Pro NRW und Pro Deutschland – Indymedia Schlammschlacht geht weiter

Das Schwein sucht noch einen Namen, wie soll es heißen? Vorschlag bitte per Mail!

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Outing von ex. Pro NRW-Funktionären
Die Aversionen zwischen Markus Wiener und Namensbruder Markus Beisicht, sind nach den Austritten eines Großteils der ehemaligen Pro NRW-Spitzenfunktionäre mehr als deutlich. Zuletzt wurden die Daten der nächste Woche Samstag stattfindenden Gründungsveranstaltung von Pro Deutschland Landesverband NRW bei Indymedia von einem anonymen User bekannt gegeben. Wir berichteten.

Zusätzlich fand ein Outing von Markus Wiener (Wohnanschrift und weitere persönliche Daten) statt. Es erwischte aber auch noch weitere ausgetretene ex. Pro´ler, wie z. B. Kevin Gareth Hauer, der momentan für Pro Deutschland seine Ratsfraktion in Gelsenkirchen führt, aber nach Informationen von Pro NRW Zuträgern sogar Sondierungsgespräche mit der AfD führen soll. Weitere private Einzelheiten (Hitlerbildchen und weitere familiäre Angaben) könnten möglicherweise eine Retourkutsche für Hauers Austritt sein.

Über den Urheber dieser Kampagne bei Indymedia herrscht zumindest in Kreisen der involvierten Personen Konsens. Unsere Informationen weisen in die gleiche Richtung. Schäbiger geht es nicht mehr.

Wie vermutet
Als Schlusssatz in unserem letzten Artikel schrieben wir: “ Der Grabenkrieg ist eröffnet. Man darf gespannt sein, ob als Retourkutsche unangenehme Informationen, über z. B. Pro NRW – Spender, Sympathisanten und Mitglieder, natürlich auch anonym eingestellt, im Internet auftauchen.“ Dies ist nun mit einem Outing der Essener Kreisvorsitzenden Christine Öllig geschehen. Auszug:

„Christine Öllig wohnt mit ihren beiden Teenagerkindern und einem kleinen Hündchen in der Lohstr. 68 in 45359 Essen, Stadtteil Bedingrade. Sie bewohnt dort in eine Mietwohnung im Erdgeschoss eines schmucken Mehrfamilienhauses. Mit schönem Garten nach hinten raus.“ [sic]

Der Rest des Outings ist privater Natur und findet hier keinen Platz. Einen Vorteil hat das Outing aber für die „vielen, vielen Wähler“ von Pro NRW und somit Christine Öllig in Essen, wenn sie sich über die vollkommen mangelhafte Ratsarbeit der Kreisvorsitzenden der rechtsextremistischen Partei beschweren wollen. Sie können dies auf dem Postweg tun, da die Adresse nun bekannt ist.

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland (PD): Gründungsveranstaltung des PD-Landesverbandes NRW

forumEinladung
Manfred Rouhs, Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD) hat seine Mitglieder und Sympathisanten in NRW zu einer Versammlung eingeladen. Diese findet am Samstag, dem 31. Oktober 2015, um 15:00 Uhr im Forum Leverkusen, Vortragssaal, Am Büchelter Hof 9 in 51373 Leverkusen statt.

Ablauf
Nach dem üblichen Prozedere wie Begrüßung, Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Wahl des Versammlungsleiters und Wahl der Zählkommission soll ein Vortrag von Manfred Rouhs zur Lage im Bund und in NRW folgen.

Nach einer Aussprache folgt der eigentliche Grund für die Veranstaltung, „Die Beschlussfassung über die Gründung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Bürgerbewegung pro Deutschland.“

Wahl des neuen Landesvorstandes
Gewählt werden soll: der Landesvorsitzende, der/die stellvertretende Landesvorsitzende, der/die Landesschatzmeister/in, der/die Landesgeschäftsführer/in, der/die Schriftführer/in der/die Präsident/in des Landesschiedsgerichtes und bis zu 7 Beisitzer/innen laut der uns vorliegenden Kopie einer Einladung.

Blick in die Glaskugel
Führt man die Informationen aus Insiderkreisen, die Gerüchteküche und den Blick in die Glaskugel zusammen, könnte folgendes Wahlergebnis heraus kommen.

Markus Wiener wird zweifelsfrei den Landesvorsitz übernehmen, als stellvertretende Vorsitzende verrät die Glaskugel Claudia Bötte, als Wächter der Kasse ist André Hüsgen zu sehen. Als Schriftführer oder (Geschäftsführer) empfiehlt sich der 32 jährige Todeskandidat aus Bonn, Nico Gösta Chlodwig Ernst. Wer außer Judith Wolter wäre besser für das Amt der Präsidentin des Landesschiedsgerichtes geeignet? Die Riege der Beisitzer dürfte aus dem restlichen ehemaligen Funktionärskontingent von ausgetretenen Pro NRW´lern gespeist werden.

Trotz ehemaliger Aversionen zwischen Rouhs und Hauer soll auch Kevin Gareth Hauer aus Gelsenkirchen mit einer Position im Vorstand bedacht werden, obwohl die Spatzen ein großes Interesse und eine intensive Kommunikation Hauers an und mit der AFD von den Dächern zwitschern. Das Interesse an der jetzt aktuell immer besser aufgestellten Partei AFD, die einen enormen Zulauf verzeichnen kann, soll auch bei einigen anderen PD-Mitgliedern vorliegen.

Kommentar
Der Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, der selbsternannte „honorige“ Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, weiß angeblich über die Mitgliederversammlung und ihrer Gründungsveranstaltung zu berichten. Zu den Mitgliedern faselt der Imperator von Pro NRW:

„Der NRW-Verfassungsschutz mag bei diesen Aktivitäten sicher auch noch eine gewisse Rolle spielen. Interessant wäre es, wenn bei dem Plagiat die Vertrauensleute des Verfassungsschutzes abgezogen würden, ob dieses Grüppchen dann überhaupt noch einen Parteitag durchführen könnte? Die Wahrheit werden wir leider nie erfahren!“

Hier scheint Beisicht aus eigenen Erfahrungen zu resümieren. Sowohl der Termin der Veranstaltung als auch die Wohnanschrift des designierten und von Beisicht als einen „erstinstanzlich wegen Sitzungsgeldbetruges verurteilten gescheiterten Kommunalpolitiker“, bezeichneten Markus Wiener, wurden bei Indymedia veröffentlicht. Nicht wenige Mitglieder und Funktionäre von PD vermuten in Markus Beisicht einen Zuträger des VS. Auch die Veröffentlichungen bei Indymedia werden Beisicht zugetraut oder sogar intra muros zugeordnet. Dass Pro NRW noch immer mit VS-Informanten in den eigenen Reihen leben muss, weiß wohl jeder, der sich ausführlich mit dieser Partei beschäftigt hat.

Der Grabenkrieg ist eröffnet. Man darf gespannt sein, ob als Retourkutsche unangenehme Informationen, über z. B. Pro NRW – Spender, Sympathisanten und Mitglieder, natürlich auch anonym eingestellt, im Internet auftauchen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Witten: Kreisvorsitzende und Stadträtin Peggy Hufenbach verlässt Partei

Screenshot Youtube mp4 Video

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Austritt erklärt
Die Pro NRW-Kreisvorsitzende im Ennepe-Ruhr-Kreis und Stadträtin in Witten hat ihren Austritt aus der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei erklärt. Bereits am vergangenen Mittwoch (08.07.2015) ging ein entsprechendes Schreiben an die Partei.

Es brodelte schon lange
Schon seit der Kommunalwahl 2014 brodelte das Verhältnis zwischen Peggy Hufenbach und ihrem Pendant Thomas Christoph Schmidt. Versuche ein Einvernehmen herzustellen schlugen fehl. Eine Fraktion wurde in Witten nicht gegründet. Der Grund erklärt sich in einem Satz, der keinen weiteren Kommentar benötigt: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so Jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“. Markus Beisicht sah offenbar keine Veranlassung gegenzusteuern.

Vorausgegangen waren üble Schmutzkübel-Kampagnen, die darin gipfelten, dass sie sogar in widerlichster Form auf der Antifa-Seite „Indymedia“ ausgetragen wurden.

Über den ehemaligen JN-Landesbeauftragten (NPD) Christoph Schmidt berichteten wir bereits. Informationen finden Sie in unserem Artikel über rechtsextremistische Karrieren, im Absatz Auszug.

Kommentar
Mit Peggy Hufenbach verliert Pro NRW eine weitere schillernde Figur. Politisch wolle sie sich in der nächsten Legislaturperiode nicht wieder betätigen, ihr Mandat aber bis zur letzten Stunde ausüben. Eine Rückgabe komme für sie nicht in Frage, war zu vernehmen. So befindet sich auch der Kreisverband Ennepe-Ruhr-Kreis in Auflösung. Beisichts Traum von einer starken rechten Partei in NRW, entwickelt sich mehr und mehr zum Albtraum. So langsam verschwindet der Anführer der Rechtsextremisten von der politischen Landkarte.

Auf der Propagandaseite der Rechtsextremisten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist der letzte Eintrag vom März 2015. Frau Hufenbach wird noch immer als Kreisvorsitzende präsentiert. Eine Korrektur schon jetzt ist natürlich nicht zu erwarten, da dies die Dilettanten in Beisichts Administration augenscheinlich schlichtweg überfordert. Hier wird dann Detlev Schwarz, der nun schon seit einigen Wochen kein Mitglied mehr bei Pro NRW ist, weiterhin als: „V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Detlev Schwarz / co PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen“, publiziert. Ob Herr Schwarz mit einer Unterlassung/Abmahnung reagiert, ist nicht bekannt. Hier versagt der Internet-Beauftragte (augenscheinlich Tony Xaver Fiedler) auf ganzer Linie.

Ihr Ronald Micklich