Pro NRW: Demo in Schwelm – macht Beisicht gemeinsame Sache mit ex. NPD´ler Thorsten Crämer?

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Demo in Schwelm
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: “Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!”. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Bis Dato liegen gut 270 Teilnahmezusagen vor, knapp 100 Personen sind noch unsicher ob sie teilnehmen können/wollen.

Interessante Teilnehmer
In den letzten Wochen kristallisierte sich eine neue Konstellation in der Zusammensetzung der Demoteilnehmer heraus. Neben Roeseler, der auf seiner Facebook-Seite für die Veranstaltung wirbt, legt sich ein alt bekannter Rechtsradikaler extrem ins Zeug. Der ehemalige NPD´ler und jetzige Vorsitzende der Kleinstpartei „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“, Thorsten Crämer, mobilisiert mit den Rassisten von Pro NRW um die Wette.

Die politische Organisation „Ennepe-Ruhr stellt sich quer – Der Kreis ist bunt!“ hat zur Demo und speziell zu Thorsten Crämer und den anderen Akteuren ein Dossier ins Netz gestellt. Auszüge:

„Der Parteivorsitzende Thorsten Crämer blickt auf eine lange und vor allem gewalttätige NPD-Karriere zurück. 2000 griff er zusammen mit 14 weiteren Neonazis die Teilnehmer*innen einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Kemna in Wuppertal an. Crämer wurde daraufhin wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch zu einer Haftstrafe verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er als Landesvorsitzender der jungen Nationalen, der Jugendorganisation der NPD.“

„Kaum aus dem Gefängnis entlassen, setzte Crämer seine NPD-Karriere fort. Er zog in den Kreistag ein und rückte in den Landesvorstand der Partei auf. Heute verbreitet Thorsten Crämer seine rassistisiche Hetze unter dem vermeintlich bürgerlichen Deckmantel des BZEN. Unterstützung findet er dort durch weitere ehemalige NPD-Mitglieder und vorbestrafte Neonazis.“

Mit dabei ist natürlich auch der ex. JN-NPD´ler und jetziger Pro NRW-Einzelmandatsträger aus Witten, Christoph Schmidt.

Es wächst zusammen, was zusammen gehört
Noch Ende April 2010 hatte der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Markus Beisicht gegen Crämer starkes Geschütz aufgefahren. Auszüge Lotta:

„VS-Zuträger Thorsten Crämer organisiert Neonazikundgebung gegen pro NRW“, hatte „pro NRW“ über einer Meldung vom 29. April getitelt, in der man sich über die „Plagiatveranstaltung“ empörte, die „möglicherweise vom Innenministerium bestellt“ sei. Organisator des „verfassungsfeindlichen NS-Aufmarsches in Solingen“ sei „der VS-Provokateur Thorsten Crämer“.

Fazit von „pro NRW“: „Folglich organisiert also ausgerechnet ein enttarnter V-Mann des Verfassungsschutzes, in wessen Auftrage auch immer, eine Plagiatveranstaltung mit dem Ziel pro NRW zu diskreditieren.“

Crämer konterte am Montag. Unter dem Titel „pro NRW dreht endgültig durch“ erschien auf den Internetseiten seines NPD-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Wuppertal ein „Interview“ mit Crämer, in dem er sich gegen „Hetze aus der untersten Schublade“ wehrt. Offenbar ist er auch persönlich enttäuscht von Beisicht. Mit Thorsten Crämer, so heißt es im einleitenden Text, werde ausgerechnet jener Funktionsträger der NPD in NRW diffamiert, „der lange Zeit hindurch versucht hat, ein kontraproduktives Gegeneinander des ,rechten’ politischen Spektrums zu verhindern und die personell nahezu deckungsgleiche pro NRW-Keimzelle pro Köln immer wieder unterstützt hat“.

Der Artikel endet mit dem Satz: „Besonders apart“ finde er, Crämer, es aber im Übrigen, dass Beisicht ihn, „den angeblich enttarnten ,VS-Zuträger’“, noch im Januar „zum x.ten Male animieren wollte, seinem Clübchen ebenfalls beizutreten“. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel, NRW: Thorsten Crämer und Beisichts „Griffe ins Klo“.

Gegendemo
„Nun ist also doch eine Gegendemonstration angemeldet. Die Initiative „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ (ENSSQ) lädt zu einer Kundgebung unter dem Motto „Der Kreis ist bunt“ ein, um ein Zeichen gegen den Aufmarsch von Pro NRW in Schwelm zu setzen. Die Kundgebung wurde für Sonntag, 11. Oktober, um 12 Uhr angemeldet. ENSSQ hat sich zusammengefunden, um zunächst Gegenaktionen gegen die Pro-NRW-Demo zu organisieren“, ist in der WAZ zu lesen.

Kommentar
Markus Beisicht scheint nach jedem Strohhalm zu greifen. Lässt er schon seinem Vize entgegen seinem Geschwätz vom vorigen Jahr, freie Hand bei der Mobilmachung zu Köln 2.0, scheint es ihm auch recht zu sein, neue Mitstreiter und potenzielle Neumitglieder aus absolut rechtsradikalen Reihen zu akquirieren. Insider berichten von 20 Kameraden Crämers, die er zu seinem Einstand mitbringen könnte. Pro NRW entwickelt sich immer mehr zu der von Markus Wiener als NPD 2.0 bezeichneten Partei. Dabei sollte man aber nicht außer Augen lassen, wie sich der angedachte Landeschef von Pro Deutschland in NRW, selber entwickelt. Einige Mitglieder aus der neuen PD-Truppe sind auch in Schwelm dabei. Wir behalten auch diese „Rechtspopulisten“ im Auge.

Ihr Ronald Micklich

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Termine: Pro Deutschland – Dügida – Pro NRW – HoGeSa

TermineTermine
Nachfolgend sind die bekannten Termine verzeichnet, an denen die rechtsradikalen Extremisten und Rechtspopulisten von Pro Deutschland, Dügida und Pro NRW ihre Demonstrationen, Abendspaziergänge u. Ä. durchführen wollen. Fehler in den Angaben sind möglich.

Pro Deutschland in NRW
Am 26. September um 13.00 Uhr wird PD eine Protestkundgebung auf dem Richard-Lindenberg-Platz in 42855 Remscheid-Hasten unter dem Motto: „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“ durchführen. Sprechen werden nur regionale Mandatsträger und Funktionäre.

Dügida
An den folgenden Freitagen, 2.10., 23.10., 30.10. und 6.11.2015 jeweils um 19:00 Uhr. Treffpunkt wie üblich am Düsseldorf HBF, will Melanie Dittmer ihren Spektakel abhalten. Verantwortlich soll die NPD´lerin Ariane Meise sein, weil die Polizei Melanie Dittmer offenbar ablehnt. Es soll jeweils die selbe Wegstrecke gegangen werden. Karlstraße, Graf-Adolf-Straße, Breite Straße, Bastionstraße, Grünstraße, Stresemannstraße und über die Karlstraße zurück.

Pro NRW
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: „Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!“. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Die Demostrecke soll angeblich ca. 4km lang sein und direkt an der Moschee vorbeiführen.

Unter dem Motto „JA zum Asylrecht, NEIN zum Asylmissbrauch“ plant der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Hetze unter dem Deckmantel von Mahnwachen deklariert. Termine:

Am 24.10.2015, 10-13 Uhr, Hohenzollernplatz Duisburg, 13-16 Uhr, Marktplatz Osterfeld, Oberhausen, 16-19 Uhr, Berliner Platz, Mülheim (Ruhr)

Am 31.10.2015, 10-13 Uhr, Husemannplatz, Bochum, 13-16 Uhr, Am Pferdemarkt Ecke Hansastraße, Bottrop, 16-19 Uhr, Goldmacherplatz, Gelsenkirchen.

HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit für einen Aufmarsch am 25.10.2015 in Köln mit dem Slogan: „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“. Unter dem der Polizei angegebenem Motto: Köln 2.0 – friedlich und gewaltfrei gegen islamischen Extremismus“, will Roeseler mit seinen gewaltbereiten Hooligans und Rechtsradikalen das Spektakel zelebrieren. Treffpunkt ist der Breslauer Platz am Kölner Hauptbahnhof, geplanter Beginn der Veranstaltung 14:00 Uhr, Ende 20:00 Uhr. Anmelder und Versammlungsleiter ist auch dieses Mal wieder Dominik Horst Roeseler von der rechtsextremistischen Minipartei Pro NRW.

Ihr B.S. Team

Pro NRW: Neuer Vorstand im Kreisverband Düsseldorf nur eine Lachnummer?

Der neue KV-Vorsitzende und Hoffnungsträger von Pro NRW Düsseldorf, Christopher Schwarz

Der neue KV-Vorsitzende und Hoffnungsträger von Pro NRW Düsseldorf, Christopher Schwarz

Blitzkarriere
Wie auf einem Bild vom 08.05.2015 zu sehen, halten das Neumitglied Christopher Schwarz (rechts außen), mit weiteren drei unbedarften jungen Männern und der komm. Landesgeschäftsführerin Katja Engels-Olthoff, demonstrativ ihre Beitrittsanträge in Händen.

Bereits am 19.06.2015, also nur 6 Wochen später, wird Herr Schwarz zum Vorsitzenden des Pro NRW-Kreisverbandes der Landeshauptstadt Düsseldorf gewählt. Schwarz soll künftig die Geschicke des fünfköpfigen Vorstandes leiten, verkündet Beisichts Propagandaorgan. Weshalb die weiteren Vorstandsmitglieder nicht benannt und im Bild vorgestellt wurden, wird schon seine stichhaltigen Gründe haben.

Propagandagetöse
„Ich freue mich, dass wir nun auch in Düsseldorf wieder einen handlungsfähigen Kreisverband haben“, schwafelt Beisichts Adlatus Tony Xaver Fiedler. Pro NRW hätte durch diverse Aktivitäten in Düsseldorf seit Ende letzten Jahres, (gemeint dürften hier die Dügida Veranstaltungen sein), viele neue Mitstreiter gewonnen, verkündet der Generalsekretär zuversichtlich.

Mit dem neu gewählten Vorstand soll der Weg bereitet werden, flächendeckend an den Landtagswahlen 2017 teilzunehmen. Außerdem hofft der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei, der Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, mit der Wahl in Düsseldorf auch die notwendigen Gehilfen für seinen aussichtslosen aber mit oberster Priorität geführten Oberbürgermeister-Wahlkampf in Leverkusen gewonnen zu haben.

Wer ist Christopher Schwarz?
Herr Schwarz wohnt nach einer bestätigten Information zur Zeit im Caritas Haus Don Bosco in Düsseldorf. Das Caritas Haus Don Bosco bietet eine niedrigschwellige sozialpädagogisch-begleitete stationäre Wohnform in Einzel- und Doppelzimmern gem. § 67 SGB XII für 77 Personen (Männer und Frauen) in besonderen sozialen Schwierigkeiten an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Herr Schwarz hat an diversen XXgida Veranstaltungen in Düsseldorf und Köln teilgenommen. Auch an der letzten Kögida Veranstaltung am 20.05.2015 war Christopher Schwarz als Pro NRW Mitglied an der lächerlichen Möchtegern-Pegida-Ableger-Veranstaltung beteiligt (siehe Foto, Bildmitte in heller Kleidung mit bauchfreiem T-Shirt). Weitere Bilder finden Sie hier.

Es gibt weitere Hinweise auf die Rechtslastigkeit des neuen Kreisvorsitzenden. Von einem seriösen Politiker, der die Nachfolge eines Dr. Linn antritt, ist Schwarz sicher ein ganzes Stück entfernt. Dass ausgerechnet der Hooligan Aktivist und Pro NRW Vize Dominik Roeseler zusammen mit Beisichts Handlanger Fiedler die Vorstandswahl leiteten, bedarf keiner weiteren Worte.

Kommentar
Die Pro-Mitglieder verlassen scharenweise das sinkende Schiff, des sich im Niedergang befindlichen Alleinherrschers. Beisicht bedient sich gezwungener Maßen der letzten bereitwilligen Reserve. Dabei scheint der Intellekt der Probanden keine große Rolle mehr zu spielen. Bei der geringen Auswahl wird deutlich zu welchen Maßnahmen Beisicht bereit ist, nur um sein Ego mit einem Kreisvorstand in der Landeshauptstadt zu befriedigen. Manch Einem erscheint es als unverantwortlich, einen Menschen wie Christopher Schwarz für die Ziele einer rechtsextremistischen Partei zu verheizen. Ob sich Schwarz über die Konsequenzen seines Handelns bewusst ist, ist nicht bekannt, darf aber diskutiert werden.

Können Sie sich Christopher Schwarz auf intellektueller Augenhöhe als Landtagskandidat mit Beisicht, Roeseler und Fiedler vorstellen? Einige ehemalige Pro-Mitglieder beantworten diese Frage hintergründig lächelnd mit ja.

Möchten Sie Mitglied in einer Partei mit solchen Funktionären werden oder würden Sie einem dieser „Spitzenpolitiker“ Ihre Stimme geben? Wohl eher nicht, Sie haben die Wahl.

Ihr Ronald Micklich

Düsseldorf: Pegida Pro NRW-Abklatschfake Dügida sorgt erneut für Verkehrschaos

Rheinbahn Dügida 9.2.15Rechtsextremisten verursachen Behinderungen und immense Kosten
Ohne Rücksicht auf Behinderungen des öffentlichen Lebens und der durch die lächerliche Selbstdarstellung Einiger verursachten hohen Kosten, wollen Rechtsextremisten aller Couleur vor allem aber (Vorstands) – Mitglieder von Pro NRW, allen voran die Anmelderin der Versammlung, Melanie Dittmer (Beisitzerin Vorstand Pro NRW) und ihr Schatten Tony Xaver Fiedler (Generalsekretär Pro NRW), ihre sinnbefreite aber vom Grundgesetz garantierte Montagsparty auf Kosten der Steuerzahler zelebrieren.

Obwohl der Zulauf immer geringer wird und in der vergangenen Woche nur noch 90 Teilnehmer zu der von Rechtsextremisten gesteuerten Veranstaltung der Dügida kamen, gängelt die Gruppierung heute Abend erneut viele Düsseldorfer durch ihren erneuten Marsch durch die Innenstadt.

Wegen der Rechten-Demo rechnen Polizei und Rheinbahn erneut mit erheblichen Verkehrsproblemen rund um den Hauptbahnhof und in der Innenstadt bis zum Graf-Adolf-Platz. Die Polizei will das Gebiet großräumig absperren und wird wieder mit rund 1000 Beamten im Einsatz sein. Die Straßenbahnen und Busse werden zudem den Hauptbahnhof ab 17 Uhr nicht mehr anfahren. Die Dügida-Veranstaltung und mehrere Gegendemonstrationen werden voraussichtlich bis 23 Uhr andauern, so eine Presseinformation.

Für heute wurde bis Dato keine geänderte DÜGIDA-Route kommuniziert. Auf der Strecke gilt ab 15:00 Uhr Parkverbot. Absperrgitter stehen schon jetzt bereit. Die Route und Modalitäten finden Sie in unserem Bericht vom 02.02.2015.

Hier finden Sie eine begleitende Berichterstattung auf Twitter mit vielen Bilder und Informationen aus den verschiedensten Kanälen.

Ihr B.S. Team

Nachklapper: Montagsdemo in Düsseldorf und Duisburg

Screenshot Twitter: Hier der Link zum Original

Screenshot Twitter: Hier der Link zum Original

Düsseldorf
Hatten sich in der letzten Woche noch ca. 110 „Dügida“-Teilnehmern und 1000 Gegen-Demonstranten am Aufmarsch der vorwiegend von Rechtsradikalen geprägten Demo beteiligt, blieb das Klientel zwar gleich, verlor aber zusehend an Teilnehmern.  Am gestrigen Montag wurden auf beiden Seiten weniger Teilnehmer gezählt, erklärte ein Polizeisprecher auf Nachfrage der RP. „Gegen 20.30 Uhr, als sich der „Dügida“-Umzug auf dem Rückweg befand, konnten etwa 80 Personen auf Seiten der „Dügida“ und rund 800 Gegendemonstranten geschätzt werden, berichtet RP-Online.

Die begleitende Berichterstattung auf Twitter zeigt viele Bilder und ist voller Informationen aus den verschiedensten Kanälen.

Duisburg
An der gestrigen Kundgebung von Pegida NRW nahmen bis zu 250 Personen teil. Abermals entstammten die meisten Teilnehmer der rechtsradikalen Szene, unter anderem waren wieder neonazistische Fußballfans aus Duisburg und ca. 30 Mitglieder der Partei “Die Rechte” anwesend. Im Verlauf der Kundgebung kam es zu Auseinandersetzung zwischen Pegida-Demonstranten. Den lesenswerten Artikel der „Initiative gegen Duisburger Zustände“ finden Sie hier. Einen weiteren lesenswerten Artikel der Ruhrbarone unter dem Titel „PEGIDA und die Nazis“ finden Sie hier.

Pressestimme
Unter der Überschrift „Pegida zerlegt sich munter weiter“ berichtet aus Duisburg die WAZ. Auszüge:
„Die Pegida-Bewegung zerlegt sich auch in Duisburg munter weiter. Sebastian Nobile, der bei den beiden letzten Demonstrationen in Duisburg als Anmelder und vor allem als Frontmann versucht hatte, den Kundgebungen einen Hauch vermeintlicher Bürgerlichkeit zu geben, war gestern Abend am Fernbus-Bahnhof nicht mehr zugegen.“

„Laut Polizeiangaben beschworen wieder rund 170 Teilnehmer die Islamisierung des Abendlandes. Und wie in den beiden Wochen vorher waren es in der Mehrzahl nicht die „Wutbürger“, die man aus den Fernsehbildern aus Dresden kennt, sondern vor allem Neonazis und Hooligans, die das Kundgebungsbild prägten. So sehr, dass es dann während des Spaziergangs auch dem Orga-Team zu viel wurde. Sie stoppten den Zug und forderten die „Ausländer-raus-Rufer“, die dem Vernehmen nach vor allem aus der Dortmunder Neonazi-Szene kamen, auf, den Aufzug zu verlassen.“ Quelle

Auch hier zeigt die begleitende Berichterstattung auf Twitter viele Bilder und ist voller Informationen aus den verschiedensten Kanälen.

Ihr B.S. Team

Düsseldorf: Heute wird die Innenstadt erneut wegen Dügida-Protest gesperrt

No Dügida 1Verkehrsbeeinträchtigungen durch rechtsextrem unterwanderte Dügida
Autofahrer und Rheinbahnkunden müssen sich heute Nachmittag wieder auf erhebliche Verkehrsstörungen in der Düsseldorfer-Innenstadt einstellen. Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei schickt wieder einmal ihr Vorstandsmitglied Melanie Dittmer (Anmelderin) in die Landeshauptstadt zum sogenannten „Abendspaziergang“. Auch Dittmers Dauerbegleiter Tony Xaver Fiedler, (Generalsekretär Pro NRW) dürfte mit seinem Gerätewagen wieder mit von der Party sein. Ab 15:00 Uhr gelten an der Strecke sowie in den Stichstraßen Parkverbote, die Polizei lässt u. U. auch abschleppen. Die Straßen werden ab 17:00 Uhr, Karl- und Graf-Adolf-Straße so spät wie möglich für den Verkehr gesperrt.

Zeiten und Marschroute
Um 19:00 Uhr wollen die Rechtsextremen mit einer Kundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße beginnen um dann über Karlstraße und Stresemannplatz zum Graf-Adolf-Platz und zurück zu spazieren. Dies dürfte wie üblich nur durch die Sicherung der Polizei möglich sein, da mehrere Gegendemonstrationen der Organisation „Düsseldorf stellt sich quer“ durchgeführt werden. Auch die Antifa wird es sich nicht nehmen lassen, das Spektakel entsprechend begleiten zu wollen. Die Veranstaltung soll um 22:00 Uhr mit einer Abschlusskundgebung enden.

Weiteres Theater mit schrumpfender Teilnehmerzahl
Melanie Dittmer hat angekündigt, auch ihre Anmeldung für Rosenmontag aufrechtzuerhalten. Hier wurde auf Facebook kolportiert, die Teilnehmer wollen sich u. A. auch als islamische Terrorristen mit Bart, (Plastik)- Sprengstoffgürtel und mit orientalischen Umhängen verkleidet präsentieren.

Dittmer hat schon auf den Mittwochsspaziergang in Köln verzichtet, vorgeblich wegen der Doppelbelastung für die Wanderdemonstranten, die sonst ja jeden Montag und Mittwoch hätten präsent sein müssen. Der Zuspruch für Dittmers Theater ist jedoch in Düsseldorf kontinuierlich gesunken, zuletzt waren es nur noch knappe 100 Teilnehmer.

Da sich die Teilnehmer augenscheinlich vorwiegend aus der rechtsradikalen Szene rekrutieren, ist es nicht verwunderlich, dass in der letzten Woche mehrere Dügida-Demonstranten festgenommen wurden. Einer zeigte den Hitlergruß, einer stimmte das verbotene Horst-Wessel-Lied an, bei Anderen wurden verbotene Waffen gefunden.

Kommentar
Dügida, von Pro NRW- Mitgliedern organisiert, entwickelt sich mehr und mehr zum Rohrkrepierer für den Anführer der Bürgerbewegten, RA. Markus Beisicht aus Leverkusen. Dass von Woche zu Woche schrumpfende Häufchen Dügida-Elend wird wohl bald Geschichte sein. Sollten dies etwa die „unzähligen Aufzüge und Demonstrationen…” sein, die Beisicht großspurig ankündigte?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Vorstandsmitglied Dittmer gibt auf – Aus für Pro-Kögida

Pro NRW Vorstandsmitglied Melanie Dittmer: Screenshot Spiegel TV

Pro NRW Vorstandsmitglied Melanie Dittmer: Screenshot Spiegel TV

Keine Rechtsradikalen-Pro-Kögida-Demos mehr in Köln
Zunächst kam eine Absage von Kögida für diese Woche – aus Krankheitsgründen. Kurze Zeit später bestätigte Kögida-Sprecherin Melanie Dittmer: Es sind keine weiteren Demos in Köln geplant. Stattdessen wolle sich das Organisationsteam in Zukunft auf Demonstrationen in Düsseldorf konzentrieren. Der vollständige Artikel bei Koeln.de.

Ihr B.S. Team