aus welcher Motivation heraus Sigrid Schüßler offenbar bestrebt ist, bei ihren Pro NRW-Auftritten ihre Reputation vollständig zu zerstören, ist ebenso unbekannt. Als Pegida Aktivistin sollte sich Frau Schüßler an folgende Aussage erinnern: PEGIDA ist überparteilich und distanziert sich ausdrücklich von Pro NRW. Vollständiger Text Wegen der angekündigten „mutigen Rednerin“ wir sicherlich „kein Schwein“ zusätzlich, den PRO-NRW-Parteitag besuchen.

Kommentar
Beisicht rechnet augenscheinlich mit 60 Teilnehmern an seinem „Parteitag“. Hermetisch isoliert werden ergo nur die wenigen rechtsextremen Teilnehmer seiner Sekte die verbale Berieselung über sich ergehen lassen müssen. Welchen Effekt rechnet sich der egomane Anführer eigentlich aus? Bringt es ihm Befriedigung, wenn er sich ununterbrochen von seinen willfährigen und kritiklosen Jüngern mit knapp 100% zum Anführer wählen lässt? Die Propaganda wird nicht lange auf sich warten lassen. Lasst sie doch in ihrer „Großraumzelle“ palavern. Sie stören dort doch niemanden. Nicht einmal die Antifa zeigt noch Interesse an diesen Propaganda-Veranstaltungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Ihr Ronald Micklich