Pro NRW / Ester Seitz-Demo am 07.01.2017 in Köln

Screenshot Twitter 4.9.2017 Demo Köln, zum Vergrößern bitte ins Bild klicken

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Termin und Stationen
Unter dem Motto: „Kein Vergeben, kein Vergessen!“ findet am Samstag 07.01.2017, ab 14:00 die von Esther Seitz angemeldete und von Pro NRW unterstützte Demo in Köln statt. Der Auftakt soll in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes an der Domprobst-Ketzer-Straße stattfinden. Um eventuell zu spät kommenden Demoteilnehmern die Möglichkeit zur Teilnahme zu erleichtern, anbei folgende Informationen. Weitere Kundgebungen / Stopps sollen zuverlässigen Informationen zur Folge an der Zeughausstraße, dem Pastor-Könn-Platz / Neumarkt und im Kreuzungsbereich Marzellenstraße  / Trankgasse / Unter Fettenhennen / Komödienstraße, stattfinden.

Wegbeschreibung
Eine detaillierte Wegbeschreibung und weitere Informationen finden Sie hier. Die üblichen Informationen mit Bürgermeinungen und Bildern ab sofort bei Twitter unter #Köln0701.

Ihr Ronald Micklich

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Neuer Blog „Düsseldorf Rechtsaußen“ – Wie hat sich Pro Deutschland in NRW etabliert – eine informative Zusammenfassung

Düsseldorf_RechtsaußenNeuer Blog
Unter dem Namen „Düsseldorf Rechtsaußen“ gibt es seit dem Frühjahr 2016 einen neuen, sehr weit „links“ stehenden Blog, der über Aktuelles und Hintergründe zur extremen Rechten und der Braunzone im Großraum Düsseldorf berichtet.

Mai Artikel
Unter der Überschrift: „D: „Pro Deutschland“-Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf?“ wird über den neu gegründeten Landesverband NRW von Pro Deutschland berichtet. Hier finden Sie mit Zahlen, Daten und Fakten belegte Auskünfte über die Struktur von Pro Deutschland in NRW.

Auszug: „Pro D“ profitiert von „pro NRW“-Spaltung

„Bereits seit längerer Zeit existierende Spannungen innerhalb von „pro NRW“ eskalierten 2015 und führten zu einer Spaltung der Partei. Diverse Mitglieder, Mandatsträger/innen und Parteifunktionär/innen wandten der Truppe um den Leverkusener „pro NRW“-Vorsitzenden Markus Beisicht den Rücken zu und schlossen sich „pro D“ an. Vorgeworfen wurde dem auch aufgrund seines Führungsstils in die Kritik geratenen Beisicht unter anderem, eine „NPD 2.0“ aufbauen zu wollen und nicht den erforderlichen Abstand zu Gruppierungen wie HoGeSa („Hooligans gegen Salafismus“) zu halten.“  Hier der vollständige Artikel.

Prognose
„Ein „pro D“-Antritt bei der NRW-Landtagswahl 2017 in Konkurrenz zu „pro NRW“ ist hingegen nicht zu erwarten. Wahrscheinlicher ist es, dass „pro D“ eine Wahlschlappe in NRW und eine Kritik an konkurrierenden Antritten aus dem „patriotischen“ Spektrum vermeiden möchte, einstweilen noch „pro NRW“ das Feld überlassen wird und auf das endgültige Ende der bereits arg geschwächten Beisicht-Truppe hofft.“  (Hervorhebungen durch Redak.)

Ihr B.S. Team

Pro NRW: Demo in Schwelm – macht Beisicht gemeinsame Sache mit ex. NPD´ler Thorsten Crämer?

FB-Screenshots

FB-Screenshots

Demo in Schwelm
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: “Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!”. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Bis Dato liegen gut 270 Teilnahmezusagen vor, knapp 100 Personen sind noch unsicher ob sie teilnehmen können/wollen.

Interessante Teilnehmer
In den letzten Wochen kristallisierte sich eine neue Konstellation in der Zusammensetzung der Demoteilnehmer heraus. Neben Roeseler, der auf seiner Facebook-Seite für die Veranstaltung wirbt, legt sich ein alt bekannter Rechtsradikaler extrem ins Zeug. Der ehemalige NPD´ler und jetzige Vorsitzende der Kleinstpartei „Bündnis Zukunft Ennepe-Ruhr“, Thorsten Crämer, mobilisiert mit den Rassisten von Pro NRW um die Wette.

Die politische Organisation „Ennepe-Ruhr stellt sich quer – Der Kreis ist bunt!“ hat zur Demo und speziell zu Thorsten Crämer und den anderen Akteuren ein Dossier ins Netz gestellt. Auszüge:

„Der Parteivorsitzende Thorsten Crämer blickt auf eine lange und vor allem gewalttätige NPD-Karriere zurück. 2000 griff er zusammen mit 14 weiteren Neonazis die Teilnehmer*innen einer Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Kemna in Wuppertal an. Crämer wurde daraufhin wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch zu einer Haftstrafe verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er als Landesvorsitzender der jungen Nationalen, der Jugendorganisation der NPD.“

„Kaum aus dem Gefängnis entlassen, setzte Crämer seine NPD-Karriere fort. Er zog in den Kreistag ein und rückte in den Landesvorstand der Partei auf. Heute verbreitet Thorsten Crämer seine rassistisiche Hetze unter dem vermeintlich bürgerlichen Deckmantel des BZEN. Unterstützung findet er dort durch weitere ehemalige NPD-Mitglieder und vorbestrafte Neonazis.“

Mit dabei ist natürlich auch der ex. JN-NPD´ler und jetziger Pro NRW-Einzelmandatsträger aus Witten, Christoph Schmidt.

Es wächst zusammen, was zusammen gehört
Noch Ende April 2010 hatte der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Markus Beisicht gegen Crämer starkes Geschütz aufgefahren. Auszüge Lotta:

„VS-Zuträger Thorsten Crämer organisiert Neonazikundgebung gegen pro NRW“, hatte „pro NRW“ über einer Meldung vom 29. April getitelt, in der man sich über die „Plagiatveranstaltung“ empörte, die „möglicherweise vom Innenministerium bestellt“ sei. Organisator des „verfassungsfeindlichen NS-Aufmarsches in Solingen“ sei „der VS-Provokateur Thorsten Crämer“.

Fazit von „pro NRW“: „Folglich organisiert also ausgerechnet ein enttarnter V-Mann des Verfassungsschutzes, in wessen Auftrage auch immer, eine Plagiatveranstaltung mit dem Ziel pro NRW zu diskreditieren.“

Crämer konterte am Montag. Unter dem Titel „pro NRW dreht endgültig durch“ erschien auf den Internetseiten seines NPD-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Wuppertal ein „Interview“ mit Crämer, in dem er sich gegen „Hetze aus der untersten Schublade“ wehrt. Offenbar ist er auch persönlich enttäuscht von Beisicht. Mit Thorsten Crämer, so heißt es im einleitenden Text, werde ausgerechnet jener Funktionsträger der NPD in NRW diffamiert, „der lange Zeit hindurch versucht hat, ein kontraproduktives Gegeneinander des ,rechten’ politischen Spektrums zu verhindern und die personell nahezu deckungsgleiche pro NRW-Keimzelle pro Köln immer wieder unterstützt hat“.

Der Artikel endet mit dem Satz: „Besonders apart“ finde er, Crämer, es aber im Übrigen, dass Beisicht ihn, „den angeblich enttarnten ,VS-Zuträger’“, noch im Januar „zum x.ten Male animieren wollte, seinem Clübchen ebenfalls beizutreten“. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel, NRW: Thorsten Crämer und Beisichts „Griffe ins Klo“.

Gegendemo
„Nun ist also doch eine Gegendemonstration angemeldet. Die Initiative „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ (ENSSQ) lädt zu einer Kundgebung unter dem Motto „Der Kreis ist bunt“ ein, um ein Zeichen gegen den Aufmarsch von Pro NRW in Schwelm zu setzen. Die Kundgebung wurde für Sonntag, 11. Oktober, um 12 Uhr angemeldet. ENSSQ hat sich zusammengefunden, um zunächst Gegenaktionen gegen die Pro-NRW-Demo zu organisieren“, ist in der WAZ zu lesen.

Kommentar
Markus Beisicht scheint nach jedem Strohhalm zu greifen. Lässt er schon seinem Vize entgegen seinem Geschwätz vom vorigen Jahr, freie Hand bei der Mobilmachung zu Köln 2.0, scheint es ihm auch recht zu sein, neue Mitstreiter und potenzielle Neumitglieder aus absolut rechtsradikalen Reihen zu akquirieren. Insider berichten von 20 Kameraden Crämers, die er zu seinem Einstand mitbringen könnte. Pro NRW entwickelt sich immer mehr zu der von Markus Wiener als NPD 2.0 bezeichneten Partei. Dabei sollte man aber nicht außer Augen lassen, wie sich der angedachte Landeschef von Pro Deutschland in NRW, selber entwickelt. Einige Mitglieder aus der neuen PD-Truppe sind auch in Schwelm dabei. Wir behalten auch diese „Rechtspopulisten“ im Auge.

Ihr Ronald Micklich

Termine: Pro Deutschland – Dügida – Pro NRW – HoGeSa

TermineTermine
Nachfolgend sind die bekannten Termine verzeichnet, an denen die rechtsradikalen Extremisten und Rechtspopulisten von Pro Deutschland, Dügida und Pro NRW ihre Demonstrationen, Abendspaziergänge u. Ä. durchführen wollen. Fehler in den Angaben sind möglich.

Pro Deutschland in NRW
Am 26. September um 13.00 Uhr wird PD eine Protestkundgebung auf dem Richard-Lindenberg-Platz in 42855 Remscheid-Hasten unter dem Motto: „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“ durchführen. Sprechen werden nur regionale Mandatsträger und Funktionäre.

Dügida
An den folgenden Freitagen, 2.10., 23.10., 30.10. und 6.11.2015 jeweils um 19:00 Uhr. Treffpunkt wie üblich am Düsseldorf HBF, will Melanie Dittmer ihren Spektakel abhalten. Verantwortlich soll die NPD´lerin Ariane Meise sein, weil die Polizei Melanie Dittmer offenbar ablehnt. Es soll jeweils die selbe Wegstrecke gegangen werden. Karlstraße, Graf-Adolf-Straße, Breite Straße, Bastionstraße, Grünstraße, Stresemannstraße und über die Karlstraße zurück.

Pro NRW
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: „Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!“. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Die Demostrecke soll angeblich ca. 4km lang sein und direkt an der Moschee vorbeiführen.

Unter dem Motto „JA zum Asylrecht, NEIN zum Asylmissbrauch“ plant der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Hetze unter dem Deckmantel von Mahnwachen deklariert. Termine:

Am 24.10.2015, 10-13 Uhr, Hohenzollernplatz Duisburg, 13-16 Uhr, Marktplatz Osterfeld, Oberhausen, 16-19 Uhr, Berliner Platz, Mülheim (Ruhr)

Am 31.10.2015, 10-13 Uhr, Husemannplatz, Bochum, 13-16 Uhr, Am Pferdemarkt Ecke Hansastraße, Bottrop, 16-19 Uhr, Goldmacherplatz, Gelsenkirchen.

HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit für einen Aufmarsch am 25.10.2015 in Köln mit dem Slogan: „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“. Unter dem der Polizei angegebenem Motto: Köln 2.0 – friedlich und gewaltfrei gegen islamischen Extremismus“, will Roeseler mit seinen gewaltbereiten Hooligans und Rechtsradikalen das Spektakel zelebrieren. Treffpunkt ist der Breslauer Platz am Kölner Hauptbahnhof, geplanter Beginn der Veranstaltung 14:00 Uhr, Ende 20:00 Uhr. Anmelder und Versammlungsleiter ist auch dieses Mal wieder Dominik Horst Roeseler von der rechtsextremistischen Minipartei Pro NRW.

Ihr B.S. Team

Kein Comeback von HoGeSa, Markus Beisicht und Dominik Roeseler von Pro NRW unglaubwürdig

Kein_ComebackKein Comeback von HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit zu einem Aufmarsch am 25.10.2015 nach Köln. Unter dem Motto „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“ruft der Pro NRW-ler und Anmelder vom letzten Mal, Dominik Roeseler, dazu auf, nach Köln zu kommen. Schon Wochen vor dem Event haben weit über tausend Personen auf Facebook ihr Kommen angesagt. Die Demonstration ist bei der Polizei angemeldet und in Hooligan- und Nazikreisen wird eifrig für eine Wiederholung der Randale vom letzten Jahr in derselben Größenordnung mobilisiert. Die rechten Hools wollen sich eine rassistisch aufgeladene Erlebniswelt schaffen, bei der sie die Straße dominieren. Sie versuchen, ihr „Wunder von Köln“, wie sie es nannten, zu wiederholen. Vollständiger Artikel

Hohles Geschwätz von Beisicht und Roeseler
Als Wortbruch könnte man die Aussagen des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Restepartei Pro NRW, Markus Beisicht und seinem Vize Dominik Horst Roeseler getrost bezeichnen. So schwafelte der selbsternannte honorige Anwalt aus Leverkusen am 04.11.2014 auf seiner Propagandaseite:

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

Der Parteivize Dominik Horst Roeseler versicherte seinen damaligen Vorstandskollegen kleinlaut:

„Ich distanziere mich von jeglicher Form der Gewalt oder Extremismus und bedauere zutiefst, dass es in Köln zu Ausschreitungen gekommen ist. Desweiteren werde ich zukünftig an keinen Kundgebungen der HoGeSa mehr teilnehmen.

Diese Beschlüsse und Roeselers geheuchelte Entschuldigung wurden natürlich niemals umgesetzt. Roeseler arbeitet weiter Hand in Hand mit gewaltbereiten Hooligans. Bestes Beispiel dafür ist die von ihm für Pro NRW durchgeführte Demo Ende Juli in Hagen gewesen (wir berichteten). Für die heute endgültig abgesagte Hooligan-Demo in Hamburg mobilisierte Roeseler ebenso auf seiner Facebook-Seite, wie für die angemeldete Demo in Köln zum 25.10.2015, wo er sicher auch wieder eine maßgebliche Rolle spielen dürfte.

Auch die wieder ausgegrabene Melanie Dittmer, mit ihren angemeldeten Dügida Veranstaltungen in Düsseldorf, unterstützt Roeseler auf seiner FB-Seite. Dort teilt er unter anderem auch diesen Text:

„… Deswegen ist es umso wichtiger auf die Straße zu gehen! Jeder bringt einen Freund mit! Egal aus welcher Partei Ihr seid, aus welcher Organisation. Ihr seid alle willkommen!“ Alles klar?

Soviel zu Beisicht und Roeseler, und deren angebliche „nordrheinwestfälischen Grundgesetzpartei“.

Kommentar
Morgen sind OB-Wahlen auch in Leverkusen und Essen. Welchen Wert Beschlüsse, Zusagen oder Absprachen mit dem Anführer der Rechtsextremisten, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen haben, ist wie oben zu lesen, deutlich zu erkennen. Glauben Sie allen Ernstes den an die NPD angelehnten Parolen wie „Jetzt hilft nur noch Beisicht“ oder „wir sind die Zukunft Deutschlands“? Würden Sie einem OB-Kandidaten, dessen Wort augenscheinlich keinen Pfifferling wert ist, Ihre Stimme geben?

Geben Sie dem Anführer der Rechtsextremisten keine Chance. Zeigen Sie Beisicht die rote Karte! Bedenken Sie, jede Stimme für Beisicht ist eine vergeudete Stimme. Gleiches gilt natürlich für seinen Adlatus Tony Xaver Fiedler in Essen.

Ihr Ronald Micklich

Bilderstrecke zur Pro NRW Demo am 05.09.2015 in Lev.-Rheindorf

Bilderserie_Rheindorf

Hooligan Aufmarsch in Erfurt – Pro NRW Vize Dominik Roeseler als Frontmann in erster Reihe dabei

Screenshot MDR Bericht: Hooligandemo - Roeseler wieder Frontmann

Screenshot MDR Bericht: Hooligandemo – Roeseler wieder Frontmann

Hooligans marschieren in Erfurt
„Auf dem Domplatz in Erfurt haben am Sonnabendnachmittag rund 270 Hooligans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Kundgebung abgehalten. Sie waren einem Aufruf einer Hooligan-nahen Vereinigung namens „Gemeinsam-Stark Deutschland“ gefolgt“, berichten die Medien.

Pro-Vize wieder dabei
Nachdem Dominik Roeseler am Samstag noch lautstark bei den Pro NRW Demos in Oberhausen und Mülheim zu sehen und hören war, setzte er seine Ankündigung um und war auch in Erfurt bei der Hooligan-Demo von Gemeinsam-Stark Deutschland in vorderster Front aktiv. In erster Reihe trug er mit seinen Freunden den Banner der Hooligans.

Der MDR berichtet über die Demo mit zwei Videosequenzen, auf denen auch Roeseler im Bild zu sehen ist. Auch soll der Pro NRW-Vize zu den Hooligans gesprochen haben. Entsprechende Bilder finden sich bei Flickr.

Kommentar
Groß scheint die Liebe des stellvertretenden Landesvorsitzenden, der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei pro NRW, zu den Hooligans zu sein. Der eindeutige Vorstandsbeschluss,

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

scheint weder Roeseler noch die anderen Vorstandsmitglieder zu jucken. Frei nach dem Motto „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ scheint die Zusammenarbeit mit den Hooligans bestens zu funktionieren.

In Zeiten sinkender Mitgliederstände und offener Querelen im Vorstand der Bürgerbewegten, will ihr Anführer, der Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht offensichtlich hier keine weitere Stimme verlieren. Bei dem theatralischen Austritt von Melanie Dittmer aus Vorstand und Partei konnte Beisicht noch durchatmen, hier verließ eine offensichtliche Gegnerin seiner politischen Vorgehensweise den Vorstand. Bei Roeseler sieht das anders aus, ein Verlust von Roeselers Stimme im Vorstand könnte für Beisicht fatale Folgen haben. Wer soll dies Mischpoke aus „Rechtsextremisten“ und gewaltbereiten Hooligans eigentlich noch wählen?

Ihr Ronald Micklich