Pro NRW Anführer Markus Beisicht präsentiert sein letztes Aufgebot in Köln

Screenshot aus Report-K.de

Screenshot aus Report-K.de

Beisichts dunkelbraune Restetruppe
Es wird wohl nicht mehr viel kommen, von der selbsternannten „Bürgerbewegung Pro NRW“. Beisichts Restetruppe rekrutiert sich nur noch aus einer Handvoll Funktionären, die den Untergang von Beisichts „Lebenswerk“ live miterleben wollen. So bekam der Egomane mit einer gewaltigen Anstrengung gerade einmal knapp 100 Figuren mobilisiert und nicht wie von seiner Propaganda verbreitet 150 Teilnehmer, die ihm zu seiner Demo unter dem Motto „Freiheit statt Islam“ folgen wollten. Beisicht hat jegliche Realität verloren. So faselt er von „etwa 150 Patrioten, darunter neben einigen Fußballanhängern auch diverse regionale Aktivisten von PRO NRW und vielen einfachen Bürgern“. Einen treffenden Artikel mit einer Bilderserie, die Beisichts Dilemma bezüglich seiner Gefolgschaft auf den Punkt bringt, finden Sie hier. Aus dem umfassenden Bericht von „kein Veedel für Rassismus“ hier ein Auszug, der den Nagel auf den Kopf trifft:

“ Wie bereits erwartet, setzte sich die Teilnehmerschaft fast ausschließlich aus dem extrem rechten Hogesa-Spektrum und organisierten Neonazis zusammen. Noch nie hat „Pro NRW“ so offen mit der Neonazi- und NS-Szene zusammengearbeitet wie bei der heutigen Demonstration. Das zeigt, wie verzweifelt Markus Beisicht, Chef von „Pro NRW“, mittlerweile sein muss. Mangels anderer Unterstützung sind jetzt alle Hemmungen gefallen.“

„Trotz der von der Polizei durchgesetzten Demonstration dürfte diese „Pro NRW“ jedoch mehr geschadet als genützt haben. Vom jahrelang bemühten Deckmäntelchen der „seriösen“ Bürgerbewegung ist nun restlos gar nichts mehr übrig. Stattdessen bleibt ein kümmerlicher Neonazi-Haufen übrig, mit dem Beisicht keinen Blumentopf mehr gewinnen wird.

Einen noch ausführlicheren Artikel finden Sie bei Report-K. Auch hier ein Vorgeschmack:

„Diese Art von Propaganda trifft in Köln auf keinen Widerhall. Ganz im Gegenteil „Pro NRW“ ist isoliert. Zudem haben sich die Teilnehmer geändert, es sind nun vor allem junge Rechtsextreme und Hooligans, die kommen. Nur noch einige ganz wenige der Alten, die sonst zu Beisichts Anti-Islamisierungsveranstaltungen kamen, nehmen an der „Pro NRW“ Veranstaltung teil. Und so rufen die neuen „Pro NRW“ Anhänger „Ahu, Ahu“ und tragen als Schmuck „Eiserne Kreuze“.“

Diverse regionale Aktivisten?
Dies mag auf die angereisten gewaltbereiten Hooligans und Identitären sowie Rechtsextremisten aller Couleur zutreffen, von teilnehmenden Pro´lern war eher wenig zu sehen. Wo waren Jürgen Hintz aus Bergheim mit Sohnemann Markus Hintz und Wolfgang Skiba aus Pulheim abgeblieben. Wo war Beisichts ehemaliger Dauerschatten Christine Öllig (Schatzmeisterin Landesverband) aus Essen mit ihrer Truppe, wo war Katja Engels, Vorstandsmitglied und neugewählte Bezirksvorsitzende Bergisch Land mit ihrer Schatzmeisterin ohne Kasse Aganeta Jess. Auch von Egon Rohmann, der sonst keine Pro NRW Demo ausließ und Joachim Adler aus Bochum war nichts zu sehen. Selbst von Eva Stilck und Dominik Perret aus Leverkusen war nichts zu sehen.

Auch intern Rechtsaußen
In Beisichts Fraktionsräumlichkeiten arbeiten jetzt der wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs zu einer Haftstrafe verurteilte ex. NPD´ler Thorsten Crämer. Zusammen mit dem neugewählten stellvertretenden Kreisvorsitzenden (Wuppertal), dem ex. NPD´ler Andreas Lange aus Wuppertal, der bezeichnender Weise in der Reichsstraße (39a) wohnt, ist das Gespann offenbar perfekt. Ob hier nur vernünftige Fraktionsarbeit geleistet wird, darf bezweifelt werden. So wurde zumindest ein eMail an unsere Redaktions-Adresse gesendet, die von mir als schwachsinnige Provokation gewertet wird. Ein Anschreiben diesbezüglich, an Beisichts Kanzlei, blieb bis jetzt ohne Resonanz.

Kommentar
Es erübrigt sich fast hier noch Worte zu verlieren. Wohin Beisichts Zug rollt, müsste nun auch dem letzten gläubigen Jünger klargeworden sein. Wer jetzt noch an Markus Beisicht und seinem rechtsextremen Bodensatz festhält, hat nichts kapiert und wird mit seinem neuen Gefolge in Kürze sang- und klanglos von der Bildfläche verschwunden sein.

Es ist einfach lächerlich, wenn der Anführer dieser Truppe von Landtagswahlen 2017 und einem gefestigten Parteigefüge fantasiert. Der Rückhalt geht selbst bei hartgesottenen Beisicht-Gläubigen verloren, die ehemaligen Strukturen zerfallen zusehends. Wer die Bilder vom vergangenen Sonntag verinnerlicht hat, wird dieser neuen Mischpoke von Politik-Abstinenzlern sicher keine Stimme geben.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW – Essen: Ratsgruppe und OB-Kandidat Fiedler so überflüssig wie ein Kropf

Schild_OB_Essen_LevUntätige und wenig nützliche Ratsgruppe
Die knapp 38 jährige Essener Ratsfrau Christine Öllig, die zu ihrer Anschrift keine Angaben machen möchte und auch ihren Beruf für sich behält, sowie ihre Kollegin, die 30 jährige Hausfrau Silwana Spiegelhoff (mit Adressangabe im Ratsinfosystem), sind seit dem 18.06.2014 (konstituierende Sitzung) Mitglieder des Essener Stadtrates.

Frau Öllig ist noch Mitglied in zwei Aufsichtsräten (Messe Essen GmbH und Theater und Philharmonie Essen), sowie Mitglied in den Bezirksvertretungen VI und IV (beratendes Mitglied).

Bis heute sind außer der konstituierenden Sitzung 8 weitere Ratssitzungen abgehalten worden. Nicht erfasst ist die Sitzung vom 26.08.2015, da noch keine Niederschrift im Ratsinformationssystem eingestellt ist. Von diesen 8 Sitzungen fehlte Silwana Spiegelhoff 3 mal.

Aus den Niederschriften ergeben sich keine Redebeiträge zu den Tagesordnungspunkten (TOP). Selbst bei der Sitzung am 25.03.2015, als es um die Unterbringung von Asylbewerbern ging, war kein Redebeitrag der Pro NRW Kreisvorsitzenden zu verzeichnen. Frau Spiegelhoff fehlte bezeichnender Weise bei dieser Sitzung. Anträge oder Redebeiträge egal zu welchem Thema sind so gut wie keine zu registrieren. Vom frischen Wind im Rat durch Pro NRW ist nicht einmal ein laues warmes Lüftchen zu bemerken.

So bemängelt Öllig in einem offenen Briefauf dem Pro NRW-Propagandablog, dass die Oberbürgermeisterkandidaten Reinhard Paß (SPD) und Thomas Kufen (CDU) gemeinsam in der Vergangenheit immer dreister an der Gebühren-und Abgabenschraube gedreht hätten:

„Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen, Müllgebühren, Hunde-und Gewerbesteuer, alles hätte sich exorbitant zu Lasten der Essener Bürger verteuert“, meckert Öllig. Wieso hat sie dann im Rat nicht das Wort ergriffen, als diese Positionen abgestimmt wurden. Nur den Finger heben a la „dagegen“, reicht eben nicht aus um Zeichen zu setzen. Ist da etwa kein politisches Potential nach oben mehr offen?

Bemerkenswert ist das Abstimmverhalten der Damen im Rat. So findet man überproportional in den Niederschriften: „(mehrheitlich gegen die Stimmen der PRO NRW-Gruppe und des fraktionslosen Ratsmitglieds der NPD)“, und dies auch in Positionen, die ausnahmsweise mal nichts mit Flüchtlingen, Asylanten oder Ausländern allgemein, zu tun haben. Hier wächst zusammen was zusammen gehört.

Fazit: Ein schönes finanzielles Beibrot für die politischen Senkrechtstarter Öllig und Spiegelhoff in der Kommune Essen; dank der Protektion des großen Meisters aus Leverkusen. Der politische Nutzen für die Essener Bürger/innen, die Pro NRW 2014 ihre Stimme im Vertrauen auf eine wirkungsvolle Arbeit ihrer gewählten Vertreter im Rat gegeben hatten, tendiert annähernd gegen Null. Für die Bürger/innen der Stadt Essen gilt wohl: „Außer Spesen nix gewesen“! Verändert oder beeinflusst hat Pro NRW jedenfalls rein gar nichts.

OB-Kandidatur Fiedlers eine Lachnummer
Der von Spöttern auf einem Plakat als „Der Kasper kommt“ vorgestellte OB-Kandidat Tony Xaver Fiedler, führt nun wirklich bei einigen Lesern zu Lachanfällen. Will man heute dem Herrn Fiedler eine persönliche Nachricht per Post zustellen lassen, ist dies fast unmöglich. Wo haust der OB-Kandidat denn zur Zeit? Bei seinem Unterstützer in Köln, der ihn hinaus geworfen haben soll, jedenfalls nicht. In der schäbigen Lagerhalle mit Feldbett und schmuddeliger Matratze , wo er auch nicht mehr willkommen ist, wohl auch nicht mehr. Bei der alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn, die Fiedler ebenfalls entsorgt haben findet er auch keinen Unterschlupf mehr. Bleiben noch Freunde (hat er überhaupt noch welche?) oder möglicherweise die Leverkusener Fraktionsräumlichkeiten, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist.

Was kann Fiedler?
Nach seinem Abitur 2008 begann Fiedler ab April 2009 bis Mai 2012 ein Studium der Rechtswissenschaften, Geschichtswissenschaften und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Den Abschluss des klassischen Ausbildungsweges (Studium) z. B. für Juristen mit dem sogenannten ersten Staatsexamen kann Fiedler nicht vorweisen.

Ab Juni 2012 bis zu der gegen ihn ausgesprochenen Kündigung im Mai 2014 arbeitete Tony Xaver Fiedler in der Fraktion der Bürgerbewegung PRO KÖLN e.V. im Rat der Stadt Köln. Nach seiner Kündigung fand er Unterschlupf bei Pro NRW, wo er heute als Generalsekretär fungiert und auch hier wieder mit Bürotätigkeiten, der Organisation von Veranstaltungen und deren Propaganda im Internet beschäftigt ist. Herr Fiedler wird allgemein als „arbeitssuchend“ bezeichnet. Von einer festen Anstellung, außerhalb von Pro NRW, ist nichts bekannt.

Ob seine Erfahrungen aus politischer Tätigkeit und Beruf (welcher überhaupt?) ausreichend sind, die verantwortungsvolle Tätigkeit eines Oberbürgermeisters auszufüllen, braucht wohl nicht diskutiert zu werden betrachtet man seine Vita.

Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung
Der hauptamtliche Oberbürgermeister ist zugleich Chef der Verwaltung. Als solcher verantwortet er alles, was die Verwaltung erarbeitet und entscheidet. Seine Verantwortung aktualisiert sich gegenüber dem Rat, den er in seiner Gesamtheit zu beraten hat. Der OB trägt umfassende Verantwortung. Damit der Oberbürgermeister seiner Verantwortung gegenüber dem Rat und den Bürgern gerecht werden kann, muss er das Handeln der Verwaltung maßgeblich gestalten können: Weiterlesen

Kommentar
Warum hat sich Christine Öllig, als Vorsitzende des Essener Kreisverbandes und Essener Bürgerin, nicht als OB-Kandidatin aufstellen lassen? Fehlen da möglicherweise grundsätzliche Fähigkeiten? Mit „Null“ Aussagekraft wie im Rat, kommt eine Kandidatur natürlich schlecht bei den Wählern an. Eine gegenleistungsfreie Apanage gibt es als Oberbürgermeister/in übrigens auch nicht. Liegt hier der Hase etwa im Pfeffer?

Das sich Tony Xaver Fiedler vollkommen darüber im Klaren sein dürfte, dass er niemals Oberbürgermeister(OB) von Essen wird und somit auch keine verantwortliche zeitintensive Arbeit übernehmen muss, lässt die ganze Prozedur als Klamauk erscheinen. Mit viel Arbeit hat der als „Kasper“ bezeichnete OB-Kandidat in Essen für „Furore“ gesorgt. Plakate kleben, Info-Stände (meist mit 3 Personen) durchführen und die Hetze gegen Flüchtlinge, sollen den Nobody mit unbekanntem Wohnsitz zum Essener OB machen.

Mit dieser Aktion legt sich Fiedler den nächsten dicken Brocken auf dem Weg in ein bürgerliches Leben in den Weg. Arbeit findet er vielleicht noch bei Rechtsanwalt Beisicht, würde ja zum Studium passen. Aber da arbeitet ja schon Stilcke und Karakus-Engels, ob da noch Platz ist? Und dann stellt sich noch die Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzes auf Dauer. Einen anderen Arbeitsplatz zu finden wird schwer, obwohl sich Fiedler als Verkäufer von Fleisch-, Feinkost und Fischwaren sowie an der Käsetheke bewährt haben soll, wird er wohl im Handel auch keinen Platz mehr finden, sofern der Personalchef Google nutzt.

Ihr Ronald Micklich

Bilderstrecke zur Pro NRW Demo am 05.09.2015 in Lev.-Rheindorf

Bilderserie_Rheindorf

Pro NRW / Pro Deutschland demonstriert gegen Asylpolitik – Markus Beisicht der große Verlierer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Pro NRW-Demo Lev.-Rheindorf
Der erbärmliche Versuch des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, mit seiner Hetze gegen Asylsuchende im OB-Wahlkampf zu punkten, ist vollends fehlgeschlagen. Zu keiner Zeit hat der Anführer, der in die Bedeutungslosigkeit abgerutschte Pro NRW-Besitzer Beisicht, die Bewohner mit seinen Tiraden erreicht. Ein Zuhörer an der Oderstraße formulierte wie folgt: „Das Geplärre des unsäglichen Typen …“, mehr ist dem auch nicht hinzu zu fügen.

Entgegen der Propaganda auf der offiziellen FB-Seite der Rechtsextremisten, „Mit anfänglich knapp 100 Teilnehmern startete die Bürgerbewegung PRO NRW …“ sieht die Wahrheit auch hier wieder ganz anders aus.

So steht im Polizeibericht, Auszug: „Heute Nachmittag (5. September) ist die Bürgerbewegung Pro NRW mit einem Demonstrationszug in geringer Teilnehmerzahl durch den Leverkusener Stadtteil Rheindorf gezogen.“

In der Presse ist zu lesen: „Die rechtsextreme Partei „Pro NRW“ hatte für ihren Oberbürgermeister-Kandidaten eine Kundgebung „gegen die Asylantenflut und massenhaften Asylmissbrauch“ auf der Felderstraße veranstaltet. Zwei Dutzend Teilnehmer fanden sich mit Deutschland-Fahnen dazu ein.“

Dazu gleichlautende Angaben von Beobachtern für die Bergische Stimme vor Ort und die Auswertung umfangreichen Bildmaterials, die eine Teilnehmerzahl von 24 bis max. 30 Personen bestätigen. An dieser Stelle auch unser Dank an die „vor Ort-Redakteure“, die für Bilder und Live-Informationen sorgten.

Gegendemo von Bündnis „Leverkusen nazifrei“
Bis zu 400 Gegendemonstranten hatten sich dem Aufzug und der Hetze der Pro NRW-Demonstranten mit ihren Vorstandsmitgliedern Markus Beisicht, Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler entgegen gestellt.

Bei den Aktivitäten der Gegendemonstranten kamen neben Trillerpfeifen auch Druckluftfanfaren, ein Nebelhorn, Küchengeräte, mehrere kleine Almglocken für Kühe, Rasseln und vereinzelt Sirenen zum Einsatz.

Markus Beisicht wurde am Ort der Auftaktkundgebung sowie im Stadtteil mit verschiedenen Transparenten des „Bündnisses Leverkusen nazifrei“ begrüßt. Zudem musste er feststellen, dass die von seinem Plakattiertrupp aufgehängten Plakate an zentralen Kreuzungen, auf der Demoroute, sowie mehrere Plakate an der Felder Straße 160, wo Pro NRW seinen Startpunkt hatte, bei Demobeginn nicht mehr vorhanden waren.

Als sich die Rechtsextremen um Markus Beisicht dann zu einem Marsch durch Rheindorf aufmachen wollten, verhinderten die Gegendemonstranten den Umzug. Polizeihundertschaften riegelten die Felderstraße daraufhin ab und trennten die Demonstranten-Gruppen voneinander. In zähen Verhandlungen gelang es der Polizei schließlich, den Demonstrationsweg zunächst abzukürzen, dann die Demonstrationen (Sitzblockaden) aufzulösen.

In seiner Abschlusskundgebung sprach Beisicht gegen eine Wand von Mannschaftswagen der Polizei. Hinter den Fahrzeugen hielten die Demonstranten lautstark dagegen, was Beisichts Rede untergehen ließ. Auf der Seite der Gegendemonstranten hatten sich unzählige Rheindorfer versammelt. Fast fluchtartig trollten sich die ewig Gestrigen gegen 18:15 Uhr

Versprengte Gruppen von Pro-NRW-Gegnern, blockierten jedoch immer wieder den Abzug des Häufleins Rechtsextremer. Der Polizeieinsatz bis zum Abzug der letzten Demonstranten aus Rheindorf dauerte bis in den Abend.

Pro Deutschland-Demo in Wuppertal
Fast alles Wissenswerte ist dem Polizeibericht aus Wuppertal zu entnehmen, Auszug:

Ab 15.00 Uhr führte der Wuppertaler Oberbürgermeisterkandidat von „Pro Deutschland“ (PD) einen Aufzug mit Kundgebung in Heckinghausen durch. Es nahmen etwa 55 Personen an der Versammlung teil.

Etwa 600 Personen folgten dem Aufruf des „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“. Um 14.00 Uhr versammelten sich die Teilnehmer vor dem Stadtteiltreff an der Heckinghauser Straße. Nach einer Auftaktkundgebung bewegte sich der Aufzug über die Heckinghauser Straße zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Straße Bockmühle. Dort zeigten sie ihre Solidarität für die Flüchtlinge und brachten ihren Protest gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zum Ausdruck. Beide Versammlungen verliefen friedlich und endeten gegen 17:30 Uhr.

Weitere Informationen sowie eine Bilderstrecke zur Pro Deutschland-Demo in Wuppertal finden Sie im Generalanzeiger – Westdeutsche Zeitung

Teilnehmer
Wie immer sind die Angaben zu den Teilnehmerzahlen widersprüchlich. Vom Veranstalter der Demo wurden, mit der Versicherung „authentische Zahlen zu nennen“, folgende Angaben gemacht:

Es waren ca. 65 Teilnehmer am Start. Während der Veranstaltung wurden zumindest 3 Mitglieder der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ ausgemacht, denen die weitere Teilnahme an der Demo von der Wuppertaler Fraktionschefin Claudia Bötte und dem Wuppertaler OB-Kandidaten von Pro Deutschland, Markus Stranzenbach, untersagt wurde.

An der ersten Demo von PD in NRW nahmen Vertreter (in Klammern jeweils nur eine Person von mehreren genannt) aus Köln (Markus Wiener), Bonn (Detlev Schwarz), Radevormwald (Udo Schäfer), Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer), Witten (Peggy Hufenbach), Leverkusen (Maria Demann), Remscheid (André Hüsgen), Solingen (Stephan Hövels), Berlin (Manfred Rouhs) die Organisatoren aus Wuppertal (Claudia Bötte), sowie vielen weiteren Personen teil.

Kommentar
Beisichts Verlust eines Großteils seines „Stammpersonals“, bei seiner Pro NRW-Demonstrationen in Rheindorf, ist unübersehbar. Kein Dr. Christoph Heger, kein Dr. Otto Ernst, auch alle oben Genannten fehlten natürlich, keine Teilnehmer aus der Mutterzelle „Pro Köln“. Wo war Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth aus Leverkusen? Die verlustigen Enklaven lassen sich nicht kompensieren.

Beisichts letztes Aufgebot besteht aus der bei Demos immer versteckt zu sehenden Susanne Kutzner, der reanimierten ex. Pro´lerin Marion P. aus Bonn, den beiden unkritischsten Gläubigen, die man je erlebt hat, aus Witzhelden, den Neuzugängen Bastian Pufal, Eva Stilck, aus Katja Karakus – Engels, Ilona Peuker und Christoph Schmidt. Als harter Kern kommt dann noch Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler hinzu. Der Rest von mitgebrachten Hooligans und anderen Sympathisanten verdient keine Beachtung. Zusammenfassend kommt man zu dem Ergebnis: „Markus Beisicht hat fertig.“

Eine Bilderserie aus Rheindorf ist in Arbeit und wird zeitnah nachgeliefert. Impressionen mit Text finden Sie vorab hier.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW hetzt in Leverkusen Rheindorf

Keine_StimmePressespiegel
„Mit großem Polizeiaufgebot und Verkehrsbeeinträchtigungen ist heute im Zusammenhang mit zwei angemeldeten Demonstrationen und einer Kundgebung zum Thema Flüchtlinge in Leverkusen zu rechnen.“

„Die von Pro NRW für heute ab 14.00 Uhr angemeldete Demonstration zwischen Felderstraße und Solinger Straße in Rheindorf steht unter genauer Beobachtung des Staatsschutzes. Vor allem die sozialen Medien werden laut Polizeisprecher Karlo Kreitz engmaschig überwacht. Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“, zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf, 200 Teilnehmer.“ Quelle

Verwirrspiel um Treffpunkt?
Die Kommunikation des Treffpunktes der Pro NRW-Demonstranten ist unklar. Gestern ging der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, mit einer Info auf seiner Propagandaseite ins Netz.

„Für auswärtige Teilnehmer gibt es als zentralen Vorabtreffpunkt den S-Bahnhof Leverkusen-Rheindorf. Dort treffen sich die Anreisenden gegen 13:30 Uhr. Diese werden dann von dort zur Auftaktkundgebung geleitet.“

„Ein weiterer Vorabtreffpunkt wird für Ortskundige wird die Leverkusener Anwaltskanzlei unseres Parteivorsitzenden Beisicht in der Gartenstraße 3 in 51379 Leverkusen (Opladen) sein. Dort ist ein Treffpunkt um 13:00 Uhr terminiert.“

Geheimnisvoll wird es auf der Facebook-Seite des Pro NRW-Vorstandsmitglieds Katja Karakus – Engels. Dort heißt es: “ Wer am Samstag mit nach Leverkusen zur Demo möchte, kann sich gerne bei mir melden….“

Aus anderen Quellen war zu erfahren, dass die anreisenden Demo-Teilnehmer vom S-Bahnhof Leverkusen-Küppersteg um 13:30 Uhr mit Polizeikräften zur Demo nach Rheindorf begleitet werden sollen. Eine Bestätigung für diese Info liegt nicht vor.

Teilnehmerzahlen
Schwafelt der selbsternannte honorige Anwalt Beisicht auf seinem Propagandablog noch von mehreren Hundert Teilnehmern auf beiden Seiten, sieht die Wirklichkeit schon jetzt wieder anders aus. So berichtet RP-Online: „Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“ zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf 200 Teilnehmer.“

Auf der Event-Seite von Pro NRW „Asylwelle stoppen – Kein Großasyl nach Rheindorf!“ haben sich mit jetzigem Stand 147 Teilnehmer angemeldet. Um diese Zahl zu pushen, sind Doppelzusagen, z. B. Roeseler usw. sowie Fake-Account Zusagen in nicht unerheblichem Maße zu verzeichnen. Die Zahl der tatsächlich teilnehmenden Personen dürfte deutlich unter der angegebenen Anzahl liegen.

Konkurrenz in Wuppertal
Zu einer Demonstration gegen die geplante Asylbewerber-Massenunterkunft für 500 Personen im 4-Sterne-Hotel „Artfabrik“ in Heckinghausen, unter dem Motto „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“, treffen sich heute um 15:00 Uhr die Mitglieder und Sympathisanten der Pro-Gruppe (Pro Deutschland) in Wuppertal, im Rauental / Ecke Waldeckstraße (Navieingabe Rauental Nr.9). Von dort aus soll es zum geplanten 4-Sterne-Asylhotel in der Bockmühle gehen.

Hier liegen derzeit 61 Teilnahmezusagen auf der Facebook- Eventseite der Wuppertaler Pro-Gruppe vor. Im Gegensatz zur Pro NRW-Mobilmachung sind hier die Namen verifizierbar. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll auch eine größere Abordnung aus Köln (Pro Köln) die Teilnahme zugesagt haben. Außerdem dürften es sich die neuen Pro Deutschland- und ex. Pro NRW-Mitglieder aus den anderen NRW-Bereichen nicht nehmen lassen, unter dem Banner von Pro Deutschland an deren erster Demo in NRW teilzunehmen.

Man darf gespannt sein, wer die meisten Demonstranten mobilisieren kann, und wer dies sein wird. Möglicherweise kann hier der Indikator für Beisichts weiteren Abgang zu erkennen sein.

Ihr Ronald Micklich

OB-Wahl Leverkusen: Starker Gegenwind für Markus Beisicht

Screenshot Flyer

Screenshot Flyer

Flyeraktion
Momentan werden in Leverkusen große Mengen an Flyern des „Bündnis Leverkusen Nazifrei“ verteilt. Das Bündnis ist eine Plattform in der sich Leverkusener Gruppen, Jungendverbände, Parteien und Einzelpersonen gemeinsam gegen die extreme Rechte und für ein nazifreies Leverkusen engagieren.

In dem Flyer gibt es Aufklärung zu der Frage „Pro NRW“? – Wer steckt eigentlich dahinter. In einer Auswahl wird der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlichen bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, ins rechte Licht gesetzt. Flyer

Bündnismitglieder
„Zur Zeit arbeiten bei „Leverkusen Nazifrei“ die Antifaschistische Aktion LEVerkusen – [AALEV], Bündnis 90/Die Grünen – Kreisverband Leverkusen, der Flüchtlingsrat Leverkusen, die Jusos Leverkusen, die Piratenpartei Leverkusen sowie zahlreiche Einzelpersonen mit“, ist auf deren Internetseite zu lesen.

Aufruf zur Gegendemo vom Bündnis
Am Samstag, den 5. September 2015, will die extrem rechte „Bürgerbewegung ProNRW“ in Leverkusen-Rheindorf gegen Flüchtlinge und die dort geplante Unterkunft Stimmung machen. Mit einer Demonstration wollen sie ab 14.00 Uhr von der Felderstraße zur Solinger Straße, Ecke Oderstraße ziehen. Das nehmen wir so nicht hin!, kommuniziert das Bündnis.

Die Kundgebung des Bündnisses findet am Samstag 5. September 2015 um 13.30 Uhr in Leverkusen-Rheindorf Ecke Solinger Straße / Weichselstraße statt. „Kein Platz für Rassismus, den Rechten keine Stimme geben!“, ist deren Kernaussage.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Eine rechtsextremistische Partei missachtet die Regeln

Verbotene Plakatierung in Leverkusen

Verbotene Plakatierung in Leverkusen

Pressemeldung Auszug: Bußgelder für Verkehrsgefährdung
„In Leverkusen gilt seit einigen Jahren die „Richtlinie zum Anbringen von Werbeplakaten und Aufstellen von Dreieckständern“. Jeder an der Wahl beteiligte Partei – oder jedem Kandidaten, wie bei einer Oberbürgermeisterwahl – werden Laternenmaste und Bäume zum Aufhängen ihrer Plakate zugewiesen.“

„Wer sich nicht daran hält, bekommt erst einmal eine Aufforderung zum Abhängen. Zuständige Behörde ist das Straßenverkehrsamt. Rührt sich der Falschplakatierer nicht, wird eine Firma aktiv oder das Amt selbst und lässt es entfernen. Aber es gibt eine Steigerung: Hängt ein Plakat verkehrsgefährdend, dann wird es sofort und ohne Warnung abgehängt. Für den Verursacher gibt’s ein Bußgeld und die Rechnung.“

„Verkehrsgefährdend heißt, wenn es etwa am Mast eines Verkehrsschilds angebracht ist und dadurch Autofahrer abgelenkt werden. Wenn es die Sicht der Verkehrsteilnehmer behindert oder wenn es tiefer als 2,20 Meter hängt und in den Verkehrsraum ragt.“

„Diese Vergehen sind im vergangenen Wahlkampf oft geschehen; die Rechnungen will man demnächst verschicken. Und die gehen offenbar so gut wie ausschließlich an ein und dieselbe Adresse. „Hätten wir eine bestimmte Partei nicht, dann hätten wir das Problem mit den Plakaten nicht“, heißt es aus Verwaltungskreisen. Auch schriftlich wurde das schon in amtlichen Papier festgehalten: „Problematisch ist, dass sich eine Partei – wie bereits in den Vorjahren – an keinerlei Regelungen hält.“ Gemeint ist die rechtsextreme Pro NRW“, ist im Kölner Stadtanzeiger zu lesen. Vollständiger Artikel

Kommentar
In einem Lager in Köln sind die Plakatträger und Drucke für die OB-Wahlen in Leverkusen und Essen untergebracht. In dieser mit Krempel und Sperrmüll gefüllten Räumlichkeit, stehen Kleistereimer und Schlafstätten des Generalsekretärs und augenscheinlich auch des Schriftführers des Landesvorstandes eng zusammen. Nachts kuschelt man sich auf einem Feldbett liegend in ein Leopardenfellimitat oder hält die Waschmaschine lieb, vor der die Lagerstätte steht. Auf einer sehr verdreckt erscheinenden Matratze ist ein weiteres Lager hergerichtet, sofern man dies noch so nennen kann.

Der Fahrer der Truppe, Bastian Pufal, kommt aus Leverkusen, da weder Fiedler noch Mengersen einen Führerschein sein eigen nennen darf. So werden in dem „Loch“ fleißig Plakate geklebt, damit die Visage von Beisicht, auch an verbotenen Masten montiert, dem Leverkusener Bürger präsentiert werden können.

Dass Beisicht sich dabei an keine Regeln hält dürfte jedem klar sein, plakatiert der selbsternannte honorige Anwalt doch schon seit Jahren wo er will. Es bleibt nur zu hoffen, dass ihm die Stadtverwaltung bald möglichst die Rechnung präsentiert. Dann hat Markus Beisicht wieder risikofreien Grund dagegen zu klagen. Gewinnt er zahlt die Stadt sein Salär, verliert er, könnte sein Honorar aus der Parteikasse finanziert werden. Viele ausgetretene Parteimitglieder haben Beisichts Geschäftsmodell in der jüngeren Vergangenheit schmerzlich erkennen müssen.

Es bleibt abzuwarten, wie viele Leverkusener Bürger dem Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, ihre Stimme geben.

Ihr Ronald Micklich