AfD Pressemitteilung: Troika verlässt Griechenland ergebnislos

AfDAfD: Griechenland endlich aus dem Euro entlassen

Berlin, 21. November 2013 – „Der Abbruch der Sparkontrollen zeigt überdeutlich, dass der Versuch, Griechenland im Euroraum zu halten, gescheitert ist“, so Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland. Heute wurde bekannt, dass die Kontrolleure der so genannten Troika, bestehend aus Vertretern der Europäischen Union, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB), Athen ohne Verhandlungsergebnis verlassen haben.

Als Grund für den Abbruch der Kontrollen wurden unterschiedliche Auffassungen über das Budgetdefizit für das kommende Jahr genannt. Die Troika sprach von einem Fehlbetrag von bis zu 1,5 Milliarden Euro und verlangte weitere Sparmaßnahmen. Die griechische Regierung hingegen kalkuliert mit einem Haushaltsloch von höchstens 800 Millionen Euro. Die Kontrollen sollen im Dezember fortgesetzt werden.

„Griechenland ist durch die Rettungspolitik ruiniert worden. Es hat inzwischen 25% seines Einkommens eingebüßt. Man kann der Bevölkerung und den Unternehmen nicht ständig weitere Lasten aufbürden“, so der AfD-Sprecher weiter. Innerhalb der Eurozone werde es für Griechenland keine wirtschaftliche Erholung geben, sondern nur Siechtum und zunehmende politische Instabilität. Damit sei es aber auch sinnlos, immer neue Rettungsgelder auszureichen, die letztlich alle abgeschrieben werden müssten. „Griechenland aus dem Euroraum ausscheiden zu lassen, ist somit ein Gebot des Mitgefühls und der Vernunft“, so Lucke abschließend.

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Eurokrise: Ökonomen – Griechen brauchen neuen Schuldenschnitt

Griechenland-KrisenlandÖkonomen-Aussage
Top-Ökonomen halten einen deutlichen Schuldenschnitt für Griechenland für unumgänglich. Damit das krisengeplagte EU-Land künftig wieder auf eigenen Beinen stehen kann, müsse ihm rund die Hälfte der Schulden erlassen werden.

Griechenland braucht aus Sicht von Ökonomen einen weiteren Schuldenerlass. „Ein Schuldenschnitt für Griechenland wird unausweichlich sein – die Frage ist wann und wie er gestaltet werden kann“, schreibt Focus-Online.

IWF- Aussage
(BPP) Laut den Aussagen vom Donnerstag des Internationalen Währungsfonds, ist ein Schuldenschnitt für Griechenland unausweichlich. Das hätten die europäischen Gläubigerstaaten auch insgeheim akzeptiert, als man sich auf das Schuldenziel für Griechenland von 120% des Bruttoinlandsprodukts für Griechenland bis 2020 geeinigt hatte.

Zuletzt hatte der stellvertretende AfD-Sprecher Alexander Gauland auf die Notwendigkeit eines griechischen Schuldenschnittes hingewiesen.

Bernd Lucke, Sprecher der AfD, sieht die Haltung der AfD bestätigt: „Es ist gut, dass der Versuch der Bundesregierung, diese bittere Wahrheit den Wählern bis zur Bundestagswahl vorzuenthalten, gescheitert ist. Leider müssen wir davon ausgehen, dass auch dieser zweite Schuldenschnitt nicht der letzte sein wird, solange Griechenland im Euro verbleibt. Innerhalb der Eurozone hat das Land keine Chance auf eine wirtschaftliche Erholung. Es wird Zeit, dieses unsinnige Experiment zu beenden und den europäischen Völkern die Souveränität über ihr Geld zurück zugeben. Erst dann besteht die Chance auf eine echte und nachhaltige wirtschaftliche Erholung für alle Staaten innerhalb der EU.“ Quelle

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Staatspleite abgewendet: Minister beschließen Rettungsplan für Zypern +Nachklapper+

Laiki Group CyprusNachklapper: Die Finanzmärkte bleiben angesichts der Zypern-Krise und missverständlichen Äußerungen von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem weiter nervös.

Dijsselbloem war am Montag von der britischen «Financial Times» dahingehend zitiert worden, dass die Belastung von zyprischen Bankkunden als Vorbild für andere Euro-Länder dienen könnte. Daraufhin rutschten sämtliche Märkte, von Aktien bis zum Öl, ins Minus, auch der Euro-Kurs gab nach. Der Niederländer relativierte anschließend seine Äußerungen und betonte, er sei falsch interpretiert worden. Vollständiger Artikel

 Rettungsplan steht
„Kurz vor zwei Uhr nachts war es entschieden: Die EU-Finanzminister haben einem Rettungsplan für Zypern zugestimmt und machen damit den Weg für milliardenschwere Beihilfen frei. Die Laiki-Bank wird zerschlagen, Kleinsparer werden verschont, Gutbetuchte zur Kasse gebeten“. Quelle

Kleinanleger verschont, Großanleger müssen bluten
Die Laiki-Bank, die zweitgrößte Bank Zyperns, soll in eine Good Bank und eine Bad Bank zerschlagen werden. Einlagen bis zu 100.000 Euro sollen dabei unangetastet bleiben, alle höheren Einlagen sollen verlustig gehen.

Bank of CyprusDie Bank of Cyprus, die größte Bank Zyperns, soll die Kundeneinlagen unter 100.000 Euro von der Laiki-Bank aufnehmen. Dem Vernehmen nach, sollen Inhaber von Guthaben von über 100.000 Euro bei der größten Bank des Landes, der Bank of Cyprus, einen Verlust von 40 Prozent hinnehmen müssen. Bestätigt sind diese Angaben allerdings noch nicht.

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