Nachklapper – Pro NRW Neujahresempfang mit vielen NPD Freunden

KlappeBesucher
Wie aus zuverlässigen Quellen und hingegen der Aussage des von Pro NRW augenscheinlich akkreditierten Andreas Born vom Blog Leverkusen.com. zu erfahren war, konnte der selbsternannte „honorige“ Anwalt aus Leverkusen, Markus Beisicht, etwa 70 und nicht 100 Besucher zum Neujahresempfang verzeichnen. Warum Andreas Born und somit Leverkusen.com den vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Restehaufen von Pro NRW eine Plattform bietet und die Hetze gegen Flüchtlinge und Asylsuchende per Video unkommentiert ins Netz stellt, ist vollkommen unverständlich. Dass Christopher von Mengersen von über 100 Personen faselte, ist offensichtlich seiner „Zählkunst“ geschuldet.

Nach Schätzungen aus gut informierten Kreisen sollen nur noch 50% der Teilnehmer Mitglieder von Pro NRW gewesen sein. Besonders stark vertreten waren (ehemalige) Mitglieder der NPD und weitere Islamgegner. Hierzu sollen Udo Wolfgang Franke, Timo Pradel, Andreas Lange, Thorsten Crämer, Ariane Meise, Karl Michael Merkle alias Michael Mannheimer, Sigrid Schüßler, Ester Seitz, Melanie Dittmer und Karl Richter gehört haben. Mit seinen neuen Freunden ließ sich der Anführer der spöttisch „Pro NPD 2.0“ genannten Restetruppe, Rechtsanwalt Markus Beisicht, gerne ablichten, was ein Foto im Internet überzeugend belegt.

Getränke und Speisen
Otter-Getränke in Bergisch Gladbach heißt Sie willkommen!“, und dies gilt offenbar auch für rechtsextremistische Verfassungsfeinde. Das Hemd ist einem eben näher als die Jacke und ein paar „braune Scheine“ sind besser als eine leere Kasse. Da muss dann eben die Moral einmal hinten anstehen. Vielleicht ist man ja sogar politisch d’accord.

Wie berichtet wird, soll das kalte Buffet in Heimarbeit gefertigt worden sein. Hier gibt man sich dann sparsam.

Kommentar
Nur noch ein kleines Häuflein alt Pro´ler sollen zu den Gästen gehört haben. Ein schlecht informiertes, unkritisches Mitglied aus Leichlingen (Renate E. 68), Mitglied der ersten Stunde wurde mit einem Blumenstrauß für ihre Treue geehrt. Ansonsten ist der „Rechtsruck“ und damit verbunden auch die Gästeliste alles andere als die einer nordrheinwestfälischen „Grundgesetz-Partei“. Bei Beisicht sind augenscheinlich alle Dämme gebrochen. Der Narrensaum von gestern sind nun seine ausgewiesenen Freunde von heute. Ein ehemaliges Mitglied formulierte es so: „Hier ist Karl Richter mit „Steiner“ Wulff….. Es brechen nun sämtliche Dämme, selbst die NPD wird rechts überholt…sofern dies noch möglich ist.“

Mehr ist dem nicht hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

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Pegida NRW demonstriert am Samstag in Köln unter dem Motto „Pegida schützt“ gegen die Übergriffe in der Silvesternacht

Facebook Screenshot

Facebook Screenshot

Gastgeber/Termin/Redner
Als Gastgeber fungiert Pegida NRW. Die Veranstaltung soll am Samstag dem 9.01.2015 ab 14:00 Uhr vor dem Kölner Hauptbahnhof stattfinden. Angemeldet wurden ca. 1.000 Teilnehmer.

Als Redner werden Curd Schumacher, Michael Mannheimer (alias Karl Michael Merkle) sowie Michael Stürzenberger (Die Freiheit) angekündigt. Weitere Redner sind von Pegida NRW angekündigt (die große Überraschung), aber nicht namentlich benannt.

Rechtsradikale Mischpoke
Die Gelegenheit sich politisch zu produzieren, lassen sich die rechtsextremen politischen Kleingruppierungen nicht entgehen. Ansonsten zu keiner erwähnenswerten Demonstration mehr fähig, siehe Markus Beisichts lächerlichen Versuch einen Infostand am gestrigen Tage vor dem Kölner Hauptbahnhof durchzuführen, es waren nicht einmal 10 Pro NRW Aktivisten vor Ort, eröffnet sich bei Pegida die Möglichkeit an einer größeren Veranstaltung teilzunehmen.

So schwadroniert der selbsternannte „honorige“ Rechtsanwalt und Anführer der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe von Pro NRW, Markus Beisicht aus Leverkusen, auch munter auf seiner Propagandaseite los:

so bringen sich angeblich „seit Beginn der Demonstrationen von PEGIDA NRW dutzende PRO-NRW-Mitglieder, darunter auch Funktionäre und Mandatsträger, in diese wichtige überparteiliche Arbeit ein. Der stellvertretende PRO-NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler ist als Stammredner bei PEGIDA vertreten.“

Vor fast genau einem Jahr wurde eine Pressemitteilung von Pegida NRW veröffentlicht, die etwas ganz anderes aussagt: „PEGIDA ist überparteilich und distanziert sich ausdrücklich von Pro NRW.“

So viel zu dem augenscheinlichen Propaganda-Geschwafel des Trittbrettfahrers aus der Farbenstadt Leverkusen.

Einen hoch interessanten und taufrischen Artikel „Pegida, NPD und AfD: Wie Rechte die Attacken von Köln instrumentalisieren“, in dem auch Pro NRW und Markus Beisicht thematisiert wird, finden Sie hier.

Natürlich ist auch Pro Köln und Pro Deutschland mit dabei. „Die Bürgerbewegung PRO KÖLN und der nordrhein-westfälische Landesverband der Bürgerbewegung PRO DEUTSCHLAND rufen zur Unterstützung der PEGIDA-Demonstration am Samstag in Köln auf“, ist auf deren Internetpräsenz zu lesen. Alles Andere wäre auch nicht vorstellbar gewesen.

Wie aus verschiedenen Quellen zu erfahren war, werden auch Teilnehmer von NPD und „Die Rechte“ vor Ort sein. Da kann sich Beisicht ja ausgiebig auf seinem Level politisch austauschen. Ob die gemeinsame Teilnahme der oben genannten Rechtsextremen an der Pegida-Demo zu einer politischen Annäherung führt, ist eher unwahrscheinlich. Dafür sorgt schon der Ewigkeitsdiktator.

Ihr Ronald Micklich

Neujahrsempfang in Düsseldorf (REP) und Leverkusen (Pro NRW)

NeujahrsempfangIm (vorsichtigen) Wachstum begriffen
„Volles Haus konnten die NRW-Republikaner beim diesjährigen „kleinen“ Neujahrsempfang in Düsseldorf verzeichnen“, meldet die Landesgeschäftsstelle der REP in einer Pressemitteilung. Der Landesvorsitzender Andre Maniera ermunterte die Mitglieder, die Pegida Demonstrationen zu unterstützen, weil durch diese Demonstrationen die in Floskeln erstarrte Bundes- und Landespolitik in Bewegung geraten solle.

Als Gastredner kam der Landesvorsitzende-NRW von „Die Freiheit“, Ferdinand Gerlach, sowie der Fraktionsvorsitzende der neugegründeten Bürgerbewegung Pro Duisburg e. V., Marion Malonn zu Wort.

Einige der bei Pro Köln / NRW aussortierten, außerordentlich motivierten ex.-Mitglieder, haben offensichtlich bei den Republikanern eine neue Heimat gefunden und Sorge dafür getragen, dass sich die Republikaner in Köln neu aufstellen können.

Auf Talfahrt
Im Schloß-Morsbroich, in Leverkusen-Alkenrath, fand ebenfalls am Samstag dem 24.01.2015 der Neujahrsempfang der rechtsradikalen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW / Köln statt.

Vorbei scheinen die großen Empfänge mit Gästen aus Österreich (FPÖ) und Belgien (Vlaams Belang), die zum Teil bis zu 300 Gäste ins Kölner Rathaus brachten. Einziger Gastredner in diesem Jahr soll Michael Mannheimer gewesen sein, bei dem es sich offenbar um den Internet-Publizisten Karl-Michael Merkle handelt.  Etwa 100 ewig Gestrige fanden noch die Muße, die Propagandaveranstaltung mit der ewigen Selbstbeweihräucherung zu besuchen.

Kommentar
Für die Talfahrt ist sicherlich nicht nur die Betrugsangelegenheit mit der Verurteilung von Markus Wiener, Jörg Uckermann und Bernd Schöppe (Urteil noch nicht rechtskräftig) verantwortlich, sondern auch die weitere Öffnung und augenscheinlich auch der Schulterschluss, zumindest bei den von Pro NRW unter dem Kürzel xxdiga organisierten Demonstrationen, mit ehemaligen Mitgliedern aus NPD (JN), gewaltbereiten Hooligans, Die Rechte, Kameradschaften und der NPD.

Als weiteren Auslöser kann das desaströse Abschneiden bei den Kommunalwahlen 2014 und die lächerliche Wahlpleite von Markus Beisicht bei den Europawahlen gewertet werden (0,6% in NRW, 0,2% Bund). Der versuchte Griff in die Duisburger Fraktionskasse und die offene Darlegung der Ereignisse durch die Medien, ist nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

Der Dauervorsitzende hat die Partei mit seinen politischen und personellen Fehlentscheidungen an den Rand des Abgrundes gefahren. Hier gibt es keine Mauer, die Beisicht in Einzelentscheidungen so gerne als Bremse nutzt. Sollte bei der Landtagswahl 2017 das 1% Ziel nicht erreicht werden können, viele Indizien sprechen dafür, dann verschwinden die Rechtsextremisten um RA Markus Beisicht endgültig in der Belanglosigkeit.

Ihr Ronald Micklich

Rechtsradikale Trittbrettfahrer instrumentalisieren Pegida-Ableger Bogida in Bonn

Screenshot FAZ

Screenshot FAZ

Die Bogida-Demo in Bonn
Ein ausführlicher Artikel der Faz lässt kaum Fragen offen. „Zum Bonner „Pegida“-Ableger „Bogida“ kommen nur 300 Demonstranten. Organisatoren und Redner geben sich ungezügelt radikal. NRW-Innenminister Jäger meint: „Die Organisatoren stammen aus dem rechtsextremistischen Spektrum“, schreibt die Gazette. Weitere Auszüge:

„Erster Redner bei „Bogida“ in Bonn ist der deutsch-türkische Autor Akif Pirinçci. Er liest eine kurze Passage aus seinem Buch „Deutschland von Sinnen“ vor. Sie endet mit den Worten: „Ihr seid Deutsche, keine feigen Ratten. Es lebe das heilige Deutschland!““

„Hauptprogrammpunkt von „Bogida“ ist die ungezügelte Hassrede eines Mannes, den Organisatorin Dittmer als „Michael Mannheimer“ vorstellt und bei dem es sich also offenbar um den Internet-Publizisten Karl-Michael Merkle handelt.“

„Auch eine junge Frau von Hogesa und der Bonner Stadtrat Christopher von Mengersen (ProNRW) treten auf dem Kaiserplatz auf. Mengersen wird von Versammlungsleiterin Dittmer als derjenige vorgestellt, der im Mai 2012 bei einer Demonstration seiner Partei in Bonn eine islamkritische Karikatur in die Höhe gehoben hatte. Daraufhin war es zu schweren Ausschreitungen von extremistischen Salafisten gekommen.“ Vollständiger FAZ Artikel

Pro NRW Vorstands-Beisitzerin Anmelderin
Anmelderin der Demonstration Bogida in Bonn für den 15.12.2014 ist die Bornheimerin Melanie Dittmer, die vor gut einer Woche in Leverkusen, auf Vorschlag von Tony Xaver Fiedler, so ein Informant, als Beisitzerin in den Landesvorstand der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei Pro NRW gewählt wurde. Auch die Folgetermine am 22. und 29. Dezember sollen von ihr angemeldet worden sein, berichtet die Rheinische Post am 10. Dezember.

Schon bei der DÜGIDA-Demo am 8. Dezember waren mehrere “pro NRW”-Parteivorstandsmitglieder vor Ort, Melanie Dittmer hielt sogar eine Rede. Anmelder in Düsseldorf war der “pro NRW”-Aktivist und ehemalige Kölner “German Defence League”-Führer Sebastian Nobile. Tony Xaver Fiedler war augenscheinlich für die Beschallung zuständig.  

Wer ist Melanie Dittmer?
Melanie Dittmer „gehörte in der zweiten Hälfte der neunziger  Jahre zu den umtriebigsten AkteurInnen der nordrhein-westfälischen Neonazi-Szene, zog sich aber ab zirka 2001 zunehmend aus dem politischen Geschehen zurück. Seit zirka einem Jahr ist sie wieder sichtbar aktiv und engagiert sich u.a. bei den “Identitären”, ist bei „NRW rechtsaußen“ zu lesen. Hier finden Sie auch einen Lese-Tipp: „Melanie Dittmer – eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe“. Die Verbindungen über die Identitären zu Pro NRW und den Eintritt in dessen Vorstand, augenscheinlich durch Tony Xaver Fiedler begünstigt, werden ein weiteres Thema sein.

Kommentar
Ob die Verantwortlichen von Pegida wissen, welche Trittbrettfahrer an den Demos partizipieren wollen? Pro NRW (Funktionsträger) als Anmelder der Demonstrationen geht überhaupt nicht. Der Hauptveranstalter muss sich mit Fug und Recht rechtsextremistischen Hintergrund und Verfassungsfeindlichkeit unterstellen lassen, wenn er dies zulässt. “Die PRO-Bewegung war einer der Wegbereiter neuer islamkritischer Protestformen, wie sie aktuell Pegida in Dresden und viele ihrer Ableger in ganz Deutschland praktizieren”, faselt der gerade eben wegen Betrugs Verurteilte Markus Wiener auf seiner Propagandaseite.

Fast alle Aktionen jedweder Art von Bürgerinitiativen, bei denen sich Pro NRW einmischte und zum Trittbrettfahrer machte, waren von Misserfolg gekrönt. Beispiele dafür gibt es ausreichend. Einziges Ziel der Bürgerbewegten dürfte dabei der verzweifelte Versuch sein an neue Adressdaten für die massenhafte Verbreitung von Propagandamaterial und daraus resultierend eventuell neuen Sympathisanten, Spendern und Wählern für ihr Geschäftsmodell zu kommen. Deswegen Vorsicht: Wer sich mit Pro NRW einlässt, wird in der Gesellschaft isoliert und bleibt chancenlos.

Ihr Ronald Micklich

Bergische-Stimme Kurzmeldungen: Termine

Bergische Stimme Kurzmeldung 1Aachen: Pro NRW-Gegner/innen kündigen Proteste an
Nach Informationen der Polizei wird die Veranstaltung  der Bürgerbewegten mit ihrem Aachener Häuptling, dem suspendierten Polizisten Wolfgang Palm,  nicht auf dem Markt in Aachen, sondern am 17.05.2014 ab zirka 18.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz stattfinden. Die Gegendemonstranten mobilisieren unter dem Motto: „Ab17.00 Uhr – Willy-Brandt-Platz Rassisten – FREI!!!“

Köln: Kundgebung von „REP“ und „Die Freiheit“
Die Kundgebung mit den angekündigten Rednern Andre Maniera (REP), Michael Stürzenberger, Gernot Tegetmeyer, Ferdinand Gerlach, Alexander Eineichner (alle Die Freiheit) soll ebenfalls am 17.05.2014 aber ab 13:00 Uhr in Köln auf dem Heumarkt stattfinden. Als Überraschungs-Gastredner werden Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer und möglicherweise auch Akif Pirinçci angekündigt.

Leverkusen: Wahlveranstaltung Pro NRW
Am 17.05.2004 soll um 16:00 Uhr in Leverkusen-Wiesdorf vor der Rathausgalerie das Kommunalwahlgeplänkel der Bürgerbewegten stattfinden. Der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht wird es sich sicher nicht nehmen lassen, in seiner Heimatstadt selber vor Ort zu sein. Ob er seine Nerven bei dieser Veranstaltung gut im Griff hat, bleibt abzuwarten.

Bei allen Veranstaltungen ist mit heftigen und lautstarken Gegendemonstrationen zu rechnen.

Ihr B.S. Team

Pro NRW-Leverkusen: Beisicht`s Asylgipfel in Leverkusen ein einziges Fiasko

Leverkusener Ratsleute vor dem Rathaus

Leverkusener Ratsleute vor dem Rathaus

Erfolglos im Rat, Schuld sind die Anderen
„Jetzt hilft nur noch Beisicht“ tönt der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegten im Leverkusener Rat auf seiner Leverkusener-Internetpräsenz . Was der Vierfachvorsitzende in seinen 4 Jahren Ratsarbeit bewegt hat, lässt sich leicht zusammenfassen – so gut wie nichts. Markus Beisicht mit seinen weiteren Pro NRW-Ratsmitgliedern Susanne Kutzner und Jürgen Paul Clouth zeichnen sich eher durch Erfolglosigkeit im Rat der Stadt Leverkusen aus.

„Schuld sind die verbrauchten alten Rathausparteien und die politisch gleichgeschalteten Leverkusener Lokalmedien, die im Stil des Schwarzen Kanals aus der untergegangenen DDR dreist verschweigen, dass auf Veranlassung von Pro NRW eine Sondersitzung des Leverkusener Stadtrates  zum Thema Asylmissbrauch stattfindet“, weint sich Beisicht auf seiner Seite aus.

Katastrophale Pro NRW-Mobilisierung ohne Resonanz
Wenn die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei in der Presse keinen willfährigen Partner findet und bei den Ratsfraktionen generell auf Ablehnung stößt, wird eben selbst mobilisiert um sich ein geeignetes Publikum zu schaffen. Auf einer eigens für das „Beisicht-Sondersitzungs-Theater“ eingerichteten Facebook-Seite „Asylgipfel in Leverkusen“, wurden 1587 Personen eingeladen.

Die eigeladenen Zeitungsverleger wie die „Preußische Allgemeine Zeitung“ und die „Junge Freiheit“, Personen wie Filip Dewinter (Vlaams Belang) und Michael Mannheimer, einige FPÖ-Organisationen, die Bezirkspartei Südoststeiermark, Vertreter der „Identitären“ und der „German Defence League“ um nur einige zu nennen, hatten kein Interesse, offensichtlich Besseres zu tun. Die Resonanz war niederschmetternd gering, keiner der oben Genannten hatte Zeit für Beisicht´s kurze Theateraufführung in Leverkusen. Gerade einmal 11 Personen hatten ihr Kommen zugesagt. Gesehen wurde gerade einmal eine „Handvoll“. Auch die angekündigte zusätzlichen Mahnwache vor dem Rathaus wurde nicht registriert.

Kommentar
Wie zu erwarten gab es noch nicht einmal eine Diskussion über den eingebrachten Antrag. So hat die Beisicht-Truppe einmal mehr das gemacht, was sie besonders gut kann – mit einem von vornherein als sinnlos zu betrachtenden Antrag Kosten verursacht.

Gleiches könnte sich am 12. November um 17.30 Uhr im Spanischen Bau des Rathauses in Köln wiederholen, wenn der Rat dort zum selben Thema wie in Leverkusen über den Antrag von Pro Köln abstimmt (alle Informationen zum Antrag). Hier wurden 1663 Personen per Facebook eingeladen und es gibt derzeit 31 Zusagen. Davon sind aber mit Sicherheit einige „getürkt“. Auch bei dieser Sondersitzung wird nur wieder „Geld verbrannt“, das Ergebnis steht schon jetzt fest.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Parteitag am 10.09.2013 in Leverkusen

Screenshot: Agam-Saal, Auszug aus dem Titelbild zum Mannheimer Artikel

Screenshot: Agam-Saal, Auszug aus dem Titelbild zum Mannheimer Artikel

Pro NRW-Parteitag am 10.09.2013 in Leverkusen
Anbei unser Kommentar zu einem Artikel auf dem „Michael Mannheimer Blog“, und zum Thema Pro NRW-Parteitag am 10.09.2013 in Leverkusen. Als Referenzen für diese Veranstaltung führt Pro NRW unter der Bezeichnung „Positive Berichte zum PRO-NRW-Euroantritt in wichtigen islamkritischen Blogs“ zwei Adressen auf. Dabei handelt es sich um einen Bericht auf dem hauseigenen Schmuddelblog sowie um einen Artikel bei Politically Incorrect (PI), die hier unberücksichtigt bleiben.

Billiger Täuschungsversuch von Mannheimer
Von seriöser Berichterstattung weit entfernt, versucht Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer schon mit seinem Bild zum Text den Leser zu täuschen. Unter der Überschrift: „PRO-NRW-Parteitag in Leverkusen“, präsentiert Merkle ein Foto vom 19.02.2010 (Themenparteitag) unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ aus dem Agam-Saal, der in parlamentarischer Bestuhlung mit Tischen, 190 Personen Platz bietet. Eindeutiges Erkennungsmerkmal sind u. A. die farbigen Wände. Damals wurden 300 Gäste propagiert, was natürlich maßlos überzogen war.

Durchgeführt wurde der Parteitag am 10.09.2013, um den es jetzt geht, jedoch im Vortragssaal (grüne Wände), der bei gleicher Bestuhlung nur 68 Personen Platz bietet (Kulturstadt Lev.) Eindeutig zu erkennen auf den von Pro NRW publizierten Bildern. Bei nicht vollbelegten Sitzen im Saal, und einigen stehenden Gästen dürften sich großzügig gezählt etwa 80 Teilnehmer eingefunden haben. Pro NRW spricht auf ihrer Internetpräsenz von 150 Teilnehmern!

Das Bild, dass dieweit über 100 aus ganz Nordrhein-Westfalen angereisten Delegierten“ belegen soll, hat Merkle denn auch mit einer treffenden, möglicherweise bei Oliver Wesemann angelehnten Bezeichnung von pro Köln (Klo Köln) versehen: „Auf dem Parteitag der PO-NRW In Leverkusen (10.Sept.2013) zeigte sich eine geschlossene Partei im Aufwind.“ , so Merkle. (Hervorhebungen durch Redak.)

Superlativen und willfährige Phrasen
Auf die weitere, von Superlativen strotzende Berichterstattung des willfährigen Merkle soll nur am Rande eingegangen werden. Die immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Phrasen zum Thema „Appeasement-Politik der SPD unter Innenminister Jäger“ sowie dem Salafismus in Deutschland wurden durch die Propaganda-Lautsprecher von Pro NRW/Köln schon bis zum Abwinken bemüht.

Rechtsextremismus bei Pro NRW
Zu dem unter der Überschrift „Gerichte sprechen PRO-NRW vom Vorwurf des Rechtsextremismus frei“ Geschriebenen ist anzumerken:

[…] „Pro Köln e.V. und pro NRW werden vom Verfassungsschutz beobachtet, weil bei diesen Gruppierungen tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Bestrebung vorliegen. Diese tatsächlichen Anhaltspunkte ergeben sich aus einer Vielzahl von Äußerungen durch Aktivisten von pro Köln e.V. und pro NRW und deren Redebeiträge auf Kundgebungen sowie durch Artikel, die zum Teil noch im Archiv ihrer Internetseiten abgelegt sind. Auch Kontakte zu anderen, teilweise rechtsextremistischen, zumindest aber fremdenfeindlichen Organisationen im In- und Ausland tragen zu dieser Einschätzung bei.“ […] (Bitte beachten Sie die Fußnote 9 im VS-Bericht auf Seite 27) Wir berichteten / VS-Bericht NRW 2012

Affäre Palm
Auch die von Merkle alsweitere K.O-Niederlage“ für den „politische Gegner“ bezeichnete Palm-Affäre kann so nicht stehen bleiben. Unter der Überschrift „Die Suspendierung des Aachener „pro NRW“-Kreisverbandsvorsitzenden Wolfgang Palm vom Polizeidienst ist vorläufig ausgesetzt.“, finden Sie hier eine aus Fakten bestehen Beschreibung des Ist-Zustandes in Sachen des Kriminal-Hauptkommissars.

Beisicht´s Ziele
Beginnend mit der Untermauerung seines Anspruchs, die NRW-Grundgesetz-Partei zu sein, folgt das Übliche: „Wir (PRO NRW) sind radikal nur in einem Punkt: In der Abwehr des Extremismus von rechts und links!“ und „Wir haben Rassismus immer entschieden abgelehnt! Rassismus ist menschenverachtend und gehört geächtet!“

Dann folgen die Themen, Türkei, Zuwanderung und Ausländische Straftäter:

 „Mit uns wird es keinen EU-Beitritt der Türkei geben!“ „Schluss mit der Zuwanderung in unsere sozialen Netze! Wir brauchen eine Minus-Zuwanderung!“ „Ausländische Straftäter müssen ausgeschafft werden!“

Dazu passend dann die Schlussbemerkung:

„Deutschland fehle es an einer Partei mit dem Motto: „Das deutsche Volk“ zuerst“

Fehlt diese Partei tatsächlich? Das NPD-Parteiprogramm gibt Auskunft. Dort werden unter der Überschrift „Deutschland den Deutschen“ ähnliche Ziele definiert.

Abschließende Bemerkungen
Mit viel Getöse wurde einmal mehr der ProPaganda-Lautsprecher eingeschaltet. Es ist natürlich völlig überraschend, dass der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht auch hier wieder Listenplatz 1 belegt. Wer hätte das erwartet? Sarkasmus off. Die Abstimmung erinnert ein wenig an die SED und Erich Honeckers beste Wahlergebnisse. Aber 100 %, keine Gegenstimme, wie sonst üblich? Selbst Kim Jong Un in Nord-Korea träumt von solchem Ergebnis.

Die Wahrscheinlichkeit einen Sitz im Europaparlament zu bekommen, selbst ohne Sperrklausel, ist eher gering, mit einer 3 % Hürde ausgeschlossen. Die weiteren 10 aufgestellten Listenplatz-Inhaber sind also nur Statisten. Bemerkenswert ist der Aufstieg von Kanzleimitarbeiterin (bei RA Beisicht) Christine Öllig. Nach einer überraschenden Wahl zur Kreisvorsitzenden in Essen kam sie offenbar durch Protektion in den Kreis der Erlauchten als Beisitzerin im Landesvorstand und jetzt augenscheinlich mit viel Vitamin B auf Listenplatz 10 zur Europawahl.

Die gewohnte Bauchpinselei für verdiente oder protektionierte Parteimitglieder verhilft dann auch zur Steigerung des Selbstwertgefühls. Man ist schließlich Europawahl-Kandidat …  allerdings ohne Chance. Aber es liest sich doch gut, oder? So bezeichnet sich ein Beisitzer im Landesvorstand auf seiner FB-Seite als „Vorstand bei Bürgerbewegung PRO NRW“. Das wertet einen, der über kein oder nur „leistungsfreies Einkommen“ verfügenden Parteigänger doch immens auf.

Ihr Ronald Micklich