Hooligan Aufmarsch in Erfurt – Pro NRW Vize Dominik Roeseler als Frontmann in erster Reihe dabei

Screenshot MDR Bericht: Hooligandemo - Roeseler wieder Frontmann

Screenshot MDR Bericht: Hooligandemo – Roeseler wieder Frontmann

Hooligans marschieren in Erfurt
„Auf dem Domplatz in Erfurt haben am Sonnabendnachmittag rund 270 Hooligans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Kundgebung abgehalten. Sie waren einem Aufruf einer Hooligan-nahen Vereinigung namens „Gemeinsam-Stark Deutschland“ gefolgt“, berichten die Medien.

Pro-Vize wieder dabei
Nachdem Dominik Roeseler am Samstag noch lautstark bei den Pro NRW Demos in Oberhausen und Mülheim zu sehen und hören war, setzte er seine Ankündigung um und war auch in Erfurt bei der Hooligan-Demo von Gemeinsam-Stark Deutschland in vorderster Front aktiv. In erster Reihe trug er mit seinen Freunden den Banner der Hooligans.

Der MDR berichtet über die Demo mit zwei Videosequenzen, auf denen auch Roeseler im Bild zu sehen ist. Auch soll der Pro NRW-Vize zu den Hooligans gesprochen haben. Entsprechende Bilder finden sich bei Flickr.

Kommentar
Groß scheint die Liebe des stellvertretenden Landesvorsitzenden, der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei pro NRW, zu den Hooligans zu sein. Der eindeutige Vorstandsbeschluss,

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

scheint weder Roeseler noch die anderen Vorstandsmitglieder zu jucken. Frei nach dem Motto „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ scheint die Zusammenarbeit mit den Hooligans bestens zu funktionieren.

In Zeiten sinkender Mitgliederstände und offener Querelen im Vorstand der Bürgerbewegten, will ihr Anführer, der Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht offensichtlich hier keine weitere Stimme verlieren. Bei dem theatralischen Austritt von Melanie Dittmer aus Vorstand und Partei konnte Beisicht noch durchatmen, hier verließ eine offensichtliche Gegnerin seiner politischen Vorgehensweise den Vorstand. Bei Roeseler sieht das anders aus, ein Verlust von Roeselers Stimme im Vorstand könnte für Beisicht fatale Folgen haben. Wer soll dies Mischpoke aus „Rechtsextremisten“ und gewaltbereiten Hooligans eigentlich noch wählen?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Vize Dominik Roeseler lädt zur Hooligan-Demo am 02.05.2015 nach Erfurt ein

Screenshot Facebook-Einladung. Zum Vergrößern ins Bild klicken!

Screenshot Facebook-Einladung. Zum Vergrößern ins Bild klicken!

Mobilmachung Zu der am 02.05.2015 um 14:00 Uhr in Erfurt stattfindenden Hooligan-Nachfolgegemeinschaft „Gemeinsam stark Deutschland“ (GSD) – Demo, lädt der auf deren Netzpräsenz als Pressesprecher bezeichnete Dominik Roeseler seine Facebook-Gemeinde ein. Adressiert ist die Einladung wie oben im Bild zu sehen an 3679 Personen. Folgt man dem hinterlegten Link, findet man das „Mobilisierungsvideo für Erfurt“. Für Heimat, Freiheit, Tradition – gegen Islamisierung, Asylmissbrauch und dieses korrupte System gekaufter Politiker sowie deren „Lügenpresse“ und natürlich Roeselers kurzer Video-Verbal-Erguss wird hier postuliert.

Knapp bei Kasse Unter der Überschrift „Ohne Moos nix los!“, schnorren die Veranstalter um eine Geldspende. „Alle Mitglieder der Orga arbeiten ehrenamtlich und investieren ihre Zeit. Aber LKW (Bühne), Soundanlage, Flyer, Gerichtskosten usw. kosten Geld“, ist die Argumentation hierfür.

Pro NRW-Vize Roeseler für GSD aktiv
Nicht nur als Teilnehmer an der geplanten Erfurter Demo, sondern zumindest auch als aktiver Unterstützer ist Dominik Roeseler, stellvertretender Vorsitzender der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, wieder mittenmang dabei. Offensichtlich schert er sich einen feuchten Kehricht um den Vorstandsbeschluss vom 03.11.2014. Dort heißt es:

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

“Darüber hinaus wertete der Vorstand die eigenmächtige Anmeldung der Kölner Demonstration am 26. Oktober durch den stellvertretenden Vorsitzenden Dominik Roeseler als grob parteischädigend und sprach auf Antrag des stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Palm als Parteiordnungsmaßnahme eine scharfe Rüge aus. In einem vergleichbaren Wiederholungsfall würde laut gestrigem Vorstandsbeschluss ein unmittelbarer Parteiausschluss erfolgen.”

Kommentar Der Anführer von Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, will offensichtlich den auch mit seiner Stimme gefassten Beschluss nicht durchsetzen. Die Sachlage ist glasklar, doch Beisicht sperrt sich weiter und verschleppt den Ausschluss von Roeseler, so ein Insider. Zeit schinden scheint das Motto. Mit Roeseler könnte er eventuell einen weiteren Adlatus verlieren, wodurch sich die Stimmenmehrheit im Vorstand weiter zu seinen Ungunsten verschieben würde.

Bedauerlich ist nur, dass die Befürworter eines Parteiausschlusses von Roeseler, sich vom Imperator Beisicht so gängeln lassen. Leider gibt es augenscheinlich keine Parteikameraden die genügend Rückgrat haben, um sich dem mehr und mehr machtverlustigen Befehlshaber der Splitterpartei energisch in den Weg zu stellen.

Wer soll diesem unfähigen Haufen von Funktionären bei den kommenden Wahlen noch die Stimme geben. Da gibt es sicher andere „rechts der Mitte operierende Parteien“, die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden und eine dem kritischen Wähler passende Politik betreiben, deren politische Inhalte mehr als nur ständige Hetze gegen Asylanten und Muslime sind.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln-Vorstandswahl: Wiener und Wolter wieder an den Schalthebeln des Vorstandes

Pro_NRW_Köln_BlitzVorgezogene Vorstandswahl
Am Sonntag hat, wie kolportiert wurde in Leverkusen, eine Vorstandswahl des Vereins pro Köln stattgefunden. Die letzte Wahl liegt erst gut 7 Monate zurück (06.09.2014). Warum genau schon jetzt wieder neu gewählt wurde ist nicht genau definiert. Michael Gabel spricht davon, „auf neuen Wegen an alte Erfolge anknüpfen” zu wollen. Welcher Art die neuen Wege sind, verriet er jedoch noch nicht.

Wiener und Wolter zurück
Markus Wiener und Ehefrau Judith Wolter sind zurück an den Schalthebeln im Vorstand. Michael Gabel bleibt zwar Vorsitzender aber Markus Wiener ist neuer geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender und hat damit seine Schlüsselposition zurück. Seine Ehefrau Judith Wolter ist die zweite stellvertretende Vorsitzende im Zentrum der Macht.

Alte Bekannte
Wie zu erwarten bleibt Karel Schiele Schatzmeister und Christel Tank Schriftführerin. Doris Rost, Jana Schiele und Bernd M. Schöppe konnten sich im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit 3 der 4 vorhandenen Beisitzer-Plätze sichern. Es ist nicht erstaunlich, dass Bernd Schöppe wieder in der Riege der Vorstandsmitglieder auftaucht. Ist er doch augenscheinlich wieder voll mit in die politische Arbeit eingespannt und präsentiert sich der Öffentlichkeit an Infoständen und mit Bildern in den sozialen Medien.

Tony Xaver Fiedlers Absturz
Der große Verlierer der Wahl ist aber offensichtlich Tony Xaver Fiedler. Seinen Job als geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender musste er erwartungsgemäß an Markus Wiener, der mit 83% der Stimmen gewählt worden sein soll, abgeben. Da nutzte es ihm auch nichts, dass er „vom ehemaligen PRO-KÖLN-Vorsitzenden Markus Beisicht ins Rennen geschickt worden war“, wie auf der Kölner Propagandaseite berichtet wird. Noch erniedrigender dürfte aber die Wahl zum Beisitzer gewesen sein, die Fiedler erst im zweiten Wahlgang vor „dem nur knapp unterlegenem Ehrenfelder Seniorenvertreter Walter Staudenherz und dem ehemaligen Lindenthaler Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters, der den Verein zwischenzeitlich schon einmal verlassen hatte, für sich entscheiden konnte.

Kommentar
Für ein Jahr sollte der im September 2014 gewählte Vorstand in Amt und Würden bleiben. Am 16.09.2014 berichteten wir unter der Überschrift „Verzicht auf Kandidatur nur gemimt“:

Die mit Bernd Schöppe und Jörg Uckermann „wegen gemeinschaftlichen Betrug vor Gericht stehenden pro Köln Stadträte Markus Wiener und seine Ehefrau Judith Wolter haben bei der Wahl des neuen Vorstandes am 06.09.2014, vorgeblich aus diesem Grunde, nicht für den Vorstand kandidiert. Gewählt wurde diesmal nur ein verkleinerter Vorstand mit einer nur einjährigen Amtsperiode und Michael Gabel als Vorsitzendem. Warum wohl?

Lange haben Wiener und Wolter die Abstinenz vom Vorstandsleben offensichtlich nicht ausgehalten. Am Freitag 12.09.2014, nur eine Woche nach dem Verzicht auf Amt und Würden, sind die beiden in der Diskussion stehenden Ehemaligen wieder zurück. “Die Ratsmitglieder Judith Wolter und Markus Wiener ergänzen somit den neuen Vorstand als “kooptierte Mitglieder”, wird vom neuen pro Köln Vorsitzenden Michael Gabel bekannt gegeben.

Da der neugewählte Vorstand nur ein Jahr in Amt und Würden ist, darf man gespannt sein wie die Verteilung der Vorstandsposten 2015 aussieht. Wetten … , ein Schelm ist, wer hier Böses denkt.

Anzumerken sei noch: Beisichts Einfluss bei Pro Köln minimiert sich mehr und mehr. Die Bergische Stimme ist auf die Reaktionen aus Leverkusen gespannt.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Mülheim – Hetze gegen Ausländer

Bergische_Stimme_LesetippLesetipp:
Die rechtsextremistische Gruppierung Pro NRW beabsichtigt erneut Stimmung gegen Ausländer und die Unterbringung von Flüchtlingen zu machen. Wie auf der Internetseite zu lesen ist, sind am 1. Mai im Rahmen einer „Frühjahrsoffensive“ Kundgebungen in Mülheim und Oberhausen, eine Woche später Aktionen in Düsseldorf und Duisburg vorgesehen.

Wer in den Verfassungsschutzbericht (Seite 72 folgende) oder auch nur bei Wikipedia im Netz nachschlägt, wird rasch über das Wesen dieser Gruppierung informiert.  Dort liest man zum Beispiel: „Die Verhaltensweisen von ‚pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“. Weiterlesen

Ihr B.S. Team

Veranstaltungstipp: Film über Rassismus gegen Muslime

kamera-objektivFilm über Rassismus gegen Muslime
Die AG Es TUT sich WAS lädt zu ihrem 4. Film der sechsten Filmreihe am Montag, 23. Februar, um 20 Uhr in das Lichtspielhaus Altenhundem ein. Gezeigt wird eine Dokumentation zum Thema „Muslimfeindlichkeit“. Vor dem Hintergrund der Pegida- Aufmärsche und deren Nachahmerveranstaltungen, wie z. B. die von Pro NRW gesteuerte Dügida Veranstaltung, in immer mehr Städten hat sich die AG entschlossen, einen Film über antimuslimischen Rassismus zu zeigen. Link zur AG.

Islam und Islamismus
In der Dokumentation werden Menschen auf der Straße zu ihrer Einstellung zum Islam befragt. Immer wieder stellt sich heraus, dass die meisten keinen Unterschied machen zwischen Islam und Islamismus. In den Interviews über Vorurteile, Ängste und Stereotypen gegenüber Muslimen wird schnell klar, dass der Rassismus auch häufig in der Mitte der Gesellschaft stattfindet und nicht nur am rechten Rand.

Alltägliche Diskriminierung
In diesem Film wird auch die alltägliche Diskriminierung, die Muslime erleben, sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, bei der Wohnungssuche oder auf der Straße zum Thema gemacht, dabei wird auch das Tragen von Kopftuch als äußeres Symbol der Religion angesprochen. Am Ende des Films wird nochmals hinterfragt „Was steckt hinter Pro NRW?“ Es kommen die Rechtspopulisten von Pro NRW zu Wort und verschaffen ein gutes Bild von ihrem rassistischen und chauvinistischen Weltbild.

Was steckt hinter Pro NRW
Diese Dokumentation durchleuchtet die Ziele, Strukturen und Methoden von rassistischer Meinungsmache der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW. Zu Wort kommen der Anführer der selbsternannten Bürgerbewegung, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen sowie der damalige Generalsekretär Markus Wiener aus Köln, die ex. NPD-Werbeikone Claudia Bötte mit ihrem Lebensgefährten, dem ex. NPD´ler Andre Hüsgen, Gerd Wöll (aus Wuppertal), Frau Dr. Susanne Winter von der FPÖ und viele Andere von Beisichts Jüngern.

Begleitende Erklärungen zu Pro NRW erfolgen u. A. von Hans-Peter Killguss von der Info- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln. Die Bergische-Stimme berichtete mehrfach.

Ihr Ronald Micklich

Köln: Kögida-Veranstaltung von Pro NRW/Köln und Neonazi-Szene dominiert

Screenshot: report-K Bericht vom 15.01.2015

Screenshot: report-K Bericht vom 15.01.2015

Kögida-Kundgebung … durch wen?
Die Mittwochskundgebung in Köln am gestrigen Abend war maßgeblich von der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Bürgerbewegung „Pro NRW“ organisiert und beeinflusst. Zwischen 100 und 150 Personen aus dem Umfeld von „Pro Köln“, „Pro NRW“, Hogesa und der Neonazi-Szene trafen sich zu einer Kundgebung am Bahnhofsvorplatz.

Redner
Die Redner der gestrigen Kundgebung waren allesamt von der als rechtsextrem geltenden Bürgerbewegung „Pro NRW“: Markus Wiener, stellvertretender Vorsitzender bei „Pro NRW“, Tony-Xaver Fiedler, Pro NRW Generalsekretär und Melanie Dittmer, Mitglied bei „Pro NRW“ und Beisitzerin im Vorstand.

Pressestimme
report-K – die Internetzeitung für Köln, hat in einem ausführlichen Bericht die Ereignisse des gestrigen Abend zusammengefasst und mit gut recherchierten Informationen zu einem lesenswerten Artikel, dem nichts mehr hinzuzufügen ist, veröffentlicht.

Kommentar
Es kommt zusammen was zusammen gehört. Mehr und mehr verwischen die Konturen zwischen Rechtsradikalen der NPD, Die Rechte, der Neonazi-Szene und Pro NRW. Früher als Narrensaum bezeichnet, findet jetzt schon fast ein Schulterschluss statt. In den Reihen von Pro NRW etablieren sich ehemalige Junge Nationale, ehemalige Mitglieder der NPD und DVU. Eine Handvoll sitzt sogar im Vorstand der Splitterpartei oder ist Mandatsträger für Pro NRW.

Augenscheinlich entfernt sich der Anführer der Bürgerbewegten, RA Markus Beisicht, vom eh schon nicht glaubwürdigen Anspruch eine Grundgesetzpartei zu sein, die nur in einem Punkt radikal sein soll, nämlich in der Abwehr jedweder Form des Extremismus, wie immer wieder gebetsmühlenartig heruntergeleiert wird, mit großen Schritten.   

Ihr Ronald Micklich

Bonn: Bogida Nachlese vom 22.12.2014

Screenshot WDR-Bonn Lokalzeit Mediathek

Screenshot WDR-Bonn Lokalzeit Mediathek

Pro NRW kein Zugpferd
Wohl bedingt durch die Anmeldung und Federführung von Pro NRW mit der rechtslastigen Melanie Dittmer, nahmen im Verhältnis zur letzten Bogida Demo trotz des Zugpferdes Udo Ulfkotte und bundesweiter Mobilisierung nur wieder ca. 300 Teilnehmer teil.

Es ist kein Geheimnis, dass die Bevölkerung „keinen Bock“ auf die vom Verfassungsschutz als rechtsradikal und verfassungsfeindlich bezeichnete Splittergruppe hat. Auch hier hat Oberguru Beisicht die Karre geradewegs gegen die Wand gefahren.

Gegendemo
Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch aus Bonn brachte es in seiner Ansprache vor 3.000 Gegendemonstranten auf den Punkt:

„Wir werden nicht zulassen, dass Anhänger von Pro NRW, dieser lokalen Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus; dass diese Menschen ausgerechnet hier gegen Andersgläubige zu Felde ziehen.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Mit Pro NRW sind die Ableger der Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in NRW nicht überlebensfähig.

Ihr Ronald Micklich