Pro NRW – Dominik Horst Roeseler zieht den Schwanz ein und tritt aus

Schwanz_einziehenRoeseler folgt Bergischer Stimme
Wir hatten es angekündigt. In unserem letzten Artikel zu Roeseler und auf dessen Facebook-Seite haben wir das Kommende punktgenau angekündigt:

„Nicht nur die Schlacht, sondern den Krieg gegen Beisicht hat Roeseler verloren. Viel Zeit wird Roeseler wohl nicht mehr bleiben, um einem Rausschmiss zuvor zu kommen und seinen Austritt vorher bekannt zu geben. So könnte er zumindest ein wenig sein Gesicht wahren“ und

„Hallo Herr Roeseler, Ihre Zeit läuft morgen Abend ab. Die Einladung zu Ihrem Rausschmiss liegt Ihnen seit gut 2 Wochen vor.“

Wie einem Befehl folgend, hat Dominik Horst Roeseler nun dass von der Bergischen Stimme skizzierte Szenario umgesetzt und heute Nachmittag seine Mitgliedschaft bei Pro NRW aufgekündigt.

Ausschlussverfahren auf Samstag terminiert
Ein von Christopher von Mengersen beantragtes Parteiausschlussverfahren als Generalsekretär gegen den ex. Parteivize Roeseler hat also sehr wohl vorgelegen. Als Termin für die Verhandlung war der 21.05.2016 vorgesehen. Jetzt hat Roeseler unserer Empfehlung folgend alle Ämter bei Pro NRW niedergelegt und ist aus der Partei ausgetreten.

Eigener Nachruf
In seinem offenbar parat gehaltenem Nachruf auf seiner Facebook-Präsenz, trägt Roeseler mächtig dick auf. Dies ist seine Art sich in den Vordergrund zu schieben und wird nicht weiter kommentiert. Festzustellen bleibt nur, dass Roeseler, der an fast keiner Sitzung im Mönchengladbacher Stadtrat teilgenommen hat, sein Mandat als parteiloses Mitglied behalten will und somit vom Steuerzahler weiterhin gegenleistungsfreie Gelder kassiert. Auch dieses passt gut zum seinem Gesamtbild.

Fall nicht abgeschlossen
Wer nun denkt, mit dem Austritt von Roeseler sei die zuletzt eskalierte Angelegenheit rund um seinen Rausschmiss erledigt, irrt gewaltig. So gab Markus Beisicht bekannt: „Roeseler hat sich durch öffentliche Publikationen und andere Verhaltensweisen massiv parteischädigend betätigt. Diverse Äußerungen werden nun in Kürze in straf- und privatrechtlichen Verfahren thematisiert werden und somit juristische Relevanz entfalten.“ Die Bergische Stimme wird Dominik Horst Roeseler auch bei den angekündigten, folgenden juristischen Auseinandersetzungen journalistisch begleiten, … kostenfrei.

Ein klein wenig erinnern mich die Worte an: „Bei Durchsicht meiner Akten sind noch …..“

Beisichts Reich bröselt weiter
Der Bereich mit Einfluss der Rechtsextremisten und  ihrem Anführer, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, bröselt weiter. Die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Restetruppe hat nun auch Mönchengladbach verloren. Das Thema „Unterstützungsunterschriften“ braucht hier wohl nicht mehr erwähnt werden, da der völlige Zusammenbruch von Beisichts „Lebenswerk“ augenscheinlich in naher Zukunft unausweichlich bevor steht.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW-Affäre Mandatsverkauf: Detlev Schwarz bezieht Stellung zu den Ausführungen seines Kontrahenten Christopher von Mengersen

WahrheitMengersen in eigener Sache auf Facebook
Mengersen schreibt eine Stellungnahme auf seiner Facebook-Seite zum Thema Mandatsverkauf, „da momentan seine Person seitens der Presse mit Schmutz überschüttet wird“, wie er glaubt. In einer sogenannten „umfänglichen Stellung“ gibt v. Mengersen Behauptungen zum Besten, die voraussehbar von Detlev Schwarz so nicht unkommentiert bleiben können. Im Kern soll es Schwarz gewesen sein, der quasi auf erpresserischer Art und Weise per Nötigung, Herrn Mengersen in diese für ihn unerquickliche Situation gebracht habe. Dieser sah sich, wie er ausführt, „angesichts dieser Tatsache dazu verpflichtet, öffentlichen Schaden von seiner Partei abzuwenden.“ Den vollständigen Text finden Sie auf der neuen Facebook-Seite von Christopher von Mengersen.

Stellungnahme von Detlev Schwarz
Herr Schwarz formuliert seine Stellungnahme in der dritten Person und hat diese als Pressemitteilung versendet. Schwarz ist diese Stellungnahme wichtig, da seiner Ansicht nach „von Mengersen versucht, mit Lügen sein öffentliches Ansehen massiv zu schädigen.“

Die Bergische Stimme betont ausdrücklich, „dass sie sich weder die Stellungnahme von Detlev Schwarz noch die von Christopher von Mengersen zu eigen macht“. Es handelt sich hier um eine Wortgleiche Wiedergabe des Originals.

Stellungnahme …

„Frederick Christopher Freiherr von Mengersen hat seinen einstigen Parteikollegen Detlev Schwarz verleumdet, dieser habe ihn genötigt, gegen Geldzahlung sein Mandat im Rat der Bundesstadt Bonn zu übernehmen. Ferner behauptet Freiherr von Mengersen wahrheitswidrig, Schwarz habe ihm Belege über Zahlungen gestohlen. Dieses strafrechtlich relevante Verhalten des Adligen erfordert einige Klarstellungen.

Fakt ist, dass Detlev Schwarz über die Liste seiner ehemaligen Partei PRO NRW am 25. Mai 2014 in den Rat der Bundesstadt Bonn gewählt wurde. Noch am Abend der Wahl fand zwischen Schwarz und von Mengersen ein Vier-Augen-Gespräch in dessen damaliger Wohnung im Bonner Stadtteil Heiderhof statt. Von Mengersen meinte zu Schwarz, er solle nicht das Mandat wahrnehmen, sondern gegen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 750 Euro an ihn als Listenzweiten weiterreichen. Als Argument führte von Mengersen ins Feld, er habe fast vollständig den lokalen PRO NRW-Wahlkampf finanziert. Schwarz erwiderte, er werde sich in der nächsten Zeit dazu Gedanken machen, möchte jedoch nicht am Abend des mageren Ergebnisses weiter darüber sprechen.

Wenige Tage nach der Wahl telefonierte von Mengersen mit Detlev Schwarz. Hierbei äußerte von Mengersen in einem weinerlichem Ton, tausende von Euro seien nun weg und er nach wie vor ohne Mandat. Von Mengersens damaliger Parteikollege Andre Hüsgen zog ihn mit der Bezeichnung als „Mann ohne Mandat“ auf. Dies traf das Ego des adligen Jünglings sichtbar tief. Von Mengersen bedrängte Schwarz von nun an in extremer Weise.

Es sind umfangreiche Protokolle beim Kommunikationssystem WhatsApp vorhanden, die belegen, wie von Mengersen Schwarz über Monate hinweg aufforderte, er solle endlich das Mandat an ihn überreichen. Selbst Dritte wie Tony Xaver Fiedler, seinerzeit hochrangiger PRO NRW-Funktionär, schaltete von Mengersen ein, um gezielt Druck auf Schwarz auszuüben. Sogar beim Bonner Wahlamt meldete sich von Mengersen, um dort zu erfragen, ob denn nun Schwarz seinen Mandatsverzicht erklärt habe. Die zuständigen Beamten waren aufgrund des seltsamen Verhaltens von Mengersens befremdet, da zuvor noch nie ein möglicher Listennachrücker im Stadtrat so etwas getan habe.

Der PRO NRW-Vorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht spielte in der Angelegenheit eine zwielichtige Rolle. Schwarz fragte ihn, ob er sein Mandat an von Mengersen abgeben solle. Beisicht ließ gegenüber Schwarz die Frage letztlich unbeantwortet. Anderen Personen gegenüber jedoch äußerte der Leverkusener Parteichef, Schwarz möge endlich von Mengersen den Sitz im Rat überlassen. Hinter von Mengersens Entscheidung, nach nur einmaliger Zahlung keine weitere finanzielle Unterstützung an Detlev Schwarz für Parteiarbeit zu leisten, sondern diese monatlichen Gelder an PRO NRW umzuleiten, wird das Wirken von Markus Beisicht vermutet, da es zwischenzeitlich im Vorstand von Pro Nrw heftige Diskussionen und Entsetzen gab, zum Verhalten und dem Auftreten des damaligen Stellv. Parteivorsitzenden Dominik Roeseler bei der Demo im Oktober 2014 von Hogesa in Köln.

Zu dieser Demonstration positionierte sich Beisicht mit legendlich 5 weiteren Parteivorstandsmitglieder gegen 13 weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Konsequenz war, dass Beisicht mit einem Satzungsputsch und dem Entzug der Parteimitgliedsrechte gegen den damaligen Landesgeschäftsführer Schwarz und dem damaligen Stellv. Parteivorsitzenden Markus Wiener ein Parteiausschlussverfahren beim Schiedsgericht einleitete.

Diesem Parteiausschlussverfahren traten Schwarz und Wiener mit einem sofortigen Parteiaustritt entgegen und dem weitere Parteimitglieder folgten, es handelt sich um 75% aller aktiven damaligen Parteimitglieder.

Um seine dunkelbraun befleckte Weste irgendwie zu reinigen, verbreitete von Mengersen die haltlosen Schutzbehauptungen, er sei von Schwarz förmlich angebettelt worden, das Ratsmandat zu übernehmen, was er auch getan habe, um Schaden von der Partei abzuwenden. Selbstverständlich liegt es außerhalb der Lebenswirklichkeit, dass der Träger eines kommunalen Ratssitzes einem Nachplatzierten auf der Wahlliste sein Mandat wie Sauerbier anbietet. Aber im kruden Weltbild von Markus Beisicht und Christopher von Mengersen ist so etwas durchaus drin.

In der achten Kalenderwoche dieses Jahres wurde eine Aufforderung der Bonner Anwaltskanzlei Scholl & Jülich an Freiherrn von Mengersen versendet, es ab sofort zu unterlassen, Schwarz irgendwelcher Straftaten zu bezichtigen. Ein erster Erfolg besteht darin, dass von Mengersen am 27. oder 28. Februar seine Politiker-Seite auf Facebook verschwinden ließ. Dem Adligen wurde offensichtlich klar, auf welch dünnes Eis er sich begeben hat.

Ferner wurde beim Amtsgericht Bonn unter dem Aktenzeichen 660 Js 407/15 das Strafverfahren gegen Schwarz wegen angeblichen Diebstahls von Belegen eingestellt. Da der behauptete Diebstahl nie stattgefunden hat, war von Mengersen natürlich nicht in der Lage, der Staatsanwaltschaft irgendwelche Indizien oder Beweise zu liefern. Auch hier ging die Strategie des Angriffs als vermeintlich bester Verteidigung nicht auf.

Beachtenswert ist abschließend die Tatsache, wie von Mengersen von seiner Behauptung abrückte, Schwarz sei mit seinem Mandat im Rat hoffnungslos überfordert gewesen. Die Kanzlei Scholl & Jülich konnte schriftlich darlegen, wie sich von Mengersen damit im Hinblick auf sein gesamtes Konstrukt aus Unterstellungen und subjektiven Färbungen in logische Widersprüche verwickelte. Das plump Schwarz-Weiß-Malerische des vermeintlich feinen, adligen Jünglings und des angeblichen Buhmanns Detlev Schwarz scheiterte auch in diesem Punkt.“

Kommentar
Bitte bilden Sie sich ihre eigene Meinung. Unterschiedlicher können die Betrachtungsweisen des strittigen Vorgangs nicht sein. Als Beleg für seine Ausführungen bietet Detlev Schwarz mehr als 20 Zeugen auf.

Zum Thema “ Hauch eines Schattens auf einer weißen Weste“ bleibt anzumerken: In den Kommentaren zum Thema schreibt Mengersen “ Ich habe mir in juristischer Hinsicht bislang noch nie etwas zu Schulden kommen lassen“.

Ob Herr Mengersen dabei die Verletzung von Urheberrechten als nebensächlich betrachtet ist wohl anzunehmen. Nachdem Herr Mengersen im Juni 2013 die Urheberrechte der Bergischen Stimme verletzt hatte und unerlaubter Weise ein Bild der Bergischen Stimme benutzt hat, fanden wir erst vor kurzer Zeit bei Recherchen ein weiteres Bild mit dem Copyright der Bergischen Stimme auf Mengersens FB-Seite, dass auch aus dem Jahr 2013 stammt. Der erste Fall verursachte keine Kosten und Konsequenzen für Mengersen, die Angelegenheit wurde zwischen Mengersen und der Bergischen Stimme per eMail erledigt, das Bild entfernt und gut war´s. Da Mengersens altes FB-Profil nun gelöscht ist, ersparen wir uns den Weg einer juristischen Auseinandersetzung in dem weiteren Fall. Dreist ist es von Christopher von Mengersen trotzdem, eine offensichtliche zweite Urheberrechtsverletzung zu begehen. So viel zum Thema „noch nie etwas zu Schulden kommen lassen und weiße Weste“.

Ihr Ronald Micklich

 

Politischer Aschermittwoch bei Pro NRW – geht Beisichts personelle Bereinigung weiter?

Wer setzt sich durch, Beisicht oder Roeseler?

Wer setzt sich durch, Beisicht oder Roeseler?

Politischer Aschermittwoch
Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist, soll am kommenden Mittwoch in den Räumlichkeiten von PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen, vor der sogenannten politischen Diskussionsrunde, eine Vorstandssitzung stattfinden. Möglicherweise werden hier im Zuge einer weiteren personellen Bereinigung neue Personalveränderungen beschlossen/bekannt gegeben.

Politisches Tauziehen
Es gibt eine unumgängliche Regel bei der Restetruppe: „Leg dich nicht mit Beisicht an“. Bereits in der Vergangenheit hat Dominik Roeseler Markus Beisicht düpiert. Zu nennen sind hier die HoGeSa Aktionen, und die Pufal Affäre (Das Verhalten von Bastian Pufal, der vom Parteivorsitzenden Markus Beisicht offenkundig dazu angestiftet wurde, ist nicht zu entschuldigen), wir berichteten. Mitverantwortlich für den Bruch innerhalb von Pro NRW und dem Wechsel vieler Vorstandsmitglieder und Funktionäre zu Pro Deutschland, geht Roeseler offenbar auch zum Ärger von Markus Beisicht und anderen Vorstandsmitgliedern seine eigenen politischen Wege.

So soll es bezüglich eines privaten Treffens am 23.01.2016 von Hilde De Lobel und Robert Spieler mit Markus Beisicht eine Anfrage des Vizevorsitzenden Roeseler bei einem der Gäste gegeben haben. Hintergrund war hier offenbar die Informationen über Hilde De Lobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) die sich angeblich schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts bei dem Treffen fühlen. Wir berichteten. Einen Kommentar auf seine Anfrage soll Roeseler aber nicht bekommen haben. Markus Beisicht scheint über diesen Vorgang unterrichtet zu sein.

Zur Zeit sorgt Roeseler mit seiner Aussage auf seiner Facebookseite zum Thema „Tochter von Bläck Fööss-Gitarrist brutal verprügelt“, für medialen Wirbel. „Für das Mädchen tut es mir leid. Allerdings hat es bei dem Vater die richtige getroffen. Wer gegen HoGeSa, PEGIDA, AFD und PRO NRW hetzt und demonstriert, dem kann ein bisschen Realität nicht schaden. Bitte klicken und teilen!“, ist dort zu lesen. Ob diese Aktion mit Beisichts Zustimmung erfolgte, ist eher unwahrscheinlich.

Auch diese Aktion scheint selbst innerhalb des Pro-Vorstandes nicht auf ungeteilte Zustimmung zu treffen. Dem Vernehmen nach, soll sich zumindest ein Vorstandsmitglied wegen der Art und Weise der Kommunikation mit Austrittsgedanken beschäftigen.

Gestern schiebt Roeseler auf seiner Facebookseite zum Thema noch nach:

„An alle Vollpfosten, die hier auf meiner Seite strafrechtlich relevante Beschimpfungen äußern und nicht den ersten Satz meiner Aussage verstanden haben: „Für das Mädchen tut es mir leid. Ich lehne Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder ab.“ Ist das so?

Es scheint möglicherweise noch eine andere unappetitliche Aktionen von Roeseler bei der Vorstandssitzung zur Diskussion zu stehen, über die aber erst zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden kann.

Kommentar
Kann es sich Markus Beisicht leisten einen Dominik Roeseler aus der Partei zu kicken? Ist Roeseler nicht der letzte Garant für Teilnehmer an Beisichts groß angekündigten Demonstrationen? Mit wem will der Wichtigtuer denn die strukturelle Kampagnenfähigkeit von Pro NRW in Mettmann, Oberhausen und Dortmund unter Beweis stellen? Wieder nur mit seiner Roadshow bestehend aus Christopher von Mengersen, Thorsten Weimer, Katja Engels und seinen neu rekrutierten ex. NPD´lern die eh keiner mehr ernst nimmt? Wäre es da nicht besser, den Pro-Vorsitz direkt an Dominik Horst Roeseler zu übergeben? Roeseler kann auch ohne Beisicht, aber kann Beisicht auch ohne Roeseler? Der Aschermittwoch könnte die Fragen beantworten. Warten wir es einfach ab.

Ihr Ronald Micklich

Wird die geplante Pro NRW Demo am 22.11.2015 zur HoGeSa 3.0 in Köln?

Archivfoto: Roeseler der HoGeSa-Einpeitscher Okt. 2014

Archivfoto: Roeseler der HoGeSa-Einpeitscher Okt. 2014

Demo Info
Die von Christopher von Mengersen angemeldete Demo (Freiheit statt Islam…) soll nun entgegen unserer ersten „frischen“ Meldung vom 16.11. nicht auf dem Roncalli Platz, sondern auf dem Breslauer Platz in Köln stattfinden. Dazu schreibt der KStA: „Sowohl die Uhrzeit (14 Uhr) als auch der Treffpunkt und Ort der geplanten Abschlusskundgebung (Breslauer Platz) sind identisch mit den beiden „Hogesa“-Veranstaltungen in diesem und im vorigen Jahr.“ Quelle

Auch die beantragte Demoroute soll identisch mit der ersten HoGeSa-Route sein. Als Sprecher werden der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, und sein Vize, Dominik Horst Roeseler, genannt.

Mobilisierung
Mit seinem übrig gebliebenen Restehäufchen hätte der selbsternannte „honorige Anwalt“ niemals eine nennenswerte Anzahl an Demo-Teilnehmern auf die Beine gestellt bekommen. Jetzt, durch den Schulterschluss mit ehemaligen NPD´lern und der aktiven Mobilisierung von Roeseler könnte durchaus eine größere Mischpoke aus Rechtsradikalen und den üblichen Hooligans den Weg nach Köln finden. So wirbt Roeseler auf seiner Facebook-Seite:

„Sonntag, 22.11.2015, 14:00 Uhr, Breslauer Platz mit ‚XxXxXx‘-Demoroute, Köln. Bei dieser PRO NRW-Veranstaltung werden auch islamkritische Karikaturen gezeigt. Lasst uns ALLE gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und erscheint zahlreich.“

Was mit ‚XxXxXx‘-Demoroute gemeint ist, ist nicht schwer zu erraten. Könnte doch durchaus HoGeSa passen. Seinem Aufruf zahlreich zu erscheinen, werden sicherlich einige auf „Krawall gebürstete Sport-Freunde“ folgen. In Insiderkreisen spricht man schon von HoGeSa 3.0 durch die Hintertür.

Ihr Ronald Micklich

Termine: Pro Deutschland – Dügida – Pro NRW – HoGeSa

TermineTermine
Nachfolgend sind die bekannten Termine verzeichnet, an denen die rechtsradikalen Extremisten und Rechtspopulisten von Pro Deutschland, Dügida und Pro NRW ihre Demonstrationen, Abendspaziergänge u. Ä. durchführen wollen. Fehler in den Angaben sind möglich.

Pro Deutschland in NRW
Am 26. September um 13.00 Uhr wird PD eine Protestkundgebung auf dem Richard-Lindenberg-Platz in 42855 Remscheid-Hasten unter dem Motto: „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“ durchführen. Sprechen werden nur regionale Mandatsträger und Funktionäre.

Dügida
An den folgenden Freitagen, 2.10., 23.10., 30.10. und 6.11.2015 jeweils um 19:00 Uhr. Treffpunkt wie üblich am Düsseldorf HBF, will Melanie Dittmer ihren Spektakel abhalten. Verantwortlich soll die NPD´lerin Ariane Meise sein, weil die Polizei Melanie Dittmer offenbar ablehnt. Es soll jeweils die selbe Wegstrecke gegangen werden. Karlstraße, Graf-Adolf-Straße, Breite Straße, Bastionstraße, Grünstraße, Stresemannstraße und über die Karlstraße zurück.

Pro NRW
Am 11.10.2015 um 14:00 Uhr demonstrieren die Rassisten von Pro NRW am Bahnhofsplatz 2, 58332 Schwelm unter dem Motto: „Islamisierung stoppen! – Keine Ditib-Großmoschee nach Schwelm!“. Anmelder ist Beisichts Vize, Dominik Horst Roeseler, der auch als Versammlungsleiter fungiert. Die Demostrecke soll angeblich ca. 4km lang sein und direkt an der Moschee vorbeiführen.

Unter dem Motto „JA zum Asylrecht, NEIN zum Asylmissbrauch“ plant der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Hetze unter dem Deckmantel von Mahnwachen deklariert. Termine:

Am 24.10.2015, 10-13 Uhr, Hohenzollernplatz Duisburg, 13-16 Uhr, Marktplatz Osterfeld, Oberhausen, 16-19 Uhr, Berliner Platz, Mülheim (Ruhr)

Am 31.10.2015, 10-13 Uhr, Husemannplatz, Bochum, 13-16 Uhr, Am Pferdemarkt Ecke Hansastraße, Bottrop, 16-19 Uhr, Goldmacherplatz, Gelsenkirchen.

HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit für einen Aufmarsch am 25.10.2015 in Köln mit dem Slogan: „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“. Unter dem der Polizei angegebenem Motto: Köln 2.0 – friedlich und gewaltfrei gegen islamischen Extremismus“, will Roeseler mit seinen gewaltbereiten Hooligans und Rechtsradikalen das Spektakel zelebrieren. Treffpunkt ist der Breslauer Platz am Kölner Hauptbahnhof, geplanter Beginn der Veranstaltung 14:00 Uhr, Ende 20:00 Uhr. Anmelder und Versammlungsleiter ist auch dieses Mal wieder Dominik Horst Roeseler von der rechtsextremistischen Minipartei Pro NRW.

Ihr B.S. Team

Düsseldorf: Pro NRW-Pseudo Pegida (Dügida) marschiert wieder

Dügida_16.03.2015Nicht schon wieder
Heute Abend ab ca. 19.30 Uhr werden die Pseudo-Pegida Demonstranten wieder Ihre wöchentliche Theateraufführung zelebrieren. Die von der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei Pro NRW gibt sich dabei als Rädelsführer der Schar Rechtsextremisten aus den eigenen Reihen, der NPD und Hooligans, mit dem selbsterteilten Namen Dügida. Wer heute den Versammlungsleiter stellt ist noch unklar, Favorit scheint Dominik Roeseler (stellvertretender Landesvorsitzender Pro NRW) zu sein.

Behinderungen entschärft
Pendler und Kunden der Rheinbahn werden wieder schimpfen. Wie seit Wochen werden sie durch die Dügida-Demo ausgebremst. In der vergangenen Woche waren nur noch rund 50 Teilnehmer auf den Beinen. Trotzdem werden am Abend wieder einige Straßen rund um den Hauptbahnhof gesperrt – unter anderem auch wieder der Stresemannplatz. Damit ist das Durchfahren von der Graf-Adolf- auf die Karlstraße nicht möglich. Für Bahnfahrer wird es heute schon mal etwas besser: Die Straßenbahn-Linien 707 und 708 fahren den Hauptbahnhof trotz Demo an. Die Linien 704, 709 und 719 werden dagegen weiter umgeleitet. Die Rheinbahn empfiehlt uns S-und U-Bahnen. Der Bahnhofsvorplatz wird dieses Mal jedoch nicht komplett für Busse und Bahnen gesperrt. Die Rheinbahn empfiehlt den Fahrgästen, alternativ die U-Bahnen zu nutzen. Die Demonstrationen dauern voraussichtlich bis gegen 21 Uhr.

Auch wieder Gegendemos
Gegen den Aufmarsch der Rechten wird es auch wieder Gegendemos von linken Demonstranten geben. Um beide Lager zu trennen sind rund 1.000 Polizisten im Einsatz. Und alles wegen 50 fremdenfeindlichen Dauerdemonstranten, deren Aktion völlig sinnbefreit ist.

Ihr Ronald Micklich

Nachlese: Dügida Düsseldorf und Pegida Wuppertal

Screenshot Twitter: Karakus (Pro NRW) mit Mikro

Screenshot Twitter: Karakus (Pro NRW) mit Mikro

Dügida
Bei der bisher immer Montags stattfindenden Pegida Fake-Demo von Pro NRW in Düsseldorf, sind gestern Abend nur noch wenige der Rechtsextremisten auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Polizei kamen knapp 60 Anhänger der rechtsextremen Dügida, vorwiegend bestehend aus NPD´lern, Hooligans und Pro´lern. Bei den Gegendemonstranten waren es weniger als 500 Personen die sich größtenteils aus dem Umfeld von DSSQ rekrutierten.

Neue Versammlungsleiterin
Als neue Anmelderin hat sich die 37 jährige Katja Karakus aus Bergisch Gladbach bei der Demo vorgestellt. Karakus ist Beisitzern im Vorstand der Bürgerbewegung PRO NRW und Vorsitzende des Kreisverbands Rhein-Berg. Insiderinformationen zur Folge gilt Karakus als Vertraute von Markus Beisicht und soll sich des Öfteren in dessen Kanzlei aufhalten. Ob Sie dort mit Kanzleiarbeiten betraut ist, ist unklar. Bei der vergangenen Vorstandsneuwahl kandidierte Sie als Geschäftsführerin, unterlag aber in einer Kampfabstimmung dem Bonner Kreisvorsitzenden, Detlev Schwarz.

Pegida Wuppertal
Zu der Gegendemonstration von Pegida gegen den Auftritt der Salafisten um Pierre Vogel und Sven Lau hat die Presse ausführlich berichtet. Dennoch erscheint uns ein Hinweis aus den sozialen Medien als nicht unerheblich.

Um 13.33 Uhr gibt es einen Eintrag bei Twitter unter dem #mwtal: „Hofaue gesperrt. Pegida darf lt. Bullen nicht laufen.“ Woher konnten die Polizeibeamten dies zu diesem Zeitpunkt schon wissen? War das Verbot des Spaziergangs tatsächlich abgemachte Sache?

Kommentar
Die Anmelder, Versammlungsleiter oder Initiatoren von HoGeSa, die in Köln, Bonn, Duisburg und Düsseldorf ihre menschenverachtenden Auftritte inszenierten, stammen fast alle aus dem Vorstand von Pro NRW. Dominik Roeseler (stellvertretender Landesvorsitzender), Melanie Dittmer (Beisitzerin), Sebastian Nobile (ehemaliges Mitglied) und jetzt auch Katja Karakus (Beisitzerin im Vorstand und Kreisvorsitzende Rhein Berg). Selbst die Unterstützer vor Ort stammen z. T. aus dem Vorstand. So etwa Tony Xaver Fiedler(Generalsekretär) und Christopher von Mengersen (Schriftführer). Wie berichtet wird, soll der Aachener Pro NRW-Kreisverbands-Beisitzer Dominik Lüth am Montag in Düsseldorf, nur noch mit PKW ausgestattet, für die Beschallung zuständig gewesen sein.

Frau Karakus kandidierte bei den letzten Kommunalwahlen in Bergisch Gladbach. Zu einem Mandatsplatz reichte es natürlich nicht. Ob sich die Pro NRW Funktionärin darüber im Klaren ist, welche Folgen ihr Auftritt mit den rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Rechtsradikalen in Düsseldorf aus politischer aber auch privater Sicht haben kann, ist nicht bekannt. Die Bezeichnung „verbrannt“ oder „verheizt“ sollte durchaus überlegt werden….., sie ist nicht der/die Erste.

Mit dem Narrensaum der NPD, Hooligans und anderen Rechtsradikalen will der Opladener Rechtsanwalt nichts zu tun haben …. sagt er. Eigentümlich ist nur, dass er die Aktivitäten seiner Vorstandsmitglieder offensichtlich nicht mitbekommt. Sonst würde der selbsternannte honorige Rechtsanwalt, (der Anfang Oktober 2014 verurteilt wurde, dass Oberlandesgericht (OLG) hatte die Revision des ehemaligen Pro- Köln-Vorsitzenden Markus Beisicht verworfen. Der rechtsextreme Politiker ist nun rechtskräftig wegen Beleidigung des Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck verurteilt), sicherlich sein Veto eingelegt haben, oder?

Ihr Ronald Micklich