Pro NRW – Dominik Horst Roeseler zieht den Schwanz ein und tritt aus

Schwanz_einziehenRoeseler folgt Bergischer Stimme
Wir hatten es angekündigt. In unserem letzten Artikel zu Roeseler und auf dessen Facebook-Seite haben wir das Kommende punktgenau angekündigt:

„Nicht nur die Schlacht, sondern den Krieg gegen Beisicht hat Roeseler verloren. Viel Zeit wird Roeseler wohl nicht mehr bleiben, um einem Rausschmiss zuvor zu kommen und seinen Austritt vorher bekannt zu geben. So könnte er zumindest ein wenig sein Gesicht wahren“ und

„Hallo Herr Roeseler, Ihre Zeit läuft morgen Abend ab. Die Einladung zu Ihrem Rausschmiss liegt Ihnen seit gut 2 Wochen vor.“

Wie einem Befehl folgend, hat Dominik Horst Roeseler nun dass von der Bergischen Stimme skizzierte Szenario umgesetzt und heute Nachmittag seine Mitgliedschaft bei Pro NRW aufgekündigt.

Ausschlussverfahren auf Samstag terminiert
Ein von Christopher von Mengersen beantragtes Parteiausschlussverfahren als Generalsekretär gegen den ex. Parteivize Roeseler hat also sehr wohl vorgelegen. Als Termin für die Verhandlung war der 21.05.2016 vorgesehen. Jetzt hat Roeseler unserer Empfehlung folgend alle Ämter bei Pro NRW niedergelegt und ist aus der Partei ausgetreten.

Eigener Nachruf
In seinem offenbar parat gehaltenem Nachruf auf seiner Facebook-Präsenz, trägt Roeseler mächtig dick auf. Dies ist seine Art sich in den Vordergrund zu schieben und wird nicht weiter kommentiert. Festzustellen bleibt nur, dass Roeseler, der an fast keiner Sitzung im Mönchengladbacher Stadtrat teilgenommen hat, sein Mandat als parteiloses Mitglied behalten will und somit vom Steuerzahler weiterhin gegenleistungsfreie Gelder kassiert. Auch dieses passt gut zum seinem Gesamtbild.

Fall nicht abgeschlossen
Wer nun denkt, mit dem Austritt von Roeseler sei die zuletzt eskalierte Angelegenheit rund um seinen Rausschmiss erledigt, irrt gewaltig. So gab Markus Beisicht bekannt: „Roeseler hat sich durch öffentliche Publikationen und andere Verhaltensweisen massiv parteischädigend betätigt. Diverse Äußerungen werden nun in Kürze in straf- und privatrechtlichen Verfahren thematisiert werden und somit juristische Relevanz entfalten.“ Die Bergische Stimme wird Dominik Horst Roeseler auch bei den angekündigten, folgenden juristischen Auseinandersetzungen journalistisch begleiten, … kostenfrei.

Ein klein wenig erinnern mich die Worte an: „Bei Durchsicht meiner Akten sind noch …..“

Beisichts Reich bröselt weiter
Der Bereich mit Einfluss der Rechtsextremisten und  ihrem Anführer, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, bröselt weiter. Die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Restetruppe hat nun auch Mönchengladbach verloren. Das Thema „Unterstützungsunterschriften“ braucht hier wohl nicht mehr erwähnt werden, da der völlige Zusammenbruch von Beisichts „Lebenswerk“ augenscheinlich in naher Zukunft unausweichlich bevor steht.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Das Dominik Roeseler Ausschlussverfahren geht in die nächste Runde

beisicht-und-roeselerRoeselers Eilmeldung
Unter der Überschrift „Eilmeldung“ informiert Dominik Horst Roeseler die Leser seiner Facebook-Seite wie folgt: Wörtliche Textwiedergabe

„Roeseler bleibt Mitglied und damit auch stv. Parteivorsitzender der Bürgerbewegung PRO NRW – Ausschlußverfahren hinfällig.

Am Donnerstag, den 11.02.2016 beschloß angeblich der Parteivorsitzende Markus Beisicht mit zwei weiteren Präsidiumsmitgliedern ein Parteiausschlußverfahren gegen Dominik Horst Roeseler nach §7.3 der Satzung einzuleiten. Hier die Veröffentlichung: http://pro-nrw.net/…/eilentscheidung-parteiausschlussverfah…

Nach persönlicher Rücksprache mit dem zuständigen Schiedsgericht, namentlich André Picker und Jürgen Clouth, ist bis heute kein offizieller Antrag gestellt. Die Frist von 14 Tagen ist längst abgelaufen.

Damit ist die Pressemitteilung vom 11.02.2016 über ein angebliches Parteiausschlußverfahren und ruhende Mitgliedsrechte nichtig.

Dominik Horst Roeseler ist und bleibt Mitglied sowie stv. Parteivorsitzender – wobei sich das bei der Neuwahl des Parteivorsitzenden in diesem Kalenderjahr durchaus ändern kann.“

Dünnes Eis
Die erneute unverhohlene Kampfansage von Roeseler wird Beisicht wahrscheinlich kalt lassen. Es ist davon auszugehen, dass Beisicht seine in der Presseerklärung vom 11.02.2016 gemachte Aussage auch umsetzt. Am heutigen Abend wurde gemäß §7 Absatz 3 der Parteisatzung der Bürgerbewegung PRO NRW das Ruhen der Mitgliedsrechte des stellvertretenden Parteivorsitzenden Dominik Roeseler angeordnet und ein Ausschlussverfahren angestrebt.“

Es darf vermutet werden, dass Beisicht seinen Widersacher genau so unterpflügt wie viele andere zu aufmüpfig gewordene Spitzenfunktionäre vor ihm. Beisichts Anwaltsfreunde Paul Jürgen Clouth und André Picker als Schiedsgerichtsanwälte werden vermeintlich ihren Teil zu Roeselers Abgang beisteuern. Im Grunde hatte Roeseler nie eine realistische Chance, es sei denn, er kann Beisicht mit juristisch relevanten Aussagen ein Bein stellen. Wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW will in Leverkusen-Wiesdorf und Opladen gegen Flüchtlinge und Asylpolitik hetzen

no-nazisTermine
Der Propagandablog der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Splitterpartei Pro NRW, mit ihrem Anführer, dem Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, kündigt an:

Am Samstag, dem 5. März 2016 um 12:00 Uhr soll in der Wiesdorfer Fußgängerzone vor dem Rathaus Friedrich-Ebert-Platz 1 der erste Teil einer sogenannten öffentlichen Kundgebung gegen die verfehlte städtische Asylpolitik stattfinden. Um 14:00 Uhr soll dann in der Opladener Fußgängerzone direkt vor dem Sparkassengebäude dieselbe menschenverachtende Hetze wiederholt werden.

Unterstützung angekündigt
Großmäulig wird die Unterstützung einer völlig unbekannten und selbst im Internet nicht zu findenden Bürgerinitiative „Leverkusen wehrt sich gegen den Asylmißbrauch“ sowie einigen Anwohnerinitiativen gegen den Bau von weiteren Flüchtlingsunterkünften in der Stadt angekündigt.

Man darf gespannt sein, ob sich überhaupt jemand zu den Rechtsextremisten gesellt, um sich dort als Pro NRW Verbündeter zu outen. Die Folgen sind ja hinreichend bekannt. Der selbsternannte „honorige Anwalt“ aus Opladen wird es sich sicher nicht nehmen lassen, selber das Wort zu ergreifen. Ob wohl irgend jemand seinem immer gleichen, stereotypen und gebetsmühlenartig vorgetragenem Geschwätz zuhören möchte ist fraglich.

Kommentar
Manch Propaganda-Honk scheint der Meinung zu sein, dass die Wichtigkeit einer rechtsextremistischen Kleinstgruppierung steigen würde, wenn man sich mit einer Bürgerinitiative als Verbündeten präsentieren kann. Dieser Schluss kann sich aber leicht als Bumerang erweisen, nämlich dann, wenn man nur wieder phantasiert hat und anschließend die Häme zu schmecken bekommt, weil wieder einmal nur angegeben wurde. Wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Bilderstrecke zur Pro NRW Demo am 05.09.2015 in Lev.-Rheindorf

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Pro NRW / Pro Deutschland demonstriert gegen Asylpolitik – Markus Beisicht der große Verlierer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Der Anführer in Aktion, der junge Mann befürchtet Ohrenkrebs, oben am Wagen ein Schild mit Angabe der max. Pro-Teilnehmer

Pro NRW-Demo Lev.-Rheindorf
Der erbärmliche Versuch des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, mit seiner Hetze gegen Asylsuchende im OB-Wahlkampf zu punkten, ist vollends fehlgeschlagen. Zu keiner Zeit hat der Anführer, der in die Bedeutungslosigkeit abgerutschte Pro NRW-Besitzer Beisicht, die Bewohner mit seinen Tiraden erreicht. Ein Zuhörer an der Oderstraße formulierte wie folgt: „Das Geplärre des unsäglichen Typen …“, mehr ist dem auch nicht hinzu zu fügen.

Entgegen der Propaganda auf der offiziellen FB-Seite der Rechtsextremisten, „Mit anfänglich knapp 100 Teilnehmern startete die Bürgerbewegung PRO NRW …“ sieht die Wahrheit auch hier wieder ganz anders aus.

So steht im Polizeibericht, Auszug: „Heute Nachmittag (5. September) ist die Bürgerbewegung Pro NRW mit einem Demonstrationszug in geringer Teilnehmerzahl durch den Leverkusener Stadtteil Rheindorf gezogen.“

In der Presse ist zu lesen: „Die rechtsextreme Partei „Pro NRW“ hatte für ihren Oberbürgermeister-Kandidaten eine Kundgebung „gegen die Asylantenflut und massenhaften Asylmissbrauch“ auf der Felderstraße veranstaltet. Zwei Dutzend Teilnehmer fanden sich mit Deutschland-Fahnen dazu ein.“

Dazu gleichlautende Angaben von Beobachtern für die Bergische Stimme vor Ort und die Auswertung umfangreichen Bildmaterials, die eine Teilnehmerzahl von 24 bis max. 30 Personen bestätigen. An dieser Stelle auch unser Dank an die „vor Ort-Redakteure“, die für Bilder und Live-Informationen sorgten.

Gegendemo von Bündnis „Leverkusen nazifrei“
Bis zu 400 Gegendemonstranten hatten sich dem Aufzug und der Hetze der Pro NRW-Demonstranten mit ihren Vorstandsmitgliedern Markus Beisicht, Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler entgegen gestellt.

Bei den Aktivitäten der Gegendemonstranten kamen neben Trillerpfeifen auch Druckluftfanfaren, ein Nebelhorn, Küchengeräte, mehrere kleine Almglocken für Kühe, Rasseln und vereinzelt Sirenen zum Einsatz.

Markus Beisicht wurde am Ort der Auftaktkundgebung sowie im Stadtteil mit verschiedenen Transparenten des „Bündnisses Leverkusen nazifrei“ begrüßt. Zudem musste er feststellen, dass die von seinem Plakattiertrupp aufgehängten Plakate an zentralen Kreuzungen, auf der Demoroute, sowie mehrere Plakate an der Felder Straße 160, wo Pro NRW seinen Startpunkt hatte, bei Demobeginn nicht mehr vorhanden waren.

Als sich die Rechtsextremen um Markus Beisicht dann zu einem Marsch durch Rheindorf aufmachen wollten, verhinderten die Gegendemonstranten den Umzug. Polizeihundertschaften riegelten die Felderstraße daraufhin ab und trennten die Demonstranten-Gruppen voneinander. In zähen Verhandlungen gelang es der Polizei schließlich, den Demonstrationsweg zunächst abzukürzen, dann die Demonstrationen (Sitzblockaden) aufzulösen.

In seiner Abschlusskundgebung sprach Beisicht gegen eine Wand von Mannschaftswagen der Polizei. Hinter den Fahrzeugen hielten die Demonstranten lautstark dagegen, was Beisichts Rede untergehen ließ. Auf der Seite der Gegendemonstranten hatten sich unzählige Rheindorfer versammelt. Fast fluchtartig trollten sich die ewig Gestrigen gegen 18:15 Uhr

Versprengte Gruppen von Pro-NRW-Gegnern, blockierten jedoch immer wieder den Abzug des Häufleins Rechtsextremer. Der Polizeieinsatz bis zum Abzug der letzten Demonstranten aus Rheindorf dauerte bis in den Abend.

Pro Deutschland-Demo in Wuppertal
Fast alles Wissenswerte ist dem Polizeibericht aus Wuppertal zu entnehmen, Auszug:

Ab 15.00 Uhr führte der Wuppertaler Oberbürgermeisterkandidat von „Pro Deutschland“ (PD) einen Aufzug mit Kundgebung in Heckinghausen durch. Es nahmen etwa 55 Personen an der Versammlung teil.

Etwa 600 Personen folgten dem Aufruf des „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“. Um 14.00 Uhr versammelten sich die Teilnehmer vor dem Stadtteiltreff an der Heckinghauser Straße. Nach einer Auftaktkundgebung bewegte sich der Aufzug über die Heckinghauser Straße zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Straße Bockmühle. Dort zeigten sie ihre Solidarität für die Flüchtlinge und brachten ihren Protest gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung zum Ausdruck. Beide Versammlungen verliefen friedlich und endeten gegen 17:30 Uhr.

Weitere Informationen sowie eine Bilderstrecke zur Pro Deutschland-Demo in Wuppertal finden Sie im Generalanzeiger – Westdeutsche Zeitung

Teilnehmer
Wie immer sind die Angaben zu den Teilnehmerzahlen widersprüchlich. Vom Veranstalter der Demo wurden, mit der Versicherung „authentische Zahlen zu nennen“, folgende Angaben gemacht:

Es waren ca. 65 Teilnehmer am Start. Während der Veranstaltung wurden zumindest 3 Mitglieder der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ ausgemacht, denen die weitere Teilnahme an der Demo von der Wuppertaler Fraktionschefin Claudia Bötte und dem Wuppertaler OB-Kandidaten von Pro Deutschland, Markus Stranzenbach, untersagt wurde.

An der ersten Demo von PD in NRW nahmen Vertreter (in Klammern jeweils nur eine Person von mehreren genannt) aus Köln (Markus Wiener), Bonn (Detlev Schwarz), Radevormwald (Udo Schäfer), Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer), Witten (Peggy Hufenbach), Leverkusen (Maria Demann), Remscheid (André Hüsgen), Solingen (Stephan Hövels), Berlin (Manfred Rouhs) die Organisatoren aus Wuppertal (Claudia Bötte), sowie vielen weiteren Personen teil.

Kommentar
Beisichts Verlust eines Großteils seines „Stammpersonals“, bei seiner Pro NRW-Demonstrationen in Rheindorf, ist unübersehbar. Kein Dr. Christoph Heger, kein Dr. Otto Ernst, auch alle oben Genannten fehlten natürlich, keine Teilnehmer aus der Mutterzelle „Pro Köln“. Wo war Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth aus Leverkusen? Die verlustigen Enklaven lassen sich nicht kompensieren.

Beisichts letztes Aufgebot besteht aus der bei Demos immer versteckt zu sehenden Susanne Kutzner, der reanimierten ex. Pro´lerin Marion P. aus Bonn, den beiden unkritischsten Gläubigen, die man je erlebt hat, aus Witzhelden, den Neuzugängen Bastian Pufal, Eva Stilck, aus Katja Karakus – Engels, Ilona Peuker und Christoph Schmidt. Als harter Kern kommt dann noch Tony Xaver Fiedler, Christopher von Mengersen und Dominik Roeseler hinzu. Der Rest von mitgebrachten Hooligans und anderen Sympathisanten verdient keine Beachtung. Zusammenfassend kommt man zu dem Ergebnis: „Markus Beisicht hat fertig.“

Eine Bilderserie aus Rheindorf ist in Arbeit und wird zeitnah nachgeliefert. Impressionen mit Text finden Sie vorab hier.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW hetzt in Leverkusen Rheindorf

Keine_StimmePressespiegel
„Mit großem Polizeiaufgebot und Verkehrsbeeinträchtigungen ist heute im Zusammenhang mit zwei angemeldeten Demonstrationen und einer Kundgebung zum Thema Flüchtlinge in Leverkusen zu rechnen.“

„Die von Pro NRW für heute ab 14.00 Uhr angemeldete Demonstration zwischen Felderstraße und Solinger Straße in Rheindorf steht unter genauer Beobachtung des Staatsschutzes. Vor allem die sozialen Medien werden laut Polizeisprecher Karlo Kreitz engmaschig überwacht. Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“, zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf, 200 Teilnehmer.“ Quelle

Verwirrspiel um Treffpunkt?
Die Kommunikation des Treffpunktes der Pro NRW-Demonstranten ist unklar. Gestern ging der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, mit einer Info auf seiner Propagandaseite ins Netz.

„Für auswärtige Teilnehmer gibt es als zentralen Vorabtreffpunkt den S-Bahnhof Leverkusen-Rheindorf. Dort treffen sich die Anreisenden gegen 13:30 Uhr. Diese werden dann von dort zur Auftaktkundgebung geleitet.“

„Ein weiterer Vorabtreffpunkt wird für Ortskundige wird die Leverkusener Anwaltskanzlei unseres Parteivorsitzenden Beisicht in der Gartenstraße 3 in 51379 Leverkusen (Opladen) sein. Dort ist ein Treffpunkt um 13:00 Uhr terminiert.“

Geheimnisvoll wird es auf der Facebook-Seite des Pro NRW-Vorstandsmitglieds Katja Karakus – Engels. Dort heißt es: “ Wer am Samstag mit nach Leverkusen zur Demo möchte, kann sich gerne bei mir melden….“

Aus anderen Quellen war zu erfahren, dass die anreisenden Demo-Teilnehmer vom S-Bahnhof Leverkusen-Küppersteg um 13:30 Uhr mit Polizeikräften zur Demo nach Rheindorf begleitet werden sollen. Eine Bestätigung für diese Info liegt nicht vor.

Teilnehmerzahlen
Schwafelt der selbsternannte honorige Anwalt Beisicht auf seinem Propagandablog noch von mehreren Hundert Teilnehmern auf beiden Seiten, sieht die Wirklichkeit schon jetzt wieder anders aus. So berichtet RP-Online: „Angemeldet seien für die Pro NRW-Kundgebung 100 bis 150 Teilnehmer und für die Gegendemonstration „Leverkusen nazifrei“ zur gleichen Zeit auf dem Königsberger Platz in Rheindorf 200 Teilnehmer.“

Auf der Event-Seite von Pro NRW „Asylwelle stoppen – Kein Großasyl nach Rheindorf!“ haben sich mit jetzigem Stand 147 Teilnehmer angemeldet. Um diese Zahl zu pushen, sind Doppelzusagen, z. B. Roeseler usw. sowie Fake-Account Zusagen in nicht unerheblichem Maße zu verzeichnen. Die Zahl der tatsächlich teilnehmenden Personen dürfte deutlich unter der angegebenen Anzahl liegen.

Konkurrenz in Wuppertal
Zu einer Demonstration gegen die geplante Asylbewerber-Massenunterkunft für 500 Personen im 4-Sterne-Hotel „Artfabrik“ in Heckinghausen, unter dem Motto „Ja zum Grundrecht auf Asyl – Nein zum massenhaften Missbrauch des Asylrechts!“, treffen sich heute um 15:00 Uhr die Mitglieder und Sympathisanten der Pro-Gruppe (Pro Deutschland) in Wuppertal, im Rauental / Ecke Waldeckstraße (Navieingabe Rauental Nr.9). Von dort aus soll es zum geplanten 4-Sterne-Asylhotel in der Bockmühle gehen.

Hier liegen derzeit 61 Teilnahmezusagen auf der Facebook- Eventseite der Wuppertaler Pro-Gruppe vor. Im Gegensatz zur Pro NRW-Mobilmachung sind hier die Namen verifizierbar. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll auch eine größere Abordnung aus Köln (Pro Köln) die Teilnahme zugesagt haben. Außerdem dürften es sich die neuen Pro Deutschland- und ex. Pro NRW-Mitglieder aus den anderen NRW-Bereichen nicht nehmen lassen, unter dem Banner von Pro Deutschland an deren erster Demo in NRW teilzunehmen.

Man darf gespannt sein, wer die meisten Demonstranten mobilisieren kann, und wer dies sein wird. Möglicherweise kann hier der Indikator für Beisichts weiteren Abgang zu erkennen sein.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Demo in Lev.-Rheindorf am 05.09. – Beisichts fantastische Wunschträume

Quacksalber_RheindorfHunderte von Demonstranten
Die sich selbst erfüllende Prophezeiung fantasiert sich der Anführer der rechtsradikalen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, augenscheinlich sehnlichst herbei.

Auf seinem Propagandaorgan im Internet, schiebt der selbsternannte honorige Anwalt die Polizei als Informant vor, und gibt zum Besten: „Die Polizei rechnet am Tag der Demonstration auf beiden Seiten mit mehreren Hundert Teilnehmern.“ Dies gilt sehr wahrscheinlich nur für die Gegendemonstranten, also für Gegner von Beisicht und Pro NRW.

Das Leverkusener Klinikum hat keine Betten mehr frei; alle belegt mit Bürgern, die sich bei dieser Meldung krank gelacht haben. Sogar Herr Wolfgang Stückle, Betriebsratsvorsitzender im Klinikum, soll bei der Pflege aushelfen. (Humor off)

Gegendemo
Seit Ankündigung der Demonstration hat sich in der Stadt eine Gegenbewegung unter dem Titel „Bündnis Leverkusen Nazifrei“ gegründet, das zu einer Gegendemonstration aufruft. Dieses „Bündnis gegen Rassismus und die extreme Rechte, für ein offenes, solidarisches Leverkusen“ wird unterstützt vom Flüchtlingsrat Leverkusen, den Grünen, den Jusos, der Piratenpartei und der Antifaschistischen Aktion Leverkusen (wir berichteten). Auch diese Demonstration ist inzwischen polizeilich angemeldet worden; verantwortlich zeichnet Dirk Trapphagen von den Grünen. Diese Kundgebung soll am Samstag um 13.30 Uhr auf dem Königsberger Platz beginnen. Quelle

Die Angaben zum Treffpunkt der Gegendemonstranten von Beisicht, die er offenbar aus dem von uns kommunizierten Link zur Internetseite von „leverkusen-nazifrei“ entnommen hat, stehen zwar noch so im Netz, dürften aber überholt sein.

Kommentar
Wenn Markus Beisicht von mehreren hundert Demonstranten, auch auf seiner Seite träumt, müssten ja alle seine Mitglieder den Weg nach Leverkusen finden. Wenn der Veranstalter der Gegendemo befürchtet, dass Beisicht auf Unterstützung von „Hardcore Demonstranten“ hofft, liegt er wohl gar nicht so falsch, betrachtet man die von Dominik Horst Roeseler (Partei-Vize) aufgelegte Veranstaltung in Hagen, die zu 95% aus Hooligans bestand (wir berichteten).

Die Leverkusener Mitglieder von Beisichts Sekte lassen sich sicher bequem, zwischen den Pfosten in einem Tor im Bayer-Stadion, unterbringen. Wir werden natürlich versuchen Beisichts Publikum möglichst genau zu zählen und einzuordnen. Aussagekräftige Bilder zum verifizieren sind willkommen.

Ihr Ronald Micklich