Pro NRW – Generalsekretär Christopher von Mengersen muss klein beigeben

Generalsekretär (Pro NRW) und ex. Ratsmitglied (Bonn) Christopher von Mengersen 2013

Generalsekretär (Pro NRW) und ex. Ratsmitglied (Bonn)
Christopher von Mengersen 2013

Fakten
Unter dem Az. 28 O 257/16 beantragte der Rechtsbeistand von Christopher von Mengersen, der erst seit 2015 zur Rechts­an­walt­schaft zugelassene RA Matthias Brauer aus dem Hause Komning Rechtsanwälte Köln, eine einstweilige Verfügung wegen unzulässiger Berichterstattung. Bemängelt wurde in einem Artikel eine Information der Bergischen Stimme

Satz der Aufregung: „Wie zu erfahren war, beabsichtigt der Bonner Ratsherr seine Verlobte im Oktober zu ehelichen.“ Diese Eheschließung fand dann auch wie ursprünglich berichtet am 15.10.2016 statt.

Vor dem Landgericht Köln ( 11.01.2017) wurde RA Brauer nur zweiter Sieger und zog seinen Antrag nach einem Telefonat zurück. Die Kosten des Verfahrens, sowie die der Anwälte hat nun der Adelsspross von Mengersen zu tragen. In Summe dürfte der Spaß so ca. 4.500€ kosten.

Aus für Mengersen
Bereits Mitte Juli 2016 berichtete die Bergische Stimme: „Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, wird v. Mengersen sein Mandat möglicherweise noch dieses Jahr zurück geben.“ Auch hier bezeichnete v. Mengersen unsere Information als „Falschbehauptung“ und drohte mit Rechtsmitteln. Aber auch hier lag die Bergische Stimme richtig. Mengersen hat sein sittenwidrig erworbenes Rats-Mandat in Bonn zum 31.12.2016 zurückgegeben. Ein Nachfolger aus der Reserveliste wurde noch nicht ermittelt, bzw. konnte noch nicht benannt werden.

Kommentar
Nun scheinen alle Baustellen von v. Mengersen in Deutschland erledigt zu sein. Es fehlt faktisch nur noch sein Rücktritt von allen seinen Ämtern als Funktionär der verfassungsfeindlichen und rechtsextremen Partei Pro NRW. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir diese Meldung kommunizieren können. Trotzdem verlieren wir v. Mengersen nicht aus den Augen, sondern werden beobachten wie der angebliche RFS-Landesgeschäftsführer (Wien) Christopher von Mengersen, seine politische Tätigkeit bei der FPÖ in Angriff nimmt.  Ob sich der Bundesparteiobmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache, mit diesem „Neuzugang“ einen Gefallen getan hat, ist fraglich.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW – Beisichts Reputation vollkommen im Eimer, Vlaams Belang und FPÖ wenden sich entsetzt ab

Verlierer_1Internes Gezwitscher
Wie am Rande des Neujahrsempfanges von Pro Köln zu erfahren war, sollen sich Hilde DeLobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts fühlen. Dieser hätte unter Hinweis auf ihre langen persönlichen Beziehungen am Freitag 22.01.2015 um ein privates Gespräch gebeten. Dieses fand dann auch bei einem Mittagessen am folgenden Samstag statt. Als Hilde DeLobel und Robert Spieler später die Propagandameldung von Pro NRW dazu lasen, seien sie aus allen Wolken gefallen, wird unabhängig von mehreren Insidern berichtet. Bei völliger Verdrehung der Tatsachen sei ein bewusst irreführendes Bild des Treffens vorgetäuscht worden. Dass der selbsternannte honorige Anwalt ausgerechnet noch den wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch verurteilen Thorsten Crämer zum Mittagessen mitschleppte, hätte für weitere Empörung gesorgt. Die Krone wäre dem Ganzen aber durch Beisichts Enthüllung der Übernachtungsörtlichkeit der ausländischen Gäste aufgesetzt worden. Wie zu vernehmen waren, fühlten sich DeLobel und Spieler als Köder für Linksextremisten, und dass nur weil der Anführer der verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten seinen Ex-Parteifreunden eins auswischen wollte, wird aus Funktionärskreisen kolportiert. Auch der FPÖ-Mittelsmann Johann Herzog sei regelrecht entsetzt gewesen über solche Methoden, als er davon erfuhr. Mit solchen Figuren und solchen Methoden wolle die FPÖ nichts zu tun haben, war am Sonntag aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören.

Die Bergische Stimme erreichten einige Zuschriften zu unserem Artikel aber auch zu den Geschehnissen vom Samstag. Fazit: „Das war der letzte Auftritt Beisichts bei seinen ehemaligen europäischen Partnern“, schreibt ein deutscher Leser. Aus Österreich kommt eine Mail mit folgendem Kern: „Hilde De Lobel und Robert Spieler waren empört …, mit Beiden hat es sich Beisicht nun verscherzt“.

Kommentar
Von Beisichts Halluzinationen bleibt nichts übrig. Wie zu erfahren war, wird es weder eine Vertiefung der politischen Zusammenarbeit geben, noch wird sein Traum von einem Auftritt Hilde DeLobels und Robert Spielers bei einem imaginären islamkritischen Kongress der Restetruppe Realität werden. Die Talfahrt geht weiter. Letzten Mittwoch musste schon die sogenannte „politische Diskussionsrunde“ ausfallen, da sich kein Interessent zeigte. Sogar die „Linken“ von „Gegenüber“ räumten enttäuscht das Feld. Es gibt nichts mehr Interessantes zu sehen und zu hören von Beisicht und seinen ex. NPD´lern.

Ihr Ronald Micklich

Der Brüller am Wochenende: Markus Beisicht (Pro NRW) versucht sich als Global-Player

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild - Vernetzungen der der rechtsextremen Szene. © IDA

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild –
Vernetzungen der rechtsextremen Szene. © IDA

Beisichts Ego angegriffen?
Natürlich war eine Reaktion von Markus Beisicht, dem Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW, auf unseren Artikel vom 22.01.2015 über den Neujahrsempfang von Pro Köln vorauszusehen.

Unseren Absatz: „Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen“, konnte der selbsternannte „honorige Anwalt“ offensichtlich nur schlecht verdauen und suchte augenscheinlich nach einer Lösung seines Dilemmas.

So gab es ein Treffen mit Hilde DeLobel und Robert Spieler in Köln, um den ganz Unbedarften wieder mal einen erzählen zu können.

Propagandagesülze
Markus Beisicht schwafelt in seiner Propaganda von einer Vereinbarung über die Vertiefung ihrer langjährigen politischen Zusammenarbeit. Diese hat seit langer Zeit nicht mehr stattgefunden. Die rechtsextremistischen Verfassungsfeinde von Pro NRW wollen angeblich noch dieses Jahr mit Hilde de Lobel und Robert Spieler auf einem geplanten islamkritischen Kongress von PRO NRW auftreten.

Beisicht hebt hervor, dass er mit DeLobel noch ausführlich mögliche gemeinsame Aktivitäten von Pro NRW und dem Vlaams Belang, sowie der Fortführung einer von Beisicht herbeigeredeten, bewährten Kooperation mit den Rechtsextremisten aus Belgien besprochen haben will. Es sei unheimlich wichtig, dass sich die europäischen Patrioten weiter vernetzen und ihre Zusammenarbeit fortführen, plappert Beisicht in seiner Propaganda weiter.

Vlaams Belang
Am 15.10.2012 berichteten wir über die größte Wahlschlappe des Vlaams Belang seit seiner Gründung. „Der ausländerfeindliche Vlaams Belang dagegen erlebt eine dramatische und wahrscheinlich definitive Niederlage. Der Stimmenanteil der ausländerfeindliche Partei Vlaams Belang (VB) sank von 33 auf unter 10 Prozent“, ist hier zu lesen. Kurz und bündig, Hilde DeLobel ist in Belgien Vergangenheit und hat keinen politischen Einfluss mehr.

Wer sich für die belgische Regierung interessiert wird hier fündig. Am 20.04.2015 ist auf Belgien Info unter der Überschrift „Regierung Charles Michel sechs Monate im Amt – Eine Zwischenbilanz“ ein lesenswerter Artikel eingestellt, der auch kurz den Vlaams Belang streift. Auszug:

Im Ergebnis ist die N-VA (Neue Flämische Allianz) in Flandern zur stärksten Partei mit dem belgienweit besten Wahlergebnis geworden: 32,4 % in Flandern und 2,7 % in Brüssel, was gleichbedeutend mit 20,3 % für ganz Belgien ist. Dies ging vor allem zu Lasten von Gruppierungen wie der inzwischen verschwundenen libertären „Liste Dedecker“ (Lijst Dedecker, LDD) oder extrem rechter Parteien wie dem „Flämischen Interesse“ (Vlaams Belang), die mit ihrer Forderung nach sofortiger Abspaltung Flanderns („splitsing nu!“) vom Rest Belgiens nicht mehr so recht punkten können.

Nouvelle Droite populaire
Über Robert Spieler und der von ihm 2008 gegründeten Nouvelle Droite populaire, lohnt es sich fast nicht zu berichten. Eine regionale islamfeindliche Minipartei, die selbst in Wählerbündnissen nicht über 3% der Stimmen auf sich vereinigen konnte und selbst eine 0,..% Partei ist, passt natürlich gut zu Beisichts Restetruppe. Auch Robert Spieler spielt keine Rolle in der politischen Landschaft Frankreichs. Wer sich dennoch interessiert, Quelle

FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich)
Gerne segelte Beisicht in der Vergangenheit im Kielwasser der erfolgreichen FPÖ mit Heinz-Christian Strache an der Spitze. Auf der Internetpräsenz der FPÖ sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die zur NPD 2.0 mutierten Verfassungsfeinde von Pro NRW.

In unserem Artikel „Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“ vom 01.10.2015 berichteten wir über das Verhältnis zwischen Pro NRW und der FPÖ. Auszug:

„Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu.

Nun ergibt sich eine andere Liaison zwischen der FPÖ und der AfD (Alternative für Deutschland), bei der Beisicht die Tränen in den Augen stehen dürften. So ist in der Presse zu lesen:

„AfD-Einladung: HC Strache (FPÖ) kommt nach Düsseldorf! Die Alternative für Deutschland hat den österreichischen Politiker Heinz-Christian Strache zu einem Vortrag eingeladen.“ Auszug:

„Die Alternative für Deutschland hat über Ihren Europaparlamentarier Marcus Pretzell eine Veranstaltung unter der Prämisse „Europäische Visionen“ auf Facebook erstellt.“

„Kommen sollen neben ihm selbst und der Bundesvorsitzenden der Partei, Frauke Petry, auch der Vorsitzende der liberalen slowakischen Partei „Sloboda a Solitarita“ und Europaparlamentarier Richard Sulik und – und das ist die rießige Überraschung – Heinz-Christian Strache, Vorsitzender der österreichischen FPÖ.

Damit dürften die Fronten wer mit wem geklärt sein. “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus” wie Johann Herzog schon 2010 treffend anmerkte, zeigt deutlich, dass Beisicht mit seiner von ex. NPD´lern verseuchten Restetruppe keine politische Rolle in der europäischen Vernetzung spielt.

Beisicht macht sich mit seiner Propaganda immer lächerlicher und dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass sich überhaupt noch Leser auf seine Märchenbuchseite verirren.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ

DeliriumBlick in die Vergangenheit
Es gab in der Tat einmal Zeiten, in denen die FPÖ die Absicht hegte sich in Deutschland zu etablieren. „Die FPÖ plant, ein eigenes Büro in Deutschland zu eröffnen, um bei der Entstehung einer neuen bundesweit aktiven Rechtspartei zu helfen. Auch ein Partner ist schon gefunden. Die FPÖ will mit der Pro-Bewegung gemeinsame Sache machen. Für diesen Mittwoch haben beide Seiten eine Pressekonferenz unter dem Titel „Zusammenarbeit der europäischen Rechten“ vereinbart. Dort wollen sie gemeinsam eine langfristige Strategie präsentieren. Die Chancen stünden gut, eine Rechtspartei bundesweit zu etablieren, teilte „Pro NRW“ mit. Fundament dafür sollen die bestehenden Pro-Strukturen in Nordrhein-Westfalen sein“, war am 29.10.2010 im Spiegel online zu lesen. Daraus geworden ist natürlich nichts!

Grund für das Interesse der FPÖ sich in Deutschland zu etablieren, waren die Wahlerfolge bei den Kommunalwahlen 2009 wo u. A. Judith Wolter und Markus Wiener für Pro Köln (5,4% – 5 Sitze) einfahren konnte. Bei der Landtagswahl im Mai 2010 bekam „Pro NRW“ 1,4 Prozent der Stimmen. Die Österreicher kommen also auch, um Aufbauhilfe zu leisten, hieß es damals. Außer einer angeblichen, aber nirgendwo verzeichneten oder belegten Finanzspritze in 6 stelliger Höhe war es das im Groben dann auch.

Beisichts Geschwafel
„Seit der Parteigründung von PRO NRW gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der FPÖ und diese wird in Zukunft noch weiter ausgebaut“, schwafelt der selbsternannte honorige Rechtsanwalt aus Leverkusen auf seinem Propagandablog.

Schon 2010 berichteten die Medien von einem „Drehen an der Populismus-Schraube“. Die Pro-Bewegung wolle sich mit erfolgreichen Parteien aus dem Ausland auf eine Stufe stellen und so für Aufsehen sorgen. Auf der anderen Seite wende sich die FPÖ einzig aus einem „Mangel an Alternativen“ an „Pro NRW“. Die modernisierte und erfolgreiche Rechte habe in Deutschland schließlich keinen Ansprechpartner, auch die Pro-Führungskräfte seien keine Charismatiker wie Strache in Österreich oder Geert Wilders in den Niederlanden.“

Kommentar
Der Restehaufen, der von Anführer Markus Beisicht unter dem Namen Pro NRW geführt wird und vom Verfassungsschutz nach wie vor als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnet wird, ist schon lange kein Partner für eine politische Zusammenarbeit mit der FPÖ mehr. Beisichts zerbröselte Partei verfügt im Grunde nur noch über 2 Kreisverbände, die auf seiner Linie liegen (Leverkusen und Essen). Jürgen Hintz aus dem Rhein-Erft-Kreis kann als Unterstützer Beisichts wohl auch nicht mehr genannt werden, obwohl er bis Dato standhaft den Rechtsextremisten zugewendet bleibt aber keinerlei Unterstützung bei deren Miniaktionen mehr leistet.

So gelingt es dem Phantasten Markus Beisicht nicht einmal mehr eine ernst zu nehmende Außenwirkung mit mehr als 30 Personen, die meist vorwiegend aus gewaltbereiten Hooligans, Extremisten aller Couleur und nur einer Handvoll eigener Parteimitglieder besteht, zusammen zu bekommen.

Wichtige und vorzeigbare Repräsentanten von Pro NRW / Köln haben die Partei längst verlassen. So verließen z. B. Kevin Gareth Hauer, Judith Wolter und Markus Wiener als ehemals bei der FPÖ gern gesehene Gäste Beisichts Radikalen-Partei, die Wiener sogar als NPD 2.0 bezeichnete. Es ist einfach lächerlich, wenn der verbliebene Rest der Besucher, der z. T. arbeitslos in Lagerhallen und auf schmuddeligen Feldbetten und Matratzen nächtigt, Beisichts Diplomaten bei der FPÖ und Christian Strache sein sollen.

In unserem Bericht: „Akademikerball Wien: Pro NRW-Propaganda obligatorisch“ vom 05.01.2015 haben wir die angebliche Zusammenarbeit zwischen FPÖ und Pro NRW beleuchtet.

Fazit: Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu, denn:

Auf den Seiten der FPÖ und deren Spezies, wie der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), FPÖ.at, HC Strache im WWW, Ring Freiheitlicher Studenten (RFS), Freiheitliche Arbeitnehmer Österreichs (FAO) oder der Seite von Andreas Mölzer, finden sich keine Bezugspunkte oder Verweise zu den Rechtsextremisten rund um Markus Beisicht und Pro NRW.

Bedient man sich der Suchfelder auf diesen Seiten mit den Begriffen wie Mengersen, Fiedler, Beisicht oder Pro NRW, ist das Ergebnis immer „keinen Eintrag gefunden!“ Soviel zu Beisichts Geschwätz von „einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“. Kann man diesen notorischen Wichtigtuer und Maulhelden eigentlich noch ernst nehmen?

Ihr Ronald Micklich

Akademikerball Wien: Pro NRW-Propaganda obligatorisch

Screenshot Hofburg Wien

Screenshot Hofburg Wien

Mehr Schein als Sein
In der gewohnten Wichtigmacher-Propaganda berichtet Pro NRW über die Teilnahme dreier Mitglieder am diesjährigen Akademikerball in Wien. Dieser wurde am 30.01.2015 von der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich) in den Festsälen der Wiener Hofburg ausgerichtet. Die Eintrittskarten kosteten 75€ als Herren/Damen-Karte, Ermäßigungen gab es für Studenten, jedermann konnte teilnehmen.

Hochtrabend schwafelt der augenscheinliche Autor des Pro-Internetbeitrags und Teilnehmer am Akademikerball, Tony Xaver Fiedler, in seinem Bericht über das Ansehen und die Wichtigkeit von Pro NRW und suggeriert, dass die rechtsradikale Splitterpartei Pro NRW mit ihren Repräsentanten Tony-Xaver Fiedler (Generalsekretär, Bezirksvertreter Köln-Kalk), Kevin Gareth Hauer (stellv. Vorsitzender, Fraktionsvorsitzender Gelsenkirchen) und Christopher Freiherr von Mengersen (Schriftführer, Stadtverordneter Bonn) „zu den führenden Köpfe des freiheitlichen Spektrums aus Europa“ gehören solle.

Die Wichtigkeit und Verbundenheit soll offensichtlich noch dadurch belegt werden, dass die aus Deutscher- und Europapolitischer Sicht gesehenen, unbedeutenden Pro-Funktionäre  am „persönlichen Tisch“ des Wiener Landtagsabgeordneten Wolfgang Jung, der ja auch Brigadegeneral a.D. ist, der Eröffnungsrede von FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache lauschen durften.

Natürlich wurden wieder viele persönlichen Gesprächen mit europäischen Politikern geführt und neue Kontakte geknüpft, wird behauptet. Dazu sollen „diverse FPÖ-Funktionäre“ und der neue Vorsitzende der Vlaams Belang, Tom van Grieken“ gehört haben.

FPÖ und Vlaams Belang noch offizielle Freunde von Pro NRW?
Wenn die Verbundenheit zwischen Vlaams Belang, der FPÖ und Pro NRW so groß sein soll, fragt man sich, wieso auf der Internetseite von Pro NRW seit etwa November 2014 der Link zu FPÖ und Vlaams Belang verschwunden ist. Auch auf den Seiten der „Freiheitlichen“ aus Österreich und auf der Seite von Vlaams Belang sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die Bürgerbewegten.

Selbst auf der Seite der FPÖ Wien, auf der der Landtagsabgeordnete Wolfgang Jung präsent ist, findet sich nur ein alter, aber sehr interessanter und bezeichnender Artikel vom 27.07.2011!

Dort geht es um ein Bild, dass unter der Überschrift „Die Retter des Abendlandes“ wie folgt unterschrieben ist: Gegen den Islam vereint: die rechtsextreme NPD und die anti-islamische „Pro NRW“ in Duisburg 2010. Dies wollte die FPÖ, die damals ja tatsächlich noch eine gewisse Beziehung zu Pro NRW pflegte, augenscheinlich nicht so stehen lassen. Und so schrieb die FPÖ:

„Richtigstellung zu Artikel in der „Wiener Zeitung“ auf Seite vier

Unter dem Titel „Die Retter des Abendlandes“ behauptet Redakteur Georg Friesenbichler im Bildtext, dass die NPD bei der Veranstaltung von „Pro NRW“ in Duisburg im Jahr 2010 vertreten gewesen wäre. (Link zur Online-Ausgabe: hier)“

„“Das stimmt nicht“, stellt Wiens FP-Landtagspräsident Johann Herzog klar, „ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen.““

„Herzog beruhigt: „Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus.““

Kommentar
Schon 2011 wollte die FPÖ augenscheinlich keinesfalls eine Verbindung zu den Rechtsradikalen der NPD eingestehen. Beisichts stetiges Gemurmel vom NPD Narrensaum und der NRW-Grundgesetzpartei PRO NRW, scheint bei der FPÖ nicht mehr glaubhaft zu sein. Eine vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, die bei den letzten Europawahlen mit Spitzenkandidat Markus Beisicht und dem auf Listenplatz 2 gesetzten Christopher v. Mengersen (CvM) ein niederschmetterndes Wahlergebnis von gerade einmal 0,2% erreichten, dürften wenig interessant als politischer Partner sein.

Dazu kommt noch das offene Bekenntnis von Pro NRW zu ehemaligen Angehörigen der NPD (JN) und der von der Bildfläche verschwundenen DVU, die noch heute Positionen als Funktionäre bis in den Landesvorstand einnehmen. Auch die Pressereaktionen und Bilder von Beisichts Dü-Kö-Bo/gida Veranstaltungen mit Tony Xaver Fiedler, Melanie Dittmer, CvM und vielen anderen Pro-Aktivisten unter Beteiligung von gewaltbereiten Hooligans, der NPD und „Die Rechte“, sprechen eine deutliche Sprache.

Wiens FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellt schon 2011 klar: „Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus.“ Dies hat man offensichtlich umgesetzt. Es scheint kein Renommee zu sein, mit einer Partei wie Pro NRW / Köln, die Rechte oder die NPD in Verbindung gebracht zu werden. Die europäische Verbundenheit mit Vlaams Belang und FPÖ scheint nur noch ein Wunschgedanke im Gedenken an alte Zeiten zu sein. Mit keinem Wort wir auf den Seiten von Vlaams Belang oder der FPÖ vom Akademikerball, geschweige denn von Gesprächen mit einer Pro NRW-Delegation gesprochen. Die Propaganda von PRO NRW erweist sich wieder nur als großmäuliges Luftschloss.

Ihr Ronald Micklich

Köln: AfD dementiert pro Köln Propaganda

Schaumschläger„Rumgepupse“ von den „Schaumschlägern
Eine pro Köln Pressemitteilung vom 25.09.2013 unter der Überschrift „PRO KÖLN begrüßt möglichen AfD-Antritt zur Kommunalwahl 2014“, sorgte für Verwirrung.
Aus dem Text war zu entnehmen, dass es einige gut bekannte AfD-Verantwortliche geben würde, die nach Ansicht von pro Köln nach einer Wahl 2014 in den Stadtrat eine gute Ergänzung für die rechtsradikale Kölner Truppe wären. Namentlich benannt wurde der Kölner Pressesprecher der AfD, Carlo Clemens. Ihm  wurde nachgesagt, er hätte höchsten Respekt vor den pro Köln´ern und würde wohlwollend über deren Aktivitäten berichten.

Stellungnahme Carlo Clemens
Die Bergische-Stimme wollte es genau wissen, und bat Herrn Clemens um eine Stellungnahme. Diese kam postwendend. Herr Clemens verwies auf eine soeben in der „Kölnischen Rundschau“ online erschienenen Erklärung der AfD zum Thema.

Auszug:
„Der Stadtverband Köln der neugegründeten Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) weist Annäherungsversuche der rechtsgerichteten „Pro Köln“ zurück. „Es wird keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit Pro Köln geben“, sagte der Kölner AfD-Vorsitzende Roger Beckamp der Rundschau. Im Übrigen gebe es auch „keine personellen oder inhaltlichen Überschneidungen“ der AfD mit Pro Köln.“

Herr Clemens ergänzt in seiner Antwort:
Er habe erst durch den Anruf eines Rundschau-Redakteurs von der Pressemitteilung von Pro Köln erfahren. Es habe nie irgendeinen Kontakt zu Funktionären von Pro Köln/NRW – weder schriftlich, noch persönlich, noch sonst wie gegeben. Die Frage nach einer „guten Zusammenarbeit“ mit pro Köln beantwortet Clemens so: „Nein. Pro Köln/NRW steht im politischen Abseits, in der Schmuddelecke. Es gibt weder inhaltliche, noch persönliche Parallelen zwischen denen und uns.“

„Dass es keine Zusammenarbeit zwischen dem Kölner Stadtverband der AfD und Pro Köln geben wird, möchte ich nochmal betonen“, hebt Clemens in seiner Antwort hervor.

Kommentar
So sind sie nun einmal, die Propagandisten der selbsternannten Bürgerbewegung. Immer wieder versuchen diese Trittbrettfahrer politische Aufmerksamkeit zu erhaschen. Beste Beispiele sind der Essener Sozialdezernent Peter Renzel, der instrumentalisiert werden soll und der jetzt der rechtsextremen Partei Pro NRW mit einer Unterlassungsklage droht (wir berichteten).

Auch der Hattinger CDU-Fraktion passt das „Geschleime“ der Islamallergiker zum Thema einer neuen Moschee und einer Bürgerbefragung nicht. „Ein dickes Bravo an die Hattinger CDU“, heißt es in einem Text, der den Christdemokraten allerdings nicht wirklich gefallen dürfte. Denn der Absender ist: Pro NRW. Die als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestufte Bürgerbewegung meldet sich überall im Land mit antimuslimischen Parolen zu Wort, schreibt die WAZ.

Ob es die Bürgerinitiative in Münster (Hindenburg-Platz) oder die Wuppertaler-Initiative gegen eine geplante Forensik ist, überall versucht Pro NRW das Trittbrett zu erreichen. Bei allen unserer Anfragen lehnten die Verantwortlichen schon ein bloßes „in Verbindung bringen“ strikt ab. Wer will sich schon mit Pro NRW / Köln kontaminieren?

Pro Köln / NRW protzte immer gerne mit seinen „europäischen Freunden“ und der tiefen Verbundenheit der einzigen stabilen „freiheitlichen Bewegung Deutschlands“ mit FPÖ und Vlaams Belang. Was ist daraus geworden?

Zum letzten Pro-Parteitag im September diesen Jahres, zur Wahl der Kandidaten für das Europaparlament, entsendete der „Vlaams Belang“ aus Belgien ein drittklassiges Ausschussmitglied. Von der FPÖ ließ sich erst gar niemand blicken. Dafür großes Lob von H. C. Strache und dem FPÖ-Europa-Abgeordneten Andreas Mölzer zum hervorragenden Bundestags-Wahlergebnis der AfD. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Da muss doch etwas gehen. Vielleicht können wir uns ja bei der AfD anbiedern, um 2014 nicht sang- und klanglos in der Versenkung zu verschwinden, scheinen die Pro-Strategen offensichtlich gedacht haben. Die Schweigespirale wurde jedenfalls einmal mehr durchbrochen, aber mit keinem positiven Ergebnis.

Ihr Ronald Micklich

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