Wird die geplante Pro NRW Demo am 22.11.2015 zur HoGeSa 3.0 in Köln?

Archivfoto: Roeseler der HoGeSa-Einpeitscher Okt. 2014

Archivfoto: Roeseler der HoGeSa-Einpeitscher Okt. 2014

Demo Info
Die von Christopher von Mengersen angemeldete Demo (Freiheit statt Islam…) soll nun entgegen unserer ersten „frischen“ Meldung vom 16.11. nicht auf dem Roncalli Platz, sondern auf dem Breslauer Platz in Köln stattfinden. Dazu schreibt der KStA: „Sowohl die Uhrzeit (14 Uhr) als auch der Treffpunkt und Ort der geplanten Abschlusskundgebung (Breslauer Platz) sind identisch mit den beiden „Hogesa“-Veranstaltungen in diesem und im vorigen Jahr.“ Quelle

Auch die beantragte Demoroute soll identisch mit der ersten HoGeSa-Route sein. Als Sprecher werden der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, und sein Vize, Dominik Horst Roeseler, genannt.

Mobilisierung
Mit seinem übrig gebliebenen Restehäufchen hätte der selbsternannte „honorige Anwalt“ niemals eine nennenswerte Anzahl an Demo-Teilnehmern auf die Beine gestellt bekommen. Jetzt, durch den Schulterschluss mit ehemaligen NPD´lern und der aktiven Mobilisierung von Roeseler könnte durchaus eine größere Mischpoke aus Rechtsradikalen und den üblichen Hooligans den Weg nach Köln finden. So wirbt Roeseler auf seiner Facebook-Seite:

„Sonntag, 22.11.2015, 14:00 Uhr, Breslauer Platz mit ‚XxXxXx‘-Demoroute, Köln. Bei dieser PRO NRW-Veranstaltung werden auch islamkritische Karikaturen gezeigt. Lasst uns ALLE gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und erscheint zahlreich.“

Was mit ‚XxXxXx‘-Demoroute gemeint ist, ist nicht schwer zu erraten. Könnte doch durchaus HoGeSa passen. Seinem Aufruf zahlreich zu erscheinen, werden sicherlich einige auf „Krawall gebürstete Sport-Freunde“ folgen. In Insiderkreisen spricht man schon von HoGeSa 3.0 durch die Hintertür.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Beisicht zerstört sein selbsternanntes „Lebenswerk“: Pro NRW versinkt im Nazi-Sumpf

FB-Screenshot: Mengersen mit Thorsten Crämer, der Rest bedarf keinen Kommentars!

FB-Screenshot: Mengersen mit Thorsten Crämer,
der Rest bedarf keinen Kommentars!

Schwelm-Demo: Fakten und Lüge
Von einer kraftvollen Demonstration und knapp einhundert PRO-NRW-Aktivisten und interessierten Anwohnern fabuliert der Propagandablog der Rechtsextremisten, rund um den Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsradikal und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht.

Liest man den Polizeibericht, findet man dort andere Zahlen: „Der kleinen Gruppe der Moschee-Gegner, bestehend aus 54 Teilnehmern von PRO NRW, standen etwa 250 friedlich demonstrierende Bürgerinnen und Bürger des Bündnisses „ENSSQ“ gegenüber. Zeitgleich fand auf dem DITIB-Moscheegelände ein „Friedens-/Kulturfest“ statt, an dem etwa ebenfalls 250 Personen teilnahmen.“ Diese Zahl ist mehrfach verifiziert. Das Verhältnis von Rechtsextremisten zu Gegendemonstranten war ergo knapp 1 zu 10.

Schulterschluss mit (ex.) NPD´lern
Wie schon bei den letzten Demos in Leverkusen und Hagen, waren auch in Schwelm außer den üblichen Pflichtteilnehmern aus dem Pro-Vorstand und dem kürzlich bei Pro NRW ausgetretenem Egon Rohmann (???) nur eine Handvoll Pro Mitglieder auszumachen.

Zu den „mehreren kommunalen Mandatsträgern aus der Region“, die Flagge für PRO NRW gezeigt haben sollen, gehört Rohmann eben nur als parteiloser Mandatsträger. Einziger Pro NRW-Mandatsträger aus der Region dürfte somit der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt sein.

In der Propaganda nicht benannt wurden hingegen die offensichtlichen neuen Pro NRW-Freunde, wie der ex. NPD´ler Thorsten Crämer, jetzt „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“ (BZEN), (wir berichteten), und der NPD´ler Udo Wolfgang Franke (Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I) mit ihren Kameraden, wie zum Beispiel Markus Hohnholz aus Wuppertal, der seine Teilnahme an der Hetzveranstaltung sogar öffentlich bekannt gibt.

Als neuen Facebook-Freund, findet man jetzt Thorsten Crämer in den Freundeslisten von Christoph Schmidt (Mandatsträger Witten), Katja Olthoff-Engels (kommissarische Landesgeschäftsführerin) und Christopher von Mengersen (Schriftführer). Die Zuneigung des Adelssprosses v. Mengersen reicht sogar soweit, dass er sich mit seinem neuen Freund öffentlich auf seiner Facebook-Präsenz zur Schau stellt (Kopfbild). Hier wächst wohl zusammen was zusammengehört. Da dürfte es auch nicht weiter verwundern, wenn zu den Freunden Mengersens auch der ex. NPD´ler und als „Hitler von Köln“ bezeichnete Axel Reitz gehört, auch wenn diese Verbindung nur rein freundschaftlicher Natur sein soll.

Kommentar
Es ist schon bezeichnend wie sich Markus Beisichts Sympathien immer weiter nach „Rechtsaußen“ verschieben. Markus Wiener hatte zumindest hier einmal recht mit seiner Aussage, Pro NRW wandle sich zu einer Art NPD 2.0. Der mehr und mehr in der Belanglosigkeit versinkende „Anführer“ Beisicht verliert stetig weiter an Akzeptanz. Sein Propagandagetöse ist nur noch der Hilferuf eines Abstürzenden. Mit seinen verbliebenen Pro-Mitgliedern kann der ausgebrannte, selbsternannte honorige Anwalt noch nicht einmal mehr eine eigene Demo auf die Beine stellen, muss sich bei Hooligans, NPD´lern und anderen Rechtsextremen, die er früher „Narrensaum“ nannte, bedienen, um wenigstens gut 50 Teilnehmer zusammen zu kratzen. Und dies nach einer pompösen Mobilisierung auf allen Social-Media-Kanälen. Hier wächst offensichtlich zusammen, was zusammen gehört. Wie erbärmlich.

Wer aussagekräftige Fotos der Demo sehen möchte, wird hier fündig.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Demo Schwelm: Treffpunkt und Abfahrtszeiten, offenbar mit Roeseler, ab Düsseldorf +Ergänzung Redner+

Fahrplan_1Treffpunkt/zeit
Um jedermann/frau Gelegenheit zu bieten, in einer sicheren Gruppe unter der augenscheinlichen Führung von Dominik Roeseler zur Pro NRW-Demo nach Schwelm zu gelangen, anbei der Treffpunkt und die Zeitpläne der Züge.

Wie aus Vorstandskreisen zu erfahren war, soll euch der Vize-Anführer, möglichst in Gruppen organisiert, ab 11:30 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof auf Gleis 11 erwarten. Um 11:55 Uhr fährt die S1 dann Richtung Solingen-Ohligs ab und trifft um 12:17 Uhr auf Gleis 10 in Solingen-Ohligs ein.

Ab Solingen-Ohligs fährt der RE 26116 um 12:43 Uhr, Gleis 3, nach Schwelm ab und trifft dort um 13:05 Uhr ebenfalls auf Gleis 3 ein.

Die Bergische Stimme hofft auf eine friedfertige Anreise und Demo.

Ergänzung: Redner (meist Hetze)
Neben dem PRO-NRW-Parteivorsitzenden, Rechtsanwalt Markus Beisicht, dem Kreisbeauftragten für den Ennepe-Ruhr-Kreis und Wittener Stadtverordneten Christoph Schmidt, und dem stellvertretenden Pro-NRW-Vorsitzenden und Versammlungsleiter Dominik Roeseler, werden unter Anderen auch die Vorstandsmitglieder Christopher von Mengersen und Katja Engels das Mikrofon ergreifen und zu den Anwesenden sprechen.

Es lohnt sich also auf jeden Fall entsprechenden lautstarken „Beifall“ schon während der Hetze zu spenden.

Ihr B.S. Team

Pro NRW: Demo in Schwelm – macht Beisicht gemeinsame Sache mit ex. NPD´ler Thorsten Crämer?

FB-Screenshots

FB-Screenshots

Demo in Schwelm
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: “Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!”. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Bis Dato liegen gut 270 Teilnahmezusagen vor, knapp 100 Personen sind noch unsicher ob sie teilnehmen können/wollen.

Interessante Teilnehmer
In den letzten Wochen kristallisierte sich eine neue Konstellation in der Zusammensetzung der Demoteilnehmer heraus. Neben Roeseler, der auf seiner Facebook-Seite für die Veranstaltung wirbt, legt sich ein alt bekannter Rechtsradikaler extrem ins Zeug. Der ehemalige NPD´ler und jetzige Vorsitzende der Kleinstpartei „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“, Thorsten Crämer, mobilisiert mit den Rassisten von Pro NRW um die Wette.

Die politische Organisation „Ennepe-Ruhr stellt sich quer – Der Kreis ist bunt!“ hat zur Demo und speziell zu Thorsten Crämer und den anderen Akteuren ein Dossier ins Netz gestellt. Auszüge:

„Der Parteivorsitzende Thorsten Crämer blickt auf eine lange und vor allem gewalttätige NPD-Karriere zurück. 2000 griff er zusammen mit 14 weiteren Neonazis die Teilnehmer*innen einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Kemna in Wuppertal an. Crämer wurde daraufhin wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch zu einer Haftstrafe verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er als Landesvorsitzender der jungen Nationalen, der Jugendorganisation der NPD.“

„Kaum aus dem Gefängnis entlassen, setzte Crämer seine NPD-Karriere fort. Er zog in den Kreistag ein und rückte in den Landesvorstand der Partei auf. Heute verbreitet Thorsten Crämer seine rassistisiche Hetze unter dem vermeintlich bürgerlichen Deckmantel des BZEN. Unterstützung findet er dort durch weitere ehemalige NPD-Mitglieder und vorbestrafte Neonazis.“

Mit dabei ist natürlich auch der ex. JN-NPD´ler und jetziger Pro NRW-Einzelmandatsträger aus Witten, Christoph Schmidt.

Es wächst zusammen, was zusammen gehört
Noch Ende April 2010 hatte der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Markus Beisicht gegen Crämer starkes Geschütz aufgefahren. Auszüge Lotta:

„VS-Zuträger Thorsten Crämer organisiert Neonazikundgebung gegen pro NRW“, hatte „pro NRW“ über einer Meldung vom 29. April getitelt, in der man sich über die „Plagiatveranstaltung“ empörte, die „möglicherweise vom Innenministerium bestellt“ sei. Organisator des „verfassungsfeindlichen NS-Aufmarsches in Solingen“ sei „der VS-Provokateur Thorsten Crämer“.

Fazit von „pro NRW“: „Folglich organisiert also ausgerechnet ein enttarnter V-Mann des Verfassungsschutzes, in wessen Auftrage auch immer, eine Plagiatveranstaltung mit dem Ziel pro NRW zu diskreditieren.“

Crämer konterte am Montag. Unter dem Titel „pro NRW dreht endgültig durch“ erschien auf den Internetseiten seines NPD-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Wuppertal ein „Interview“ mit Crämer, in dem er sich gegen „Hetze aus der untersten Schublade“ wehrt. Offenbar ist er auch persönlich enttäuscht von Beisicht. Mit Thorsten Crämer, so heißt es im einleitenden Text, werde ausgerechnet jener Funktionsträger der NPD in NRW diffamiert, „der lange Zeit hindurch versucht hat, ein kontraproduktives Gegeneinander des ,rechten’ politischen Spektrums zu verhindern und die personell nahezu deckungsgleiche pro NRW-Keimzelle pro Köln immer wieder unterstützt hat“.

Der Artikel endet mit dem Satz: „Besonders apart“ finde er, Crämer, es aber im Übrigen, dass Beisicht ihn, „den angeblich enttarnten ,VS-Zuträger’“, noch im Januar „zum x.ten Male animieren wollte, seinem Clübchen ebenfalls beizutreten“. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel, NRW: Thorsten Crämer und Beisichts „Griffe ins Klo“.

Gegendemo
„Nun ist also doch eine Gegendemonstration angemeldet. Die Initiative „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ (ENSSQ) lädt zu einer Kundgebung unter dem Motto „Der Kreis ist bunt“ ein, um ein Zeichen gegen den Aufmarsch von Pro NRW in Schwelm zu setzen. Die Kundgebung wurde für Sonntag, 11. Oktober, um 12 Uhr angemeldet. ENSSQ hat sich zusammengefunden, um zunächst Gegenaktionen gegen die Pro-NRW-Demo zu organisieren“, ist in der WAZ zu lesen.

Kommentar
Markus Beisicht scheint nach jedem Strohhalm zu greifen. Lässt er schon seinem Vize entgegen seinem Geschwätz vom vorigen Jahr, freie Hand bei der Mobilmachung zu Köln 2.0, scheint es ihm auch recht zu sein, neue Mitstreiter und potenzielle Neumitglieder aus absolut rechtsradikalen Reihen zu akquirieren. Insider berichten von 20 Kameraden Crämers, die er zu seinem Einstand mitbringen könnte. Pro NRW entwickelt sich immer mehr zu der von Markus Wiener als NPD 2.0 bezeichneten Partei. Dabei sollte man aber nicht außer Augen lassen, wie sich der angedachte Landeschef von Pro Deutschland in NRW, selber entwickelt. Einige Mitglieder aus der neuen PD-Truppe sind auch in Schwelm dabei. Wir behalten auch diese „Rechtspopulisten“ im Auge.

Ihr Ronald Micklich

Termine: Pro Deutschland – Dügida – Pro NRW – HoGeSa

TermineTermine
Nachfolgend sind die bekannten Termine verzeichnet, an denen die rechtsradikalen Extremisten und Rechtspopulisten von Pro Deutschland, Dügida und Pro NRW ihre Demonstrationen, Abendspaziergänge u. Ä. durchführen wollen. Fehler in den Angaben sind möglich.

Pro Deutschland in NRW
Am 26. September um 13.00 Uhr wird PD eine Protestkundgebung auf dem Richard-Lindenberg-Platz in 42855 Remscheid-Hasten unter dem Motto: „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“ durchführen. Sprechen werden nur regionale Mandatsträger und Funktionäre.

Dügida
An den folgenden Freitagen, 2.10., 23.10., 30.10. und 6.11.2015 jeweils um 19:00 Uhr. Treffpunkt wie üblich am Düsseldorf HBF, will Melanie Dittmer ihren Spektakel abhalten. Verantwortlich soll die NPD´lerin Ariane Meise sein, weil die Polizei Melanie Dittmer offenbar ablehnt. Es soll jeweils die selbe Wegstrecke gegangen werden. Karlstraße, Graf-Adolf-Straße, Breite Straße, Bastionstraße, Grünstraße, Stresemannstraße und über die Karlstraße zurück.

Pro NRW
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: „Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!“. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Die Demostrecke soll angeblich ca. 4km lang sein und direkt an der Moschee vorbeiführen.

Unter dem Motto „JA zum Asylrecht, NEIN zum Asylmissbrauch“ plant der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Hetze unter dem Deckmantel von Mahnwachen deklariert. Termine:

Am 24.10.2015, 10-13 Uhr, Hohenzollernplatz Duisburg, 13-16 Uhr, Marktplatz Osterfeld, Oberhausen, 16-19 Uhr, Berliner Platz, Mülheim (Ruhr)

Am 31.10.2015, 10-13 Uhr, Husemannplatz, Bochum, 13-16 Uhr, Am Pferdemarkt Ecke Hansastraße, Bottrop, 16-19 Uhr, Goldmacherplatz, Gelsenkirchen.

HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit für einen Aufmarsch am 25.10.2015 in Köln mit dem Slogan: „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“. Unter dem der Polizei angegebenem Motto: Köln 2.0 – friedlich und gewaltfrei gegen islamischen Extremismus“, will Roeseler mit seinen gewaltbereiten Hooligans und Rechtsradikalen das Spektakel zelebrieren. Treffpunkt ist der Breslauer Platz am Kölner Hauptbahnhof, geplanter Beginn der Veranstaltung 14:00 Uhr, Ende 20:00 Uhr. Anmelder und Versammlungsleiter ist auch dieses Mal wieder Dominik Horst Roeseler von der rechtsextremistischen Minipartei Pro NRW.

Ihr B.S. Team

Schlammschlacht bei den Pro´lern (NRW / Köln / Deutschland) – Beisicht in Panik?

Markus Beisicht

Wiener: vor lauter Geifern etwas gedanklich verwirrt? Passt das auch hier?Archivfoto: Köln Moschee Demo – Beisicht am Geifern

Schlammschlacht geht weiter
Mit seinem Artikel „Vorsicht Spalter“ eröffnet der Anführer der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Mikro-Partei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, ein weiteres Kapitel in der Schlammschlacht gegen seine offensichtlich neuen Erzfeinde Manfred Rouhs, Vorsitzender Pro Deutschland und Markus Wiener, stellvertretender Vorsitzender Pro Köln und designierter Landeschef von Pro Deutschland, Landesverband NRW.

Saß man noch vor kürzerer, oder im Falle Rouhs in der jüngeren Vergangenheit beim Bier zusammen um politische Ziele zu besprechen, ist von der alten Kameradschaft nicht mehr viel zu spüren. Jetzt wo es um das politische Überleben geht, werden harte Bandagen von Beisicht angelegt. In seiner augenscheinlichen Verzweiflung ob der stetig schrumpfenden Mitgliederzahlen, und der Erkenntnis bei seinen Demos nur noch über eine erbärmliche, rechtsextremistische Mischpoke aus „Die Rechte“, „NPD“, “ freie Kameraden“ und „Hooligans aller Couleur“ zu verfügen, werden alte Freunde mit Dreck beworfen um diese zu diskreditieren.

So teilt Beisicht gegen seinen ehemaligen Generalsekretär Markus Wiener aus:

„Ausgerechnet der wegen Sitzungsgeldbetruges zur Verbesserung der eigenen Haushaltskasse vom Kölner Landgericht erstinstanzlich verurteilte Kölner Ratsherr Markus Wiener soll … im Auftrage des langjährigen ehemaligen NPD-Funktionärs Manfred Rouhs, die PRO-Bewegung in NRW spalten und einen Landesverband für dessen Kleinstpartei gründen.“

Auch Manfred Rouhs bekommt sein Fett weg. In einer Aufzählung „erklärt“ der Anführer mal wieder seinen Jüngern die Erfolglosigkeit seines Kontrahenten bei den vergangenen Wahlen, die im Absatz mit dem Satz endet:

„Der Abiturient ohne Studienabschluss Rouhs lebt seit Jahrzehnten hauptsächlich von seinen politischen Aktivitäten und insbesondere von den fleißig akquirierten Spendengeldern. Dieses Metier beherrscht er wie kaum ein anderer!“

Dazu dann noch die passende Aussage: „Er (Rouhs, Redak.) verließ jedoch Pro Köln und PRO NRW vor einigen Jahren sehr unschön unter Mitnahme von Mitglieder- und insbesondere Spenderlisten Richtung Berlin.“

Reaktion aus Köln folgte sofort
Markus Wiener kommentierte Beisichts Artikel „völlig unaufgeregt“ auf seiner Facebook-Seite. Auszüge:

„Was denn nun, Herr Beisicht: … Wohl vor lauter Geifern etwas gedanklich verwirrt? … Die Panik des ewigen Selbstdarstellers und Möchtegern-Diktators aus Leverkusen vor einer effektiven Sammlung der PRO-Bewegung auf einer partnerschaftlichen Ebene muss enorm sein!“

Kommentar
Aus seinem dezimierten Vorstand stehen offensichtlich nur noch sein Adlatus Tony Xaver Fiedler und der finanziell gut betuchte Großspender Christopher von Mengersen bedingungslos an seiner Seite, ehemalige Vorstandsmitglieder unterstellen hier Handlungsunfähigkeit.

Wie im interessierten Kreise unserer Leserschaft bekannt sein dürfte, hat Markus Beisicht ein offensichtliches Problem mit der Bergischen-Stimme. Seine undifferenzierte Hetze gegen einen politischen Info-Blog ist einfach nur lächerlich. Die Bergische Stimme handelt nicht „im Auftrag von wem auch immer“ (eine von Beisichts Lieblingsfloskeln), sondern ist nur bestrebt über seine diktatorisch geführte, immer weiter in die Rechtsextremität abrutschende Partei aufzuklären.

Viele Informanten (Interne sowie Externe) tragen zum Erfolg des Info-Blogs bei. So konnten wir in den letzten Jahren so manche Information veröffentlichen, die selbst Pro NRW Mitglieder sonst nicht erfahren hätten.

Jetzt behauptet der „noch Chef“ der Kleinstpartei:

„Nicht umsonst erhalten Rouhs, Wiener, Schwarz & Co. seit geraumer Zeit heftigen Beifall für ihr Wirken ausgerechnet von der sogenannten Bergischen Stimme des notorischen PRO-NRW-Stalkers Ronald Micklich aus Leichlingen. Es findet offenbar zusammen, was zusammen gehört!“

Natürlich hat die Bergische-Stimme auch Informationen von Pro NRW Funktionären erhalten, dies bedeutet aber keineswegs einen Schulterschluss mit oben genannten Rouhs, Wiener, Schwarz & Co. Es besteht zur Zeit kein Anlass über Aktionen oder Vorgänge von Beisichts neuer Konkurrenz zu berichten, sehr wohl aber über die grenzwertigen Aktivitäten in und um Bonn mit seinen dortigen Akteuren. Auch hier wird es noch einiges geben.

Markus Beisicht betrachtet unsere Informationen als alt, größtenteils falsch, unvollständig und überholt. So hat der selbsternannte „honorige Rechtsanwalt“ auch schon vorsorglich juristische Folgen angekündigt, sollte er ein Haar in unserer Berichterstattung finden.

Wenn dem denn so ist, verstehe ich die Aufregung des immer unbedeutender werdenden Anführers der Bürgerbewegten überhaupt nicht, es sei denn, er ist voller Panik ob eines möglichen, baldigen Abgangs.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Bonn: Tony Xaver Fiedler lädt zum Stammtisch ein & die Mengersen Fabel + (Änderung des Textes (rot))

Kein Bier für Pro NRWEinladung zum Stammtisch
Zum Stammtisch am Donnerstag dem 02.07.2015 ab 19:30 Uhr, lädt der Kreisvorsitzende der Pro NRW-Rechtsextremisten aus Bonn, Tony Xaver Fiedler, ein. Die Veranstaltung soll einmal mehr in Gino´s Restaurant, Friedrich-Ebert-Allee 69, 53113 Bonn stattfinden. Der Eingang befindet sich in der Adalbert-Stifter-Straße, bemerkt Fiedler vorsorglich.

Hilfswillige (Hiwis) gesucht
Mit dem Hinweis auf den, auch bei Gino, neu gewählten Kreisvorstand und den nicht mehr aktuellen Oberbürgermeister-Kandidaten Kevin Gareth Hauer (zurückgezogen), sucht der Mini-Kreisverband augenscheinlich neue Hiwis, um ihre Wahlpropaganda mit Plakaten, Infoständen und Flyern zu realisieren.

Bei der letzten Einladung zur Mitgliederversammlung, bei denen augenscheinlich die Ladungsfrist nicht eingehalten worden sein soll, waren nach Aussage eines Teilnehmers lediglich 3 Pro NRW Mitglieder aus dem Kreisverband Bonn anwesend. Weitere Teilnehmer sollen ein Aachener Partei-Mitglied und Beisitzer im Kreisverband Aachen mit Frau und Kind, sowie ein ehemaliger „Linker“ der nun mit Pro NRW sympathisiert und eine der Redaktion unbekannte Person gewesen sein. Stephan S. aus Bonn, nun ehemaliges Mitglied des Kreisverbandes Bonn hat diese Woche seinen Austritt aus der Partei erklärt. Ein weiteres Mitglied soll folgen. Damit bekommt Beisichts Adlatus und der Freiherr nicht einmal eine Handvoll Mitglieder zur Mitgliederversammlung zusammen.

Mengersen darf Reden
Dem Erben des Stadtrat-Mandats von Detlev Schwarz, dem Schriftführer des Landesverbandes von Pro NRW, Christopher von Mengersen, wird auf der Mitgliederversammlung Gelegenheit gegeben, sich ins „rechte“ Licht zu setzen und seine herbei phantasierten, grandiosen und politisch umwerfenden Erfolge im Rat der Stadt Bonn darzustellen. Dabei wird der Adelsspross möglicherweise auch wieder über seine angeblich „entscheidende Stimme bei einer Abstimmung zur Resolution gegen TTIP“, wie schon auf der Internetseite von Pro-Bonn propagiert, dick auftragen.

Betrachtet man den Bürgerantrag und die Historie des Bonner Bündnis gegen TTIP – Kommunale Selbstverwaltung retten – CETA, TTIP und TiSA ablehnen -, erkennt man schnell, dass die Propaganda des Bonner Wahlverlierers der Kommunalwahl 2014 nur wieder lautes Getöse ist. Mit dem Antrag und den darauf folgenden Ergebnissen in der Beratungsfolge, hat der Möchtegern-TTIP-Verhinderer fast nichts zu tun. Lediglich bei der Abstimmung im Rat war Mengersens Stimme eine von vielen, die zu einer mehrheitlichen Annahme des Bürgerantrags führten.

Ansonsten hat Mengersen wenig zu melden. In den Gremien BV Bad Godesberg, BV Bonn und dem Sozialausschuss, der in seiner Sitzung zum Thema einstimmig entsprechend der Empfehlung der Verwaltung (ST3) bei Enthaltung SPD, Linke, Piraten, abgestimmt hatte, durfte Mengersen nicht mitstimmen, da er in allen Gremien nur beratendes Mitglied ist und so keinen Einfluss auf die politischen Entscheidungen hat.

Wahlkampfaktivitäten und Vorstellung von Plakaten und Werbemitteln zur OB-Wahl
Diesen Tagesordnungspunkten fehlt nach dem Rückzug des Kandidaten wohl die Grundlage. Zuerst sollten die Bürgerbewegten um Fiedler einen neuen Kandidaten wählen. Ob dies mit dem Wunsch, möglicherweise neue Beisitzer für den Kreisvorstand nachzuwählen, möglich ist, bleibt abzuwarten.

Kommentar
Welche Mitglieder kommen zu der jetzt rechtzeitig eingeladenen Versammlung? Von den „alten“ Mitgliedern scheinen nicht mehr viele übrig zu sein, genaugenommen fast keiner mehr. Der neugewählte Vorstand besteht nach Pro-Angaben aus Tony Xaver Fiedler (Vorsitzender) und Christopher v. Mengersen (Vize) im mehrköpfigen Kreisvorstand. Namentlich benannt wurde dieser nicht. Hat das seinen guten Grund? Ein unabhängiger Beobachter beschrieb die Teilnehmer, die offensichtlich die Versammlung aufsuchten wie folgt:

Der ursprünglich hier stehende Inhalt des Absatzes: „Ein unabhängiger Beobachter beschrieb die Teilnehmer, die offensichtlich die Versammlung aufsuchten wie folgt:“, hat sich nun als Falschinformation der mit einer gefälschten Mailadresse an die Bergische-Stimme gesendeten Information herausgestellt. Es gibt augenscheinlich kriminelle Elemente, die nicht davor zurückschrecken, Namen und eMail – Adresse zu fälschen. Die Gründe liegen auf der Hand.

Ihr Ronald Micklich