Nachklapper – Pro NRW Weihnachtsfeier am 13.12.2016

KlappeNachklapper
Handgezählte 56 Teilnehmer konnten gestern zur Pro NRW Weihnachtsfeier festgestellt werden. Altbekannte ewig Gestrige wie z. B. Ewert aus Leichlingen, Christine Öllig (Schatzmeisterin Pro NRW), Markus Beisicht (Anführer Pro NRW), die ex. NPD´ler und jetzigen Vorstandsmitglieder Crämer und Lange (warum ohne Frau?), Ariane Meise NPD, Timo Pradel (Kreisvorsitzender), Ilona Peuker (sachkundige Bürgerin Lev.), Jürgen Bruno Hintz (Vize), Franz Herbert Schneider (Vize), Susanne Kutzner (Ratsmitglied Lev.), Wolfgang Schulz (Stadtrat Hagen) mit Begleitung, Thorsten Weimer (V.i.S.d.P.) mit Familienanhang, erstaunlicher Weise Bastian Pufal (in welcher Funktion auch immer), Christoph Schmidt (Stadtrat Witten) mit Freundin und als Nachzügler Udo Franke (NPD) sowie Christoph K. als Mitglied waren anwesend.

Rechnet man die NPD- und Pro NRW-Funktionäre heraus, so haben gerade einmal gut 30 eingeladene Mitglieder/Sympathisanten die Einladung angenommen.   

Bewirtung
Das Catering leistete der Partyservice Bert Emundts GmbH aus Leverkusen, dessen Inhaber am 21.09.2016 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. „Mit Ihrer ausgezeichneten Kompetenz und Erfahrung stärken Sie aktiv den Wirtschaftsstandort Leverkusen“, lobte Oberbürgermeister Uwe Richrath gestern den Fleischermeister im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich. Dort überreichte das Stadtoberhaupt dem 69-Jährigen das Bundesverdienstkreuz.“ (Quelle)

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW Vorstands-Nachwahl – weiterer schwerer Rechtsruck zu verzeichnen

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Teilnehmer
Wie bereits im Vorfeld berichtet haben handgezählte 63 Personen an Beisichts Veranstaltung teilgenommen. Mit den Rednerinnen Ester Seitz und Sigrid Schüßler hatte sich das Kontingent der Gastredner aber auch schon erschöpft. Der angekündigte Stargast Lars Seidensticker erschien erst gar nicht zu Beisichts Selbstdarsteller-Veranstaltung. (Wir berichteten)

Ansonsten waren nur die üblichen unkritischen Gläubigen aus Beisichts Sekte anwesend, wie zum Beispiel Susanne Kutzner aus Leverkusen. Christine Öllig wurde mit Kindern gesichtet, Melanie Dittmer hatte einen Infotisch der Identitären Aktion aufgebaut und selbst der Finanzdienstleister von Pro NRW, Rüdiger Sreball aus Oberhausen erwies Beisicht als Gast die Ehre.

Bemerkenswert ist auch die Teilnahme des wegen eines Gewaltdelikts zu einer längeren Haftstrafe verurteilten Bastian Pufal. Welch nebulöse Rolle Pufal in Beisichts rechtsextremistischer und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei inne hat, ist selbst für gut informierte Insider schleierhaft. Da stellt sich die Frage, ob und wie viel Beisicht locker macht, damit Pufal weiterhin für den Anführer tätig ist?

Rechtsdrall
Thorsten Crämer ist der neu gewählte Geschäftsführer der rechtsextremistischen Pro NRW. 2001 wurde Crämer wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs verurteilt (Quelle). Hier die politische Historie des (selbsternannten?) Historikers, der heutzutage öfter in der Nähe der Wuppertaler Fuchsstraße gesichtet wurde:

NPD Kreistagmitglied im Ennepe Ruhr-Kreis seit den Kommunalwahlen 2009 (Quelle; Eigene Angaben auf der NPD-NRW Homepage 9/2010).

Von 1987 – 1998 Mitglied der DVU, seit 1998 Mitglied der NPD, von 1998 – 2000 Kreisvorsitzender der NPD Ennepe-Ruhr/Wuppertal, von 1999 – 2001 Bezirksvorsitzender der NPD Westfalen-Süd, 2000 Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), 2000 – 2005 Amtsleiter Politik und Bildung im Bundesvorstand der JN, seit 2004 Kreisschatzmeister und Wahlkampfleiter der NPD EN/W von 1999 – 2009 Stadtrat der NPD in Schwelm, seit 2009 Mitglied des Kreistages Ennepe-Ruhr, 2010 Landtagskandidat der NPD im Wahlkreis 105 – Ennepe-Ruhr-Kreis 1.

Im Januar 2010 publizierte Crämer noch unter der Überschrift „pro NRW“ sammelt zweifelhafte Charaktere als Lückenbüßer (jetzt gehört er selber dazu):

„In der unangenehmen Erkenntnis, daß die Kräfte der selbsternannten „Bürgerbewegung“ viel zu schwach sind, einen erfolgversprechenden Antritt bei der NRW-Landtagswahl im Mai dieses Jahres zu stemmen, ist deren Führung nun eifrig bemüht, jede auch noch zweifelhafte Existenz in ihre Reihen aufzunehmen, um die personellen und strukturellen Lücken notdürftig zu füllen. Angesichts dieses Kabinetts reizender Gestalten müssen unbefangene Beobachter den Eindruck haben, daß hier Versuch gemacht wird, ein Panoptikum, einen Zoo oder eine Geisterbahn aufzumachen.(sic!)

es „… findet sich größtenteils eine unangenehme Melange aus abgehalfterten Etablierten, Wendehälsen, Pöstchenspekulanten, abseitigen Sektierern und Opportunisten, welche häufig schon alle Parteien des „rechten“ politischen Spektrums oder sogar des gesamten Parteienspektrums unsicher gemacht haben. Heterogenität, fehlende inhaltliche Bindungskraft, inhaltsloser Populismus und Erfolgsfixierung als einziges loyalitätsstiftendes Element sind die Keime zum mittelfristigen Untergang auch dieses Parteienprojekts …“.

Andreas Lange ist neugewählter Schriftführer und langjähriger politischer (NPD) Begleiter von Kamerad Crämer. Nun sind Beide wieder bei Pro NRW vereint. Andreas Lange war mitverantwortlich für die Hetze auf der NPD-KV EN / Wuppertal Internetseite, die Texte stammten aber auch zum Teil aus Crämers Feder. Die auf der offiziellen Pro NRW-Facebook-Seite als auszeichnend dargestellte Information „Er ist zudem Vater von neun Kindern“ bedarf einer kleinen Korrektur. Zumindest von einem der Kinder ist Lange nicht der leibliche Vater. Hier dürfte es sich um einen Nachkommen aus der Verbindung von Langes Ehefrau und dem als „SS“ Siggi bekannten Siegfried Roland Borchardt handeln.

Franz-Herbert Schneider ist neuer stellvertretender Parteivorsitzender. Es fällt schwer ernst zu bleiben bei solchen Wahlergebnissen. Beisicht scheint wirklich über kein geeignetes Potential mehr zu verfügen. Es wurde schon zur Genüge darüber berichtet, wessen Geistes Kind sich hinter dem Landessozialbeauftragten Franz-Herbert Schneider (KV Siegen-Wittgenstein) aus Wilnsdorf verbirgt. Auszug:
“ es ist gut, daß dieses intolerante …… angezeigt wurde, im mittelalter wurden diese leute für vogelfrei erklärt, jeder durfte ihm aufs maul hauen ohne bestraft zu werden, solche antidemokraten und linksfaschisten sollte man ausrotten oder kastrieren, demokratie ist für die ein fremdwort sowie christliches denken“ (sic!)  (Hervorhebung durch Redak.) Hier weitere Details.

Timo Pradel neuer Beisitzer in Beisichts Pro NPD 2.1. Hier im Bild (2014): Siegfried Borchardt mit Gruppengeschäftsführer Timo Pradel und NPD-Landeschef Claus Cremer. Ein weiterer Kommentar ist hier wohl überflüssig.

Katja Engels ist neue stellvertretende Landesvorsitzende. Vor noch nicht allzu langer Zeit kochte die Gerüchteküche der Bestinformierten um die Personalie Engels. So sollen Gespräche zwischen Engels und Funktionären von Pro Deutschland (PD) über einen Wechsel zu PD stattgefunden haben. Ob der avisierte Wechsel möglicherweise kurzfristig bevorsteht ist unklar. Die Zugriffsmöglichkeiten Engels auf die Datenbänke der Partei könnten schon eingeschränkt sein. Ahnt Beisicht schon was ihm blühen könnte?

Jürgen Bruno Hintz ist ebenfalls zum Landesvize gewählt worden. Hintz, der in früheren Zeiten grundsätzlich nichts mit „Rechtsextremisten“ aus der NPD zu tun haben wollte, sitzt nun genau mit diesem Klientel an einem Vorstandstisch. Ob vorbestraft oder nicht, ob ex. NPD´ler oder nicht, scheint Jürgen Hintz nicht mehr zu interessieren. Er will sich nichts kaputtmachen lassen, sprich sein Familienunternehmen mit den angenehmen Apanagen aus Steuergeldern nicht fahrlässig aufs Spiel setzen. Dabei sollte aber bedacht werden: „Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.“

Kommentar
Der weitere Rechtsruck ist unverkennbar. Auf eine Recherche zu den weiteren unbedeutenden Figuren im erweiterten Vorstand, die eh keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Anführers Beisicht haben, wird an dieser Stelle verzichtet. Die Schlüsselpositionen sind mit Beisicht-Getreuen besetzt, eine unangenehme Überraschung im Präsidium weitgehend ausgeschlossen.

Ach so, da war ja noch der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt und jetziger Pro-Stadtrat aus Witten im Bild. Er durfte auf dem Parteitag das Saalmikrofon auf seine Tauglichkeit prüfen. Welch Vertrauensvorschuss! Für eine Wahl, selbst nur als Beisitzer im Landesvorstand, hat es dann aber doch nicht gereicht. Hat ihn denn keiner mehr lieb? Dabei hat er doch 4 der letzten 8 Ratssitzungen in Witten besucht und ist auch immer brav auf Beisichts Linie geblieben. Warum diese Schmach?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Wahlen: „Volle NS-Dröhnung im Bergischen Land“

Screenshot Youtube-Video: Hohnholz hinten mit grauer Jacke und Schirmmütze

Screenshot Youtube-Video: Hohnholz hinten mit grauer Jacke und Schirmmütze

Neuwahlen notwendig
Nachdem fast im gesamten Bergischen Land die Strukturen von Pro NRW wegen des Abgangs fast aller Mandatsträger und Funktionäre zusammengebrochen sind, ist der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindliche bezeichneten Minipartei, der selbsternannte „honorige“ Rechts-Anwalt Markus Beisicht bestrebt, koste es was es wolle, neue Strukturen im Bergischen zu installieren.

Wegen eines offensichtlich bestehenden, chronischen Mangels an verbliebenen seriösen Parteimitgliedern, lässt Beisicht seine Tarnung fallen und präsentiert mit den neu Gewählten ex. NPD´lern sein wahres Gesicht.

Bezirksverband Bergisch Land
Die neue Vorsitzende des Bezirksverbandes, Katja Engels aus Overath, hat augenscheinlich die neu gewählte Schatzmeisterin Aganeta Jess und einen namentlich nicht erwähnten Beisitzer aus Overath mitgebracht. Ebenso werden die weiteren Namen der Beisitzer nicht genannt, auch das übliche Foto des neugewählten Vorstandes fehlt. Haben die gewählten und unbenannten Beisitzer schon so die Hose voll, dass sie sich nicht öffentlich zu ihrer Funktion und Partei bekennen wollen?

Stellvertreter von Engels sind der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt aus Witten, sowie der vorbestrafte ex. NPD´ler Thorsten Crämer. Zum Schriftführer wurde der ex. NPD´ler (damals Schwelm) Andreas Lange gewählt.

Kreisverband Wuppertal
Auch hier wird wieder nur die Creme de la Creme von Beisichts neuen Kameraden vorgestellt. Vorsitzender ist der ex. NPD´ler Markus Hohnholz, zum Stellvertreter wurde wiederum der ex. NPD´ler Andreas Lange (Spitzname soll „Panzer“ sein) gewählt. Wie gehabt wurden die angeblich 3 neugewählten Beisitzer nicht namentlich genannt, auch hier kein Bekenntnis zur Partei und ergo auch kein Foto.

In einem entlarvenden Video produziert sich Beisichts neuer Kreisvorsitzender als rechtsradikaler Schreihals. Ab Min. 2:10 bis Min. 2:17 ist sehr schön zu erkennen und zu hören, wie Hohnholz „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ in die Gruppe Rechtsextremer brüllt. Es wird berichtet, dass die Wuppertaler Stadträtin Claudia Bötte dem NPD-Slogan-Lautsprecher Hohnholz den Saft abdrehte und verstummen lies.

Ennepe-Ruhr-Kreis
Hier wird die Wahl langsam zur Farce. Kameradschaftlich Hand in Hand stellen auch hier die beiden ex. NPD´ler Christoph Schmidt (Vorsitzender) und der vorbestrafte Thorsten Crämer (Stellvertreter) den Vorstand mit 3 nicht benannten Beisitzern. Rein spekulativ könnte es sich bei zweien der „Namenlosen“ um Sascha G. aus Gevelsberg und Siegfried L. aus Hattingen handeln. Hier bleiben wir am Ball.

Kommentar
Beisichts Geschwafel vom Narrensaum NPD hat sich nun endgültig erledigt. Mit seinen neuen Funktionären hat er dem Bodensatz des braunen Sumpfes Zugang in die Partei gewährt. Dies war abzusehen. Die jetzt bei Pro NRW neu installierten Funktionäre, die ehemals in der NPD wirkten, haben selbst bei der NPD keine Chance mehr und werden als Verräter oder Untaugliche verabscheut.

Ob Beisicht mit diesen Kameraden ein politisch sinnvollen Zuwachs generiert hat ist fraglich. Schon seine pompösen Kreisverbandsgründungen in Köln und Düsseldorf sind im Nirvana verschwunden. Zumindest vom Düsseldorfer Vorsitzenden war zu erfahren, dass er nicht mehr zu Pro NRW gehört. Die machen nur bla, bla mehr nicht, soll seine Begründung gewesen sein. Von Katja Engels Vater in Köln ist auch nichts mehr zu vernehmen. Wer will sich schon als Pro NRW´ler outen?

So versucht der politisch gescheiterte Parteibonze Beisicht, nun sein Geschäftsmodell mit ex. NPD´lern am Leben zu halten. Das Wasser scheint ihm bis zum Halse zu stehen. Einige juristische Auseinandersetzungen mit ehemaligen Parteifreunden stehen an. Es wird auch sicher interessant werden, ob noch weitere Pro-Mitglieder nach der erneuten Offenbarung das rechtsextremistische Schiff verlassen. Augenmerk ist da wohl auch dem Pro NRW Funktionär Jürgen Hintz geschuldet. Ausgerechnet Hintz der ja jahrelang immer am jammern war, weil einige wenige Pro NRW Mitglieder mit NPD Biographie an Bord waren, macht jetzt gemeinsam Sache mit dem Pro NPD 2.0 – Haufen. Einfach nur widerlich, diese Charakterlosigkeit.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Mittwochsrunde (21.10.15) – trotz Erotikdarstellerin als Stargast schlecht besucht

Monologiker Markus Beisicht erklärt mal wieder ...

Monologiker Markus Beisicht erklärt mal wieder …

Mittwochsrunde 21.10.2015
Die von Markus Beisicht inszenierten Mittwochsrunden werden auch immer rechtslastiger. So berichtet ein glaubwürdiger Informant von nur 10 Teilnehmern am Mittwoch. Aber die sollen bezeichnend für Beisichts Restetruppe sein. Dabei gewesen sein sollen neben Markus Beisicht und seiner Partei-Freundin Christine Öllig auch Christoph Schmidt (Funktionär aus Witten / ex. JN/NPD´ler) und Neuzugang Thorsten Crämer (ex. NPD´ler). Das gutgläubige und kritiklose Dauerdemo-Rentnerehepaar aus Leichlingen Witzhelden, sowie eine weitere unbekannte Person.

Trotz einer Insidermeldung über seinen Austritt aus Pro NRW, wurde der rechtsradikale und wegen eines Gewaltdeliktes vorbestrafte Bastian Pufal wieder als Teilnehmer bei Beisichts Monologrunde gesichtet. War die Meldung über seinen Austritt ein gesteuerter Fake?

Das Highlight des Abends könnte aber möglicherweise eine blonde Dame (in Herrenbegleitung) gewesen sein, deren Name nach unseren Informationen Georgina (Ina) Groll alias Kitty Blair lauten soll. Unsere Rechercheergebnisse sind überraschend. Der Begleiter soll Udo Franke  (NPD) gewesen sein, der bei der Bundestagswahl 2013 für die NPD im Bundestagswahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I, 1,9% der Erst- und 1,1% der Zweitstimmen geholt hat.  Erklärende Informationen zu dieser vermeintlichen Teilnehmerin, die sich selbst als Erotikdarstellerin bezeichnet, finden Sie hier.

Kommentar
Au weia. Dies wäre für die ausgetretenen Mitglieder ein weiterer Grund gewesen, Beisicht sofort abzuwählen. Die verbliebenen Mitglieder und Funktionäre sollten sich die Teilnehmer der Mittwochsrunde einmal genauer ansehen. Dazu gehört speziell auch Jürgen Hintz, der möglicherweise nur um seine eigene soziale Sicherung nicht zu verlieren, weiter an der extremistischen Partei festhält.

Wiener hat wohl mit seiner Bezeichnung NPD 2.0 noch untertrieben. Was jetzt an Beisichts Tisch sitzt, konterkariert Beisichts Gesabber von „wir sind die NRW-Grundgesetzpartei“ gänzlich. Mit einer seriösen Partei hat Beisichts „brauner Sumpf“ nicht einmal mehr rudimentär etwas zu tun.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ

DeliriumBlick in die Vergangenheit
Es gab in der Tat einmal Zeiten, in denen die FPÖ die Absicht hegte sich in Deutschland zu etablieren. „Die FPÖ plant, ein eigenes Büro in Deutschland zu eröffnen, um bei der Entstehung einer neuen bundesweit aktiven Rechtspartei zu helfen. Auch ein Partner ist schon gefunden. Die FPÖ will mit der Pro-Bewegung gemeinsame Sache machen. Für diesen Mittwoch haben beide Seiten eine Pressekonferenz unter dem Titel „Zusammenarbeit der europäischen Rechten“ vereinbart. Dort wollen sie gemeinsam eine langfristige Strategie präsentieren. Die Chancen stünden gut, eine Rechtspartei bundesweit zu etablieren, teilte „Pro NRW“ mit. Fundament dafür sollen die bestehenden Pro-Strukturen in Nordrhein-Westfalen sein“, war am 29.10.2010 im Spiegel online zu lesen. Daraus geworden ist natürlich nichts!

Grund für das Interesse der FPÖ sich in Deutschland zu etablieren, waren die Wahlerfolge bei den Kommunalwahlen 2009 wo u. A. Judith Wolter und Markus Wiener für Pro Köln (5,4% – 5 Sitze) einfahren konnte. Bei der Landtagswahl im Mai 2010 bekam „Pro NRW“ 1,4 Prozent der Stimmen. Die Österreicher kommen also auch, um Aufbauhilfe zu leisten, hieß es damals. Außer einer angeblichen, aber nirgendwo verzeichneten oder belegten Finanzspritze in 6 stelliger Höhe war es das im Groben dann auch.

Beisichts Geschwafel
„Seit der Parteigründung von PRO NRW gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der FPÖ und diese wird in Zukunft noch weiter ausgebaut“, schwafelt der selbsternannte honorige Rechtsanwalt aus Leverkusen auf seinem Propagandablog.

Schon 2010 berichteten die Medien von einem „Drehen an der Populismus-Schraube“. Die Pro-Bewegung wolle sich mit erfolgreichen Parteien aus dem Ausland auf eine Stufe stellen und so für Aufsehen sorgen. Auf der anderen Seite wende sich die FPÖ einzig aus einem „Mangel an Alternativen“ an „Pro NRW“. Die modernisierte und erfolgreiche Rechte habe in Deutschland schließlich keinen Ansprechpartner, auch die Pro-Führungskräfte seien keine Charismatiker wie Strache in Österreich oder Geert Wilders in den Niederlanden.“

Kommentar
Der Restehaufen, der von Anführer Markus Beisicht unter dem Namen Pro NRW geführt wird und vom Verfassungsschutz nach wie vor als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnet wird, ist schon lange kein Partner für eine politische Zusammenarbeit mit der FPÖ mehr. Beisichts zerbröselte Partei verfügt im Grunde nur noch über 2 Kreisverbände, die auf seiner Linie liegen (Leverkusen und Essen). Jürgen Hintz aus dem Rhein-Erft-Kreis kann als Unterstützer Beisichts wohl auch nicht mehr genannt werden, obwohl er bis Dato standhaft den Rechtsextremisten zugewendet bleibt aber keinerlei Unterstützung bei deren Miniaktionen mehr leistet.

So gelingt es dem Phantasten Markus Beisicht nicht einmal mehr eine ernst zu nehmende Außenwirkung mit mehr als 30 Personen, die meist vorwiegend aus gewaltbereiten Hooligans, Extremisten aller Couleur und nur einer Handvoll eigener Parteimitglieder besteht, zusammen zu bekommen.

Wichtige und vorzeigbare Repräsentanten von Pro NRW / Köln haben die Partei längst verlassen. So verließen z. B. Kevin Gareth Hauer, Judith Wolter und Markus Wiener als ehemals bei der FPÖ gern gesehene Gäste Beisichts Radikalen-Partei, die Wiener sogar als NPD 2.0 bezeichnete. Es ist einfach lächerlich, wenn der verbliebene Rest der Besucher, der z. T. arbeitslos in Lagerhallen und auf schmuddeligen Feldbetten und Matratzen nächtigt, Beisichts Diplomaten bei der FPÖ und Christian Strache sein sollen.

In unserem Bericht: „Akademikerball Wien: Pro NRW-Propaganda obligatorisch“ vom 05.01.2015 haben wir die angebliche Zusammenarbeit zwischen FPÖ und Pro NRW beleuchtet.

Fazit: Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu, denn:

Auf den Seiten der FPÖ und deren Spezies, wie der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), FPÖ.at, HC Strache im WWW, Ring Freiheitlicher Studenten (RFS), Freiheitliche Arbeitnehmer Österreichs (FAO) oder der Seite von Andreas Mölzer, finden sich keine Bezugspunkte oder Verweise zu den Rechtsextremisten rund um Markus Beisicht und Pro NRW.

Bedient man sich der Suchfelder auf diesen Seiten mit den Begriffen wie Mengersen, Fiedler, Beisicht oder Pro NRW, ist das Ergebnis immer „keinen Eintrag gefunden!“ Soviel zu Beisichts Geschwätz von „einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“. Kann man diesen notorischen Wichtigtuer und Maulhelden eigentlich noch ernst nehmen?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisichts Desaster in Duisburg – letztes Mandat futsch!

MASTER-OF-DESASTERProphezeiung
Am 14.09.2015 schrieben wir zum Thema OB-Wahl und Beisichts Freudentaumel über den letzten Platz in Leverkusen: „Sein unvermeidlicher Egotripp wird schon bald durch die Realität beendet, denn schon wieder verdichten sich dunkle Wolken über dem Anführer der Rechtsextremisten. Davon später mehr.“

Wie versprochen – „heute mehr“
Im Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg wird Egon Rohmann als parteiloses Mitglied geführt. Somit hat nun augenscheinlich auch das letzte, der ehemals vier Pro NRW-Fraktionsmitglieder im Rat der Stadt Duisburg, seinen Austritt bei Pro NRW realisiert. Wie kolportiert wurde, will Egon Rohmann nicht mehr mit Pro NRW in Verbindung gebracht werden. Sein Mandat im Rat der Stadt Duisburg und in der Bezirksvertretung Duisburg-Hamborn, sowie seine Mitgliedschaft in den Ausschüssen will Egon Rohmann augenscheinlich weiter als parteiloses Mitglied wahrnehmen.

Schlimme Folgen für Beisicht
Mit dem Austritt von Egon Rohmann kann Pro NRW keine durchgängige Mitgliedschaft in der laufenden Legislaturperiode im Rat der Stadt Duisburg vorweisen. Dies bedeutet für die Rechtsextremisten, so sie 2020 überhaupt noch existieren und erneut kandidieren wollen, die erneute Beibringung der Voraussetzungen zur Teilnahme an der Wahl, wie z. B. die notwendigen Unterstützungsunterschriften. Aus heutiger Sicht dürfte dies ein fast nicht zu stemmendes Hindernis werden, da sich auch Pro Deutschland um die Unterstützer bemühen dürfte. Die Anzahl der bereitzustellenden Bewerber für einen Wahlkreis verdoppelt sich dann ergo auch. Mit der immer weiter nach „Rechts“ abdriftende Minipartei Pro NRW will ja schon heute fast niemand mehr etwas zu tun haben. Vielleicht noch ein Hardcore Nationalsozialist, dem nichts zu schäbig ist. Aber davon später mehr.

Kommentar
Jetzt hat Beisicht auch noch Duisburg gänzlich verloren. Sein sogenanntes „Lebenswerk“ fällt immer rasanter in Schutt und Asche. Der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei verliert mehr und mehr an Contenance. Seine Fehlerquote steigt. Wann begreift der Egomane endlich, dass seine Illusion ein Ende hat. Mit der Auflösung der Partei zerfällt auch sein Geschäftsmodell… und dann? Trauen Sie dem selbsternannten „honorigen Anwalt“ einen professionellen Abgang zu? Wohl eher nicht!

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Markus Beisicht macht augenscheinlich Akquise bei ex. Pro NRW-Funktionären

Youtube Screenshot: Bitte ins Bild klicken

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Bitte kommt zurück,
scheint die flehentliche Bitte des abgestürzten Imperators, Markus Beisicht von der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, an einige seiner ehemaligen Funktionäre zu sein.

So wird aus gut unterrichteten und gleichlautend aus verschiedenen Quellen berichtet, Markus Beisicht selbst, aber auch seine kommissarische Geschäftsführerin, Katja Karakus – Engels, sollen angeblich versucht haben, ehemalige Spitzenfunktionäre und Mandatsträger in NRW und speziell aus dem Raum Köln, Bonn und Leverkusen zu bewegen, zu Pro NRW zurück zu kommen. Dabei sollen auch finanzielle Angebote gemacht worden sein, die monatlich in unterschiedlicher Höhe bei einigen hundert Euro liegen sollen. Wie weiter berichtet wird, führte diese Art der „schleimigen Akquise“, wie sie genannt wurde, bisher leider in den meisten Fällen nicht zum gewünschten Erfolg. Hier sollte Markus Beisicht einmal in sich gehen und verinnerlichen, dass man Freunde nicht kaufen kann!

Kommentar
Noch bläht sich der selbsternannte, vermeintliche „Sieger“ der vergangenen OB-Wahlen Tag für Tag in seinem „Wolkenkuckucksheim“ mehr und mehr auf. Der Knall beim Platzen seines Traumes wird unüberhörbar sein und den Träumer schon bald auf den Boden der Realität zurück holen. So scheinen einige weitere wichtige Mitglieder sehr unzufrieden mit der Personalführung Beisichts zu sein und darüber nachzudenken, ob es sich lohnt den untergebenen Knecht ohne Mitspracherecht in einer Parteidiktatur zu spielen.

Es gibt noch drei große Kreisverbände die Beisicht treu ergeben sind. Essen mit Christine Öllig, Duisburg mit Egon Rohmann als Restetruppe und der Rhein-Erft Kreis mit Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over sowie Pulheim mit Markus Hintz und Wolfgang Skiba.

Warum gerade der Familienbetrieb Hintz im Rhein-Erft Kreis und Pulheim bei den rechtsradikalen Verfassungsfeinden bleibt, ist unerklärlich. Bei den Veranstaltungen Beisichts ist von diesen „Politikern“ nichts zu sehen. Liegt es an den angenehmen monatlichen Zuwendungen aus den Kassen der Gemeinde, und der Angst vor dem Beibringen neuer Unterstützungsunterschriften bei einem Austritt aus der Radikalenpartei, oder hat Beisicht auch hier vorgesprochen? Es läuft doch alles so schön. Aus dem erstmaligen Antritt 2009 gibt es mittlerweile viele Informationen über das Wie und Wer und den Methoden bei den Sammelaktionen, auch mit der Unterstützung eines bekannten Kölners. Hier bleiben wir am Ball und werden über die Funktionäre aus der rechtsextremistischen Partei berichten.

Ihr Ronald Micklich