Pro NRW: Roeselers Hagen-Demo – Intellektuelle Ausdünnung der Teilnehmer unübersehbar

Alte Kameraden/innen
Seit der Gründung von Pro NRW am 6. Februar 2007, standen hinter der Bezeichnung „Bürgerbewegung“, die im Parteinamen implementiert ist, illustre Menschen wie zum Beispiel Dr. Christoph Heger, Judith Wolter, Jörg Uckermann, Max und Gerald Branghofer, Thorsten Lange, Andreas Molau, Maria Demann, Markus Wiener, Thorsten Lind, Detlev Schwarz, Karel Schiele, Udo Schäfer, Gereon Breuer, Bernd Schöppe mit seinen Brüdern, Wolfgang Palm, Wolfgang Schulz, Dr. Otto Ernst, Gabriele Mathieu und viele Andere mehr.

Gemeinsamkeiten
Die oben genannten Personen sind kein Mitglied mehr in der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, unter ihrem Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen.

Bei ihren Demonstrationen gegen eine angebliche „Überfremdung“, gegen den Bau neuer Moscheen, gegen Asylanten usw. assoziierte zumindest das Äußere Auftreten der Probanden, den Begriff „Bürger“. Mit „Schlips und Kragen“ versehen und in ansprechender Kleidung steckend, waren die Funktionäre, Mandatsträger und Mitglieder auf den ersten Blick nicht als „Rechtsextremisten“ zu erkennen. Auch die Wortwahl bei den Sprachbeiträgen entsprach durchaus einem gebildetem Standard und driftete nur Temporär in die Gossen- oder auch Fäkalsprache ab.

Beisichts neue Hoffnungsträger
Augenscheinlich ist es für den Alleinherrscher Beisicht schwierig geworden, neue Mitglieder zu akquirieren. Als Beispiel für den intellektuellen Abwärtstrend bei der Auswahl der Funktionäre und dem damit verbundenen Niedergang der Partei, sei hier nur die Neubesetzung des Düsseldorfer Kreisvorstandes genannt (wir berichteten).

Bei der letzten Demo in Hagen, von Pro NRW-Parteivize Dominik Roeseler organisiert, wir deutlich, mit wem Beisicht jetzt seine Demos durchführt. Von den angeblich über 100 Teilnehmern war gerade einmal eine Handvoll Pro´ler auszumachen. Standard waren Roeseler selbst, der Landesschriftführer v. Mengersen, und Beisichts Adlatus, „Generalsekretär“ Tony Xaver Fiedler. Ins Rampenlicht stellte sich einmal mehr Sabine Twardokus, sachkundige Bürgerin aus Wuppertal und Thorsten Pohl, Ratsherr aus Remscheid.

Betrachten man den Rest der Demonstranten, zu denen unter Anderen eine Abordnung von „Die Rechte“ aus Wuppertal gehörte und auch „der Herner Rechtsradikale und HoGeSa-Organisator Andreas Kraul“, so VICE, gehört hat, sah man fast ausschließlich Hooligans, die durch ihr Aussehen und ihrer Wortwahl klar zu erkennen gaben, wo sie sozial in der Bürgerschaft einzuordnen sind. Hier finden Sie einen Bildbericht, der zu Beisichts neuen Demonstranten keine Fragen offen lässt.

Kommentar
Die neue Generation mit Tony Xaver Fiedler, v. Mengersen und Roeseler sollten den Aufbau von Pro NRW vorantreiben. Noch im Juni 2012 schwadronierte Fiedler: „Zunächst einmal möchte ich kurzfristig die ganzen neuen Mitglieder und Parteifreunde kennenlernen und schauen, wer wo seine Stärken und Schwächen hat. Und zudem will ich schauen, wo organisatorischen Schwerpunkte und Schwachstellen bestehen.“ Dann mal los Tony und Kumpel, bei den neuen Freunden gibt es genug zu analysieren, für eine seriöse Partei werden diese Hooligans wohl eher nicht zu gebrauchen sein, dafür habt ihr mit eurem Obergurru die Partei klassisch gegen die Wand gefahren.

So schreibt VICE in seinem Bildbericht (Auszüge) über Beisichts neue Demonstranten: „Der Großteil davon: sichtlich betrunkene „Hooligans gegen Salafisten“—nicht zu verwechseln mit „echten“, ausgewachsenen Hooligans“ und „Ohne Hooligans bekommt die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ außerdem immer weniger Menschen auf die Straße … Die leicht zu mobilisierenden Hooligans (und ein ganzer Haufen Leute, die sich für Hooligans halten) scheinen da eine gern gesehene Alternative zu den „besorgten Bürgern“ und besser gekleideten Rechtspopulisten zu sein.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

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Veranstaltungstipp: Film über Rassismus gegen Muslime

kamera-objektivFilm über Rassismus gegen Muslime
Die AG Es TUT sich WAS lädt zu ihrem 4. Film der sechsten Filmreihe am Montag, 23. Februar, um 20 Uhr in das Lichtspielhaus Altenhundem ein. Gezeigt wird eine Dokumentation zum Thema „Muslimfeindlichkeit“. Vor dem Hintergrund der Pegida- Aufmärsche und deren Nachahmerveranstaltungen, wie z. B. die von Pro NRW gesteuerte Dügida Veranstaltung, in immer mehr Städten hat sich die AG entschlossen, einen Film über antimuslimischen Rassismus zu zeigen. Link zur AG.

Islam und Islamismus
In der Dokumentation werden Menschen auf der Straße zu ihrer Einstellung zum Islam befragt. Immer wieder stellt sich heraus, dass die meisten keinen Unterschied machen zwischen Islam und Islamismus. In den Interviews über Vorurteile, Ängste und Stereotypen gegenüber Muslimen wird schnell klar, dass der Rassismus auch häufig in der Mitte der Gesellschaft stattfindet und nicht nur am rechten Rand.

Alltägliche Diskriminierung
In diesem Film wird auch die alltägliche Diskriminierung, die Muslime erleben, sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, bei der Wohnungssuche oder auf der Straße zum Thema gemacht, dabei wird auch das Tragen von Kopftuch als äußeres Symbol der Religion angesprochen. Am Ende des Films wird nochmals hinterfragt „Was steckt hinter Pro NRW?“ Es kommen die Rechtspopulisten von Pro NRW zu Wort und verschaffen ein gutes Bild von ihrem rassistischen und chauvinistischen Weltbild.

Was steckt hinter Pro NRW
Diese Dokumentation durchleuchtet die Ziele, Strukturen und Methoden von rassistischer Meinungsmache der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW. Zu Wort kommen der Anführer der selbsternannten Bürgerbewegung, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen sowie der damalige Generalsekretär Markus Wiener aus Köln, die ex. NPD-Werbeikone Claudia Bötte mit ihrem Lebensgefährten, dem ex. NPD´ler Andre Hüsgen, Gerd Wöll (aus Wuppertal), Frau Dr. Susanne Winter von der FPÖ und viele Andere von Beisichts Jüngern.

Begleitende Erklärungen zu Pro NRW erfolgen u. A. von Hans-Peter Killguss von der Info- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln. Die Bergische-Stimme berichtete mehrfach.

Ihr Ronald Micklich

Treppenwitz: Pro NRW-Vorstand gibt sich in Roeseler´s HoGeSa-Affäre der Lächerlichkeit preis

Vorstand verpasst Roeseler Zigarre

Vorstand verpasst Roeseler Zigarre

Viel Rauch um Nichts
Der stellvertretende Vorsitzende von Pro NRW, Dominik Roeseler, hat seinen Vorsitzenden bereits mit der Teilnahme an der HoGeSa-Veranstaltung in Köln als „Einpeitscher“ zum Kasper gemacht, wir berichteten.

Augenscheinlich um seinen angekratzten Ruf zu verbessern, meldete sich der geschasste Polizist und Pro NRW-Vize Wolfgang Palm aus Aachen zu Wort um seine Gesetzestreue zu unterstreichen und forderte bezüglich Roeselers Fauxpas eine Sondersitzung. Auch hier viel Qualm um Palm.

Pro-Chef Markus Beisicht freute sich offenbar über das Interesse der Medien und lies in einem dem  ZDF-Heute-Journal gegebenen Interview verlauten:

„Es ist der Partei sicherlich ein immenser Schaden entstanden. Für ihn sei klar, dass es keine „Zusammenarbeit mit Hooligans und Extremisten” geben werde. „Wer dieser Linie nicht folgen kann oder dieser Linie nicht folgt, der kann kein Funktionär mehr bei uns sein”. Alles deutete auf einen möglichen Parteiausschluss Roeselers hin. Vom Ergebnis berichtet RP-Online nur Bekanntes ohne Hintergrund.

Gegenreaktionen
Auf dem Portal PI gab es nach dem Bekanntwerden der Sondersitzung heftige Reaktionen. So brachte es ein Kommentator aus der PI-Community auf den Punkt.

Auszug: „Was glaubt dieser Beisicht eigentlich, was er mit seinen paar Hanseln ausrichten kann ? …  da kann er sich noch so sehr von der HoGeSa distanzieren, es wird ihm nix nützen, im Gegenteil, viele PRO-Wähler werden sich verschaukelt fühlen, es sich bei der nächsten Wahl überlegen noch einmal PRO zu wählen, warum sollen sie auch. Auf diese Art und Weise wird der Beisicht und seine PRO-Partei wieder sang- und klanglos verschwinden – selber Schuld kann man da nur sagen. Die Dummheit scheint wirklich keine Grenzen zu haben.“

Lächerlicher Beschluss
Eine Entschuldigung und ein Versprechen an weiteren HoGeSa Veranstaltungen nicht mehr teilzunehmen haben den Vorstand mild gestimmt. Als Parteiordnungsmaßnahme sprach der Vorstand gegenüber Dominik Roeseler einstimmig ein tadelndes Urteil, eine „scharfe Rüge“, aus. Konsequenzen hat dies für den „Einpeitscher“ zunächst keine. Roeseler behält alle seine Funktionen. Warum wohl?

Pro NRW´s Angst
Pro NRW wird vom Verfassungsschutz als „rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich“ bezeichnet. Die pausenlose Leier von der „nordrhein-westfälische Grundgesetzpartei“ bringt auch keine neuen Wähler, da diese Aussage eben unglaubwürdig ist und das Gegenteil immer wieder präsentiert wird.

Bei den letzten Europawahlen hat der Sektenguru der Bürgerbewegten gerade einmal 0,6% und 42.404 Wählerstimmen in NRW auf sich vereinigen können. Markus Beisicht kann es sich einfach nicht leisten weiteren Boden zu verlieren. Jetzt zählt jede Stimme.

Bei einem Parteiausschluss von Dominik Roeseler hätte dieser auch als parteiloser Einzelmandatsträger sein Mandat in Mönchengladbach behalten können und sich so ein sicheres Einkommen für die nächsten 6 Jahre gesichert. Weitere Wähler hätten sich umorientiert. Pro NRW wäre dann die Bürde der erneuten Beschaffung der Wahlvoraussetzungen für die nächsten Kommunalwahl auferlegt worden. Ob Pro NRW dies noch einmal ohne Hooligans und Roeseler realisieren könnte steht in den Sternen. Insofern gab es gar keine andere Möglichkeit den Abtrünnigen in den eigenen Reihen zu halten.

Rückgrat haben der politisch erfolglose Markus Beisicht und seine Abnicker jedenfalls aufs Neue wieder nicht bewiesen. Pro NRW verschwindet ebenso wie Pro Köln mehr und mehr in der Bedeutungslosigkeit.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln: Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes am 06. Sept. 2014

Hoffnung Gerd Altmann_pixelio.deMitgliederversammlung
Einem der Bergischen Stimme vorliegendem Papier zufolge, lädt Markus Beisicht als Vorsitzender von pro Köln seine verbliebenen Mitglieder zu einer Versammlung am kommenden Samstag in das Foyer des Handwerkerhofes (gegenüber dem Stadthaus, neben der Aral-Tankstelle) am Athener Ring 3, in 50765 Köln ein (Einlass ab 14:30 Uhr ).
Scheinbar nicht ohne Grund, bittet der Mehrfachvorsitzende um möglichst viele Teilnehmer an der seiner Meinung nach wichtigen Veranstaltung.

Tagesordnung
Interessant dürfte Tagesordnungspunkt 4 (TOP 4) werden. Dort sollen die Rechenschaftsberichte des alten Vorstandes und der Kassenprüfer vorgestellt werden. Ob je ein Mitglied Einsicht in die Berichte hatte oder gefordert hatte? Vielleicht wird ja die Gelegenheit genutzt und nachgefragt.

In TOP 5 erwartet der Vorstand mit den derzeit wegen Betrugs vor Gericht stehenden Vorstandsmitgliedern Judith Wolter, Markus Wiener und Jörg Uckermann „Entlastung“.

Wichtigster TOP (6) ist aber sicherlich die Neuwahl des Vorstandes a) Vorsitzender, b) gf. stv. Vorsitzender, c) stv. Vorsitzender, d) Schatzmeister, e) Schriftführer, f) bis zu 6 Beisitzer.

Querelen im Vorfeld
Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bei der Wahl Überraschungen gibt. Durch Beisichts Verzicht auf eine erneute Kandidatur darf auch um den Vorsitz gebuhlt werden. So wird gerüchteweise vermutet, dass der bekennende Homosexuelle Michael Gabel als Kandidat für den Vorsitz von höchster Stelle protegiert werden soll. Dies wiederum soll einer uns vorliegenden Information zufolge große Unruhe und Aufruhr bei langjährigen Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern ausgelöst haben.

Aus Facebook und aus internen Quellen ist zu entnehmen, dass offen gegen Wiener, Wolter und Beisicht opponiert wurde und einige Mitglieder wegen dieser Personalien pro Köln verlassen haben. Das spielt wiederum dem alten Vorstand in die Karten, die Unzufriedenen dürfen ja nicht mehr wählen! Es bleibt abzuwarten, ob Teile des alten Vorstandes weiterhin den neuen Vorstand bilden werden, oder ob die Bürgerbewegten dieses Mal etwas kritischer wählen. Schon bei der Nominierung zu den Kommunalwahlen soll es 7 Gegenstimmen für den Spitzenfunktionär gegeben haben.

Das „Schlusswort“ soll vom „neuen Vorsitzenden“ gesprochen werden, wer immer dies auch sein wird.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln: Vorstand und Kandidaten für die Bezirksvertretungen gewählt

NarrenkappeVorstand
Dass der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht in seiner Funktion als Vorsitzender von pro Köln bestätigt wurde, war in einer diktatorisch geführten Sekte auch nicht anders zu erwarten. Mehr als 6 % möchte der Opladener Anwalt bei der kommenden Kommunalwahl 2014 in Köln erreichen. Das seine untergebenen Mitstreiter wie Wiener, Wolter und Schiele vom unkritischen Wahlvolk ebenso wiedergewählt wurden, war vorauszusehen.

Tony-Xaver Fiedler, ohne Gegenstimme als neuer Schriftführer  gewählt, stellt auch keine Besonderheit dar. Als Fraktionsmitarbeiter in Köln hatte er lange genug gebuckelt um in diese Position zu kommen.  Dass dabei noch die Listenführerschaft  für die Bezirksvertretung Köln-Kalk abfiel, rundet die Angelegenheit nur ab.

Als Beisitzer wurden Michael Gabel („hast Du heute schon gefickt“, „ich ficke jeden Tag“) mit bestem Ergebnis, sowie Jana Schiele, Klaus Arlt, Christel Tank, Waldemar Staudenherz und Jörg Uckermann gewählt.

Bezirksvertretungen
Als Listenführer für die 9 Kölner Bezirksvertretungen wurden gewählt:

Judith Wolter für Mülheim, Regina Wilden für Porz, Karel Schiele für Lindenthal (ersetzt Hans Willi Wolters),  Frank Maul für die Innenstadt (ersetzt Karl-Heinz Jorris), Jana Schiele für Rodenkirchen (ersetzt Bernd Schöppe), Jörg Uckermann für Ehrenfeld, Michael Gabel für Nippes (ersetzt Ellen Sänger) und Markus Wiener für Chorweiler (ersetzt Martin Schöppe).

Markus Wiener gibt seinen alten Bezirk Kalk an Emporkömmling Fiedler ab. Sein neuer Bezirk Chorweiler hat bis Dato Fraktionsstatus. So könnte Wiener bei erfolgreicher Wahl 2014 mit entsprechendem Wahlergebnis  sein Salär als Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung verdoppeln.

Wie zu erwarten ist Bernd Schöppe aus dem Rennen. Was aus ihm und seinem Bruder Martin, der offensichtlich ebenfalls keine Rolle mehr spielt und Markus Wiener weichen muss wird,  ist noch unbekannt.

Die Ratsreserveliste soll in einer zweiten Nominierungsversammlung Anfang des Jahres 2014 aufgestellt werden, die 9 Semi-Profiteure stehen fest. Gleiche Personen werden sich auch die fetten Stücke aus dem Kuchen des Mandatsträger-Salärs abgreifen, wetten?

Ihr Ronald Micklich

Eilmeldung: Pro Köln-Sondersitzung – Ergebnisse +Ergänzung+

Rathaus - Spanischer Bau

Rathaus – Spanischer Bau

Presse zum Thema: „Pro Köln hatte die Sondersitzung beantragt und gefordert, die bestehenden Leitlinien aufzuheben. Es entstünden immer kostspieligere „Luxusunterbringungen“ in der Stadt. Außerdem sollten Abschiebungen zügiger durchgeführt werden. Der Rat lehnte diesen Antrag mehrheitlich ab. „Niemand hat diese Sitzung gewollt, sie war in jeder Beziehung nutzlos“, sagte der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Jörg Frank. Es handle sich um die übliche Form von Hetze gegen Flüchtlinge. Die Sondersitzung verursachte nach Angaben des Grünen-Politikers Kosten von mehreren Tausend Euro und dauerte nur knapp eine halbe Stunde.“ Quelle

Anträge der Bürgerbewegten und die Ergebnisse
1. Antrag der Fraktion pro Köln auf Durchführung einer aktuellen Stunde zum Thema „Die Stadt Köln als Träger und Wahrer von christlich-abendländischer Kultur und Brauchtum – Rettet den Sankt-Martinszug in städtischen Kindergärten und Schulen“
Ergebnis: erledigt

2. Antrag der Fraktion pro Köln betreffend „Asylgipfel für Köln: Stadtverwaltung und Kommunalpolitik müssen endlich adäquat reagieren auf die extreme Zunahme der Asylbewerberzahlen in Köln“
Ergebnis: endgültig abgelehnt

3. Antrag der Fraktion pro Köln betreffend „Ausbildung ehrenamtlicher kommunaler Senioren-Sicherheitsberater“
Ergebnis: zurückgestellt

Kommentar
Kurz und bündig aber recht teuer. Wie schon von der Bergischen Stimme angekündigt, das zu erwartende Ergebnis wie in Leverkusen. So hat Pro Köln wieder einmal nur Kosten verursacht. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit den verhassten „Etablierten“ bekommen die Bürgerbewegten eben einfach nicht auf die Kette.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Kreisbeauftragter für den Märkischen Kreis C. Dahlmann hat hingeschmissen

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRw Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRW Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Jetzt SPD-Mitglied
Christian Dahlmann ist jetzt nach eigenen Angaben SPD-Mitglied. Da Doppelmitgliedschaften in der SPD unzulässig sind, muss Dahlmann bei Pro NRW ausgetreten sein. Das Austrittsdatum ist nicht bekannt.

Nur heiße Luft
Der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Christian Dahlmann, ist zur Bürgerbewegung PRO NRW gewechselt. Der bekannte Islamkritiker aus dem Sauerland wird ab sofort die Planungen für einen PRO NRW-Kommunalwahlantritt in Menden und im Märkischen Kreis in Angriff nehmen“, quäkten die Propagandalautsprecher von Pro NRW noch am 25.04.2013.

Mit Zitronen gehandelt
Jetzt, ein gutes halbes Jahr später, müssen sich die Bürgerbewegten im „Märkischen Kreis“ für die Planungen des Kommunalwahlkampfes einen Anderen suchen. Ob sie wohl Einen finden?

Der durch den stellvertretenden Pro-NRW-Vorsitzenden Jörg Uckermann als spektakulären Wechsel bezeichnete Neuzugang (Dahlmann) erweist sich als Rohrkrepierer. Nichts ist es mit vielen ehemaligen „Die Freiheit“ Mitgliedern, die die Bürgerbewegten verstärken sollen. Nichts ist es mit hoch motivierten und aktivistischen neuen Mitstreitern. Nichts ist aus einer Belebung des ganzen Bezirksverbandes Südwestfalen und des “Märkischen Kreises“ geworden. Wie immer nur dumpfe Propaganda!

Auf der Hauptseite von Pro NRW ist im Bezirksverband Südwestfalen der Märkische Kreis zwar gelistet, aber weder mit einer Internetpräsenz noch mit einem Ansprechpartner hinterlegt. Der ehemalige Republikaner Gerald Thörner fungiert als Kontaktperson für den Bezirksverband, das war es aber auch schon. Die aktiven lokalen Internet-Seiten aus diesem Bereich haben deckungsgleichen Inhalt mit der Hauptseite von Pro NRW. Lokale Informationen sucht man vergeblich. Wer soll diese Renommisten eigentlich wählen?

Dahlmanns politische Karriere
Nun hat sich Christian Dahlmann, der von Spöttern gerne als „politischer Wanderpokal“ bezeichnet wird, auch bei Pro NRW verabschiedet und ist jetzt nach eigenen Angaben Mitglied der SPD. Die SPD Märkischer Kreis (SPD-MK), hier jetzt der Ortsverband Menden, hat einen Antrag von C. Dahlmann auf Mitgliedschaft abgelehnt und ist so gar nicht glücklich über den neuen „Genossen“. Doch Dahlmann bleibt hartnäckig. In einem Anschreiben an die SPD-MK, das auch an die Medien adressiert ist und der „Bergischen Stimme“ vorliegt, verweist Dahlmann auf eine bestätigte Mitgliedschaft durch den Parteivorstand der SPD in Berlin:

[…] „zudem wurde mir eine Mitgliedsausweis ( SPD-Card ) samt Mitgliedsnummer 80052XXX ausgestellt … . Des Weiteren wurde mir vom Parteivorstand mit Schreiben vom 04.11.2013 mitgeteilt, dass ich Mitglied in der SPD bin.“[…]

Die Ablehnung seines Mitgliedsantrages durch den Ortsverband Menden sieht Dahlmann als gegenstandslos an, da diese nicht zulässig sei. Auch ein eventuelles Parteiausschlussverfahren bezeichnet Dahlmann als aussichtslos. Seine Begründung ist höchst interessant:

[…] „Vorsorglich wird zudem mitgeteilt, dass ein Parteiausschlussverfahren gegen meine Person aussichtlos ist da meine frühere Mitgliedschaft im Landesvorstand NRW der Partei ,, DIE REPUBLIKANER “ sowie meine Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender NRW  der Bürgerrechtspartei ,, DIE FREIHEIT “ und meine Mitgliedschaft in der ,, Bürgerbewegung PRO NRW “ kein Ausschlussgrund sein kann. Selbst, dass ich ein bekannter Islamkritiker bin ist keine Grund für einen Ausschluss aus der Partei.“[…]

Kommentar
In unserem Artikel „Politische Sensation: „Vizevorsitzender der FREIHEIT wechselt zur Pro NRW“ hatten wir prognostiziert und festgestellt:

„Die letzte Chance, Pro NRW? Nach seinem Beitritt in die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, gibt es keine weitere politische Option mehr.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dahlmann auch nur eine Sekunde am politischen Leben der SPD in Menden teilnimmt, tendiert wohl eher gegen Null.

„In die Reihe der „Wechsler“, wie Andreas Molau, Torsten Lange (Politiker und Wechsler), Christopher v. Mengersen, Tony Xaver Fiedler, Max u. Gerald Branghofer, Andreas Winkler, Sebastian Nobile, Oliver Wesemann und viele andere als „Hochkaräter“ verkaufte „Möchtegern-Politiker“, reiht sich Dahlmann allerdings fugenlos ein“, ja er tritt mit seinem Austritt bei Pro NRW sogar deutlich hervor.

Ihr Ronald Micklich