Pro NRW – Beisichts Reputation vollkommen im Eimer, Vlaams Belang und FPÖ wenden sich entsetzt ab

Verlierer_1Internes Gezwitscher
Wie am Rande des Neujahrsempfanges von Pro Köln zu erfahren war, sollen sich Hilde DeLobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts fühlen. Dieser hätte unter Hinweis auf ihre langen persönlichen Beziehungen am Freitag 22.01.2015 um ein privates Gespräch gebeten. Dieses fand dann auch bei einem Mittagessen am folgenden Samstag statt. Als Hilde DeLobel und Robert Spieler später die Propagandameldung von Pro NRW dazu lasen, seien sie aus allen Wolken gefallen, wird unabhängig von mehreren Insidern berichtet. Bei völliger Verdrehung der Tatsachen sei ein bewusst irreführendes Bild des Treffens vorgetäuscht worden. Dass der selbsternannte honorige Anwalt ausgerechnet noch den wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch verurteilen Thorsten Crämer zum Mittagessen mitschleppte, hätte für weitere Empörung gesorgt. Die Krone wäre dem Ganzen aber durch Beisichts Enthüllung der Übernachtungsörtlichkeit der ausländischen Gäste aufgesetzt worden. Wie zu vernehmen waren, fühlten sich DeLobel und Spieler als Köder für Linksextremisten, und dass nur weil der Anführer der verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten seinen Ex-Parteifreunden eins auswischen wollte, wird aus Funktionärskreisen kolportiert. Auch der FPÖ-Mittelsmann Johann Herzog sei regelrecht entsetzt gewesen über solche Methoden, als er davon erfuhr. Mit solchen Figuren und solchen Methoden wolle die FPÖ nichts zu tun haben, war am Sonntag aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören.

Die Bergische Stimme erreichten einige Zuschriften zu unserem Artikel aber auch zu den Geschehnissen vom Samstag. Fazit: „Das war der letzte Auftritt Beisichts bei seinen ehemaligen europäischen Partnern“, schreibt ein deutscher Leser. Aus Österreich kommt eine Mail mit folgendem Kern: „Hilde De Lobel und Robert Spieler waren empört …, mit Beiden hat es sich Beisicht nun verscherzt“.

Kommentar
Von Beisichts Halluzinationen bleibt nichts übrig. Wie zu erfahren war, wird es weder eine Vertiefung der politischen Zusammenarbeit geben, noch wird sein Traum von einem Auftritt Hilde DeLobels und Robert Spielers bei einem imaginären islamkritischen Kongress der Restetruppe Realität werden. Die Talfahrt geht weiter. Letzten Mittwoch musste schon die sogenannte „politische Diskussionsrunde“ ausfallen, da sich kein Interessent zeigte. Sogar die „Linken“ von „Gegenüber“ räumten enttäuscht das Feld. Es gibt nichts mehr Interessantes zu sehen und zu hören von Beisicht und seinen ex. NPD´lern.

Ihr Ronald Micklich

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Der Brüller am Wochenende: Markus Beisicht (Pro NRW) versucht sich als Global-Player

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild - Vernetzungen der der rechtsextremen Szene. © IDA

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild –
Vernetzungen der rechtsextremen Szene. © IDA

Beisichts Ego angegriffen?
Natürlich war eine Reaktion von Markus Beisicht, dem Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW, auf unseren Artikel vom 22.01.2015 über den Neujahrsempfang von Pro Köln vorauszusehen.

Unseren Absatz: „Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen“, konnte der selbsternannte „honorige Anwalt“ offensichtlich nur schlecht verdauen und suchte augenscheinlich nach einer Lösung seines Dilemmas.

So gab es ein Treffen mit Hilde DeLobel und Robert Spieler in Köln, um den ganz Unbedarften wieder mal einen erzählen zu können.

Propagandagesülze
Markus Beisicht schwafelt in seiner Propaganda von einer Vereinbarung über die Vertiefung ihrer langjährigen politischen Zusammenarbeit. Diese hat seit langer Zeit nicht mehr stattgefunden. Die rechtsextremistischen Verfassungsfeinde von Pro NRW wollen angeblich noch dieses Jahr mit Hilde de Lobel und Robert Spieler auf einem geplanten islamkritischen Kongress von PRO NRW auftreten.

Beisicht hebt hervor, dass er mit DeLobel noch ausführlich mögliche gemeinsame Aktivitäten von Pro NRW und dem Vlaams Belang, sowie der Fortführung einer von Beisicht herbeigeredeten, bewährten Kooperation mit den Rechtsextremisten aus Belgien besprochen haben will. Es sei unheimlich wichtig, dass sich die europäischen Patrioten weiter vernetzen und ihre Zusammenarbeit fortführen, plappert Beisicht in seiner Propaganda weiter.

Vlaams Belang
Am 15.10.2012 berichteten wir über die größte Wahlschlappe des Vlaams Belang seit seiner Gründung. „Der ausländerfeindliche Vlaams Belang dagegen erlebt eine dramatische und wahrscheinlich definitive Niederlage. Der Stimmenanteil der ausländerfeindliche Partei Vlaams Belang (VB) sank von 33 auf unter 10 Prozent“, ist hier zu lesen. Kurz und bündig, Hilde DeLobel ist in Belgien Vergangenheit und hat keinen politischen Einfluss mehr.

Wer sich für die belgische Regierung interessiert wird hier fündig. Am 20.04.2015 ist auf Belgien Info unter der Überschrift „Regierung Charles Michel sechs Monate im Amt – Eine Zwischenbilanz“ ein lesenswerter Artikel eingestellt, der auch kurz den Vlaams Belang streift. Auszug:

Im Ergebnis ist die N-VA (Neue Flämische Allianz) in Flandern zur stärksten Partei mit dem belgienweit besten Wahlergebnis geworden: 32,4 % in Flandern und 2,7 % in Brüssel, was gleichbedeutend mit 20,3 % für ganz Belgien ist. Dies ging vor allem zu Lasten von Gruppierungen wie der inzwischen verschwundenen libertären „Liste Dedecker“ (Lijst Dedecker, LDD) oder extrem rechter Parteien wie dem „Flämischen Interesse“ (Vlaams Belang), die mit ihrer Forderung nach sofortiger Abspaltung Flanderns („splitsing nu!“) vom Rest Belgiens nicht mehr so recht punkten können.

Nouvelle Droite populaire
Über Robert Spieler und der von ihm 2008 gegründeten Nouvelle Droite populaire, lohnt es sich fast nicht zu berichten. Eine regionale islamfeindliche Minipartei, die selbst in Wählerbündnissen nicht über 3% der Stimmen auf sich vereinigen konnte und selbst eine 0,..% Partei ist, passt natürlich gut zu Beisichts Restetruppe. Auch Robert Spieler spielt keine Rolle in der politischen Landschaft Frankreichs. Wer sich dennoch interessiert, Quelle

FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich)
Gerne segelte Beisicht in der Vergangenheit im Kielwasser der erfolgreichen FPÖ mit Heinz-Christian Strache an der Spitze. Auf der Internetpräsenz der FPÖ sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die zur NPD 2.0 mutierten Verfassungsfeinde von Pro NRW.

In unserem Artikel „Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“ vom 01.10.2015 berichteten wir über das Verhältnis zwischen Pro NRW und der FPÖ. Auszug:

„Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu.

Nun ergibt sich eine andere Liaison zwischen der FPÖ und der AfD (Alternative für Deutschland), bei der Beisicht die Tränen in den Augen stehen dürften. So ist in der Presse zu lesen:

„AfD-Einladung: HC Strache (FPÖ) kommt nach Düsseldorf! Die Alternative für Deutschland hat den österreichischen Politiker Heinz-Christian Strache zu einem Vortrag eingeladen.“ Auszug:

„Die Alternative für Deutschland hat über Ihren Europaparlamentarier Marcus Pretzell eine Veranstaltung unter der Prämisse „Europäische Visionen“ auf Facebook erstellt.“

„Kommen sollen neben ihm selbst und der Bundesvorsitzenden der Partei, Frauke Petry, auch der Vorsitzende der liberalen slowakischen Partei „Sloboda a Solitarita“ und Europaparlamentarier Richard Sulik und – und das ist die rießige Überraschung – Heinz-Christian Strache, Vorsitzender der österreichischen FPÖ.

Damit dürften die Fronten wer mit wem geklärt sein. “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus” wie Johann Herzog schon 2010 treffend anmerkte, zeigt deutlich, dass Beisicht mit seiner von ex. NPD´lern verseuchten Restetruppe keine politische Rolle in der europäischen Vernetzung spielt.

Beisicht macht sich mit seiner Propaganda immer lächerlicher und dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass sich überhaupt noch Leser auf seine Märchenbuchseite verirren.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln – Neujahrsempfang im Kölner Rathaus am 24.01.2016

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Termin
Der Neujahrsempfang findet am Sonntag, 24. Januar, um 11 Uhr im Theo-Burauen-Saal des Spanischen Baus des Kölner Rathauses statt. Einlass ist ab 10.30 Uhr.

Tagesordnung
11:00 Uhr Begrüßung durch die Rats – Gruppenvorsitzende Judith Wolter
11:15 Uhr Gastrede des Pro Köln Mitbegründers und Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Manfred Rouhs: „20 Jahre Pro Köln von der Straße ins Rathaus!“
11:45 Uhr Grußwort von Hilde DeLobel, ehemalige Abgeordnete des Vlaams Belang
12:00 Uhr Gastrede des französischen Islamkritikers Robert Spieler: „Frankreich nach der islamischen Terrorwelle von Paris“

Auch der 2. Landtagspräsident von Wien, Mag. Johann Herzog (FPÖ), hat sein Kommen angekündigt und wird seinen Sprachbeitrag leisten.

Anschließend ab 12:00 Uhr „Eröffnung des Buffets“

Kommentar
Nach einer Durststrecke 2015 scheint Pro Köln an alte Zeiten anzuknüpfen. Wie in früheren Jahren findet der Empfang im Spanischen Bau des Kölner Rathauses statt. Wie aus internen Quellen zu erfahren war, soll Pro Köln vermehrt neue Mitglieder verzeichnen können. Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Wiener Akademikerball 2014 – Da simmer dabei!

Hofburg Wien

Hofburg Wien

Wiener Akademikerball
Am Freitag dem 24. Januar 2014 findet zum zweiten Mal der Wiener Akademikerball statt. Der Wiener Akademikerball Ballausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte mit Sitz in Wien, „lädt zu einer rauschenden Ballnacht in die imperialen Prunksäle der Wiener Hofburg“ ein und bezeichnet die Veranstaltung als einen der großen Wiener Traditionsbälle, der in der Wiener Hofburg als akademischer Höhepunkt der Ballsaison gefeiert werden soll.

Veranstalterbekenntnis
Aus fester Überzeugung und innerstem Selbstverständnis bekennen sich die Veranstalter zu Demokratie und freier Meinungsäußerung und sprechen sich in aller Schärfe und Deutlichkeit gegen extremes Gedankengut und diskriminierende Ideologien und Verhaltensweisen aus.

Teilnehmer aus Deutschland
Auch in diesem Jahr will sich der stellvertretende Landesvorsitzende von Pro NRW, Kevin Gareth Hauer aus Gelsenkirchen in Wien zum Akademikerball einfinden. Dort wird er sich dann den Antidemokraten, die sich mit einer Protestaktion (Demo, Veranstalter No WKR) angekündigt haben, entgegenstellen, so auf einer Pro NRW-Facebookseite zu lesen.

Gegendemo
Bei No WKR, einer linksradikalen Antifa-Gruppierung heißt es: „Ob Leistung, Abendland, Nation, Volk, Familie oder sonst ein Unsinn – spuckt den neuen und alten Rechten am 24. Januar 2014 ins Glas. Die letzte (und beste!) Party feiern wir.“ Der Treffpunkt zur Demonstration ist am Freitag, 24. Januar 2014 um 17 Uhr, Landstraße, Wien Mitte. Die Mobilisierung findet auch in Deutschland statt. Busse fahren u.a. aus Berlin, Bremen, Frankfurt, Göttingen, Köln und Leipzig. Die „Antinationalen“ propagieren: „Die einzige Krisenlösung heißt Kommunismus!“

Kommentar
Die linken Antinationalen werden sicherlich wie im vergangenen Jahr wieder ihren Aggressionen freien Lauf lassen. Die „Spuckerei“ hat ja schon Tradition bei einigen Vollpfosten aus den Reihen der Demonstranten, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Kommunismus, ein Relikt aus vergangenen Tagen als einzige Krisenlösung zu bezeichnen ist einfach nur dumm. Die Errungenschaften des Sozialismus erkennt man an der Lebensqualität und der Freiheit der Menschen in Vietnam, Laos, Nordkorea Kuba und China.

Pro NRW-Vertreter in Wien willkommen?
Der Ballausschuss des Wiener Akademikerballs distanziert sich ausdrücklich von extremen Gedankengut und diskriminierenden Ideologien, und bekennt sich dezidiert zur Demokratie.

Im Verfassungsschutzbericht 2012 NRW ist über die als verfassungsfeindlich einzuschätzende Splitterpartei Pro NRW/Köln zu lesen:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‚ missachten Menschenrechte, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…]

Wieso Kevin Gareth Hauer, als stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW, nach diesen Erkenntnissen überhaupt noch eine Karte bekommt ist nicht plausibel. Wie war das noch mit der Aussage des Ballausschusses zu extremen Gedankengut, Demokratie und diskriminierenden Ideologien? Ob Hauer in diesem Jahr in Damenbegleitung erscheint, ist nicht bekannt.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: 5-fach-Hetz-Demo am 05.10.2013 im Ruhrgebiet

Peschen Duisburg 15 X Hetze
Gleich 5 Veranstaltungen hat der 4-fach Vorsitzende für den 05.10.2013 in Bochum, Essen und Duisburg angemeldet. Unter dem Titel „Das Ruhrgebiet sagt nein zu Armutseinwanderung und Asylmissbrauch“, soll wieder einmal gegen Asylanten, Roma und Sinti gehetzt werden. Die Demonstrationen der Bürgerbewegten sollen folgendermaßen ablaufen:

Bochum,  11.00 Uhr (Auftakt), Asylantenheim Hollandschule in der Fröbelstraße
Essen,  13.00 Uhr bis 14.30 Uhr, Walter-Pleitgen-Schule, Frintroper Straße, Ecke Im Neerfeld, und Essen-Kupferdreh ehemalige Dilldorf-Schule
Duisburg, 17.00 Uhr, Problem-Hochhaus „In den Peschen“
Duisburg, 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr, St.-Barbara-Hospital in Neumühl, Obermarxloher Straße, Ecke Schroerstraße

Extreme Mobilisierung
Seit Anfang September dröhnen die Propaganda-Lautsprecher von Pro NRW auf Volllast. Die Auftritte der NPD und Pro Deutschland im Ruhrgebiet, und speziell „In den Peschen“, dürfen nicht unbeantwortet bleiben. Es gilt den fragwürdigen Ruf zu verteidigen. Schließlich nimmt ja der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht die Führerschaft der Parteien „rechts der CDU“ für sich in Anspruch, und möchte „auch“ von der Berichterstattung der Presse profitieren.

So wurden alle Register gezogen. Alle bekannten eMail-Adressen wurden mehrfach geflutet, die Internetpräsenz wirbt permanent, per facebook (FB) wurden 1726 Personen eingeladen usw. Eine Pleite mit unter 100 Teilnehmern, kann und will sich der egozentrische Rechtsanwalt aus Leverkusen offensichtlich nicht leisten. Zusagen auf FB gibt es bis Dato 89, unsichere 70. Dazu noch einige unentwegte Dauerdemonstranten, die über keinen Internetzugang verfügen.

Die Zeit scheint gut. In der Bevölkerung zeigt sich Unmut, gerade am „Problemhochhaus“. Da muss Flagge gezeigt werden, schließlich stehen die Kommunalwahlen 2014 vor der Tür.

Akteure und Redner
Es ist anzunehmen, dass der Vierfachvorsitzende und sein neues „Ruhrgebietssternchen“ aus Essen, Christine Öllig (Kreisvorsitzende Essen, Vorstandsmitglied und Europaparlament-Kandidatin), das Wort ergreifen werden. Möglicherweise spricht auch der Bezirksvorsitzende Niederrhein, Dominik Roeseler, der eine Einladung an den Duisburger CDU-Ratsherrn Frank Heidenreich unterschrieben hat.

Seine Teilnahme zugesagt hat auch Jörg Uckermann. Es ist denkbar, dass Uckermann auch dieses Mal wieder vor dem sogenannten „Problemhochhaus“ seine Hetze gegen „Wirtschaftsflüchtlinge und Scheinasylanten“ loslässt. In Köln z. B., rechnete Uckermann zusammen: „Ein im Hotel lebender Asylant bekommt 266 Euro im Monat, wenn dieser dann mit seiner 5 köpfigen Familie 3 Monate in Deutschland lebt, bekommt er 4.500 Euro. Dann kann er wieder abhauen.“ Gerne benutzt er dabei Parolen der NPD und der FPÖ. So in Duisburg am 12.03.2013: „Lieber Geld für die Oma als für Sinti und Roma“, oder „Asylbetrug heißt Heimatflug“ in Köln-Porz im Januar 2013.

Kommentar
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit Jörg Uckermann, ein mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommener und bestrafter Pro NRW-Vize-Vorsitzender, gegen den zu allem Übel auch noch ein Strafverfahren wegen Betrugs (er soll bei Anträgen auf Sozialleistungen eigene Einnahmen verschwiegen haben) anhängig ist, seine Hetze ergießt. Quelle

So schreibt der Express: „Rund 5.800 Euro Hartz IV und weitere 1.700 Euro für Unterkunft und Heizung fordert das Jobcenter zurück. Der Tatvorwurf gegen Uckermann lautet „Betrug“. Übrigens: Mehr als 20 Jobangebote hatte er bekommen.

Wahrscheinlich bezieht Uckermann sein offensichtlich bei der NPD gekupfertes Geschwafel in Duisburg: „Deutsches Geld für sinnvolle Zwecke, unser Geld für unsere Leute“, allzu sehr auf seine eigene soziale Situation. Hier sollte Uckermann, der immerhin lange Zeit ein leistungsfreies Einkommen bezogen hat, etwas mehr Demut zeigen.

Ihr Ronald Micklich

Niederösterreich und Kärnten: Freiheitliche schmieren ab

FPÖ+FPKNiederösterreich – FPÖ verliert Landesrat
Die FPÖ muss einen Stimmenverlust hinnehmen, die Partei erreicht 8,2 Prozent (-2,26%) und rutscht auf Platz vier. Die FPÖ verliert zwei Mandate im Landtag und auch ihren Sitz in der Regierung, die nach dem Proporzsystem gebildet wird. Der „Mut zur Heimat“, den die FPÖ plakatierte, wurde nicht belohnt. In der FPÖ könnte nach der Wahl eine Obmanndebatte ausbrechen. Quelle

Stimmen: FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache gestand für seine Landespartei kein „Optimalergebnis“ ein. Landesobfrau Barbara Rosenkranz bezeichnete die Verluste der FPÖ als „schmerzlich“. Die Spitzenkandidatin gestand auch ein, dass die Wahlziele nicht erreicht wurden.

Kärnten – Desaster für die FPK
Für die Schwesterpartei der FPÖ, der Freiheitlichen Partei Kärnten wurde die Wahl zum Desaster. Von den ehemals 17 Landessitzen blieben nur 6 Sitze übrig. Die FPK hatte am 1. März 2009 ein Rekordergebnis zu verzeichnen. Knapp fünf Monate nach dem Unfalltod von Landeshauptmann Jörg Haider wurden 44,89 Prozent der Stimmen erreicht – noch für das BZÖ. Im Dezember 2009 wechselten schließlich 17 Kärntner Landtagsabgeordnete mit der Abspaltung der FPK das Lager. Nun der Absturz auf 17,1% (-27,8%). Quelle

Stimmen: Eine erste Reaktion kam von Parteiobmann Kurt Scheuch: „Eine Analyse für die Gründe ist derzeit nicht machbar. Es ist ein trauriger Tag, wir müssen das Ergebnis zur Kenntnis nehmen.“ Scheuch will noch am Sonntagabend mit FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache das weitere Vorgehen nach der Wahlschlappe der Kärntner Schwesterpartei besprechen. FPÖ-Chef H.C. Strache zeigte sich vom schlechten Abschneiden der FPK sehr enttäuscht.

Kommentar
Von den Wahlschlappen der „Europäischen Verbündeten“, zum Beispiel Vlaams Belang (wir berichteten) wird man auch dieses Mal auf der Internetseite von Pro NRW vergeblich nach einem Statement suchen. Niederlagen werden nicht kommentiert. Sollte am Freitag zum Parteitag in Leverkusen ein Besucher aus dem Alpenland anreisen, wird er nichts erfreuliches berichten können. So könnte sich die Freude der Bürgerbewegten nur auf den Zugang von zwei „namhaften“ Piraten / ex. Piraten beschränken, was dann reichen muss.

Ihr Ronald Micklich

Leverkusen: Ankündigung – Pro NRW Parteitag am 08.03. mit FPÖ, Vlaams Belang und großer REP Delegation

Bild:aol.blogsport.de

Bild: aow.blogsport.de

Parteitag in Leverkusen
Am 08.03.2013 soll im Leverkusener Forum der Landesparteitag von Pro NRW stattfinden. Den Beginn hat man aus augenscheinlich wohldurchdachten Gründen auf 19:00 Uhr gelegt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Kommuniziert wurde dieser Termin von offizieller Seite nicht, dafür gibt es ja die Bergische-Stimme.

Gäste
Wie auf einem politischen Blog zu lesen ist, berichtet ein augenscheinliches, aber Insidern bekanntes Vorstandsmitglied unter seinem Pseudonym:

[…]„Die REPs kommen im März mit einer großen Delegation zum PRO NRW-Parteitag. Offenbar klappt die Kooperation von PRO NRW und REP besser denn je. Auf dem Parteitag werden beide Parteien noch einmal ihren Willen zur Zusammenarbeit und Kooperation erneuern“, und weiter: „… wird eine starke Delegtion der REPs gemeinsam mit FPÖ und Vlaams Belang den PRO NRW-Parteitag besuchen.“[…] (sic!)

Kommentar
Die Propaganda-Lautsprecher sind aufgestellt, der Verstärker wird vorgeglüht. Leider sind keine Journalisten zugelassen. Einige Derer, sind eh schon per se ausgeschlossen. Die Wahrheit darf eben nicht an die Öffentlichkeit dringen. Für die zu erwartende, manipulierte Berichterstattung sind  ja wie immer  die um den Lautsprecher hockenden Pro-Strategen zuständig. Ob sich der Wunsch nach einer „großen Delegation“ der REP`s erfüllt ist eher unwahrscheinlich, die Einladungen wurden jedenfalls bereits verschickt. Zumindest der NRW REP-Landesverband hat eigene Pläne und will mit der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Splitterpartei wohl nichts zu tun haben. Die politisch abgeschmierte Vlaams Belang und die dritte Garnitur der FPÖ verleiht den Bürgerbewegten auch keinen Glanz mehr. Wir werden sehen und hören!

Ihr Ronald Micklich