Pro NRW: Roeselers Hagen-Demo – Intellektuelle Ausdünnung der Teilnehmer unübersehbar

Alte Kameraden/innen
Seit der Gründung von Pro NRW am 6. Februar 2007, standen hinter der Bezeichnung „Bürgerbewegung“, die im Parteinamen implementiert ist, illustre Menschen wie zum Beispiel Dr. Christoph Heger, Judith Wolter, Jörg Uckermann, Max und Gerald Branghofer, Thorsten Lange, Andreas Molau, Maria Demann, Markus Wiener, Thorsten Lind, Detlev Schwarz, Karel Schiele, Udo Schäfer, Gereon Breuer, Bernd Schöppe mit seinen Brüdern, Wolfgang Palm, Wolfgang Schulz, Dr. Otto Ernst, Gabriele Mathieu und viele Andere mehr.

Gemeinsamkeiten
Die oben genannten Personen sind kein Mitglied mehr in der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, unter ihrem Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen.

Bei ihren Demonstrationen gegen eine angebliche „Überfremdung“, gegen den Bau neuer Moscheen, gegen Asylanten usw. assoziierte zumindest das Äußere Auftreten der Probanden, den Begriff „Bürger“. Mit „Schlips und Kragen“ versehen und in ansprechender Kleidung steckend, waren die Funktionäre, Mandatsträger und Mitglieder auf den ersten Blick nicht als „Rechtsextremisten“ zu erkennen. Auch die Wortwahl bei den Sprachbeiträgen entsprach durchaus einem gebildetem Standard und driftete nur Temporär in die Gossen- oder auch Fäkalsprache ab.

Beisichts neue Hoffnungsträger
Augenscheinlich ist es für den Alleinherrscher Beisicht schwierig geworden, neue Mitglieder zu akquirieren. Als Beispiel für den intellektuellen Abwärtstrend bei der Auswahl der Funktionäre und dem damit verbundenen Niedergang der Partei, sei hier nur die Neubesetzung des Düsseldorfer Kreisvorstandes genannt (wir berichteten).

Bei der letzten Demo in Hagen, von Pro NRW-Parteivize Dominik Roeseler organisiert, wir deutlich, mit wem Beisicht jetzt seine Demos durchführt. Von den angeblich über 100 Teilnehmern war gerade einmal eine Handvoll Pro´ler auszumachen. Standard waren Roeseler selbst, der Landesschriftführer v. Mengersen, und Beisichts Adlatus, „Generalsekretär“ Tony Xaver Fiedler. Ins Rampenlicht stellte sich einmal mehr Sabine Twardokus, sachkundige Bürgerin aus Wuppertal und Thorsten Pohl, Ratsherr aus Remscheid.

Betrachten man den Rest der Demonstranten, zu denen unter Anderen eine Abordnung von „Die Rechte“ aus Wuppertal gehörte und auch „der Herner Rechtsradikale und HoGeSa-Organisator Andreas Kraul“, so VICE, gehört hat, sah man fast ausschließlich Hooligans, die durch ihr Aussehen und ihrer Wortwahl klar zu erkennen gaben, wo sie sozial in der Bürgerschaft einzuordnen sind. Hier finden Sie einen Bildbericht, der zu Beisichts neuen Demonstranten keine Fragen offen lässt.

Kommentar
Die neue Generation mit Tony Xaver Fiedler, v. Mengersen und Roeseler sollten den Aufbau von Pro NRW vorantreiben. Noch im Juni 2012 schwadronierte Fiedler: „Zunächst einmal möchte ich kurzfristig die ganzen neuen Mitglieder und Parteifreunde kennenlernen und schauen, wer wo seine Stärken und Schwächen hat. Und zudem will ich schauen, wo organisatorischen Schwerpunkte und Schwachstellen bestehen.“ Dann mal los Tony und Kumpel, bei den neuen Freunden gibt es genug zu analysieren, für eine seriöse Partei werden diese Hooligans wohl eher nicht zu gebrauchen sein, dafür habt ihr mit eurem Obergurru die Partei klassisch gegen die Wand gefahren.

So schreibt VICE in seinem Bildbericht (Auszüge) über Beisichts neue Demonstranten: „Der Großteil davon: sichtlich betrunkene „Hooligans gegen Salafisten“—nicht zu verwechseln mit „echten“, ausgewachsenen Hooligans“ und „Ohne Hooligans bekommt die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ außerdem immer weniger Menschen auf die Straße … Die leicht zu mobilisierenden Hooligans (und ein ganzer Haufen Leute, die sich für Hooligans halten) scheinen da eine gern gesehene Alternative zu den „besorgten Bürgern“ und besser gekleideten Rechtspopulisten zu sein.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Was ist eigentlich aus der KPV PRO geworden?

KPV PROGründung
Am 14.06.2011 wurde die kommunalpolitische Vereinigung der Pro-Bewegung (KPV PRO) im Leverkusener Forum gegründet. Es wird von 30-40 Teilnehmern der Gründungsveranstaltung berichtet. (Unser Artikel).

Akteure
Jörg Uckermann, stellvertretender Vorsitzender von „pro NRW“, stellvertretender Vorsitzender der „pro Köln“-Ratsfraktion und Beisitzer im „pro Köln“-Vorstand fungiert als Präsident der KPV PRO. Als Stellvertreter wurde der Gelsenkirchener „pro NRW“-Fraktionsvorsitzende Kevin Gareth Hauer gewählt.

Außerdem gehörten das Kölner Ratsmitglied Bernd M. Schöppe als Schriftführer sowie Markus Hintz, Norbert Back, Tobias Ronsdorf, Stephan Hövels, Susanne Kutzner und Ulrich Manes als Beisitzer dem Vorstand an. Der ex. NPD´ler André Hüsgen vervollständigt  als Mehrfach-Geschäftsführer die Runde.

Als Beiratsvorsitzender der KPV PRO wurde der Mitarbeiter der „pro Köln“-Ratsfraktion Gereon Breuer gewählt. Aufgepeppt wurde der Beirat im August 2011 durch Dr. Christoph Heger, Dr. Otto Ernst, Dr. Manfred Linn und der Regierungsrätin a.D. Gabriele Mathieu.

Ziele der KPV PRO
Bereitstellen einer Plattform für freiheitlich-konservativ denkenden Kommunalpolitiker in ganz Deutschland, die als Kompetenzzentrum für Organisation und bürgernahe Kommunalpolitik dient. Schulung und Ausbildung kommunalpolitischer Nachwuchskräfte auch für Kommunalpolitiker aus Wählervereinigungen die nicht zur PRO-BEWEGUNG gehören.

So tönte die KPV PRO in ihrem letzten Beitrag am 17.01.2012! (Vorstand beschließen Seminar- und Bildungsprogramm):

Der Beirat und der Vorstand … der KPV PRO haben Ende vergangener Woche ein umfangreiches Seminar- und Bildungsprogramm beschlossen. Kernbestandteil des Programms ist die Schulung der freiheitlichen Mandatsträger in den Bereichen Rhetorik, Anforderungen des Mandats und Öffentlichkeitsarbeit. Damit ist das Seminarprogramm auch für die Mitglieder der PRO-Bewegung besonders geeignet, die für die Kommunalwahl 2014 ein kommunales Mandat anstreben.

Kommentar
Viel war bisher nicht zu hören, von der mit großem Getöse propagierten KPV PRO. Spötter nennen sie auch die „kommunalpolitischen Versager“. Ganze 17 Beiträge finden sich seit Juni 2011 auf der Internetseite, dessen Betreiber der kürzlich zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Bruder des KPV Präsidenten Jörg Uckermann ist, wieder. 10 Beiträge wurden im August 2011 eingestellt, 7 Beiträge stellen den Rest. Seit einem Jahr ist nichts mehr zu vernehmen.

Der „wissenschaftliche Beirat“ aus Doktoren und Regierungsrätin bröckelt. Gereon Breuer ist aus der Partei ausgetreten, die Position von Dr. Linn ist unklar (wir berichteten).

Ebenso erodiert der Vorstand. Die Beisitzer Norbert Back und Tobias Ronsdorf haben Pro NRW verlassen. Bernd Schöppe scheint politisch recht inaktiv. Ob er auch nur eine Minute seiner Zeit in der KPV vergeudet ist nicht anzunehmen.

Hätten die Strategen von Pro NRW/Köln auch nur einen Mandatsträger einer anderen Partei für sich gewinnen können, würden es die Pro-Trompeten aus Köln sicher lautstark verkündet haben. Gehört hat man nichts. So ist auch hier wieder viel ProPaganda gemacht worden um Aufmerksamkeit zu erhaschen und sich gegenüber den unbedarften Mitgliedern als tolle Partei darzustellen, die ihren Mitgliedern z. B. politische und rhetorische Schulungen durch „Wissenschaftler“ ermöglicht. Die öfter recht einfältige politische Arbeit der Mandatsträger spiegelt dies leider nicht wieder.

Essenz „KPV PRO“: nur eine weitere nutzlose Internetleiche. Warum wird sie nicht beerdigt?

Ihr Ronald Micklich

Ex. Pro NRW´ler: Was ist eigentlich aus Andreas Molau geworden?

Andreas Molau im Hintergrund

Schlechte Perspektiven
Wer sich in die Gesellschaft „rechtsradikaler“ Parteien begeben hat, für diese gesprochen, gearbeitet oder gar Mitglied in dieser war, wird von der Gesellschaft gebrandmarkt und ausgegrenzt. Molau, der jahrelang als Waldorflehrer tätig war, ist heute arbeitslos. „Ich stehe vor dem Nichts“, so das ehemalige Pro-Vorstandsmitglied in einem Interview.

Politische Karriere
Andreas Molau ist deutscher Publizist und ehemaliger Funktionär der rechtsextremen NPD (ab ca. 2004) und der DVU (Doppelmitgliedschaft ab 14 März 2009). Von 2005 bis 2010 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Freie Publizistik, die ebenfalls der extremen Rechten zugeordnet wird. Von 2010 bis 2012 war er für die rechtsextreme Bürgerbewegung pro NRW tätig. Im Juli 2012 zog Molau die Notbremse und stieg bei der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei aus. Quelle

Ideologische Kehrtwende?
Seinen Ausstieg aus der „rechtsradikalen“ Szene war gut vorbereitet und sollte ein „Ausstieg light“ werden. Er wurde Mitglied bei Pro NRW, die er heute als „eine neue und moderne Form des Rechtsextremismus“ bezeichnet. Zu dem Vierfachvorsitzenden der Bürgerbewegung sagt Molau: „Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist“, wir berichteten.
Eine hundertprozentige ideologische Kehrtwende will er noch nicht vollzogen haben, „das ist nicht etwas, wo man einfach den Schalter umlegt“, so Molau.

Ausstieg mit Konflikten
Der endgültige Ausstieg sei nicht konfliktfrei verlaufen. In „Verräter“-Drohungen über Internet-Plattformen sei er schon „mehrfach entmannt und gehängt“ worden.

Und die Hetze und Häme geht weiter. So ist seit gestern auf dem Insidern bekannten Pro-Hetzblog zum Thema Molau zu lesen:

Ulli: „Lasst doch den armen Molau sich weiter zum Affen machen. Andreas auf einem Antifaworhshop ist schon einfach genial. Sein Auftreten wird noch getoppt durch die Teilnahme von Breuer auf dem PRO D-Parteitag. Der gute Gereon wird den Wahlkampf von Rouhs unterstützen und der gute Andreas will endlich in der Gesellschaft ankommen und wieder einen Job bekommen.“

„Molau muss jetzt den verführten Narren spielen, damit seine neuen Auftraggeber ihn auch anständig instrumentalisieren können. Der Antifaauftritt von Molau ist ein wenig skurril und nicht sonderlich glaubwürdig. Molau wirkt verzweifelt. Vielleicht war sein Auftritt auch ein letzter Hilferuf. Vielleicht sollte Andreas es mal mit wirklich ehrlicher Arbeit versuchen……“

Kommentar
Hier kann der Ober-Vollpfosten Ulli richtig vom Leder ziehen. In Partisanen-Manier, ohne seine Identität preiszugeben, bekommt Andreas Molau sein Fett weg. Gleichzeitig wird der nächste wichtige Aussteiger “Gereon Breuer“ in die Pfanne gehauen. Auch ihn bezeichnet die Schmuddel-Community als Verräter und VS-Mann. Da fällt der sich unwissend gebende und ungläubig sabbernde „Neugierig“ schon gar nicht mehr auf.
Bezüglich der Aufnahme von ex. NPD´ler Andreas Molau bei Pro NRW wurde Markus Beisicht mehrfach gewarnt. Seine Antwort war immer: „Jeder verdient eine zweite Chance“ … und jetzt wird mit Dreck geworfen …, wie immer und gegen jeden Aussteiger. Die Liste ist lang.

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland / NRW / Köln: Erstaunliche Wahrheiten und TV-Tipp

ARD Report aus MainzEine Bürgerbewegung, keine Partei
Sie nennen sich nicht Partei, sondern Bürgerbewegung. Das klingt nach Bürgern und Montagsdemos, nach Widerstand gegen ein undemokratisches System, nach ganz vielen, die von unten kommen. Zu ihren Versammlungen mittwochabends erscheinen zwischen neun und fünfzehn Leuten, sagt Rouhs. In Berlin hat „pro Deutschland“ nach seinen Angaben 150 Mitglieder, deutschlandweit seien es, wenn man „pro Köln“ und „pro NRW“ mitzählt, etwa 1.000.

VS-Berichte

Der Berliner Verfassungsschutz bezeichnet „pro Deutschland“ als „rechtspopulistische Bewegung, die wir genau im Blick haben und die in jüngster Zeit wiederholt mit provozierenden und beleidigenden Aktionen Aufmerksamkeit erregte“.

Die Vereinigung habe keine überregionale Struktur, „pro Berlin“ sei der einzige aktive Landesverband. „pro Köln“ und „pro NRW“, die als unabhängige Organisationen gelten, werden dagegen vom Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestuft.

Manfred Rouhs kommt von „pro Köln“, saß sieben Jahre lang für die Partei im Stadtrat, organisierte dort den Widerstand gegen die Ditib-Moschee. Als rechtsextrem will er sich nicht bezeichnen lassen. „pro Deutschland“ wolle „das wertkonservative und freiheitliche Feld“ besetzen, sagt er. Quelle

Fernseh-Tipp
Um genau dieses Thema „Rechtsextremismus“ geht es in einem Bericht der ARD-Sendung „Report“ aus Mainz, der morgen am 25.09.2012 um 21:45 Uhr zur besten Sendezeit ausgestrahlt werden soll. Das Thema wird auf den Internetseiten des SWR nicht angekündigt.
Die Interviews kommen von interessanten Personen. So soll Manfred Rouhs in Berlin befragt worden sein und der Vierfachvorsitzende von Pro NRW, Rechts-Anwalt Markus Beisicht  bei seinem Stammtisch im Leverkusener Restaurant „Alt Manfort“. Neben Recherche-Informanten hat auch Gereon Breuer, ehemaliger Mitarbeiter im Fraktionsbüro Pro Köln, in einem Interview Stellung bezogen. Es wird also spannend, schalten Sie ein!

Rouhs düpiert Beisicht
Manfred Rouhs düpiert Markus Beisicht und konterkariert dessen Aussagen zur Mitgliederzahl von Pro NRW / Köln. Schwafelt der Vierfachvorsitzende in seiner ProPaganda immer noch von über 2000 Mitgliedern, bestätigt Manfred Rouhs nur die Zahlen aus dem Rechenschaftsbericht 2010. Autsch, Herr Beisicht.

Ihr Ronald Micklich

Köln/Leichlingen: Telefonat mit Christopher v. Mengersen und „Fürze“ aus den Fraktionsräumen von „pro Köln“

Feierabend?
Nach einem anstrengenden Foto-Shooting bei der GDL-Demo in Köln, war ich froh am frühen Abend zurück zu Hause zu sein und beim schönen Sonnenwetter die Beine auszustrecken und zu relaxen.
Abschalten war angesagt. Ich war froh, die bekannten Gesichter nicht mehr ertragen zu müssen und hatte das Kapitel „Islam-Allergiker“ in die Wochenend-Schublade verbannt.

Zu früh gefreut
Aber wie so oft  im Leben, zu früh gefreut. Gegen 21:01 Uhr  klingelte mein Telefon. Nichts Böses ahnend nahm ich das Gespräch einer mir zunächst unbekannten Mobilfunknummer 0173/4268567 an. Zu meiner großen Überraschung meldete sich eine Person, die sich mit Christopher von Mengersen vorstellte. Mengersen ist mir von einer Demo in Bonn in unangenehmer Erinnerung. Sein Begehr ist schnell umschrieben. Mengersen störte sich an einem Kommentar in einem anderen Artikel der Bergischen-Stimme über folgendem Wortlaut:

„Denkt man dabei nur einmal an Christopher von Mengersens Auftritt mit der Westergaard Karikatur in Bonn, zeigt die Tendenz in die dunkle, braune Ecke.“

Unterschiedliche Ansichten
Mengersen forderte mich auf diesen Satz zu entfernen. Ein Urteil könne ich mir nicht erlauben, da ich ihn ja überhaupt nicht kennen würde, und auch noch nicht mit ihm persönlich gesprochen hätte.
Meine Ansicht ist einfach: Schon alleine die Tatsache, dass Mengersen die Westergaard-Karikatur mit seinem unvergleichlichen Gesichtsausdruck, auf den Schultern seines Kameraden sitzend, in Bonn präsentierte, lässt die Vermutung einer stark rechtslastigen Orientierung zu.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs bemerkte Mengersen mehrmals, dass er von einem fremden Handy telefoniere. Meine Erklärung fortführend, dass er nach meiner Ansicht für die verletzten Polizisten eine gewisse Mitverantwortung trage, beendete Mengersen durch Abbruch des Gesprächs mitten im Dialog. Auch schien er sich in geselliger Runde befunden zu haben, was sich aus den Hintergrundgeräuschen schließen ließ.

Da der eingehende Anruf mit Rufnummer, Datum und Uhrzeit in der Anruferliste festgehalten wurde,  konnte auf einfache Art und Weise der Inhaber der Telefonkarte festgestellt werden. Der abgetauchte Fraktionsmitarbeiter Gereon Breuer war der ehemalige Nutzer der Rufnummer. Jetzt wird sie als Rufnummer für den Breuer-Ersatz Tony-Xaver Fiedler publiziert. Welch Überraschung!

Und noch ein Anruf
Wer nun dachte, der geruhsame Spätabend wäre angebrochen, irrt sich gewaltig. Um 22.18 klingelte es erneut. Der vorsorglich eingeschaltete Anrufbeantworter unterband eine weitere Diskussion. Der um ein erneutes Gespräch gebrachte Anrufer zeigt dann seine ganze Intelligenz. Mit einem täuschend echt oral hervorgebrachten Analfurz, brachte er meinen Anrufbeantworter zum Schweigen. Daran können Sie ermessen, wessen Geistes Kind der Anrufer war.
Auch hier wieder die Recherche: Der Anruf kam erstaunlicherweise von der Festnetznummer 0221/22191512 der Fraktionschefin Judith Wolter, aus den Fraktionsräumen von pro Köln in der Markmanngasse. Finanziert vom Steuerzahler. Ob Judith Wolter, Generalssekretär Markus Wiener  oder der Pro Köln-Vorsitzende Markus Beisicht wissen, was  an diesem späten Samstagabend in den Fraktionsräumen abging, ist unklar. Peinlicher geht es wirklich nicht mehr. Die fröhlichen Zecher scheinen nicht zu wissen, wo die Grenzen des Anstandes liegen.

Bilder der Anruferliste und der Rufnummern-Nutzer

Ihr Ronald Micklich


Köln: „Pro Köln“ wünscht Sondersitzung des Finanzausschusses

Pro Köln wünscht Sondersitzung
„Nachdem die pauschale Kulturabgabe auf Übernachtungen, auch „Bettensteuer“ genannt, vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gekippt wurde, beruft die Fraktion der Bürgerbewegung PRO KÖLN eine Sondersitzung des Finanzausschusses ein“, ist auf der Hausseite von pro Köln (19.07.) zu lesen.

Abgenutztes Sommerspektakel
Das selbe Theater, das selbe Vorgehen wie schon 1989, als in Köln die REP mit 7,4% und 7 Mandaten ins Kölner Rathaus einzogen. Übrig geblieben sind noch Manfred Rouhs als Vorsitzender von Pro Deutschland in Berlin und eben Markus Beisicht als Vorsitzender von pro Köln. Das Beantragen von Sondersitzungen in der Ferienzeit hat nicht nur in Köln Schule gemacht. Es wird gelegentlich hier und dort in den Räten mit Fraktionsstatus zelebriert, aber jedes Jahr in Köln. Die Kosten, die der Steuerzahler begleichen muss, interessieren dabei überhaupt nicht. Zu finden ist dies und weitere interessante Details der politischen Vorgehensweise von Markus Beisicht und Co. im Taschenbuch „Deutschland ganz Rechts“ von Michael Schomers. (ISBN 3-462-02026-9)

Bezirksvertretung Totalausfall
Dass Gereon Breuer, der für den seit über einem Jahr fehlenden Detlef Alsbach ab 21.07.2011 als Fraktionsmitglied in der Bezirksvertretung Köln-Chorweiler nachrückte und nun abgetaucht ist, sich von der Teilnahme an den Sitzungen entschuldigen lässt, verwundert nicht. Wir berichteten. Dass dann aber am 02.07.2012 auch noch der Fraktionschef Martin Schöppe seine Unpässlichkeit meldete, ist symptomatisch für die Splitterpartei. So fand eine wichtige Sitzung mit vielen Tagesordnungspunkten ohne Beteiligung von pro Köln statt. Da die „politischen Hochkaräter“ eh nicht ernst genommen werden, fällt es auch nicht auf, wenn 2 Gegenstimmen bei den Entscheidungen fehlen. Wichtiger scheinen den pro-Vertretern die Aufwandsentschädigungen zu sein, die so oder so eingesackt werden. Ärgern dürften sich allerdings die Wähler, die im Vertrauen auf politisches Engagement für ihre Interessen pro Köln gewählt haben und nun sehen, wie ihre Stimmen im Nirwana versinken.

Warum also nochmals den „Islam-Allergikern“ eine Stimme geben?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Pleiten, Pech und Pannen (Quartal 2 / 2012)

Pleiten, Pech und Pannen gibt es überall in der Politik. Mal ist es ein designierter Landes-Chef mit einer Mädchen-Affäre, die ihm das Genick bricht; mal sind es Nebelkerzen wie der Spitzenkandidat der CDU zur Landtagswahl NRW oder abgeschriebene Doktor-Arbeiten. Selbst dem ehemaligen Bundespräsidenten liefen Pleiten – Pech und Pannen hinterher. Dies geschieht in der „Großen Politik“ bei Parteien mit vielen tausend Mitgliedern.


Als krasses Beispiel wie sich dieses in einer von unfähigen Funktionären geleiteten Splitterpartei, die zu allem Übel auch noch als verfassungsfeindlich eingestuft ist, ausmacht, stellt unser Bericht ins „rechte Licht“:

12. April Pleite:
Thorsten Contini –  pro NRW-Jugend-Funktionär und Duisburger Kreisvorsitzender  ist ausgetreten. Anfang des Jahres hatte er den Vorsitz des Kreisverbandes Duisburg und den bei der „pro“-Jugend niedergelegt. Im April hat er bei „pro NRW“ gar seinen Austritt erklärt.   Blog-Info

13. April Pleite:
Hans-Günther Schönaich – Schatzmeister im Bezirk Niederrhein und Kandidat auf der Landesliste zur Landtagswahl (Platz 26) –  hat seinen Austritt bei Pro NRW bekannt gemacht.   Blog-Info

14. April Pleite:
Gereon Breuer, Fraktionsmitarbeiter, einst von der CDU  zu den “Bürgerbewegten” gewechselt, hat das Handtuch geschmissen. Offiziell hat Breuer seinen Rücktritt nicht bestätigt, da er abgetaucht und nirgendwo erreichbar ist.   Blog-Info

18. April Panne:
Ominöser Mordanschlag auf  pro NRW-Wahlhelfer in Viersen ist womöglich erfunden. Der Staatsschutz ermittelt wegen Verdachts auf Vortäuschung einer Straftat.   Blog-Info

18. April Panne:
Pro NRW-Wahlplakat-Debakel – Plakate wurden falsch oder zu früh aufgehängt mit den entsprechenden finanziellen Folgen.   Blog-Info

25. April Pech gehabt:
Durchsuchung des Pro NRW-Fraktionsbüros und Razzia beim „Rader Freundeskreis“.

Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn bestätigt, dass der „Freundeskreis“ ersten Ermittlungen zufolge die „Schlüsselgewalt über die Fraktionsräume“ von Pro NRW in Radevormwald gehabt und die dortigen „Kommunikationsmittel genutzt“ haben soll. Darüber hinaus soll der „Freundeskreis“ auch Zugriff auf das örtliche Fraktionskonto von Pro NRW gehabt haben. Ob, wann und in welcher Höhe womöglich Geld abgehoben wurde, werde nun geprüft, sagte Willuhn. Weitere Hinweise auf mögliche Verbindungen könnten sich durch die Auswertung sichergestellter Computer ergeben.   Presse-Info

25. April Pleite:
Stadtverwaltung Leverkusen genehmigt pro NRW 57 Standorte für Plakate, Beisicht spricht von „kaum mehr als 2 Dutzend Laternenmasten“.   Blog-Info

28. April Panne:
Viele  „Pro“- Parteiseiten sind mehrere Tage „gehackt“ und nicht abrufbar.   Blog-Info

April/Mai 28.04 – 08.05 Pleite:
„Verprovoziert“ – einwöchige Wahlkampf-Tour  mit Folgen in Solingen und Bonn
Pleite: ZDF-heute show zeigt amüsanten Beitrag der „Brüder im Geiste“ –Pro NRW und die Salafisten.   Blog-Info 1, Blog-Info 2, ZDF-Video

13. Mai Pleite:
Landtagswahl NRW 2012 – Pro NRW erreicht trotz medialer Aufmerksamkeit nur  0,1% Zuwachs auf 1,5 % innerhalb von 2 Jahren.   Blog-Info 1, Blog-Info 2

16. Mai Pech gehabt:
Aachener Polizeihauptkommissar Wolfgang Palm wird suspendiert.
Palm war zuletzt an einer Wahlkampf-Kundgebung der als rechtsextrem geltenden Partei in Aachen in Erscheinung getreten.   Blog-Info

26. Mai Pleite:
Stadtrat Dortmund wird vorzeitig aufgelöst – 2 Pro-NRW-Mandate weg
Stadtrat Max Branghofer und sein Sohn Gerald in der Bezirksvertretung Huckarde verlieren ihre Mandate.   Blog-Info

27. Mai Panne:
Aufgelöste Partei DVU empfiehlt seinen Mitgliedern die „pro-Parteien“.   Blog-Info

28. Mai Panne:
Peinlicher Daten-Schmu?:  Pro-Mitglieder erhalten unerwarteten Besuch von der Kriminalpolizei (Staatsschutz). Dieser hat nicht angemeldete Besuche bei Mitgliedern der Pro-Partei durchgeführt.  Die Kripo habe eine Mitgliederliste erhalten.   Blog-Info

08. Juni Pleite:
Alexander Vogt – Fraktionsmitglied in Radevormwald – schmeißt hin.   Blog-Info

09. Juni Pleite:
Geisterdemo ohne Publikum gegen Pierre Vogel in Köln-Deutz.   Blog-Info, Bilderstrecke

13. Juni Pleite für den beleidigten RA Markus Beisicht:
Strafanzeige an Bundestagsabgeordneten Volker Beck wegen der Äußerung in einem Interview:„Wenn rechtsextreme Idioten auf religiöse Spinner treffen ist das ein explosives Gemisch“ wird von der Staatsanwaltschaft Köln abgewiesen. Vollständiges Beck-Interview

13. Juni Panne:
Suspendiert – „Spontaner Auftritt“ des Politik-Lehrers Dr. Krause bei Kölner Pro NRW-Kundgebung mit Folgen.   Blog-Info

17. Juni Pleite:
Jörg Uckermann´s  Sommermärchen als OB-Kandidat von Duisburg ist geplatzt. Ergebnis: magere 1,7 Prozent.   Blog-Info

26. Juni Pech gehabt:
Uckermann und Beisicht werden wegen grober Beleidigung von Volker Beck (Die Grünen, MdB) auf Schmerzensgeld in Höhe von jeweils 1200 Euro verklagt. Das Beweis-Video wurde von Pro NRW selbst zur Verfügung gestellt!!!   Blog-Info

27. Juni Panne:
Pro NRW-Mitgliederstammtisch in Düsseldorf  geplatzt.   Blog-Info

28. Juni Pech gehabt:
Der VS-Bericht NRW 2011 wird vorgestellt. Pro Köln und Pro NRW bleiben weiterhin im Verfassungsschutzbericht: Pro Köln e.V. und pro NRW werden weiterhin vom Verfassungsschutz beobachtet, weil bei diesen Gruppierungen tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Bestrebung vorliegen.“   Blog-Info

Ihr B.S. Team